Freitag, 7. April 2017

Osterputz

... ja, doch, er rafft sich auf ...

Er setzt sich zu Hause hin, nimmt ein Blatt Papier und einen Stift und beginnt zu beten.
Währenddessen - gewissermaßen - schreibt er seine Sünden auf, die ihm in den Sinn kommen.

Dann geht er in die Kirche, wo der Priester im Beichtstuhl sitzt, um ihn von seinen Sünden loszusprechen.

Doch, er hat sich ehrlich bemüht, alle seine Sünden aufzuschreiben; er weiß, dass der Priester schwerhörig ist. Aber er weiß auch, dass dies ein guter Priester ist, der das Beichtsakrament nicht für "eine Art kostenlose Psychotherapie" hält, wie es ihm vor Jahren mal ein anderer Priester gesagt hat (nach seiner Beichte ...).

Es lohnt sich! Denn Gott - in dessen Namen der Priester ihn von seinen Sünden losspricht - ist nicht schwerhörig.

Keine Kommentare: