Samstag, 19. August 2017

Total verqueer, oder?

Damals, im Physikunterricht:

Der Lehrer erklärt das Relais (z. B. Haustürklingel) anhand eines Modells. Dazu verwendet er elektrische Kabel, die auf einer Seite eine "Steckdose" mit einem Loch und einen (eben: einen!) Stecker hatten.

Wie nannte man diese Steckverbindungen bei den Versuchen mit elektrischem Strom seit (mindestens) den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts?

Männlein und Weiblein. Und niemandem wäre damals oder würde heute einfallen, hier Männlein mit Männlein oder Weiblein mit Weiblein verbinden zu wollen.

Warum will ausgerechnet der Mensch, der doch von Gott mit Verstand ausgestattet wurde, dies dennoch auf Biegen und Brechen versuchen?

2 Kommentare:

F. M. hat gesagt…

Also wenns um die rein praktische Ausübung des zusammensteckens geht, sehe ich da weder bei Männlein noch bei Weiblein grössere Probleme. Liegt vielleicht daran, dass uns der Physikprofessor, der uns Nichtphysikern, also Chemikern, Biologen und Medizinern, etc. pp, verzweifelt versuchte das Hagen-Poiseuillsche Gesetz, oder auch Boyle-Mariotte beizubringen, sehr gerne MEHRFACHSTECKER verwendete. Die konnte man mehrfach seitlich verbinden, oder auch hintereinander stecken, um so grösstmögliche Versorgung, Verteilung, Beteiligung und Verbreitung (von elektrischem Strom, elektrischen Signalen natürlich! Woran haben denn SIE gerade gedacht? Sehr verdächtig, sehr verdächtig!) zu erreichen.
Und so scheint dies seit Menschengedenken, oder zumindest seit den schriftlichen und bildlichen Aufzeichnungen der Menschheit, bei einem gewissen Prozentsatz der Individuen der Species Homo sapiens sapiens und sehr vielen anderen Spezies, auch zu sein.

Eugenie Roth hat gesagt…

Ihren Gedankengang finde ich sehr interessant. Ich schreibe hier von der menschlichen Sexualität und nehme die Physik als Beispiel.

Nachdem die Physik hier nur ein Beispiel ist und es in meinem Beitrag tatsächlich um die menschliche Sexualität geht finde ich die Verwendung von Mehrfachsteckern ... zumindest eigenartig.