Im 11. Kapitel des Buches Leviticus (oder im 3. Buch Mose) finden wir Speisevorschriften über Speisevorschriften.
Z. B. darf der Jude Paarhufer mit komplett getrennten Hufen essen, wenn die beiden Hufe aber nicht komplett getrennt sind, darf er sie nicht essen undsoweiterundsofort ...
Und was sagt Jesus seinen Jüngern als er sie voraussendet?
Lk 10, 7
... Bleibt in jenem Haus, eßt und trinkt, was sie anbieten; denn der Arbeiter ist seines Lohnes wert. Wechselt nicht von einem Haus zum anderen.
(Volksbibel aus dem Internet)
Das ist wahrhaft revolutionär. Und wer's nicht glaubt, der lese im alten Testament nach.
Und hier die Übersetzung von Henne/Rösch, im Zusammenhang:
Lk 10, 1 Danach bestimmte der Herr noch zweiundsiebzig andere und sandte sie zu zweien vor sich her in alle Städte und Ortschaften, wohin er selbst zu kommen gedachte. 2 Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet darum den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende. 3 Geht hin! Seht, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe. 4 Nehmt weder Beutel noch Tasche noch Sandalen mit und grüßt niemand unterwegs. 5 Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt zuerst: Friede sei diesem Haus! 6 Wenn dort ein Kind des Friedens wohnt, so wird euer Friede auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren. 7 Bleibt in jenem Haus, eßt und trinkt, was sie anbieten; denn der Arbeiter ist seines Lohnes wert. Wechselt nicht von einem Haus zum anderen. 8 Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so eßt, was man euch vorsetzt, 9 heilt die Kranken, die dort sind, und verkündet: Das Reich Gottes hat sich euch genaht.
Vers 4 bedeutet, dass die Jünger auf Spenden aller Art angewiesen sind, denn ohne Vorratstasche ...
Sicher haben in den Städten nicht nur Juden gewohnt, und für den Fall, dass ein Heide die Jünger aufgenommen hat, haben sie ja auch (gegarte) Tiere vorgesetzt bekommen, die sie lt. Lev 11 nicht essen durften ...
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