1. Ihr Himmelsbürger, jubilieret,
Singt heute lauten Lobgesang!
Seht, wie
Maria triumphieret;
Erschall’, o Erd’, von Freudenklang!
Getragen von des
Seraphs Flügeln
Erschwingt sie sich zu ihrem Sohn:
Er führt sie zu den
ew’gen Hügeln
Und setzt sie auf den Gloriethron.
2. O Frau, mit
welchen Herrlichkeiten
Bist du gekrönt mit deinem Sohn!
O welche Schätze,
welche Freuden
Empfängst du dort zu deinem Lohn!
Du hast das Wort allhier
gekleidet
Mit Fleisch, mit sterblichem Gewand:
Ein Gloriekleid hat dir
bereitet
Das Wort im ew’gen Vaterland.
3. Der dir hier in des
Fleisches Hülle
So lange Zeit verborgen war,
Der tränkt dich mit der
Gottheit Fülle,
Und zeigt sich dir dort hell und klar.
Den du hier auf so
keusche Weise
Genährt mit Milch aus deiner Brust,
Der gibt sich dir dort
selbst zur Speise,
Zur unaussprechlich süßen Lust.
4. Wie groß, o
Jungfrau, und erhaben
Ist deine dir gegeb’ne Macht;
Wie viel der Gnaden
und der Gaben
Hast du uns schon herabgebracht!
Von allen, die im Himmel
wohnen,
Ruft dir, o Mutter, jeder zu:
Hoch über alle sollst du
thronen,
Nur niedriger als Gott bist du.
5. Lasst uns den Vater hoch
erheben,
Lob sei Ihm, Preis und Herrlichkeit,
Der Seinem ew’gen Sohn
gegeben
Hier eine Mutter in der Zeit.
Dem Gottes-Sohn sei Ehr’
erwiesen,
Der Fleisch von dieser Jungfrau nahm,
Der Heil’ge Geist sei hoch
gepriesen,
Der keuschen Jungfrau Bräutigam.
(Melodie: Nachahmen lasst uns
jenem Heere)
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