Wiener Hausfreund
Zutaten:
Auf 1 Ei:
100 g Mehl
50 g Mandeln
70 g Zucker
1 Vanillinzucker*
50 g Rosinen
50 g Schokoladestückchen
* ich verwende hier ein wenig echte Vanille statt den im Labor gezüchteten Vanillinzucker.
Es hat sich bewährt, auf das GANZE Rezept (d. h. wenn man 2 oder 3 Eier oder je nach Größe der Familie noch mehr Eier verwendet und die anderen Zutaten entsprechend vermehrt) 50 g Butter dazu zu geben, um den Teig - wie nenne ich es? - jedenfalls besser zu machen. 50 g Butter pro Ei wäre entschieden zu viel.
Die Zutaten in einer Schüssel mischen, mit weniger Mehl oder mehr Mandeln evtl. Konsistenz des Teigs anpassen, je nach dem, wie groß die Eier (oder die verwendeten Eigelb) sind.
Den Teig zu etwa 2 cm dicken Rollen formen in einer Länge, die der Bäcker oder die Bäckerin gut aufs gefette Backblech bringt, ohne dass sie brechen.
Wer möchte, kann die Rollen mit geschlagenem Eigelb einpinseln, mir gefallen sie auch ohne diese "Dekoration" und geschmacklich dürfte das nicht viel ausmachen.
Der Wiener Hausfreund wird erst mal hart.
Weich wird/bleibt er nach meiner Erfahrung,
- wenn man die Plätzchensorten gleich gemischt verpackt, nicht wie meine Mutter das getan hat, nach Sorten getrennt. Das gilt auch für Makronen jeder Art.
- wenn man ihn zu Weihnachten einfach auf den Plätzchenteller legt und diesen dann 1 - 2 Tage stehen lässt bzw. einfach die Plätzchen 2 Tage vor dem Heiligen Abend an die Luft stellt.
Rückmeldungen, ob dieses Gebäck auch euch schmeckt, würden mich freuen, da es ja meines Wissens sonst unbekannt ist ...
Bemerkung am Rande: zum Probieren oder für einen 1-Personen-Haushalt kann man das Rezept mit 1 Ei backen, ich nehme mindestens 3 Eier bzw. an Stelle der Eier pro (geplantem) Ei 2 Eigelb, die bei der Herstellung der Kokos- und Mandelmakronen (Nussmakronen gibt es in diesem Haushalt nicht) übrig bleiben.
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