Nach etlichem Hin und Her mit dem Sanitätsdienst (hatten beim zweiten Mal den Nachnamen falsch geschrieben ...) habe ich Mutter kurz vor 9 h dann doch endlich gefunden. Als ich im Krankenhaus angerufen habe, hat mir die Stationsschwester gesagt, dass es Mutter gut gehe und sie sich unterhalte.
Als ich zu ihr kam um erst mal zu sehen wo sie ist und wie es ihr geht, hat sie fest geschlafen und war schwach wie immer (die Schwester hat sicherlich die Wahrheit gesagt, denn Mutter ist durchaus in der Lage, ihre Kräfte zu mobilisieren. Für eine Weile natürlich nur). Ich habe ihr dann ein wenig Tee gegeben (in einer normal großen Tasse etwa 1 cm), mehr wollte sie nicht.
Dann habe ich die Schwester informiert über zusätzliche Medikamente (den Plan der Sozialstation hatte sie schon, aber da stehen nicht alle Medis drauf, nur die in ihrer Verantwortung liegen) und ihr gesagt, dass Mutter schon seit Wochen sehr wenig isst - und auch was sie isst.
Von Mutters Wohnung aus (Wäsche holen etc.) habe ich dann Mutters Söhne angerufen und als ich ins Krankenhaus zurückkam kam auch schon der Sohn, der in der großen Stadt arbeitet. Den anderen hatte ich nur auf den Anrufbeantworter gesprochen, er wohnt auch viel zu weit weg.
Mutter war gerade bei einer weiteren Untersuchung.
Die Söhne werden nun versuchen, Mutter davon zu überzeugen, dass sie im Heim doch besser aufgehoben ist (das hatte ich ja schon im Rahmen des Krankenhausaufenthalts Ende letzten Jahres gesagt, aber was Mutter nicht will, das WILL sie NICHT. Punkt).
Vergelt's Gott für euer Gebet!
... und die zweite Bewerberrunde (bin ich nach Ende aller Vorstellungsgespräche noch in der Auswahl dabei?) nicht vergessen!
1 Kommentar:
bin ich nach Ende aller Vorstellungsgespräche noch in der Auswahl dabei?
Ich und der Heilige Josef hatten so einige Gespräche in letzter Zeit. Wenn ich ihn mal wieder belämmere, bringe ich das gleich mit an.
Kommentar veröffentlichen