Was ich mir lange schon gedacht habe und was mir die Schwester von der Sozialstation - "ungeschützt", sie ist ja kein Arzt und darf sich eigentlich nicht äußern - gesagt hat, das hat uns der Arzt bei der Besprechung der Bilder bestätigt:
Mutter ist austherapiert und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann eines der wichtigen Organe seinen Dienst versagt.
Mutter quält sich nicht tagtäglich, sondern gewissermaßen "sekundsekündlich" durch das Leben ... schon lange, und es wird nun immer schlimmer ... geht's noch schlimmer? Kaum.
Herr, erbarme Dich!
4 Kommentare:
Denke an Euch und schließe Euch in meine Gebete ein.
Vergelt's Gott! Ich hoffe, es geht dir einigermaßen gut?
Das ist genau die Situation vor der die meisten Menschen Angst haben und die den Befürwortern von Sterbehilfe in die Hände spielt.
Ich habe diese Situation genau so mit meiner Mutter erlebt, ohne ihr in ihren Qualen helfen zu können. Dabei hatte sie besten medizinischen und seelischen Beistand, bis sie Anfang April endlich gestorben ist. Aus der psychotherapeutischen Hilfe, die ich in Anspruch nehmen musste (auch weil ich in der Zeit selbst lebensbedrohlich krank war) weiß ich einen Rat für Sie. Kümmern Sie sich um sich selbst! Vernachlässigen Sie nicht ihre eigenen seelischen und körperlichen Bedürfnisse. Diesen Fehler habe ich gemacht und das war für meine Familie und mich gar nicht lustig und höchst gefährlich.
Viel Mut und Kraft wünsche ich IHNEN, in dieser Situation die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Ich wünsche Ihnen viel, viel Kraft und Ihrer Mutter natürlich auch.
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