... wollen. (Joh 12, 27-41).
Hier die Bibelstelle im Wortlaut, Übersetzung Henne/Rösch:
"Jetzt ist meine Seele tief erschüttert. Was soll ich sagen? Vater, bewahre mich vor dieser Stunde? Doch gerade deshalb ist diese Stunde über mich gekommen. Vater, verherrliche Deinen Namen."
Da erscholl eine Stimme vom Himmel: "Ich habe ihn verherrlich und will ihn noch weiter verherrlichen." Das Volk, das dabeistand und dies hörte, meine, es habe gedonnert. Andere sagten: "Ein Engel hat mit ihm geredet." Jesus aber sprach: "Nicht meinetwegen erscholl diese Stimme, sondern euretwegen. Jetzt ergeht das Gericht über diese Welt, jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgestoßen. Ich aber werde, wenn ich von der Erde erhöht bin, alle an mich ziehen."
- Mit diesen Worten wollte er andeuten, welchen Todes er sterben werde. - Das Volk entgegnete ihm: "Wir haben aus dem Gesetz gehört, dass der Messias ewig bleibt. Wie kannst du sagen, der Menschensohn müsse erhöht werden? Wer ist dieser Menschensohn?" Jesus antwortete ihnen: "Nur noch kurze Zeit ist das Licht unter euch. Wandelt im Lichte, solange ihr es noch habt. Sonst überfällt euch die Finsternis. Wer in der Finsternis wandelt, weiß nicht, wohin er geht. Solange ihr das Licht habt, glaubt an das Licht. Dann werdet ihr Kinder des Lichtes."
Nach diesen Worten ging Jesus weg und hielt sich vor ihnen verborgen.
Obwohl er so viele Wunder vor ihnen gewirkt hatte, glaubten sie doch nicht an ihn. So sollte das Wort des Propheten Isaias in Erfüllung gehen:
"Herr, wer glaubt unserer Botschaft?
Wem ist der Arm des Herrn offenbar geworden?"
Sie konnten nicht glauben, denn Isaias hat weiter gesagt:
"Er hat ihre Augen geblendet und ihr Herz verhärtet,
Dass sie mit ihren Augen nicht sehen,
Mit ihren Herzen nicht verstehen noch sich bekehren,
Dass ich sie heile."
So sprach Isaias, da er seine Herrlichkeit schaute und von ihm redete.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen