Donnerstag, 25. Dezember 2014

Es kam ein Engel hell und klar

Im alten Gotteslob fehlen etliche Strophen, das neue GL kenne ich nicht.

Hier der mir bekannte Text:

Ave Maria 228 und Trier 28:

Von Gott aufs Feld zur Hirtenschar,
der war gar sehr von Herzen froh
und sprach zu ihnen fröhlich so:

2. „Vom Himmel hoch, da komm ich her,
ich bring euch gute, neue Mär,
- der guten Mär bring ich so viel,
davon ich sing’n und sagen will.

3. Euch ist ein Kindlein heut geborn
Von einer Jungfrau, auserkorn,
- ein Kindelein so zart und fein,
das soll eu’r Freud und Wonne sein.“

Trier, Strophe

4. Es ist der Herr Christ, unser Gott,
der will euch führ’n aus aller Not.
Er will der Heiland selber sein,
von allen Sünden machen rein.

5. So merket nun das Zeichen recht:
Die Krippen, Windelein so schlecht,
darein findt ihr das Kind gelegt,
das alle Welt erhält und trägt.“

Ave Maria und Trier, Strophennummer unterschiedlich

Danach kam bald ein große Schar
Der lieben Engel, hell und klar,
- die sangen all ein schönes Lied
und freuten sich gar herzlich mit.

Sie sprachen: „Gott sei Preis und Dank,
ihm singen wir den Lobgesang,
- auf Erden auch den Menschan all’n
Sei Friede und ein Wohlgefall’n.“

Die Hirten gingen insgemein
Und suchten dieses Kindelein.
- Sie fanden’s wie der Engel sagt‘,
Maria auch, die reine Magd.

O liebes Kindlein, bloß und arm,
dich unser aller heut erbarm,
- wir wollen dir auch huld’gen gern
als unserm rechten Christ und Herrn.

Gelobet sei der höchste Gott,
der uns erlöst aus aller Not,
- ihm singen wir mit Innigkeit
Lob, Preis und Dank in Ewigkeit.
 
Leider kann man den Volksgesang nicht verstehen, aber die Melodie ist klar.

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