Montag, 6. Juli 2015

Vielfalt

... und noch ein unpolitischer Beitrag zur Politik:
"..., erst die Vielfalt bereichert uns." (gefunden hier)

Vielfalt bereichert. Ja.
Doch Kinder und andere (noch oder wieder) orientierungslose Menschen irritiert Vielfalt:

Wenn man einem kleinen(!) Kind eine etwas größere Auswahl an Lebensmitteln hinstellt (die muß noch gar nicht mal SO groß sein), wird es verwirrt zur Mutter schauen und um Hilfe bitten.

Wenn man Kindern eine Auswahl an "Geschlechtern" zur Auswahl zeigt, so lange sie noch nicht in ihrer Persönlichkeit gefestigt sind - und das sind auch Jugendliche noch nicht!!! - wird dies zur Verwirrung führen.

Jetzt "wiederhole" ich mich, und jetzt geht's (ungeplant) auch über den Glauben:

Wenn man Kindern eine Auswahl an Religionen zur Auswahl zeigt, so lange sie noch nicht in ihrem Glauben gefestigt sind - und das sind auch Jugendliche noch nicht!!! - wird dies zur Verwirrung führen. In ihrer religiösen Identität gefestigt sind heutzutage auch die meisten Erwachsenen nicht (mehr), bis hoch ins Seniorenalter.

Wen wundert's?
Z. B.: In der Berufsschule hat unser Religionslehrer gejammert über den Lehrplan, es sei so schwer, da gute Themen zu finden.

Was hat er uns beigebracht - sprich: was war seine Auswahl? Z. B.:

Wer wann wo das erste Herz verpflanzt hat.
Wie ein Fresko entsteht.
-   Das sind die einzigen Themen an die ich mich aus zwei Jahren Religionsunterricht erinnere.

Ich vermute, dass keiner der Schüler aus dem Religionsunterricht herausgegangen ist mit einem gefestigten Glauben.

Sehr geehrte Damen und Herren Verantwortliche in Kirche und Politik:

Verwirrt die Deutsche Bevölkerung nicht!!!


... oder - und ich glaube, jetzt werde ich doch politisch:

Vielleicht sollte die Pastorentochter aus dem Osten sich (noch einmal?) im Glauben gründlich unterrichten lassen. Denn damit macht man bessere Politik.

... ich weiß, Politik ist durchaus kein einfaches Feld, eher ein vermintes.

Keine Kommentare: