Angeregt durch diesen Artikel möchte ich mich noch einmal zu diesem Thema äußern.
Ab wann ist der Mensch ein Mensch?
Ab Geburt, wenn er selbstständig atmet?
Ab Erkennbarkeit, dass dies ein Mensch ist, der da im Mutterleib heranwächst?
Ab Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut?
Oder vielleicht doch ab der Empfängnis?
Wenn nicht ab der Empfängnis: Warum hat noch keine Frau eine Qualle, einen Delphin, ein Eichhörnchen, eine Katze, einen Apfelbaum, ein Kälbchen, einen Grasbüschel oder eine Schwalbe auf die Welt gebracht?
Denn aus einem Zellklumpen kann schließlich alles werden. Oder?
...Kalliopevorleserin hat so gute Gedanken zu der Frage - die hole ich hiermit aus dem Kommentarbereich hervor. Vergelt's Gott!
"In der Tat!
Hier noch einige Gegenargumente zu den in Frage gestellten Punkten.
Ab Geburt hieße, daß ein Siebenmonatskind früher zum Menschen wird als ein Kind, das die volle Zeit im Mutterleib bleibt.
Erkennbar menschlich kann kein Kriterium sein, weil dabei zu viel von Beobachtungsgabe und Phantasie des Beobachters abhängt - da könnte der eine sagen "Nö, das sieht noch aus wie ne Kaulquappe", während der andere sagt "Es hat bereits das Kindchenschema, und man erkennt das Rückgrat, und erfahrungsgemäß sehen menschliche Embryonen halt so aus".
Warum eine befruchtete humane Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut urplötzlich eine andere Kategorie sein soll als auf dem Weg dorthin, ist auch nicht recht deutlich."
Starke Worte!
1 Kommentar:
Sehr prägnant auf den Punkt gebracht!
Vielen Dank!
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