Mittwoch, 19. Dezember 2012

Am Quatember-Mittwoch


Nach dem dritten Adventssonntag

Lection aus dem Propheten Jesaia

 7, 10 - 25

In jenen Tagen sprach der Herr zu Achaz: Begehre dir ein Zeichen von dem Herrn, deinem Gott, es sei in der Tiefe unten oder in der Höhe oben. Und Achaz sprach: Ich will keines begehren und den Herrn nicht versuchen. Da sprach er: So höret denn ihr vom Hause Davids! Ist es euch zu wenig, Menschen zu ermüden, dass ihr auch meinen Gott ermüdet? Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären, und seinen Namen wird man Emanuel nennen. Butter und Honig wird er essen, damit er das Böse verwerfen und das Gute wählen lerne.

Evangelium des hl. Lukas

 1, 26 – 38

Zu derselben Zeit ward der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, mit Namen Nazareth, zu einer Jungfrau, die mit einem Manne vom Hause Davids vermählt war, welcher Joseph hieß; und der Name der Jungfrau war Maria. Und der Engel kam zu ihr hin­ein und sprach: Gegrüßt seist du, voll der Gnaden, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Weibern! Da sie dies hörte, erschrak sie über seine Rede und dachte nach, was das für ein Gruß sei. Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast Gnade gefunden bei Gott! Siehe, du wirst empfangen in deinem Leibe und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Naben Jesus heißen. Dieser wird groß sein und der Sohn des Allerhöchsten genannt werden; Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird herrschen im Hause Jakobs ewiglich, und seines Reiches wird kein Ende sein. Maria aber sprach zu dem Engel: Wie wird dies geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete und sprach zu ihr: der Heilige Geist  wird über dich kommen, und die Kraft des Allerhöchsten dich überschatten: darum wird auch das Heilige, welches aus dir geboren werden soll, Sohn Gottes genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch diese hat einen Sohn in ihrem Alter empfangen, und sie, die unfruchtbar heißt, geht nun schon im sechsten Monate; denn bei Gott ist nichts unmöglich. Maria aber sprach: Siehe, ich bin eine Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Worte!

Gebet der Kirche

Verleihe, allmächtiger Gott, auf unser Flehen, dass die nahende Feier unserer Erlösung uns für das gegenwärtige Leben kräftige und für das künftige beselige – durch Jesum Christum, Deinen Sohn unsern Herrn, Der mit Dir lebt und regieret in Einigkeit des Heiligen Geistes gleicher Gott in alle Ewigkeit. Amen.

Quelle

Keine Kommentare: