Samstag, 14. September 2013

Die Macht des Gebetes

Angeregt durch diesen Beitrag schreibe ich nun das Folgende:
In Maria Vesperbild konnte trotz des Wetters die Fronleichnamsprozession gehalten werden, weil es rechtzeitig zu Regnen aufhörte. Warum? DARUM.

Und damit auch andere den Wettersegen beten können, hier ist er:

Der Wettersegen wird vom Fest Kreuzauffindung (3. Mai) bis zum Fest Kreuzerhöhung einschließlich (14. September) am Ende des Hauptgottesdienstes gebetet oder gesungen.
Der Wettersegen wird, wo möglich, mit einer Reliquie des Kreuzpartikels gespendet.

Hier zunächst auf lateinisch, dann auf deutsch:

P A fulgure et tempestate
G Libera nos, Domine.
P Ostende nobis, Domine, misericordiam tuam.
G Et salutare tuum da nobis.
P Dominus dabit benignitatem.
G Et terra nostra dabit fructum suum.
P Domine, exaudi orationem meam.
G Et clamor meus ad te veniat.
P Dominus vobiscum.
G Et cum spiritu tuo.
Oremus. Domine sancte, Pater omnipotens, aeterne Deus, te suppliciter deprecamur: ut misericordia tua annuente, concedas nobis messium copian, fructuum largitatem vinearumque substantiam, arborum foetus, proventus omnium rerum; atque ab his omnibus pestiferum sidus tempestatum universasque procellas, frigora et grandines amovere digneris. Per Christum, Dominum nostrum.
G Amen.

P Adjutorium nostrum in nomine Domini.
G Qui fecit caelum et terram.
P Sit nomen Domini benedictum.
G Ex hoc nunc et usque in saeculum.
P Benedictio Dei omnipotentis, Patris et Filii et Spritus Sancti descendat super vos, locum istum et fructus terrae, et maneat semper.
G. Amen.


P Von Blitz und Ungewitter.
G Erlöse uns, o Herr.
P Erzeig uns deine Huld, o Herr.
G Und schenke uns dein Heil.
P Segen spendet der Herr.
G Und unsere Erde gibt ihre Frucht.
P Herr, erhöre mein Gebet.
G Und lass mein Rufen zu dir kommen.
P Der Herr sei mit euch.
G Und mit deinem Geiste.
Lasset uns beten: Heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott, wir bitten dich inständig, verleih uns nach deiner Barmherzigkeit Reichtum der Ernte, Fülle der Früchte, Segen des Weinstocks, Fruchtbarkeit der Bäume und das Gedeihen aller Dinge. Halte gnädig davon fern schädliche Witterung, gefährlichen Sturm, Frost und Hagelschlag; durch Christus, unsern Herrn.
G. Amen.

P Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
G Der Himmel und Erde erschaffen hat.
P Der Name des Herrn sei gepriesen.
G Von nun an bis in Ewigkeit.
P Der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, steige nieder auf euch, diesen Ort und die Früchte der Erde und bleibe immerdar.
G Amen.

Quelle S. 587 ff.

5 Kommentare:

Huppicke hat gesagt…

Segen spendet der Herr.
Und unsere Erde gibt ihre Frucht.

Schade, dass dieser Segen nicht mehr gebetet wird. Auch wir nicht-Bauern hätten über ihn mehr Verbindung zu Gott als dem Schöpfer und seiner Schöpfung.

Annuntiator hat gesagt…

Nun, da bin ich wohl einer der wenigen Priester, die den Wettersegen spenden zwischen Markus (25.04) und Kreuzerhöhung (14.09), auch wenn´s hier nur wenige Landwirte hat.
Vielleicht liegt´s daran, daß der letzte Sturm kaum Schaden angerichtet hat.

Eugenie Roth hat gesagt…

Selbst im Kloster gibt es nur weinige Patres, ... Schade ...

Eugenie Roth hat gesagt…

@ Annuntiator: Im Ave Maria (siehe Quellverweis) stehen tatsächlich die Daten, die ich angegeben habe. Anscheinend wurde das mit dem Novus Ordo geändert.

Cinderella01 hat gesagt…

Nun inzwischen scheint es da ja bessere Methoden zu geben und in Rio hat es anscheinend funktioniert.
Da ich aber nicht weiß, was man dann mit den Eiern machen soll, werde ich auch weiterhin auf den Wettersegen vertrauen, den es bei uns leider nur noch sehr selten gibt.