Mittwoch, 30. Juni 2010

Gebetsbitte über die GESAMTE heiße Jahreszeit

... eine alte Frau trinkt - das ganze Jahr über - täglich (etwa) die gleiche Menge, mehr zu trinken weigert sie sich. Das führt jeden Sommer zu Austrocknungserscheinungen. Greift Hirn und Körper an, kann man dran sterben ...

Aber sterben will sie auch nicht. Nein, jetzt noch nicht!

Dienstag, 29. Juni 2010

St. Peter und Paul

Hier die Ansprache des Heiligen Vaters zum heutigen Fest.

Wiederverheiratet

Aussagen betroffener Frauen:

"Daß das (die neue Ehe) nicht ewig hält, war mir klar. ... Ich wollte die Verantwortung für die 2 Söhne nicht alleine tragen."

"Ich wollte nicht alleine sein. ... Man ist halt gewohnt, daß noch jemand da ist. ... Den zweiten kann man nicht so lieben (wie den ersten). Wie lange das gut geht ..."

Gründe, ein zweites Mal zu heiraten?

Montag, 28. Juni 2010

Mißbrauchsskandale

... in Irland, in den USA, in Deutschland, in Belgien. - Noch ein Land vergessen?

Dennoch ... die Anglikaner kommen und möchten auch gerne dazugehören, zu dieser - trotz aller menschlichen Unzulänglichkeiten - heiligen, katholischen Kirche.

Eine "Frucht" des Priesterjahres? Ich glaube: Ja.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Bischof Mixa schreibt

hier folgendes:

"... Der Heilige Vater hat mir in seinem sehr liebevollen Brief geschrieben, daß ich nach meinem Rücktritt von meinem Bischofsamt in Augsburg immer Bischof bleibe und daß ich die geistlichen Dienste wie die Feier der Eucharistie, die Spendung der Sakramente, auch der Firmung, wahrnehmen sollte und in unterschiedlicher Weise auch geistlich für viele Menschen da sein kann ..."

Frage: Hält unser Heiliger Vater die Vorwürfe, die gegen Bischof Mixa erhoben werden, für wahr? Hat er das alles wirklich schon seit Jahren gewußt?

Sonntag, 20. Juni 2010

Achtung, Achtung!

Heute wurden in Rom ACHT Diakone zum Priester geweiht. Vom Hl. Vater persönlich, für die Dioecese Rom. Hernach beten kann auch nicht schaden ... !!!

Florian hat dazu einen wichtigen Kommentar, der soll nicht "under cover" bleiben:

In Speyer wurden gestern auch zwei Diakone zu Priestern geweiht!

Barmherzigkeit

Übersetzung wie immer Henne (AT)/Rösch (NT)

Joel 2, 12 Doch auch jetzt noch lautet der Ausspruch des Herrn: "Von ganzem Herzen bekehrt euch zu mir mit Fasten, Weinen und Klagen!" 13 Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider! Bekehrt euch zum Herrn, eurem Gott! Denn gnädig ist er, barmherzig, langmütig, reich an Erbarmen und läßt sich das Unheil gereuen.

Reue verlangt Gott, echte Reue von ganzem Herzen. Sonst nichts.

Ex 22, 20 Einen Fremdling darfst du nicht übervorteilen und nicht bedrücken. Ihr selbst seid ja Fremdlinge in Ägypten gewesen. 21 Eine Witwe oder eine Waise sollt ihr nie bedrängen. 22 Bedrückst du sie und rufen sie zu mir um Hilfe, so werde ich ihr Rufen hören. 23 Mein Zorn wird entbrennen, und ich werde euch durch das Schwert umkommen lassen, so daß eure Frauen zu Witwen und eure Kinder zu Waisen werden. 24 Wenn du einem Armen aus meinem Volke, der bei dir wohnt, Geld leihst, so benimm dich gegen ihn nicht wie ein Wucherer! Legt ihm keinen Zins auf! 25 Nimmst du von einem andern den Mantel in Pfand, so sollst du ihm dieses bis Sonnenuntergang wieder zurückgeben. 26 Denn es ist seine einzige Decke, die Hülle für seinen Leib. Worin soll er schlafen? Wenn er zu mir ruft, werde ich ihn erhören; denn ich bin barmherzig.
(Kommentar Henne zu Ex 22, 25: Die Armen deckten sich beim Schlafen mit dem Mantel zu.)

Ex 34, 6 Da zog der Herr an ihm vorüber. Und der Herr rief aus: "Der Herr ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig, reich an Gnade und Treue, 7 der Tausenden die Treue wahrt, der Schuld, Frevel und Sünde vergibt, aber niemand frei ausgehen läßt, sondern die Schuld der Väter an Kindern und Kindeskindern heimsucht, am dritten und vierten Geschlecht.“

Dtn 4, 28 Dort werdet ihr Göttern dienen, die ein Gebilde von Menschenhand, aus Holz und Stein sind, die weder sehen noch hören, weder essen noch riechen können. 29 Von dort aus wirst du den Herrn, deinen Gott, suchen und ihn auch finden, wenn du mit ganzem Herzen und ganzer Seele nach ihm verlangst. 30 Wenn du in Not bist und all dies in zukünftigen Tagen dich trifft, so wirst du zum Herrn, deinem Gott, zurückkehren und ihm gehorsam sein. 31 Ja, der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott, er wird dich nicht verlassen und dich nicht dem Verderben anheimgeben und den Bund mit deinen Vätern nicht vergessen, den er ihnen beschworen hat.

2 Chron 30, 9 Denn wenn ihr euch zum Herrn bekehrt, so werden eure Brüder und Söhne bei denen Erbarmen finden, die sie in die Gefangenschaft geführt haben, so daß sie in dieses Land zurückkehren können. Denn der Herr, euer Gott, ist gnädig und barmherzig und wird seine Huld nicht von euch wenden, wenn ihr euch zu ihm bekehrt.

Hier wird nochmals ausdrücklich Bekehrung eingefordert!!!


Neh 9, 17 Sie weigerten sich zu folgen und dachten nicht zurück an deine Wundertaten, die du für sie gewirkt hast. Sie wurden störrischen Sinnes, wählten sich ein Oberhaupt und wollten nach Ägypten in die Knechtschaft zurückkehren. Doch du bist ein Gott, der vergibt, gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte. Du hast sie nicht verlassen.

... und dann haben die Kerle sich noch ein goldenes Kalb gemacht und es angebetet ... Und trotz alledem: Gott ist getreu!

... 31 Doch in übergroßer Erbarmung gabst du sie nicht der Vernichtung preis. Du verließest sie nicht; denn du bist ein gnädiger und barmherziger Gott.


2 Makk 1, 24 Das Gebet lautete: >Herr, Herr und Gott, du Schöpfer des Weltalls, du Furchtbarer, Gewaltiger, Gerechter und Barmherziger, alleiniger König, Gütiger, 25 einziger Lebensspender, allein Gerechter, Allherrscher, Ewiger, der du Israel aus aller Not befreist und unsere Väter auserwählt und geheiligt hast: Nimm dieses Opfer an für dein ganzes Volk: ...

... da war wohl „7 Kapitel“ lang Ruhe, und dann haben die Israeliten schon wieder etwas angestellt??? Ich habe es nicht nachgeprüft:

8, 29 Danach verrichteten sie ein gemeinsames Gebet und flehten zu dem barmherzigen Herrn, er möge sich mit seinen Dienern völlig aussöhnen.

11, 9 Alle priesen einhellig den barmherzigen Gott und wurden so sehr von Mut erfüllt, daß sie nicht nur Menschen, sondern sogar die wildesten Tiere und eiserne Mauern niederzurennen bereit waren.

... und schon wieder? (Auch nicht nachgeprüft.)

13, ... 12 Alle taten dies einmütig. Auf den Knien liegend, flehten sie drei Tage lang unablässig mit Weinen und Fasten zum barmherzigen Herrn. Dann ermunterte sie Judas und hieß sie bereit sein.


Sir 2, 11 Denn gnädig und barmherzig ist der Herr. Er läßt die Sünden nach und rettet zur Zeit der Not. ...
18 "Wir wollen uns lieber in die Hände des Herrn werfen als in die Hände der Menschen. So groß er ist, so barmherzig ist er auch."


Joel 2, 13 Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider! Bekehrt euch zum Herrn, eurem Gott! Denn gnädig ist er, barmherzig, langmütig, reich an Erbarmen und läßt sich das Unheil gereuen.

Jona 4, 2 Er betete also zum Herrn: "Ach, Herr, das ist es ja, was ich dachte, als ich noch in meiner Heimat war: Gerade darum wollte ich zuvor nach Tharsis fliehen. Denn ich wußte, du bist ein gnädiger und barmherziger Gott, langmütig und reich an Erbarmen und läßt dich das Unheil gereuen.
... welch eine Argumentation! WEIL Gott barmherzig ist, darum flieht der Prophet, der doch unbedingt die Stadt wegen ihrer Sünden zerstört sehen will!!!

Lk 6, 36 Seid also barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist.

Hebr 2, 17 Darum mußte er in allem den Brüdern gleich werden, damit er ein barmherziger und treuer Hoherpriester vor Gott sei, der die Sünden des Volkes zu sühnen vermag.

Freitag, 18. Juni 2010

Die Ehe

Übersetzung: Henne/Rösch

Die Ehe ist heilig und unauflöslich.
Spr 6, 32 Doch wer mit einem Weibe die Ehe bricht, hat den Verstand verloren. Nur wer sich selbst ins Verderben stürzen will, tut solches.

Das ganze Kapitel Ez 23 handelt über die Ehe. Beispielhaft sei hier genannt:

36 So halte ihnen ihre Greuel vor, 37 daß sie die Ehe gebrochen und ihre Hände mit Blut befleckt haben, daß sie mit ihren Götzen Ehebruch trieben und ihre Kinder, die sie mir geboren hatten, durchs Feuer gehen ließen, jenen zum Fraß. ...
45 Aber gerechte Männer werden ihnen das Urteil sprechen nach dem Rechte der Ehebrecherinnen und Mörderinnen, weil sie Ehebrecherinnen sind und Blut an ihren Händen klebt.“ Denn so spricht der allmächtige Herr: „Man berufe gegen sie die Volksgemeinde und gebe sie der Misshandlung und Plünderung preis! Die Volksgemeinde steinige sie und zerhaue sie mit ihren Schwertern! Ihre Söhne und Töchter soll man niedermetzeln und ihre Häuser im Feuer verbrennen! So will ich der Unzucht im Lande ein Ende machen, damit alle Frauen sich warnen lassen und nicht dieselbe Unzucht treiben wie ihr. Man wird euch eure Unzucht büßen lassen und die Sünden mit euren Götzen euch vergelten, damit ihr erkennt, dass ich der allmächtige Herr bin.“

An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich auf meinen Beitrag über Gottes Barmherzigkeit hinweisen.

Mt 19, 3 b ... "Ist es dem Manne erlaubt, seine Frau aus jedem beliebigen Grunde (aus der Ehe) zu entlassen?" 4 Er antwortete ihnen: "Habt ihr nicht gelesen, daß der Schöpfer im Anfang den Menschen als Mann und Frau geschaffen 5 und gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen seiner Frau anhangen, und die zwei werden ein Fleisch sein? 6 Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen."
7 Sie erwiderten ihm: "Warum hat denn Moses geboten, der Frau einen Scheidebrief auszustellen und sie dann zu entlassen?" (> Dt 24, 1) 8 Er entgegnete ihnen: "Moses hat euch nur wegen eurer Herzenshärte erlaubt, eure Frauen zu entlassen; von Anfang an war es nicht so. 9 Ich aber sage euch: Wer seine Frau entläßt – abgesehen wegen Ehebruchs - und eine andere heiratet, bricht die Ehe. Und wer die Entlassene zur Ehe nimmt, bricht die Ehe."
(Kommentar Rösch: Matthäus hat hier wie 5, 32 den Zusatz: „abgesehen wegen Ehebruchs“. Der Vergleich mit Markus und Lukas zeigt, dass es sich bei Matthäus um Rücksicht auf die jüdischen Leser handelt.)

Mt 5, 32 Ich aber sage euch: Jeder, der seine Frau entläßt - ausgenommen wegen Ehebruchs -, der macht sie zur Ehebrecherin; und wer die Entlassene zur Ehe nimmt, bricht dadurch die Ehe.

Mk 10, 4 Sie erwiderten: "Moses hat erlaubt, einen Scheidebrief zu schreiben und dann die Frau zu entlassen." 5 Jesus entgegnete ihnen: "Moses hat euch wegen eurer Herzenshärte dieses Gebot gegeben.
6 Im Anfang der Schöpfung hat Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen. 7 Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, 8 und die beiden werden ein Fleisch sein. So sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. 9 Was aber Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen."
10 Zu Hause fragten ihn die Jünger nochmals darüber. 11 Er erklärte ihnen: "Wer seine Frau entläßt und eine andere nimmt, bricht ihr die Ehe. 12 Wenn eine Frau ihren Mann entläßt und einen anderen nimmt, bricht sie die Ehe."

Lk 16, 18 Wer seine Frau entläßt und eine andere heiratet, bricht die Ehe; und wer eine vom Mann Entlassene heiratet, bricht ebenfalls die Ehe.

1 Kor 7, 10 Den Verheirateten gebiete nicht ich, sondern der Herr: Die Frau darf sich von ihrem Manne nicht trennen. 11 Hat sie sich aber doch getrennt, so muß sie unverheiratet bleiben oder sich mit ihrem Manne wieder aussöhnen. Ebenso darf der Mann seine Frau nicht entlassen.

Hebr 13, 4 Die Ehe sei bei allen ehrbar und das Ehebett unbefleckt; denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten.

Sola scriptura

„Sola scriptura“ sagen die Protestanten. Und was sagt die Heilige Schrift? (Rösch)

2 Thess 2, 15 So steht denn fest, Brüder, und haltet euch an die Überlieferungen, die ihr mündlich oder schriftlich von uns empfangen habt.

Der Heilige Paulus legt ausdrücklich Wert auch auf die mündliche Überlieferung, also auf die Tradition.

Die Bibel in Kurzform

Wenn die Bibel in einem Satz zusammengefaßt werden müßte, so würde unser Heiliger Vater, Papst Benedikt XVI, folgenden Vers wählen:

Joh 8, 32 Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

Würdiger Kommunionempfang

Eben habe ich diesen Artikel gefunden, auf Englisch. Demnächst werde ich auch selbst darauf eingehen, falls ich dies noch nicht getan habe.

Gebetsanliegen

Schon lange überlege ich hin und her. Der eine sagt dies, der andere auch, aber ich denke anders. Wer hat Recht?

Bitte um Hilfe in einer beruflichen Entscheidung.

DANKE!!!

Donnerstag, 17. Juni 2010

Priestermangel

VATIKANSTADT. Die katholische Kirche zählt weltweit 1,166 Milliarden Mitglieder, das sind 19 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Prozentual erhöhte sich der Anteil der Katholiken an den zuletzt 6,7 Milliarden Menschen auf der Welt von 17,33 auf 17,40 Prozent. Das geht aus dem „Annuario Pontificio“ hervor, dem Päpstlichen Jahrbuch 2010. Leicht angestiegen ist auch die Zahl der katholischen Priester. Sie nahm von 405 178 im Jahr 2000 auf 408 024 (im Jahr) 2007 und 409 166 im Jahr 2008 zu. Nach wie vor leben fast die Hälfte von ihnen in Europa (47,1 Prozent). Rückläufig ist die Zahl der Ordensfrauen. Im Jahr 2000 gab es 801 185 Schwestern, 2008 waren es 739 067.
(Würzburger katholisches Sonntagsblatt, 7. März 2010, S. 6)

Nach einem Rückgang der Priesterzahlen im letzten Jahr ist nun wieder eine Zunahme zu verzeichnen: Aktuell gibt es weltweit 409 000 Priester.
(Würzburger katholisches Sonntagsblatt, 20. Juni 2010, S. 4)

- Die Zahl der Priester ist angestiegen, ein etwa gleichbleibender Prozentsatz davon lebt in Europa – wo immer weniger Menschen Gottesdienste besuchen und (allgemein) die Sakramente empfangen.

Dazu take your time and watch:
www.priesternetzwerk.de
hier: Priesterjahr 2009/2010
hier: 7. Link (Pfr. Dr. Guido Rodheudt, Pfr. Hendrik Jolie, Pfr. Uwe Winkel)
sowie
8. Link (Dr. theol. P. C. Düren)

Ist es angesichts dieser Tatsachen notwendig, immer weniger Priestern in immer größeren Pfarreiengemeinschaften immer mehr Arbeit aufzubürden? Nur der Priester ist (wird) geweiht – auch wenn sich manche Gläubige Gott weihen, vielleicht auch ohne dies offiziell der Kirche anzuzeigen – nur er kann Brot und Wein in Leib und Blut Jesu Christi verwandeln. Die Priesterweihe hat nur wenig zu tun mit dem „allgemeinen Priestertum“ der Gläubigen.
„5 „... Wenn ihr nun treulich auf mein Wort hört und meinen Bund haltet, so sollt ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein - denn mir gehört die ganze Erde, - 6 ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk. - Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst."“ steht schon im alten Testament (Ex 19). Dennoch durften bei den Juden nur die Priester bestimmte (oder sogar alle?) Opfer Gott darbringen, nur sie durften ins Innere des Tempels eintreten.
2Chr 23
„6 Den Tempel des Herrn darf jedoch außer den Priestern und den diensttuenden Leviten niemand betreten. Diese dürfen hineingehen, denn sie sind geheiligt. Das ganze übrige Volk aber soll die Vorschriften des Herrn beobachten.“
Ez 46
„2 Der Fürst soll von außen durch die Vorhalle des Tores eintreten und an den Torpfosten stehenbleiben. Die Priester sollen sein Brandopfer und seine Friedopfer darbringen.“
In das Allerheiligste durften selbst die jüdischen Priester nur einmal jährlich eintreten.

„Ich will meine Pfarrei wiederhaben!“ – Dies ist der Ruf vieler Gläubiger - und auch vieler Priester. Und die Tatsachen geben ihnen Recht.

Dienstag, 15. Juni 2010

Gebetsanliegen

Erbitte das Gebet für den Sohn einer 90jährigen Frau, der schon einmal (oder öfter?) an Krebs operiert wurde und am Donnerstag eine große Untersuchung vor sich hat, ob noch alles in Ordnung ist.

DANKE

Verminderung der Müttersterblichkeit

Übersetzung erfolgte vom Bloginhaber nach bestem Wissen und Gewissen, keine Garantie für Richtigkeit.

Während die Rhetorik der Abtreibungsindustrie unermüdlich verspricht, die „Frauen zu stärken“ mit „Informationen“ um die „beste Wahl“ für sich selbst zu treffen, wissen Pro-lifers, dass die „Information“ klar darauf (hinzielt?), die Frauen über die Realität der Abtreibung aufzuklären.

Nehmen wir die zweite weltweite "Women Deliver Conference" (to deliver kann man ironischerweise sowohl mit Befreiung als auch Entbindung übersetzen), die letzte Woche in Washington abgehalten wurde. Von dieser Website (www.humanevents.com/article.php?id=37474) aus beurteilt, war die Konferenz, gesponsert vom United Nations Population Fund, UNICEF, der Weltgesundheitsorganisation und der Internationalen Föderation für geplante Elternschaft dafür gemacht, sich auf geringere Müttersterblichkeit in der (zweiten und dritten? Wörtlich: entwickelnden) Welt zu konzentrieren (, was ja in der entwickelten Welt seit 70 Jahren erfolgreich praktiziert wird). Wer könnte so einem noblen Bestreben nicht zustimmen?

Aber bei genauerer Betrachtung des Programmes der Konerenz und seiner Präsentanten wird man eine übermäßige Betonung darauf finden, legale Abtreibung auf Verlangen in Ländern zu fördern, in deren Gesetzen die Leben ungeborener Kinder geschützt werden. Die Unlogik der Organisatoren der Konferenz, wie die der abtreibungsbefürwortenden NGOs bei den Vereinten Nationen, ist, dass vermehrter Zugang zur Abtreibung die Gesundheit der Mütter stärkt. Es ist besser, Zugang zu guter medizinischer Versorgung zu haben, nicht zur Abtreibung, um die Muttersterblichkeit zu senken.

Jeanne E. Head, Vizepräsidentin der Abteilung Internationale Angelegenheiten von National Right to Live, und Repräsentantin bei den Vereinten Nationen sowie eine Gruppe von Mitarbeitern und Freiwilligen stand draußen vor dem Washington Convention Center am frühen Mittwochmorgen, um die Delegierten zu unterrichten. Sie übergaben ihnen rosa Taschen geschmückt mit den Worten „Celebrate Motherhood“ „Feier(t) Mutterschaft“, als die Teilnehmer für die morgendliche Plenarsitzung eintrafen.

Die Taschen beinhalteten ein lebensgroßes Fötusmodell eines ungeborenen Kindes nach 12 Wochen Schwangerschaft, eine wissenschaftlich akkurate Broschüre über die Entwicklung des ungeborenen Kindes im Uterus und eine Broschüre – die genau ins Herz der Konferenz traf -, welche die bewährten Mittel zur Senkung der Müttersterblichkeit weltweit diskutierte.

Denken Sie, die Organisatoren der Woman Deliver Conference waren begeistert über Zugang zu zusätzlicher Information? Nein, da haben Sie nicht recht.

So schnell der Trupp der Ehrenamtlichen das Material vielen der über 3000 (meist weiblichen) Teilnehmer vor dem Convention Center austeilte, beschlagnahmte die Belegschaft des Convention Centers die rosa Taschen von den überraschten Teilnehmern als sie zu den Haupteingängen hereinkamen.

Nach Aussage eines ungarischen Teilnehmers (, der herauskam, um sich eine zweite Tasche zu holen, weil die erste konfisziert worden war), teilten die Konferenzmitarbeiter den Teilnehmern mit, daß die Abrtreibungsgegner "versuchen, unsere Konferenz zu ruinieren" mit Informationen, die „gegen die Menschenrechte“, „gegen Wahlfreiheit“, „gegen das Leben“ und „gegen die Frau“ seien.

Alles, was auch nur im geringsten darauf hinweist, daß Abtreibung nicht die Antwort auf die Probleme der Welt ist, muß konfisziert und zerstört wreden. Abweichende Meinungen dürfen nicht toleriert werden - ein übliches Bild - nicht nur bei der UN, sondern im ganzen Land (USA).

Schauen Sie Sich doch mal die Staaten an, und sie werden die selbe Vernebelungstaktik finden. Gesetze nach dem gesunden Menschenverstand, unterstützt von einer Mehrheit der Amerikaner, versuchen, die Frauen über die Risiken zu informieren, die mit der Abtreibung zusammenhängen, über die biologische Entwicklung des ungeborenen Kindes, und über vorhandene Alternativen, sogar ein Echtzeit-Ultraschallbild ihres Kindes können die Frauen sehen. Und vor Gericht werden sie unvermeidbar von den Abtreibungsbefürwortern herausgefordert.

Solche Gesetze wurden als vom (Obersten US-Gericht) für verfassungskonfrom angesehen, zurück bis 1992 beim Gerichtsurteil Planned Parenthood (Geplante Elternschaft) gegen Casey. Aber das hält die Abtreibungsindustrie nicht davon ab, Einspruch um Einspruch zu erheben, um zu verhindern, daß die Gesetze rechtskräftig werden.

Da drängt sich die Frage auf: Warum? Einfach: Wenn Frauen alle Informationen über die Abtreibung erhalten und wissen, daß es Alternativen gibt, ist es sehr viel wahrscheinlicher, daß sie ihr Kind auf die Welt bringen. Und das vermindert den Nettoprofit der Abtreibungsindustrie.

Planned Parenthood, der größte Anbieter und Förderer der Abtreibung, ist eine Milliarden-Dollar-Industrie. Im jährlichen Bericht von 2007-2008 schrieb PPFA, daß seine Kliniken im Jahr 2007 mehr als 300,000 Abtreibungen durchführten - mehr als 25 % aller Abtreibungen, die in den USA durchgeführt werden. Die durchschnittlichen Kosten einer Abtreibung im ersten Drittel der Schwangerschaft belaufen sich auf etwa $400. Rechnen Sie nach!

Tragischerweise wurde die Abtreibung weltweit zu einem großen Unternehmen. Und für die internationale Abtreibungsindustrie - einschließlich vieler Frauenentbindungs-Mitunterstützer (oder doch Frauen"befreiungs"?) - sind die Frauen in den entwickelnden Ländern ein noch unerschlossener Markt voller Gewinnpotential.

Übersetzung erfolgte vom Bloginhaber nach bestem Wissen und Gewissen, keine Garantie für Richtigkeit.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Frage an alle

Die Frage habe ich schon bei "Frag Elsa" gestellt, aber das ist wohl zu unübersichtlich:

Könnten wir nicht ein "gemeinsames" Blog erstellen, auf dem jedermann Fragen, Gebetesanliegen, Aktuelles (wie die Aktion 11. Juli) "kommentieren" kann, was dann von einigen freiwilligen Administratoren gepostet wird?

Das wäre übersichtlicher als es bei Elsa unter Kommentaren abzulegen. - Oder möchtest Du die Kommentare auf deinem Blog posten, Elsa? Ich möchte dir nichts nehmen.

Auf dieses Blog können sich dann alle interessierten Blogoezsanen abonnieren und alle wären informiert. Derzeit wird ein Gebetsanliegen oder z. B. die Aktion 11. Juli von einem Blog in den nächsten gemeldet, das finde ich etwas umständlich.

DANKE für eure Rückmeldungen - jetzt schon!

Brüder Jesu

Übersetzung: Henne/Rösch

Gen 13, 8 So sagte Abram zu Lot: "Es soll keine Zwietracht geben zwischen mir und dir, zwischen meinen und deinen Hirten. Wir sind ja Brüder!

Gen 14, 14 Als nun Abram hörte, daß sein Verwandter gefangen weggeführt worden sei, ließ er seine erprobten hausgeborenen Leute - 318 Mann - ausrücken und jagte jenen bis Dan nach. 15 Des Nachts teilte er seine Leute, fiel mit seinen Knechten über sie her, schlug sie und verfolgte sie bis Hoba, das nördlich von Damaskus liegt. So holte er alle Habe zurück. 16 Auch seinen Bruder Lot und dessen Habe brachte er mit zurück; ebenso die Frauen und die übrigen Leute.
Abraham und Lot waren eindeutig keine Brüder, sonst würde in Gen 14, 14 nicht neutral von Verwandter gesprochen.

Jes 66, 20 Bringen wird man dann all eure Brüder aus allen Völkern als Geschenk für den Herrn auf Rossen, auf Wagen, in Sänften, auf Maultieren und Dromedaren zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem", spricht der Herr, "gleichwie Israels Söhne das Speiseopfer in einem reinen Gefäß zum Hause des Herrn bringen.

Mt 25, 40 Der König wird ihnen antworten: >Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.<
Wie auch schon in Jes 66, 20 wird hier jeder Mensch als Bruder bezeichnet.

Mt 27, 56 Unter ihnen befanden sich Maria Magdalena, Maria, die Mutter des Jakobus und Josef, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.

Gal 1, 19 Von den andern Aposteln sah ich nur Jakobus, den Bruder des Herrn.
Bei Matthäus wird Jakobus eindeutig einer anderen Maria zugeordnet, im Galaterbrief als Bruder des Herrn bezeichnet. Er ist also eindeutig NICHT Sohn von Maria und Josef und wird im damaligen Sprachgebrauch dennoch als Bruder bezeichnet.

Die Pille

Und hier das Neueste über die Entwicklung im "Pillenkonsum" bei Frauen - allerdings auf Französisch.

Hölle

Zunächst eine Anekdote:
Ein Mann starb. Er durfte wählen, ob er in den Himmel oder in die Hölle wollte. Man zeigte ihm den Himmel. Dort wurde Hosianna und Halleluja gesungen, Harfe gespielt und Manna gegessen.
Dann zeigte man ihm die Hölle. Dort ging es fröhlich zu, man trank Kaffee und spielte Karten. Ja, da wollte er bleiben.
Von Zeit zu Zeit ging im Hintergrund eine Türe auf. Da sah man loderndes Feuer und man hörte fürchterliche Schreie. - Und was ist das? - Ach, das ist für die Katholiken, die wollen das so!

Und was sagt die Bibel?
Übesetzung: P. Rösch

Mt 13, 49 So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden ausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern 50 und sie in den Feuerofen werfen.

Mk 3, 29 Wer aber eine Lästerung wider den Heiligen Geist begeht, findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern bleibt mit ewiger Sünde belastet.

Mt 18, 6 Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, für den wäre es besser, daß ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. 7 Wehe der Welt um der Ärgernise willen (wegen der Verführungen)! Es müssen zwar Ärgernisse kommen; aber wehe dem Menschen, durch den das Ärgenis kommt! 8 Wenn deine Hand oder dein Fuß dir zur Ärgernis wird, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, du gehst verstümmelt oder lahm ins Leben ein, als daß du mit zwei Händen und zwei Füßen in das ewige Feuer geworfen wirst. 9 Und wenn dein Auge dir zum Ärgernis wird, so reiß es aus und wirf es von dir. Es ist besser für dich, du gehst mit einem Auge ins Leben ein, als daß du mit zwei Augen in das Feuer der Hölle geworfen wirst.

Jak 3, 6 Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Unrecht. Die Zunge erweist sich unter unseren Gliedern als die Macht, die den ganzen Leib befleckt, ja, von der Hölle entflammt, das Lebensrad in Brand steckt.

Mt 25, 41 Dann wird er zu denen auf der Linken sagen: >Hinweg von mir, ihr Verfluchten, ins ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist! 42 Ich war hungrig, und ihr habt mir nicht zu essen gegeben, durstig, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. 43 Ich war fremd, und ihr habt mich nicht beherbergt, nackt, und ihr habt mich nicht bekleidet. Krank und gefangen, und ihr habt mich nicht besucht.< 44 Dann werden auch sie ihn fragen: >Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht Dienste geleistet?< 45 Doch er wird ihnen antworten: >Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem von diesen Geringsten da nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.< 46 Diese werden hingehen in ewige Pein, die Gerechten aber in das ewige Leben.

Lk 16, 20 Vor seiner Türe aber lag ein Armer mit Namen Lazarus, mit Geschwüren ganz bedeckt. 21 Gern hätte er sich mit den Brosamen gesättigt, die vom Tische des Reichen fielen (, aber niemand gab sie ihm). Selbst die Hunde kamen und leckten an seinen Geschwüren. 22 Da starb der Arme. Er wurde von den Engeln in den Schoß Abrahams getragen. Aber auch der Reiche starb und wurde begraben. 23 Als er in der Hölle inmitten seiner Qualen seine Augen erhob, sah er von ferne Abraham und in seinem Schoße Lazarus. 24 Da rief er: >Vater Abraham! Erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er eine Fingerspitze ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide große Qual in dieser Feuersglut.< 25 Abraham erwiderte: >Bedenke, mein Sohn, dir ist es in deinem Leben gut ergangen, Lazarus dagegen schlecht. Jetzt wird er hier getröstet, du aber wirst gepeinigt. 26 Zu alledem gähnt zwischen uns und euch eine weite Kluft, so daß keiner von hier zu euch hinübergehen noch einer von dort herüberkommen kann, auch wenn er wollte.<

Mk 5 - 9 möge jeder selbst lesen, das führt hier sonst zu weit.

Zusätzliche Literatur
Bach, H., Was erwartet uns am anderen Ufer?
Filler, U., Himmel – Hölle – Fegefeuer
Schur, W., Hölle ohne Feuer

Das letzte Buch habe ich gelesen, sehr zu empfehlen!

Kommentar von Johannes dem jüngeren: ...und ich kenne das zweite. Solide, gut katholische Angelegenheit. Auf Filler ist hier richtig Verlass, finde ich.

Dienstag, 8. Juni 2010

Für unseren Florianus ministrans

Der Florian, der Florian,
Der strebt das Priestertum jetzt an.
Erst 18 Jahre ist er jung,
Die Schule, die nahm er mit Schwung.

Die neunte hat er übersprungen(!),
Das ist ihm wirklich gut gelungen!
Er ist ganz sportlich, Mann o Mann,
Mit Judo und als Klettermann.

Deutsch, Englisch und auch die Geschichte,
Das waren seine „Schwergewichte“.
(In Zukunft werden’s dann Latein,
Hebräisch und auch Griechisch sein.)

Im Altersheim ist im Moment,
Der Flori, wo ihn jeder kennt.
Er füttert, unterhält, umsorgt,
Auch mal ein Taschentuch er borgt.

’ne alte Dame liebt ihn innig,
Ist 99, etwas „spinnig“.
Sie liebt jedoch – in ihrem Alter!!!
Nicht Flori nur, auch Klaus und Walter.

Doch Florian ist das nicht wichtig,
Er liebt den FC K’Lautern, richtig!
Und auch das Ministrieren, klar!
- Wer kommt dahin, wo er jetzt war?

Der Weihrauchschnüffler steht bereit,
Sei willkommen! Jederzeit!
Doch Florian, den treibt’s jetzt um,
Er geht in’s Propädeutikum.

Mit Studium, Arbeit und Begleitung,
(Hoffentlich ’ne gute Leitung!)
Danach geht es dann richtig los!
Sag uns, wohin führt’ dich das Los?

Wir wünschen dir auf allen Wegen:
Gutes Lernen, Gottes Segen!

Montag, 7. Juni 2010

Kirchenumbau

... anläßlich (angeblicher) Pläne, unsere Kirche innen umzugestalten, fiel mir heute dieser Beitrag auf.

Leid

Soweit nicht anders angegeben, verwende ich die Übersetzung von P. Henne/Rösch

Wer nicht leidet, bleibt schwach
1 Petr 5, 10 Der Gott aller Gnade, der euch durch Christus (Jesus) zu seiner ewigen Herrlichkeit berufen hat, wird euch, die ihr kurze Zeit zu leiden habt, ausrüsten, stärken, kräftigen und befestigen.

Leid als Glied der Kirche
1 Kor 12, 26 Leidet ein Glied, so leiden alle andern Glieder mit; erfährt ein Glied Ehre, so freuen sich alle andern Glieder mit.

Leid als Gnade
Phil 1, 29 Denn euch ist die Gnade verliehen, nicht bloß an Christus zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden.

Dtn 8, 3 Er demütigte dich und ließ dich Hunger leiden. Dann aber speiste er dich mit dem Manna, das du und deine Väter nicht kanntet, um dir kundzutun, daß der Mensch nicht vom Brote allein lebt. Denn der Mensch lebt von allem, was durch den Befehl des Herrn entsteht.

Ps 119, 71 Zum Heile dient mir, daß ich leiden muß, damit ich deine Satzungen kennenlerne.

1 Petr 2, 19 Denn es ist Gnade, wenn einer aus Gewissenhaftigkeit gegen Gott Übles erduldet und so unschuldig leidet.(Gräff. Rösch: Denn das ist wohlgefällig, ...)

Leid als Stellvertretung
Ps 106, 32 Am Haderwasser reizten sie ihn wieder. Da mußte Moses ihretwegen leiden.

Mk 8, 31 Nun fing er an, sie zu belehren, der Menschensohn müsse viel leiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und Schriftgelehrten verworfen und getötet werden, aber nach drei Tagen würde er auferstehen.

Mk 9, 12 Er gab ihnen zur Antwort: "Allerdings kommt zuvor Elias und stellt alles wieder her. Wie kann es aber vom Menschensohn in der Schrift heißen, daß er viel leiden und verworfen werden soll?

Lk 9, 22 Er fügte bei: "Der Menschensohn muß viel leiden, wird von den Ältesten, Hohenpriestern und Schriftgelehrten verworfen und getötet werden, aber am dritten Tage wird er auferstehen."

Lk 17, 25 Zuvor aber muß er noch vieles leiden und von diesem Geschlecht verworfen werden.

Lk 24, 26 Mußte der Messias nicht dies leiden und so in seine Herrlichkeit eingehen?"

Lk 24, 46 Dann sagte er zu ihnen: "So steht geschrieben: Der Messias muß leiden und am dritten Tage von den Toten auferstehen.

Apg 3, 18 Gott aber hat auf diese Weise in Erfüllung gehen lassen, was er durch den Mund aller Propheten vorausverkündet hat, daß der Messias leiden müsse.

Apg 17, 3 Er erklärte sie ihnen und legte dar, daß der Messias leiden und von den Toten auferstehen mußte, und versicherte: "Jesus, den ich euch verkünde, ist der Messias."

Apg 26, 23 Der Messias werde leiden, als erster von den Toten auferstehen und dem Volke wie den Heiden das Licht verkünden.

Kol 1, 24 So freue ich mich nun der Leiden, die ich für euch erdulde, und erfülle damit am eigenen Fleische, was am Leidensmaße Christi noch abzutragen ist. Es kommt seinem Leibe, der Kirche, zugute.

... und wir? Wir stellen uns oft so an ...

Leid um Gottes Willen
Ps 69, 8 Denn um deinetwillen leide ich Schmach, bedeckt Schamröte mein Antlitz.30 Doch ich bin elend und schmerzgebeugt. Deine Hilfe, o Gott, muß mich schützen.31 Dann will Gottes Namen ich preisen im Lied und ihn im Lobpreis erheben.32 Das wird dem Herrn besser gefallen als Vieh, als Farren mit Hörnern und Klauen. (Gräff: Rinder)33 Sehn es die Dulder, so freuen sie sich. Die ihr Gott sucht, freut euch von Herzen!

Mt 5, 10 Selig, die Verfolgung leiden um der Gerechtigkeit willen! Ihrer ist das Himmelreich.

Apg 9, 16 Ich will ihm zeigen, wieviel er für meinen Namen leiden muß."

Röm 8, 17 Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben: Erben Gottes und Miterben Christi. Nur müssen wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.

2 Thess 1, 5 Darin zeigt sich eben das gerechte Gericht Gottes: Ihr sollt des Reiches Gottes würdig erachtet werden, für das ihr zu leiden habt.

2 Tim 2, 9 Dafür erdulde ich Leiden, sogar Fesseln wie ein Übeltäter. Doch das Wort Gottes ist nicht gefesselt.

Apg 5, 41 Diese aber gingen voll Freude vom Hohen Rat hinweg, weil sie würdig befunden waren, um des Namens (Jesu) willen Schmach zu leiden.

Leid wegen eigener Sünden
2 Makk 7, 18 Hierauf brachte man den sechsten herbei. Der sprach sterbend: "Täusche dich nicht in eitlem Wahn! Wir leiden dies unsertwegen, weil wir gegen unseren Gott gesündigt haben. Darum ergeht es uns so schauerlich.32 Wir leiden nämlich um unserer Sünden willen.

Leid unschuldig ertragen
1 Petr 4, 16 Hat aber einer zu leiden, weil er ein Christ ist, so schäme er sich dessen nicht, sondern preise Gott um dieses Namens willen. ... 19 Darum sollen jene, die nach Gottes Willen zu leiden haben, ihm, dem treuen Schöpfer, durch rechtes Handeln ihre Seele anbefehlen.

1 Petr 2, 20 Was für ein Ruhm wäre das, wenn ihr für Verfehlungen gezüchtigt würdet? Aber wenn ihr bei gutem Verhalten leiden müßt (Gräff: und diese Leiden geduldig ertragt,) das ist Gott wohlgefällig.

1 Petr 3, 14 Selig seid ihr, wenn ihr auch um der Gerechtigkeit willen leiden müßt. Laßt euch durch sie nicht einschüchtern und nicht erschrecken! ... 17 Es ist doch besser, wenn Gottes Wille ist, um des Guten willen zu leiden als wegen des Bösen.


Jesu Leiden war einmalig, da er ohne Sünde war
Hebr 9, 22 Ja, fast alles wird nach dem Gesetze mit Blut gereinigt. Ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.23 Damit müssen also die Abbilder der himmlischen Dinge gereinigt werden. Die himmlischen Dinge selbst erfordern höhere Opfer als jene. 24 Christus ging ja nicht in ein Heiligtum, das von Menschenhand gemacht und nur ein Abbild des wahren ist, sondern in den Himmel selbst ein, um nunmehr vor dem Angesichte Gottes für uns einzutreten.25 Auch braucht er sich nicht immer wieder zum Opfer darzubringen, wie der Hohepriester Jahr für Jahr möit fremdem Blut in das Allerheiligste eintritt;26 sonst hätte er ja seit Erschaffung der Welt auch oftmals leiden müssen. Nun ist er aber ein für allemal in der Endzeit erschienen, um durch das Opfer seiner selbst die Sünde zu tilgen.

Zusäztliche Bibelstellen gibt es hier. Vergelt's Gott!

Sonntag, 6. Juni 2010

Einfach Priester sein

... und den Gruß auf einer Ansichtskarte ganz selbstverständlich mit einem Segenswunsch beginnen ...

Herr, schenke uns viele solche Priester!!!

Mittwoch, 2. Juni 2010

Requiem aeternam

Nach über 30 Jahren geduldig ertragener Krankheit wurde eine entfernte Verwandte von Gott aus ihren langsam aber beständig stärkeren Leiden abgerufen.

Herr, laß sie ruhen in Deinem ewigen Frieden!