Mittwoch, 31. Juli 2013

Heiligenkalender August

August

1.     Petri Kettenfeier – Die 7 Mak­kabäer und ihre Mutter, MM – Fides, Spes und Charitas, JJ und MM
2.     Alfons Maria v. Liguori, B, Ordst und Kirchl – Stephanus I, P und M
3.     Stephani Erfindung – Lydia, Jüngerin Pauli
4.     Dominicus, Ordst, Patr der Schneider
5.     Maria Schnee – Emydgius, B und M, Patr gegen Erdbeben – Oswald, Kön und M, Afra, Büßerin und M
6.     Verklärung Christi – Stapinus, B, Patr gegen Gicht – Justus und Pastor, MM
7.     Cajetan, Ordst – Donatus, B und M – Albert, Bk
8.     Cyriakus, Diak und M, Nothel­fer – Largus und Smaragdus, MM
9.     Romanus, Soldat und M – Hathumar, B
10.  Laurentius, Erzdiakon und M
11.  Philomena, J und M, Patr in Halsleiden – Tiburtius, M – Susanna, J und M
12.  Clara, J – Herculanus, B
13.  Hippolytus, M – Cassian, B, Schullehrer und M – Rade­gund, Kön – Ludolf und Druth­mar, Äbte
14.  Vigil vor Mariä Himmelfahrt – Eusebius, Bk – Athanasia, W
15.  Mariä Himmelfahrt[1]
16.  Rochus, Bk, Pestpatron – Hyacinthus, Pr
17.  Bartholomäus Laurel, M aus Mexico – Liberatus, A und M
18.  Helena, K und W, Patr der Färber – Clara von Montefal­co, J – Agapitus, M
19.  Ludwig, B – Sebald, Bk
20.  Bernhard, A und Kirchl – Os­win, Kön und M – Samuel, Prophet
21.  Johanna Franziska von Chan­tal, W und Ordst
22.  Eberhard, A und B – Sympho­rian, M
23.  Philipp Beniti, Bk und Pr
24.  Bartholomäus, Ap, Patr der Gerber und Fleischer
25.  Ludwig IX., Kön von Frank­reich – Ebba, Ä – Genesius, M
26.  Zephyrinus, P und M
27.  Joseph von Calasanz, Ordst – Gebhard, B
28.  Augustinus, B und Kirchl – Hermes, M
29.  Johannis Enthauptung – Sabi­na, M
30.  Rosa von Lima, J – Fiacrius, Bk – Felix und Adauctus, MM
31.  Raimund Nonnatus, Bk – Isabella, J


[1]                      Am Sonntag in der Oktav von Mariä Himmelfahrt ist das Fest des Hl. Joachim, am Sonntag nach der Oktav das Fest des reinsten Herzens Mariä.

Quelle

Dienstag, 30. Juli 2013

Nochmal: Papst Franziskus ...

Hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier. Vieles aus der gleichen Quelle ...

Herr, steh deiner Kirche bei! Lass es nicht noch einen Bruch geben!

Merkt doch keiner!

"Was fehlt schon, wenn ich mich umbringe? Keiner wird es merken!"

Irrtum! Vergelt's Gott an Heike von Weihrausch und Gnadenvergiftung!

Papst Franziskus, die Franziskaner und der Vetus ordo

Update hier!

Vegelt's Gott an den Frischen Wind!

Montag, 29. Juli 2013

Zehn Gründe

..., warum ich mich nicht wasche - oder doch eher: Warum ich nicht in die Kirche gehe?

Oder doch vielleicht beides? Vergelt's Gott für diesen Denkanstoß!

Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel

... wenn, ja: wenn - Ich bitte um Verzeihung, wenn ich diesen Beitrag des Frischen Windes AUCH (und nicht ausschließlich) in der Kategorie Schmunzelecke eingeordnet habe. Denn es ist ernst!

Latein lernen

Zwar habe ich den Link schon in der Spalte, aber wer ihn nicht gesehen hat:

Es kann hier Kirchenlatein gelernt werden!!!

Papst Franziskus und der Homosexualismus

Vergelt's Gott an die Schreiber von Katholisches!

Mit der Bitte um euer Gebet

... für eine Krebskranke (entdeckt dieses Frühjahr, erfahren vor ein paar Stunden ...)

Bitte aufmerksam lesen!!!

Hier und Post vom 29.07.2013 und hier und hier und  hier auf Englisch und hier.
Und jetzt auch nochmal hier.

DANKE!

Sonntag, 28. Juli 2013

Der Mensch ist Mensch ab

... hm. Ja. Ab wann denn nun eigentlich?
Angeregt durch diesen Artikel möchte ich mich noch einmal zu diesem Thema äußern.

Ab wann ist der Mensch ein Mensch?
Ab Geburt, wenn er selbstständig atmet?
Ab Erkennbarkeit, dass dies ein Mensch ist, der da im Mutterleib heranwächst?
Ab Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut?

Oder vielleicht doch ab der Empfängnis?
Wenn nicht ab der Empfängnis: Warum hat noch keine Frau eine Qualle, einen Delphin, ein Eichhörnchen, eine Katze, einen Apfelbaum, ein Kälbchen, einen Grasbüschel oder eine Schwalbe auf die Welt gebracht?
Denn aus einem Zellklumpen kann schließlich alles werden. Oder?


...Kalliopevorleserin hat so gute Gedanken zu der Frage - die hole ich hiermit aus dem Kommentarbereich hervor. Vergelt's Gott!

"In der Tat!
Hier noch einige Gegenargumente zu den in Frage gestellten Punkten.
Ab Geburt hieße, daß ein Siebenmonatskind früher zum Menschen wird als ein Kind, das die volle Zeit im Mutterleib bleibt.
Erkennbar menschlich kann kein Kriterium sein, weil dabei zu viel von Beobachtungsgabe und Phantasie des Beobachters abhängt - da könnte der eine sagen "Nö, das sieht noch aus wie ne Kaulquappe", während der andere sagt "Es hat bereits das Kindchenschema, und man erkennt das Rückgrat, und erfahrungsgemäß sehen menschliche Embryonen halt so aus".
Warum eine befruchtete humane Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut urplötzlich eine andere Kategorie sein soll als auf dem Weg dorthin, ist auch nicht recht deutlich."
 
Starke Worte!

Samstag, 27. Juli 2013

Unterricht für den zehnten Sonntag nach Pfingsten


Preise mit der Kirche im Eingange der heiligen Messe die gnädige Hilfe und den väterlichen Beistand, die uns Gott wider die Feinde unseres Heiles gibt: „Als ich den Herrn anrief, hat er meine Stimme erhört und mich von denen errettet, die mir feindlich nahten. Er hat sie gedemütigt, der vor allen Zeiten ist und in Ewigkeit sein wird. Wirf deine Sorge auf den Herrn, und er wird dich erhalten“ (Ps 54). - „O Gott, erhö­re mein Gebet und verschmähe mein Flehen nicht. Merke auf mich und erhöre mich.“ Ehre sei dem Vater ...

Gebet der Kirche
O Gott, der du am herrlichsten deine Allmacht durch Schonen und Erbarmen offenbarest, vermannigfaltige über uns deine Barmherzig­keit, damit wir nach dem Ziele deiner Verheißungen mutig hineilen und der himmlischen Gaben durch dich teilhaftig werden – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.

Epistel des Hl. Paulus an die Korinther
 I. 12, 21 – 11
Brüder! Ihr wisset, dass ihr, als ihr Heiden waret, zu den stummen Götzen hinginget, wir ihr geführt wurdet. Darum mache ich euch kund, dass niemand, der im Geiste Gottes spricht, Jesum verflucht; und nie­mand kann sagen: Herr Jesus! außer im Heiligen Geiste. Es sind je­doch verschiedene Gnadengaben, aber es ist derselbe Geist. Und es sind verschiedene Ämter, aber es ist derselbe Herr. Und es sind ver­schiedene Wirkungen, aber es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben. Dem einen das Wort der Wissenschaft nach demselben Geiste, einem andern der Glaube in demselben Geiste, einem andern die Gabe zu heilen durch denselben Geist, einem andern Wunder zu wirken, einem andern Weissagung, einem andern Unterscheidung der Geister; einem andern mancherlei Sprachen, einem andern Ausle­gung der Reden. Dieses alles aber bewirkt ein und derselbe Geist, der einem jeden zuteilt, wie er will.

Paulus verlangt hier, dass alle Christen die Gnade Gottes, die uns in Christo Jesu erschienen ist, erkennen und preisen sollen; denn vor der Ankunft Christi haben die Menschen Götzenbilder von Holz und Stein angebetet. Nun aber befinden wir uns unter dem wahren Gesetze und beten den wahren Gott an. Dies alles aber haben wir durch den göttli­chen Geist überkommen, weil ohne diesen niemand den wahren Glau­ben hat, ja keiner bekennen kann, dass Jesus der wahre Sohn Gottes sei, wenn ihn nicht der Heilige Geist erleuchtet. Nebstdem haben wir un­terschiedliche Gaben durch den Heiligen Geist überkommen, aus wel­chen erhellt, dass Gott beständig in uns wohne. Er ist in unserer Seele, in unserem Herzen, in unsern Gedanken. Daher müssen wir uns hüten, dass wir weder etwas denken noch etwas tun, was ihm missfallen könn­te. Damit wir aber wissen, was für Gnaden durch den heiligen Geist denen erteilt werden, welche sich in der wahren Kirche befinden, so sei allen kund: die einen bekommen durch ihn die Gabe der Weisheit, dass sie von göttlichen Dingen reden können; andere die Gabe der Wis­sensdhaft, damit sich die Gläubigen lehren und in göttlichne und christli­chen Sitten unterweisen; wieder andere haben den Glauben, d. i. das Vertrauen auf Gott, da sie hoffen, so oft sie zu Gott beten, erhört zu werden; andere haben in der wahren Kirche die Kraft, Wunder zu wir­ken, überkommen: die Toten haben sie zum Leben erweckt, die Blinden sehend gemacht, die Kranken aller Art geheilt u. s. w. Wieder andere haben die Gabe erlangt die Geister zu unterscheiden, nämlich die Herzen der Menschen zu erforschen, ob ihre Gedanken, Meinungen und Vorhaben von Gott oder vom bösen Geiste herrühren; andere haben mancherlei Sprachen erhalten, und wieder andere die Gabe der Auslegung der Reden, weil sie dunkle Stellen der Heiligen Schrift erklä­ren, damit wir recht glauben und christlich wirken sollen. So teilt der Hei­lig Geist seine Gaben mannigfaltig aus. - Bitte ihn um jene Gnade, die deiner Seele gerade jetzt am notwendigsten und ersprießlichsten ist.

Evangelium
 18, 9 – 14
In jener Zeit sprach Jesus zu einigen, die sich selbst zutrauten, dass sie gerecht seien, und die übrigen verachteten, dieses Gleichnis: Zwei Menschen gingen hinauf in den Tempel, um zu beten; der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst also: Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen, wie die Räuber, Ungerechten, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich besitze. Der Zöllner aber stand von Ferne und wollte nicht einmal die Augen gen Himmel erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt nach Hause, jener nicht; denn ein jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

Bild: Der Pharisäer und der Zöllner

Warum hat uns Christus das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner vorge­tragen?
Um uns zu lehren, dass wir keinen Menschen, auch nicht in Gedanken, verachten oder verurteilen dürfen, und damit alle Menschen, durch dieses Beispiel gewitzigt, abnehmen sollten, wie schmählich man dabei irren könne. Solches ist an diesem Zöllner ersichtlich, der, während er eben vor Gott sich verdemütigte und Buße tat, vom Pharisäer freventlich gerichtet und verurteilt ward.

Was soll man tun, ehe man in die Kirche geht?
Man soll bedenken, wohin man gehe; denn Gott ruft uns gleichsam zu mit dem Propheten Malachias (1, 6): „Bin ich der Herr, euer Gott – wo ist die Furcht vor mir? Bin ich euer Vater – wo ist meine Ehre?“

War das Gebet des Pharisäers Gott angenehm?
Nein; denn er hat darin nur andere Leute verachtet, freventlich beurteilt, für Räuber, Ungerechte und Ehebrecher gehalten und namentlich den armen Zöllner in der Ecke, der sich wirklich bekehrt hatte, und so hat eben der Pharisäer gröblich gesündigt. Daneben hat er auch übel daran getan, dass er aus Ruhmsucht seine guten Werke aufzählte, sich selbst dieselben zuschrieb, nicht Gott die Ehre gab und unter dem Scheine der Heiligkeit seine Hoffart bedecken wollte. „Der Stolz geht vor dem Verderben her, und Hochmut kommt vor dem Falle“ - heißt's in den Sprüchen Salomons (16, 18).

Lerne da, die eitle Ehre zu meiden, weil man sich dadurch der Be­lohnung im Himmel beraubt; darum pflegte der heilige Martyrer Ignatius zu sagen: „Die mich rühmen, geißeln mich“, und der Hl. Hilarius, als er bemerkte, dass ihn das Volk seiner guten Werke willen pries, fürchtete sich, meinend, er möchte vielleicht seinen Lohn schon in diesem Leben empfangen haben.

Was hat der Zöllner Gutes getan?
Er hat sich vor Gott verdemütigt und stellte sich darum fern von den Leuten in eine Ecke des Tempels, wodurch er zu verstehen gab, dass er ihrer Gesellschaft nicht würdig sei; sodann hat er seine Augen nie­dergeschlagen, um dadurch zu bekennen, dass er um seiner Sünden willen nicht wert sei, den Himmel anzuschauen.

Hierdurch werden wir unterwiesen, dass wir uns wegen unserer vielen Sünden vor Gottes Angesicht zu erscheinen eigentlich fürchten sollten. - Der Zöllner hat endlich an die Brust geschlagen, womit er die Sünden strafen wollte, die er innerlich mit dem Herzen begangen hatte, wie der Hl. Augustinus sagt. Dies ist auch die Ursache, warum wir unter der Hei­ligen Messe und in der Offenen Schuld an unsere Brust schlagen, damit wir zu verstehen gäben, dass wir eben arme Sünder seien und uns die Sünden von Herzen leid wären.

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Von der Hoffart und eitlen Ehre

Auch das haben wir in diesem Evangelium besonders zu beachten, dass Gott auf die Demütigen gnädig herabsieht, aber fern bleibt von den Hoffärtigen (Ps 137, 6), und dass an den beiden der Ausspruch Christi wahr geworden ist: „Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ Denn der Pharisäer, welcher reich an guten Werken in den Tempel gekommen war, ist leer heimge­gangen, weil er durch seine Ruhmsucht alles Gute gleichsam ausge­schüttet hatte; hingegen ist der Zöllner gerechtfertigt nach Hause ge­gangen, weil er durch eine wahre Buße seine Sünden von sich ge­worfen hatte.

„Gott ist hoch; erhebst du dich, so flieht er vor dir; demütigst du dich, so steigt er zu dir nieder“ - spricht St. Augustinus.

Besser ist vor Gott ein demütiger Sünder als ein hoffärtiger Gerechter.

Wer sich seiner guten Werke rühmt, oder dieselben nur verrichtet, um den Menschen zu gefallen oder eitles Lob davonzutragen, der verliert seine Belohnung bei dem Allerhöchsten.

„Hütet euch, dass ihr eure Gerechtigkeit nicht übet vor den Menschen, damit ihr von ihnen gesehen werdet; sonst werdet ihr keine Belohnung haben bei eurem Vater, der im Himmel ist“ - mahnt Christus der Herr (Mt 6, 1).

Willst du gepriesen werden, suche deine Ehre bei Gott und dessen Engeln und Heiligen, die edler und an Zahl viel mehr sind als alle Men­schen.

Um die eitle Ehre zu überwinden, ist es ein kräftiges Mittel, die eben erwähnten Lehren sich wohl zu Gemüte zu führen; ferner: zu bedenken, dass es einem Ruhmsüchtigen auf seinem Todbette so ergehen werde wie etwa einem, der nach vielen mühseligen Reisen zu Wasser und zu Land, um Schätze sich zu sammeln, endlich, wenn er sie gesammelt hat, alle in einem Augenblick durch irgend ein Unglück verliert. So wird ein eitler, ruhmsüchtiger Mensch in seiner Sterbestunde klar sehen, dass er alle Verdienste seiner guten Werke verloren habe, welche er sich erworben und behalten hätte, wenn er seine guten Werke Gott zu­lieb und zu Ehren getan hätte.

Und was noch weiter zu beachten ist: ein eitler Mensch trägt sich durch seine Werke, die er nur verrichtet, um eitles Lob davonzutragen, gleichsam Stroh und Stoppelwerk zusammen, womit er sich selber, wenn er im Stande der Ungnade sterben sollte, das höllische Feuer noch stärker anzünden würde.

Um ein schweres Übel zu verhüten, gewöhne dich, vor jeglichem Werke dein Herz durch Übung einer guten Meinung zu Gott zu richten.

Was heißt das: hoffärtig sein?
Es heißt: in Sinn und Gedanken sich über sich selbst erheben und mehr aus sich machen, als man wirklich ist, wie am Pharisäer im Tempel zu ersehen, der mit seinen Gedanken gar hoch gefahren, mehr aus sich gemacht, als er war, und eben darum Gott höchlich missfallen hat. De­mütig sein aber heißt: gering von sich selber denken und halten, nichts aus sich selber machen, wie der Zöllner getan, der gar niedrig von sich gedacht, nichts aus sich selbst gemacht und darum dem lieben Gott gar wohl gefallen hat.

Anmutung. O allerhöchster Gott, der du deine Augen gnädig dem Ge­bete der Demütigen zuwendest, die Hoffärtigen aber von ferne an­schauest: ich bitte dich flehentlich, gib mir ein demütiges Herz, damit ich der Demut deines eingebornen Sohnes, unseres Herrrn Jesu Christi, nachfolge, auf dass ich dereinst im Himmel erhöht werde (Lk 14, 11).

Gebet
O Herr Jesu Christe, du Sonne der Gerechtigkeit, der du den Pharisä­er wegen seines Hochmutes verworfen, den öffentlichen Sünder aber ob seiner Demut zu Gnaden aufgenommen hast: wir bitten dich, du wollest von uns allen pharisäischen Hochmut fern halten und nicht zu­lassen, dass wir unsere guten Werke ruhmsüchtig preisen, dieselben unsern eigenen Kräften zumessen, uns andern vorziehen und sie we­gen ihrer Sünden verachten, sondern gedenken, wer gefallen, könne mit Gottes Gnade wieder aufstehen und noch frömmer werden, als wir sind. Deswegen gib uns, o gütigster Jesu, ein gemütiges, bereuendes und bußfertiges Herz, damit wir unsere Niedrigkeit stets vor Augen haben, die Bosheit unserer Sünden erkennen, dieselben recht beich­ten, unsere guten Werke nicht uns, sondern dir und deiner Gnade zu­schreiben, in den wir wohlgefälligen Tugenden uns üben, in deiner Gnade leben und sterben und so der ewigen Freude und Seligkeit teilhaftig werden – durch die Verdienste deines allerheiligsten Leidens und Sterbens, in welchem du dich um unsertwillen bis zum Tode des Kreuzes gedemütigt hast. Darum sei dein heiliger Name gelobt und gepriesen von nun an und in alle Ewigkeit. Amen.
Quelle

Mittwoch, 24. Juli 2013

Nuns

Wiedergefunden bei Chiqitac. Vergelt's Gott!

Kleine Messimpression - Fortsetzung

Ein Bekannter, dem ich von meiner Begegnung mit dem jungen Priester erzählt hatte, teilte mir inzwischen mit, dass er schon zweimal eine Hl. Messe besucht habe, die eben dieser junge Priester gehalten habe - und er sprach: Brot des Lebens und Kelch des Heiles! Gott sei Dank!

Dienstag, 23. Juli 2013

Neueste Nachrichten zum Glauben

... und das nach dem Wort zum Sonntag!

Vergelt's Gott an den Papsttreuen!

Automarken

Bin kein großer Nachrichtenleser/-hörer, aber GANZ neu ist mir, dass die Automarke, mit welcher der Papst unterwegs ist, wichtig sein soll ... ???

Gottes Segen zum

... "Silbernen"!

Der WJT - wie er in den Medien wohl eher nicht auftaucht

Leider passiert dort auch so etwas.

Die Soutane tragen

... wie wär's? Schließen Sie sich dem an! Vergelt's Gott!

Montag, 22. Juli 2013

Die katholische Kirche verbrennt

... verbrannte ... Hexen?

Vergelt's Gott an Dorothea!

Sonntag, 21. Juli 2013

Die katholische Jugend steht auf!

Vergelt's Gott an den Frischen Wind!

Nachtrag am 23.07.2013:
Die katholische Jugend steht auf. Etwa nicht? Nachwuchs haben die Orden, die ihre Ordenskleider NICHT ablegen, bei denen täglich der Rosenkranz gebetet wird, ...

Z. B. der von Mutter Teresa gegründete Orden, da haben die Schwestern - auch in Deutschland! - nicht einmal eine Waschmaschine. Jede Schwester besitzt 3 Saris: einen hat sie an, einer trocknet gerade auf der Leine und einer ist gerade im Eimer (und wird gewaschen), den neben dem Stundenbuch und WENIG Wäsche jede Schwester ihr "eigen" nennt.

Das nennt man Abstimmung mit den Füßen: Diejenigen Orden haben Nachwuchs, die Regeln (und damit Halt in dieser permissiven Gesellschaft) geben, sich selbst daran halten und den Nachwuchs auch so lehren.

Buchempfehlung des hörenden Herzens:

"Gewöhnliche Leiden außergewöhnlicher Heiliger"

Hier lang!

DANKE an Gertie für die Verbesserung meiner Übersetzung des Titels!

Pius XII. und schöne Musik

Vergelt's Gott an "Demut jetzt"!

Der Gesang lautet etwa: "So spricht der Herr zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten und ich lege dir deine Feinde unter die Füße." (aus dem Buch der Psalmen. Wer kennt sich aus?)

"Follow ME!" said Jesus. And ...

this happened.

Vergelt's Gott an den Frischen Wind, der in der Historienkiste seines Blogs geweht hat!

Geschichtsunterricht: Was geschah am 20. Juli 1944? - Wetten: Sie wissen es nicht!

Ich hab das auch nicht gewusst.

Vergelt's Gott an den Kreuzknappen!

Samstag, 20. Juli 2013

Schwester Robusta hat's drauf!!!

Hier lang!

Wie belebt man wegen Nachwuchsmangels aufgelassene Klöster wieder?

So! Gott sei DANK!

Unterricht für den neunten Sonntag nach Pfingsten

Rufe Gott um Hilfe und Beistand an wider alle Anfechtungen der sichtbaren und unsichtbaren Feinde und sprich mit dem Priester im Eingange der heiligen Messe aus dem 53. Psalm: „Siehe, Gott steht mir bei, und der Herr nimmt auf meine Seele. Wend ab das Böse auf meine Feinde; und in deiner Wahrheit vertilge sie, o Herr, mein Be­schirmer! In deinem Namen, o Gott, errette mich, und in deiner Kraft schaffe mir Recht.“ Ehre sei dem Vater ...

Gebet der Kirche
Lass, o Herr, die Ohren deiner Barmherzigkeit den Bitten der Fle­henden offen stehen, und damit wir gewiss erhalten, was wir verlangen, so gib uns, dass wir nur das verlangen, was dir wohlgefällt – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.

Epistel des Hl. Paulus an die Korinther
 I. 10, 6 - 13
Brüder! Lasset uns nicht des Bösen gelüsten, gleichwie auch jene sich gelüsten ließen. Werdet auch nicht Götzendiener, gleichwie einige von ihnen, wie geschrieben steht: Das Volk setzte sich, zu essen und zu trinken, und sie standen auf, zu tanzen. Lasset uns nicht Hurerei treiben, wie einige von ihnen Hurerei trieben, und an einem Tage dreiundzwanzigtausend umkamen. Lasset uns Christum nicht versuchen, gleichwie einige von ihnen (ihn) versuchten und durch die Schlangen umkamen. Murret nicht, wie einige von ihnen murrten und durch den Würgeengel umkamen. Alles dieses aber widerfuhr ihnen als Vorbild; es ist nämlich zur Warnung geschrieben für uns, die wir in den letzten Zeiten leben. Wer demnach  meint, er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle. Lasset euch von keiner Versu­chung ergreifen, außer von einer menschlichen (erträglichen). Gott aber ist getreu; er wird euch nicht über eure Kräfte versuchen lassen, sondern bei der Versuchung auch den Ausgang geben, dass ihr aus­harren könnet.

Zwei schöne Lehrstücke gibt uns der Apostel Paulus in der heutigen Epistel, wovon das erste lautet: dass man nicht nach unzulässigen Dingen Gelüste tragen solle.

Sind denn auch die Gedanken und Begierden Sünden?
Ja, so oft man dadurch unerlaubte Dinge begehrt oder wissentlich und freiwillig darin sich belustigt; denn um der Gedanken willen sind unsere Werke gut oder bös, je nahcdme die Gedanken gut oder bös sind. - Ler­ne die bösen Gedanken gleich auf der Stelle ausschlagen, namentlich die unreinen.

Welches ist das andere Lehrstück?
Dass man Gott nicht versuchen soll.

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Von der Vermessenheit

Was heißt: Gott versuchen?

Es heißt: vermessentlich eine Probe oder ein Zeichen der Allmacht, Vor­sehung oder Gerechtigkeit Gottes verlangen. Es wäre das eine schwere Sünde gegen das erste Gebot Gottes (5 Mos 6, 16); man nennt sie Ver­messenheit.

Wie wird diese Sünde begangen?
1. Wenn man ohne Ursache begehrte, dass die Glaubenssachen durch ein Wunderzeichen kundgetan oder bekräftigt würden; 2. wenn man sich selber in Leibes- und Lebens- oder Seelengefahr stürzte in der Erwartung, Gott werde einen daraus erretten; 3. wenn man in einer ge­fährlichen Krankheit oder Leibesschaden die gewöhnlichen oder natürli­chen Mittel (z. B. vom Arzte) verwerfen und sich allein auf Gottes Hilfe verlassen wollte.

Wir lernen auch aus dieser Epistel, dass man wider die Anordnungen Gottes nicht murren soll, wie ehedem Core, Dathan und Abiron ge­tan haben und dafür von Gott schrecklich gestraft worden sind. (4 Mos 16, 8 ff.). Auch werden wir darin wider die schweren Anfechtungen getröstet.

Was soll uns in schweren Anfechtungen trösten?
Die Überzeugung, das Gott uns nicht über unsere Kräfte werde versu­chen lassen, sondern dass er uns durch seine Gnade die Versuchung werde erträglich machen.

Anmutung. Ich bitte dich, o Herr, reinige mein Herz von allen bösen Gedanken; lass mir auch niemals in den Sinn kommen, dich zu versu­chen oder an deinen väterlichen Anordnungen Missfallen zu zeigen.

Getreu bist du, mein Gott, und wirst nicht gestatten, dass ich über meine Kräfte versucht werde; sondern du wirst mir zur Versuchung so viel Gnade geben, dass ich sie glücklich überwinden kann.

Evangelium des Hl. Lukas
 19, 41 – 47
In jener Zeit, da Jesus Jerusalem näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie und sprach: Wenn doch auch du es erkenntest, und zwar an diesem deinem Tage, was dir zum Frieden dient! Nun aber ist es vor deinen Augen verborgen. Denn es werden Tage über dich kommen, wo deine Feinde mit einem Walle dich umgeben, dich rings­um einschließen und von allen Seiten dich beängstigen werden. Sie werden dich und deine Kinder, die in dir sind, zu Boden schmettern, und in dir keinen Stein auf dem andern lassen, weil du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast. Und als er in den Tempel kam, fing er an, die Käufer und Verkäufer, die darin waren, hinauszutreiben, und er sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: Mein Haus ist ein Bet­haus; ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht. Und der lehrte täglich im Tempel.

Warum hat der Herr Jesus über die Stadt Jerusalem geweint?
Um anzudeuten, dass Gott nicht den Tod des Sünders will (Ez 18, 21 – 23; 33, 11); sodann auch, dass er diese gottlose Stadt nur gezwungen strafte, weil sie die Zeit ihrer Heimsuchung nicht erkennen wollte; end­lich wegen ihrer Undankbarkeit und wegen des Gedankens, dass alle seine Leiden an ihr verloren sein werden.

Welches ist die Zeit ihrer Heimsuchung gewesen?
Es war die Zeit, in der Christus selbst sie ermahnt und Wunderzeichen in der Stadt getan hat, ohne dass sie sich jedoch hat bekehren und Buße tun wollen. Es war auch schon damals die Zeit der Heimsuchung gewesen, als so viele Propheten von Gott zu ihr gesendet worden, die sie verlacht und verspottet (2 Par 36, 16), sogar gesteinigt und getötet hat (Mt 23, 34 f.).

Beachte wohl, dass jeder Tag, ja eine jede Stunde dem Sünder zum Frieden, d. i. zur Buße und zur Gnade, verliehen ist. Wenn die ver­dammten Seelen noch ein einziges Viertelstündlein von der Zeit hätten, die wir mit Narrenpossen und leichtfertigem Geschwätz unnütz ver­scherzen, so würden sie alle von den höllischen Qualen errettet. Alle, die in der Hölle sind, werden ewig gestraft, weil sie sich die Zeit der Gnaden nicht haben zu nutze machen wollen. Alles kann wiederum ersetzt werden, die verlorene Zeit ausgenommen, die selbst Gott nicht wieder bringen kann. Darum nimm die Zeit wohl in acht! (Eccli 4, 23.)

Verbirgt Gott die ewigen Dinge den Gottlosen?
Nein, sondern durch ihr sündiges Leben verursachen die Gottlosen, dass die Einsprechungen Gottes bei ihnen keinen Eingang finden und nicht verfangen; so kommt es, dass sie sich selber die ewigen Dinge verbergen, verblendet und zuletzt verstockt werden.

Welches ist die Zeit, wo die Teufel die verstockten Sünder beängstigen werden?
Es ist die Zeit des Todes; alsdann plagen und ängstigen die höllischen Geister am meisten die unbußfertigen Sünder durch ihr eigenes böses Gewissen, dass sie die Einsprechungen Gottes so oft in den Wind ge­schlagen und die Zeit der Gnade verscherzt haben. Es wird ihnen auch alsdann die Gnade, welche sie in gesunden Tagen verworfen haben, aus gerechtem Urteile Gottes benommen.

Hat Christus der Herr die Verkäufer solcher Sachen, die man zum Gottesdienste im Tempel gebraucht hat, samt den Käufern hin­ausgepeitscht, wie wird er dann nicht jene strafen, die in der Kirche selber lachen, schwatzen Narrenpossen und (was noch ärger ist) mit ih­ren Augen und Gedanken Unzucht darin betreiben!

Anmutung. O Herr Jesu, der du über die Stadt Jerusalem geweint hast, weil sie die Zeit ihrer Heimsuchung nicht erkannt hat: ich bitte dich, erleuchte mein Herz, damit ich die Zeit der Gnade erkenne und mir sol­che zu nutze mache. Verleihe auch, dass ich mich in der Kirche stets ehrerbietig betrage und die Zierde deines Hauses liebe (Ps 25, 8).

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Wichtige Lebenslehre von der späten Buße der Kranken und Sterbenden

„Weil du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast“ (Lk 19, 44)

Darf ein Sünder sich darauf verlassen, dass er am Ende seines Lebens werde wahre Reue erwecken und also selig werden?
Durchaus nicht, falls er auf diese Hoffnung hin vorsätzlich in der schwe­ren Sünde verharrt. Denn es hieße das vermessentlich sündigen auf Gottes Barmherzigkeit und wäre darum eine Sünde wider den heiligen Geist. Gott straft auch gemeiniglich solche frevle Sünder damit, dass sie bei ihrem letzten Ende nicht einmal bei sich selber sind, nachdem sie in ihren gesunden Tagen ihres Gottes vergessen haben. Es ist lächerlich, dann erst mit dem Sündigen aufhören zu wollen, wenn einem die Macht zu sündigen benommen wird. „Im Tode verlassest nicht du die Sünden, sondern die Sünden verlassen dich“, sagt St. Augustinus, und der hl. Gregorius spricht: „Die mutigen Rennpferde hält bisweilen vom Laufen nicht der Reiter ab, sondern der Ort, der sie so einschließt, dass sie fer­ner nicht laufen können. So lassen viele nicht aus freien Stücken vom Sündigen ab, sondern weil ihnen Zeit und Kraft zum Sündigen entzogen wird.“

Was soll man hoffen von denen, welche noch auf dem Todbette beichten?
Alles Gute; aber die Seligkeit kann man solchen nur wegen dessen allein noch nicht für gewiss versprechen, meint wieder St. Augustinus; denn nach der Lehre des hl. Hieronymus werden nur wenige von jenen bei ihrem letzten Ende sich recht bekehren, deren Leben bis dahin gott­los gewesen ist.

Wann soll man Buße tun?
Solange man noch gesund ist; denn, wie der hl. Augustinus bemerkt, die Buße, die von einem Kranken getan wird, ist gemeiniglich auch krank, und eine späte Buße ist selten eine wahre Buße. Sei darum ernstlich gewarnt, lieber Leser!

Warum ist's denn zur Zeit der Krankheit schwerer, Buße zu tun, als bei gesundem Leibe?
Weil der Mensch zur Zeit der Krankheit dermaßen von seinen Schmerzen eingenommen ist, dass sie ihm kaum gestatten, an etwas anderes als nur an sie zu denken.
Kommt es dir schon schwer vor, Buße zu tun, da du noch gesund und deine Kräfte noch stark genug sind, um dein Herz zu Gott erheben zu können, um wie viel schwerer wird es dir dann nicht vorkommen, wenn dein Kopf und der ganze Leib nicht allein schwach sein, sondern vielleicht vor Hitze fast vergehen werden!

Man hat schon von verschiedenen Kranken, die wiederum genesen waren, gehört, dass sie von allem dem nichts gewusst haben, was bei der Spendung der heiligen Sterbesakramente in ihrer Krankheit mit ih­nen vorgegangen war, und dass, obwohl sie gebeichtet zu haben schienen, sie doch nachderhand nichts mehr davon wussten. Darum „suchet den Herrn, da er noch zu finden ist; rufet ihn an, da er nahe ist“ - heißt es beim Propheten Jesaias (55, 6).

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Nützliches Lehrstück

Es ist höchst ratsam, wenn man das Unglück gehabt hat, in eine Tod­sünde zu fallen, Buße zu tun, sobald man nur kann. Denn es könn­te leicht aus gerechtem Urteile Gottes geschehen, dass man vor seinem Tode in einen langwierigen Schlaf verfiele, oder ehe man eine vollkom­mene Reue erweckt hätte oder bevor der Beichtvater ankäme, vom Tode überrascht würde, wie es schon vielen widerfahren ist. So würde der Spruch des Hl. Augustinus wahr: „Wer nicht gewollt hat, da er ge­konnt, der hat vielleicht nicht mehr gekonnt, da er gewollt“, nicht aus mangel an Gnade Gottes, sondern weil er sie nicht mehr gebrauchen konnte. Wenn du nun in einem solchen unglücklichen Zustande sterben solltest, so würdest du die Ursache deiner Verdammnis keinem andern als nur dir selber zuschreiben können.

Ach, dass nicht so vielen in jenem Leben von Gott der verdiente Vorwurf gemacht werden könnte (aus dem Buche der Sprüche Salomons 1, 25. 26): „Weil ihr verachtet alll meinen Rat, und meine Strafreden in den Wind schluget, so will auch ich bei eurem Untergange lachen, und spotten, wenn euch begegnet was ihr fürchtet!“ - Darum „lasset uns, da wir Zeit haben, Gutes tun“, mahnt uns der Apostel Paulus (Gal 6, 9)

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Kräftiger Antrieb, sich von Sünden zu enthalten

Als der ägyptische Joseph von seines Herrn Weib zum Ehebruch angelockt wurde, sprach er: „Wie sollte ich ein so großes Übel tun und sündigen wider meinen Gott!“ (1 Mos 39, 9) Auf gleiche Weise soll sich ein Christ zureden, wenn er vom Teufel, von der Welt oder von dem Fleische zur Sünde angereizt wird: Wie kann ich solches Übel tun vor meinem Gott und Herrn!

Als Balaam von dem Könige Balak geheißen ward, das Volk Israel zu verfluchen, da gab er zur Antwort: „Wenn Balak mir gäbe sein Haus voll Silber und Gold, so könnte ich doch nicht umgehen das Wort des Herrn, meines Gottes, dass ich Gutes oder Böses aus meinem Herzen vor­brächte; sondern was der Herr sagt, will ich sagen!“ (4 Mos 24, 13)

Wollte Gott, ein jeder, der zur Sünde angereizt wird, spräche wie Baalam: Wenn du mir schon alle Güter der Welt geben würdest, so könnte ich doch dieses Übel nicht begehen vor den Augen Gottes, meines Herrn!

Als ein Soldat den Absalom am Eichbaume hängen gesehen hatte und von dem Feldherrn Jakob gescholten wurde, dass er ihn nicht ersto­chen, gab er zur Antwort: „Wenn du mir tausend Silberlinge in die Hand gewogen hättest, so wollte ich dennoch nicht meine Hände an des Königs Sohn gelegt haben; denn der König gebot dir und Abisai vor un­sern Ohren und sprach: Verschonet mir den Knaben Absalom! Und wenn ich solches kühnlich wider mein Leben getan hätte, so wäre es nicht verborgen geblieben vor dem Könige, und du selbst wärest gegen mich gestanden“ (2 Kön 18, 12. 13).

Ach, dass doch jeder, wenn ihm die Gelegenheit zu sündigen angebo­ten wird, in gleicher Weise entgegnete: Wenn du mir die Schätze der ganzen Welt in die Hand gewogen hättest, so wollte ich doch nicht die Gebote Gottes, meines Herrn, übertreten; und wenn ich solches wider das Heil meiner Seele tun würde, so würde es Gott nicht verborgen bleiben; denn mein eigen Gewissen würde gegen mich auftreten!

Gebet
Ach barmherziger Jesu, der du aus Mitleid über die schöne Stadt Je­rusalaem so bitterlich geweint und ihr die grausame Verwüstung vor­hergesagt hast, weil sie alle deine Wohltaten, deine Wunder, Lehren und Ermahnungen verachtet hat: erweiche doch unsere harten, ver­stockten Herzen, dass wir arme Sünder unsern gefährlichen Zustand erkennen, die Zeit und den Tag unserer Heimsuchung gebührend in acht nehmen, und was wir bisher verabsäumt haben, durch emsigen Fleiß wiederum einbringen. Denn jetzt ist unser Tag, solange uns noch das Licht deiner heiligen Einsprechungen scheint; jetzt ist unser Tag, solange wir die Beispiele der Frommen und Gottesfürchtigen vor Augen sehen, die uns voranleuchten in allem Guten. Ereilt uns aber die grausige Nacht des Todes und wir haben noch keine Buße getan, so sind wir ewig verloren. Davor behüte uns, o gütigster, o liebreichster Jesu, um deiner unendlichen Barmherzigkeit willen! Amen.
Quelle

Freitag, 19. Juli 2013

Als gläubiger Katholik die Ehe leben

... mit BESSEREM Sex, so die Überzeugung von Dorothea.

Vergelt's Gott!

- ich bitte um Verzeihung, wenn ich diesen Beitrag auch meiner Schmunzelecke zuordne: Ich schmunzle über - und bemitleide gleichzeitig - alle, die meinen, man braucht dafür keine Ehe ...

Humanae vitae

... Zitat, gefunden bei Sophophilo, Hervorhebungen von Eugenie Roth:

»Eure Pflicht ist es ja - Unser Wort gilt besonders den Lehrern der Moraltheologie -, die kirchliche Ehelehre unverfälscht und offen vorzulegen. Gebt an erster Stelle ihr bei der Ausübung eures Amtes das Beispiel aufrichtigen Gehorsams, der innerlich und nach außen dem kirchlichen Lehramt zu leisten ist. Wie ihr wohl wißt, verpflichtet euch dieser Gehorsam nicht so sehr wegen der beigebrachten Beweisgründe, als wegen des Lichtes des Heiligen Geistes, mit dem besonders die Hirten der Kirche bei der Darlegung der Wahrheit ausgestattet sind. Ihr wißt auch, daß es zur Wahrung des inneren Friedens der einzelnen und der Einheit des christlichen Volkes von größter Bedeutung ist, daß in Sitten- wie in Glaubensfragen alle dem kirchlichen Lehramt gehorchen und die gleiche Sprache sprechen. Deshalb machen Wir Uns die eindringlichen Worte des großen Apostels Paulus zu eigen und appellieren erneut an euch aus ganzem Herzen: "Ich ermahne euch, Brüder, ... daß Ihr alle in Eintracht redet; keine Parteiungen soll es unter euch geben, vielmehr sollt ihr im gleichen Sinn und in gleicher Überzeugung zusammenstehen". « 
(Humanae Vitae 28)
 
Papst Paul VI.

Ökumenischer Gottesdienst in

... St. Betonien. Gefunden bei Pro spe salutis.

21.09.2013 in Berlin

Gefunden bei Jobo. Vergelt's Gott für den Link zum Marsch für das Leben!

Papst Pius XII im Kino

... aber er betet sicher das Pater noster, nicht das Paster noster (((-; (Dreckfuhler sind erlaubt).

Vergelt's Gott an das Beiboot Petri!

Was ist heute los

... im Vatikan?

Umfrage zur Bundestagswahl

Ich werde in einer Zeitschrift schriftlich gefragt (beiliegendes Blatt), was ich von der Bundeskanzlerin und diversen Ministern halte.
Dazu soll ich "Schulnoten" von 1 - 6 vergeben.

Und ich werde gebeten, die Parteien anzukreuzen, die ich gerne in einer Koalition sehen würde.
O. k.!!!

Als Dankeschön für meine Bemühungen möchten sie a) mir etwas schicken, und ich kann auch gleich b) die Zeitschrift abonnieren ...

dazu benötigen sie
a) meinen Namen und meine vollständige Adresse und
b) meine Kontonummer.

Gegen a) und b) ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Aber ich wurde nach meinem Wahlgeheimnis gefragt. Und das bekommen sie nicht!!!

Mittwoch, 17. Juli 2013

Alle Achtung!

Für den Lebensschutz stimmen - und dann zurücktreten, bevor "zurückgetreten" wird.

Vom Wert der Religionsfreiheit

Vergelt's Gott an die Braut des Lammes!

Dienstag, 16. Juli 2013

Handkommunion? Mundkommunion?

Der Bischof weiß es genau!

Desorientierung

Ja, desorientiert sind sie ja schon! Oder?

Vergelt's Gott an Sophophilo!

Montag, 15. Juli 2013

Man muss nicht alles schön finden

Eine Monstranz, die aussieht wie eine Dornenkrone, Messgewänder ohne den geringsten Schmuck - jedenfalls auf der gefilmten Vorderseite (wie wär's mit einem schlichten Kreuz - wenigstens?),
moderne Kirchen - beim Anblick der Innenräume wird einem eiskalt um's Herz - nein, DA möchte ich KEINEN einzigen Gottesdienst besuchen müssen.

... und wer mich jetzt einen Kunstbanausen schimpft, bitte, die Kommentarfunktion bleibt wie immer.

Ist DAS ein Heiligenkalender!

Geh doch hier einfach mal in den Kalender und schlag nach.
Ich habe eben mal nach dem heutigen 15. Juli geschaut - und konnte die Zahl der katholischen Heiligen NICHT ZÄHLEN, so viele sind es.

... probier's doch mal (((-;

Dazu kommen dann noch die Heiligen anderer christlicher Kirchen ...

Vergelt's Gott für die viele Arbeit!!!

Der Hl. Judas

... Iskariot sei ein Heiliger der Koptischen Kirche ...

sagte der Priester und predigte über den, der lt. Heiliger Schrift besser nicht geboren wäre ...

Hier kann man nachlesen, dass er bei den Katholiken, Orthodoxen, Armeniern und Syrisch-orthodoxen (mindestens bei denen) KEIN Heiliger ist.

Herr Pfarrer???

Wer sich gegen den Herrn auflehnt

..., dem ergeht es, sofern er nicht bereut (und - als Katholik: beichtet), so.

Her mit der Sedia gestatoria!

... ein ernst gemeinter Vorschlag?

Auch in Polen

... "kocht" es.

Eine ganz besondere Priesterweihe

Vergelt's Gott an den Kreuzknappen für diesen Link!

Das Konzil zu Trient

... vor 450 Jahren. Vergelt's Gott an das Beiboot Petri!

Gedanken zum Zölibat

"Nach dem II. Vatikanum wird ohnehin der Zölibat fallen" - hat man so manchem Priesteramtskandidaten damals gesagt. Doch:

16. Die Kirche hat die vollkommene und ständige Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen, die von Christus dem Herrn empfohlen, in allen Jahrhunderten bis heute von nicht wenigen Gläubigen gern angenommen und lobenswert geübt worden ist, besonders im Hinblick auf das priesterliche Leben immer hoch eingeschätzt. Ist sie doch ein Zeichen und zugleich ein Antrieb der Hirtenliebe und ein besonderer Quell geistlicher Fruchtbarkeit in der Welt. Zwar ist sie nicht vom Wesen des Priestertums selbst gefordert, wie die Praxis der frühesten Kirche und die Tradition der Ostkirchen zeigt, wo es neben solchen, die aus gnadenhafter Berufung zusammen mit allen Bischöfen das ehelose Leben erwählen, auch hochverdiente Priester im Ehestand gibt. Wenn diese Heilige Synode dennoch den kirchlichen Zölibat empfiehlt, will sie in keiner Weise jene andere Ordnung ändern, die in den Ostkirchen rechtmäßig Geltung hat; vielmehr ermahnt sie voll Liebe diejenigen, die als Verheiratete das Priestertum empfingen, sie möchten in ihrer heiligen Berufung ausharren und weiterhin mit ganzer Hingabe ihr Leben für die ihnen anvertraute Herde einsetzen.

Der Zölibat ist jedoch in vielfacher Hinsicht dem Priestertum angemessen. Die priesterliche Sendung ist nämlich gänzlich dem Dienst an der neuen Menschheit geweiht, die Christus, der Überwinder des Todes, durch seinen Geist in der Welt erweckt, die ihren Ursprung "nicht aus dem Blut, nicht aus dem Wollen des Fleisches noch aus dem Wollen des Mannes, sondern aus Gott" (Joh 1,13) hat. Durch die Jungfräulichkeit und die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen werden die Priester in neuer und vorzüglicher Weise Christus geweiht; sie hangen ihm leichter ungeteilten Herzens an, schenken sich freier in ihm und durch ihn dem Dienst für Gott und die Menschen, dienen ungehinderter seinem Reich und dem Werk der Wiedergeburt aus Gott und werden so noch mehr befähigt, die Vaterschaft in Christus tiefer zu verstehen.

Auf diese Weise bezeugen sie also vor den Menschen, daß sie sich in ungeteilter Hingabe der ihnen anvertrauten Aufgabe widmen wollen, nämlich die Gläubigen einem Mann zu vermählen und sie als keusche Jungfrau Christus zuzuführen; so weisen sie auf jenen geheimnisvollen Ehebund hin, der von Gott begründet ist und im anderen Leben ins volle Licht treten wird, in welchem die Kirche Christus zum einzigen Bräutigam hat. Darüber hinaus sind sie ein lebendiges Zeichen der zukünftigen, schon jetzt in Glaube und Liebe anwesenden Welt, in der die Auferstandenen weder freien noch gefreit werden.

Der so im Geheimnis Christi und seiner Sendung begründete Zölibat wurde zunächst den Priestern empfohlen und schließlich in der lateinischen Kirche allen, die die heilige Weihe empfangen sollten, als Gesetz auferlegt. Diese Heilige Synode billigt und bekräftigt von neuem das Gesetz für jene, die zum Priestertum ausersehen sind, wobei ihr der Geist das Vertrauen gibt, daß der Vater die Berufung zum ehelosen Leben, das ja dem neutestamentlichen Priestertum so angemessen ist, großzügig geben wird, wenn nur diejenigen, die durch das Sakrament der Weihe am Priestertum Christi teilhaben, zusammen mit der ganzen Kirche demütig und inständig darum bitten.

Das Konzil mahnt daher alle Priester, die im Vertrauen auf Gottes Gnade in freier Entscheidung nach Christi Vorbild den Zölibat auf sich genommen haben, ihm großmütig und mit ganzem Herzen anzuhangen und treu in diesem Stand auszuhalten in der Erkenntnis der hohen Gnadengabe, die ihnen vom Vater gegeben wurde und die der Herr so offenkundig gepriesen hat. Sie sollen dabei immer jene Geheimnisse vor Augen haben, die durch sie bezeichnet werden und ihre Erfüllung finden. Und je mehr in der heutigen Welt viele Menschen ein Leben in vollkommener Enthaltsamkeit für unmöglich halten, um so demütiger und beharrlicher werden die Priester und mit ihnen die ganze Kirche die Gabe der Beständigkeit und Treue erflehen, die denen niemals verweigert wird, die um sie bitten. Zugleich werden sie alle übernatürlichen und natürlichen Hilfen anwenden, die jedem zur Verfügung stehen; sie sollen vor allem die durch die Erfahrung der Kirche bewährten aszetischen Verhaltensweisen, die in der modernen Welt nicht weniger notwendig sind, befolgen.
So bittet diese Heilige Synode nicht nur die Priester, sondern alle Gläubigen, sie möchten sich die kostbare Gabe des priesterlichen Zölibates ein wirkliches Anliegen sein lassen, und alle mögen Gott bitten, daß er dieses Geschenk seiner Kirche stets in Fülle zukommen lasse.


Entnommen einem Dokument des II. Vatikanischen Konzils:

Presbyterorum Ordinis 16


Klare Worte, meint Eugenie Roth.
(Hervorhebungen vom Blogschreiber)

Sonntag, 14. Juli 2013

Organspende

... quo vadis?

Der Barmherzige Samariter

... op Kölsch.

Für alle, die nur "Bahnhof" verstehen, habe ich die erste Strophe sinngemäß ziemlich und die zweite im "Extrakt" in verständliches Deutsch gefasst:

Ein alter Mann steht vor der Türe einer Wirtschaft und möchte gerne etwas trinken,
doch er hat viel zu wenig Geld.
Drinnen herrscht eine gute Stimmung, doch keiner sieht den alten Mann.

Doch da kommt einer mit einem Bier in der Hand heraus und spricht ihn an:
"Trink doch eine mit, stell dich nicht so an" (diese Zeile wörtlich übersetzt)
Du stehst hier ja nur rum.
Du hast kein Geld? Das ist doch egal!
Trink und kümmer dich nicht drum!


Ähnlich die zweite Strophe: Da sitzt einer alleine zu Hause und hätte so gerne mal Besuch ...

Der Verlauf der Strophe ist den Umständen entsprechend der ersten ähnlich.

Pius XII in Fotos

... und da möchte ich doch die Gelegenheit nutzen und auf dieses wertvolle Buch hinweisen, das noch antiquarisch erhältlich ist:

Sr. Pascalina Lehnert, Ich durfte ihm dienen. Erinnerungen an Papst Pius XII

ABSOLUT lesenswert!!!

Liturgische Sprache

Angeregt durch diesen Beitrag (vergelt's Gott!) möchte sich die alte Dame auch noch einmal zur (in unserem Fall) lateinischen Sprache äußern.

Heute Morgen beim Lesen der letzten Seiten des Matthäusevangeliums bin ich (wieder einmal) über Jesu Satz am Kreuz "gestolpert"
"Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen!?!"
... ja, es waren Römer, die in unmittelbarer Nähe des Kreuzes standen, um ihn zu bewachen (natürlich auch Johannes der Apostel und die beiden Marias!), aber dennoch:

Eli, Eli, lama sabachtani - er ruft Elia!

Ich vermute, dass auch die Juden damals schon eine Kultsprache hatten, die sich von der Alltagssprache unterschied.

Sicher weiß ich jedoch, dass auch andere christlichen Kirchen, die der katholischen Kirche "nahe stehen", eine Kultsprache haben. Das mag die im Lauf der Jahrhunderte den natürlichen Veränderungen unterworfene Muttersprache sein (das vermute ich), aber diese alte Sprache hat sich in der Liturgie erhalten.

Mir ist nicht bekannt, dass man diese abschaffen oder ändern möchte ...

Und wie schon in einem früheren Beitrag geschrieben (Link siehe oben): Die katholische Kirche ist eine weltumspannende Organisation. Warum muss man DIE Verbindung, nämlich die gemeinsame liturgische Sprache, aufgeben?

Das verstehe ich nicht.

Vergeben können

Heute nimmt er einen anderen als den üblichen Weg. Unterwegs kommt er in "Blickkontakt" mit einem Gebäude, das ihn an die schlechte bis sehr schlechte Behandlung erinnert, die er jahrelang erdulden musste bis vor etwa einem halben Jahr.

Zorn? Gram?

Nein, nichts davon. Als er das Gebäude erblickt, erhebt er dankbar und erfreut das Herz zu Gott und betet für die Menschen, die ihm dort begegnet sind.

Er hat verziehen, nach einem langen und schweren Kampf. Gott sei DANK.

Samstag, 13. Juli 2013

Homosexuelle in Rom und

... anderswo.

Vergelt's Gott an die Schreiber von Katholisches!

Vorbild der Priester

... Papst Benedikt und der Vetus Ordo ...

Vergelt's Gott an das Beiboot Petri!

Gedanken zur Vergebung

Vergelt's Gott an Jobo!

Lesenswerte Gedanken zu den Hauptgebeten der katholischen Kirche

... verlinkt mit einem "Vergelt's Gott!" an das Blog Rosenkranz und Pilgerzeichen!

Die Kirche ist DIE weltumspannende Organisation

... seit nun bald 2000 Jahren. Und sie hat im Zuge des Vaticanum II ihre gemeinsame Sprache aufgegeben. Das finde ich aber auch!!!

Vergelt's Gott an den Schreiber von et nunc, der aus verständlichen Gründen seinen Namen nicht preisgibt (jedenfalls habe ich nicht gefunden).

Kleine Messimpression über die Gebete des Priesters

Der Neupriester hält den Gottesdienst. Schön, dass man für den Ausländer einen Organisten besorgt hat! Ansonsten wird um diese Uhrzeit nur gesungen, wenn der Priester die Lieder angibt und anstimmt.

Das große Messbuch, das sonst auf dem Altar steht, ist mitsamt seinem Ständer auf die Seite geräumt, der Neupriester verwendet offensichtlich sein eigenes Buch. Er betet (in Klammern sinngemäß, die Anführungszeichen zeigen wörtliche Rede an):
(Herr Jesus Christus,) "du hast deine Jünger und Jüngerinnen ausgesandt," (Dein Wort  zu verkünden).
...
(Wir bringen dir) "das Brot des Lebens und den Kelch des Segens" (dar.)

An Ostern haben die Apostel den Frauen nicht geglaubt, dass das Grab leer war. Vor Gericht galt damals die Aussage von zwei Frauen soviel (vielleicht soviel!!! - ?) wie die Aussage eines Mannes. Und in der Bibel steht auch nirgends, dass Jesus Jüngerinnen ausgesandt hat.

Seit meiner Kindheit habe ich die Worte "Brot des Lebens und Kelch des Heiles" im Ohr.
Segnen kann ich auch. Und wenn ich sterbe, hat davon keiner das ewige Leben.
Es ist definitiv der Kelch des Heiles.

Nach dem Gottesdienst gehe ich in die Sakristei und bitte den Neupriester, mir einige Kerzen zu segnen. Da spreche ich ihn auf den "Kelch des Segens" an und erläutere etwa so wie eben hier im Beitrag.
Da sagt er mir, dass er nicht ändern wird, was der Bischof ihm in die Hand gegeben hat: In seinem persönlichen Messbuch steht also "Kelch des Segens".

Also kann ich davon ausgehen, dass da auch steht, das Jesus seine "Jünger und Jüngerinnen" ausgesandt hat.

Exzellenz, was ist das für ein Rüstzeug, das Sie unseren Neupriestern mitgeben? - Selbstverständlich heißen aus dem Mund dieses Priesters die Wandlungsworte über den Wein "das für euch und für alle vergossen wird".

Schade. Verpasste Chancen, die Kirche zu erneuern.

Unterricht für den achten Sonntag nach Pfingsten

Im Eingange der heiligen Messe singt die Kirche Gottes aus dem 47. Psalm: „Wir haben empfangen, o Gott, deine Barmherzigkeit im In­nern deines Tempels. Wie dein Name, o Gott, also reicht dein Lob bis an die Grenzen der Erde; von Gerechtigkeit voll ist deine Rechte. Groß ist der Herr und sehr preiswürdig: in der Stadt unseres Gottes, auf sei­nem heiligen Berge.“ Ehre sei dem Vater ...

Gebet der Kirche
Gib uns, o Herr, den guten Geist, dass wir allezeit denken, was gut, und tun, was recht ist, damit wir, wie wir ohne dich nicht sein können, so auch ganz nach dir zu leben vermögen durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn, ... Amen.

Epistel des Hl. Paulus an die Römer
 8, 12 - 17
Brüder! Wir sind nicht Schuldner des Fleisches, dass wir nach dem Fleische leben. Denn wenn ihr nach dem Fleische lebet, werdet ihr sterben; wenn ihr aber mit dem Geiste die Werke des Fleisches ertö­tet, werdet ihr leben. Denn ale, die vom Geiste Gottes getrieben werden, sind Kinder Gottes. Denn nicht habt ihr wieder empfangen den Geist der Knechtschaft, um euch zu fürchten, sondern ihr habt (als angenommene Kinder) den Geist der Kindschaft empfangen, in welchem wir rufen: Abba (Vater)! Denn der Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geiste, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder, (sind wir) auch Erben Gottes und Miterben Christi.

Wenn ihr nach dem Fleische (d. i. nach den Lüsten des Fleisches) lebet, so werdet ihr des ewigen Todes der Seele sterben. Die Werke des Fleisches sind: Geiz, Fraß und Völlerei, Unlauterkeit u. s. w. (Gal 5, 19 ff.). Diese werden Werke des Fleisches genannt, weil sie an und durch das Fleisch geschehen und dem Geiste zuwider sind. Wenn wir selig werden wollen, so müssen wir den Gelüsten des Fleisches durch Beten, Fasten, Almosen geben ... Widerstand tun. Darum sagte Gott zu Kain: „Die Begier (der Sünde) soll unter dir sein, und du sollst über sie herrschen“ (Gen 4, 7).

Die meisten Verdammten in der Hölle werden ewig gestraft, weil sie hier nach den Lüsten des Fleisches gelebt haben. Bezwinge und ertöte da­her deine fleischlichen Begierden, auf dass du nicht des ewigen Todes sterbest, sondern das ewige Leben habest.

So oft du mit der Hilfe Gottes deinen bösen Begierden Widerstand leis­test, ebenso oft verdienst du eine Krone im Himmel.

Anmutung: Stärke mich, o Herr, dass ich nicht lebe nach den Be­gierden des Fleisches, sondern ihnen widerstehe, damit ich nicht des ewigen Todes sterbe.

Evangelium des Hl. Lukas
 16, 1 - 9
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern dieses Gleichnis: Es war ein reicher Mann, der hatte einen Verwalter, und dieser kam in übeln Ruf bei ihm, als hätte er seine Güter verschwendet. Er rief ihn also und sprach zu ihm: Warum höre ich das von dir? Gib Rechenschaft von deiner Verwaltung; denn du kannst nicht mehr Verwalter sein. Der Verwalter aber sprach bei sich: Was soll ich tun, da mein Herr die Verwaltung mir abnimmt? Graben kann ich nicht, und zu betteln schä­me ich mich. Ich weiß, was ich tue, damit, wenn ich von der Verwaltung entfernt sein werde, sie mich in ihre Häuser aufnehmen. Er rief nun alle Schuldner seines Herrn zusammen und sprach zu dem ersten: Wieviel bist du meinem Herrn schuldig? Dieser aber sprach: Hundert Tonnen Öl. Und er sprach: Nimm deinen Schuldschein, setze dich geschwind und schreibe fünfzig. Dann sprach er zu dem andern: Wieviel aber bist du schuldig? Er sprach: Hundert Malter Weizen. Und er sagte zu ihm: Nimm deine Handschrift und schreibe achtzig. Und es lobte der Herr den ungerechten Verwalter, dass er klug gehandelt habe; denn die Kinder dieser Welt sind in ihrem Geschlechte klüger als die Kinder des Lichtes. Auch ich sage euch: Machet euch Freunde mittelst des ungerechten Reichtumes, damit, wenn es mit euch zu Ende geht, sie euch in die ewigen Wohnungen aufnehmen.

Wer ist unter dem reichen Manne zu verstehen?

Gott ist der Herr. Der Haushalter oder Verwalter ist der Mensch, dem Gott den Verstand gegeben hat, ihn zu erkennen, den Willen, ihn zu lieben, das Gedächtnis, dass er sich der Wohltaten Gottes erinnere, ihn dafür liebe und ihm danke.

Wie missbraucht der Mensch diese Güter?
Er missbraucht sie, wenn er den Verstand zu unnützen und schädlichen Dingen anwendet, wenn er den Willen der Welt und dem Fleische hin­gibt und im Gedächtnisse nur eitle oder böse Dinge trägt und also die Gaben Gottes übel anwendet.

Zu welchem Ende hat sich Christus dieses Gleichnisses bedient?
Dazu, um uns zur Freigebigkeit gegen die Armen anzutreiben, dass, wie der Verwalter im Evangelium sich Freunde zu machen gesucht hat, die ihn in ihre Wohnungen aufnehmen würden, so auch wir uns Freunde durch Almosen machen sollten, damit, wenn wir von unserer Haus­haltung durch den Tod abgerufen werden, sie uns in die ewigen Wohnungen, nämlich in den Himmel, aufnehmen. „Wer sich der Armen erbarmt, der leiht auf Wucher dem Herrn; er wird’s ihm wiederum vergelten“ (Spr 19, 17).

Was sind das für Freunde, die wir uns durch die Reichtümer machen können?
Es sind die Heiligen Gottes und die Engel, wie der Hl. Ambrosius lehrt; diese, ja Gott selber machen wir uns zum Freunde, dass er uns auf die Fürbitte jener wahre Reue und Leid bei unserem letzten Ende verleiht, auf dass wir selig sterben und in die ewigen Wohnungen des Himmels aufgenommen werden.

Wie machen wir uns solche Freunde?
Durch Almosen; denn was der Arme bekommt, das bekommt Christus selbst (Mt 25, 34 – 40). Die Hände der Armen, sagt der Hl. Petrus Chry­sologus, sind die Hände Christi; durch die Hände der Armen senden wir reiche Schätze in den Himmel voraus, damit wir, wenn wir im Tode von hier scheiden, sie allda wiederum finden.

Warum lobt Christus den Verwalter?
Er lobt ihn wegen seiner Klugheit und Vorsicht, nicht aber wegen seiner Ungerechtigkeit. Dadurch will er zu verstehen geben, dass die Kinder der Finsternis, nämlich die Weltkinder, klüger seien, d. i. sich mehr um das Zeitliche bemühen, als die Kinder des Lichtes, nämlich die From­men und Gerechten, sich befleißigen, durch gute Werke Gott zu gefal­len und den Himmel zu erwerben.

Wie ist das zu verstehen, dass man von dem ungerechten Gute Almosen geben solle?
Es ist nicht so zu verstehen, als ob man etwa stehlen und von dem gestohlenen Gute Almosen geben dürfe, sondern dass man von den Reichtümern, die freilich nur allzu oft zur Sünde Anlass geben und dar­um „ungerechter Reichtum“ genannt werden, Almosen austeilen solle.

Wenn man Gott einmal Rechenschaft geben muss über jedes müßige Wort (Mt 12, 36), wie Christus lehrt, um wie viel mehr dann über die übel angewendeten zeitlichen Güter! Warum begehrst du denn so viele Güter, wovon du Gott eine so schwere Rechnung wirst ablegen müssen?

Anmutung. Verleihe mir doch die Gnade, o mein gerechter Gott und Richter, dass ich mich auf dieser Welt meines Verstandes, Willens, Ge­dächtnisses und der mir anvertrauten Güter stets so bediene, dass ich dereinst vor deinem Richterstuhle mit Ehren bestehen kann.

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Sittenlehre von der Verleumdung und der Ehrabschneidung

„Er kam in übeln Ruf“ (Lk 16, 1).

Ist Verleumden und Ehrabschneiden eine Todsünde?
Ja, wenn es in einer wichtigen Sache geschieht und die Ehre und der gute Name des Nächsten gröblich verletzt wird.

Auf welche Weise wird die Sünde begangen?
1. Wenn man ein Laster, welches nicht mehr wahr ist, von seinem Nebenmenschen ausstreut oder seine wirklichen Fehler vergrößert; man nennt das Verleumdung; 2. wenn man die wirklichen Fehler des Nächsten ohne Not offenbart und ausbreitet; man heißt das Ehrab­schneidung.

Warum ist es eine Sünde, die wirklichen Fehler des Menschen ohne Not zu offenbaren?
1. Weil dadurch das Hauptgebot der Nächstenliebe übertreten wird: Was du nicht willst, dass man dir tu, das füge auch keinem andern zu; 2. weil dadurch manchmal großer Schaden angerichtet wird; 3. weil die Ehrabschneidung häufig aus Schadenfreude, Hass und Neid und Bos­heit geschieht.

Ist es auch eine Sünde, einen solchen Ehrendieb anzuhören?
Ja; denn das Zuhören gibt ihm Anlass zum Ehrabschneiden und be­stärkt ihn darin. Der Hl. Bernardus sagt: „Ob Ehrabschneiden schlimmer ist, als den Ehrabschneider anhören, ist nicht leicht zu sagen. Wer sol­che Reden führt, dem sitzt der Teufel auf der Zunge; wer sie gern anhört, dem sitzt er im Ohr.“

Was soll einen von dem Ehrabschneiden abschrecken?
Die ernstliche Erwägung: 1. dass Gott aus gerechtem Urteile zulassen werde, dass dem Ehrabschneider der gute Name ebenfalls genommen wird; 2. dass diese Sünde gar schwer vergeben werde, weil die un­erlässlich notwendige Wiedererstattung der gestohlenen Ehre sehr schwer fällt, 3. dass auch alle die Sünden, welche jene begehen, die die Ehrabschneidung weitertragen, wieder dem Ehrabschneider zur Last fallen. „Wehe dem Menschen, durch welchen Ärgernis kommt!“ (Mt 18, 7.)

Erschrecklich ist, was die heiligen Väter lehren, dass der größere Teil der jungen Leute, die verdammt werden, wegen der Unkeuschheit, von den Alten aber wegen Verleumdung und Ehrabschneiden verdammt werde!

Anmutung. Behüte mich, o Jesu, dass ich nicht, durch Hass oder Missgunst verblendet, meinem Nächsten durch üble Nachreden die Ehre abschneide und mich der Gefahr der schweren Sünde aussetze.

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Trost bei übler Nachrede


Wird dir die Ehre abgeschnitten, so tröste dich damit, dass dir der gütige Gott solches zu deinem Besten zuschicke, damit du an dir selber kein eitles Wohlgefallen habest, nicht hoffärtig werdest, sondern dich in der Geduld übest. Gut ist es, dass auch andere unsere Mängel wissen, da­mit wir hübsch demütig bleiben. Damit dir aber solches nicht allzu schwer vorkomme, so richte deine Augen auf die Heiligen sowohl des Alten als des Neuen Testamentes. Der keusche Joseph muss als Ehebrecher unschuldig angeklagt im Kerker liegen (Gen 39). Der sanft­mütige David wird von Semei als ein blutdürstiger Mann verschrieen, der deswegen von Gott heimgesucht werde (2 Kön 16, 5 ff). Die reine Susanna wird als Ehebrecherin verklagt, gerichtet und zum Tode ver­urteilt (Dan 13). Jesus Christus selbst, der Heiligste der Heiligen, wird als Gotteslästerer, der mit dem Teufel im Bunde stehe, verrufen, angegeben, verurteilt und als ein Verführer des Volkes schmählich getö­tet. Wenn alles Arge von dir gesagt würde, was nur erdenklich wäre, und du lässest es ruhig an dir vorbeigehen, so könnte es dir nicht schaden, ja nicht ein Härlein auf deinem Haupte kränken, noch wirst du deswegen ärger oder schlimmer obschon dir die Leute Böses nach­sagen. - Es möge dich auch in deinem Leide der Gedanke trösten, dass Gott, wenn du es ihm anheimstellest, schon für deine Ehre Sorge tragen wird; denn „wer die anrührt, so Gott fürchten, rührt Gottes Augapfel an“ (Zach 2, 8), und Gott wird dich an den Ehrendieben rächen. „Wehe dir, der du andere verachtest; denn wenn du müde sein wirst des Verach­tens, so wirst auch du verachtet werden“ (Jes 33, 1).

Anmutung. O unschuldigster Jesu, der du für einen Samaritan, für einen Schlemmer und Säufer, für einen, der mit dem Teufel zu tun hät­te, für einen Gotteslästerer und Verführer des Volkes bist verschrieen worden: weil es dir gefallen hat, dass ich an meiner Ehre soll verkleinert werden, so ergebe ich mich in deinen göttlichen Willen und opfere dir dieses Leid für meine Sünden auf und empfehle dir meine Ehre und meinen guten Namen an, in der Zuversicht, dass du mich nach deinem Wohlgefallen verteidigen, meine Ehre beschützen und mich aus den Händen meiner Feinde erretten werdest.

Gebet
O allmächtiger, gütiger Gott, der du uns als Verwalter über deine Gü­ter bestellt hast: wir bitten dich um die Gnade der wahren Vorsicht und geistigen Klugheit, auf dass wir uns in Beförderung deiner Ehre und des Heiles unserer Seelen jederzeit ebenso fleißig und unverdrossen erweisen als wie die Kinder der Welt in Erlangung zeitlicher Güter, da­mit wir nicht, wie der ungerechte Verwalter, eine schwere Rechen­schaft auf uns laden. Wir bitten auch, du wollest allen Reichen den Sinn und Willen geben, dass sie sich die Armen angelegen sein lassen und gegen dieselben barmherzig sich erweisen. Verleihe auch, o Herr, allen Armen die Gnade, dass sie ihren Guttätern, von denen sie Almosen empfangen, dankbar seien und durch ihr emsiges Gebet ihnen Wohnungen im Himmel erwerben helfen. Um dieses alles bitten wir dich durch Jesum Christum, deinen eingebornen Sohn, unsern Herrn, der mit dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.
Quelle