Wie ist das, wenn man heim kommt, nach Jahren, vielleicht Jahrzehnten?
Das Elternhaus ist verkauft, inzwischen wohnen Ausländer darin, die für die Gegend typischen Fensterläden sind fort, innen alles umgebaut. Nein, das ist ohnehin nicht mehr das, was man sich unter "daheim" vorstellt. Schon lange nicht mehr.
Heim kommen in die einst vertrauten Straßen, viele Neubauten, die man nicht kennt, Geschäfte geschlossen, aus Altersgründen, weil es sich nicht mehr rentiert hat? Das Haus, in dem man geboren wurde abgerissen ...
Die vertrauten Menschen um Jahrzehnte grauer oder schon unter der Erde ... ihre Kinder sind groß, aber man hat den Kontakt nicht gehalten ... man ist sich fremd ...
Heim kommen ... wohin? Wird man es schaffen, nach so vielen Jahren sich selbst eine Heimat zu bauen in der fremd gewordenen Stadt, die gewachsen ist ... neue Straßen, neue Häuser ...
Und wieder macht ein kleines Geschäft zu ... man hat ihm einen Supermarkt vor die Nase gesetzt ...
Sonntag, 28. November 2010
Kuckuck! - Ende?
Mit "Kuckuck" habe ich mich zum ersten Mal aus diesem "Loch" gemeldet, dass mir in der Nähe von Myladys Haus dankenswerterweise für Spaziergänge und anderes im Internet zur Verfügung steht.
Nun - lange habe ich mich nicht hier gemeldet -, habe ich nicht nur (eine noch recht unsichere, was das "Überleben" der Probezeit angeht) Arbeit, sondern auch eine Wohnung dort, in der Nähe des Flusses. Wenn ich laufen möchte, ist es wohl eine 3/4 Stunde auf die Arbeit. Aber es gibt dort ein gut ausgebautes Netz öffentlichen Nahverkehrs.
Die Kisten sind gepackt, ich habe sogar ein Messer zuviel schon weggeräumt und musste heute mit dem Brotmesser zu Mittag essen. So bald meine Umzugshelfer Zeit haben, bin ich weg hier, aus Myladydorf ...
Dies mag also tatsächlich das letzte Mal sein, dass ich durch das "Loch" ins Internet geschlüpft bin.
Neue Böden, neue Türen, 2 - 3 Jahre alte Fenster - diese Wohnung sollte doch wirklich bewohnbar sein - wenn meine Umzugshelfer aufpassen und nichts verschrammen. Ich weiß, dass sie etwas großzügig sind ...
Noch einen Post für heute, dann ist wohl von hier aus Ende.
Nun - lange habe ich mich nicht hier gemeldet -, habe ich nicht nur (eine noch recht unsichere, was das "Überleben" der Probezeit angeht) Arbeit, sondern auch eine Wohnung dort, in der Nähe des Flusses. Wenn ich laufen möchte, ist es wohl eine 3/4 Stunde auf die Arbeit. Aber es gibt dort ein gut ausgebautes Netz öffentlichen Nahverkehrs.
Die Kisten sind gepackt, ich habe sogar ein Messer zuviel schon weggeräumt und musste heute mit dem Brotmesser zu Mittag essen. So bald meine Umzugshelfer Zeit haben, bin ich weg hier, aus Myladydorf ...
Dies mag also tatsächlich das letzte Mal sein, dass ich durch das "Loch" ins Internet geschlüpft bin.
Neue Böden, neue Türen, 2 - 3 Jahre alte Fenster - diese Wohnung sollte doch wirklich bewohnbar sein - wenn meine Umzugshelfer aufpassen und nichts verschrammen. Ich weiß, dass sie etwas großzügig sind ...
Noch einen Post für heute, dann ist wohl von hier aus Ende.
Ilse Meidinger-Geise
Ich schenke mir ein Jahr
heißt das Buch. Sie (die Ich-Erzählerin) ist krank, hatte einen Unfall oder so. Und beschreibt, was sie in dem Jahr Krankenhaus erlebt, ihre Rückblicke etc.
Nachdem ich mich durch das halbe Buch gequält hatte, gab ich auf. Jetzt liegt es endlich da, wo es hingehört: Im Altpapier.
heißt das Buch. Sie (die Ich-Erzählerin) ist krank, hatte einen Unfall oder so. Und beschreibt, was sie in dem Jahr Krankenhaus erlebt, ihre Rückblicke etc.
Nachdem ich mich durch das halbe Buch gequält hatte, gab ich auf. Jetzt liegt es endlich da, wo es hingehört: Im Altpapier.
Stolz
Ein stolzer Mensch verlangt von sich
das Außerordentliche.
Ein hochmütiger Mensch
schreibt es sich zu.
(Marie v. Ebner-Eschenbach)
das Außerordentliche.
Ein hochmütiger Mensch
schreibt es sich zu.
(Marie v. Ebner-Eschenbach)
Eigentum
Dies Haus ist mein
und doch nicht mein.
Dem nächsten
wird es auch nicht sein.
Den Dritten
trägt man auch hinaus,
... nun sag mir:
Wem gehört dies Haus?
Aufgelesen - auf einer Hauswand
und doch nicht mein.
Dem nächsten
wird es auch nicht sein.
Den Dritten
trägt man auch hinaus,
... nun sag mir:
Wem gehört dies Haus?
Aufgelesen - auf einer Hauswand
Freitag, 5. November 2010
Lieder zum Advent
Dies sind Lieder zum Advent aus einem ALTEN Liederbuch. Leider habe ich nur den Text und keine Noten.
Da dem einen oder anderen Lieder bekannt vorkommen, die auch z. T. im Gotteslob stehen, habe ich auch die Anzahl der Strophen angegeben. Bedenkenswert!!!
... und sollte jemand eine der (mir) unbekannten Melodien kennen (oder vielleicht die Oma) - bitte mit mir in Verbindung setzen!!!
DANKE
Da dem einen oder anderen Lieder bekannt vorkommen, die auch z. T. im Gotteslob stehen, habe ich auch die Anzahl der Strophen angegeben. Bedenkenswert!!!
... und sollte jemand eine der (mir) unbekannten Melodien kennen (oder vielleicht die Oma) - bitte mit mir in Verbindung setzen!!!
DANKE
In Galiläa ein’ Jungfrau wohnt (9 Strophen)
1. In Galiläa ein’ Jungfrau wohnt
Von großen Qualitäten,
In Nazareth ganz wohl bekannt,
Von hohen Dignitäten;
Realisch ist sie anzusehen,
All’ Engel Gottes nach ihr stehen,
Mit Lieb’ sie zu bereden.
2. Von Gott der Engel Gabriel
Gesandt, zur Jungfrau reiset,
Und vor derselben niederfällt,
Sein’ Reverenz beweiset.
Er sprach: „Maria, sei gegrüßt!
Von Gott allein bist auserkiest,
Von Engeln hoch gepreiset.“
3. Marie erschrak ob diesem Gruß,
Gedacht: ‚Was soll dies werden?
Soll mir ein Engel fall’n zu Fuß?
Bin ich doch Staub und Erden.
Das kann ich mir nicht bilden ein,
Wie die Sach’ soll beschaffen sein;
Dies macht mir groß’ Beschwerden.’
4. „Du wirst empfangen einen Sohn,
Mit größter Freud’ gebären,
Der größer ist als Salomon
Mit allen Seinen Ehren:
Den König Himmels und der Erd’,
Des’ Reich von Ewigkeit her währt,
Wird niemand Ihm zerstören.“
5. „Sag mir, o liebster Engel mein,
Wie soll ich Mutter werden?
Mein Jungfrauschaft g’hört Gott allein,
Ich kenn’ kein’n Mann auf Erden;
Im Zweifel schwebt das G’müte mein,
Ein’ Jungfrau und ein’ Mutter sein,
Ist ein’s aus Unerhörten.“
6. „Dein Freundin auch, Elisabeth,
Hat einen Sohn empfangen,
Ob dem sie bald verzweifelt hätt’,
Trägt sie jetzt mit Verlangen,
Im sechsten Monat allbereit
Sie schwanger geht mit großer Freud’,
Ihr Trauern ist vergangen.
7. Gott ist mit dir, o Jungfrau rein!
Folg’ treulich meinem Raten;
Der Heilig’ Geist wird ob’ dir sein
Und wird dich überschatten.
Darum gib deinen Willen d’rein,
Ein’ Mutter Gottes musst du sein,
Maria voller Gnaden.“
8. Maria zu dem Engel sprach:
„Soll ich denn Gott gebären?
Wiewohl ein’ wunderschwere Sach’,
Will ich mich doch nicht wehren.
Mir g’schehe nach den Worten dein:
Nunmehr geb’ ich den Willen drein,
Ein’ Dienerin des Herren.“
9. Der dieses Lied Mariä g’macht,
Fällt täglich ihr zu Füßen,
Wünscht, dass er könnte Tag und Nacht
Mariam allzeit grüßen.
Er hat’s gemacht, so gut er’s kann,
Maria, nimm’s mit Gnaden an!
Hiemit tut er’s beschließen.
Von großen Qualitäten,
In Nazareth ganz wohl bekannt,
Von hohen Dignitäten;
Realisch ist sie anzusehen,
All’ Engel Gottes nach ihr stehen,
Mit Lieb’ sie zu bereden.
2. Von Gott der Engel Gabriel
Gesandt, zur Jungfrau reiset,
Und vor derselben niederfällt,
Sein’ Reverenz beweiset.
Er sprach: „Maria, sei gegrüßt!
Von Gott allein bist auserkiest,
Von Engeln hoch gepreiset.“
3. Marie erschrak ob diesem Gruß,
Gedacht: ‚Was soll dies werden?
Soll mir ein Engel fall’n zu Fuß?
Bin ich doch Staub und Erden.
Das kann ich mir nicht bilden ein,
Wie die Sach’ soll beschaffen sein;
Dies macht mir groß’ Beschwerden.’
4. „Du wirst empfangen einen Sohn,
Mit größter Freud’ gebären,
Der größer ist als Salomon
Mit allen Seinen Ehren:
Den König Himmels und der Erd’,
Des’ Reich von Ewigkeit her währt,
Wird niemand Ihm zerstören.“
5. „Sag mir, o liebster Engel mein,
Wie soll ich Mutter werden?
Mein Jungfrauschaft g’hört Gott allein,
Ich kenn’ kein’n Mann auf Erden;
Im Zweifel schwebt das G’müte mein,
Ein’ Jungfrau und ein’ Mutter sein,
Ist ein’s aus Unerhörten.“
6. „Dein Freundin auch, Elisabeth,
Hat einen Sohn empfangen,
Ob dem sie bald verzweifelt hätt’,
Trägt sie jetzt mit Verlangen,
Im sechsten Monat allbereit
Sie schwanger geht mit großer Freud’,
Ihr Trauern ist vergangen.
7. Gott ist mit dir, o Jungfrau rein!
Folg’ treulich meinem Raten;
Der Heilig’ Geist wird ob’ dir sein
Und wird dich überschatten.
Darum gib deinen Willen d’rein,
Ein’ Mutter Gottes musst du sein,
Maria voller Gnaden.“
8. Maria zu dem Engel sprach:
„Soll ich denn Gott gebären?
Wiewohl ein’ wunderschwere Sach’,
Will ich mich doch nicht wehren.
Mir g’schehe nach den Worten dein:
Nunmehr geb’ ich den Willen drein,
Ein’ Dienerin des Herren.“
9. Der dieses Lied Mariä g’macht,
Fällt täglich ihr zu Füßen,
Wünscht, dass er könnte Tag und Nacht
Mariam allzeit grüßen.
Er hat’s gemacht, so gut er’s kann,
Maria, nimm’s mit Gnaden an!
Hiemit tut er’s beschließen.
Sei gegrüßt, du Zierd’ der Erden! (10 Strophen)
1. Sei gegrüßt, du Zierd’ der Erden!
Sei gegrüßt, Maria rein!
Du bist wohl, nach Sag’ der G’lehrten,
Schöner als der Sonnenschein.
Ach, wer kann dein’ Schönheit malen,
Die du bist allein vor allen;
Schön, von Gott selbsten gezieret!
Dir allein das Lob gebühret.
2. O Maria! Voller Gnaden!
O Maria! Süß und mild,
Wende von uns allen Schaden,
Sei uns allzeit unser Schild.
Tu uns bald den Heiland zeigen,
Dessen wir uns hoch erfreu’n;
`Geben hast den Willen drein,
Du willst Mutter Gottes sein.
3. Als dich Gabriel gegrüßet:
„Sei gegrüßet voller Gnad!“,
Hast du bald die Wort’ versüßet:
„Sieh, ich bin des Herren Magd!“
Sobald die Stimm’ ist erklungen,
Ist das Echo bald entsprungen,
Bis tief in die Vorhöll’ nein,
Wo da viel gefangen sein.
4. Die Altväter mit Verlangen
Seufzen taten lange Jahr’,
Bald zu wünschen aus den Flammen
Durch dein Frucht, o Jungfrau, zart.
Wie die Alten von dir reden,
Dass du wirst den Drachen treten,
Und der Schlange Haupt zerknirschen,
Auch der Mond zu deinen Füßen.
5. Du, Maria, bist die Heldin,
So herkommt vom Orient,
Von der oft die Schrift tut melden,
Tod und Sünd’ hast du zertrennt.
Bist ein’ Fürstin in Judäa,
Herzogin von Galiläa,
Kommet bis gen Nazareth,
Jakobs Stern dorten aufgeht.
6. Aber, Mutter, weiter eile
Gar bis gegen Betlehem,
Uns den Heiland dort erteile,
Schenk’ uns deinen König schön.
In einem Stall muss sein gebor’n
Gottes Sohn durch Vaters Zorn.
Vermag keines Königs Saal,
Bloß nur wegen Adams Fall.
7. Aber, Jungfrau, Zierd’ des Himmels,
Heil’gen Geist’s Gespons und Braut,
Achtest nicht des Weltgetümmels,
Und hast deinen Schatz vertraut
Zweien Tieren an der Krippen.
Ochs und Esel seine Lippen
Jetzt anschauen, dass möcht’ schlafen,
Gott, ihr Schöpfer, der’s erschaffen.
8. Jetzt, mein Sünder, geh und laufe
Mit mir gegen Betlehem,
Komm und eile, dort verschnaufe,
Empfang’ deinen Heiland schön!
Ach, neig’ dich zu Seinen Füßen,
Tu Ihn tausendmal schön grüßen;
Sei gegrüßt, o Jesulein,
Samt der lieben Mutter Dein.
9. Weil dann du, o Jungfrau werte,
Bist bei Gott Fürsprecherin;
Ach, bleib allzeit auf der Erde
In dem Streit Obsiegerin!
Hilf, Maria, hilf uns kämpfen,
Hilf’ allzeit die Feinde dämpfen,
Alle Ketzerei vertreib,
Schütz’ die werte Christenheit.
10. Dank sei dir zu tausendmalen,
Ehr’ und Ruhm die bleiben dir.
Ach, lass ferner deine Strahlen
Gnadenreich schießen herfür.
Bitt’ Gott für uns, dein kleines Kinde,
Dass es nicht denk’ uns’rer Sünde.
Bleib samt deinem Jesu, g’denk
Uns in unserm letzten End’.
Sei gegrüßt, Maria rein!
Du bist wohl, nach Sag’ der G’lehrten,
Schöner als der Sonnenschein.
Ach, wer kann dein’ Schönheit malen,
Die du bist allein vor allen;
Schön, von Gott selbsten gezieret!
Dir allein das Lob gebühret.
2. O Maria! Voller Gnaden!
O Maria! Süß und mild,
Wende von uns allen Schaden,
Sei uns allzeit unser Schild.
Tu uns bald den Heiland zeigen,
Dessen wir uns hoch erfreu’n;
`Geben hast den Willen drein,
Du willst Mutter Gottes sein.
3. Als dich Gabriel gegrüßet:
„Sei gegrüßet voller Gnad!“,
Hast du bald die Wort’ versüßet:
„Sieh, ich bin des Herren Magd!“
Sobald die Stimm’ ist erklungen,
Ist das Echo bald entsprungen,
Bis tief in die Vorhöll’ nein,
Wo da viel gefangen sein.
4. Die Altväter mit Verlangen
Seufzen taten lange Jahr’,
Bald zu wünschen aus den Flammen
Durch dein Frucht, o Jungfrau, zart.
Wie die Alten von dir reden,
Dass du wirst den Drachen treten,
Und der Schlange Haupt zerknirschen,
Auch der Mond zu deinen Füßen.
5. Du, Maria, bist die Heldin,
So herkommt vom Orient,
Von der oft die Schrift tut melden,
Tod und Sünd’ hast du zertrennt.
Bist ein’ Fürstin in Judäa,
Herzogin von Galiläa,
Kommet bis gen Nazareth,
Jakobs Stern dorten aufgeht.
6. Aber, Mutter, weiter eile
Gar bis gegen Betlehem,
Uns den Heiland dort erteile,
Schenk’ uns deinen König schön.
In einem Stall muss sein gebor’n
Gottes Sohn durch Vaters Zorn.
Vermag keines Königs Saal,
Bloß nur wegen Adams Fall.
7. Aber, Jungfrau, Zierd’ des Himmels,
Heil’gen Geist’s Gespons und Braut,
Achtest nicht des Weltgetümmels,
Und hast deinen Schatz vertraut
Zweien Tieren an der Krippen.
Ochs und Esel seine Lippen
Jetzt anschauen, dass möcht’ schlafen,
Gott, ihr Schöpfer, der’s erschaffen.
8. Jetzt, mein Sünder, geh und laufe
Mit mir gegen Betlehem,
Komm und eile, dort verschnaufe,
Empfang’ deinen Heiland schön!
Ach, neig’ dich zu Seinen Füßen,
Tu Ihn tausendmal schön grüßen;
Sei gegrüßt, o Jesulein,
Samt der lieben Mutter Dein.
9. Weil dann du, o Jungfrau werte,
Bist bei Gott Fürsprecherin;
Ach, bleib allzeit auf der Erde
In dem Streit Obsiegerin!
Hilf, Maria, hilf uns kämpfen,
Hilf’ allzeit die Feinde dämpfen,
Alle Ketzerei vertreib,
Schütz’ die werte Christenheit.
10. Dank sei dir zu tausendmalen,
Ehr’ und Ruhm die bleiben dir.
Ach, lass ferner deine Strahlen
Gnadenreich schießen herfür.
Bitt’ Gott für uns, dein kleines Kinde,
Dass es nicht denk’ uns’rer Sünde.
Bleib samt deinem Jesu, g’denk
Uns in unserm letzten End’.
Der Väter Seufzen und Gebet (12 Strophen)
1. Der Väter Seufzen und Gebet
War bis zu Gottes Ohr gedrungen;
Sie hatten lang um Heil gefleht,
Die Hände lang nach Ihm gerungen:
In Gottes Herz drang uns’re Not.
Er wollte nun die Seelen retten,
Zerbrechen uns’re Höllenketten,
Und uns befreien von dem Tod.
2. Damit nun Gottes Sohn zum Heil
Uns armen Menschen möchte werden,
Nimmt Er, o großes Wunder, teil
An unserm schwachen Fleisch auf Erden.
Zur Mutter wird von Ihm gewählt
Die reinste Jungfrau unter allen:
Maria nur hat Ihm gefallen,
Die mit dem Joseph sich vermählt.
3. Nach Gottes Ratschluss und Befehl
Ihr einen Gruß zu überbringen,
Senkt sich vom Himmel Gabriel
Auf Nazareth mit Engelsschwingen.
Er spricht zu ihr, von Ehrfurcht voll:
„Gegrüßet seist Du voll der Gnade!
Du bist die wahre Bundeslade,
Auf der die Gottheit ruhen soll.
4. Der Herr des Himmels ist mit dir
Auf außerordentliche Weise.
Erlaube du, o Jungfrau, mir,
Dass ich dich überselig preise.
O Frau! Du bist gebenedeit
Vor allen Weibern, die zusammen
Auf dieser Welt von Adam stammen;
Nichts gleichet dir an Heiligkeit.“
5. Des Engels Rede schreckt dich zwar;
Du denkst: ‚Was will der Gruß bedeuten?’
Allein, dir wird bald offenbar
Das höchste Wunder aller Zeiten;
Hör, was der Engel zu dir spricht:
„Du hast des Höchsten Huld gefunden,
Dich hat die Lieb’ an Ihn gebunden,
Darum, Maria, zage nicht.
6. Gott will, du sollst in deinem Schoß
Den Sohn empfangen und gebären,
Der Jesus heißet. Er ist groß,
Ist als des Höchsten Sohn zu ehren.
Denselben wird von dieser Zeit
Der Herr auf Davids Thron erheben
Und Jakobs Haus Ihm übergeben;
Sein Reich wird steh’n in Ewigkeit.“
7. „Sag’ doch, wie dies geschehen kann“:
Sprichst du bestürzt zum Himmelsbote;
„Denn ich erkenne keinen Mann,
Keusch will ich leben bis zum Tode.“
„Der Heil’ge Geist, des Höchsten Kraft,“
Spricht er, „wird keusch dich überscheinen,
Und mit der Gottheit das vereinen,
Was Er in deinem Schoße schafft.“
8. „O Jungfrau, es ist Gottes Sohn,
Der soll aus dir geboren werden.
Er kömmt von Seinem höchsten Thron,
Zu wandeln als ein Mensch auf Erden.
Der Herr, Dem nichts unmöglich ist,
Wird dir dabei den Wunsch gewähren:
Als Jungfrau wirst du Ihn gebären;
Sieh, wie beglückt vor Gott du bist.“
9. Du sprichst: „Ich bin die Magd des Herrn,
Mir soll nach Deinem Wort geschehen.“
Das Heil (wir waren von ihm fern)
Wird nun in die Erfüllung gehen.
O welcher süßen Freuden Quell!
Der Wunsch der Väter ist erfüllet:
Ins Fleisch ist Gottes Sohn gehüllet;
Nun ist Er der Immanuel.
10. Wie dich Elisabeth zur Zeit
Geehrt, da sie den Gruß gehöret,
So sei von uns gebenedeit,
O heil’ge Jungfrau, und geehret.
„Gebenedeit“ spricht sie zu dir,
„Ist deines Leibes Frucht zu nennen,“
Die wir für unser Heil erkennen,
Dies hohe Lob gebühret ihr.
11. Ja, deine Frucht, die Jesus heißt,
ist unser Gott, den wir verlangen;
Beschattet von dem Heil’gen Geist,
Hast du, o Jungfrau, ihn empfangen.
Bitt’, o Maria, deinen Sohn,
Bitt’, Mutter für uns arme Sünder,
Für uns vertrieb’ne Evenskinder;
Tritt hin zu Seinem Gnadenthron.
12. Bitt’ jetzt für uns, da in dem Streit
Der Feinde Scharen uns umringen,
Die aus erbostem Hass und Neid
Uns suchen in den Tod zu bringen.
Bitt’ für uns in der Sterbensnot,
O Mutter, lass uns nicht verderben,
Hilf uns, dass wir den Himmel erben,
Errette uns vom ew’gen Tod.
War bis zu Gottes Ohr gedrungen;
Sie hatten lang um Heil gefleht,
Die Hände lang nach Ihm gerungen:
In Gottes Herz drang uns’re Not.
Er wollte nun die Seelen retten,
Zerbrechen uns’re Höllenketten,
Und uns befreien von dem Tod.
2. Damit nun Gottes Sohn zum Heil
Uns armen Menschen möchte werden,
Nimmt Er, o großes Wunder, teil
An unserm schwachen Fleisch auf Erden.
Zur Mutter wird von Ihm gewählt
Die reinste Jungfrau unter allen:
Maria nur hat Ihm gefallen,
Die mit dem Joseph sich vermählt.
3. Nach Gottes Ratschluss und Befehl
Ihr einen Gruß zu überbringen,
Senkt sich vom Himmel Gabriel
Auf Nazareth mit Engelsschwingen.
Er spricht zu ihr, von Ehrfurcht voll:
„Gegrüßet seist Du voll der Gnade!
Du bist die wahre Bundeslade,
Auf der die Gottheit ruhen soll.
4. Der Herr des Himmels ist mit dir
Auf außerordentliche Weise.
Erlaube du, o Jungfrau, mir,
Dass ich dich überselig preise.
O Frau! Du bist gebenedeit
Vor allen Weibern, die zusammen
Auf dieser Welt von Adam stammen;
Nichts gleichet dir an Heiligkeit.“
5. Des Engels Rede schreckt dich zwar;
Du denkst: ‚Was will der Gruß bedeuten?’
Allein, dir wird bald offenbar
Das höchste Wunder aller Zeiten;
Hör, was der Engel zu dir spricht:
„Du hast des Höchsten Huld gefunden,
Dich hat die Lieb’ an Ihn gebunden,
Darum, Maria, zage nicht.
6. Gott will, du sollst in deinem Schoß
Den Sohn empfangen und gebären,
Der Jesus heißet. Er ist groß,
Ist als des Höchsten Sohn zu ehren.
Denselben wird von dieser Zeit
Der Herr auf Davids Thron erheben
Und Jakobs Haus Ihm übergeben;
Sein Reich wird steh’n in Ewigkeit.“
7. „Sag’ doch, wie dies geschehen kann“:
Sprichst du bestürzt zum Himmelsbote;
„Denn ich erkenne keinen Mann,
Keusch will ich leben bis zum Tode.“
„Der Heil’ge Geist, des Höchsten Kraft,“
Spricht er, „wird keusch dich überscheinen,
Und mit der Gottheit das vereinen,
Was Er in deinem Schoße schafft.“
8. „O Jungfrau, es ist Gottes Sohn,
Der soll aus dir geboren werden.
Er kömmt von Seinem höchsten Thron,
Zu wandeln als ein Mensch auf Erden.
Der Herr, Dem nichts unmöglich ist,
Wird dir dabei den Wunsch gewähren:
Als Jungfrau wirst du Ihn gebären;
Sieh, wie beglückt vor Gott du bist.“
9. Du sprichst: „Ich bin die Magd des Herrn,
Mir soll nach Deinem Wort geschehen.“
Das Heil (wir waren von ihm fern)
Wird nun in die Erfüllung gehen.
O welcher süßen Freuden Quell!
Der Wunsch der Väter ist erfüllet:
Ins Fleisch ist Gottes Sohn gehüllet;
Nun ist Er der Immanuel.
10. Wie dich Elisabeth zur Zeit
Geehrt, da sie den Gruß gehöret,
So sei von uns gebenedeit,
O heil’ge Jungfrau, und geehret.
„Gebenedeit“ spricht sie zu dir,
„Ist deines Leibes Frucht zu nennen,“
Die wir für unser Heil erkennen,
Dies hohe Lob gebühret ihr.
11. Ja, deine Frucht, die Jesus heißt,
ist unser Gott, den wir verlangen;
Beschattet von dem Heil’gen Geist,
Hast du, o Jungfrau, ihn empfangen.
Bitt’, o Maria, deinen Sohn,
Bitt’, Mutter für uns arme Sünder,
Für uns vertrieb’ne Evenskinder;
Tritt hin zu Seinem Gnadenthron.
12. Bitt’ jetzt für uns, da in dem Streit
Der Feinde Scharen uns umringen,
Die aus erbostem Hass und Neid
Uns suchen in den Tod zu bringen.
Bitt’ für uns in der Sterbensnot,
O Mutter, lass uns nicht verderben,
Hilf uns, dass wir den Himmel erben,
Errette uns vom ew’gen Tod.
O Weisheit, die aus Gottes Munde (O-Antiphonen)
1. O Weisheit, die aus Gottes Munde
Von Ewigkeit gegangen ist:
Wir seufzen aus des Herzens Grunde
Zu Dir, der Du der Heiland bist.
Du reichst von einem End’ zum andern,
Und ordnest alles lieblich an.
O komme zu uns, lehr uns wandern
Auf Deiner Weisheit eb’ner Bahn.
2. O unser Herr, der Du im Blitze
Des Buschs des Moses Dich gezeigt,
Und auf des Sina heil’ger Spitze
Ihm die Gebote dargereicht.
Komm, bring’ uns Trost in unser’m Harme,
Du Fürst des Hauses Israel!
Mit Deinem ausgestreckten Arme
Rett’ uns vom Tod, Emmanuel!
3. O Wurzel Jesse, die da stehet,
Zum Zeichen aller Völkerschaft;
Aus der, von Gottes Geist gesäet,
Entquillt des wahren Lebens Saft.
Den Mund zuhaltend, werden treten
Die Könige vor Dein Gesicht;
Die Heiden werden Dich anbeten,
Erlöser! Komm, verweile nicht.
4. O Schlüssel Davids! Was auf Erden
Du öffnest, schließet niemand zu.
Von keinem kann geöffnet werden,
Was Du versperrst. Die Macht hast Du.
Komm, den Gefang’nen zu befreien,
Der in dem finstern Kerker girrt;
Komm, lass den nicht vergebens schreien,
Der in des Todes Schatten irrt.
5. O Anfang, Den uns aus den Höhen
Der Schöpfer längst verheißen hat,
Wann fängst Du an, uns aufzugehen?
Wann scheinest Du uns in der Tat?
O Glanz des ew’gen Lichts, erscheine
Den Sitzenden in Dunkelheit!
Führ’ aus der Todesnacht die Deinen,
O Sonne der Gerechtigkeit.
6. O König, den so sehr die Heiden
Und Völker wünschen bald zu seh’n;
O Eckstein, der du Eins aus beiden
Machst in der Ewigkeit besteh’n,
Komm, um den Menschen zu erlösen,
Den Du aus mürbem Ton gemacht;
Komm bald, komm, rett’ uns aus dem Bösen,
Der uns zum Fall und Tod gebracht.
7. O Du Emmanuel, o König!
Herr, der Du uns Gesetze gibst;
O komm! Wir flehen untertänig:
Erlös’ die Seelen, die Du liebst.
Du bist’s, auf Den die Völker harren;
Komm, unser Herr und Gott, in Eil.
Nach Dir wird unser Blick hinstarren,
Bis wir Dich seh’n, o unser Heil!
(Melodie: Wie langsam seid ihr zum Erhören)
Von Ewigkeit gegangen ist:
Wir seufzen aus des Herzens Grunde
Zu Dir, der Du der Heiland bist.
Du reichst von einem End’ zum andern,
Und ordnest alles lieblich an.
O komme zu uns, lehr uns wandern
Auf Deiner Weisheit eb’ner Bahn.
2. O unser Herr, der Du im Blitze
Des Buschs des Moses Dich gezeigt,
Und auf des Sina heil’ger Spitze
Ihm die Gebote dargereicht.
Komm, bring’ uns Trost in unser’m Harme,
Du Fürst des Hauses Israel!
Mit Deinem ausgestreckten Arme
Rett’ uns vom Tod, Emmanuel!
3. O Wurzel Jesse, die da stehet,
Zum Zeichen aller Völkerschaft;
Aus der, von Gottes Geist gesäet,
Entquillt des wahren Lebens Saft.
Den Mund zuhaltend, werden treten
Die Könige vor Dein Gesicht;
Die Heiden werden Dich anbeten,
Erlöser! Komm, verweile nicht.
4. O Schlüssel Davids! Was auf Erden
Du öffnest, schließet niemand zu.
Von keinem kann geöffnet werden,
Was Du versperrst. Die Macht hast Du.
Komm, den Gefang’nen zu befreien,
Der in dem finstern Kerker girrt;
Komm, lass den nicht vergebens schreien,
Der in des Todes Schatten irrt.
5. O Anfang, Den uns aus den Höhen
Der Schöpfer längst verheißen hat,
Wann fängst Du an, uns aufzugehen?
Wann scheinest Du uns in der Tat?
O Glanz des ew’gen Lichts, erscheine
Den Sitzenden in Dunkelheit!
Führ’ aus der Todesnacht die Deinen,
O Sonne der Gerechtigkeit.
6. O König, den so sehr die Heiden
Und Völker wünschen bald zu seh’n;
O Eckstein, der du Eins aus beiden
Machst in der Ewigkeit besteh’n,
Komm, um den Menschen zu erlösen,
Den Du aus mürbem Ton gemacht;
Komm bald, komm, rett’ uns aus dem Bösen,
Der uns zum Fall und Tod gebracht.
7. O Du Emmanuel, o König!
Herr, der Du uns Gesetze gibst;
O komm! Wir flehen untertänig:
Erlös’ die Seelen, die Du liebst.
Du bist’s, auf Den die Völker harren;
Komm, unser Herr und Gott, in Eil.
Nach Dir wird unser Blick hinstarren,
Bis wir Dich seh’n, o unser Heil!
(Melodie: Wie langsam seid ihr zum Erhören)
Wie langsam seid ihr zum Erhören (6 Strophen)
1. Wie langsam seid ihr zum Erhören,
Ihr Himmel, schließt euch auf und taut;
Taut, Den wir so sehr begehren,
Nach dem das Auge längstens schaut.
Ihr Wolken, regnet den Gerechten,
O regnet Ihn zu uns herab!
Ist’s nicht der Herr, Der Seinen Knechten
Schon längstens dies Versprechen gab?
2. Eröffne deinen Schoß, o Erde;
Nimm endlich von uns weg das Joch;
Den, welcher die zerstreute Herde
Versammelt, Den gebier’ uns doch!
Wann wird aus dir, o Erde, keimen
Der zarte Spross in Israel?
O tu dich auf, hör’ auf zu säumen!
Es komme bald Emmanuel.
3. Jahrhunderte, langsame Jahre,
O wälzet euch mit schneller’m Schritt!
Damit sich bald uns offenbare
Der Mittler: eilt und bringt Ihn mit.
Geh’ auf, du schöner Tag der Freuden,
Du zur Geburt bestimmter Tag!
Fang’ an, den Schimmer zu verbreiten,
Der allzu lang’ verdunkelt lag.
4. Das Lamm, o Gott, send’ auf die Erde,
Du, Deiner Schafe treuer Hirt!
Dass sie von Ihm beherrschet werde,
Das ihre Sünden tragen wird.
Send’ es vom Felsen in die Wüste
Zum Berg der Sions-Tochter her,
Dass sich der Feind nicht länger brüste;
Send’ es, o Herr! Verweil’ nicht mehr.
5. Der Patriarchen langes Flehen,
Die Wünsche Juda sind erfüllt.
Bald wird die Welt den Heiland sehen,
Den Gott in Menschenfleisch gehüllt.
Des Himmels Tau, der Wolken Regen
Hat sich zu uns herabgesenkt:
Die Frucht, die in dem Schoß gelegen,
Wird nach neun Monat’ uns geschenkt.
6. Man sieht den Jesse-Zweig schon blühen,
Maria bringt die Frucht hervor.
Drum soll mein Herz vor Liebe glühen:
Zum Mittler schwing’ es sich empor.
Er kömmt zu uns auf Liebeswegen,
Ihm sei mein ganzes Herz geweiht!
Mit Liebe schau’ ich Ihm entgegen,
Denn Sein Geburtstag ist nicht weit.
Ihr Himmel, schließt euch auf und taut;
Taut, Den wir so sehr begehren,
Nach dem das Auge längstens schaut.
Ihr Wolken, regnet den Gerechten,
O regnet Ihn zu uns herab!
Ist’s nicht der Herr, Der Seinen Knechten
Schon längstens dies Versprechen gab?
2. Eröffne deinen Schoß, o Erde;
Nimm endlich von uns weg das Joch;
Den, welcher die zerstreute Herde
Versammelt, Den gebier’ uns doch!
Wann wird aus dir, o Erde, keimen
Der zarte Spross in Israel?
O tu dich auf, hör’ auf zu säumen!
Es komme bald Emmanuel.
3. Jahrhunderte, langsame Jahre,
O wälzet euch mit schneller’m Schritt!
Damit sich bald uns offenbare
Der Mittler: eilt und bringt Ihn mit.
Geh’ auf, du schöner Tag der Freuden,
Du zur Geburt bestimmter Tag!
Fang’ an, den Schimmer zu verbreiten,
Der allzu lang’ verdunkelt lag.
4. Das Lamm, o Gott, send’ auf die Erde,
Du, Deiner Schafe treuer Hirt!
Dass sie von Ihm beherrschet werde,
Das ihre Sünden tragen wird.
Send’ es vom Felsen in die Wüste
Zum Berg der Sions-Tochter her,
Dass sich der Feind nicht länger brüste;
Send’ es, o Herr! Verweil’ nicht mehr.
5. Der Patriarchen langes Flehen,
Die Wünsche Juda sind erfüllt.
Bald wird die Welt den Heiland sehen,
Den Gott in Menschenfleisch gehüllt.
Des Himmels Tau, der Wolken Regen
Hat sich zu uns herabgesenkt:
Die Frucht, die in dem Schoß gelegen,
Wird nach neun Monat’ uns geschenkt.
6. Man sieht den Jesse-Zweig schon blühen,
Maria bringt die Frucht hervor.
Drum soll mein Herz vor Liebe glühen:
Zum Mittler schwing’ es sich empor.
Er kömmt zu uns auf Liebeswegen,
Ihm sei mein ganzes Herz geweiht!
Mit Liebe schau’ ich Ihm entgegen,
Denn Sein Geburtstag ist nicht weit.
Christen! Hört die Stimme schallen (5 Strophen)
1. Christen! Hört die Stimme schallen,
Die bis in den Abgrund dringt;
Höret sie, weil sie uns allen
Die gewünschte Botschaft bringt.
Wachet, spricht sie, und seid munter,
Denn vom Himmel kommt herunter
|: Jesus, euer Heiland, kömmt. :|
2. Geh aus diesen niedern Grenzen,
Geh, du träger Geist hervor!
Siehst du Jakobs Stern erglänzen?
Himmelan schwing’ dich empor.
Sieh, wie sich sein Glanz verbreitet:
Folge diesem, denn er leitet
|: Aus der Finsternis ins Licht. :|
3. Gott will uns ein Lämmlein senden
Aus unendlich großer Huld;
Dieses wird Sein Blut verpfänden
Zur Bezahlung uns’rer Schuld.
Herr, Du willst uns glücklich sehen,
Gib uns das, worum wir flehen:
|: Gnade, Nachlass, Bußezeit. :|
4. Schimmert dieser Stern einst wieder,
Dann fährst Du, o Menschensohn,
Auf den bangen Erdball nieder,
Sitzend auf dem Wolkenthron.
Sieh, zu Deinem Gnadenthrone
Fleh’n wir jetzt: Ach, Richter, schone
|: Uns zu jener Rachezeit. :|
5. Gott der Vater sei gepriesen,
Lob sei Ihm zu jeder Zeit;
Dass Er uns die Gnad’ erwiesen,
Dank sei Ihm und Herrlichkeit.
Gleiches Lob sei auch dem Sohne
Und dem Geist im Himmelsthrone
|:Jetzt und auch in Ewigkeit. :|
(Melodie: Dich, mein Gott, ich lieb’ von Herzen)
Die bis in den Abgrund dringt;
Höret sie, weil sie uns allen
Die gewünschte Botschaft bringt.
Wachet, spricht sie, und seid munter,
Denn vom Himmel kommt herunter
|: Jesus, euer Heiland, kömmt. :|
2. Geh aus diesen niedern Grenzen,
Geh, du träger Geist hervor!
Siehst du Jakobs Stern erglänzen?
Himmelan schwing’ dich empor.
Sieh, wie sich sein Glanz verbreitet:
Folge diesem, denn er leitet
|: Aus der Finsternis ins Licht. :|
3. Gott will uns ein Lämmlein senden
Aus unendlich großer Huld;
Dieses wird Sein Blut verpfänden
Zur Bezahlung uns’rer Schuld.
Herr, Du willst uns glücklich sehen,
Gib uns das, worum wir flehen:
|: Gnade, Nachlass, Bußezeit. :|
4. Schimmert dieser Stern einst wieder,
Dann fährst Du, o Menschensohn,
Auf den bangen Erdball nieder,
Sitzend auf dem Wolkenthron.
Sieh, zu Deinem Gnadenthrone
Fleh’n wir jetzt: Ach, Richter, schone
|: Uns zu jener Rachezeit. :|
5. Gott der Vater sei gepriesen,
Lob sei Ihm zu jeder Zeit;
Dass Er uns die Gnad’ erwiesen,
Dank sei Ihm und Herrlichkeit.
Gleiches Lob sei auch dem Sohne
Und dem Geist im Himmelsthrone
|:Jetzt und auch in Ewigkeit. :|
(Melodie: Dich, mein Gott, ich lieb’ von Herzen)
Endlich nahen sich die Stunden (7 Strophen)
1. Endlich nahen sich die Stunden,
Die bestimmet Gott allein,
Da vom Heiland wird entbunden
Maria, die Jungfrau rein.
|: Aber wo will Er einkehren?
Ach, zu Bethlehem im Stall:
Nein, Dir, Jesu, will verehren
Meine Seel’ und Herz zum Saal. :|
2. Komm nun, aller Welt Verlangen,
Aller Völker Trost und Licht!
Aber wie soll Dich umfangen,
Da mir Reinigkeit gebricht?
|: Drum die Wohnstatt selbst bereite,
Mach mein Seel’ von Sünden frei,
Sie mit Deiner Gnad’ bekleide,
Dass sie Deiner würdig sei. :|
3. Jesu, Du bist schon zugegen,
O Welt-Heiland! Jungfrau-Sohn!
Deinen gnadenvollen Segen
Meine Seel’ empfindet schon;
|: Deiner Wunden reiche Säften
Bringen schon derselben Kraft,
Sie will sich an Dich nur heften,
Trinken von des Lebens Saft. :|
4. Adle mich mit Deiner Liebe;
Jesu, nimm mein Seufzen hin,
Und in Reu, in Lieb’ mich übe,
Leite meinen Geist und Sinn.
|: Sonst zu lieben, sonst zu loben,
Steht in meinen Kräften nicht,
Gib, o Herr, die Stärk von oben,
Und ersetze, was gebricht. :|
5. Jesu, rege mein Gemüte!
Jesu, öffne mir den Mund!
Nur zu preisen Deine Güte
Ewiglich von Herzensgrund:
|: Lass von Deines Geistes Gaben,
Glaub’, Lieb’, Hoffnung und Geduld,
Meine Seel’ die Fülle haben,
Gottes Lamm nimmt hin mein’ Schuld. :|
6. Nun kein Ach, kein Weh, kein Klagen
Soll aus meinem Mund mehr geh’n.
Ich vergesse alle Plagen,
Die sonst stündlich vor mir steh’n.
|: Denn Du kommest zu mir, Jesu!
O mein’ Freude und mein Teil:
Um zu stillen meine Unruh’
Und zu bringen Trost und Heil. :|
7. Komm’ indessen, mein Verlangen,
Kehre zu mir in der Not!
Und lass mich nur Gnad’ erlangen,
Komm, versüße mir den Tod!
|: Komm und lass mich bald hinkommen,
Lass erscheinen jenen Tag,
Wo Dich lobt die Schar der Frommen
Ewig ohne End’ und Plag. :|
Die bestimmet Gott allein,
Da vom Heiland wird entbunden
Maria, die Jungfrau rein.
|: Aber wo will Er einkehren?
Ach, zu Bethlehem im Stall:
Nein, Dir, Jesu, will verehren
Meine Seel’ und Herz zum Saal. :|
2. Komm nun, aller Welt Verlangen,
Aller Völker Trost und Licht!
Aber wie soll Dich umfangen,
Da mir Reinigkeit gebricht?
|: Drum die Wohnstatt selbst bereite,
Mach mein Seel’ von Sünden frei,
Sie mit Deiner Gnad’ bekleide,
Dass sie Deiner würdig sei. :|
3. Jesu, Du bist schon zugegen,
O Welt-Heiland! Jungfrau-Sohn!
Deinen gnadenvollen Segen
Meine Seel’ empfindet schon;
|: Deiner Wunden reiche Säften
Bringen schon derselben Kraft,
Sie will sich an Dich nur heften,
Trinken von des Lebens Saft. :|
4. Adle mich mit Deiner Liebe;
Jesu, nimm mein Seufzen hin,
Und in Reu, in Lieb’ mich übe,
Leite meinen Geist und Sinn.
|: Sonst zu lieben, sonst zu loben,
Steht in meinen Kräften nicht,
Gib, o Herr, die Stärk von oben,
Und ersetze, was gebricht. :|
5. Jesu, rege mein Gemüte!
Jesu, öffne mir den Mund!
Nur zu preisen Deine Güte
Ewiglich von Herzensgrund:
|: Lass von Deines Geistes Gaben,
Glaub’, Lieb’, Hoffnung und Geduld,
Meine Seel’ die Fülle haben,
Gottes Lamm nimmt hin mein’ Schuld. :|
6. Nun kein Ach, kein Weh, kein Klagen
Soll aus meinem Mund mehr geh’n.
Ich vergesse alle Plagen,
Die sonst stündlich vor mir steh’n.
|: Denn Du kommest zu mir, Jesu!
O mein’ Freude und mein Teil:
Um zu stillen meine Unruh’
Und zu bringen Trost und Heil. :|
7. Komm’ indessen, mein Verlangen,
Kehre zu mir in der Not!
Und lass mich nur Gnad’ erlangen,
Komm, versüße mir den Tod!
|: Komm und lass mich bald hinkommen,
Lass erscheinen jenen Tag,
Wo Dich lobt die Schar der Frommen
Ewig ohne End’ und Plag. :|
Wohl auf, nun lasst uns singen all (8 Strophen)
1. Wohl auf, nun lasst uns singen all,
Lasst loben Gott mit Freudenschall;
Lasst zeigen uns’re Dankbarkeit
Dem Vater aller Gütigkeit.
2. Wir arme Menschen allesamt
Zum Tod verurteilt und verdammt,
Weil wir von Adam stammen her,
An uns ererbt sein Sünde schwer.
3. Doch hat Gott aus Barmherzigkeit
Betrachtet unser ewig Leid,
Die Hilf’ versprochen bald aus Lieb’,
So da Sein göttlich Herz antrieb.
4. Was Gott uns mild verheißen hat,
Als ein getreuer Gott und tat,
Da Er vom hohen Himmelsthron
Zum Heiland uns geschickt Sein’n Sohn.
5. In einer keuschen Jungfrau zart
Ein wahrer Mensch empfangen ward,
Wie and’re Menschen wuchs Er auf
Nach der Natur gemeinem Lauf.
6. Also ward Er uns Armen gleich,
Mit Macht zerstört des Satans Reich,
Darin betrübt gefangen war
Der Menschen unglückselig’ Schar.
7. Also hat Er uns frei gemacht,
Wie die Propheten vorgesagt,
Wann’s schon anstund viel tausend’ Jahr’,
So ward Sein Wort doch endlich wahr.
8. Das ist die allergrößte Tat,
So uns klar angezeiget hat,
Dass Gott uns liebt mit Gütigkeit,
Drum sei Ihm Lob in Ewigkeit.
(Melodie: O Heiland, reiß die Himmel auf!)
Lasst loben Gott mit Freudenschall;
Lasst zeigen uns’re Dankbarkeit
Dem Vater aller Gütigkeit.
2. Wir arme Menschen allesamt
Zum Tod verurteilt und verdammt,
Weil wir von Adam stammen her,
An uns ererbt sein Sünde schwer.
3. Doch hat Gott aus Barmherzigkeit
Betrachtet unser ewig Leid,
Die Hilf’ versprochen bald aus Lieb’,
So da Sein göttlich Herz antrieb.
4. Was Gott uns mild verheißen hat,
Als ein getreuer Gott und tat,
Da Er vom hohen Himmelsthron
Zum Heiland uns geschickt Sein’n Sohn.
5. In einer keuschen Jungfrau zart
Ein wahrer Mensch empfangen ward,
Wie and’re Menschen wuchs Er auf
Nach der Natur gemeinem Lauf.
6. Also ward Er uns Armen gleich,
Mit Macht zerstört des Satans Reich,
Darin betrübt gefangen war
Der Menschen unglückselig’ Schar.
7. Also hat Er uns frei gemacht,
Wie die Propheten vorgesagt,
Wann’s schon anstund viel tausend’ Jahr’,
So ward Sein Wort doch endlich wahr.
8. Das ist die allergrößte Tat,
So uns klar angezeiget hat,
Dass Gott uns liebt mit Gütigkeit,
Drum sei Ihm Lob in Ewigkeit.
(Melodie: O Heiland, reiß die Himmel auf!)
O Heiland, reiß die Himmel auf!!! 7 Strophen
1. O Heiland, reiß die Himmel auf,
Herab, herab vom Himmel lauf,
Eröffne doch die Himmelstür,
Verweile nicht, Dich bitten wir!
2. O Gott, ein Tau vom Himmel gieß,
Im Tau herab, o Heiland, fließ!
Ihr Wolken brecht und regnet aus
Den Heiland über Jakobs Haus.
3. O Erd schlag aus, schlag aus o Erd!
Dass alles grün und fruchtbar werd;
O Blümlein, aus der Erd entspring,
O Erd! Herfür den Heiland bring.
4. Wo bleibst Du, Trost der ganzen Welt,
Darauf der Mensch all’ Hoffnung stellt?
O komm, ach komm vom höchsten Saal,
Komm! Tröst uns hier im Jammertal.
5. O klare Sonn, o schöner Stern!
Dich wollten wir anschauen gern.
O Sonn, geh auf! Ohn’ Deinen Schein
In Finsternis wir alle sein.
6. Hier leiden wir die größte Not,
Vor Augen steht der ewig’ Tod.
Ach komm, führ’ uns mit starker Hand
Vom Elend zu dem Vaterland.
7. Da wollen wir all’ danken Dir,
Unserem Heiland nach Gebühr,
Und wollen alle loben Dich
Hier zeitlich und dort ewiglich.
Herab, herab vom Himmel lauf,
Eröffne doch die Himmelstür,
Verweile nicht, Dich bitten wir!
2. O Gott, ein Tau vom Himmel gieß,
Im Tau herab, o Heiland, fließ!
Ihr Wolken brecht und regnet aus
Den Heiland über Jakobs Haus.
3. O Erd schlag aus, schlag aus o Erd!
Dass alles grün und fruchtbar werd;
O Blümlein, aus der Erd entspring,
O Erd! Herfür den Heiland bring.
4. Wo bleibst Du, Trost der ganzen Welt,
Darauf der Mensch all’ Hoffnung stellt?
O komm, ach komm vom höchsten Saal,
Komm! Tröst uns hier im Jammertal.
5. O klare Sonn, o schöner Stern!
Dich wollten wir anschauen gern.
O Sonn, geh auf! Ohn’ Deinen Schein
In Finsternis wir alle sein.
6. Hier leiden wir die größte Not,
Vor Augen steht der ewig’ Tod.
Ach komm, führ’ uns mit starker Hand
Vom Elend zu dem Vaterland.
7. Da wollen wir all’ danken Dir,
Unserem Heiland nach Gebühr,
Und wollen alle loben Dich
Hier zeitlich und dort ewiglich.
Tauet, Himmel, den Gerechten!!! (5 Strophen)
1. Tauet, Himmel, den Gerechten!
Wolken regnet Ihn herab!
Rief das Volk in bangen Nächten,
Dem Gott die Verheißung gab:
Einst den Mittler selbst zu sehen,
Und in’ Himmel einzugehen;
Denn verschlossen war das Tor,
Bis ein Heiland trat hervor.
2. Gott, der Vater ließ sich rühren,
Dass Er uns zu retten sann;
Und den Ratschluss auszuführen
Trug der Sohn sich selber an.
Schnell flog Gottes Engel nieder,
Brachte diese Antwort wieder:
Sieh, ich bin des Herren Magd,
Mir geschehe, was Gott sagt.
3. Da die Botschaft angekommen,
War Maria im Gebet,
Da das Wort Fleisch angenommen,
Ging sie zu Elisabeth.
Von dem Gruße ganz durchdrungen
Ist Johannes aufgesprungen,
Der von Gott geheiligt war
Eh’ die Mutter ihn gebar.
4. Dieser ließ die Stimm’ erschallen:
Sünder, wacht vom Schlummer auf:
Denn es naht das Heil uns allen;
Hemmet euren Lebenslauf!
Brüder, lasst zu diesen Zeiten
Unser Herz zur Buß bereiten:
Wandelt auf der Tugendbahn,
Ziehet Jesum Christum an!
5. Lasst uns wie am Tage wandeln,
Nicht in Fraß und Trunkenheit!
Suchet, um gerecht zu handeln,
Wahrheit, Fried’ und Einigkeit.
Jenem gänzlich nachzuarten,
Dessen Ankunft wir erwarten:
Dieses ist der Christen Pflicht,
Wie es der Apostel spricht.
Wolken regnet Ihn herab!
Rief das Volk in bangen Nächten,
Dem Gott die Verheißung gab:
Einst den Mittler selbst zu sehen,
Und in’ Himmel einzugehen;
Denn verschlossen war das Tor,
Bis ein Heiland trat hervor.
2. Gott, der Vater ließ sich rühren,
Dass Er uns zu retten sann;
Und den Ratschluss auszuführen
Trug der Sohn sich selber an.
Schnell flog Gottes Engel nieder,
Brachte diese Antwort wieder:
Sieh, ich bin des Herren Magd,
Mir geschehe, was Gott sagt.
3. Da die Botschaft angekommen,
War Maria im Gebet,
Da das Wort Fleisch angenommen,
Ging sie zu Elisabeth.
Von dem Gruße ganz durchdrungen
Ist Johannes aufgesprungen,
Der von Gott geheiligt war
Eh’ die Mutter ihn gebar.
4. Dieser ließ die Stimm’ erschallen:
Sünder, wacht vom Schlummer auf:
Denn es naht das Heil uns allen;
Hemmet euren Lebenslauf!
Brüder, lasst zu diesen Zeiten
Unser Herz zur Buß bereiten:
Wandelt auf der Tugendbahn,
Ziehet Jesum Christum an!
5. Lasst uns wie am Tage wandeln,
Nicht in Fraß und Trunkenheit!
Suchet, um gerecht zu handeln,
Wahrheit, Fried’ und Einigkeit.
Jenem gänzlich nachzuarten,
Dessen Ankunft wir erwarten:
Dieses ist der Christen Pflicht,
Wie es der Apostel spricht.
Advent
... Was??? Geht der alten Frau der Kalender vor?
- Nein, aber wenn wir im Advent Adventslieder und nicht aus Mangel an solchen schon Weihnachtslieder singen möchten, muss man sich rechtzeitig um deren Besorgung kümmern ... (((-;
- Nein, aber wenn wir im Advent Adventslieder und nicht aus Mangel an solchen schon Weihnachtslieder singen möchten, muss man sich rechtzeitig um deren Besorgung kümmern ... (((-;
Sonntag, 24. Oktober 2010
Luise Rinser
Als junger Erwachsener bekam ich ein Buch geschenkt, das sie geschrieben hat. Es hat mich nicht gerade umgehauen, den Titel habe ich jedenfalls vergessen, den Inhalt und auch, ob ich das Buch denn überhaupt zu Ende gelesen habe.
x Das Buch das hier stand, ist nicht von Luise Rinser ... Entschuldigung, Luiserl.
Das dritte Buch habe ich von Mylady aus ihrem Bücherschatz bekommen. Sie sei so glücklich, dass ICH dieses Buch bekomme. Titel? "Die drei Ringe" oder doch so ähnlich, Ringe, die entstehen, wenn man einen Stein ins Wasser wirft. Es ist sehr interessant geschrieben und ich habe es daher bis zu Ende gelesen. Aber das Buch wirft Fragen auf, die der Leser zu Beginn des Buches gar nicht hat, macht aber nicht im geringsten den Versuch, sie zu beantworten.
Nein, Luiserl, wir kommen nicht ins Geschäft miteinander!!!
x Das Buch das hier stand, ist nicht von Luise Rinser ... Entschuldigung, Luiserl.
Das dritte Buch habe ich von Mylady aus ihrem Bücherschatz bekommen. Sie sei so glücklich, dass ICH dieses Buch bekomme. Titel? "Die drei Ringe" oder doch so ähnlich, Ringe, die entstehen, wenn man einen Stein ins Wasser wirft. Es ist sehr interessant geschrieben und ich habe es daher bis zu Ende gelesen. Aber das Buch wirft Fragen auf, die der Leser zu Beginn des Buches gar nicht hat, macht aber nicht im geringsten den Versuch, sie zu beantworten.
Nein, Luiserl, wir kommen nicht ins Geschäft miteinander!!!
Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
... daß dieses Lied HEUTE hier erscheint, hat es der Erwähnung des Hl. Erzengels Raphael zu verdanken, dessen Fest wir heute meines Wissens feiern. Möglicherweise nach dem Usus antiquor. Nach "Neuer Lesart" ist heute wohl Antonius Maria Claret dran.
1. In Gottes Namen gehen wir,
Auf rechtem Weg Sein’ Hand uns führ’.
O Heiligste Dreifaltigkeit!
Auf dieser Bittfahrt uns begleit’.
2. Gott Vater, gib, dass Deine Macht
Auf dieser Wallfahrt uns bewacht;
Durch Deine Weisheit, Gottes Sohn,
Regier’ uns heut’ vom Himmelsthron.
3. O Heil’ger Geist, Du Tröster mild,
Dein’ Gnad’ ist uns der stärkste Schild;
Tröst’ uns in Seel- und Leibsgefahr,
Vor allem Unfall uns bewahr’.
4. Maria, Gottes Mutter treu!
Mit deiner Fürbitt’ steh’ uns bei.
O Engel, die uns stets zur Seit’,
Wider die Feinde für uns streit’.
5. In Sonderheit Sankt Raphael
Sei uns Gefährt’ und Mitgesell’;
Wie du Tobiam hast bewahrt,
So sei mit uns auf dieser Fahrt.
6. Ihr Heil’gen Gottes insgemein,
Wollt uns’re Schütz und Schirmer sein.
Das ganze selig’ himmlisch’ Heer
Uns helf’ und allem Unglück wehr’.
7. O Gott, zeig’ uns den Gnadenstern,
Der uns vorleuchtet nah und fern;
Wie die drei König’ er begleit’,
So lass’ ihn uns auch führen heut’.
8. Wie Abraham auf seiner Reis’,
Wie Jakob, Joseph gleicher Weis’,
Der Engel Macht beschirmet hat,
Bis zu erlangtem Reis’gestad’,
9. Also behüt’ uns diesen Tag
Vor aller Seel- und Leibesplag’
Und nach des Lebens Pilgerlauf
Nimm uns, o Gott, zum Himmel auf.
10. Wir haben hier kein’ bleibend’ Statt,
Ein stetes Wandern macht uns matt;
Dort ist das rechte Vaterland,
Der ewig während’ Freudenstand.
11. Gott Vater, Sohn und Heil’ger Geist,
In allen Nöten Beistand leist’!
O Jungfrau mit dem Himmelsheer,
Uns gnädig uns’re Bitt’ gewähr.
(Melodie: So oft ich mir bild’)
... und jetzt müsste es noch jemanden geben, der die Melodie kennt ...
1. In Gottes Namen gehen wir,
Auf rechtem Weg Sein’ Hand uns führ’.
O Heiligste Dreifaltigkeit!
Auf dieser Bittfahrt uns begleit’.
2. Gott Vater, gib, dass Deine Macht
Auf dieser Wallfahrt uns bewacht;
Durch Deine Weisheit, Gottes Sohn,
Regier’ uns heut’ vom Himmelsthron.
3. O Heil’ger Geist, Du Tröster mild,
Dein’ Gnad’ ist uns der stärkste Schild;
Tröst’ uns in Seel- und Leibsgefahr,
Vor allem Unfall uns bewahr’.
4. Maria, Gottes Mutter treu!
Mit deiner Fürbitt’ steh’ uns bei.
O Engel, die uns stets zur Seit’,
Wider die Feinde für uns streit’.
5. In Sonderheit Sankt Raphael
Sei uns Gefährt’ und Mitgesell’;
Wie du Tobiam hast bewahrt,
So sei mit uns auf dieser Fahrt.
6. Ihr Heil’gen Gottes insgemein,
Wollt uns’re Schütz und Schirmer sein.
Das ganze selig’ himmlisch’ Heer
Uns helf’ und allem Unglück wehr’.
7. O Gott, zeig’ uns den Gnadenstern,
Der uns vorleuchtet nah und fern;
Wie die drei König’ er begleit’,
So lass’ ihn uns auch führen heut’.
8. Wie Abraham auf seiner Reis’,
Wie Jakob, Joseph gleicher Weis’,
Der Engel Macht beschirmet hat,
Bis zu erlangtem Reis’gestad’,
9. Also behüt’ uns diesen Tag
Vor aller Seel- und Leibesplag’
Und nach des Lebens Pilgerlauf
Nimm uns, o Gott, zum Himmel auf.
10. Wir haben hier kein’ bleibend’ Statt,
Ein stetes Wandern macht uns matt;
Dort ist das rechte Vaterland,
Der ewig während’ Freudenstand.
11. Gott Vater, Sohn und Heil’ger Geist,
In allen Nöten Beistand leist’!
O Jungfrau mit dem Himmelsheer,
Uns gnädig uns’re Bitt’ gewähr.
(Melodie: So oft ich mir bild’)
... und jetzt müsste es noch jemanden geben, der die Melodie kennt ...
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Wie die Kategorie "Glaubensfragen" entstanden ist
Bei vielen Umzügen erlebt man viel. Unter anderem auch Pfarrgemeinden, welche die Bibelarbeit und anderes den Protestanten am Ort überlassen. So bin ich eben dorthin gegangen und wurde immer wieder - eben: mit Glaubensfragen konfrontiert, manches Mal auf sehr lieblose Weise.
Irgendwann habe ich begonnen, diese Streitfragen und auch so manches andere zu sammeln - und dann habe ich mich, als ich endlich eine Bibelübersetzung im Computer hatte, hingesetzt und gesucht. Dies sind meine Ergebnisse.
Und die mir bekannten Glaubensfragen sind nun beantwortet. Wie gesagt: Bei Bedarf einfach fragen! Ich werde versuchen, als Laie, einfach nur aus dem Wort Gottes, eine Antwort zu finden.
Irgendwann habe ich begonnen, diese Streitfragen und auch so manches andere zu sammeln - und dann habe ich mich, als ich endlich eine Bibelübersetzung im Computer hatte, hingesetzt und gesucht. Dies sind meine Ergebnisse.
Und die mir bekannten Glaubensfragen sind nun beantwortet. Wie gesagt: Bei Bedarf einfach fragen! Ich werde versuchen, als Laie, einfach nur aus dem Wort Gottes, eine Antwort zu finden.
Gottes Gerechtigkeit im Neuen Testament
Wer meinen Eintrag Gottes Gerechtigkeít im Alten Testament noch nicht gelesen hat, der möge dies - jedenfalls teilweise - als erstes tun.
... und im Neuen Testament? Das Gottesbild hat sich doch im Laufe dieser langen Zeit geändert!!! Vom strafenden Gott kam und kommt man doch immer mehr dahin, die Liebe Gottes zu sehen!!!
Für die Übersetzung des Neuen Testamentes habe ich Rösch gewählt.
Mt 5
21 Ihr habt gehört, daß den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten! Wer tötet, soll dem Gericht verfallen sein. 22 Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, soll dem Gerichte verfallen. Wer zu seinem Bruder sagt: Du Tor!, soll dem Hohen Rate verfallen. Und wer zu ihm sagt: Du Gottloser! soll dem Feuer der Hölle verfallen sein. ... 25 Verständige dich ohne Verzug mit deinem Gegner, solange du noch mit ihm unterwegs bist. Sonst könnte dich der Gegner dem Richter übergeben und der Richter dem Gerichtsdiener, und man würde dich dann in den Kerker werfen. 26 Wahrlich, ich sage dir, du kommst dort nicht heraus, bis du den letzten Heller bezahlt hast.
Für diese Bibelstelle gibt es eine Übersetzung die unterscheidet: Wenn du unterwegs bist, deinen Gegner vor Gericht zu bringen, verständige dich ohne Verzug ... Sonst könnte dich der Gegner ...
Mt 10
15 Wahrlich, ich sage euch: Dem Lande Sodoma und Gomorrha wird es am Tage des Gerichtes besser ergehen als einer solchen Stadt.
Mt 11
22 „Ich sage euch jedoch: Tyrus und Sidon wird es am Tage des Gerichtes erträglicher gehen als euch. ... 24 Doch ich sage euch: Dem Lande von Sodoma wird es am Tage des Gerichtes erträglicher ergehen als dir."
Mt 12
36 Ich sage euch aber: Von jedem unnützen Worte, das die Menschen reden, müssen sie am Tage des Gerichtes Rechenschaft geben. ... 41 Die Männer von Ninive werden mit diesem Geschlechte vor Gericht erscheinen und es verurteilen. Haben sie sich doch auf die Predigt des Jonas hin bekehrt. Und hier ist mehr als Jonas! 42 Die Königin des Südens wird mit diesem Geschlechte vor Gericht erscheinen und es verurteilen. Kam sie doch von den Enden der Welt, um auf Salomos Weisheit zu lauschen. Und hier ist mehr als Salomo!
Mt 13,
47 Weiter ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Fischnetz, das ins Meer ausgeworfen wurde und Fische aller Art einfing. 48 Als es voll war, zog man es ans Ufer, setzte sich nieder und sammelte die guten in Gefäße, die schlechten warf man weg. 49 So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden ausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern 50 und sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.
Mk 12
40 „... Sie verprassen die Häuser der Witwen und sagen dafür zum Schein lange Gebete her. Sie werden ein strengeres Gericht zu erwarten haben."
Lk 10
14 Doch Tyrus und Sidon wird es im Gerichte erträglicher ergehen als euch.
Lk 11
31 Die Königin des Südens wird sich im Gerichte mit den Männern dieses Geschlechtes erheben und sie verurteilen. Kam sie doch vom Ende der Welt, um auf Salomons Weisheit zu lauschen. Und hier ist mehr als Salomon! 32 Die Männer von Ninive werden sich im Gerichte mit diesem Geschlechte erheben und es verurteilen. Haben sie sich doch auf die Predigt des Jonas hin bekehrt. Und hier ist mehr als Jonas!
Lk 20
47 „... Sie verprassen die Häuser der Witwen und sagen dafür zum Scheine lange Gebete her. Sie werden ein strengeres Gericht zu erwarten haben."
Joh 3
19 Das Gericht besteht aber darin: Das Licht ist in die Welt gekommen, doch die Menschen hatten die Finsternis lieber als das Licht; denn ihre Werke waren böse.
Joh 5
22 Auch richtet der Vater niemand; er hat vielmehr das Gericht ganz dem Sohn übertragen. ... 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist schon vom Tode zum Leben hinübergegangen. ... 27 Er hat ihm auch die Macht gegeben, das Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. ... 29 Dann werden die, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens herauskommen, die Böses getan haben, zur Auferstehung für das Gericht. 30 Ich kann nichts aus mir selbst tun. Ich richte, wie ich höre. Mein Gericht ist gerecht; denn ich folge nicht meinem Willen, sondern dem Willen dessen, der mich gesandt hat.
Joh 8
50 Ich bin freilich nicht auf meine Ehre bedacht. Es ist einer, der auf sie bedacht ist und Gericht hält.
Joh 9
39 Jesus fuhr fort: "Zum Gericht bin ich in diese Welt gekommen: Die Blinden sollen sehend, die Sehenden blind werden."
Joh 12
31 Jetzt ergeht das Gericht über diese Welt, jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgestoßen.
Joh 16
7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe: Denn wenn ich nicht hingehe, kommt der Beistand nicht zu euch; wenn ich aber hingehe, werde ich ihn euch senden. 8 Und wenn er kommt, wird er der Welt zum Bewußtsein bringen, daß es eine Sünde gibt, eine Gerechtigkeit und ein Gericht: 9 Eine Sünde, weil sie an mich nicht glaubt; 10 eine Gerechtigkeit, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; 11 ein Gericht, weil der Fürst dieser Welt schon gerichtet ist.
... ja, er IST SCHON GERICHTET – auch wenn es nicht so scheint. Gott weiß, was er tut ...
Röm 2
2 Wir wissen aber, daß Gottes Gericht der Wahrheit gemäß über die ergeht, die solches tun. 3 Meinst du, o Mensch, der du das gleiche tust wie jene, die du richtest, du werdest dem Gerichte Gottes entrinnen? ... 5 Aber mit deinem Starrsinn und deinem unbußfertigen Herzen häufst du dir Zorn auf für den Tag des Zornes und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes.
Röm 5
16 Mit der Gnade verhält es sich nicht wie mit der Sündentat des einen. Das Urteil über den einen brachte die Verurteilung, die Gnade aber führte von vielen Sünden zur Rechtfertigung.
Röm 13
2 Wer sich daher gegen die (staatliche) Gewalt auflehnt, lehnt sich gegen die Anordnung Gottes auf; wer sich aber gegen diese auflehnt, zieht sich das Gericht zu.
Über die frühe Feier des Hl. Messopfers:
1 Kor 11
29 Denn wer ißt und trinkt, ohne den Leib des Herrn zu unterscheiden, der ißt und trinkt sich das Gericht. ... 34 Hat einer Hunger, so esse er zu Hause, auf daß eure Zusammenkunft euch nicht zum Gerichte wird. Das übrige will ich ordnen, wenn ich komme.
2 Thess 1
3 Brüder, wir sind Gott allezeit euretwegen Dank schuldig. So ist es billig. Denn euer Glaube wächst immer mehr, und eure gegenseitige Liebe nimmt bei jedem einzelnen von euch zu. 4 Darum rühmen wir uns euer bei den Gemeinden Gottes, weil ihr euch geduldig in allen Verfolgungen und Trübsalen, die ihr zu ertragen habt, standhaft und treu im Glauben zeigt. 5 Darin zeigt sich eben das gerechte Gericht Gottes; ihr sollt des Reiches Gottes würdig erachtet werden, für das ihr leidet.
2 Thess 2
12 So sollen alle, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern an der Gottlosigkeit ihr Wohlgefallen hatten, dem Gerichte anheimfallen.
1 Tim 3
6 ... Er (der Vorsteher der christlichen Gemeinde) sei kein Neubekehrter, damit er nicht hochmütig werde und dem Gerichte des Teufels verfalle.
1 Tim 5
24 Bei manchen Menschen sind die Sünden schon vor dem Gericht offenkundig, bei anderen kommen sie erst nachher an den Tag.
Hebr 6
2 ... mit der Lehre von der Taufe, von der Handauflegung, von der Auferstehung der Toten und von der ewigen Vergeltung.
Hebr 9
27 Wie es dem Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben und darauf das Gericht folgt, ...
Hebr 10
27 Vielmehr harrt ein furchtbares Gericht und die Glut des Feuers, das die Widerspenstigen verzehren wird.
Jak 2
13 Ein Gericht ohne Erbarmen ergeht über den, der kein Erbarmen geübt hat. Barmherzigkeit dagegen triumphiert über das Gericht.
Jak 3
1 Meine Brüder, tretet nicht zuviel als Lehrer auf. Wisset, daß wir uns damit nur ein desto strengeres Gericht zuziehen.
Jak 5
9 Murrt nicht widereinander, Brüder, sonst verfallt ihr dem Gericht. Der Richter steht schon vor der Tür! ... 12 Vor allem, meine Brüder, schwört nicht, weder beim Himmel noch bei der Erde, sonst einen Eid. Euer Ja sei aber ein Ja, euer Nein ein Nein! sonst verfallt ihr dem Gericht.
1 Petr 4
17 Denn es ist Zeit, daß das Gericht beim Haus Gottes anfängt. Hebt es aber bei uns an, was wird das Ende derer sein, die der Heilsbotschaft Gottes kein Gehör schenken?
2 Petr 2
4 Gott hat ja auch der sündigen Engel nicht geschont, sondern sie in die Hölle hinabgestürzt und den finsteren Abgründen übergeben, um sie für das Gericht aufzubewahren.
9 So weiß der Herr die Frommen aus der Prüfung zu erretten, die Gottlosen aber für den Tag des Gerichtes zur Strafe aufzubewahren, 10 besonders solche, die unreiner Fleischeslust frönen und die Hoheit des Herrn verachten.
2 Petr 3
7 Der jetzige Himmel und die jetzige Erde dagegen sind kraft des nämlichen Wortes für das Feuer aufgespart. Sie sind aufbewahrt für den Tag des Gerichtes und des Verderbens der gottlosen Menschen. ... 10 Der Tag des Herrn wird aber kommen wie ein Dieb. Da wird der Himmel mit Sausen vergehen. Die Elemente werden sich in Gluthitze auflösen, und die Erde samt allem, was darauf ist, wird verbrennen.
1 Joh 4
17 Darin vollendet sich die Liebe (Gottes) bei uns, dass wir am Tags des Gerichtes voll Zuversicht sein können, weil wir in dieser Welt so sind, wie er ist. Furcht findet sich nicht in der Liebe.
Judasbrief
Der Judasbrief ist wegen seiner Kürze nicht in Kapitel eingeteilt.
4 Es haben sich gewisse Leute eingeschlichen, für die schon längst folgendes Urteil schriftlich vorliegt: Gottlose Menschen, die die Gnade unseres Gottes zu Ausschweifungen mißbrauchen und unseren alleinigen Gebieter und Herrn Jesus Christus verleugnen. ... 6 Auch die Engel, die ihre Herrscherwürde nicht bewahrt, sondern ihre Wohnstätte verlassen haben, hält er mit ewigen Fesseln in der Finsternis für den großen Gerichtstag verwahrt.
14 „... um über alle Gericht zu halten und alle Gottlosen zu strafen für all ihre gottlosen Taten, 15 die sie frevelnd begangen, und für all ihre Schmähreden, die die gottlosen Sünder gegen ihn ausgestoßen haben."
Offb 11
18 Die Völker zürnten. Aber da kam dein Zorn und die Zeit, über die Toten Gericht zu halten und deine Knechte zu belohnen: die Propheten, die Heiligen und die deinen Namen fürchten, klein und groß, und zu verderben, die die Erde verderben."
Offb 14
7 Er rief mit lauter Stimme: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre! Gekommen ist die Stunde seines Gerichtes. Betet ihn an, der Himmel und Erde, Meer und Wasserquellen erschaffen hat."
Offb 16
7 Und ich hörte vom Altar her rufen: "Fürwahr, Herr, allmächtiger Gott, wahrhaftig und gerecht sind deine Gerichte."
Offb 17
1 Da kam einer von den sieben Engeln mit den sieben Schalen und sprach zu mir: "Komm, ich will dir das Gericht über die große Buhlerin zeigen, die an vielen Wassern sitzt. ...“
(Buhlerin = Hure)
Offb 18
9 Aus Furcht vor ihrer Qual 10 werden sie in der Ferne stehen und rufen: Wehe, wehe, du große Stadt Babylon, du mächtige Stadt! In einer Stunde kam das Gericht über dich!
Offb 19
2 „... Wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte. Er hat das große Gericht vollzogen an der großen Buhlerin, die durch ihre Buhlerei die Erde verdarb. Er hat gerächt das Blut seiner Knechte, das an ihrer Hand klebt."
Offb 20
4 Ich sah Thronsessel. Auf ihnen ließen sich die nieder, denen das Gericht übertragen ist. Und ich sah die Seelen derer, um des Zeugnisses für Jesus und um des Wortes Gottes willen enthauptet worden, die das Tier und sein Bild nicht angebetet und die sein Zeichen an Stirn und Hand nicht getragen hatten. Sie kamen wieder zum Leben und herrschten mit Christus tausend Jahre.
In meine „Computerbibel“ habe ich zum Zweck der Suche einfach das Wort „Gericht“ eingegeben. Wer die Bibelstellen aufmerksam gelesen hat, hat sicherlich bemerkt, dass in etlichen Bibelstellen das Wort „Gericht“ selbst nicht vorkommt (da ich hier ja eine andere Bibelübersetzung verwende). Wie oft wird denn wohl in der Bibel über das Gericht geschrieben stehen? „Denn ich, der Herr, richte gerecht.“ ... steht meines Wissens auch in der Bibel. Aber da das Wort „Gericht“ so nicht darin vorkommt, habe ich sie nicht gefunden . Wie viele andere Stellen auch nicht?
... Und da gibt es Menschen, die behaupten, Gott sei einfach nur gut. Nein, er ist auch gerecht.
... und im Neuen Testament? Das Gottesbild hat sich doch im Laufe dieser langen Zeit geändert!!! Vom strafenden Gott kam und kommt man doch immer mehr dahin, die Liebe Gottes zu sehen!!!
Für die Übersetzung des Neuen Testamentes habe ich Rösch gewählt.
Mt 5
21 Ihr habt gehört, daß den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten! Wer tötet, soll dem Gericht verfallen sein. 22 Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, soll dem Gerichte verfallen. Wer zu seinem Bruder sagt: Du Tor!, soll dem Hohen Rate verfallen. Und wer zu ihm sagt: Du Gottloser! soll dem Feuer der Hölle verfallen sein. ... 25 Verständige dich ohne Verzug mit deinem Gegner, solange du noch mit ihm unterwegs bist. Sonst könnte dich der Gegner dem Richter übergeben und der Richter dem Gerichtsdiener, und man würde dich dann in den Kerker werfen. 26 Wahrlich, ich sage dir, du kommst dort nicht heraus, bis du den letzten Heller bezahlt hast.
Für diese Bibelstelle gibt es eine Übersetzung die unterscheidet: Wenn du unterwegs bist, deinen Gegner vor Gericht zu bringen, verständige dich ohne Verzug ... Sonst könnte dich der Gegner ...
Mt 10
15 Wahrlich, ich sage euch: Dem Lande Sodoma und Gomorrha wird es am Tage des Gerichtes besser ergehen als einer solchen Stadt.
Mt 11
22 „Ich sage euch jedoch: Tyrus und Sidon wird es am Tage des Gerichtes erträglicher gehen als euch. ... 24 Doch ich sage euch: Dem Lande von Sodoma wird es am Tage des Gerichtes erträglicher ergehen als dir."
Mt 12
36 Ich sage euch aber: Von jedem unnützen Worte, das die Menschen reden, müssen sie am Tage des Gerichtes Rechenschaft geben. ... 41 Die Männer von Ninive werden mit diesem Geschlechte vor Gericht erscheinen und es verurteilen. Haben sie sich doch auf die Predigt des Jonas hin bekehrt. Und hier ist mehr als Jonas! 42 Die Königin des Südens wird mit diesem Geschlechte vor Gericht erscheinen und es verurteilen. Kam sie doch von den Enden der Welt, um auf Salomos Weisheit zu lauschen. Und hier ist mehr als Salomo!
Mt 13,
47 Weiter ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Fischnetz, das ins Meer ausgeworfen wurde und Fische aller Art einfing. 48 Als es voll war, zog man es ans Ufer, setzte sich nieder und sammelte die guten in Gefäße, die schlechten warf man weg. 49 So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden ausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern 50 und sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.
Mk 12
40 „... Sie verprassen die Häuser der Witwen und sagen dafür zum Schein lange Gebete her. Sie werden ein strengeres Gericht zu erwarten haben."
Lk 10
14 Doch Tyrus und Sidon wird es im Gerichte erträglicher ergehen als euch.
Lk 11
31 Die Königin des Südens wird sich im Gerichte mit den Männern dieses Geschlechtes erheben und sie verurteilen. Kam sie doch vom Ende der Welt, um auf Salomons Weisheit zu lauschen. Und hier ist mehr als Salomon! 32 Die Männer von Ninive werden sich im Gerichte mit diesem Geschlechte erheben und es verurteilen. Haben sie sich doch auf die Predigt des Jonas hin bekehrt. Und hier ist mehr als Jonas!
Lk 20
47 „... Sie verprassen die Häuser der Witwen und sagen dafür zum Scheine lange Gebete her. Sie werden ein strengeres Gericht zu erwarten haben."
Joh 3
19 Das Gericht besteht aber darin: Das Licht ist in die Welt gekommen, doch die Menschen hatten die Finsternis lieber als das Licht; denn ihre Werke waren böse.
Joh 5
22 Auch richtet der Vater niemand; er hat vielmehr das Gericht ganz dem Sohn übertragen. ... 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist schon vom Tode zum Leben hinübergegangen. ... 27 Er hat ihm auch die Macht gegeben, das Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. ... 29 Dann werden die, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens herauskommen, die Böses getan haben, zur Auferstehung für das Gericht. 30 Ich kann nichts aus mir selbst tun. Ich richte, wie ich höre. Mein Gericht ist gerecht; denn ich folge nicht meinem Willen, sondern dem Willen dessen, der mich gesandt hat.
Joh 8
50 Ich bin freilich nicht auf meine Ehre bedacht. Es ist einer, der auf sie bedacht ist und Gericht hält.
Joh 9
39 Jesus fuhr fort: "Zum Gericht bin ich in diese Welt gekommen: Die Blinden sollen sehend, die Sehenden blind werden."
Joh 12
31 Jetzt ergeht das Gericht über diese Welt, jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgestoßen.
Joh 16
7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe: Denn wenn ich nicht hingehe, kommt der Beistand nicht zu euch; wenn ich aber hingehe, werde ich ihn euch senden. 8 Und wenn er kommt, wird er der Welt zum Bewußtsein bringen, daß es eine Sünde gibt, eine Gerechtigkeit und ein Gericht: 9 Eine Sünde, weil sie an mich nicht glaubt; 10 eine Gerechtigkeit, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; 11 ein Gericht, weil der Fürst dieser Welt schon gerichtet ist.
... ja, er IST SCHON GERICHTET – auch wenn es nicht so scheint. Gott weiß, was er tut ...
Röm 2
2 Wir wissen aber, daß Gottes Gericht der Wahrheit gemäß über die ergeht, die solches tun. 3 Meinst du, o Mensch, der du das gleiche tust wie jene, die du richtest, du werdest dem Gerichte Gottes entrinnen? ... 5 Aber mit deinem Starrsinn und deinem unbußfertigen Herzen häufst du dir Zorn auf für den Tag des Zornes und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes.
Röm 5
16 Mit der Gnade verhält es sich nicht wie mit der Sündentat des einen. Das Urteil über den einen brachte die Verurteilung, die Gnade aber führte von vielen Sünden zur Rechtfertigung.
Röm 13
2 Wer sich daher gegen die (staatliche) Gewalt auflehnt, lehnt sich gegen die Anordnung Gottes auf; wer sich aber gegen diese auflehnt, zieht sich das Gericht zu.
Über die frühe Feier des Hl. Messopfers:
1 Kor 11
29 Denn wer ißt und trinkt, ohne den Leib des Herrn zu unterscheiden, der ißt und trinkt sich das Gericht. ... 34 Hat einer Hunger, so esse er zu Hause, auf daß eure Zusammenkunft euch nicht zum Gerichte wird. Das übrige will ich ordnen, wenn ich komme.
2 Thess 1
3 Brüder, wir sind Gott allezeit euretwegen Dank schuldig. So ist es billig. Denn euer Glaube wächst immer mehr, und eure gegenseitige Liebe nimmt bei jedem einzelnen von euch zu. 4 Darum rühmen wir uns euer bei den Gemeinden Gottes, weil ihr euch geduldig in allen Verfolgungen und Trübsalen, die ihr zu ertragen habt, standhaft und treu im Glauben zeigt. 5 Darin zeigt sich eben das gerechte Gericht Gottes; ihr sollt des Reiches Gottes würdig erachtet werden, für das ihr leidet.
2 Thess 2
12 So sollen alle, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern an der Gottlosigkeit ihr Wohlgefallen hatten, dem Gerichte anheimfallen.
1 Tim 3
6 ... Er (der Vorsteher der christlichen Gemeinde) sei kein Neubekehrter, damit er nicht hochmütig werde und dem Gerichte des Teufels verfalle.
1 Tim 5
24 Bei manchen Menschen sind die Sünden schon vor dem Gericht offenkundig, bei anderen kommen sie erst nachher an den Tag.
Hebr 6
2 ... mit der Lehre von der Taufe, von der Handauflegung, von der Auferstehung der Toten und von der ewigen Vergeltung.
Hebr 9
27 Wie es dem Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben und darauf das Gericht folgt, ...
Hebr 10
27 Vielmehr harrt ein furchtbares Gericht und die Glut des Feuers, das die Widerspenstigen verzehren wird.
Jak 2
13 Ein Gericht ohne Erbarmen ergeht über den, der kein Erbarmen geübt hat. Barmherzigkeit dagegen triumphiert über das Gericht.
Jak 3
1 Meine Brüder, tretet nicht zuviel als Lehrer auf. Wisset, daß wir uns damit nur ein desto strengeres Gericht zuziehen.
Jak 5
9 Murrt nicht widereinander, Brüder, sonst verfallt ihr dem Gericht. Der Richter steht schon vor der Tür! ... 12 Vor allem, meine Brüder, schwört nicht, weder beim Himmel noch bei der Erde, sonst einen Eid. Euer Ja sei aber ein Ja, euer Nein ein Nein! sonst verfallt ihr dem Gericht.
1 Petr 4
17 Denn es ist Zeit, daß das Gericht beim Haus Gottes anfängt. Hebt es aber bei uns an, was wird das Ende derer sein, die der Heilsbotschaft Gottes kein Gehör schenken?
2 Petr 2
4 Gott hat ja auch der sündigen Engel nicht geschont, sondern sie in die Hölle hinabgestürzt und den finsteren Abgründen übergeben, um sie für das Gericht aufzubewahren.
9 So weiß der Herr die Frommen aus der Prüfung zu erretten, die Gottlosen aber für den Tag des Gerichtes zur Strafe aufzubewahren, 10 besonders solche, die unreiner Fleischeslust frönen und die Hoheit des Herrn verachten.
2 Petr 3
7 Der jetzige Himmel und die jetzige Erde dagegen sind kraft des nämlichen Wortes für das Feuer aufgespart. Sie sind aufbewahrt für den Tag des Gerichtes und des Verderbens der gottlosen Menschen. ... 10 Der Tag des Herrn wird aber kommen wie ein Dieb. Da wird der Himmel mit Sausen vergehen. Die Elemente werden sich in Gluthitze auflösen, und die Erde samt allem, was darauf ist, wird verbrennen.
1 Joh 4
17 Darin vollendet sich die Liebe (Gottes) bei uns, dass wir am Tags des Gerichtes voll Zuversicht sein können, weil wir in dieser Welt so sind, wie er ist. Furcht findet sich nicht in der Liebe.
Judasbrief
Der Judasbrief ist wegen seiner Kürze nicht in Kapitel eingeteilt.
4 Es haben sich gewisse Leute eingeschlichen, für die schon längst folgendes Urteil schriftlich vorliegt: Gottlose Menschen, die die Gnade unseres Gottes zu Ausschweifungen mißbrauchen und unseren alleinigen Gebieter und Herrn Jesus Christus verleugnen. ... 6 Auch die Engel, die ihre Herrscherwürde nicht bewahrt, sondern ihre Wohnstätte verlassen haben, hält er mit ewigen Fesseln in der Finsternis für den großen Gerichtstag verwahrt.
14 „... um über alle Gericht zu halten und alle Gottlosen zu strafen für all ihre gottlosen Taten, 15 die sie frevelnd begangen, und für all ihre Schmähreden, die die gottlosen Sünder gegen ihn ausgestoßen haben."
Offb 11
18 Die Völker zürnten. Aber da kam dein Zorn und die Zeit, über die Toten Gericht zu halten und deine Knechte zu belohnen: die Propheten, die Heiligen und die deinen Namen fürchten, klein und groß, und zu verderben, die die Erde verderben."
Offb 14
7 Er rief mit lauter Stimme: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre! Gekommen ist die Stunde seines Gerichtes. Betet ihn an, der Himmel und Erde, Meer und Wasserquellen erschaffen hat."
Offb 16
7 Und ich hörte vom Altar her rufen: "Fürwahr, Herr, allmächtiger Gott, wahrhaftig und gerecht sind deine Gerichte."
Offb 17
1 Da kam einer von den sieben Engeln mit den sieben Schalen und sprach zu mir: "Komm, ich will dir das Gericht über die große Buhlerin zeigen, die an vielen Wassern sitzt. ...“
(Buhlerin = Hure)
Offb 18
9 Aus Furcht vor ihrer Qual 10 werden sie in der Ferne stehen und rufen: Wehe, wehe, du große Stadt Babylon, du mächtige Stadt! In einer Stunde kam das Gericht über dich!
Offb 19
2 „... Wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte. Er hat das große Gericht vollzogen an der großen Buhlerin, die durch ihre Buhlerei die Erde verdarb. Er hat gerächt das Blut seiner Knechte, das an ihrer Hand klebt."
Offb 20
4 Ich sah Thronsessel. Auf ihnen ließen sich die nieder, denen das Gericht übertragen ist. Und ich sah die Seelen derer, um des Zeugnisses für Jesus und um des Wortes Gottes willen enthauptet worden, die das Tier und sein Bild nicht angebetet und die sein Zeichen an Stirn und Hand nicht getragen hatten. Sie kamen wieder zum Leben und herrschten mit Christus tausend Jahre.
In meine „Computerbibel“ habe ich zum Zweck der Suche einfach das Wort „Gericht“ eingegeben. Wer die Bibelstellen aufmerksam gelesen hat, hat sicherlich bemerkt, dass in etlichen Bibelstellen das Wort „Gericht“ selbst nicht vorkommt (da ich hier ja eine andere Bibelübersetzung verwende). Wie oft wird denn wohl in der Bibel über das Gericht geschrieben stehen? „Denn ich, der Herr, richte gerecht.“ ... steht meines Wissens auch in der Bibel. Aber da das Wort „Gericht“ so nicht darin vorkommt, habe ich sie nicht gefunden . Wie viele andere Stellen auch nicht?
... Und da gibt es Menschen, die behaupten, Gott sei einfach nur gut. Nein, er ist auch gerecht.
Friede
Auf einem Kalenderblatt:
Frieden ist kein Schicksal, sondern unser Auftrag, so wie der Krieg unser Versagen ist.
(Walter Schneider-Schwarzbauer)
Peace is not our fate but our duty, just as war is our failure.
La paix n'est pas un destin mais une mission, alors que la guerre est notre défaillance.
Frieden ist kein Schicksal, sondern unser Auftrag, so wie der Krieg unser Versagen ist.
(Walter Schneider-Schwarzbauer)
Peace is not our fate but our duty, just as war is our failure.
La paix n'est pas un destin mais une mission, alors que la guerre est notre défaillance.
Gottes Gerechtigkeit im Alten Testament
Als Übersetzung für das Alte Testament habe ich – wegen der Handlichkeit des Buches – die Übersetzung Hamp/Stenzel/Kürzinger gewählt.
Ex 12
12 Ich will in dieser Nacht durch Ägypten schreiten, werde alle Erstgeborenen schlagen vom Menschen bis zum Vieh, und über alle Götter Ägyptens will ich Gericht halten, ich, der Herr.
Das Gericht über die Feinde
Dtn 32, 34 Liegt dies nicht bei mir aufbewahrt, versiegelt in meinen Kammern, 35 zum Tag der Rache und der Vergeltung, zum Zeitpunkt, da ihr Fuß wankt? Nahe ist ihres Unheils Tag, es eilt heran ihr kommendes Schicksal. 36 Denn richten wird der Herr sein Volk und sich erbarmen seiner Knechte sobald er sieht, daß alle Kraft zerrann, verschwunden sind Sklaven und Freie. 37 Er fragt: Wo bleiben nur ihre Götter? Wo ist der Fels, zu dem sie geflüchtet, 38 die das Fett ihrer Opfer verzehrten, die den Wein ihrer Trankopfer schlürften? Aufstehen sollen sie und euch helfen, über euch allen ein Schirm sein! 39 Jetzt sollt ihr es sehen: Ich, nur ich bin da; es gibt keinen Gott neben mir! Ich bin es, der tötet, ich mache lebendig; ich schlage Wunden, und ich bin der Arzt. [Niemand kann retten aus meiner Hand.]
Gottes Racheschwur
40 Zum Himmel erhebe ich meine Hand; ich schwöre: So wahr ich in Ewigkeit lebe: 41 geschärft habe ich mein blitzendes Schwert, es greift meine Hand zum Gericht! Ich übe Rache an meinen Gegnern, und meinen Hassern vergelte ich. 42 Meine Pfeile, berauscht sind sie von Blut, mein Schwert soll fressen vom Fleisch, von der Erschlagenen und Gefangenen Blut, vom fliegenden Haupthaar des Feindes!
Dtn 33
21 Er sicherte sich den Erstlingsanteil; denn dort war sein Teil ihm beschieden, als sich die Häupter des Volkes scharten. Des Herrn Gerichte vollstreckte er, seine Rechtssprüche gemeinsam mit Israel.
2 Chr 19
8 Auch in Jerusalem bestellte Josaphat aus den Reihen der Leviten, Priester und israelitischen Familienhäupter Männer für das Gericht des Herrn und für die Streitigkeiten unter den Bewohnern Jerusalems.
Tobit auf der Suche nach einer Frau ...:
Tob 3
5 Und nun sind deine Gerichte begründet, der du an mir nach meinen und meiner Väter Sünden handelst; denn wir erfüllten deine Gebote nicht; wir wandelten nicht in Treue vor dir.
... offensichtlich mit Blick auf Gottes Willen!
Nach der Niederschlagung von Israels Feinden – durch eine Frau:
Jdt 16, 17
Wehe den Heiden, die sich erheben wider mein Volk! Der allgewaltige Herr nimmt Rache an ihnen am Tag des Gerichts; Feuer und Würmer sendet er ihnen ins Fleisch, ewig werden sie heulen vor Schmerz! ...
BITTE! Die ganze Geschichte lesen! LESENSWERT!!! Wie eine Frau einen Krieger – körperlich!!! – besiegt.
Ein weltlicher, HEIDNISCHER Herrscher erkennt Gott als den obersten Richter an:
Est 16 Der Erlaß zugunsten der Juden
1 Dies ist die Abschrift des Briefes: "Der Großkönig Artaxerxes entbietet den Inhabern der 127 Provinzen von Indien bis Äthiopien und denen, die unsere Angelegenheiten vertreten, seinen Gruß. 2 Viele, die durch ein Übermaß an Güte von seiten ihrer Wohltäter allzu große Ehre erlangten, verfielen dem Größenwahn. 3 Sie suchen nicht nur unsere Untertanen zu schädigen, sondern können die Fülle an Ehre so wenig ertragen, daß sie sich sogar unterfangen, ihren Wohltätern nachzustellen.
4 Während sie nicht nur die Dankbarkeit unter den Menschen zerstören, sondern auch durch den Beifall der Lasterhaften übermütig werden, vermeinen sie dem Strafgericht des stets allwissenden Gottes entgehen zu können.
2 Makk 7
32 Unser eigener Sünden willen müssen wir leiden. 33 Zwar ist der lebendige Herr zu unserer Strafe und Züchtigung für kurze Zeit erzürnt, aber er versöhnt sich doch wiederum mit seinen Knechten. 34 Du aber, Verworfener, ruchlosester aller Menschen, überhebe dich nicht in leerem Vertrauen auf nichtige Hoffnungen, wenn du deine Hand gegen die Himmelskinder erhebst! 35 Noch bist du dem Gericht des allmächtige und des allsehende Gottes nicht entronnen. 36 Unsere Brüder mussten kurze Pein ertragen, sind aber jetzt zu unvergänglichem Leben in den Gottesbund eingegangen. Du aber wirst im göttlichen Gericht gerechte Strafen für deine Überheblichkeit davontragen. 37 Gleich meinen Brüdern gebe ich Leib und Leben für die väterlichen Gesetze hin und flehe dabei zu Gott, dass er dem Volk bald wieder gnädig werde, dich aber unter Qualen und Geißeln zu dem Bekenntnis bringe, daß er allein Gott sei. 38 Bei mir und meinen Brüdern aber möge der Zorn des Allmächtigen zum Stillstand kommen, der mit Recht über unser ganzes Geschlecht hereingebrochen ist!"
Ijob 9
32 Denn du (o Herr) bist kein Mensch gleich mir, dem ich Antwort stehen könnte, so dass wir gemeinsam vor Gericht hinträten.
Ijob 11
10 Wenn er vorüberfährt und in Haft nimmt und der Gerichtsversammlung überliefert, wer kann ihn dann abwenden?
Gott selbst hält Gericht oder schützt im Gericht der Menschen
Ps 1
5 Darum bestehen Gottlose nicht im Gericht, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.
Ps 6
2 Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn, züchtige mich nicht in deinem Grimm!
Ps 7
7 Steh auf, Herr, in deinem Zorn! Erhebe dich gegen die Wut meiner Feinde! Wach auf zu meiner Hilfe! Entbiete das Gericht!
18 Danken will ich dem Herrn, weil er gerecht ist, will lobsingen dem Namen des Herrn, des Allerhöchsten!
Ps 9
8 Siehe, auf ewig thront der Herr, hat seinen Thron zum Gericht aufgestellt.
17 Der Herr tat sich kund, er hielt Gericht; im Werk seiner eigenen Hände verstrickte sich der Frevler.
20 Erhebe dich, Herr, dass der Mensch nicht trotze! Lass die Völker vor Dir zum Gericht antreten!
Ps 10
5 Sein schlimmer Wandel dauert immerfort. Fern von ihm sind deine Gerichte, alle seine Gegner verspottet er.
- Ja, so sieht es für uns aus. Aber Gott hat einen langen Atem ...
Ps 36
7 Deine Gerechtigkeit gleicht den Gottesbergen, dein rechtes Urteil dem großen Weltmeer. Menschen und Tiere umfasst deine Hilfe, o Herr.
Ps 37
33 Doch der Herr überläßt ihn (den Gerechten) nicht seiner Hand (Der Hand seiner Feinde), läßt ihn vor Gericht nicht verdammen.
Ps 48
12 Des freut sich der Sionsberg, es jauchzen die Landstädte Judas ob deiner Gerichtsentscheide.
Ps 51
6 Gegen dich allein hab’ ich gesündigt und getan, was dir mißfällt, so daß du recht behältst in deinem Urteilsspruch und unanfechtbar bleibst in deinem Rechtsentscheid.
Ps 58
12 Dann werden die Leute sagen: "Fürwahr, der Gerechte empfängt seinen Lohn; ja, es gibt einen Gott, der Gericht hält auf Erden!"
Ps 76
10 Wenn Gott sich erhebt zum Gericht, um allen Bedrängten auf Erden zu helfen.
Ps 82
1 [Psalm Asaphs.] - Gott tritt auf in der Gottesversammlung, inmitten der Götter hält er Gericht. 2 „Wie lange wollt ihr ungerecht richten und für die Frevler Partei ergreifen? 3 Verteidigt den Geringen und Verwaisten, schafft Recht dem Bedrängten und Dürftigen! 4 Befreit den Geringen und Armen, entreißt ihn der Hand der Frevler!
Ps 97
8 Sion vernimmt es und freut sich: die Landstädte Judas jubeln ob deiner Gerichte, o Herr.
Ps 105
7 Er nur, der Herr, ist unser Gott; sein Gericht erstreckt sich auf alle Welt.
Ps 119
137 Gerecht bist du, Herr, und richtig sind deine Urteilssprüche.
Ps 143
2 Gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht; denn kein Lebendiger ist vor dir im Recht!
Ps 149
9 ... um Gericht über sie zu halten, wie es geschrieben steht. Ehre ist solches für all seine Frommen! Halleluja!
Durch das gerechte Gericht der Menschen wird Gottes Gericht abgewendet:
Ps 106
30 Pinchas trat auf und hielt Gericht, da wurde der Plage Einhalt geboten.
Menschen kann man täuschen. Gott nicht:
Spr 19
5 Ein falscher Zeuge bleibt nicht unbestraft, wer Lügen spricht, wird nicht entrinnen.
Gott richtet nicht (wirklich), der Mensch richtet sich selbst durch seine Taten:
Koh 12
14 Denn alles Tun zieht Gott vor Gericht, das er hält über alles Verborgene, sei es gut oder böse.
Auch das Buch der Weisheit räumt dem Gericht viel Platz ein:
Weish 3
7 Sie (die Gerechten) leuchten auf zur Zeit des Endgerichtes und gleichen Funken, die durch Stoppelfelder lodern.
Weish 4
6 Denn die gesetzwidrigem Beischlaf entstammenden Kinder sind Zeugen der Verderbtheit wider ihre Eltern bei ihrer Prüfung.
Weish 6
5 Furchtbar und schnell wird er über euch kommen; da ein strenges Gericht über die Machthaber ergeht. ... 8 Über die Starken aber kommt ein gar strenges Gericht.
Weish 8
11 Scharfsinnig beim Richten wird man mich finden, und vor den Herrschern werde ich Bewunderung ernten.
Weish 12
18 Du aber, dem Stärke zu Gebote steht, richtest in Milde, und mit viel Schonung regierst du uns; denn es steht bei dir, wann immer du willst, dich mächtig zu zeigen.
Jes 2
12 Denn für den Herrn der Heerscharen kommt ein Tag über alles Stolze und Erhabene, über alles, was hoch ist – und doch niedrig.
... oder wie es im Magnificat steht:
Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. (Lk 1, 52)
Jes 3
13 Der Herr steht bereit, einen Rechtsstreit zu führen, er tritt auf, zu richten sein Volk. 14 Ins Gericht geht der Herr mit den Ältesten seines Volkes und dessen Fürsten: "Ihr habt den Weinberg geplündert! Das den Armen geraubte Gut ist in euren Häusern!
Jes 4
4 Wenn der Herr den Schmutz der Töchter Sions abgewaschen und Jerusalems Blutschuld aus seiner Mitte hinweggespült hat durch den Sturm des Gerichtes und den Sturm der Verwüstung, 5 dann wird der Herr über jeder Stätte des Sionsberges und über den dortigen Zusammenkünften eine Wolke bei Tag erschaffen, Rauch und flammenden Feuerglanz bei Nacht. Ja, über dem ganzen Lichtglanz wird seine Schutzhülle sein.
Jes 5
16 Doch hoch erhaben zeigt sich der Herr der Heerscharen im Gericht, der heilige Gott erweist sich als heilig durch Gerechtigkeit.
... Und das Volk, das wegen seiner Verfehlungen gerichtet wird, es hält dennoch an Gott fest:
Jes 26
8 Auch auf dem Pfad deiner Gerichte, o Herr, harrten wir deiner. Deinen Namen zu nennen und anzurufen, ist das Verlangen der Seele. 9 Bei Nacht verlangt meine Seele nach dir, auch mein Geist in mir sucht nur dich! Denn sobald deine Gerichte die Erde treffen, lernen die Bewohner der Welt Gerechtigkeit.
Jes 34
5 Hat sich mein Schwert berauscht am Himmel, dann fährt es auf Edom hinab, auf das Volk meines Bannes zum Gericht.
Jes 53
8 Aus Drangsal und Gericht wurde er weggerafft; wer kümmerte sich um sein Geschick? Denn er war abgeschnitten vom Land der Lebendigen, ob der Missetat seines Volkes zu Tode getroffen.
Jes 58
2 Aber sie befragen mich Tag um Tag, sie begehren nach Erkenntnis meiner Wege. Wie ein Volk, das Gerechtigkeit tut und das Recht seines Gottes nicht aufgibt, fordern sie von mir gerechte Gerichte, nach Gottes Nähe verlangen sie.
Jes 59
4 Niemand stellt eine gerechte Klage, niemand geht vors Gericht in Wahrheit; man vertraut auf Wahn, redet Falsches, geht schwanger mit Unheil und gebiert Böses. ... 9 "Darum bleibt ferne von uns das Recht, und nimmer erreicht uns Gerechtigkeit; wir hoffen auf Licht, aber Finsternis bleibt, auf Tageshelle, aber wir wandeln im Dunkeln. ... 11 Traurig brummen wir, brummen alle wie Bären, wie die Tauben girren wir klagend. Wir harren auf Recht, doch es kommt nicht, auf Heil, doch es ist ferne von uns.“
Jes 66
16 Denn mit Feuer und Schwert geht der Herr ins Gericht mit allen Menschen, und zahlreich werden sein die Erschlagenen des Herrn!
Und der Herrscher, der sich müht, nach Gottes Gesetzen zu richten, dem wünschen seine Untertanen Gottes Geist:
Jes 28
5 Alsdann wird der Herr der Heerscharen zur prächtigen Krone, zum glänzenden Kranz für den Rest seines Volkes 6 und zum Geiste des Rechts für den, der zu Gericht sitzt, und zur Heldenkraft für jene, die den Krieg zum Tore zurückdrängen.
Der Gerechte steht unter Gottes besonderem Schutz:
Jes 54
17 „Jede Waffe, wider dich geschmiedet, versagt. Jede Zunge, die dich befehdet im Rechtsstreit, überführst du des Unrechts. Dies ist der Anteil der Knechte des Herrn und ihre Rechtfertigung durch mich“, - Spruch des Herrn.
Jer 21
12 Haus David! So spricht der Herr: >Haltet jeden Morgen gerechtes Gericht; aus der Hand des Bedrückers rettet den Beraubten! Sonst bricht wie Feuer mein Zorn aus und brennt, und niemand kann löschen.
Jer 25
„Zu allen Bewohnern der Erde 31 dringt das Getöse, ja bis ans Ende der Erde; denn Streit hat der Herr mit den Völkern, er hält Gericht über alles Fleisch, er überliefert die Frevler dem Schwert“, - Spruch des Herrn!
Jer 48
21 Ein Gericht brach herein über das Land, über Cholon, Jahza und Mephaat,
47 "Aber am Ende der Tage wende ich Moabs Geschick" - Spruch des Herrn. – (Bis hierher geht das Gerichtswort über Moab.)
Jer 51
9 "Heilen wollten wir Babel, doch es ist nicht mehr heilbar. Laßt es liegen! Ziehen wir weg, ein jeder in sein Land! Denn bis zum Himmel reicht sein Gericht und geht hinauf bis zu den Wolken."
Ez 5
... 8 deshalb spricht der Gebieter und Herr: Siehe, auch ich will gegen dich vorgehen und in deiner Mitte Gericht vor den Augen der Heidenvölker halten! ... 10 Väter sollen darum in deiner Mitte ihre Kinder verzehren und die Kinder ihre Väter! Ich will an dir Gerichtsurteile vollstrecken und deinen gesamten Rest in alle Windrichtungen zerstreuen. ... 15 Du wirst ein Gegenstand des Hohnes und Spottes sein, der Warnung und des Entsetzens für die Völker rings um dich her, wenn ich an dir das Gericht in Zorn und Grimm und scharfen Züchtigungen vollstrecke: Ich, der Herr, habe gesprochen.
Ez 11
11 Die Stadt wird nicht euer Kochtopf sein und ihr werdet nicht das Fleisch darin sein; an Israels Grenze werde ich euch richten.
Ez 16
41 Dann werden sie deine Häuser anstecken und vor den Augen vieler Frauen das Gericht an dir vollziehen. So mache ich ein Ende mit dir als Buhlerin, und auch keinen Buhllohn wirst du mehr geben.
... wer mit der Vokabel „Buhlerin“ nichts anfangen kann: Hure sagt man heute.
Ez 20
35 Ich bringe euch in die Wüste der Völker und trete dort mit euch ins Gericht von Angesicht zu Angesicht. 36 Gleichwie ich mit euren Vätern in der Wüste des Ägypterlandes ins Gericht getreten bin, so will ich mit euch ins Gericht treten<, - Spruch des Gebieters und Herrn. Gott kann sein Gericht Menschen übergeben: Ez 23 10 Diese enthüllten ihre Blöße, raubten ihre Söhne und Töchter weg und erschlugen sie selbst mit dem Schwert. So wurde sie ein berüchtigtes Beispiel für die Frauen, und man vollzog an ihr das Gericht. ... 24 Sie kommen haufenweise über dich mit Kriegswagen und Rädern, mit einem Massenaufgebot an Völkern. Große und kleine Schilde und Helme werden sie ringsum gegen dich einsetzen. Ich übergebe ihnen das Gericht, damit sie dich nach ihren Gesetzen richten. Ez 25 11 >So vollstrecke ich an Moab das Gericht. Dann werden sie einsehen, dass ich der Herr bin.< Ez 28 22 Sage: So spricht der Gebieter und Herr: >Fürwahr, gegen dich, Sidon, gehe ich vor. Meine Ehre suche ich in deiner Mitte. Dann wird man erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich an ihm Gerichte vollstrecke und mich als heilig erweise an ihm.
...
26 Sie werden darauf in Sicherheit siedeln, Häuser bauen und Weinberge pflanzen; ja, sie werden in Sicherheit wohnen, wenn ich Gerichte vollstrecke an allen, die ringsumher ihnen mit Verachtung begegneten. Dann werden sie einsehen, daß ich der Herr, ihr Gott, bin.<"
Ez 30
14 Ich verwüste Patros, lege Feuer an Zoan, halte Gericht über No.
Ez 39
21 "So verbreite ich meine Ehre unter den Völkern. Alle Völker werden mein Gericht schauen, das ich vollstrecke, und meine Hand, die ich an sie lege.
Dan 3
28 Unerschütterliche Gerichte hast du vollstreckt in allem, was du über uns verhängt und über Jerusalem, die heilige Stadt unserer Väter. Denn in Wahrheit und Recht hast du all dies verhängt wegen unserer Sünden. ... 31 Alles also, was du verhängt über uns und was du uns angetan, tatest du mit wahrhaftigem Recht.
Dan 7
10 Ein Feuerstrom ergoß sich und ging von ihm aus. Tausendmal Tausende dienten ihm, zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht nahm Platz, und Bücher wurden geöffnet.... 26 Dann aber wird das Gericht Platz nehmen und ihm die Herrschaft entreißen, um sie endgültig zu zerstören und zu vernichten.
Dan 13
9 Sie verkehrten ihre Gedanken und senkten die Augen nieder, um nicht nach dem Himmel blicken und an die gerechten Strafurteile denken zu müssen.
Im Alten Testament geht es durchaus noch weiter, aber das soll genügen.
Ex 12
12 Ich will in dieser Nacht durch Ägypten schreiten, werde alle Erstgeborenen schlagen vom Menschen bis zum Vieh, und über alle Götter Ägyptens will ich Gericht halten, ich, der Herr.
Das Gericht über die Feinde
Dtn 32, 34 Liegt dies nicht bei mir aufbewahrt, versiegelt in meinen Kammern, 35 zum Tag der Rache und der Vergeltung, zum Zeitpunkt, da ihr Fuß wankt? Nahe ist ihres Unheils Tag, es eilt heran ihr kommendes Schicksal. 36 Denn richten wird der Herr sein Volk und sich erbarmen seiner Knechte sobald er sieht, daß alle Kraft zerrann, verschwunden sind Sklaven und Freie. 37 Er fragt: Wo bleiben nur ihre Götter? Wo ist der Fels, zu dem sie geflüchtet, 38 die das Fett ihrer Opfer verzehrten, die den Wein ihrer Trankopfer schlürften? Aufstehen sollen sie und euch helfen, über euch allen ein Schirm sein! 39 Jetzt sollt ihr es sehen: Ich, nur ich bin da; es gibt keinen Gott neben mir! Ich bin es, der tötet, ich mache lebendig; ich schlage Wunden, und ich bin der Arzt. [Niemand kann retten aus meiner Hand.]
Gottes Racheschwur
40 Zum Himmel erhebe ich meine Hand; ich schwöre: So wahr ich in Ewigkeit lebe: 41 geschärft habe ich mein blitzendes Schwert, es greift meine Hand zum Gericht! Ich übe Rache an meinen Gegnern, und meinen Hassern vergelte ich. 42 Meine Pfeile, berauscht sind sie von Blut, mein Schwert soll fressen vom Fleisch, von der Erschlagenen und Gefangenen Blut, vom fliegenden Haupthaar des Feindes!
Dtn 33
21 Er sicherte sich den Erstlingsanteil; denn dort war sein Teil ihm beschieden, als sich die Häupter des Volkes scharten. Des Herrn Gerichte vollstreckte er, seine Rechtssprüche gemeinsam mit Israel.
2 Chr 19
8 Auch in Jerusalem bestellte Josaphat aus den Reihen der Leviten, Priester und israelitischen Familienhäupter Männer für das Gericht des Herrn und für die Streitigkeiten unter den Bewohnern Jerusalems.
Tobit auf der Suche nach einer Frau ...:
Tob 3
5 Und nun sind deine Gerichte begründet, der du an mir nach meinen und meiner Väter Sünden handelst; denn wir erfüllten deine Gebote nicht; wir wandelten nicht in Treue vor dir.
... offensichtlich mit Blick auf Gottes Willen!
Nach der Niederschlagung von Israels Feinden – durch eine Frau:
Jdt 16, 17
Wehe den Heiden, die sich erheben wider mein Volk! Der allgewaltige Herr nimmt Rache an ihnen am Tag des Gerichts; Feuer und Würmer sendet er ihnen ins Fleisch, ewig werden sie heulen vor Schmerz! ...
BITTE! Die ganze Geschichte lesen! LESENSWERT!!! Wie eine Frau einen Krieger – körperlich!!! – besiegt.
Ein weltlicher, HEIDNISCHER Herrscher erkennt Gott als den obersten Richter an:
Est 16 Der Erlaß zugunsten der Juden
1 Dies ist die Abschrift des Briefes: "Der Großkönig Artaxerxes entbietet den Inhabern der 127 Provinzen von Indien bis Äthiopien und denen, die unsere Angelegenheiten vertreten, seinen Gruß. 2 Viele, die durch ein Übermaß an Güte von seiten ihrer Wohltäter allzu große Ehre erlangten, verfielen dem Größenwahn. 3 Sie suchen nicht nur unsere Untertanen zu schädigen, sondern können die Fülle an Ehre so wenig ertragen, daß sie sich sogar unterfangen, ihren Wohltätern nachzustellen.
4 Während sie nicht nur die Dankbarkeit unter den Menschen zerstören, sondern auch durch den Beifall der Lasterhaften übermütig werden, vermeinen sie dem Strafgericht des stets allwissenden Gottes entgehen zu können.
2 Makk 7
32 Unser eigener Sünden willen müssen wir leiden. 33 Zwar ist der lebendige Herr zu unserer Strafe und Züchtigung für kurze Zeit erzürnt, aber er versöhnt sich doch wiederum mit seinen Knechten. 34 Du aber, Verworfener, ruchlosester aller Menschen, überhebe dich nicht in leerem Vertrauen auf nichtige Hoffnungen, wenn du deine Hand gegen die Himmelskinder erhebst! 35 Noch bist du dem Gericht des allmächtige und des allsehende Gottes nicht entronnen. 36 Unsere Brüder mussten kurze Pein ertragen, sind aber jetzt zu unvergänglichem Leben in den Gottesbund eingegangen. Du aber wirst im göttlichen Gericht gerechte Strafen für deine Überheblichkeit davontragen. 37 Gleich meinen Brüdern gebe ich Leib und Leben für die väterlichen Gesetze hin und flehe dabei zu Gott, dass er dem Volk bald wieder gnädig werde, dich aber unter Qualen und Geißeln zu dem Bekenntnis bringe, daß er allein Gott sei. 38 Bei mir und meinen Brüdern aber möge der Zorn des Allmächtigen zum Stillstand kommen, der mit Recht über unser ganzes Geschlecht hereingebrochen ist!"
Ijob 9
32 Denn du (o Herr) bist kein Mensch gleich mir, dem ich Antwort stehen könnte, so dass wir gemeinsam vor Gericht hinträten.
Ijob 11
10 Wenn er vorüberfährt und in Haft nimmt und der Gerichtsversammlung überliefert, wer kann ihn dann abwenden?
Gott selbst hält Gericht oder schützt im Gericht der Menschen
Ps 1
5 Darum bestehen Gottlose nicht im Gericht, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.
Ps 6
2 Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn, züchtige mich nicht in deinem Grimm!
Ps 7
7 Steh auf, Herr, in deinem Zorn! Erhebe dich gegen die Wut meiner Feinde! Wach auf zu meiner Hilfe! Entbiete das Gericht!
18 Danken will ich dem Herrn, weil er gerecht ist, will lobsingen dem Namen des Herrn, des Allerhöchsten!
Ps 9
8 Siehe, auf ewig thront der Herr, hat seinen Thron zum Gericht aufgestellt.
17 Der Herr tat sich kund, er hielt Gericht; im Werk seiner eigenen Hände verstrickte sich der Frevler.
20 Erhebe dich, Herr, dass der Mensch nicht trotze! Lass die Völker vor Dir zum Gericht antreten!
Ps 10
5 Sein schlimmer Wandel dauert immerfort. Fern von ihm sind deine Gerichte, alle seine Gegner verspottet er.
- Ja, so sieht es für uns aus. Aber Gott hat einen langen Atem ...
Ps 36
7 Deine Gerechtigkeit gleicht den Gottesbergen, dein rechtes Urteil dem großen Weltmeer. Menschen und Tiere umfasst deine Hilfe, o Herr.
Ps 37
33 Doch der Herr überläßt ihn (den Gerechten) nicht seiner Hand (Der Hand seiner Feinde), läßt ihn vor Gericht nicht verdammen.
Ps 48
12 Des freut sich der Sionsberg, es jauchzen die Landstädte Judas ob deiner Gerichtsentscheide.
Ps 51
6 Gegen dich allein hab’ ich gesündigt und getan, was dir mißfällt, so daß du recht behältst in deinem Urteilsspruch und unanfechtbar bleibst in deinem Rechtsentscheid.
Ps 58
12 Dann werden die Leute sagen: "Fürwahr, der Gerechte empfängt seinen Lohn; ja, es gibt einen Gott, der Gericht hält auf Erden!"
Ps 76
10 Wenn Gott sich erhebt zum Gericht, um allen Bedrängten auf Erden zu helfen.
Ps 82
1 [Psalm Asaphs.] - Gott tritt auf in der Gottesversammlung, inmitten der Götter hält er Gericht. 2 „Wie lange wollt ihr ungerecht richten und für die Frevler Partei ergreifen? 3 Verteidigt den Geringen und Verwaisten, schafft Recht dem Bedrängten und Dürftigen! 4 Befreit den Geringen und Armen, entreißt ihn der Hand der Frevler!
Ps 97
8 Sion vernimmt es und freut sich: die Landstädte Judas jubeln ob deiner Gerichte, o Herr.
Ps 105
7 Er nur, der Herr, ist unser Gott; sein Gericht erstreckt sich auf alle Welt.
Ps 119
137 Gerecht bist du, Herr, und richtig sind deine Urteilssprüche.
Ps 143
2 Gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht; denn kein Lebendiger ist vor dir im Recht!
Ps 149
9 ... um Gericht über sie zu halten, wie es geschrieben steht. Ehre ist solches für all seine Frommen! Halleluja!
Durch das gerechte Gericht der Menschen wird Gottes Gericht abgewendet:
Ps 106
30 Pinchas trat auf und hielt Gericht, da wurde der Plage Einhalt geboten.
Menschen kann man täuschen. Gott nicht:
Spr 19
5 Ein falscher Zeuge bleibt nicht unbestraft, wer Lügen spricht, wird nicht entrinnen.
Gott richtet nicht (wirklich), der Mensch richtet sich selbst durch seine Taten:
Koh 12
14 Denn alles Tun zieht Gott vor Gericht, das er hält über alles Verborgene, sei es gut oder böse.
Auch das Buch der Weisheit räumt dem Gericht viel Platz ein:
Weish 3
7 Sie (die Gerechten) leuchten auf zur Zeit des Endgerichtes und gleichen Funken, die durch Stoppelfelder lodern.
Weish 4
6 Denn die gesetzwidrigem Beischlaf entstammenden Kinder sind Zeugen der Verderbtheit wider ihre Eltern bei ihrer Prüfung.
Weish 6
5 Furchtbar und schnell wird er über euch kommen; da ein strenges Gericht über die Machthaber ergeht. ... 8 Über die Starken aber kommt ein gar strenges Gericht.
Weish 8
11 Scharfsinnig beim Richten wird man mich finden, und vor den Herrschern werde ich Bewunderung ernten.
Weish 12
18 Du aber, dem Stärke zu Gebote steht, richtest in Milde, und mit viel Schonung regierst du uns; denn es steht bei dir, wann immer du willst, dich mächtig zu zeigen.
Jes 2
12 Denn für den Herrn der Heerscharen kommt ein Tag über alles Stolze und Erhabene, über alles, was hoch ist – und doch niedrig.
... oder wie es im Magnificat steht:
Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. (Lk 1, 52)
Jes 3
13 Der Herr steht bereit, einen Rechtsstreit zu führen, er tritt auf, zu richten sein Volk. 14 Ins Gericht geht der Herr mit den Ältesten seines Volkes und dessen Fürsten: "Ihr habt den Weinberg geplündert! Das den Armen geraubte Gut ist in euren Häusern!
Jes 4
4 Wenn der Herr den Schmutz der Töchter Sions abgewaschen und Jerusalems Blutschuld aus seiner Mitte hinweggespült hat durch den Sturm des Gerichtes und den Sturm der Verwüstung, 5 dann wird der Herr über jeder Stätte des Sionsberges und über den dortigen Zusammenkünften eine Wolke bei Tag erschaffen, Rauch und flammenden Feuerglanz bei Nacht. Ja, über dem ganzen Lichtglanz wird seine Schutzhülle sein.
Jes 5
16 Doch hoch erhaben zeigt sich der Herr der Heerscharen im Gericht, der heilige Gott erweist sich als heilig durch Gerechtigkeit.
... Und das Volk, das wegen seiner Verfehlungen gerichtet wird, es hält dennoch an Gott fest:
Jes 26
8 Auch auf dem Pfad deiner Gerichte, o Herr, harrten wir deiner. Deinen Namen zu nennen und anzurufen, ist das Verlangen der Seele. 9 Bei Nacht verlangt meine Seele nach dir, auch mein Geist in mir sucht nur dich! Denn sobald deine Gerichte die Erde treffen, lernen die Bewohner der Welt Gerechtigkeit.
Jes 34
5 Hat sich mein Schwert berauscht am Himmel, dann fährt es auf Edom hinab, auf das Volk meines Bannes zum Gericht.
Jes 53
8 Aus Drangsal und Gericht wurde er weggerafft; wer kümmerte sich um sein Geschick? Denn er war abgeschnitten vom Land der Lebendigen, ob der Missetat seines Volkes zu Tode getroffen.
Jes 58
2 Aber sie befragen mich Tag um Tag, sie begehren nach Erkenntnis meiner Wege. Wie ein Volk, das Gerechtigkeit tut und das Recht seines Gottes nicht aufgibt, fordern sie von mir gerechte Gerichte, nach Gottes Nähe verlangen sie.
Jes 59
4 Niemand stellt eine gerechte Klage, niemand geht vors Gericht in Wahrheit; man vertraut auf Wahn, redet Falsches, geht schwanger mit Unheil und gebiert Böses. ... 9 "Darum bleibt ferne von uns das Recht, und nimmer erreicht uns Gerechtigkeit; wir hoffen auf Licht, aber Finsternis bleibt, auf Tageshelle, aber wir wandeln im Dunkeln. ... 11 Traurig brummen wir, brummen alle wie Bären, wie die Tauben girren wir klagend. Wir harren auf Recht, doch es kommt nicht, auf Heil, doch es ist ferne von uns.“
Jes 66
16 Denn mit Feuer und Schwert geht der Herr ins Gericht mit allen Menschen, und zahlreich werden sein die Erschlagenen des Herrn!
Und der Herrscher, der sich müht, nach Gottes Gesetzen zu richten, dem wünschen seine Untertanen Gottes Geist:
Jes 28
5 Alsdann wird der Herr der Heerscharen zur prächtigen Krone, zum glänzenden Kranz für den Rest seines Volkes 6 und zum Geiste des Rechts für den, der zu Gericht sitzt, und zur Heldenkraft für jene, die den Krieg zum Tore zurückdrängen.
Der Gerechte steht unter Gottes besonderem Schutz:
Jes 54
17 „Jede Waffe, wider dich geschmiedet, versagt. Jede Zunge, die dich befehdet im Rechtsstreit, überführst du des Unrechts. Dies ist der Anteil der Knechte des Herrn und ihre Rechtfertigung durch mich“, - Spruch des Herrn.
Jer 21
12 Haus David! So spricht der Herr: >Haltet jeden Morgen gerechtes Gericht; aus der Hand des Bedrückers rettet den Beraubten! Sonst bricht wie Feuer mein Zorn aus und brennt, und niemand kann löschen.
Jer 25
„Zu allen Bewohnern der Erde 31 dringt das Getöse, ja bis ans Ende der Erde; denn Streit hat der Herr mit den Völkern, er hält Gericht über alles Fleisch, er überliefert die Frevler dem Schwert“, - Spruch des Herrn!
Jer 48
21 Ein Gericht brach herein über das Land, über Cholon, Jahza und Mephaat,
47 "Aber am Ende der Tage wende ich Moabs Geschick" - Spruch des Herrn. – (Bis hierher geht das Gerichtswort über Moab.)
Jer 51
9 "Heilen wollten wir Babel, doch es ist nicht mehr heilbar. Laßt es liegen! Ziehen wir weg, ein jeder in sein Land! Denn bis zum Himmel reicht sein Gericht und geht hinauf bis zu den Wolken."
Ez 5
... 8 deshalb spricht der Gebieter und Herr: Siehe, auch ich will gegen dich vorgehen und in deiner Mitte Gericht vor den Augen der Heidenvölker halten! ... 10 Väter sollen darum in deiner Mitte ihre Kinder verzehren und die Kinder ihre Väter! Ich will an dir Gerichtsurteile vollstrecken und deinen gesamten Rest in alle Windrichtungen zerstreuen. ... 15 Du wirst ein Gegenstand des Hohnes und Spottes sein, der Warnung und des Entsetzens für die Völker rings um dich her, wenn ich an dir das Gericht in Zorn und Grimm und scharfen Züchtigungen vollstrecke: Ich, der Herr, habe gesprochen.
Ez 11
11 Die Stadt wird nicht euer Kochtopf sein und ihr werdet nicht das Fleisch darin sein; an Israels Grenze werde ich euch richten.
Ez 16
41 Dann werden sie deine Häuser anstecken und vor den Augen vieler Frauen das Gericht an dir vollziehen. So mache ich ein Ende mit dir als Buhlerin, und auch keinen Buhllohn wirst du mehr geben.
... wer mit der Vokabel „Buhlerin“ nichts anfangen kann: Hure sagt man heute.
Ez 20
35 Ich bringe euch in die Wüste der Völker und trete dort mit euch ins Gericht von Angesicht zu Angesicht. 36 Gleichwie ich mit euren Vätern in der Wüste des Ägypterlandes ins Gericht getreten bin, so will ich mit euch ins Gericht treten<, - Spruch des Gebieters und Herrn. Gott kann sein Gericht Menschen übergeben: Ez 23 10 Diese enthüllten ihre Blöße, raubten ihre Söhne und Töchter weg und erschlugen sie selbst mit dem Schwert. So wurde sie ein berüchtigtes Beispiel für die Frauen, und man vollzog an ihr das Gericht. ... 24 Sie kommen haufenweise über dich mit Kriegswagen und Rädern, mit einem Massenaufgebot an Völkern. Große und kleine Schilde und Helme werden sie ringsum gegen dich einsetzen. Ich übergebe ihnen das Gericht, damit sie dich nach ihren Gesetzen richten. Ez 25 11 >So vollstrecke ich an Moab das Gericht. Dann werden sie einsehen, dass ich der Herr bin.< Ez 28 22 Sage: So spricht der Gebieter und Herr: >Fürwahr, gegen dich, Sidon, gehe ich vor. Meine Ehre suche ich in deiner Mitte. Dann wird man erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich an ihm Gerichte vollstrecke und mich als heilig erweise an ihm.
...
26 Sie werden darauf in Sicherheit siedeln, Häuser bauen und Weinberge pflanzen; ja, sie werden in Sicherheit wohnen, wenn ich Gerichte vollstrecke an allen, die ringsumher ihnen mit Verachtung begegneten. Dann werden sie einsehen, daß ich der Herr, ihr Gott, bin.<"
Ez 30
14 Ich verwüste Patros, lege Feuer an Zoan, halte Gericht über No.
Ez 39
21 "So verbreite ich meine Ehre unter den Völkern. Alle Völker werden mein Gericht schauen, das ich vollstrecke, und meine Hand, die ich an sie lege.
Dan 3
28 Unerschütterliche Gerichte hast du vollstreckt in allem, was du über uns verhängt und über Jerusalem, die heilige Stadt unserer Väter. Denn in Wahrheit und Recht hast du all dies verhängt wegen unserer Sünden. ... 31 Alles also, was du verhängt über uns und was du uns angetan, tatest du mit wahrhaftigem Recht.
Dan 7
10 Ein Feuerstrom ergoß sich und ging von ihm aus. Tausendmal Tausende dienten ihm, zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht nahm Platz, und Bücher wurden geöffnet.... 26 Dann aber wird das Gericht Platz nehmen und ihm die Herrschaft entreißen, um sie endgültig zu zerstören und zu vernichten.
Dan 13
9 Sie verkehrten ihre Gedanken und senkten die Augen nieder, um nicht nach dem Himmel blicken und an die gerechten Strafurteile denken zu müssen.
Im Alten Testament geht es durchaus noch weiter, aber das soll genügen.
Samstag, 9. Oktober 2010
Wie schmeckt die Arbeit?
... man sollte ja meinen, daß "Tastentanzen" den ganzen Arbeitstag lang nicht besonders aufregend sein kann. Da würde ich auch voll zustimmen, wenn ich diese Aufgabe bei einem Rechtsanwalt hätte. Diese Art von Briefen wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Aber hier werden meine Hirnzellen durchaus angeregt, da das Thema mich interessiert und ich praktisch bei jedem Brief etwas dazulerne.
So ein Betriebsklima habe ich auch noch nie erlebt. Dafür bin ich überaus dankbar.
Wie gesagt, jetzt fehlt nur noch die passende - und bezahlbare! - Wohnung. Denn in "Berlin" (damit nun wirklich jeder weiß, daß "Berlin" nicht gleich Berlin ist) sind Wohnungen rar - und nicht gerade preiswert. Und bei meinem Verdienst - in 27 Quadratmeter möchte ich mich nicht unbedingt quetschen ...
Aber hier werden meine Hirnzellen durchaus angeregt, da das Thema mich interessiert und ich praktisch bei jedem Brief etwas dazulerne.
So ein Betriebsklima habe ich auch noch nie erlebt. Dafür bin ich überaus dankbar.
Wie gesagt, jetzt fehlt nur noch die passende - und bezahlbare! - Wohnung. Denn in "Berlin" (damit nun wirklich jeder weiß, daß "Berlin" nicht gleich Berlin ist) sind Wohnungen rar - und nicht gerade preiswert. Und bei meinem Verdienst - in 27 Quadratmeter möchte ich mich nicht unbedingt quetschen ...
Freitag, 1. Oktober 2010
Gericht
Mt 13, 47 Weiter ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Fischnetz, das ins Meer ausgeworfen wurde und Fische aller Art einfing. 48 Als es voll war, zog man es ans Ufer, setzte sich nieder und sammelte die guten in Gefäße, die schlechten warf man weg. 49 So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden ausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern 50 und sie in den Feuerofen werfen.
Diebstahl!
... Und wer hat geklaut? Natürlich wieder die Asylbewerber! Ausländer raus!!!
Er ist Rechtsanwalt. Er hat sich gegen den Unrechtsstaat, aus dem er kommt, aufgelehnt. War im Gefängnis. Und so weiter.
Umgerechnet hat er etwa 750 Euro im Monat verdient. Das reicht dort für ein eigenes Haus Auto, Computer, Playstation für die Kinder. Und falls man dort Schulgeld zahlen muß - für die Höhere Schule reicht's auch noch.
Jetzt ist er nach Deutschland geflohen. Mit Frau und drei Söhnen, einer davon fast erwachsen, einer jugendlich, einer kurz vor dem Schuleintritt. Illegal, mit falschen Papieren. Und hofft hier auf eine bessere Zukunft.
Hier wohnen sie nun im Asylbewerberheim. Da gibt es drei 3-Zimmer-Wohnungen und vier 4-Zimmerwohnungen. In der vierten 3-Zimmerwohnung hat der Hausmeister sein Büro etc. Auf dem Dachboden kann man die gewaschene Wäsche aufhängen, im Keller hat wohl der Hausmeister sein Lager. Oder er ist feucht. Aber das ist eher unwahrscheinlich.
Die Familie wohnt in einer der 4-Zimmer-Wohnungen. Das größte Zimmer hat - nachgemessen! - 20 Quadratmeter. In zwei Zimmern derselben Wohnung wohnt eine Familie mit vier kleinen Kindern, im kleinsten Zimmer, höchstens 10 Quadratmeter groß, wohnt eine Witwe mit ihrem Sohn. Alle gemeinsam haben eine Toilette mit Waschbecken und eine Dusche mit Toilette und Waschbecken zur Verfügung, eine kleine Küche, wo man zu zweit gerade gut hantieren kann und einen nicht abgeschlossenen Raum, in dem man sich treffen kann. Der mag wohl auch 20 Quadratmeter haben.
In einer Wohnung Kurden, Tschetschenen, Perser. In den anderen Wohnungen entsprechend.
Zu Essen? Jede Woche 2x werden Pakete geliefert. Extra für Moslems und nicht-Moslems, ansonsten ist in allen das Gleiche. Egal, was du von zu Hause gewöhnt bist: Mach was draus. Die 40 Euro Taschengeld pro Monat und Erwachsenen reichen gerade für ein paar Süßigkeiten - oder für Zigaretten. Oh, das wird schon knapp. Für Kleider gibt es regelmäßig Gutscheine und man kann sich in sehr engem finanziellem Rahmen in bestimmten Geschäften etwas aussuchen.
- Selbst wenn man sich noch so gut versteht - wer will schon 24 Stunden am Tag mit denselben Leuten zusammen sein? Und ins Zimmer nebenan ausweichen? Da gehen sich gerade schon andere auf die Nerven. Und in den anderen Wohnungen im Haus ist es ja auch genauso ...
Die Luft in den Zimmern ist ja auch nicht die beste, wenn so viele Leute da sind. Im Winter muß man schon aufpassen, daß vor lauter natürlichem Körperschweiß die Wände nicht schimmeln ...
Also geht man hinaus. Und weil es Winter und kalt ist, geht man halt in den Geschäften ein wenig schauen. Da ist es wenigstens warm und trocken.
Ist es da ein Wunder, wenn Wünsche wach werden und man irgendwann - vielleicht sogar als gut erzogenes Kind eines Rechtsanwalts - eimal etwas einsteckt, was man nicht bezahlen kann?
Er ist Rechtsanwalt. Er hat sich gegen den Unrechtsstaat, aus dem er kommt, aufgelehnt. War im Gefängnis. Und so weiter.
Umgerechnet hat er etwa 750 Euro im Monat verdient. Das reicht dort für ein eigenes Haus Auto, Computer, Playstation für die Kinder. Und falls man dort Schulgeld zahlen muß - für die Höhere Schule reicht's auch noch.
Jetzt ist er nach Deutschland geflohen. Mit Frau und drei Söhnen, einer davon fast erwachsen, einer jugendlich, einer kurz vor dem Schuleintritt. Illegal, mit falschen Papieren. Und hofft hier auf eine bessere Zukunft.
Hier wohnen sie nun im Asylbewerberheim. Da gibt es drei 3-Zimmer-Wohnungen und vier 4-Zimmerwohnungen. In der vierten 3-Zimmerwohnung hat der Hausmeister sein Büro etc. Auf dem Dachboden kann man die gewaschene Wäsche aufhängen, im Keller hat wohl der Hausmeister sein Lager. Oder er ist feucht. Aber das ist eher unwahrscheinlich.
Die Familie wohnt in einer der 4-Zimmer-Wohnungen. Das größte Zimmer hat - nachgemessen! - 20 Quadratmeter. In zwei Zimmern derselben Wohnung wohnt eine Familie mit vier kleinen Kindern, im kleinsten Zimmer, höchstens 10 Quadratmeter groß, wohnt eine Witwe mit ihrem Sohn. Alle gemeinsam haben eine Toilette mit Waschbecken und eine Dusche mit Toilette und Waschbecken zur Verfügung, eine kleine Küche, wo man zu zweit gerade gut hantieren kann und einen nicht abgeschlossenen Raum, in dem man sich treffen kann. Der mag wohl auch 20 Quadratmeter haben.
In einer Wohnung Kurden, Tschetschenen, Perser. In den anderen Wohnungen entsprechend.
Zu Essen? Jede Woche 2x werden Pakete geliefert. Extra für Moslems und nicht-Moslems, ansonsten ist in allen das Gleiche. Egal, was du von zu Hause gewöhnt bist: Mach was draus. Die 40 Euro Taschengeld pro Monat und Erwachsenen reichen gerade für ein paar Süßigkeiten - oder für Zigaretten. Oh, das wird schon knapp. Für Kleider gibt es regelmäßig Gutscheine und man kann sich in sehr engem finanziellem Rahmen in bestimmten Geschäften etwas aussuchen.
- Selbst wenn man sich noch so gut versteht - wer will schon 24 Stunden am Tag mit denselben Leuten zusammen sein? Und ins Zimmer nebenan ausweichen? Da gehen sich gerade schon andere auf die Nerven. Und in den anderen Wohnungen im Haus ist es ja auch genauso ...
Die Luft in den Zimmern ist ja auch nicht die beste, wenn so viele Leute da sind. Im Winter muß man schon aufpassen, daß vor lauter natürlichem Körperschweiß die Wände nicht schimmeln ...
Also geht man hinaus. Und weil es Winter und kalt ist, geht man halt in den Geschäften ein wenig schauen. Da ist es wenigstens warm und trocken.
Ist es da ein Wunder, wenn Wünsche wach werden und man irgendwann - vielleicht sogar als gut erzogenes Kind eines Rechtsanwalts - eimal etwas einsteckt, was man nicht bezahlen kann?
Mittwoch, 29. September 2010
... und weil wir gerade beim Fasten sind ...
habe ich hier auch gleich einen Beitrag entdeckt. Zu-Fall!!!
Fasten
Warum fastet der gläubige Mensch?
Z. B. zur Sühne der begangenen Sünden.
Joël 2, 12 Doch auch jetzt noch lautet der Ausspruch des Herrn: "Von ganzem Herzen bekehrt euch zu mir mit Fasten, Weinen und Klagen!"
Lev 16, 29 Dieses Gesetz soll für euch ewige Geltung haben: Im siebten Monat, am zehnten Tage des Monats, sollt ihr fasten und keinerlei Arbeit verrichten, weder der Einheimische noch der Fremdling, der sich bei euch aufhält. 30 Denn an diesem Tage wird man für euch Sühne erwirken, um euch zu reinigen. Von allen euren Sünden sollt ihr vor dem Herrn rein werden. 31 Ein Tag völliger Ruhe soll es für euch sein, und ihr sollt fasten kraft einer ewig gültigen Satzung.
Lev 23, 27 "Der zehnte Tag desselben siebten Monats aber ist der Sühnetag. Da sollt ihr eine heilige Festversammlung abhalten, sollt fasten und dem Herrn ein Feueropfer darbringen. 28 An diesem Tage dürft ihr keinerlei Arbeit verrichten. Denn es ist der Versöhnungstag, der euch Sühne vor dem Herrn, eurem Gott, erwirken soll. 29 Darum soll jeder, der an diesem Tag nicht fastet, aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden. 30 Den Menschen, der an diesem Tage irgendeine Arbeit verrichtet, will ich aus seinen Volksgenossen hinwegraffen. Keinerlei Arbeit dürft ihr verrichten. Dies Gebot soll ewige Geltung für alle eure Geschlechter in allen euren Wohnsitzen haben. 32 Ein Tag unbedingter Ruhe soll es für euch sein, und ihr sollt fasten. Am neunten Tag des Monats, am Abend, sollt ihr vom Abend bis zum folgenden Abend eure Ruhezeit einhalten."
Num 29, 7 Auch am zehnten Tage dieses siebten Monats sollt ihr am Heiligtum eine Festversammlung halten und fasten. Ihr dürft da keinerlei Arbeit verrichten.
1 Sam 7, 6 So versammelten sie sich denn in Masphath, schöpften Wasser, gossen es vor dem Herrn aus, fasteten an jenem Tage und bekannten dort: "Wir haben uns gegen den Herrn versündigt." Samuel aber sprach den Israeliten in Masphath Recht.
Fasten aus Trauer wegen Tod, Krankheit:
1 Sam 31, 13 Dann nahmen sie ihre Gebeine, begruben sie unter der Tamariske zu Jabes und fasteten sieben Tage.
2 Sam 1, 12 Sie klagten und weinten und fasteten bis zum Abend um Saul und seinen Sohn Jonatas, um das Volk des Herrn und das Haus Israel, weil sie durch das Schwert gefallen waren.
2 Sam 12, 16 Da suchte David um des Knaben willen Gott auf. David fastete streng. Wenn er nach Hause kam, schlief er des Nachts auf der Erde.
1 Chron 10, ... 12 machten sich alle wehrhaften Männer auf und holten die Leiche Sauls und die Leichen seiner Söhne. Sie brachten sie nach Jabes, begruben ihre Gebeine unter der Terebinthe zu Jabes und fasteten sieben Tage.
Um etwas zu erbitten:
Esra 8, 23 Wir fasteten also und beteten dieserhalb zu unserem Gott, und er ließ sich erbitten.
Neh 1, 4 Als ich diese Nachricht vernahm, setzte ich mich nieder und weinte und trauerte tagelang. Ich fastete und betete zum Gott des Himmels.
Jdt, 8, 6 Um ihre Lenden trug sie ein Bußgewand und fastete alle Tage ihres Lebens mit Ausnahme der Sabbate, Neumonde und Feste des Hauses Israel.
Est 4, 3 Auch in allen Provinzen, wohin nur der Erlaß des Königs und seine Verordnung gelangte, herrschte große Trauer unter den Juden. Sie fasteten, weinten und wehklagten, und viele hüllten sich in Sack und Asche.
Est 4, 16 "Geh hin, versammele alle Juden von Susa und fastet für mich, indem ihr drei Tage und drei Nächte nichts esset und trinket. Auch ich will mit meinen Dienerinnen fasten. Dann will ich zum König gehen, obwohl es gegen das Gesetz verstößt. Wenn ich deswegen sterben muß, so sterbe ich eben."
1 Makk 3, 47 An jenem Tage fasteten sie, legten Bußgewänder an, streuten Asche auf ihr Haupt und zerrissen ihre Kleider.
Auf Gottes Geheiß - oder doch eher: Wirkung des Fastens, denn man wird offen für Gottes Weisung.
Apg 13, 2 Während sie dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: "Sondert mir doch Barnabas und Saulus zu dem Werke aus, zu dem ich sie berufen habe." 3 Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen.
Unnützes Fasten:
Sir 34, 26 Ebenso steht’s mit dem, der wegen seiner Sünden fastet und sie dann doch wieder begeht. Wer wird sein Gebet erhören? Was nützt es ihm, daß er sich kasteit?
Bar 1, 5 Und sie weinten, fasteten und beteten vor dem Herrn.
Jesus fastete als Vorbereitung für sein öffentliches Wirken. Dieses Fasten ist übernatürlich.
Mt 4, 2 Er fastete vierzig Tage und vierzig Nächte. Dann hungerte ihn.
Mt 9, 14 Da kamen die Jünger des Johannes zu ihm und fragten: "Warum fasten wir und die Pharisäer (soviel), während deine Jünger nicht fasten?" 15 Jesus antwortete ihnen: "Können die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da ihnen der Bräutigam entrissen wird. Dann werden sie fasten.
Mk 2, 18 Die Jünger des Johannes und die Pharisäer hatten Fasttag. Da kamen sie und fragten: "Warum fasten die Jünger des Johannes und die Jünger der Pharisäer, deine Jünger aber fasten nicht?" 19 Jesus erwiderte ihnen: "Können die Hochzeitsgäste fasten, solange der Bräutigam bei ihnen weilt? Solange sie den Bräutigam bei sich haben, können sie nicht fasten. 20 Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam ihnen entrissen ist. An jenem Tag werden sie dann fasten.
Lk 5, 33 Sie sagten zu ihm: "Die Jünger des Johannes wie auch die der Pharisäer fasten häufig und verrichten Gebete, die deinigen aber essen und trinken." 34 Jesus entgegnete ihnen: „Könnt ihr die Hochzeitsgäste zum Fasten anhalten, solang der Bräutigam unter ihnen weilt? 35 Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam ihnen entrissen wird. In jenen Tagen, werden sie dann fasten."
Wie man fastet:
Mt 6, 16 Wenn ihr fastet, so macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler! Sie geben sich ein düsteres Aussehen, damit die Leute es ihnen ansehen, daß sie fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben schon ihren Lohn. 17 Wenn du fastest, salbe dein Haupt und wasche dein Antlitz, 18 damit die Leute nicht sehen, daß du fastest, sondern nur dein Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Lk 18, 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich erwerbe.
Macht des Fastens: Mt 17, 21 Diese Art (von Dämonen) aber wird nur durch Gebet und Fasten ausgetrieben.
Z. B. zur Sühne der begangenen Sünden.
Joël 2, 12 Doch auch jetzt noch lautet der Ausspruch des Herrn: "Von ganzem Herzen bekehrt euch zu mir mit Fasten, Weinen und Klagen!"
Lev 16, 29 Dieses Gesetz soll für euch ewige Geltung haben: Im siebten Monat, am zehnten Tage des Monats, sollt ihr fasten und keinerlei Arbeit verrichten, weder der Einheimische noch der Fremdling, der sich bei euch aufhält. 30 Denn an diesem Tage wird man für euch Sühne erwirken, um euch zu reinigen. Von allen euren Sünden sollt ihr vor dem Herrn rein werden. 31 Ein Tag völliger Ruhe soll es für euch sein, und ihr sollt fasten kraft einer ewig gültigen Satzung.
Lev 23, 27 "Der zehnte Tag desselben siebten Monats aber ist der Sühnetag. Da sollt ihr eine heilige Festversammlung abhalten, sollt fasten und dem Herrn ein Feueropfer darbringen. 28 An diesem Tage dürft ihr keinerlei Arbeit verrichten. Denn es ist der Versöhnungstag, der euch Sühne vor dem Herrn, eurem Gott, erwirken soll. 29 Darum soll jeder, der an diesem Tag nicht fastet, aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden. 30 Den Menschen, der an diesem Tage irgendeine Arbeit verrichtet, will ich aus seinen Volksgenossen hinwegraffen. Keinerlei Arbeit dürft ihr verrichten. Dies Gebot soll ewige Geltung für alle eure Geschlechter in allen euren Wohnsitzen haben. 32 Ein Tag unbedingter Ruhe soll es für euch sein, und ihr sollt fasten. Am neunten Tag des Monats, am Abend, sollt ihr vom Abend bis zum folgenden Abend eure Ruhezeit einhalten."
Num 29, 7 Auch am zehnten Tage dieses siebten Monats sollt ihr am Heiligtum eine Festversammlung halten und fasten. Ihr dürft da keinerlei Arbeit verrichten.
1 Sam 7, 6 So versammelten sie sich denn in Masphath, schöpften Wasser, gossen es vor dem Herrn aus, fasteten an jenem Tage und bekannten dort: "Wir haben uns gegen den Herrn versündigt." Samuel aber sprach den Israeliten in Masphath Recht.
Fasten aus Trauer wegen Tod, Krankheit:
1 Sam 31, 13 Dann nahmen sie ihre Gebeine, begruben sie unter der Tamariske zu Jabes und fasteten sieben Tage.
2 Sam 1, 12 Sie klagten und weinten und fasteten bis zum Abend um Saul und seinen Sohn Jonatas, um das Volk des Herrn und das Haus Israel, weil sie durch das Schwert gefallen waren.
2 Sam 12, 16 Da suchte David um des Knaben willen Gott auf. David fastete streng. Wenn er nach Hause kam, schlief er des Nachts auf der Erde.
1 Chron 10, ... 12 machten sich alle wehrhaften Männer auf und holten die Leiche Sauls und die Leichen seiner Söhne. Sie brachten sie nach Jabes, begruben ihre Gebeine unter der Terebinthe zu Jabes und fasteten sieben Tage.
Um etwas zu erbitten:
Esra 8, 23 Wir fasteten also und beteten dieserhalb zu unserem Gott, und er ließ sich erbitten.
Neh 1, 4 Als ich diese Nachricht vernahm, setzte ich mich nieder und weinte und trauerte tagelang. Ich fastete und betete zum Gott des Himmels.
Jdt, 8, 6 Um ihre Lenden trug sie ein Bußgewand und fastete alle Tage ihres Lebens mit Ausnahme der Sabbate, Neumonde und Feste des Hauses Israel.
Est 4, 3 Auch in allen Provinzen, wohin nur der Erlaß des Königs und seine Verordnung gelangte, herrschte große Trauer unter den Juden. Sie fasteten, weinten und wehklagten, und viele hüllten sich in Sack und Asche.
Est 4, 16 "Geh hin, versammele alle Juden von Susa und fastet für mich, indem ihr drei Tage und drei Nächte nichts esset und trinket. Auch ich will mit meinen Dienerinnen fasten. Dann will ich zum König gehen, obwohl es gegen das Gesetz verstößt. Wenn ich deswegen sterben muß, so sterbe ich eben."
1 Makk 3, 47 An jenem Tage fasteten sie, legten Bußgewänder an, streuten Asche auf ihr Haupt und zerrissen ihre Kleider.
Auf Gottes Geheiß - oder doch eher: Wirkung des Fastens, denn man wird offen für Gottes Weisung.
Apg 13, 2 Während sie dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: "Sondert mir doch Barnabas und Saulus zu dem Werke aus, zu dem ich sie berufen habe." 3 Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen.
Unnützes Fasten:
Sir 34, 26 Ebenso steht’s mit dem, der wegen seiner Sünden fastet und sie dann doch wieder begeht. Wer wird sein Gebet erhören? Was nützt es ihm, daß er sich kasteit?
Bar 1, 5 Und sie weinten, fasteten und beteten vor dem Herrn.
Jesus fastete als Vorbereitung für sein öffentliches Wirken. Dieses Fasten ist übernatürlich.
Mt 4, 2 Er fastete vierzig Tage und vierzig Nächte. Dann hungerte ihn.
Mt 9, 14 Da kamen die Jünger des Johannes zu ihm und fragten: "Warum fasten wir und die Pharisäer (soviel), während deine Jünger nicht fasten?" 15 Jesus antwortete ihnen: "Können die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da ihnen der Bräutigam entrissen wird. Dann werden sie fasten.
Mk 2, 18 Die Jünger des Johannes und die Pharisäer hatten Fasttag. Da kamen sie und fragten: "Warum fasten die Jünger des Johannes und die Jünger der Pharisäer, deine Jünger aber fasten nicht?" 19 Jesus erwiderte ihnen: "Können die Hochzeitsgäste fasten, solange der Bräutigam bei ihnen weilt? Solange sie den Bräutigam bei sich haben, können sie nicht fasten. 20 Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam ihnen entrissen ist. An jenem Tag werden sie dann fasten.
Lk 5, 33 Sie sagten zu ihm: "Die Jünger des Johannes wie auch die der Pharisäer fasten häufig und verrichten Gebete, die deinigen aber essen und trinken." 34 Jesus entgegnete ihnen: „Könnt ihr die Hochzeitsgäste zum Fasten anhalten, solang der Bräutigam unter ihnen weilt? 35 Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam ihnen entrissen wird. In jenen Tagen, werden sie dann fasten."
Wie man fastet:
Mt 6, 16 Wenn ihr fastet, so macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler! Sie geben sich ein düsteres Aussehen, damit die Leute es ihnen ansehen, daß sie fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben schon ihren Lohn. 17 Wenn du fastest, salbe dein Haupt und wasche dein Antlitz, 18 damit die Leute nicht sehen, daß du fastest, sondern nur dein Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Lk 18, 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich erwerbe.
Macht des Fastens: Mt 17, 21 Diese Art (von Dämonen) aber wird nur durch Gebet und Fasten ausgetrieben.
Wer hätte das gedacht???
Da klappt man sein Laptop zusammen, packt die Kabel ein und das Laptop natürlich auch, redet noch ein wenig mit der Frau des Internetbesitzers - wird dann auch noch zum "Kaffee" eingeladen (hier trinkt niemand Kaffee) - und dann klingelt das (nur derzeit!!!) allgegenwärtige Handy:
Montag Probearbeit ab 9 Uhr, ca. 2 - 3 Stunden lang.
Halleluja!
Da mußte ich doch glatt nochmal ins Internet und den Beitrag schreiben ...
Montag Probearbeit ab 9 Uhr, ca. 2 - 3 Stunden lang.
Halleluja!
Da mußte ich doch glatt nochmal ins Internet und den Beitrag schreiben ...
Zufall?
Sie hat sich in der Schule nie angestrengt. Gelernt? - Na, Hausaufgaben wird sie wohl gemacht haben. Und dann doch eine Ausbildung gemacht. Als Bürohilfskraft (gibt's denn dazu eine Lehre?). Jetzt ist sie wohl 30 Jahre alt.
Und am Montag fängt sie zu arbeiten an. - Hoffnung auch für mich?
- Und bitte, bitte dafür beten, daß es diesmal bei ihr etwas Dauerhaftes ist! Sonst verliert sie vielleicht doch noch endgültig die Hoffnung ... DANKE.
Und am Montag fängt sie zu arbeiten an. - Hoffnung auch für mich?
- Und bitte, bitte dafür beten, daß es diesmal bei ihr etwas Dauerhaftes ist! Sonst verliert sie vielleicht doch noch endgültig die Hoffnung ... DANKE.
Sonntag, 26. September 2010
Predigt vom Tage
Das Evangelium: Lazarus, der nach einem armen, qualvollen Leben im Schoße Abrahams die Ewigkeit verbringt. Der reiche Prasser namenlos, der in der Hölle Qualen leidet und darum bittet, daß Lazarus die Spitze seines Fingers (immerhin nur die - Qualen doch verdient?) in Wasser taucht und ihm die Zunge kühlt.
Predigt: Was wollte Jesus mit diesem Gleichnis? NEIN!!! Er wollte uns nichts über das Jenseits erzählen? - Hm, ja, ich glaube schon, daß wir wohl irgendwie einmal gerichtet werden ... Aber Jesus wollte uns animieren, uns hier und heute zu engagieren! Heute wird für die Caritas gesammelt!!!
- Ob die Predigt nicht doch etwas zu kurz greift?
Predigt: Was wollte Jesus mit diesem Gleichnis? NEIN!!! Er wollte uns nichts über das Jenseits erzählen? - Hm, ja, ich glaube schon, daß wir wohl irgendwie einmal gerichtet werden ... Aber Jesus wollte uns animieren, uns hier und heute zu engagieren! Heute wird für die Caritas gesammelt!!!
- Ob die Predigt nicht doch etwas zu kurz greift?
Vorstellungsgespräch
... wie üblich war ich viel zu nervös für ein vernünftiges Gespräch. Dennoch wurde ich - lese und staune!!! - zum Probearbeiten eingeladen. Mitten in Berlin. Mitten im Verkehrslärm. Aber sie haben gute Fenster und im Gegensatz zu dem Bild, das ich aus dem Internetauftritt der Praxis gewonnen habe, arbeiten dort ganz normale Menschen, manche sogar in Jeans und Polohemd.
Dennoch hoffe ich auf eine Zusage aus Hamburg. - Noch ist kein Arbeitvertrag unterschrieben. Und wie gesagt: Was gut ist, weiß nur ER. Vielleicht braucht ER mich ja in Berlin.
Irgendwann diese Woche wird also (auf Anruf) probehalber gearbeitet. Whenever.
Zur Erläuterung: Berlin und Hamburg sind wie Myladydorf und Mylady "Mäntelchen". Nur daß es bei Mylady(-dorf) auffällt.
Alle vier Bezeichnungen - ebenso wie die "Negerianer" in unserer Pfarreiengemeinschaft und was an Bezeichnungen schon dasein oder noch kommen mag - haben aber durchaus etwas mit der Realität zu tun. Mehr oder weniger, auf die eine oder andere Weise.
Dennoch hoffe ich auf eine Zusage aus Hamburg. - Noch ist kein Arbeitvertrag unterschrieben. Und wie gesagt: Was gut ist, weiß nur ER. Vielleicht braucht ER mich ja in Berlin.
Irgendwann diese Woche wird also (auf Anruf) probehalber gearbeitet. Whenever.
Zur Erläuterung: Berlin und Hamburg sind wie Myladydorf und Mylady "Mäntelchen". Nur daß es bei Mylady(-dorf) auffällt.
Alle vier Bezeichnungen - ebenso wie die "Negerianer" in unserer Pfarreiengemeinschaft und was an Bezeichnungen schon dasein oder noch kommen mag - haben aber durchaus etwas mit der Realität zu tun. Mehr oder weniger, auf die eine oder andere Weise.
Veranstaltungskalender
"Info's zu den Events der Locations findet Ihr ..." kann man im "Blättle" lesen. Dann folgen immerhin noch fünf richtig geschriebene deutsche Wörter.
Wie wär's mit Info's zu den Event's der Location's ... ??? Das wäre dann konsequent apostrophiert, aber weder im Deutschen noch im Englischen richtig.
Und wenn's schon "Neudeutsch" sein soll, dann schreibt doch bitte "Ihr" klein. Oder?
Wie wär's mit Info's zu den Event's der Location's ... ??? Das wäre dann konsequent apostrophiert, aber weder im Deutschen noch im Englischen richtig.
Und wenn's schon "Neudeutsch" sein soll, dann schreibt doch bitte "Ihr" klein. Oder?
Uns wachsen Flügel
... titelt ein Gasthaus und bewirbt seine Gänsefleischgerichte.
Das sogenannte "Gänsefest" dauert von 8. Oktober bis Weihnachten. Das sind sage und schreibe 78 Tage!!!
OK, Martinsgans und Weihnachtsgans, das lasse ich mir ja eingehen. Aber beinahe 1/4 Jahr lang ein Federviehfest zu feiern - na, ich weiß nicht so recht.
Und der Slogan: Uns wachsen Flügel - Hm. Werden vor dem Schlachten die Federn nicht vielmehr gerupft, wenn das arme Vieh Pech hat sogar bei lebendigem Leib ausgerissen? Also: mich schreckt dieser Werbespruch eher ab ...
Das sogenannte "Gänsefest" dauert von 8. Oktober bis Weihnachten. Das sind sage und schreibe 78 Tage!!!
OK, Martinsgans und Weihnachtsgans, das lasse ich mir ja eingehen. Aber beinahe 1/4 Jahr lang ein Federviehfest zu feiern - na, ich weiß nicht so recht.
Und der Slogan: Uns wachsen Flügel - Hm. Werden vor dem Schlachten die Federn nicht vielmehr gerupft, wenn das arme Vieh Pech hat sogar bei lebendigem Leib ausgerissen? Also: mich schreckt dieser Werbespruch eher ab ...
Ethische Werte
In seinem 1992 erschienenen Buch "Die Linke nach dem Sozialismus" schreibt unser ehemaliger Außen(?)minister Joschka Fischer sinngemäß:
Ethische Werte ohne Rückbezug auf Gott haben keine Zukunft.
Alle Achtung! Gut bemerkt!!! Weiter so!
Ethische Werte ohne Rückbezug auf Gott haben keine Zukunft.
Alle Achtung! Gut bemerkt!!! Weiter so!
Mittwoch, 22. September 2010
GEBETSANLIEGEN
Vorstellungsgespräch am Donnerstag, 23. September 2010 um 14.15 h.
Als Phonotypistin/Arztsekretärin. Auswärts. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, so daß ein SOFORTIGER Umzug nicht nötig ist (aber Umzug ist bekanntlich ja doch notwendig).
Bitte, betet darum, daß Gottes Wille geschieht. Wer weiß denn, ob das DIE Arbeit ist, die Er für mich hat.
DANKE. VERGELT's Gott.
Als Phonotypistin/Arztsekretärin. Auswärts. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, so daß ein SOFORTIGER Umzug nicht nötig ist (aber Umzug ist bekanntlich ja doch notwendig).
Bitte, betet darum, daß Gottes Wille geschieht. Wer weiß denn, ob das DIE Arbeit ist, die Er für mich hat.
DANKE. VERGELT's Gott.
Mittwoch, 8. September 2010
Berufliches - Gedanken
... und wenn, zu Deutsch besser: falls ... ich "DIE" Stelle bekomme, für den Fall habe ich die Aussicht, nebenbei noch eine alte Dame zu betreuen.
Abwarten und (Nein!!! NICHT Tee trinken!!!) Beten. DANK an alle Mitbeter.
- Habt ihr auch alle gut gelesen? Da steht FALLS und dann steht da AUSSICHT. Nix genaues weiß man net.
Und die Aussicht habe ich ja auch ganz weit weg. Und der "ganz weit weg"-Wohnort würde mir VIEL besser gefallen ...
... ob die Anfrage von dort noch aktuell ist? - Aber jetzt mache ich erst mal mein Praktikum zu Ende.
Abwarten und (Nein!!! NICHT Tee trinken!!!) Beten. DANK an alle Mitbeter.
- Habt ihr auch alle gut gelesen? Da steht FALLS und dann steht da AUSSICHT. Nix genaues weiß man net.
Und die Aussicht habe ich ja auch ganz weit weg. Und der "ganz weit weg"-Wohnort würde mir VIEL besser gefallen ...
... ob die Anfrage von dort noch aktuell ist? - Aber jetzt mache ich erst mal mein Praktikum zu Ende.
8. September 2010, Mariä Geburt
a) Ein alter Spruch sagt:
An Mariä Geburt fliegen die Schwalben furt.
Dieses Jahr haben sie sich Ende Juli verabschiedet. Sie haben wohl gespürt, daß das Wetter hier nicht mehr besonders sommerlich sein wird und sich rechtzeitig in nahrhaftere Gefilde verzogen.
b) Was "jeder" hier weiß:
Diakonweihe unseres Herrn Alipius. Nochmals ganz herzliche Segenwünsche!!! Heute morgens bei der Arbeit hatte ich leider keine Hirnzelle frei - bei 12 zu betreuenden Dementen (im Praktikum. Gott sei Dank sind wir mehrere, die ihr Hirn noch beieinander haben. Alleine geht das wohl nicht).
c) Er hat sein Profil geändert. Wird er nun eitel?
Wir feiern heute nicht nur den Geburtstag unserer Gottesmutter, sondern auch ein altbewährter Blogger "wird" heute ein Jahr älter (also, ich werde jeden Tag einen Tag älter. Ein ganzes Jahr bin ich an einem einzigen Tag noch nie älter geworden. Oder?):
Es ergeht ein herzlicher Segenswunsch an Johannes den Älteren von Mater Amata!!!
An Mariä Geburt fliegen die Schwalben furt.
Dieses Jahr haben sie sich Ende Juli verabschiedet. Sie haben wohl gespürt, daß das Wetter hier nicht mehr besonders sommerlich sein wird und sich rechtzeitig in nahrhaftere Gefilde verzogen.
b) Was "jeder" hier weiß:
Diakonweihe unseres Herrn Alipius. Nochmals ganz herzliche Segenwünsche!!! Heute morgens bei der Arbeit hatte ich leider keine Hirnzelle frei - bei 12 zu betreuenden Dementen (im Praktikum. Gott sei Dank sind wir mehrere, die ihr Hirn noch beieinander haben. Alleine geht das wohl nicht).
c) Er hat sein Profil geändert. Wird er nun eitel?
Wir feiern heute nicht nur den Geburtstag unserer Gottesmutter, sondern auch ein altbewährter Blogger "wird" heute ein Jahr älter (also, ich werde jeden Tag einen Tag älter. Ein ganzes Jahr bin ich an einem einzigen Tag noch nie älter geworden. Oder?):
Es ergeht ein herzlicher Segenswunsch an Johannes den Älteren von Mater Amata!!!
Versus Deum
Zur Zelebrationsrichtung Rück-wärts oder zum Volk blickend hier ein gut durchdachter Beitrag.
Dienstag, 7. September 2010
Praktikum
Nachdem das mit der Sozialstation nicht so ganz einfach ist - einfach wegen der Organisation einer Sozialstation, keine besonderen Gründe - mache ich mein Praktikum in einem Haus "der Sozialstation" (kein Eigentum, sie betreut das Haus), in dem Demenzkranke 24 Stunden täglich betreut werden. Das Haus hat aus mir nicht bekannten - aber durchaus gesetzlichen Gründen - nicht den Status eines Altenheimes.
So.
Und soeben gerade habe ich in meinem "Internetloch" DIE Bewerbung abgeschickt, an der mein Herz hängt.
Trotzdem bemühe ich mich darum, offen zu sein für das, was ER von mir will.
Und Nochwas Ganz Wichtiges:
Gottes Segen dem Herrn Alipius!!!
Trotzdem bemühe ich mich darum, offen zu sein für das, was ER von mir will.
Und Nochwas Ganz Wichtiges:
Gottes Segen dem Herrn Alipius!!!
Mittwoch, 1. September 2010
Der Ernst des Lebens
Nachdem ich mir Anfang August zwei Wochen lang den Hosenboden wundgesessen habe in der Pflegehelferschule, wird es nun am Montag praktisch:
um 5.45 h fängt mein Praktikum bei der Sozialstation in Myladydorf an. bis ca. 11 h, dann am Nachmittag nochmal 'ne Tour, dann bekomme ich meine 40 Wochenstunden zusammen ...
Mein Wecker klingelt ja sowieso sonn- und werktags ziemlich früh - damit ich Zeit zum Beten habe. Das muß ich jetzt wohl auf Abends verschieben ...
Ab Montag gibt's morgens dann nur noch ein "normales" Morgengebet und den Engel des Herrn. - vielleicht kann ich mich ja doch noch zur Laudes aufraffen, die für mich ja keine Pflicht ist.
Mal sehen ...
um 5.45 h fängt mein Praktikum bei der Sozialstation in Myladydorf an. bis ca. 11 h, dann am Nachmittag nochmal 'ne Tour, dann bekomme ich meine 40 Wochenstunden zusammen ...
Mein Wecker klingelt ja sowieso sonn- und werktags ziemlich früh - damit ich Zeit zum Beten habe. Das muß ich jetzt wohl auf Abends verschieben ...
Ab Montag gibt's morgens dann nur noch ein "normales" Morgengebet und den Engel des Herrn. - vielleicht kann ich mich ja doch noch zur Laudes aufraffen, die für mich ja keine Pflicht ist.
Mal sehen ...
Dienstag, 31. August 2010
Katholischer Buchladen
In einem katholischen Haus befindet sich ein Buchladen. Also nehme ich zumindest an: es ist ein katholischer Buchladen.
Auf der Suche nach Bibeln stoße ich auf
- Neues Testament
- Neues Testament mit Auswahl Altes Testament
Ganze Bibel
- "einfach so"
- als Familienbibel (Möglichkeit, den Familienstammbaum einzutragen)
- als Jerusalemer Bibel (mit den ZAHLREICHEN Verweisen der Jerusalemer Bibel)
- als bebilderte Bibel
- und noch was vergessen?
Eine große Auswahl! - Wirklich? Drin ist jedesmal die Einheitsübersetzung.
Was es noch gibt:
1 Tisch voll Anselm Grün (Hieß der nicht mal P. Anselm Grün OSB? Oder ist der ausgetreten?)
Was es augenscheinlich nicht gibt:
Bücher über die gregorianische (tridentinische) Messe habe ich nicht gefunden.
Hm.
Auf der Suche nach Bibeln stoße ich auf
- Neues Testament
- Neues Testament mit Auswahl Altes Testament
Ganze Bibel
- "einfach so"
- als Familienbibel (Möglichkeit, den Familienstammbaum einzutragen)
- als Jerusalemer Bibel (mit den ZAHLREICHEN Verweisen der Jerusalemer Bibel)
- als bebilderte Bibel
- und noch was vergessen?
Eine große Auswahl! - Wirklich? Drin ist jedesmal die Einheitsübersetzung.
Was es noch gibt:
1 Tisch voll Anselm Grün (Hieß der nicht mal P. Anselm Grün OSB? Oder ist der ausgetreten?)
Was es augenscheinlich nicht gibt:
Bücher über die gregorianische (tridentinische) Messe habe ich nicht gefunden.
Hm.
Montag, 30. August 2010
Klosterleben
Sie ist - zumindest so ziemlich - die Einzige, die noch in der Lage ist, sich ohne Stock oder Rollator selbstständig fortzubewegen.
Der Gottesdienst wird von einem alten Priester gelesen, der die Wandlungsworte grundsätzlich nicht richtig spricht.
Die Schwestern - jede hat ihren eigenen Fernseher auf der Zelle. - oder besser in ihrem Wohnzimmer?
Und sie ist seit über 20 Jahren die einzige, welche die vom Orden verlangte eine Stunde nächtliche Anbetung - jede Nacht!!! - hält.
Liebe Schwestern, wundert ihr euch, wenn der Nachwuchs ausbleibt? Wenn's im Kloster doch zugeht wie daheim auch, warum soll ich dann ins Kloster???
Der Gottesdienst wird von einem alten Priester gelesen, der die Wandlungsworte grundsätzlich nicht richtig spricht.
Die Schwestern - jede hat ihren eigenen Fernseher auf der Zelle. - oder besser in ihrem Wohnzimmer?
Und sie ist seit über 20 Jahren die einzige, welche die vom Orden verlangte eine Stunde nächtliche Anbetung - jede Nacht!!! - hält.
Liebe Schwestern, wundert ihr euch, wenn der Nachwuchs ausbleibt? Wenn's im Kloster doch zugeht wie daheim auch, warum soll ich dann ins Kloster???
Mittwoch, 18. August 2010
Eine ungelesene eMail
... habe ich, sie wird mir aber nicht angezeigt. Sollte das ein Kommentar für einen meiner Beiträge sein, bitte ich um Verzeihung ... irgendwas klemmt.
Habe ich übrigens schon vor ein paar Tagen gesehen, ... oder schon wieder eine neue unlesbare eMail?
Habe ich übrigens schon vor ein paar Tagen gesehen, ... oder schon wieder eine neue unlesbare eMail?
Ende der Kirmes
Das Myladydorfer "Oktoberfest", "Kiliani-'Messe'" geht zu Ende.
Ein Kind schaut zu, wie die Männer die Fahrgeschäfte abbauen.
"Die machen die 'Mess' kaputt!" schimpft der Junge.
Ein Kind schaut zu, wie die Männer die Fahrgeschäfte abbauen.
"Die machen die 'Mess' kaputt!" schimpft der Junge.
Eltern und Kinder
Nein, was sie mit ihren Eltern erlebt hat, nie ein DANKE für ihre viele Arbeit erhalten, und überhaupt ... Nein, sie hat eine Glaswand zwischen sich und ihren Eltern aufgerichtet ...
Als ich sie einige Tage nach der Beerdigung ihrer Mutter anrufe, klingt ihre Stimme tränenverwaschen.
Gott sei DANK, das Glas war doch durchlässig ...
Als ich sie einige Tage nach der Beerdigung ihrer Mutter anrufe, klingt ihre Stimme tränenverwaschen.
Gott sei DANK, das Glas war doch durchlässig ...
Freitag, 13. August 2010
Kuckuck!!!
Ja, da bin ich wieder!
Pflegehelferprüfung bestanden und gleich nach dem Mittagessen den Rucksack gepackt und ab in den Bus. Einen Teil meiner Utensilien mußte ich dortlassen, aber die hole ich am Sonntag bei einer kleinen Spritztour ab.
Ähem ... warum Kuckuck? Was zum Kuckuck soll das bedeuten? - ich bin hier im angekündigten "Loch", durch das ich ins Internet kann. Da wird mal kurz geKUCKT, und dann wieder zu gemacht ...
Ab jetzt werdet ihr mich also wieder öfters lesen, sicher werde ich nicht jeden Tag hier sein, aber doch 2 - 3x die Woche ...
Also: Auf ein Neues!!!
Pflegehelferprüfung bestanden und gleich nach dem Mittagessen den Rucksack gepackt und ab in den Bus. Einen Teil meiner Utensilien mußte ich dortlassen, aber die hole ich am Sonntag bei einer kleinen Spritztour ab.
Ähem ... warum Kuckuck? Was zum Kuckuck soll das bedeuten? - ich bin hier im angekündigten "Loch", durch das ich ins Internet kann. Da wird mal kurz geKUCKT, und dann wieder zu gemacht ...
Ab jetzt werdet ihr mich also wieder öfters lesen, sicher werde ich nicht jeden Tag hier sein, aber doch 2 - 3x die Woche ...
Also: Auf ein Neues!!!
Freitag, 30. Juli 2010
Wie es weitergeht
... wurde ich im Kommentarbereich gefragt.
Entschuldigung, das ist ja schon sooo lange her, daß ich das geschrieben habe.
Entschuldigung, das ist ja schon sooo lange her, daß ich das geschrieben habe.
Donnerstag, 29. Juli 2010
Der Rucksack ist gepackt
... bis auf ein paar Dinge, die man bis zuletzt braucht: Wecker, Stundenbuch, Hausschuhe; eine Hose ist noch zu bügeln und auch eine Bluse, die ich beide heute erst gewaschen habe. Das war wohl der Abschied von der Waschmaschine, und wenn ich zurückkomme ist auch der Kühlschrank und was alles auch immer nicht mehr da ...
(... und ich wohl nicht hier sondern zwischen meinen Möbeln).
Aber dann habe ich meine Prüfung als Krankenpflegehelfer hinter mir - und meinen Urlaub und das zur Anerkennung der Prüfung notwendige Praktikum vor mir ...
Daß ich morgen noch mal eine Verbindung ins Internet bastle, ist sehr unwahrscheinlich. Also:
Bis bald!!!
(Ähem ... hat da gerade jemand "Wieso Rucksack? Koffer!?!" gesagt?)
(... und ich wohl nicht hier sondern zwischen meinen Möbeln).
Aber dann habe ich meine Prüfung als Krankenpflegehelfer hinter mir - und meinen Urlaub und das zur Anerkennung der Prüfung notwendige Praktikum vor mir ...
Daß ich morgen noch mal eine Verbindung ins Internet bastle, ist sehr unwahrscheinlich. Also:
Bis bald!!!
(Ähem ... hat da gerade jemand "Wieso Rucksack? Koffer!?!" gesagt?)
Buchbesprechung
... bei Josef Bordat. Nachdem man bei ihm nicht kommentieren kann, tue ich es eben hier.
Mittwoch, 28. Juli 2010
Aufschub
... Nachdem die brauchbaren Sachen in einem offenen Anhänger transportiert werden sollten und das Wetter heute eher so aussah, als würden wir nicht in Myladydorf sondern in REGEN wohnen, soll die Veranstaltung am Samstag stattfinden.
Da bin ich schon auf Schulung. Also noch ein wenig Zeit hier und die Aktion läuft ohne mein Herzeleid - denn dazu werde ich keine Zeit haben ...
Da bin ich schon auf Schulung. Also noch ein wenig Zeit hier und die Aktion läuft ohne mein Herzeleid - denn dazu werde ich keine Zeit haben ...
Und nun?
Am Nachmittag kommt die familieninterne "das-kann-man-noch-brauchen"-Abfuhr, incl. Kühlschrank, Waschmaschine und was noch alles. Also mein letzter Tag hier?
Mit ziemlicher Sicherheit werde ich mich nun also etwas "rarbloggen".
Bis zum nächsten Mal. Und das tägliche Gesätz Rosenkranz in allen Anliegen der Blogoezese - es klappt zwar nicht immer, aber ich bleibe dran, auch wenn ich informationstechnisch nicht auf dem neuesten Stand bin.
Eugenie
Mit ziemlicher Sicherheit werde ich mich nun also etwas "rarbloggen".
Bis zum nächsten Mal. Und das tägliche Gesätz Rosenkranz in allen Anliegen der Blogoezese - es klappt zwar nicht immer, aber ich bleibe dran, auch wenn ich informationstechnisch nicht auf dem neuesten Stand bin.
Eugenie
Dienstag, 27. Juli 2010
Montag, 26. Juli 2010
DANK
an QUO VADIS für diesen Trost an Wohnungs- und Arbeitssuchende:
"Auch der Sperling findet ein Haus* und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen
deine Altäre, Herr der Heerscharen,* mein Gott und mein König.
Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,* die dich allezeit loben.
Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir;* sie schreiten dahin mit wachsender Kraft."
(Aus Psalm 84)
"Auch der Sperling findet ein Haus* und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen
deine Altäre, Herr der Heerscharen,* mein Gott und mein König.
Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,* die dich allezeit loben.
Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir;* sie schreiten dahin mit wachsender Kraft."
(Aus Psalm 84)
Sonntag, 25. Juli 2010
Die Segnungen einer Pfarreiengemeinschaft
Früher war es so:
Es gab 7 selbstständige Pfarreien und 5 Priester + dem "alten Herrn" im Krankenhaus.
A: 1 Priester, 1 Kaplan, 1 Priester im Ruhestand, 2 Kirchen, 1 Krankenhauskapelle, 1 Kreuzbergkapelle, die aber früher wie heute nur zu besonderen Anlässen genutzt wird.
B: 1 Priester, der hauptberuflich an der Schule tätig war.
C, D und E, betreut von einem Priester, Pfarrei E wurde etliche Jahre vor Gründung der Pfarreiengemeisnchaft auf eigenen Wunsch Pfarrei A zugewiesen.
F und G, betreut von einem Priester.
Jeder Priester (außer dem "alten Herrn") hatte also in den vorgeschriebenen Abständen 1 - 2 Pfarrgemeinderats- und Kirchenverwaltungssitzungen
Heute verhält es sich folgendermaßen:
Es gibt 7 selbstständige Pfarreien und 1 hauptverantwortlichen Priester, 1 "alten Herrn", der seine kleine Pfarrei nach dem altersbedingten Ende des Schuldienstes als "Ruhestandssitz" behalten hat, 2 Negerianer, die in der Bischofsstadt studieren (Aufbaustudium), einer wohnt in der Bischofsstadt, einer in der am weitesten von der Bischofsstadt entfernten Pfarrei der Pfarreiengemeinschaft (armer Kerl!!!). Zusätzlich gibt es 3 (Pastoral-? Gemeinde-?) Referenten und eine Ordensschwester, deren Funktion mir aufgrund meines Desinteresses für organisatorische Fragen nicht genau bekannt ist, dürfte aber auch zur Referentenklasse gehören. Hat früher in einem Kindergarten gearbeitet und ist dort aus Altersgründen ausgeschieden. Sie hat also wohl kein "volles Programm".
Die Negerianer werden, da sie studieren, nur für ihre tatsächlich geleisteten Stunden bezahlt und tragen keine Verantwortung in den Pfarreien, in denen sie eingesetzt sind.
Der hauptverantwortliche Priester hat jetzt also 7 x Pfarrgemeinderat- und 7 x Kirchenverwaltungssitzung (statt früher 1- oder 2x, je nach Einsatzort). Und damit die Pfarreiengemeinschaft zusammenwächst, gibt's auch noch einen übergeordneten "gemeinsamen Ausschuß", in dem sich regelmäßig eine Auswahl der Pfarrgemeinderäte (und Kirchenverwaltungen?) trifft.
Herzlichen Glückwunsch!
In diesem Zusammenhang sei auf diesen Artikel verwiesen.
Es gab 7 selbstständige Pfarreien und 5 Priester + dem "alten Herrn" im Krankenhaus.
A: 1 Priester, 1 Kaplan, 1 Priester im Ruhestand, 2 Kirchen, 1 Krankenhauskapelle, 1 Kreuzbergkapelle, die aber früher wie heute nur zu besonderen Anlässen genutzt wird.
B: 1 Priester, der hauptberuflich an der Schule tätig war.
C, D und E, betreut von einem Priester, Pfarrei E wurde etliche Jahre vor Gründung der Pfarreiengemeisnchaft auf eigenen Wunsch Pfarrei A zugewiesen.
F und G, betreut von einem Priester.
Jeder Priester (außer dem "alten Herrn") hatte also in den vorgeschriebenen Abständen 1 - 2 Pfarrgemeinderats- und Kirchenverwaltungssitzungen
Heute verhält es sich folgendermaßen:
Es gibt 7 selbstständige Pfarreien und 1 hauptverantwortlichen Priester, 1 "alten Herrn", der seine kleine Pfarrei nach dem altersbedingten Ende des Schuldienstes als "Ruhestandssitz" behalten hat, 2 Negerianer, die in der Bischofsstadt studieren (Aufbaustudium), einer wohnt in der Bischofsstadt, einer in der am weitesten von der Bischofsstadt entfernten Pfarrei der Pfarreiengemeinschaft (armer Kerl!!!). Zusätzlich gibt es 3 (Pastoral-? Gemeinde-?) Referenten und eine Ordensschwester, deren Funktion mir aufgrund meines Desinteresses für organisatorische Fragen nicht genau bekannt ist, dürfte aber auch zur Referentenklasse gehören. Hat früher in einem Kindergarten gearbeitet und ist dort aus Altersgründen ausgeschieden. Sie hat also wohl kein "volles Programm".
Die Negerianer werden, da sie studieren, nur für ihre tatsächlich geleisteten Stunden bezahlt und tragen keine Verantwortung in den Pfarreien, in denen sie eingesetzt sind.
Der hauptverantwortliche Priester hat jetzt also 7 x Pfarrgemeinderat- und 7 x Kirchenverwaltungssitzung (statt früher 1- oder 2x, je nach Einsatzort). Und damit die Pfarreiengemeinschaft zusammenwächst, gibt's auch noch einen übergeordneten "gemeinsamen Ausschuß", in dem sich regelmäßig eine Auswahl der Pfarrgemeinderäte (und Kirchenverwaltungen?) trifft.
Herzlichen Glückwunsch!
In diesem Zusammenhang sei auf diesen Artikel verwiesen.
Ist Gott barmherzig oder gerecht? Oder doch beides?
17. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C
Übersetzung: Henne (incl. *Kommentar)
Ankündigung des Gerichtes über Sodoma
Gen 18, 16 Nun brachen die Männer von dort auf und wandten sich gegen Sodoma. 17 Abraham ging mit ihnen, um ihnen das Geleite zu geben. Da dachte der Herr: „Soll ich vor Abraham geheim halten, was ich zu tun vorhabe? 18 Abraham soll doch zu einem großen und mächtigen Volke werden, und in ihm sollen alle Völker der Erde gesegnet sein. 19 Deshalb will ich es ihn wissen lassen, damit er seinen Kindern und seiner Nachkommenschaft gebietet, den Weg des Herrn innezuhalten durch Übung von Gerechtigkeit und Recht, damit der Herr an Abraham in Erfüllung gehen lasse, was er ihm verheißen hat.“ 20 So sprach denn der Herr: „Die Klage über Sodoma und Gomorrha ist gar groß und schwer. 21 Darum will ich hinabgehen und zusehen, ob sie so gehandelt haben, wie die Klage, die zu mir gedrungen ist, von ihnen meldet, oder nicht. Ich will es wissen.“
Abrahams Fürsprache
22* Hierauf wandten sich die anderen Männer von dort gen Sodoma, während Abraham noch vor dem Herrn stehenblieb. 23 Da trat Abraham näher heran und sagte: „Willst du wirklich den Gerechten zugleich mit dem Gottlosen umkommen lassen? 24 Vielleicht gibt es in der Stadt fünfzig Gerechte. Willst du sie wirklich mitvertilgen oder nicht lieber den Ort verschonen um der fünfzig Gerechten willen, die darin sind? 25 Es liege dir fern, so zu handeln, dass du den Gerechten mit dem Gottlosen wegraffst und es dem Gerechten ebenso ergeht wie dem Gottlosen! Das liege dir fern! Sollte der Richter der ganzen Welt nicht Gerechtigkeit üben? 26 Da antwortete der Herr: „Fände ich in Sodoma fünfzig Gerechte in der Stadt, so wollte ich dem ganzen Ort um ihretwillen vergeben.“ 27 Abraham aber begann von neuem und sprach: „Ich habe mich nun einmal unterfangen, zum Herrn zu reden, obwohl ich nur Staub und Asche bin. 28 Vielleicht fehlen an den fünfzig Gerechten noch fünf. Willst du wegen dieser fünf die ganze Stadt zerstören?“ Er antwortete: „Ich will sie nicht zerstören, wenn ich dort fünfundvierzig finde. 29 Darauf redete er abermals mit ihm und sagte: „Vielleicht finden sich dort nur vierzig.“ Jener erwiderte: „Auch tue ich es um der vierzig willen nicht.“ 30 Da sagte er: „Ach, zürne nicht, Herr, wen ich nochmals rede! Vielleicht finden sich nur dreißig dort.“ Er entgegnete: „Ich will es auch nicht tun, wenn ich dort dreißig finde.“ 31 Da sagte er: „Ich habe es nun einmal unterfangen, zum Herrn zu sprechen! Vielleicht finden sich nur zwanzig dort.“ Er antwortete: „Ich werde sie auch um der zwanzig willen nicht vernichten.“ 32 Nun sagte er: „Ach, zürne nicht, Herr, wenn ich nur noch dieses eine Mal rede! Vielleicht finden sich dort nur zehn.“ Er erwiderte: „Ich werde sie auch um der zehn willen nicht vernichten.“ Hierauf ging der Herr sogleich nach Beendigung des Gespräches mit Abraham weg. Abraham aber kehrte nach Hause zurück.
*Gen 18, 22 – 33 Das Zwiegespräch ist ein Beispiel für die Kraft, die dem Fürbittgebet des Frommen innewohnt.
- Was ist das? Abraham spricht von Gerechtigkeit, hofft, bittet aber, dass Gott den Ort verschont, wenn dort 50 Gerechte wohnen. Wäre DAS nicht Gerechtigkeit, wenn Abraham bäte, Gott möge den Gerechten einen Hinweis geben, dass sie umziehen sollten, ihnen einen neuen Wohnort zuweisen? So wie damals bei Noah mit der Arche? Das wäre Gerechtigkeit. Abraham aber bittet um Gottes Erbarmen, das ganze Gebiet zu verschonen, wenn (letztendlich) dort auch nur zehn Gerechte (mit ihren Familien) wohnen. Ja, Gott ist barmherzig! Er lässt sich schon mal überhaupt auf den „Handel“ ein, der mit Gerechtigkeit – wie eben ausgeführt – nichts zu tun hat, sondern mit Barmherzigkeit.
In Kapitel 19 – ich mag das jetzt nicht alles abtippen – geht Gott zu Lot, dem „Bruder“ Abrahams, wo er gastfreundlich aufgenommen und zur Übernachtung eingeladen wird. Gott informiert Lot über sein Vorhaben, gibt im die Chance, dem Gericht über die Stadt, das er und sein Haus nicht verdient hat, zu entkommen. – DAS ist Gerechtigkeit. Der Gerechte entkommt der Strafe. Sogar seine Schwiegersöhne informierte Lot (V. 14). Ob sie ein gerechtes Leben führten? Jedenfalls glauben sie ihm nicht. Nur Lot, seine Frau und die beiden noch nicht verheirateten Töchter bleiben zu retten, auch die müssen vom Engel gedrängt werden, damit sie nicht doch in das Gericht hineingeraten (V. 16). Doch dann fällt es Lot noch ein, mit dem Engel um den Ort der Rettung zu verhandeln (V. 18). Was ist der Mensch, dass er solches wagt? Doch der Engel gibt nach ...
Und: wer – bei aller Ehrbarkeit – doch an den Vergnügungen der Welt hängt wie Lots Frau, die sich umwendet und zurückblickt ... auch der wird nicht verschont (V. 26).
Gott ist also gerecht und barmherzig. Das widerspricht sich nicht.
Übersetzung: Henne (incl. *Kommentar)
Ankündigung des Gerichtes über Sodoma
Gen 18, 16 Nun brachen die Männer von dort auf und wandten sich gegen Sodoma. 17 Abraham ging mit ihnen, um ihnen das Geleite zu geben. Da dachte der Herr: „Soll ich vor Abraham geheim halten, was ich zu tun vorhabe? 18 Abraham soll doch zu einem großen und mächtigen Volke werden, und in ihm sollen alle Völker der Erde gesegnet sein. 19 Deshalb will ich es ihn wissen lassen, damit er seinen Kindern und seiner Nachkommenschaft gebietet, den Weg des Herrn innezuhalten durch Übung von Gerechtigkeit und Recht, damit der Herr an Abraham in Erfüllung gehen lasse, was er ihm verheißen hat.“ 20 So sprach denn der Herr: „Die Klage über Sodoma und Gomorrha ist gar groß und schwer. 21 Darum will ich hinabgehen und zusehen, ob sie so gehandelt haben, wie die Klage, die zu mir gedrungen ist, von ihnen meldet, oder nicht. Ich will es wissen.“
Abrahams Fürsprache
22* Hierauf wandten sich die anderen Männer von dort gen Sodoma, während Abraham noch vor dem Herrn stehenblieb. 23 Da trat Abraham näher heran und sagte: „Willst du wirklich den Gerechten zugleich mit dem Gottlosen umkommen lassen? 24 Vielleicht gibt es in der Stadt fünfzig Gerechte. Willst du sie wirklich mitvertilgen oder nicht lieber den Ort verschonen um der fünfzig Gerechten willen, die darin sind? 25 Es liege dir fern, so zu handeln, dass du den Gerechten mit dem Gottlosen wegraffst und es dem Gerechten ebenso ergeht wie dem Gottlosen! Das liege dir fern! Sollte der Richter der ganzen Welt nicht Gerechtigkeit üben? 26 Da antwortete der Herr: „Fände ich in Sodoma fünfzig Gerechte in der Stadt, so wollte ich dem ganzen Ort um ihretwillen vergeben.“ 27 Abraham aber begann von neuem und sprach: „Ich habe mich nun einmal unterfangen, zum Herrn zu reden, obwohl ich nur Staub und Asche bin. 28 Vielleicht fehlen an den fünfzig Gerechten noch fünf. Willst du wegen dieser fünf die ganze Stadt zerstören?“ Er antwortete: „Ich will sie nicht zerstören, wenn ich dort fünfundvierzig finde. 29 Darauf redete er abermals mit ihm und sagte: „Vielleicht finden sich dort nur vierzig.“ Jener erwiderte: „Auch tue ich es um der vierzig willen nicht.“ 30 Da sagte er: „Ach, zürne nicht, Herr, wen ich nochmals rede! Vielleicht finden sich nur dreißig dort.“ Er entgegnete: „Ich will es auch nicht tun, wenn ich dort dreißig finde.“ 31 Da sagte er: „Ich habe es nun einmal unterfangen, zum Herrn zu sprechen! Vielleicht finden sich nur zwanzig dort.“ Er antwortete: „Ich werde sie auch um der zwanzig willen nicht vernichten.“ 32 Nun sagte er: „Ach, zürne nicht, Herr, wenn ich nur noch dieses eine Mal rede! Vielleicht finden sich dort nur zehn.“ Er erwiderte: „Ich werde sie auch um der zehn willen nicht vernichten.“ Hierauf ging der Herr sogleich nach Beendigung des Gespräches mit Abraham weg. Abraham aber kehrte nach Hause zurück.
*Gen 18, 22 – 33 Das Zwiegespräch ist ein Beispiel für die Kraft, die dem Fürbittgebet des Frommen innewohnt.
- Was ist das? Abraham spricht von Gerechtigkeit, hofft, bittet aber, dass Gott den Ort verschont, wenn dort 50 Gerechte wohnen. Wäre DAS nicht Gerechtigkeit, wenn Abraham bäte, Gott möge den Gerechten einen Hinweis geben, dass sie umziehen sollten, ihnen einen neuen Wohnort zuweisen? So wie damals bei Noah mit der Arche? Das wäre Gerechtigkeit. Abraham aber bittet um Gottes Erbarmen, das ganze Gebiet zu verschonen, wenn (letztendlich) dort auch nur zehn Gerechte (mit ihren Familien) wohnen. Ja, Gott ist barmherzig! Er lässt sich schon mal überhaupt auf den „Handel“ ein, der mit Gerechtigkeit – wie eben ausgeführt – nichts zu tun hat, sondern mit Barmherzigkeit.
In Kapitel 19 – ich mag das jetzt nicht alles abtippen – geht Gott zu Lot, dem „Bruder“ Abrahams, wo er gastfreundlich aufgenommen und zur Übernachtung eingeladen wird. Gott informiert Lot über sein Vorhaben, gibt im die Chance, dem Gericht über die Stadt, das er und sein Haus nicht verdient hat, zu entkommen. – DAS ist Gerechtigkeit. Der Gerechte entkommt der Strafe. Sogar seine Schwiegersöhne informierte Lot (V. 14). Ob sie ein gerechtes Leben führten? Jedenfalls glauben sie ihm nicht. Nur Lot, seine Frau und die beiden noch nicht verheirateten Töchter bleiben zu retten, auch die müssen vom Engel gedrängt werden, damit sie nicht doch in das Gericht hineingeraten (V. 16). Doch dann fällt es Lot noch ein, mit dem Engel um den Ort der Rettung zu verhandeln (V. 18). Was ist der Mensch, dass er solches wagt? Doch der Engel gibt nach ...
Und: wer – bei aller Ehrbarkeit – doch an den Vergnügungen der Welt hängt wie Lots Frau, die sich umwendet und zurückblickt ... auch der wird nicht verschont (V. 26).
Gott ist also gerecht und barmherzig. Das widerspricht sich nicht.
Samstag, 24. Juli 2010
Danksagung
Aus einer Anzeige zur DANKsagung
"Gebt euren Toten Heimrecht, ihr Lebendigen,
daß wir unter euch wohnen und weilen dürfen in dunklen und hellen Stunden.
Weint uns nicht nach, daß jeder Freund sich scheuen muß von uns zu reden.
Macht, daß die Freunde sich ein Herz fassen, von uns zu plaudern und zu lachen!
Gebt uns Heimrecht wie wir's im Leben genossen haben!"
Ja. Das kann ich nur voll unterschreiben: Eugenie R.
"Gebt euren Toten Heimrecht, ihr Lebendigen,
daß wir unter euch wohnen und weilen dürfen in dunklen und hellen Stunden.
Weint uns nicht nach, daß jeder Freund sich scheuen muß von uns zu reden.
Macht, daß die Freunde sich ein Herz fassen, von uns zu plaudern und zu lachen!
Gebt uns Heimrecht wie wir's im Leben genossen haben!"
Ja. Das kann ich nur voll unterschreiben: Eugenie R.
... und jetzt?
Wie geht es nun am besten weiter?
Klar, in der Wohnung möchte ich nicht bleiben, sonst schimmle ich irgendwann und/oder meine Möbel bekommen Asthma. NOCH ist die Wohnung soweit trocken. Wie lange noch (an dieser Stelle einen herzlichen Gruß an das Maiglöckchen)?
Ein Internetarbeitsplatz wäre mir am liebsten, aber dazu brauche ich - komisch! - Internet. Und in dem noch-nicht-Feuchtbiotop von Wohnung jetzt nochmal Telefon anmelden? Hier ist ja in Kürze Baustelle, und das "Loch", durch das ich mal ins Internet kann, ist nicht für mich reserviert, so daß ich da eben nicht 4 oder 6 Stunden am Tag - oder gar mehr - arbeiten könnte.
Wohnung in meinem Lieblingsort? - Hm ... Fehlanzeige. Die Kasernen der abgezogenen Amerikaner sind noch nicht so weit - und zusätzlich ist dies ja bekanntlich eine Universitätsstadt.
Heute habe ich eine Wohnung angeboten bekommen (ImmoHändler), 35 Quadratmeter, 400 € warm - über 1/2 Stunde Fußweg von meinem Lieblingsaufenthalt ... Und nachdem ich ja noch nicht weiß, wie viel ich verdienen werde bei der Arbeit, die ich noch nicht habe ... ist das GEWAGT, wenn ich die Wohnung ernsthaft ins Auge fasse ... Also Absage.
Also arbeitslos bis ich eine passende Wohnung finde? Weihnachten in der Wohung Myladydorf und nach dem Winter eventuell Schimmel in der Lunge und Asthma an den Möbeln? Au weia!!!
Kann mir jemand einen Zentner Gottvertrauen besorgen? Ratenzahlung erfolgt nach erfolgreichem Umzug und Arbeitsbeginn - selbstverständlich erst nach Bestehen der Probezeit. DANKE.
Klar, in der Wohnung möchte ich nicht bleiben, sonst schimmle ich irgendwann und/oder meine Möbel bekommen Asthma. NOCH ist die Wohnung soweit trocken. Wie lange noch (an dieser Stelle einen herzlichen Gruß an das Maiglöckchen)?
Ein Internetarbeitsplatz wäre mir am liebsten, aber dazu brauche ich - komisch! - Internet. Und in dem noch-nicht-Feuchtbiotop von Wohnung jetzt nochmal Telefon anmelden? Hier ist ja in Kürze Baustelle, und das "Loch", durch das ich mal ins Internet kann, ist nicht für mich reserviert, so daß ich da eben nicht 4 oder 6 Stunden am Tag - oder gar mehr - arbeiten könnte.
Wohnung in meinem Lieblingsort? - Hm ... Fehlanzeige. Die Kasernen der abgezogenen Amerikaner sind noch nicht so weit - und zusätzlich ist dies ja bekanntlich eine Universitätsstadt.
Heute habe ich eine Wohnung angeboten bekommen (ImmoHändler), 35 Quadratmeter, 400 € warm - über 1/2 Stunde Fußweg von meinem Lieblingsaufenthalt ... Und nachdem ich ja noch nicht weiß, wie viel ich verdienen werde bei der Arbeit, die ich noch nicht habe ... ist das GEWAGT, wenn ich die Wohnung ernsthaft ins Auge fasse ... Also Absage.
Also arbeitslos bis ich eine passende Wohnung finde? Weihnachten in der Wohung Myladydorf und nach dem Winter eventuell Schimmel in der Lunge und Asthma an den Möbeln? Au weia!!!
Kann mir jemand einen Zentner Gottvertrauen besorgen? Ratenzahlung erfolgt nach erfolgreichem Umzug und Arbeitsbeginn - selbstverständlich erst nach Bestehen der Probezeit. DANKE.
Statistik aktuell
... na, wenn wir schon so einen fleißigen Rechner haben, will ich mich auch auf die Socken machen und in den "Akten" wühlen. Sitze ja gerade am Internet. Hier die Zusammenfassung aller bekannten Daten:
Katholiken in Myladydorf:
1993: 6557 Personen, das entspricht 59,70 % von 10 982 Einwohnern
Ev.luth.: 2822 Personen, das entspricht 25,70 %
sonst: 1603 Personen, das entspricht 14,60 %
1996: 6430 Personen, das entspricht 57,70 %
2001: 6328 Personen, das entspricht 54,24 %
2010: 5454 Personen, das entspricht 50,3 % von 11440 Einwohnern
e.l.: 2757 Personen, das entspricht 24,1 %
sonst 2929 Personen, das entspricht 25,6 %
... jetzt haben wir schon mehr "sonstige" als Protestanten ...
Katholiken in Myladydorf:
1993: 6557 Personen, das entspricht 59,70 % von 10 982 Einwohnern
Ev.luth.: 2822 Personen, das entspricht 25,70 %
sonst: 1603 Personen, das entspricht 14,60 %
1996: 6430 Personen, das entspricht 57,70 %
2001: 6328 Personen, das entspricht 54,24 %
2010: 5454 Personen, das entspricht 50,3 % von 11440 Einwohnern
e.l.: 2757 Personen, das entspricht 24,1 %
sonst 2929 Personen, das entspricht 25,6 %
... jetzt haben wir schon mehr "sonstige" als Protestanten ...
Freitag, 23. Juli 2010
Statistik-Ergänzung
Katholiken in Myladydorf:
1993: 6557 Personen, das entspricht 59,70 % von 10 982 Einwohnern
Ev.luth.: 2822 Personen, das entspricht 25,70 %
sonst: 1603 Personen, das entspricht 14,60 %
1996: 6430 Personen, das entspricht 57,70 %
2001: 6328 Personen, das entspricht 54,24 %
... und Josef Bordat hat's wieder nicht gelassen und mitgerechnet:
"Dann lasst uns mal nachrechnen...
Myladydorf:
1993: 6557 Personen
1996: 6430 Personen (Rückgang: 127; 1,9 Prozent für 3-Jahres-Periode, also 0,6 % p.a.)
2001: 6328 Personen (Rückgang: 101; 1,6 Prozent für 5-Jahres-Periode, also 0,3% p.a.)
Die Dynamik des Rückgangs ist also abgeschwächt. Das macht die Lage besser als in Deutschland, wo die Dynamik in der zweiten Periode dramatisch zunimmt.
Deutschland:
1993: 28.003.000 Personen
1996: 27.533.000 Personen (Rückgang: 470.0000; 1,7 Prozent für 3-Jahres-Periode, also 0,55% p.a.)
2001: 26.656.000 Personen (Rückgang: 877.000; 3,2 Prozent für 5-Jahres-Periode, also 0,65% p.a.)
Für Deutschland setzt sich der Trend fort (der von mir angesprochene „Benedikt-Effekt“ betraf nur das Jahr 2005 selbst, in 2006 ff. geht es unvermindert weiter bergab.
2006: 25.685.000 Personen (Rückgang: 971.000; 3,6 Prozent für 5 Jahresperiode, also 0,7% p.a.)
Wenn in Myladydorf auch in der dritten Periode der Trend der zweiten anhält (Schwund halb so groß wie in D, also 1,8 Prozent), dann gäbe es dort 2006 114 Katholiken weniger, also 6214. Wäre interessant zu wissen, ob das stimmt.
Die Kirche in Deutschland hat seit der Wiedervereinigung etwa 3 Millionen Gläubige (11 Prozent) verloren. Das ist eine wirklich dramatische Entwicklung, zumal die Zahl der Katholiken weltweit im gleichen Zeitraum von 0,929 auf 1,116 Mrd. stieg, also um 187 Mio. oder 19 Prozent.
(Trotzdem) ein schönes WE,
Ihr
Josef Bordat"
DANKE! ... vielleicht finde ich ja auch irgendwo die aktuellen Zahlen? Mal sehen ...
1993: 6557 Personen, das entspricht 59,70 % von 10 982 Einwohnern
Ev.luth.: 2822 Personen, das entspricht 25,70 %
sonst: 1603 Personen, das entspricht 14,60 %
1996: 6430 Personen, das entspricht 57,70 %
2001: 6328 Personen, das entspricht 54,24 %
... und Josef Bordat hat's wieder nicht gelassen und mitgerechnet:
"Dann lasst uns mal nachrechnen...
Myladydorf:
1993: 6557 Personen
1996: 6430 Personen (Rückgang: 127; 1,9 Prozent für 3-Jahres-Periode, also 0,6 % p.a.)
2001: 6328 Personen (Rückgang: 101; 1,6 Prozent für 5-Jahres-Periode, also 0,3% p.a.)
Die Dynamik des Rückgangs ist also abgeschwächt. Das macht die Lage besser als in Deutschland, wo die Dynamik in der zweiten Periode dramatisch zunimmt.
Deutschland:
1993: 28.003.000 Personen
1996: 27.533.000 Personen (Rückgang: 470.0000; 1,7 Prozent für 3-Jahres-Periode, also 0,55% p.a.)
2001: 26.656.000 Personen (Rückgang: 877.000; 3,2 Prozent für 5-Jahres-Periode, also 0,65% p.a.)
Für Deutschland setzt sich der Trend fort (der von mir angesprochene „Benedikt-Effekt“ betraf nur das Jahr 2005 selbst, in 2006 ff. geht es unvermindert weiter bergab.
2006: 25.685.000 Personen (Rückgang: 971.000; 3,6 Prozent für 5 Jahresperiode, also 0,7% p.a.)
Wenn in Myladydorf auch in der dritten Periode der Trend der zweiten anhält (Schwund halb so groß wie in D, also 1,8 Prozent), dann gäbe es dort 2006 114 Katholiken weniger, also 6214. Wäre interessant zu wissen, ob das stimmt.
Die Kirche in Deutschland hat seit der Wiedervereinigung etwa 3 Millionen Gläubige (11 Prozent) verloren. Das ist eine wirklich dramatische Entwicklung, zumal die Zahl der Katholiken weltweit im gleichen Zeitraum von 0,929 auf 1,116 Mrd. stieg, also um 187 Mio. oder 19 Prozent.
(Trotzdem) ein schönes WE,
Ihr
Josef Bordat"
DANKE! ... vielleicht finde ich ja auch irgendwo die aktuellen Zahlen? Mal sehen ...
Donnerstag, 22. Juli 2010
22.07. - Blogpatrozinium
Liebe Maria Magdalena!!!
Gottes Segen und
"Auf viele Jahre!!!" Ad multos annos!!!
- da gibt's so eine schöne Vertonung dazu. Aber die Buchstaben transportieren leider keine Töne ...
Gottes Segen und
"Auf viele Jahre!!!" Ad multos annos!!!
- da gibt's so eine schöne Vertonung dazu. Aber die Buchstaben transportieren leider keine Töne ...
Mittwoch, 21. Juli 2010
Patriotin?
Sie befinden sich in der neu eingerichteten Schmunzelecke.
Mylady war Saarländerin, und von daher wohl auch eine Zeit lang französische Staatsbürgerin. Sie verstarb am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag.
Patriotin?
Mylady war Saarländerin, und von daher wohl auch eine Zeit lang französische Staatsbürgerin. Sie verstarb am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag.
Patriotin?
Heimatkunde
Wo bin ich?
Ich stehe vor einer riesengroßen Plakatwand. Hinter dieser befindet sich ein (durch die Plakatwand verdecktes) Haus mit (sichtbarem) Ziegeldach und zwei Gauben. Links der Plakatwand, wohl zu dem Haus gehörend, ein einstöckiger Anbau mit Flachdach. Sehr aufschlußreich.
Die Plakatwand ist übersät mit Wahlplakaten: "JA!" "Nein!" Für einen Anschluß an Deutschland? Für einen Anschluß an Frankreich? Hm. Also Saargebiet, 1955. Aber wo genau?
Vor der Plakatwand drei Verkehrs-Hinweisschilder:
Rechts nach Mainz, 158 km
und nach Neunkirchen, 6 km
Links nach Saarbrücken, 15 km
und nach Hühnerfeld, 3 km
Und nochmal nach links - die Straße gabelt sich wohl???
nach Illingen 7 km
nach Merchweiler 5 km
Wer kann mir helfen?
Friedrichsthal!!! Da kennt sich ja einer supergut aus!!! DANKE!!!
Ich stehe vor einer riesengroßen Plakatwand. Hinter dieser befindet sich ein (durch die Plakatwand verdecktes) Haus mit (sichtbarem) Ziegeldach und zwei Gauben. Links der Plakatwand, wohl zu dem Haus gehörend, ein einstöckiger Anbau mit Flachdach. Sehr aufschlußreich.
Die Plakatwand ist übersät mit Wahlplakaten: "JA!" "Nein!" Für einen Anschluß an Deutschland? Für einen Anschluß an Frankreich? Hm. Also Saargebiet, 1955. Aber wo genau?
Vor der Plakatwand drei Verkehrs-Hinweisschilder:
Rechts nach Mainz, 158 km
und nach Neunkirchen, 6 km
Links nach Saarbrücken, 15 km
und nach Hühnerfeld, 3 km
Und nochmal nach links - die Straße gabelt sich wohl???
nach Illingen 7 km
nach Merchweiler 5 km
Wer kann mir helfen?
Friedrichsthal!!! Da kennt sich ja einer supergut aus!!! DANKE!!!
Dienstag, 20. Juli 2010
Welcher Selige?
Bei den Sachen von Mylady wurde eine "Berührungsreliquie" gefunden, vom Seligen ... Hm. Der Name ist leider nicht gut zu lesen. Jedenfalls ist es ein Mann, denn der Name endet mit ... tus (Zunächst hatte ich Liborius gelesen).
Libertus? Ubertus? Nein, Hubertus kann es nicht heißen.
Wer kennt sich aus??? Und weiß vielleicht noch was über den Seligen?
DANKE
Libertus? Ubertus? Nein, Hubertus kann es nicht heißen.
Wer kennt sich aus??? Und weiß vielleicht noch was über den Seligen?
DANKE
Bekloppte (und?) Konvertiten
Dazu wunderbare Gedanken von Josef Bordat (ich gehöre übrigens auch zu den Bekloppten).
Montag, 19. Juli 2010
Statistik
Katholiken in Myladydorf:
1996: 6430 Personen, das entspricht 57,70 %
2001: 6328 Personen, das entspricht 54,24 %
In 5 Jahren ist dies also ein Verlust von 3,46 %.
Dann WÄREN wir 2006 bei 50,78 % gewesen, kämen 2011 bei 47,32 % an. Von 2006 fehlen mir leider die offiziellen Zahlen, habe einfach diese für mich nur einmalig zu beobachtende Entwicklung fortgedacht ...
Wer mag bis 0 % weiterrechnen???
... und tatsächlich hat's einer getan: Josef Bordat. Und weil's so gut ist, wird's NICHT als Kommentar genehmigt, sondern hierher kopiert:
"Ich bin zwar auch der Ansicht, dass sich Kirchlichkeit nicht im Lamentieren über sinkende Mitgliedszahlen erschöpfen sollte, aber als alten Statistik-Freak reizt mich das doch.
Die Frage ist aber eher: „Wer kann bis 0 Prozent weiterrechnen?“ – Es gibt ja doch einige Unwägbarkeiten (die Bevölkerungsentwicklung insgesamt, die Konversionsstatistik, Missionsbemühungen, Sondereffekte). Ob etwa zwischen 2001 und 2006 der Rückgang ebenfalls 3,46 Prozent (gemessen am Bevölkerungsanteil) betrug, darf stark bezweifelt werden, denn das „Papst-Jahr“ 2005 hat deutschlandweit zu einer Abschwächung des Schwundes geführt, regional sogar zu einer (kurzfristigen) Trendumkehr. Ob man den Abgang linear fortschreiben kann, ist ebenso sehr fraglich. Oft zeigt sich in Diaspora-Situationen ein degressiver Verlauf – bis zu einem Sockel, der unumstößlich ist. Das bedeutet: Solange es Menschen gibt, wird es auch Katholiken geben.
Aber rein arithmetisch wird nach etwa 14 Fünf-Jahres-Perioden der Katholiken-Anteil bei 0 Prozent liegen, also in etwa 70 Jahren. Ich wäre dann 108. Ich sollte mich besser ernähren und mehr bewegen, um das noch mitzuerleben.
Herzliche Grüße,
Ihr
Josef Bordat"
... und die hinter der Maske von Eugenie Roth wäre bis dahin - älter als ihre Maske heute ...
Und noch einer!!!
Auch Vincentius Lerinensis hat SCHARF nachgedacht und bleibt nicht versteckt. Alle Achtung, ihr denkt mit!!!
"Sorry, bei Statistik muß ich immer klugscheißen. Zwei Fehler:
1. Der Verlust beträgt nicht 3,46% (sondern nur 3,46 Prozentpunkte), sondern 6%. (Die 57,7% von 1996 sind die 100%, auf die man die 54,24% beziehen muß: 54,24/57,7=0,9400=94%, d.h. 2001 gab es noch 94% des Katholikenanteils von 1996, der Verlust beträgt also exakt 6%.)
2. Auch bei einem Verlust von 6% Katholiken alle fünf Jahre wirst Du nie bei Null ankommen können, zumal der Verlust in absoluten Zahlen nur 1,6% ausmacht. (Woraus wir schließen können, daß Myladydorf in den fünf Jahren um immerhin 523 Personen oder 4,7% gewachsen sein muß :-)
Rechnet man mit einem fünfjährigen Bevölkerungswachstum von 4,7% und einem 6%igen Verlust am Katholikenanteil (also einem 1,6%igen Verlust an absoluter Zahl von Katholiken) wird selbst bei konsequentem Abrunden die absolute Null erst im Jahre 4746 erreicht (bei einer Einwohnerzahl von 1.041.621.853.979.180).
Die 0%-Marke ist bei ebenso konsequentem Abrunden übrigens bereits 2326 erreicht (0,971% Katholiken an der Gesamtbevölkerung), das entspräche aber immer noch 2245 Katholiken.
Würde der Prozentanteil der Katholiken tatsächlich jährlich um 3,46 Prozentpunkte abnehmen, hättest Du im Jahre 2076 übrigens noch 2,34% Katholikenanteil oder 543 Katholiken, 2081 aber einen Anteil von -1,12% oder -272 Katholiken. Was zum Henker sind bloß negative Katholiken?
So much for statistics. :-)"
1996: 6430 Personen, das entspricht 57,70 %
2001: 6328 Personen, das entspricht 54,24 %
In 5 Jahren ist dies also ein Verlust von 3,46 %.
Dann WÄREN wir 2006 bei 50,78 % gewesen, kämen 2011 bei 47,32 % an. Von 2006 fehlen mir leider die offiziellen Zahlen, habe einfach diese für mich nur einmalig zu beobachtende Entwicklung fortgedacht ...
Wer mag bis 0 % weiterrechnen???
... und tatsächlich hat's einer getan: Josef Bordat. Und weil's so gut ist, wird's NICHT als Kommentar genehmigt, sondern hierher kopiert:
"Ich bin zwar auch der Ansicht, dass sich Kirchlichkeit nicht im Lamentieren über sinkende Mitgliedszahlen erschöpfen sollte, aber als alten Statistik-Freak reizt mich das doch.
Die Frage ist aber eher: „Wer kann bis 0 Prozent weiterrechnen?“ – Es gibt ja doch einige Unwägbarkeiten (die Bevölkerungsentwicklung insgesamt, die Konversionsstatistik, Missionsbemühungen, Sondereffekte). Ob etwa zwischen 2001 und 2006 der Rückgang ebenfalls 3,46 Prozent (gemessen am Bevölkerungsanteil) betrug, darf stark bezweifelt werden, denn das „Papst-Jahr“ 2005 hat deutschlandweit zu einer Abschwächung des Schwundes geführt, regional sogar zu einer (kurzfristigen) Trendumkehr. Ob man den Abgang linear fortschreiben kann, ist ebenso sehr fraglich. Oft zeigt sich in Diaspora-Situationen ein degressiver Verlauf – bis zu einem Sockel, der unumstößlich ist. Das bedeutet: Solange es Menschen gibt, wird es auch Katholiken geben.
Aber rein arithmetisch wird nach etwa 14 Fünf-Jahres-Perioden der Katholiken-Anteil bei 0 Prozent liegen, also in etwa 70 Jahren. Ich wäre dann 108. Ich sollte mich besser ernähren und mehr bewegen, um das noch mitzuerleben.
Herzliche Grüße,
Ihr
Josef Bordat"
... und die hinter der Maske von Eugenie Roth wäre bis dahin - älter als ihre Maske heute ...
Und noch einer!!!
Auch Vincentius Lerinensis hat SCHARF nachgedacht und bleibt nicht versteckt. Alle Achtung, ihr denkt mit!!!
"Sorry, bei Statistik muß ich immer klugscheißen. Zwei Fehler:
1. Der Verlust beträgt nicht 3,46% (sondern nur 3,46 Prozentpunkte), sondern 6%. (Die 57,7% von 1996 sind die 100%, auf die man die 54,24% beziehen muß: 54,24/57,7=0,9400=94%, d.h. 2001 gab es noch 94% des Katholikenanteils von 1996, der Verlust beträgt also exakt 6%.)
2. Auch bei einem Verlust von 6% Katholiken alle fünf Jahre wirst Du nie bei Null ankommen können, zumal der Verlust in absoluten Zahlen nur 1,6% ausmacht. (Woraus wir schließen können, daß Myladydorf in den fünf Jahren um immerhin 523 Personen oder 4,7% gewachsen sein muß :-)
Rechnet man mit einem fünfjährigen Bevölkerungswachstum von 4,7% und einem 6%igen Verlust am Katholikenanteil (also einem 1,6%igen Verlust an absoluter Zahl von Katholiken) wird selbst bei konsequentem Abrunden die absolute Null erst im Jahre 4746 erreicht (bei einer Einwohnerzahl von 1.041.621.853.979.180).
Die 0%-Marke ist bei ebenso konsequentem Abrunden übrigens bereits 2326 erreicht (0,971% Katholiken an der Gesamtbevölkerung), das entspräche aber immer noch 2245 Katholiken.
Würde der Prozentanteil der Katholiken tatsächlich jährlich um 3,46 Prozentpunkte abnehmen, hättest Du im Jahre 2076 übrigens noch 2,34% Katholikenanteil oder 543 Katholiken, 2081 aber einen Anteil von -1,12% oder -272 Katholiken. Was zum Henker sind bloß negative Katholiken?
So much for statistics. :-)"
Abonnieren
Posts (Atom)