Samstag, 30. November 2013

Zukunftspläne schmieden

Mutter geht es nun schon ein ganzes "Stück" besser. In den nächsten Tagen wird sie vermutlich in die Rehabilitationsklinik zur weiteren Stabilisierung verlegt. Genaues weiß man noch nicht. Sie spricht von Dienstag, aber das kann sie auch als Vermutung von einem Besuch gehört haben und das demente Hirn hat sich das eingeprägt ...

Jedenfalls haben wir heute darüber gesprochen, wie wir in Zukunft die Sonntage gestalten möchten.

Dieser Gottesdienstort ist der schwerhörigen Frau natürlich am liebsten ... doch sie versteht meine Bedenken und dass ich doch gerne eine gute Predigt hören möchte ...

Da sie noch weitere Erkrankungen hat ist es auch eine Frage des Wetters, wie lange sie sich draußen aufhalten kann - und wie weit man in der Zeit kommt ... für den Weg zur nächsten Kirche braucht sie schon die Straßenbahn ... An der Haltestelle stehen und warten? ...
Sie spricht ganz selbstverständlich vom Taxi ... dabei reicht - je nach Einkaufslaune der alten Dame - die Rente manchmal nur so gerade eben über den Monat ... Und ihren Einkaufswünschen widersprechen oder einfach was anderes oder weniger zu kaufen ... zieht ein akustisches Donnerwetter nach sich, das sich "gewaschen" hat ...

On verra. Wir werden sehen.

Gott, Dein Wille geschehe!

Ich wünsche allen

einen guten Beschluss des alten Kirchenjahres

... und einen guten Rusch* im Neuen Jahr!

* Rusch: Jiddisch. Kopf, Anfang

Was hältst du

vom Islam?

Heiligenkalender Dezember

Dezember
1.     Eligius, B, Patr der Schmiede u. Goldschmiede – Natalia, M
2.     Bibiana, J u. M – Lupus, B
3.     Franz von Xavier, Pr u. Ap von Indien – Attala, Ä
4.     Barbara, J u. M, Nothelferin u. Patr in der Sterbestunde und gegen Blitz – Petrus Chry­sologus, B u. Kirchl
5.     Sabbas, A – Crispina, M
6.     Nikolaus, B, Patr d. Bäcker und Kinder
7.     Vigil vor Mariä Empfängnis – Ambrosius, B und Kirchl
8.     Mariä Empfängnis – Roma­rich, A
9.     Leocadia, J u. M –Peter For­rerius, Pr
10.  Übertragung des heiligen Hauses nach Loreto – Eulalia, J u. M – Melchiades, P u. M
11.  Damasus, P
12.  Synesius, M
13.  Lucia, J u. M – Ottilia, J u. Ä, Patr gegen Augenleiden – Jo­docus, Pr
14.  Nicasius, B u. M, Patr gegen die Mäuseplage – Epiridion, B u. M
15.  Christiana, Magd und M
16.  Adelheid, K – Eusebius, B u. M
17.  Lazarus, Freund Christi, B u. M – Sturmius, A – Begga, Ä
18.  Maria Erwartung – Wunibald, A
19.  Remesius, M
20.  Philogonius, B
21.  Thomas, Ap, Patr der Archi­tekten
22.  Demetrius, Honoratus u. Flo­rus, MM
23.  Victoria, J u. M – Servulus, Bettler u. Bk
24.  Vigil vor Weihnachten – Adam und Eva – Irmina, J – Adela, Ä
25.  Geburt Christi – Eugenia, J u. M – Anastasia, M
26.  Stephanus, der erste Märty­rer
27.  Johannes, Ap u. Ev
28.  Unschuldige Kindlein, MM
29.  Thomas, B u. M zu Canterbu­ry – David, Kön und Prophet
30.Sabinus, B u. M
31.Sylvester, P – Melania, W u. Klosterfrau

Lieber Andreas

..., da war eine Bloggerin doch so freundlich, für dich, ja, extra für dich, ein Rezept herauszusuchen.

Gottes Segen zum Namenstag am 30. November!

Freitag, 29. November 2013

Kirchen-Latein lernen mit der Grammatik im Hintergrund

Wer möchte helfen (wie schon die letzten Male hier auf dem Blog)?

Das Kirchenjahr hindurch (im Idealfall Beginn jetzt zum 1. Advent) anhand von Lesung, Evangelium und, so die Zeit reicht, den besonderen Gebeten des jeweiligen Sonntags ...

... Latein lernen anhand des Textes mit der Grammatik als Hilfe und nicht, wie üblich, mit Lernen der Grammatik als erstes, um dann Texte lesen zu können?

Je mehr "sattelfeste Lateiner" sich finden, desto weniger braucht sich der Einzelne verpflichtet zu fühlen "Jetzt gerade", wo man vielleicht überhaupt garkeine Zeit nicht hat, die Grammatik beizusteuern.

Das bei genügend Beteiligung seitens der Lateiner geplante neue Blog soll so aufgebaut sein, dass auch absolute "Null-Lateiner" mitlernen können: der Blogschreiber würde dann auch die lateinischen grammatikalischen Begriffe wie Sg., Pl. Imperativ etc. als Fußnote oder ähnlich eindeutschen, so dass wirklich JEDER DER MÖCHTE, mitlernen kann.

Wer möchte mitschreiben? Wer möchte mitlernen? Meine Leserstatistik ist jedenfalls in den letzten Tagen enorm gestiegen, Interesse scheint da zu sein.

Ein Priester, der bei uns in der Pfarrei einmal eine vierwöchige Glaubensunterweisung gehalten hat, sagte sinngemäß: "Und wenn nach den vier Wochen auch nur EINER im Glauben gefestigt wurde, hat sich der Aufwand gelohnt".

Ein alter Hut?

Hochaktuell ... immer noch. Leider.

Wie gesprochen hat

... sicher?

Haben wir eine "neue"

... Katharina von Siena?

Evangelii gaudium

JoBos Fazit.

Auch der Schreiber bei et nunc hat etwas dazu zu sagen. Teil 3 steht jetzt auch.

Los Wochos? - : Mandelhörnchen

... mit richtig Mandeln nicht nur obendrauf (!) gibt's hier zum Nachbacken.

Wenn ich mehr Zeit habe, werde ich auch unser Familienrezept beisteuern.

Zur Genderfrage

... gibt es in der Zeitschrift Compact 11/13, die in den Zeitschriftenläden eben gegen 12/13 ausgetauscht wurde (habe den Titel leider gestern erst entdeckt) auf den Seiten 40 - 49 interessante Beiträge.
Ab S. 50 schreiben sie leider genau das Gegenteil.
Vielleicht ist das eine Zeitschrift die darauf Wert legt, die Leser über jeweils beide Meinungen zu einem Thema zu informieren.
Wer nicht lesen mag bzw. lieber einen Film (mit dt. Untertitel) sehen will, der findet hier etwas.

Nicht schüchtern sein! Dein Zeitschriftenladen kann die Zeitschrift wieder besorgen, wenn du nicht allzu lange wartest!

Donnerstag, 28. November 2013

Eine Frage zu der Anzahl der Lesungen im Vetus Ordo

... wird hier auf Englisch gesucht. Wer weiß etwas?

Wer zu Weihnachten

... wirklich Weihnachtskarten versenden möchte, der ist hier gut bedient.

Evangelii gaudium

... wird hier untersucht.

Mittwoch, 27. November 2013

Laudate!

Laudate Dominum, omnes gentes, laudate eum omnes populi. Quoniam confirmata est super nos misericordia eius, et veritas Domini manet in aeternum.

Laudate omnes gentes - das Lied kennt jeder: Lobet, alle Völker!

Dominum - m ist häufig Akkusativ, passt auch hier: 4. Fall
Dominus vobiscum - Der Herr sei mit euch - den Herrn
=> Lobet den Herrn,

omnes gentes
omnes - den Omnibus, in dem wir alle fahren, hatten wir schon: Alle
gentes - Wörterbuch: 1. Geschlecht, Sippe, ...
II. 1. Volk, Volksstamm
=> alle Völker

laudate eum omnes populi
eum - Wörterbuch Fehlanzeige
omnes hatten wir schon
populi - Wörterbuch: populus - Volk, das einen Staat bildet
=> Lobet ihn, alle Staaten (nicht schon wieder Völker, das wäre komisch)

Quoniam confirmata est super nos misericordia eus
Quoniam tu solus sanctus - aus dem Gloria: Denn du allein bist der Heilige - denn
confirmata - to confirm: bestätigen, bekräftigen
est - ist
super - super ist immer oben, also hier: über
nos - hat immer mit uns zu tun
misericordia - Misericordias Domini in aeternum cantabo: Vom Erbarmen des Herrn ...
eus - Wörterbuch Fehlanzeige
=> Denn bekräftigt ist über uns das Erbarmen (das) Seine.

et veritas Domini manet in aeternum
et - und
veritas: In vino veritas - Im Wein ist Wahrheit: Wahrheit
Domini - Dominus: der Herr, also ein Fall davon
manet - Wörterbuch: maneo: bleiben, verweilen
in - in
aeternum - Wörterbuch: aeternus - 1. ewig; 2. unvergänglich, unsterblich; 3. beständig, andauernd, fortwährend: in Ewigkeit
=> und die Wahrheit des Herrn bleibet in Ewigkeit.

=> Lobet den Herrn, alle Völker, lobet Ihn alle Nationen. Denn bekräftigt ist über uns Sein Erbarmen und die Wahrheit des Herrn währet in Ewigkeit.

Evangelium gaudii

Und wie komme ich dann auf (die Überschrift hier)?

Und was heißt das? Das Evangelium der Freude - nach den Fällen, die Cassandra gerade angegeben hat.
- wenn beide Worte grammatikalisch gleich "behandelt" werden.

Richtig?

§ 1: A hat immer Recht. § 2: Sollte A einmal

... nicht Recht haben, tritt sofort § 1 in Kraft.

A ist heute: Mutter.

Das ist dein "Kontrastprogramm".

Lieber Gott, ich danke Dir, dass Du mich gelehrt hast, solche "Anfälle" schnell zu vergeben.
Sonst wäre die Beziehung zwischen Mutter und mir längst beendet ...

Mutters Bettnachbarin hat nur den Kopf geschüttelt über so viel Eigensinn.

Dienstag, 26. November 2013

"Aber lass nicht aus Rücksicht und um

... des Friedens Willen Sachen durchgehen, die mir schaden!"

... sinngemäß mit diesen Worten hat Mutter mich heute aus dem Krankenhaus verabschiedet.
Sie weiß, dass ihr Kopf immer mehr abnimmt. Und ihren Dickkopf kennt sie durchaus auch.

... das wird nicht leicht werden, wenn sie in ein paar Wochen nach Hause kommt ... wir werden die Sozialstation brauchen ... mindestens. Wenn nicht, dann einen Heimplatz ...

Fiat voluntas Tua!
Es geschehe Dein Wille!

Kirchen-Mediziner vor!

Neues Virus gefunden!

"Evangelii Gaudium"

Des Evangeliums Freude? - spontaner Gedanke.

Die Freude am Evangelium - Evangelium gaudii? - so geht's mir durch's Ohr.

Vergelt's Gott an Cassandra:
Gaudium - Nominativ - 1. Fall

evangelii - Genitiv - 2. Fall von "evangelium" - also: 

Die Freude des Evangeliums

Montag, 25. November 2013

An alle mitlesenden Theologen

Den "Goffine" hat ein Laie abgeschrieben, der einfach glaubt, was da steht (grundsätzlich). Allerdings wurde ihm beim Abtippen bestimmter Textstellen doch etwas eigentümlich zu Mute; Doch aus Mangel an Fachkenntnis hat er dennoch abgeschrieben, was da geschrieben steht, z. B. über die Juden.

Ein Datum kann leider nicht angegeben werden, da das Abtippen einfach schon zu lange her ist.

Also: Wenn etwas auffällt: Bitte korrigieren!

Vergelt's Gott!!!

Mein Verbleib

Es wird kommen und es ist hiermit schon gekommen, dass ich in der nächsten Zeit hier nicht so häufig bzw. zumindest nicht so ausführlich schreiben werde wie in der letzten Zeit.

Meine Mutter muss in den nächsten Wochen für längere Zeit ins Krankenhaus und zur Reha. Dies wirft bei der dementen Frau schon lange ihre Schatten voraus: Schon vor Wochen hat sie ihre Zahnbüste und andere wichtige Artikel des täglichen Gebrauchs gepackt ...
Jeden Tag muss ich ihr aufs Neue erklären, wann sie ins Krankenhaus muss, dass ich ihr rechtzeitig den Koffer aus dem Keller holen und auch packen werde und was dort geschehen wird ... das zehrt an den Nerven ...

Wenn sie dann im Krankenhaus sein wird, werde ich versuchen, zumindest die ersten Tage "ständig" bei ihr zu sein, damit sie sich in der fremden Umgebung nicht verloren fühlt ...

Ich bitte schon jetzt um euer Gebet für alle beteiligten, vor allem auch für die Ärzte bezüglich der Behandlung der Erkrankung und der Schwestern bezüglich der (menschlich betrachtet) Behandlung der dementen alten Frau, die sie ja ist ...

Sonntag, 24. November 2013

Die "Zukunft" des "Goffine" auf diesem Blog

Nachdem nun das Kirchenjahr komplett ist, erfolgt eine Pause unbestimmter Länge, was die Veröffentlichung des "Goffine" betrifft.
Der nächste Punkt, die Heiligen, wartet z. T. noch auf meiner Finger Arbeit und ich möchte nicht irgendwann die laufende Serie unterbrechen. So sehe ich derzeit von einer Veröffentlichung ab.

Ich bitte um Verständnis.

Heute Nacht war

... ich auswärts.

Die Nachtschwester im Krankenhaus hat 30 Patienten zu versorgen und meine Mutter ist gestern wegen Eigensinn-Demenz-Kombi gestürzt.

Da bin ich kurz entschlossen gegen Abend nach Hause gegangen, habe mir frische Wäsche geholt und dann auf einem Liegestuhl in voller Kleidung incl. Schuhe - etwas kühl, da nur mit einer dünnen "Zudecke"-Improvisation und bei Sauerstoffgerät-Rauschen - die Nacht mehr oder weniger gemütlich verbracht.
Die Nachtschwester hat heute bei der Übergabe mich wohl über die Maßen gelobt ... *erröt*.

Heute denke ich, dass dies nicht notwendig sein wird, doch ich werde einfach mal frische Wäsche mitnehmen. Daran habe ich mir bislang noch keinen Bruch getragen.

Morgen früh - das klappt schon, kann dann halt nicht in den morgendlichen Gottesdienst. Schade ...

Samstag, 23. November 2013

Unterricht für den vierundzwanzigsten und letzten Sonntag nach Pfingsten


Der Eingang der heiligen Messe ist wie am dreiundzwanzigsten Sonntage nach Pfingsten.

Gebet der Kirche
Wir bitten dich, o Herr, erwecke die Herzen deiner Gläubigen, damit sie die Früchte deines göttlichen Erlösungswerkes williger zu erlangen suchen und wirksamere Heilmittel von deiner Vaterhand empfangen mögen – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.

Epistel des Hl. Paulus an die Kolosser
1, 9 - 14
Brüder! Wir hören nicht auf, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis des Willens Gottes in aller Weisheit und dem geistigen Verständnisse; dass ihr Gottes würdig wandelt, in allem wohlgefällig, an allen guten Werken fruchtbar seid und zuneh­met in der Erkenntnis Gottes; dass ihr mit aller Kraft gestärkt werdet gemäß der Macht seiner Herrlichkeit, zu aller Geduld und Langmut mit Freuden, und dass ihr Dank saget Gott, dem Vater, der uns tüchtig gemacht hat, teilzunehmen am Erbe der Heiligen im Lichte, welcher uns errettet hat aus der Gewalt der Finsternis und versetzt hat in das Reich des Sohnes seiner Liebe, in welchem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden.

Paulus versichert die Kolosser, dass er nicht nachlasse, für sie Gott zu bitten, dass sie den Willen Gottes in allem, was er verlangt, erfüllen mögen; dass der Herr uns die Gnade erteilen wolle, die himmlischen Dinge zu erkennen und zu verstehen; dass wir christliche Werke ausüben und in der Geduld und Beharrlichkeit gestärkt werden, endlich aber auch Gott danken, dass er uns zu seiner himmlischen Erbschaft berufen.

Evangelium des Hl. Matthäus
24, 15 - 35
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr den Greuel der Verwüstung, welcher von dem Propheten Daniel vorhergesagt worden, am heiligen Orte stehen sehet, - wer das liest, der verstehe es wohl! - dann fliehe, wer in Judäa ist, auf die Berge; und wer auf dem Dache ist, der steige nicht herab, um etwas aus seinem Hause zu holen; und wer auf dem Felde ist, kehre nicht zurück, um seinen Rock zu holen. Und wehe den Schwangeren und Säugenden in jenen Tagen! Bittet aber, dass eure Flucht nicht im Winter oder am Sabbate geschehe. Denn es wird alsdann eine große Trübsal sein dergleichen von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist noch fernerhin sein wird. Und wenn dieselben Tage nicht abgekürzt würden, so würde kein Mensch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage abgekürzt werden. Wenn alsdann jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist Christus, oder dort! So glaubt es nicht. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen, und sie werden große Zeichen und Wunder tun, so dass auch die Auserwählten (wenn es möglich wäre) in Irrtum geführt würden. Siehe, ich habe es euch vorhergesagt! Wenn sie euch also sagen: Siehe, er ist in der Wüste! So gehet nicht hinaus; siehe er ist in den Kammern! So glaubet es nicht. Den gleichwie der Blitz vom Aufgange ausgeht und bis zum Untergange leuchtet, ebenso wird es auch mit der Ankunft des Menschensohnes sein. Wo immer ein Aas ist, da versammeln sich auch die Adler. Sogleich aber nach der Trübsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht mehr geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels erschüttert werden. Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden alle Geschlechter der Erde weheklagen, und sie werden den Menschensohn kommen sehen in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird seine Engel mit der Posaune senden mit großem Schalle, und sie werden seine Auserwählten von den vier Winden, vom einen Ende des Himmels bis zum andern zusammenbringen. Vom Feigenbaume aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon zart wird und die Blätter hervorgewachsen sind, so wisset ihr, dass der Sommer nahe ist. So auch, wenn ihr dies alles sehet, so wisset, dass es nahe vor der Türe ist. Wahrlich, sage ich euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

Dieses Evangelium bezieht sich nach den Schriftauslegern sowohl auf die Zerstörung Jerusalems als auf das Ende der Welt, auf die Zeit, wo der Antichrist kommen wird.

_____

Etwas vom Antichrist

Was viele Lehrer der Kirche über den Antichrist lehren, ist in Kürze dieses:
Er werde, sagen sie, von überaus gottlosen Eltern abstammen, leibeigenen Sklaven des Teufels. Dieser werde dem Antichrist schon im ersten Augenblicke seiner Empfängnis solche höllische Neigungen einflößen, als wenn nicht ein Mensch, sondern Luzifer selbst sein Vater gewesen wäre. Nach der Geburt werde Luzifer sein Lehrmeister sein in allen erdenklichen Lastern, dergleichen die Welt noch nie an einem Menschen gesehen. Nach der gewöhnlichen Auslegung des zweiten Kapitels im zweiten Briefe des Apostels Paulus an die Thessalonicher werde Luzifer persönlich in ihm wohnen.

Der Hl. Paulus nennt nämlich daselbst (Vers 3) den Antichrist einen „Menschen der Sünde“, in welchem gleichsam die Sünde leibhaftig wohne, und ein „Sohn des Verderbens“, weil er schier unzählige Menschen verführen und ins ewige Verderben stürzen werde. - Die Ankunft dieses menschgewordenen Luzifer werden seine Vorläufer verkünden; diese werden ein falscher Elias und Beelzebub in der Gestalt eines Engels sein. Alsdann werde der Antichrist wie sein Lehrmeister Luzifer dergestalt sich erheben, dass er sich für Gott ausgeben und sich als solcher anbeten lassen werde (2 Thess 2, 4). Er werde ferner mit Hilfe der bösen Geister – nach Christi Weissagung – solche Wunder und Zeichen tun, dass, wen es möglich wäre, selbst die Auserwählten verführt würden. An allen Elementen, ja selbst an den Verstorbenen werde er Zeichen tun; alle, die im wahren Glauben verharren, werde er aufs grausamste peinigen lassen.

Warum aber wird Gott zulassen, dass ein solches Ungeheuer zur Welt kommen soll?
Um der argen Gottlosigkeit willen, die um jene Zeit wird überhandgenommen haben. Der größte Teil der Menschen wird nämlich so gottlos leben, als wenn weder Gott noch Hölle wäre. Darum hat Christus vorhergesagt: „Wenn der Menschensohn kommen wird (zum Gerichte), wird er wohl Glauben finden?“ (Lk 18, 8). Desgleichen hat der Hl. Paulus vorausverkündet, dass „in diesen letzten Zeiten einige vom Glauben abfallen und irreführenden Geistern und Teufelslehrern Gehör geben werden“ (1 Tim 4, 1). Darum wird Gott zulassen, dass die Juden, welche, von Hoffart aufgeblasen, Christum, den wahren Messias, in seiner Armut verworfen haben, den leidigen Saten in seiner Hoffart annehmen und anbeten werden, und dass die Namenschristen, welche durch ihr gottloses Leben Christum verläugnen (Tit 1, 16), seiner heiligen Lehre widersprechen und dem Teufel folgen, denselben auch in seinem Ebenbilde, dem Antichrist, anbeten werden. Das wird Gott zulassen, weil es ihre Sünden also verdienen.

Welchen Trost werden die guten Christen zur Zeit des Antichrist haben?
Es ist schon ein großer Trost, dass Christus uns diesen eingefleischten Teufel so deutlich vorhergesagt und auch auf die Weissagung Daniels hingewiesen hat, damit man sich hüten möge.

Gott wird zum Troste der getreuen Christen den Henoch und Elias senden, welche im Paradiese weilen; diese werden sie aus den Propheten und aus den andern Büchern der Heiligen Schrift überzeugen, dass der Antichrist wirklich jener Mensch der Sünde und jener Sohn des Verderbens sei, den Christuns und die Heilige Schrift vorhergesagt haben (Ofb 11, 7; Eccli 44, 16 und 48, 9. 10).

Auch Henoch und Elias werden überaus große Wunderzeichen tun, wodurch den bedrängten Christen Trost zuteil wird. Noch mehr wird Gott sie trösten, indem er die Tage des Antichrists verkürzen wird, damit nicht auch die Gerechten noch der Verführung erliegen.

Letztlich wird Gott vor der ganzen Welt zeigen, dass der Antichrist ein von Gott verfluchter Mensch gewesen, und plötzlich denselben in die Hölle stürzen. Alsdann werden die standhaft gebliebenen Christen so sehr sich freuen, dass sie frohlockend ihre Hände zusammenschlagen, gen Himmel erheben und dem lieben Gott, der sie durch seine Gnade erhalten, danken werden.

Gebet
Wir danken dir, o Herr Jesu Christe, dass du so väterlich alle christlichen Herzen unterweisest, wie sie sich in Verfolgung und Trübsal ver­halten sollen, und bitten dich demütig um die Gnade, dass wir so heilsamer Warnung folgen und beizeiten auf die Berge der Tugenden uns flüchten, das ist: die Sünden stets fliehen, im Guten immerdar fortschreiten und nicht auf das Vergangene zurückschauen, außer in herz­licher Reue und Leid. Bewahre uns auch, o gütiger Heiland, dass das erschreckliche Wehe, welches du denen androhest, die ihre guten Vor­sätze und Besserung des Lebens bis zu einer ihnen gelegenen Zeit aufschieben, nicht über uns komme. Mahne und ermuntere uns trä­ge Menschen, dass wir unsere Flucht nicht im Winter der erkalteten Lie­be oder am Sabbate anstellen, wo man feiert und nichts arbeiten kann, sondern dass wir Gutes tun ohne Unterlass, da wir noch Zeit ha­ben und uns noch die Gnadensonne scheint. Wir bitten auch innig­lich, du wollest uns nimmer durch falsche Lehre verführt werden las­sen, sondern die Gnade verleihen, dass wir in dem wahren und allein­seligmachenden katholischen Glauben gottselig leben und sterben. Amen.

Anmerkung. Wenn mehr als 24 Sonntage nach Pfingsten fallen, so werden die treffenden Lektionen und Evangelien von jenen Sonntagen entnommen, welche nach dem Feste der heiligen drei Könige folgen, jedoch so, dass die Lektion mit dem Evangelium „vom Greuel der Ver­wüs­tung“ jedesmal am letzten Sonntag nach Pfingsten gelesen wird.

Sind also 25 Sonntage nach Pfingsten, so wird zwischen dem 23. und 24. Sonntag die Lektion und das Evangelium des 6. Sonntags nach heiligen drei Könige (Epiphanie) eingeschoben; sind es 26 Sonntage, so werden die Lektionen und Evangelien des 5. und 6. Sonntags nach Dreikönig eingeschoben u. s. w. Die höchste Zahl der Sonntage nach Pfingsten ist 28. Tritt dieser Fall ein, so werden mithin die Lektionen und Evangelien des 3., 4., 5. und 6. Sonntags nach Epiphanie zwischen jene des 23. und 24. Sonntags nach Pfingsten eingeschaltet.
Quelle

Freitag, 22. November 2013

Ich hab aber kein Latin

... Grammar Book.

Hildegard-Heilkunde von A - Z

Wighard Strehlow, Hildegard Heilkunde von A – Z, Knaur Verlag

Die Ernährungstherapie der Hildegard von Bingen

Wighard Strehlow, Die Ernährungstherapie der Hildegard von Bingen, Rezepte, Kuren, Diäten, Knaur Verlag

Küchengeheimnisse der Hildegard-Medizin

Gottfried Hertzka, Wighard Strehlow, Küchengeheimnisse der Hildegard-Medizin, Bauer Verlag

Große Hildegard-Apotheke

Gottfried Hertzka, Wighard Strehlow, Große Hildegard-Apotheke, Christiana Verlag

Zöliakie

Obwohl auch Dinkel Gluten enthält (das aber wohl chemisch etwas anders aufgebaut ist), empfehlen die Autoren (Gottfried Hertzka, Wighard Strehlow, Große Hildegard-Apotheke, Christiana Verlag)

Dinkel in allen Variationen zur Behandlung bei Zöliakie.

Vielleicht mag Cassandra das mal ausprobieren (und mir berichten? Kurz und "knackig"?).

... mich irritiert dabei allerdings, dass Dinkel in der "Nicht-Hildegard-Literatur" auf der Liste der verbotenen Lebensmittel steht. Drum die Frage, ob du das ausprobieren MAGST.

Vorsichtig ...

Übrigens

... hat sich noch niemand gemeldet, der mitlernen möchte.

Zwar möchte ich hier keine Lerngruppe gründen, aber ich fände es doch interessant zu wissen, ob es Interessenten gibt, die Kirchenlatein lernen möchten.

Wer seinen Namen nicht verraten möchte, kann ja als Anonym 1, Anonym 2 etc. kommentieren.

Und wenn sich keiner meldet? Dann bin ich auch nicht beleidigt. Und dann startet das Blog ... möglicherweise ... doch. Mal sehen. Ich lerne ja auch was dabei ...

Mutters Behandlung

Habe heute Mutter besucht. Sie war sehr müde ...

Mal sehen, wie es weiter geht. Herr, DEIN Wille geschehe!

Kommentieren bei Cassandra

So. Registriert und es geht wieder nicht. Dass ich mich beim Registrieren vertippt habe, halte ich für ausgeschlossen, da man dort das Passwort wiederholen muss - und zweimal den gleichen Tippfehler? Eher doch nicht.
Und der Name ist ja lesbar.

Also Cassandra, ich denke, ich muss weiter auf meinem Blog kommentieren ... Schade ...

Priester werden

Warum? Darum!

Los Wochos Lieblingslieder

1. Heilige Namen, allzeit beisammen - Jesus, Maria, Joseph! - Von Gott gegeben zum Trost im Leben, - Jesus, Maria, Joseph!
2. Die Welt ihr zieret, zu Gott hinführet. - Auf euch wir sehen, zu euch wir flehen. -
3. Auch euch wir bauen, und fest vertrauen. - Zu uns euch neiget, uns Lieb' erzeiget. -
4. O helft von Sünden Verzeihung finden - im Kampf uns schützet und unterstützet. -
5. Im letzten Streite steht uns zur Seite. - Den Feind vertreibet und bei uns bleibet. -
6. Wir unsre Seele euch anbefehlen. - Helft uns im Sterben das Heil erwerben. -

Das Lied ist in beiden Büchern zu finden, doch fehlt in Trier - Strophe 4.
Auf youtube habe ich es leider nicht gefunden. Die Melodie ist einfach und eingängig.

PS.: Ich weiß, dass es um Lieblingslieder aus dem Gotteslob geht, aber dieses Lied fehlt jetzt schon.

Und hier kommt die Idee her. Vergelt's Gott!

Donnerstag, 21. November 2013

Kommentieren bei Cassandra - Versuch 1 und 2

Bloggerkonto - mein Alias - Eugenie Roth und die dazu passende eMail-Adresse mit dem Passwort versucht - passt nicht. Wer kann helfen?

Der Admiral und Gertie wissen, wie's geht. Lest ihr hier?

Wer ernsthaft Latein lernen

... möchte - oder in der Schule muss -, dem sei der folgende Artikel empfohlen:

Magazin Schule Nr. 6 Dez./Jan.
S. 40, Die fünf Gesetze des Lateinerfolgs

Mittwoch, 20. November 2013

Latein, bei Cassandra "geklaut"

... (ich bekenne mich schuldig).

Amor vincit omnia.

Amor ist der Gott der Liebe: Die Liebe.
vincit: Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat: siegt
omnia: im Omnibus sitzen wir alle: alle(s)

Die Liebe besiegt/überwindet alles.

Und hier die grammatikalische Erläuterung von Auxiliaria:

Wer es genau haben will:
omnis, e = jeder, ganz
im Plural:
omnes = alle
omnia = Nominativ oder Akkusativ Pl. neutrum: alles, alle Dinge

Vergelt's Gott!

Morgen

... um 14 h kommt der Fahrdienst und bringt Mutter und mich ins Krankenhaus. Am Freitag geht's dann los ...

Kirchenlatein lernen ... update

Inzwischen habe ich dankenswerterweise - leider - erfahren, dass es für die dt. Übersetzung des Schott ein Copyright gibt, der lt. Text ist frei.. D. h., dass entweder die dt. Übersetzung des Goffine verwendet wird, die ich ja schon abgetippt habe, ... oder? Den Goffine finde ich manchmal allerdings etwas unglücklich übersetzt (was ich ja nicht beurteilen kann ohne den lt. Text daneben, Goffine ist nur dt.) vom Sinn, der manchmal dabei herauskommt ...

Zwei "halbe" Helfer wären schon da ... mal sehen. Ohne mindestens fünf Lateiner wird das neue Blog nicht gestartet, um die nicht zu überlasten, die sich zum Helfen bereit erklärt haben. Sonst macht es euch keine Freude mehr und ihr hört "mittendrin" auf ... das wäre schade!

Dienstag, 19. November 2013

Beruf der freien Hebamme in Gefahr!



Aus internen Kreisen des Gesundheitsministeriums habe ich soeben erfahren: Die Sicherung des Hebammenwesens steht NICHT im Koalitionsvertrag. In der ersten Fassung war noch vorgesehen, etwas für die Hebammen zu tun. Dann wurde die Zukunft der Geburtshilfe einfach rausgestrichen. Das ist ein Skandal! 
Wir müssen uns jetzt wehren. Wir haben nur wenige Stunden Zeit, um den Koalitionsvertrag noch zu ändern. 

Könnt Ihr jetzt das Bild (siehe rechts) auf Facebook teilen?

Könnt Ihr jetzt diesen Tweet an Sigmar Gabriel (SPD) und Jens Spahn senden?
Wir sind viele, doch wir müssen jetzt zusammenstehen und handeln. Alles, was wir von den verantwortlichen Politikern wollen, ist eine Absichtserklärung der Koalition, die Situation der Hebammen gesetzlich zu entschärfen. Sonst wird es in vier Jahren keine freiberufliche Hebamme mehr in Deutschland geben.

Vielen Dank, dass ihr jetzt auf Facebook und Twitterlaut werdet.
Eure Anke

eMail, erhalten soeben.

Update: Dank dieser Aktion steht das Thema im Koalitionsvertrag! Gott sei Dank!

Orate, Fratres!

Betet!

Cassandra?

... ich kann immer noch nicht bei dir kommentieren ... Schade.

Taschenwärmer mit Popcorn

... wenn man Pech hat.

Also kann man Dinkel doch poppen? Hat das Bißchen Haushalt mit Dinkel-selbst-poppen Erfahrung? Das würde ich mal gerne machen, aber was ich lese - es wird davon abgeraten, es gehe nicht.

Ich besitze keine Microwelle.

Dem Reis-Kommentator sei gesagt, dass ich gerne DINKEL poppen würde. Ich möchte keinen Taschenwärmer und auch keine Reispopps. Sorry, wenn ich mich mißverständlich ausgedrückt habe.

Montag, 18. November 2013

Der neue Vorsitzende der Bischofskonferenz unterstützt den Vetus Ordo!

... aber nicht hier in Deutschland, sondern da.

Koffer packen

Den Koffer aus dem Keller holen.
Ausgedruckte Liste mit den notwendigen Utensilien wurde bereits mitgebracht.

Notwendige Sachen aus den Schränken holen, der Mutter zur Genehmigung zeigen, ins Kinderzimmer tragen, wo bereits (aus Platzgründen) einige wichtige Dinge vor Wochen(!) abgelegt wurden und wo sich daher jetzt auch der Koffer befindet. Außerdem komme ich auf dem Weg vom (Kleiderschrank im) Schlafzimmer ins Kinderzimmer an der Esszimmertür vorbei, in dem die kranke Mutter sitzt.
"Aber habe ich denn nicht...? Nein, DAS ziehe ich doch nicht an!" (Warum hast du das dann im Schrank?)
"Warum muss ich denn überhaupt ins Krankenhaus? Geht das denn nicht auch ohne? Wann? Welches Krankenhaus?" Seit Wochen immer die selben Fragen ...

Herr, gib mir Geduld!

Der arme Limburger Bischof!

Hier lang - und schmunzeln nicht vergessen (((-;

"Einfach entfachend" hat Recht

Ich zitiere, ausdrücklich OHNE Anführungszeichen, denn er hat auch für mich Recht:

Ich erkläre hiermit endgültig: kein anderer katholischer Laie, in welchem Gremium oder Amt auch immer, “vertritt” oder “repräsentiert” mich oder “spricht für mich” als katholischen Laien, egal wem oder was gegenüber, es wäre denn, ich persönlich erteilte ihm ausdrücklich das Mandat dazu. Sollte ein solcher Laie in Unkenntnis dessen der Ansicht sein, er habe dieses Mandat dennoch, sei es ihm hiermit ausdrücklich entzogen.
Jeder, der von sich oder über andere anderes behauptet, sagt die Unwahrheit.

Sonntag, 17. November 2013

Bibel im Computer

Frage an alle: Kennt jemand eine halbwegs empfehlenswerte katholische Bibelübersetzung zum kostenlosen download?

Die wird nur zum Nachschlagen verwendet, meine bevorzugten Übersetzungen gibt es gar nicht für Computer, meines Wissens.

Ansonsten gehe ich in den nächsten Wochen einkaufen ...

Vergelt's Gott an Fridlon:


Ich nehme http://www.epifania-del-senor.org/rsk/
Das Programm ist 1. total genial und 2. kann man im Urtext nachlesen und vergleichen.
Fünf Sterne mit Glanz und Glitter

Kleine Messimpression

Wieder ein anderer Priester ...

Zur Predigt eine kleine Geschichte:
Ein kleiner Junge spielt draußen - und ist unvorsichtig, wie das bei Kindern oft vorkommt.

Er fällt in ein tiefes, dunkles Loch und schreit vor Schmerz und Angst. Das einzige, was er sieht, ist das Licht, das durch das Loch fällt. Sonst ist alles dunkel.

"Oben" holt jemand die Eltern des Kindes, das in das Loch gefallen ist. Der Vater beugt sich über das Loch, ob er denn etwas sehen kann.
Da schreit der Junge vor Angst, denn jetzt ist es ganz dunkel um ihn.

Da ruft der Vater ihm zu: "Hab' keine Angst, mein Kind, wenn es dunkel wird, das bin ich!"
Das Kind hört diesen Satz und fasst Vertrauen. Während der ganzen, komplizierten Rettungsaktion zeigt er keine Angst mehr, sondern folgt voll Vertrauen den ihm gegebenen Anweisungen zu seiner Rettung.

He, du, Leser!
Dein Vater im Himmel ruft dir zu: Wenn es dunkel um dich wird, das bin ICH!
ICH will dir helfen, will dich retten! Hab' Vertrauen!

Die (Sendung mit der) Maus erklärt

..., was es mit dem sog. Zellklumpen auf sich hat. Gefunden bei Cassandra. Vergelt's Gott!

Der Konjunktiv im Lateinischen

So. Und jetzt haben die alte Dame und alle, die sich für die lateinische Sprache interessieren auch noch ihre persönliche Nachhilfelehrerin:

Hiermit begrüße ich recht herzlich Auxiliaria! - Nachhilfelehrerin? hergeleitet aus dem Englischen, die auxiliaries sind die Hilfsverben - und sie legt auch gleich richtig los (d. h. hat sie ja schon längst):

"tu" und "du sollst tun" ist im Deutschen völlig identisch,
im Lateinischen nennt man dieses Konjunktiv auch den "iussivus", also den Befehlskonjunktiv...
Der Konjunktiv im Lateinischen und der im Deutschen haben gemeinsam, dass sie eine "Nicht-Wirklich"-Form sind, also etwas bezeichnen, was nicht tatsächlich geschieht, ansonsten sind sie ganz und gar nicht deckungsgleich, es gibt viele verschiedene Bedeutungsnuancen des lateinischen Konjunktivs und man muss immer beachten, in welcher Zeit er steht - und ob im Haupt- oder Nebensatz (in letzterem wird er meistens gar nicht übersetzt)...

Samstag, 16. November 2013

Quidquid - hier die "richtig erklärte" Übersetzung

Vergelt's Gott der anonymen Helferin (ich wurde per Kommentar korrigiert), die das Ganze, wie man es sachlich am besten lernen kann, aufbereitet hat:

agis = 2. Sg.: Du tust
respice = Imperativ von respicere
also
was auch immer du tust, handle weise und achte auf das Ende...

agis = 2. Person Singular Indikativ Präsens Aktiv: du tust
agas = 2. Person Singular Konjunktiv Präsens Aktiv : du sollst tun (im Hauptsatz, im Nebensatz nach Konjunktion meist ebenfalls als Indikativ übersetzt, also du tust=
age = 2. Person Singular Imperativ Präsens

Nochmals herzliches Vergelt's Gott an Anonym m/w (ich weiß ja nicht, könnte die gleiche sein wie letztes Mal oder auch nicht).

- Au weia, ich glaube, jetzt beantrage ich gleich Privatunterricht. Was hat denn in diesem Satz der Konjunktiv zu tun? Oder hat der im Lateinischen eine andere Funktion?
Imperativ ist ja klar: Der Imperator spricht: Tue! Daher (meine Herleitung) die Bezeichnung Imperativ ...

Cassandra hat da was:

Nu aber:

bei mir wurde heute der Verdacht auf Zöliakie ausgesprochen. Vermutet hatte ich so was schon, deswegen bin ich zum Arzt. Der Hausarzt brachte das auf ohne dass ich nachfragte. Der Facharzt hat aber erst in 2 1/2 Monaten was frei, und die Zeit kann lang werden. Nicht nur wenn es weh tut, sondern auch die Ungewißheit, was nun ist.
Für's erste versuche ich eine weitgehend glutenfreie Diät.

Ich bete um Geduld für mich und Erkenntnis bei den Ärzten.



Dass ich irgendwas habe, steht seit vielen Jahren fest, aber die damalige Diagnose (Reizdarm) wurde anscheinend ohne ausreichende Differentialdiagnostik gemacht. Die holen wir jetzt nach.

Ich habe durch eine Verkettung seltsamer Zufälle (Zufälle?) ein paar Tage lang kein "europäisches" Getreide gegessen und gestern abend dann relativ viel Weizen. Ich war ein paar Tage lang schmerzfrei (völlig ungewohnt!), da ich normalerweise an den Schmerz gewöhnt bin, war der Kontrast als dann die Schmerzen wiederkamen ein mehr als deutliches Signal, sich Hilfe zu suchen.

Liebe Cassandra,

dass da jemand bei dir einen Reizdarm diagnostiziert hat wundert mich, weil nämlich DAS eine Diagnose ist, die in den allermeisten Fällen übersehen wird.

Die Gebetskerze brennt.

May God bless you and your family!

Unterricht für den sechsten (nachgeholten) Sonntag nach dem Feste der heiligen drei Könige

Der Eingang zur Heiligen Messe ist wie am dritten Sonntage nach Dreikönig.

Gebet der Kirche
Allmächtiger Gott, wir bitten dich, verleihe uns, dass wir stets nur das betrachten, was vernünftig, und nur das, was dir gefällig ist, in Wort und Tat vollbringen – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.

Epistel des heiligen Paulus an die Thessalonicher
1. 1, 2 – 10
Brüder! Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer ohne unterlass in unsern Gebeten, eingedenk der Werke eures Glau­bens und der Mühen der Liebe und der Ausdauer in der Hoffnung un­seres Herrn Jesu Christi vor Gott und unserem Vater, da wir wissen, von Gott geliebte Brüder, dass ihr auserwählt seid, weil unser Evangelium bei euch nicht bloß in Worten bestand, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geiste und in großer (Gnaden-) Fülle, wie ihr wisset, wie wir unter euch um euretwillen gewesen sind: und ihr seid unsere und des Herrn Nachfolger geworden, indem ihr das Wort unter vieler Trübsal aufnahmt mit Freude im Heiligen Geiste, so dass ihr ein Vorbild geworden für alle Gläubigen in Mazedonien und Achaia. Denn von euch aus erscholl das Wort des Herrn nicht nur in Mazedonien und Achaia, sondern überallhin ist euer Glaube an Gott kund ge­worden, so dass wir nicht nötig haben, etwas davon zu sagen. Denn sie selbst verkündigen von uns, welchen Eingang wir bei euch ge­funden, und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habet, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen und seinen Sohn vom Himmel herab zu erwarten (den er von den Toten auferweckt hat), Jesum nämlich, der uns vom zukünftigen Zorne erlöst hat.

Paulus, Sylvanus und Timotheus wünschen den Christen zu Thessa­lonich die Gnade Gottes und den Frieden. Der Apostel erinnert sich ih­res Glaubens, der nicht müßig gewesen, sondern viele gute Werke ge­übt habe. Er freut sich ihrer Hoffnung, da sie nämlich unzählige Widerwärtigkeiten erduldet in der Hoffnung himmlischer Belohnung und ewiger Glorie. Er versichert sie sodann der Gnade und Freundschaft Gottes; denn Gott hat sie dazu erkoren, und wenn sie in der Gnade be­harren und ihr mitwirken, weil sie Gott nicht bloß angehört, sondern dass sie ihr ganzes Leben nach demselben eingerichtet hätten und nach dem heidnischen Leben nunmehr an Jesum Christum glauben, der auch von dem Zorne Gottes erlöse. Das nämliche wünsche, erinnere und versichere auch ich allen Christen.

Evangelium des Hl. Matthäus
13, 31 – 35
In jener Zeit lege Jesus dem Volke ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Senfkörnlein, welches ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte. Dieses ist zwar das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es das größte unter allen Kräutern, und es wird zu einem Baume, so dass auch die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen wohnen. Ein anderes Gleichnis sprach er zu ihnen: Das Himmelreich ist gleich einem Sauerteige, den ein Weib nahm und unter drei Maß Mehl ver­barg, bis alles durchsäuert war. Alles dieses redete Jesus durch Gleichnisse u dem Volke, und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ih­nen, damit erfüllt würde, was durch den Propheten gesagt worden, der da spricht: Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und will aussprechen, was vom Anbeginne der Welt verborgen war.

Das Senfkörnlein, womit Christus die streitende Kirche vergleicht, wächst in Syrien. Durch dieses Gleichnis gibt uns der göttliche Heiland das Wachstum der Kirche zu verstehen, welche im Anfange ganz klein und gering gewesen, mit der Zeit aber dergestalt gewachsen ist und zugenommen hat, dass die Vögel des Himmels, d. h. alle Völker und Nationen unter dem Himmel, unter ihren Zweigen, d. i. unter ihrem Schutz und Schirm, gewohnt.

Die Kirche wird auch mit einem Sauerteige verglichen, der vermengt wird unter drei Maß Mehl, indem die Lehre Christi wunderbar schnell das gesamte Menschengeschlecht durchdrungen und umgestaltet hat.

Merke, dass die Kirche Gottes gewachsen ist oder zugenommen hat: 1. durch die Liebe der ersten Christen, durch welche sie die Un­gläubigen an sich gezogen haben; 2. durch die Kraft des göttlichen Wortes; 3. durch Wunderzeichen; 4. durch die Verfolgung, indem (wie Tertullian schreibt) das Blut der Martyrer der Same gewesen, woraus neue Christen gewachsen sind; 5. durch den besonderen Beistand und die Hilfe Gottes.

Unsere Glaubensgegner rühmen sich vergeblich ihrer schnellen Aus­breitung; denn Unkraut wurzelt und breitet sich mehr und geschwinder aus als gutes und gesundes Gewächs, und Ungeziefer, wie Mücken, Frösche, Mäuse u. dgl., vermehrt sich schneller und hundertmal mehr als nützliche Tiere. Es ist auch gar keine Kunst, einen zu dem zu über­reden, was dem Fleische und Blute angenehm ist, wie z. B. dass man der Kirche keinen Gehorsam leisten, kein Fasten halten soll; hingegen ist es eine große Kunst, einen zu dem zu bringen, was der fleischlichen Neigung zuwider ist. Darum hat der berühmte Thomas Morus, Kanzler und Martyrer in England, ganz gut dem Luther geantwortet; da dieser da­rauf poche, dass seine Sekte so stark einreiße, sagt er ihm: es sei leicht hinabzusteigen, und das Volk zu einem leichten und ausgelassenen Leben anzulocken, sei kein größeres Wunderwerk, als dass ein schwerer Stein von selbst hinunter falle.

Christus hat deswegen in Gleichnissen geredet, damit seine Lehre leichter begriffen und namentlich von den Einfältigen eher behalten würde.

Danke Christo, dass er dich zu seiner Kirche berufen und derselben ein­verleibt hat; befleiße dich, allezeit im Stande der Gnade Gottes zu sein, auf dass du der geistlichen Güter der Kirche, des Gebetes, der Fasten, Almosen, heiligen Messopfer teilhaftig werdest.

Gebet
O gütigster Jesu, wie danken wir dir, dass du uns in deiner heiligen Kirche geboren werden und in deiner heiligen Lehre hast unterrichten lassen, welche gleich einem Senfkörnlein zu einem großen Baume herangewachsen ist und sich über die ganze Welt ausbreitet! Gib, dass wir in dem Schatten dieses Baumes, in deiner heiligen Kirche, immer sicher ruhen, ihr treu anhangen und, von ihrer Lehre wie von einem Sauerteige durchdrungen, dir wohlgefällige Früchte des Glau­bens und der Tugend bringen. Amen.
Quelle

Mittwoch, 13. November 2013

Warum gab's

... hierzu so wenige Antworten?

In der Bibel kommentieren

Ein bißchen Haushalt fragt, wie du deine Bibel liest und ob du dir auch wichtige Stellen bunt markierst.

In meinem Fall ist Farbe keine Option. Wenn ich irgendwo Notizen mache oder etwas markiere, tue ich das immer mit der selben Farbe, mit Bleistift oder einem "haltbaren" Stift (Bleistift verschmiert leicht).

"Bunte" Bücher schrecken mich persönlich vom Lesen eher ab, doch weiß ich, dass dies für viele eine Hilfe ist.
Da bin ich dann eher der "Zettelkastenfan", was mir wichtig ist nach Stichpunkten sortiert und mit Quelle auf Kärtchen schreiben.

Papst Franziskus grüßt die FSSP anlässlich ihres 25jährigen Jubiläums

Hier nachzulesen.

Quidquid

NICHT in der Blogoezese habe ich den folgenden Spruch gefunden. Daher habe ich diesen Beitrag erst mal unter der Kategorie Externa verbucht.

Wer kann mir helfen?

Quidquid agis, prudenter agas et respice finem.

Meine Deutung (nach tagelangem Rätseln ist mir was eingefallen, was stimmen könnte):
Quidquid - nicht gefunden. Wer auch immer?
agis - von agere, tun?
prudenter - hat was mit Wissen zu tun lt. Wörterbuch
et - und
respice - (eine Form von) zurückschauen lt. Wörterbuch
finem - das weiß ich: Akk von Ende, also: wen oder was: das Ende.

Daraus folgere ich:
Wer auch immer etwas tut, tue (es) weise und sehe (zurück!) auf das Ende.

Bis auf das Wörtchen zurück scheint mir das doch recht logisch.

Wer kann helfen?

Vergelt's Gott! - an Anonym, der im Kommentarbereich Vokabeln beigesteuert hat und an Andreas, der die richtige Übersetzung bringt:

Was immer du tun willst: Handle mit Bedacht und behalte die Folgen im Auge.

Dienstag, 12. November 2013

Nochmal: Beten nach der WOZ

Jeder Längengrad westlich des 15. Längengrades 4 Minuten später als die MEZ.
Das ist schwer einzuhalten. Aber: Wer betet schon pünktlich um  6 h, 12 h den Angelus?

Die Klöster beten ihn vor oder nach der Sext, im Privathaushalt wird er vielleicht nach dem Mittagessen mit dem abschließenden Dankgebet verbunden.

Und? Da haben wir ja schon die unterschiedlichsten Gebetszeiten für den mittäglichen Angelus.
Auch morgens und abends bete ich ihn nicht punkt 6 Uhr, die Klöster halten es wie oben beschrieben auch bei den Laudes und der Vesper.

Morgens bete ich ihn als erstes Gebet - und sei es 5 h, abends als letztes. So ist das zwar sicherlich nicht gedacht, ich weiß ...

Aber da es sicherlich nicht nur mir so geht, wird der Angelus "nacheinander" und nicht im stündlichen Rhythmus "miteinander" gebetet.

Dennoch - der Gedanke an Beten nach der WOZ fasziniert mich ...

"Gib mir eine Armee

... die den Rosenkranz betet, und ich werde die Welt erobern."
(Sel. Papst Pius IX.)
Aufgelesen bei den Auswärtigen Missionen.

Aufruf: Wo ist diese Armee? Zeigt euch (im Gebet)!

Wunderbare Psalmübersetzungen

... nach der ursprünglichen Zählung gibt es hier (erster veröffentlichter Psalm) und später auf dem selben Blog.

Montag, 11. November 2013

Krankheit in Cassandras Familie

Hättest du Zeit gehabt, einen Satz auf den Blog zu schreiben, dann hätten wir dir geholfen.

Betend. Wie sehr(!) das hilft habe ich erfahren, als ich Mylady gepflegt habe und immer wieder mal die Blogoezese um ihre Hilfe gebeten habe.

Ich hoffe, es ist soweit alles wieder in Ordnung.

Heute nach der Hl. Messe

... habe ich den Priester gefragt, wie ich meinen Glauben schützen kann, nachdem ich derzeit nur eine Möglichkeit habe, sonntags den Gottesdienst zu besuchen.

Sein Rat: Empfiehl dich der Mutter Gottes an.

Sonntag, 10. November 2013

Gnädige Frau

..., sollten Sie meinen, dass Sie zu wenige Medikamente einnehmen, ich kann Ihnen da was ganz Tolles empfehlen.

Ein Mord(s)mittel, ganz ohne Rezept!

Orate, Fratres!

Ein historisches Treffen.

Das gibt's also tatsächlich

... noch. Hatte schon davon gehört, aber das GIBT es! Schön!

Was weiß

... Papst Franziskus über Deutschland?

Ein Gleichnis

..., wie Jesus es heute erzählen könnte.

Das Lied über den Hl. Martin

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Roß das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hatt' Kleider nicht, hatt' Lumpen an.
„O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bitt're Frost mein Tod!"

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zieht die Zügel an,
sein Roß steht still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gibt den Halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil'
hinweg mit seinem Mantelteil.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin legt sich still zur Ruh'.
da tritt im Traum der Herr hinzu.
Der spricht: "Hab Dank, du Reitersmann,
für das, was du an mir getan.

Gefunden beim Papsttreuen.

Messimpression

Nun gehe ich seit einigen Wochen sonntags mit meiner Mutter in die einzige Kirche, welche sie (noch) erreichen kann. Das ist nicht die Pfarrkirche, ich kannte sie bis dato nicht.

Das erste Mal hat wohl ein Gastpriester den Gottesdienst gehalten, Wort für Wort nach dem Messbuch.
Das zweite Mal hat ein Priester einen schönen Gottesdienst gehalten bis auf das Reinigen der liturgischen Gefäße am Seitentisch.
Das dritte Mal hat der Priester den Gottesdienst gehalten ... man sagt mir, dieser Priester halte dort immer (oder doch fast immer) die Hl. Messe. DANKE.
So bin ich heute ganz entspannt in den Gottesdienst gegangen. Wieder ein mir unbekanntes Gesicht.
Gott ist eins, der Hl. Geist existiert nicht, nur ein Geisthauch oder so ähnlich und auch beim Segen ist Jesus der Sohn (Formulierung vergessen) mit menschlichen Zügen und der Geisthauch (auch dieser Begriff nicht mehr sicher in Erinnerung) muss wieder den Hl. Geist ersetzen.
Hochgebet? Zwar hat der Priester um die korrekt gesprochenen Wandlungsworte etwas gebetet, aber keines der mir bekannten Hochgebete (allerdings sind das ja inzwischen 12 und ich kenne sie nicht alle. Aber sowas ...?). Sowas habe ich noch nie gehört.

Ich bin heute nicht zur Hl. Kommunion gegangen.

Herr, erbarme dich deiner Kirche!

Kalender zum Vetus ordo

Wer öfters nach Würzburg kommt und gerne diesen Kalender für das kommende Jahr haben möchte, kann sich - sofern sich genügend Interessenten finden - einer Sammelbestellung anschließen.
Denn bei einer Bestellung von mehr als (weiß ich noch nicht auswendig, aber es ist keine allzu große Zahl) Exemplaren fällt das Porto weg. Daher die Einschränkung. Sonst muss der Sammelbesteller doch wieder Porto verlangen zum Versenden der einzelnen Kalender.

Bei Interesse bitte bei mir melden!

Samstag, 9. November 2013

Die katholische Kirche nach dem Vaticanum II.

Wie wahr!

Unterricht für den fünften (nachgeholten) Sonntag nach dem Feste der heiligen drei Könige

An diesem Sonntage wird gehandelt von der Übung der christlichen Tugenden, und wie Gott die Bösen dulde, auf dass durch sie die Guten in der Geduld geübt werden.

Der Eingang der heiligen Messe wird gelesen wie am dritten Sonntag nach Dreikönig.

Gebet der Kirche
Mit deiner immer wachenden Güte sei du, o Herr, der treue Hüter deiner Familie, damit sie, weil sich ihre Hoffnung auf deine himmlische Gnade allein stützt, nun auch unter deinem Schutze stete Sicherheit finde – durch Jesum Christum, deinen Sohn ... Amen.

Epistel des Hl. Paulus an die Kolosser
3, 12 – 17
Brüder! Ziehet an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte, herzli­ches Erbarmen, Güte, Demut, Sanftmut, Geduld. Ertragt einander und verzeihet einander, wenn jemand Klage hat wider den andern: wie der Herr verziehen hat, so auch ihr! Vor allem diesem aber habet die Liebe, welche ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi herrsche freudig in euern Herzen, zu welchem auch ihr berufen seid in einem Leibe, und seid dankbar. Das Wort Christi wohne reichlich in euch mit aller Weisheit. Lehret und ermahnet einander mit Psalmen und Lobliedern und geistlichen Gesängen, und singet Gott mit Dankbarkeit in euern Herzen. Alles, was ihr tuet in Wort oder in Werk, das tuet alles im Namen des Herrn Jesu Christi, und danket Gott und dem Vater durch ihn.

Nach der Lehre des Apostels Paulus soll der Christ die Seele ebenso mit Tugenden, besonders mit der Liebe, zieren, wie man den Leib mit Kleidern schmückt.

Warum nennt Paulus die Liebe ein Band der Vollkommenheit?
Weil sie wie ein Band die andern sittlichen Tugenden verknüpft, nämlich die Barmherzigkeit gegen die Dürftigen, die Freundlichkeit gegen unse­re Freunde, die Demut gegen alle Menschen, die Geduld gegen Schwa­che und Kranke usw.

Paulus will auch, dass ein Christ soll reich sein, das ist wohl unterrichtet im göttlichen Worte; er soll durch dasselbe in Widerwärtigkeiten sich aufmuntern und trösten, besonders durch die Psalmen Davids und andere Lobgesänge, und so Gott danken für die empfangenen Wohlta­ten. Auch dazu ermahnt er uns, dass wir alles, was wir tun, es sei mit Worten oder Werken, wie Essen, Trinken, Arbeiten, im Namen Jesu tun und durch ihn Gott dem himmlischen Vater danken.

Seufzer. O Gott der Liebe, Gott der Geduld und Barmherzigkeit! Neige unsere Herzen dazu, dass wir unsern Nächsten aufrichtig lieben und alles, was wir tun in Worten oder in Werken, im Namen unseres Herrn Jesu Christi tun und dir, dem Vater, danken durch ihn (Kol 3, 17).

Von der guten Meinung

Oder dass man alles, was man tut, auf Gott als unser letztes Ziel und Ende richten soll, damit es für uns verdienstlich werde

„Alles, was ihr tuet in Wort oder Werk, das tuet alles im Namen des Herrn Jesu Christi, und danket Gott und dem Vater durch ihn“ (Kol 3,17).

Ist es wahr, dass alles, was man im Stande der Gnade Gottes tut, verdienstlich für den Himmel sei, wenn man es durch eine gute Meinung auf Gott als auf das letzte Ziel und Ende richtet?
Ja, freilich; denn so lehrt der Apostel Paulus ausdrücklich in dem ange­führten Texte, und an einer andern Stelle sagt er: „Darum möget ihr essen oder trinken oder etwas anderes tun, so tuet alles zur Ehre Gottes“ (1 Kor 10, 31).

O wie werden sich diejenigen auf ihrem Todbette betrüben, welche jetzt verabsäumen, ihre täglichen und ganz gewöhnlichen Werke durch eine gute Meinung auf Gott zu richten! Erst dann, wenn es zu spät ist, werden sie erkennen, was für große Schätze von Verdiensten sie hätten sammeln können, wofern sie alles in einer guten Meinung verrichtet hät­ten. Hingegen wird man sich alsdann freuen, wenn einem das Gewissen Zeugnis gibt, dass man stets sein Tun und Lassen auf Gott allein als auf das letzte Ziel und Ende gerichtet habe. Wollte Gott, solches würden alle Taglöhner und überhaupt alle, die im Schweiße ihres Angesichtes ihr Brot essen, wohl beherzigen und sich alles durch eine gute Meinung zu nutze und aus der Not eine Tugend machen!

_____
Evangelium des Hl. Matthäus
13, 24 – 30
In jener Zeit trug Jesus dem Volke ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging davon. Als nun das Kraut wuchs und Frucht brachte, erschien auch das Unkraut. Da traten die Knecht des Hausvaters herzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? Und er sprach zu ihnen. Das hat der Feind getan. Die Knechte aber sprachen zu ihm: Willst du, dass wir hingehen und es aufsammeln? Und er sprach: Nein! Damit ihr nicht etwa, wenn ihr das Unkraut aufsammelt, mit demselben zugleich auch den Weizen ausreißt. Lasset beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündeln zum Verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheuer.

Bild: Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen
Was wird unter dem Himmelreiche verstanden?
Die Kirche Gottes oder die Versammlung aller rechtgläubigen Christen auf Erden, wie St. Gregorius sagt.
 
Warum wird die Kirche ein Himmelreich genannt?
Weil die Kirche das Reich Gottes auf Erden ist, und weil wir nur durch die Kirche ins Himmelreich eingehen und selig werden können.

Was wird unter dem guten Samen verstanden?
Das Wort Gottes, aus welchem der Weizen der guten Werke erwächst (Lk 8, 11. 15).

Wann schlafen die Menschen?
1. Wenn die Vorsteher der Kirche, die Bischöfe und Priester, nicht acht geben auf ihre Schäflein; denn um diese Zeit kommt der Teufel und sät durch die Ketzer das Unkraut der falschen Lehre.

2. Es schlafen die Menschen, wenn sie verabsäumen die heiligen Sakramente, die heilige Messe und das Wort Gottes, weil alsdann der böse Geist herbeischleicht und in ihre Seelen das Unkraut der leicht­fertigen, rachgierigen und habsüchtigen Gedanken sät, woraus dann das Unkraut der Unlauterkeit, des Zornes, der Missgunst, des Geizes usw. erwächst.

Warum lässt Gott das Unkraut, nämlich die bösen Menschen, nicht aus­rotten oder vertilgen?
Das tut Gott in seiner höchsten Weisheit, damit nicht auch der Weizen, nämlich die Gerechten, zugleich ausgerauft, d. i. verkehrt und böse werden; denn wenn Gott keine Gottlosen auf Erden ließe, so würden die Frommen aus Mangel an Übung der Tugend, wie der Liebe, Geduld, Demut, wozu ihnen die Gottlosen Anlass geben, auch gottlos werden.

Welches wird die Zeit der Ernte sein?
Der jüngste Gerichtstag, wann die Engel ausgehen werden, die Bösen von den Gerechten zu scheiden und jene in den höllischen Feuerofen zu werfen, die Guten aber in die ewige Freude einzuführen (Mt 13, 30).

Warum sagt der Hausvater von dem Unkraut: „Bindet es in Bündeln“?
Er will damit zu verstehen geben, dass in der Hölle Gleiches zu glei­chem soll: Diebe zu Dieben, Leichtfertige zu Leichtfertigen, Säufer zu Säufern, Zornige zu Zornigen usf.

Seufzer: O Jesu, gib mir Gnade, dass ich sorgfältig wache über meine Worte, Werke und Gedanken, damit der höllische Feind nicht das Un­kraut der bösen Eingebung darunter säe.

„Woher hat er das Unkraut?“

Woher kommt es, dass wir Menschen eine solche Neigung zum Bösen empfinden?
Von der Erbsünde, die wir von unsern ersten Eltern überkommen oder erben; wir sollen so die Bitterkeit der Erbsünde kosten.

Warum wird uns diese böse Begierlichkeit gelassen?
1. Um uns zu demütigen, damit wir unsere Schwachheit erkennen, un­sere Zuflucht zu Gott nehmen und ihn als unsern höchsten Herrn an­erkennen, welchem alles unterworfen ist, - den Kindern gleich, welche, wenn sie erschreckt werden, alsbald zur Mutter laufen und sich unter ih­rer Schürze verbergen. Solches hat erfahren der Hl. Paulus, welchem Gott den Stachel des Fleisches gelassen hat, damit er im Gebete seine Zuflucht zu Gott nehme (2 Kor 12, 7 – 9).

2. Gott hat solches gewollt zu seiner größern Ehre, auf dass die Kraft und Macht seiner Gnade und seines Beistandes an uns kundgetan und offenbar werde, was nicht geschehen könnte, wenn der Mensch nicht der Schwachheit unterworfen wäre und an ihm Gott seine Gnade nicht erweisen könnte.

3. Die Begierlichkeit oder Neigung zum Bösen ist uns endlich zu unserer Übung und zum Verdienste belassen, damit wir Gelegenheit hätten zu Kampf und Gegenwehr, weil wir sonst träge und böse werden. Wir könnten wir auch die Tugend üben und dadurch den Himmel verdienen, wenn uns durch die böse Begierlichkeit kein Anlass zur Gegenwehr gegeben würde, wodurch wir, von der Gnade Gottes unterstützt, ob­siegen und den Siegeskranz davontragen können! „Was den Kämpfer quält, das krönt den Sieger“, sagt der Hl. Bernardus.

_____

Lehre von dem freien Willen des Menschen

„Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät?“ (Mt 13, 27)

Warum hat Gott dem Menschen einen freien Willen gegeben?
1. Zu des Menschen Ehre und zur Zierde der ganzen Welt, sofern die stummen Kreaturen von Gott gezogen werden, der Mensch ihm aber so seine freiwilligen Dienste erweisen kann.

2. Um die Allmacht Gottes darin zu zeigen, dass, obwohl der Mensch seinen freien Willen hat, er gleichwohl Gottes Anordnung unterworfen bleibt und derselben nicht entgehen kann.

3. Zu des Menschen Ehre und Wohlfahrt; denn selig ist der, welcher Gottes Gebot übertreten konnte und es dennoch nicht getan hat; wer aber keine Macht dazu hatte, der hat nichts Vortreffliches getan.

4. Zum Verdienste des Menschen, weil er sonst nichts Rühmliches und folglich Verdienstliches ausrichten könnte, wenn es nicht in seiner Macht stände, solches zu tun oder zu lassen; denn wenn er es hat tun müssen und nicht unterlassen können, wie könnte er dann dafür Lohn begehren oder Ehre davon tragen?

5. Endlich hat der Mensch seinen freien Willen zur Freude Gottes; denn erzwungene Dienste sind nicht angenehm, hingegen was freiwillig ge­schieht, das ist lieb und wert.

Gebet O getreuer Jesu, der du als der größte Liebhaber der Seelen den gu­ten Samen, dein heiliges Wort, in unsere Herzen ausgesät hast, damit es viele Frucht bringe zum ewigen Leben: lass diesen Samen in uns lebendig und fruchtbar werden, behüte uns vor dem bösen Feinde, dass er kein Unkraut der falschen Lehre darein säe und das Gute verderbe; bewahre uns vor dem Schlafe der Sünden, damit wir allezeit wachsam und vorsichtig seien wider die Versuchungen der Welt, des Teufels und des Fleisches, dieselben überwinden und dereinst selig sterben. Amen.
Quelle

Donnerstag, 7. November 2013

Heute in der Blogoezese

... und im ersten, in diesem Punkt, auch anderswo: Nationale Volksentscheide?

Was heute geschieht - wer hat's gewußt?

Fragen über Fragen im Fragebogen an die Bischöfe.

Die Verstorbenen. Was kann die Kirche für sie tun?

Medjugorie?

Wie immer Vergelt's Gott an die Vordenker und Vorschreiber!

Mittwoch, 6. November 2013

Und bevor ich ins Bett falle

... doch noch schnell ein paar Gedanken zu meiner Art, Latein zu lernen.
Sollte ich mich wiederholen, schreibe man das bitte meiner Müdigkeit zu.

Ich lerne auf die "intuitive" Art Latein, weil:

ich keine Zeit habe, zu pauken.
ich kein Pauker bin, eher der Sprachlabor-Typ, der eine Wendung in vielen Variationen wiederholt und so - eben: intuitiv - lernt, durch Gewohnheit sozusagen.

Grammatik ist wichtig und notwendig, das weiß ich. Deshalb frage ich ja nach meiner persönlichen Übersetzung, ob jemand das, was ich da geschrieben habe, (sollte mir schon klar sein, dass das falsch sein könnte:) ggf. korrigieren und dann eben auch grammatikalisch erläutern kann. Dabei lerne ich ja dann auch die lateinische Grammatik.

Was wäre Sprache ohne Grammatik? Ein einziges Chaos. Dessen bin ich mir durchaus bewusst, und deshalb - das gilt meiner Meinung auch für die Orthographie - schreibe ich nur in allergrößten Ausnahmenfällen etwas bewußt falsch, so wie ich es - zugegeben - bei Thermomettr tue.