... und so findest du die WOZ deines Wohnortes:
Erklärt am Beispiel Stuttgart.
Den Längengrad deines Wohnorts findest du im Internet.
Also, ich bete den Angelus dann mal um ... ups, verrechnet! Nochmal.
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Liebe Cassandra
..., jetzt kann ich immer noch nicht bei dir kommentieren ... und was heißt das io oder lo bei
Deo io vult? Gott will dich?
Questionmark.
Deo io vult? Gott will dich?
Questionmark.
Heiligenkalender November
November[1]
3. Hubert, B, Patr gegen die Tollwut – Ida, Gräfin und Klausnerin – Malachias, Erzb – Berthold, A
4. Karl Borromäus, Erzb – Vitalis und Agricola, MM
5. Zacharias und Elisabeth, Eltern des Hl. Joh. d. Täufers – Martin Porres, Bk zu Lima
6. Leonhard, A, Patr der Gefangenen – Winok, A
7. Willibrord, B – Engelbert, B und M – Ernst, A
8. Willehad, B, Ap der Sachsen – Die vier gekrönten Märtyrer
9. Theodor, Soldat und M – Einweihung der Erlöserkirche im Lateran zu Rom
10. Adreas Avellini, Bk, Patr gegen den Schlagfluss –Nympha, J – Tryphon und Respicius, MM
11. Martinus, B von Tours – Mennas, M
12. Martinus, P und M – Kunibert, B – Livinus, B und M
13. Stanislaus Kostka, Bk – Didacus, Bk – Homobonus (Gutmann), Bk, Patr der Kaufleute
14. Serapion, M – Veneranda, J und M – Elisabeth (die gute Betha)
15. Gertrud, J und Ä – Leopold, Markgraf
16. Edmund, Erzb – Othmar, A
17. Gregor der Wundertäter, b – Florinus, Pr
18. Odo, A – Hilda, Ä – Kirchweihe zu St. Peter und Paul in Rom
19. Elisabeth von Thüringen, W, Patr der Wohltätigkeitsvereine – Pontianus, P und M
20. Felix von Valois, Pr – Edmund, Kön und M – Bernward, B
21. Mariä Opferung – Columban, A
22. Cäcilia, J und M, Patr der Musiker
23. Clemens I., P u. M – Trudo, Pr.
24. Johannes vom Kreuz, Pr – Chrysogonus, M
25. Katharina, J u. M, Nothelferin u. Patr des Lehrstandes – Fintan, A
26. Sylvester, A – Konrad, B von Konstanz
27. Virgilius, B von Salzburg
28. Jakob von der Mark, Pr
29. Saturnius, B u. M von Toulouse
30. Andreas
[1] Am zweiten Sonntag im November ist das Schutzfest Mariä
Quelle
1.
Allerheiligen
2. Allerseelen3. Hubert, B, Patr gegen die Tollwut – Ida, Gräfin und Klausnerin – Malachias, Erzb – Berthold, A
4. Karl Borromäus, Erzb – Vitalis und Agricola, MM
5. Zacharias und Elisabeth, Eltern des Hl. Joh. d. Täufers – Martin Porres, Bk zu Lima
6. Leonhard, A, Patr der Gefangenen – Winok, A
7. Willibrord, B – Engelbert, B und M – Ernst, A
8. Willehad, B, Ap der Sachsen – Die vier gekrönten Märtyrer
9. Theodor, Soldat und M – Einweihung der Erlöserkirche im Lateran zu Rom
10. Adreas Avellini, Bk, Patr gegen den Schlagfluss –Nympha, J – Tryphon und Respicius, MM
11. Martinus, B von Tours – Mennas, M
12. Martinus, P und M – Kunibert, B – Livinus, B und M
13. Stanislaus Kostka, Bk – Didacus, Bk – Homobonus (Gutmann), Bk, Patr der Kaufleute
14. Serapion, M – Veneranda, J und M – Elisabeth (die gute Betha)
15. Gertrud, J und Ä – Leopold, Markgraf
16. Edmund, Erzb – Othmar, A
17. Gregor der Wundertäter, b – Florinus, Pr
18. Odo, A – Hilda, Ä – Kirchweihe zu St. Peter und Paul in Rom
19. Elisabeth von Thüringen, W, Patr der Wohltätigkeitsvereine – Pontianus, P und M
20. Felix von Valois, Pr – Edmund, Kön und M – Bernward, B
21. Mariä Opferung – Columban, A
22. Cäcilia, J und M, Patr der Musiker
23. Clemens I., P u. M – Trudo, Pr.
24. Johannes vom Kreuz, Pr – Chrysogonus, M
25. Katharina, J u. M, Nothelferin u. Patr des Lehrstandes – Fintan, A
26. Sylvester, A – Konrad, B von Konstanz
27. Virgilius, B von Salzburg
28. Jakob von der Mark, Pr
29. Saturnius, B u. M von Toulouse
30. Andreas
[1] Am zweiten Sonntag im November ist das Schutzfest Mariä
Quelle
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Heilige,
Kirchenjahr,
Usus antiquor
Unterricht für den dritten (nachgeholten) Sonntag nach dem Feste der heiligen drei Könige
Weil die Kirche Gottes erkennt, dass sie Gott nicht genug lieben und loben kann, so ladet sie zum Eingange der heiligen Messe alle heiligen Engel ein, dass sie Gott loben sollen: „Betet Gott an, ihr alle seine Engel! Es hört es und freut sich Sion, und die Töchter Judas frohlocken. – Der Herr regiert, darum frohlockte die Erde, und es sollen sich freuen die vielen Inseln.“ (Ps 96, 1. 7. 8).
Gebet der Kirche
Allmächtiger, ewiger
Gott, sieh gnädig auf unser Unvermögen, und breite den mächtigen Arm deiner
Majestät aus, um uns zu beschirmen – durch unsern Herrn Jesum Christum ...
Amen.
Epistel des Hl. Paulus an die
Römer
12, 16 – 21
Brüder! Haltet euch
nicht selbst für klug. Vergeltet niemandem Böses mit Bösem; befleißigt euch des
Guten nicht nur vor Gott, sondern auch vor allen Menschen. Wenn es möglich ist,
so habet, soviel an euch liegt, Frieden mit allen Menschen. Rächet euch selber
nicht, Geliebteste, sondern gebet dem Zorne (Gottes) Raum; denn es steht
geschrieben: Mein ist die Rache, ich will vergelten, spricht der Herr. Sondern,
wenn dein Feind Hunger hat, so speise ihn; wenn er Durst hat, so tränke ihn;
denn tust du dies, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln. Lass dich
nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde durch das Gute das Böse.
Der Apostel Paulus
mahnt uns: 1. dass man sich selbst nicht für klug halten soll; 2. dass man
nicht Böses mit Bösem vergelte; 3. dass man nicht allein vor Gott Gutes tue,
sondern auch seinen Mitmenschen ein gutes Beispiel gebe; 4. dass man mit allen
möge Frieden halten; 5. dass man Gott die Rache überlassen uns sich nicht
selber rächen soll an seinen Feinden; 6. dass man seine Feinde speisen soll,
wann sie hungern, und tränken, wann sie dürsten; 7. dass man sich nicht vom
Bösen überwinden lassen, sondern das Böse mit Gutem überwinden soll.
Wann lässt man sich zum Zorne
überwinden?
Wenn man sich
selbst rächen will, und das ist kein Zeichen von Mut; denn gleichwie es ein
Zeichen eines ganz schwachen Magens ist, wenn er die Speisen nicht verdauen
kann, ebenso ist es ein Merkmal eines schwachen Menschen, wenn er nicht einmal
ein hartes Wörtlein verwinden kann. „Bist du ungeduldig,“ sagt der Hl.
Ambrosius, „so bist du überwunden;
erträgst du es aber mit Geduld, so hast du
überwunden.“
Lerne von David, der sich nicht an Saul zu rächen suchte, obwohl dieser ihn
töten wollte!
Was soll man tun, wenn man an
seiner Ehre verletzt wird?
Man soll Gott, der
für uns sorgt, die Rache überlassen, der dieselbe auch sich allein vorbehalten
hat (Dtn 32, 35). Gar schön schreibt der Hl. Bernardus: Gott werde die uns
angetane Unbild vergelten, wofern wir ihm nur nicht die Rache abnehmen. Sich
selber rächen ist ein Anzeichen eines geringen Vertrauens auf Gott, als wenn
er weder für unsere Ehre noch für unsere Güter sorgen würde.
Ist es auch eine Sünde, seinem
Feinde das nämliche Übel zu wünschen, welches er uns wünscht?
Ja freilich; denn
es ist in der Tat eine Sünde, seinem Nächsten dien Übel zu wünschen, weil es
dem christlichen Gesetze widerstrebt, welches befiehlt, denen Gutes zu
wünschen, die uns Übles wünschen, und zu beten für die, die uns hassen und
verfolgen (Mt 5, 44).
Wie sind die Worte des Apostels
zu verstehen: dass man seinem Feinde feurige Kohlen auf das Haupt sammeln
könne?
Das geschieht, wenn
man ihm um Gottes willen Gutes erzeigt; denn durch Wohltaten werden unsere
Feinde so beschämt und geplagt, als würden sie von feurigen Kohlen auf ihrem
Haupte gebrannt, indem sie sehen müssen, dass die Unbild, die, wie sie meinten,
mit Schlagen und Schelten würde gerächt werden, mit Wohltaten vergolten wird.
Der Hl. Augustinus legt die angeführten Worte des Apostels also aus: „Du wirst
feurige Kohlen der Liebe auf sein
Haupt sammeln; denn nichts ist, was so zur Liebe bewegt, als mit Liebe einem
zuvorkommen.“ Lerne nach dem Beispiele der Heiligen, dass du dich nicht durch
das Böse überwinden lassest; sondern überwinde das Böse mit Gutem das ist:
erzeige Gutes denjenigen, die dich hassen und verfolgen.
Seufzer:
Ach, dass ich dieser Mahnung
des Apostels zur Liebe der Feinde nachkommen möchte, auf dass ich ein Kind sei
meines himmlischen Vaters, der seine Sonne aufgehen lässt über die Guten wie
über die Bösen und regnen über Gerechte und Ungerechte! (Mt 5, 45).
Evangelium des Hl. Matthäus
8, 1 – 13
In jener Zeit, als
Jesus vom Berge herabstieg, folgte ihm eine große Menge Volkes nach; und siehe,
ein Aussätziger kam, betete ihn an und sprach: Herr, wenn du willst, so kannst
du mich reinigen. Und Jesus streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach:
ich will, sei gereinigt! Und sogleich ward er gereinigt von dem Aussatze. Und
Jesus sprach zu ihm: Siehe, zu, dass du es niemandem sagest; sondern geh hin,
zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, welche Moses befohlen hat, ihnen
zum Zeugnisse! Da er aber in Kapharnaum eingegangen war, trat ein Hauptmann zu
ihm, bat ihn und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause gichtbrüchig und
leidet große Qual. Und Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund
machen. Und der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht würdig,
dass du eingehst unter mein Dach, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein
Knecht gesund. Denn auch ich bin ein Mensch, der Obrigkeit unterworfen, und
habe Kriegsleute unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh! So geht er; und zu
dem andern: Komm her! So kommt er; und zu meinem Knechte: Tue dies! So tut
er’s. Da nun Jesus das hörte, wunderte er sich und sprach zu denen, die ihm
folgten: Wahrlich, sag’ ich euch, solch großen Glauben habe ich in Israel
nicht gefunden! Aber ich sage euch, dass viele vom Aufgange und Niedergange
Kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreiche zu Tische sitzen
werden; die Kinder des Reiches aber werden in die äußerste Finsternis hinausgeworfen
werden; da wird Heulen und Zähneknirschen sein. Und Jesus sprach zu dem
Hauptmanne: Geh hin, und wie du geglaubt hast, so soll dir geschehen. Und in
derselben Stunde ward sein Knecht gesund.
Warum sagte der Aussätzige:
„Herr, wenn du willst, so kannst du mich reinigen“?
Das sagt er, um
seinen Glauben an Christus als den der Welt verheißenen Messias zu erkennen zu
geben, dass er als wahrer Gott ihn könne gesund machen. Hieraus lernen wir: 1.
unser Vertrauen auf die Allmacht Gottes setzen, der ein Helfer ist in der Not
(Ps 49, 15); 2. dem göttlichen Willen alles anheim stellen und etwa
sprechen: „Herr, wenn es dir gefällt und mir zum Heile ist, so gib mir dieses
oder jenes.“
Bild: Saul sucht
David zu töten.
Warum streckte Jesus seine Hand
aus und rührte den Aussätzigen an?
Das tat er, um uns
ein Beispiel der Demut zu geben, dass wir an den Kranken und Presthaften kein
Ekel haben sollen; denn wenn Gott sich
gewürdigt, die Presthaften anzurühren, wie viel mehr sollen dann wir es tun! O
wie schlecht werden an jenem großen Tage diejenigen vor Gott bestehen, die sich
jetzt scheuen, die Armen auch nur anzusehen!
Warum sagte der Herr Jesus: „Ich
will, sei gereinigt“?
Das tat er, um
seine Allmacht zu offenbaren, und zu beweisen, dass derselben alles unterworfen
sei: „Er hat’s gesagt, und alles ist geworden; er hat befohlen, und alles
wurde erschaffen“ (Ps 148, 5).
Warum
befahl Jesus, er sollte es niemandem sagen?
Um uns zu
unterrichten, dass wir unsere guten Werke nicht offenbaren sollen, um eitles
Lob davonzutragen, damit wir uns der himmlischen Belohnung nicht berauben (Mt
6, 6).
Warum hat Christus den geheilten
Aussätzigen zum Priester geschickt?
Das hat er getan,
um uns zu unterrichten, dass man die Priester ihres hohen Amtes halber in Ehren
halten soll, und sollten sie auch, wie zur Zeit Christi die jüdischen Priester,
nicht fromm leben.
Warum hat Jesus ihm befohlen,
eine Gabe zu opfern?
Um zu zeigen, dass
man Gott für die uns erwiesenen Wohltaten dankbar sein soll.
Was sollen wir von dem Hauptmann
lernen, der Christum für seinen gichtbrüchigen Knecht bittet?
Von ihm sollen die
Hausväter lerne, Sorge zu tragen für ihre kranken Knechte und Mägde, damit
dieselben bei Zeiten mit den heiligen Sakramenten versehen werden. Es ist
unchristlich, arme Dienstboten, sobald sie krank werden, zur Türe
hinauszustoßen.
Warum sagte Christus: „Ich will
kommen und ihn gesund machen“?
Um seine Demut zu
zeigen, indem er, obwohl Gott und ein Herr über alle Herren, sich doch nicht
scheute, zu einem armen Knechte zu gehen. Diese Demut Christi beschämt viele
Herren, dei sich scheuen und zu groß dünken, um für einen kranken Knecht auch
nur einen Fuß zu rühren.
Warum sagte der Hauptmann: „Herr,
ich bin nicht würdig, dass du eingehest unter mein Dach“?
Das tat er in der
Erkenntnis der Gottheit Christi und seiner eigenen Nichtigkeit. Lernen sollen
wir hieraus, uns vor Gott zu verdemütigen, besonders so oft wir kommunizieren
wollen.
Warum sagte er: „Sondern sprich
nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund“?
Dies sagte er, um
seinen Glauben an die Gottheit und Allmacht Christi zu erkennen zu geben, indem
Jesus auch abwesend mit einem einzigen Worte seinen Knecht gesund machen könne.
Hat ein heidnischer Hauptmann einen solchen Glauben und solches Vertrauen zu
Jesus gehabt, so müssen wir Christen uns schämen, dass wir so kleingläubig und
misstrauisch gegen unsern Gott sind.
Was wollen die weiteren Worte des
Hauptmanns sagen?
Er wollte sagen:
Wenn mir, einem Mensche, der selber einer höhern Obrigkeit unterworfen ist,
meine Kriegsknechte gehorchen, wieviel mehr werden dann dir, o Christus, der du
wahrer Gott bist, dem die Krankheiten unterworfen sind, diese gehorsamen und
auf deinen Befehl weichen! – Lerne trauen auf die Allmacht und Vorsehung
Gottes und dich in deinen Nöten darauf verlassen (Ps 49, 15).
Warum sagte Christus: „Viele
werden vom Aufgange und Niedergange kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im
Himmelreiche zu Tische sitzen, die Kinder des Reiches aber werden
hinausgestoßen werden“?
Das sagte er um der
verstockten Juden willen, welche die Lehre Christi nicht annehmen wollten, dass
nämlich die Heiden, die gegen Auf- und Niedergang der Sonne wohnten, das
Evangelium annehmen, diesem gemäß leben und also mit Abraham, Isaak und Jakob
die himmlischen Freuden genießen würden; sie aber würden ihres Unglaubens und anderer
Sünden halber in die äußerste oder dickste, gleichsam handgreifliche
Finsternis, in die Hölle, verstoßen werden, wo die grausamsten Peinen und
Qualen ihrer warten, welche durch das Heulen und Zähneklappern angedeutet
werden.
Die Juden werden
genannt „Kinder des Reiches“, weil sie solche geworden wären, wenn sie die
Lehre Jesu angenommen und nach ihr gelebt hätten. Fürchte, o Christ, du
könntest aus Mangel an Mitwirkung mit der Gnade Gottes ewig verworfen werden,
während andere, die der Gnade mitwirken, in die Seligkeit aufgenommen werden. „Wirket euer Heil in Furcht und Zittern“ (Phil
2, 12).
Seufzer.
Gib mir, o Jesu, den Glauben
des Aussätzigen, dass ich mich in allem auf deine Allmacht verlasse, mich
völlig in deinen göttlichen Willen ergebe und deine Priester ehre. Verleihe
mir auch, o demütigster Jesu, den Glauben und die Demut des Hauptmanns, dass
ich meinem Nächsten um deinetwillen mitleidig beispringe und mich so würdig mache,
deine Gnade noch fernerhin zu empfangen. Amen
_____
Glaubenslehre von der Ergebung in
den Willen Gottes
„Herr, wenn du
willst“ (Mt 8, 2)
Den Himmel haben
schon auf Erden alle, welche sich sowohl im Unglück als im Glück in den Willen
Gottes ergeben und nur wollen, was Gott will, so dass sie gleichsam mit Gott ein Herz haben und das alles empfangen und
gutheißen, was ihnen Gott zuschickt, also mit Gott einen Willen, Gemüt, Sinn und Meinung und darum an allem, was
Gott ihnen schickt, volles Genügen und Freude haben.
Diese Vereinigung
unseres Willens mit dem Willen Gottes ist eine bewährte Herzstärkung wider
alle Melancholie und Kleinmütigkeit. Diese Vereinbarung beruht auf dem festen
Glauben, das „kein Übel über eine Stadt kommt“, ja über die ganze Welt,
„welches nicht der Herr getan“, das ist, geschickt oder zugelassen hat (Am
3, 6).
Wer darf nun sagen
oder denken, dass das nicht recht oder wohl getan sei, was der Herr getan hat?
Der Herr hat alles wohl getan im Himmel und auf Erden (Ps 134, 6; Mk
7, 37).
_____
Sittenlehre für die Hausväter,
Knechte und Dienstboten
Die Hausväter lernen von dem Hauptmann, dass
sie dafür sorgen sollen, damit sie brave Dienstboten ins Haus bekommen, weil
Gott die Hausväter segnet um der frommen Dienstboten willen. Also hat Gott
gesegnet den Laben um des frommen Jakob willen (Gen 30, 27), das Haus des
Putiphar wegen des gerechten Joseph (Gen 39, 5). Hingegen sollen die
Hausväter wohl zusehen, dass sie keine gottlosen Dienstboten in ihre Häuser
aufnehmen, weil Gott manchmal ganze Haushaltungen um gottloser Dienstboten
willen straft.
Knechte
und Dienstboten sollen lernen
von den Untergebenen des Hauptmanns, die gegangen und wieder gekommen sind,
wenn er es ihnen gesagt hat, dass sie bereit sein sollen, alles zu tun, was
ihnen anbefohlen wird; und um solches desto williger zu tun, sollen sie sich
in der Person ihrer Herren Gott selbst vorstellen, und bedenken, dass sie die
Dienste, welche sie ihren Herren leisten, Gott selber erzeigen. „Ihr Knechte,“
schreibt der Apostel Paulus, „gehorchet in allem den leiblichen Herren, nicht
als Augendiener, um Menschen zu gefallen, sondern mit Aufrichtigkeit des
Herzens, aus Furcht Gottes. Alles, was ihr immer tut, das tut von Herzen als
wie dem Herrn und nicht den Menschen; denn ihr wisst ja, dass ihr vom Herrn den
Lohn der Erbschaft erhalten werdet. Dienet also Christo dem Herrn“ (Kol
3, 22 – 24). Diese Lehre beobachtet wohl, ihr Dienstboten! Denn dadurch
könnt ihr sehr viel bei dem Allerhöchsten im Himmel verdienen.
Gebet
Barmherziger Jesu, der
du mit einem Worte den Aussätzigen rein und des Hauptmanns Knecht gesund
gemacht hast: wir bitten dich, siehe unsere große Schwachheit und
Gebrechlichkeit an, womit wir an Leib und Seele beladen sind. Erbarme dich
unser, die du so teuer erkauft hast, und verleihe uns die Gnade, dass wir durch
rechten Gebrauch des heiligen Sakraments der Buße uns dem Priester zeigen und
vom tödlichen Aussatze der Sünden gereinigt dir für solche Wohltat ewig danken
mögen. Amen.
Quelle
Quelle
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Wenn Bischöfe bauen
... titelt am 19.10.2013 die Beilage (Magazin am Wochenende) der Nürnberger Nachrichten.
Untertitel:
Franken wäre ohne die Prunksucht der geistlichen Herren nur halb so attraktiv
Untertitel:
Franken wäre ohne die Prunksucht der geistlichen Herren nur halb so attraktiv
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Aktuelles,
Aufgelesen,
Kirche,
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Der dritte (hier: nachgeholte) Sonntag nach Epiphanie
... wird dieses Jahr nicht gebraucht, da die Anzahl der Sonntage im Kalenderjahr und somit auch im Kirchenjahr zwischen 52 und 53 schwankt. Damit die hier veröffentlichten Daten aber vollständig sind, habe ich den Sonntag einfach an diese Stelle gesetzt (wird morgen veröffentlicht).
Montag, 28. Oktober 2013
Heute in der Blogoezese
Heiliger Papst Pius XII., bitte für uns und segne uns, vor allem sorge für die verfolgten Christen, wie du auch für die verfolgten Juden dein Leben riskiert hast!
Das Christkönigsfest im Vetus Ordo, leider heute erst entdeckt.
Christkönig und die Welt.
Selbstliebe.
Immer wiedersonntags Limburg. Mit Demo Mitte November. Beim Kreuzknappen gibt's noch mehr.
Bücherkiste.
Die Hierarchie der Kirche, Teil 2 und 3.
Werbung in eigener Sache. Der Kapuzíner.
Die Moral der Medien.
Beten für verfolgte Christen.
Berlin und Religion.
Kluge Worte.
Europa.
Ideen für Hallo Wien!
... und eben habe ich eine Petition gegen die Uhrzeitenverwirrung unterschrieben, weiß nicht mehr wo, und Cassandra möchte das auch tun! Wer weiß, wo?
Gefunden.
Das Christkönigsfest im Vetus Ordo, leider heute erst entdeckt.
Christkönig und die Welt.
Selbstliebe.
Immer wieder
Bücherkiste.
Die Hierarchie der Kirche, Teil 2 und 3.
Werbung in eigener Sache. Der Kapuzíner.
Die Moral der Medien.
Beten für verfolgte Christen.
Berlin und Religion.
Kluge Worte.
Europa.
Ideen für Hallo Wien!
... und eben habe ich eine Petition gegen die Uhrzeitenverwirrung unterschrieben, weiß nicht mehr wo, und Cassandra möchte das auch tun! Wer weiß, wo?
Gefunden.
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Usus antiquor
Wer Latein kann - Ergänzung
Hier wäre noch eine Frage (ganz am Ende des Beitrags) zu beantworten, die leider übersehen wurde.
Und da gibt's eine Frage bezüglich möglicher Dreckfuhler.
Merci.
Na, dann hat mein Sprachgefühl mal wieder recht. Merci.
Und meine Vermutung - die steht doch dabei ... oder etwa nicht? Das sollte wohl so stimmen ...
Wie ich darauf gekommen bin ohne Grammatik weder in der Hand noch (aus früheren Unterrichten, die es ja in meinen Fall nicht gab) im Kopf? Einfach eine Vermutung ...
Ergänzung vom 28.10.2013, Andreas:
Gelobt sei (werde) Jesus Christus ... genau. Eine Passivkonstruktion: laudatur: er/sie/es wird gelobt - laudetur: er/sie/es werde gelobt.
Und "laudent" ist übrigens keine Schlumpfigkeit, sondern Konjunktiv: "sie mögen loben".
Und da gibt's eine Frage bezüglich möglicher Dreckfuhler.
Merci.
Na, dann hat mein Sprachgefühl mal wieder recht. Merci.
Und meine Vermutung - die steht doch dabei ... oder etwa nicht? Das sollte wohl so stimmen ...
Wie ich darauf gekommen bin ohne Grammatik weder in der Hand noch (aus früheren Unterrichten, die es ja in meinen Fall nicht gab) im Kopf? Einfach eine Vermutung ...
Ergänzung vom 28.10.2013, Andreas:
Gelobt sei (werde) Jesus Christus ... genau. Eine Passivkonstruktion: laudatur: er/sie/es wird gelobt - laudetur: er/sie/es werde gelobt.
Und "laudent" ist übrigens keine Schlumpfigkeit, sondern Konjunktiv: "sie mögen loben".
Die KNG-Kongruenz
Das brauchen wir noch bevor wir mit den Legionen losziehen.
Im Lateinischen folgen Adjektive dem Fall (Kasus), der Anzahl (Numerus) und dem Geschlecht (Genus) des Nomens, von dem sie abhängen.
das sieht dann so aus:
Singular:
nom: ancilla parva
gen: ancillae parvae
dat: ancillae parvae
akk: ancillam parvam
abl: ancilla parva
Plural:
nom: ancillae parvae
gen: ancillarum parvarum
dat: ancillis parvis
akk: ancillas parvas
abl: ancillis parvis
Für die anderen Geschlechter (männlich und neutral) kann man das hier:
http://www.frag-caesar.de/lateinwoerterbuch/parva-uebersetzung.html
nochmal nachgucken.
Vergelt's Gott!
Im Lateinischen folgen Adjektive dem Fall (Kasus), der Anzahl (Numerus) und dem Geschlecht (Genus) des Nomens, von dem sie abhängen.
das sieht dann so aus:
Singular:
nom: ancilla parva
gen: ancillae parvae
dat: ancillae parvae
akk: ancillam parvam
abl: ancilla parva
Plural:
nom: ancillae parvae
gen: ancillarum parvarum
dat: ancillis parvis
akk: ancillas parvas
abl: ancillis parvis
Für die anderen Geschlechter (männlich und neutral) kann man das hier:
http://www.frag-caesar.de/lateinwoerterbuch/parva-uebersetzung.html
nochmal nachgucken.
Vergelt's Gott!
Sonntag, 27. Oktober 2013
Liebe Cassandra
..., du hast die letzten Tage immer prompt auf meine "Lateinversuche" und -fragen reagiert.
Tust du das gerne (dann kannst du das gerne tun!), oder tust du es, weil du halt gut Latein kannst und meinst, dazu verpflichtet zu sein?
Jedenfalls ist der "Lateinteil" dieses Blogs von meiner Seite her gerne für alle, die etwas wissen und beitragen möchten, offen.
Merci und Vergelt's Gott sagt
Eugenie Roth
Tust du das gerne (dann kannst du das gerne tun!), oder tust du es, weil du halt gut Latein kannst und meinst, dazu verpflichtet zu sein?
Jedenfalls ist der "Lateinteil" dieses Blogs von meiner Seite her gerne für alle, die etwas wissen und beitragen möchten, offen.
Merci und Vergelt's Gott sagt
Eugenie Roth
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Latein intuitiv,
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Nachgedacht
Heute in der Blogoezese
Das Dt. Außenministerium in Berlin wurde gestürmt. Und so weiter.
Bibelsticker-Album.
Erasmus von Rotterdam.
Die Hierarchie der Kirche - in Fortsetzungen, die hier nicht unbedingt immer verlinkt werden ...
Gebetsanliegen.
"Lateinisch-Rück-wärts" in der Peterskirche! Und auch noch levitiert!
Kluge Gedanken zur Zeitumstellung.
Und was machen die Limburger jetzt ohne ihren Bischof? Geld ausgeben!
Die Heilige Familie im Bild.
Liebe. Für diesen Beitrag bin ich besonders dankbar ... Merci!
Und zum Schluss ein wenig Entspannung.
Wie immer: Vergelt's Gott an alle Vordenker und -schreiber!
Bibelsticker-Album.
Erasmus von Rotterdam.
Die Hierarchie der Kirche - in Fortsetzungen, die hier nicht unbedingt immer verlinkt werden ...
Gebetsanliegen.
"Lateinisch-Rück-wärts" in der Peterskirche! Und auch noch levitiert!
Kluge Gedanken zur Zeitumstellung.
Und was machen die Limburger jetzt ohne ihren Bischof? Geld ausgeben!
Die Heilige Familie im Bild.
Liebe. Für diesen Beitrag bin ich besonders dankbar ... Merci!
Und zum Schluss ein wenig Entspannung.
Wie immer: Vergelt's Gott an alle Vordenker und -schreiber!
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Usus antiquor
Samstag, 26. Oktober 2013
Unterricht für den dreiundzwanzigsten Sonntag nach Pfingsten
Im Eingange der heiligen Messe verheißt uns Gott den Frieden, darum
betet die Kirche aus dem Propheten Jeremias (im 29. Kapitel): „Ich
sinne Ratschläge zum Frieden und nicht zur Trübsal, spricht der
Herr. Ihr werdet mich anrufen, und ich werde euch erhören und
zurückführen eure Gefangenen aus allen Völkern.“ - „Du hast
gesegnet, o Herr, dein Land, hast weggenommen die Gefangenschaft
Jakobs“ (Ps 84, 2). Ehre sei dem Vater ...
Gebet der Kirche
Epistel des Hl. Paulus an die Philipper
Evangelium des Hl. Matthäus
9, 18 - 26
4. Um zu beweisen, dass es dem göttlichen Heilande ebenso leicht war, einen Toten als einen Schlafenden aufzuwecken, sprach er: „Das Mägdlein ist nicht tot, sondern es schläft.“
(Nach dem Hl. Franz von Sales. Philothea)
„Herr, meine Tochter ist gestorben“ (Mt 9, 18)
Ist es eine große Sünde, andere zu verlachen?
Was soll uns von allen Spötteleien abschrecken?
Warum verehren wir Katholiken die Gebeine oder Kleider der Heiligen?
Das Konzil von Trient gibt uns dafür einen schönen Grund an – und damit zugleich den Ausspruch der ganzen Kirche und der heiligen Väter, indem es sagt: Weil ihre Leiber lebendige Glieder Christi und Wohnungen des Heiligen Geistes gewesen, die wiederum durch ihn auferweckt werden und durch welche uns Gott viele Wohltaten erzeigt, darum halten wir selbige in Ehren.
Haben wir hierfür auch Beweise aus der Heiligen Schrift?
Ja freilich; denn 1. hat Moses die Gebeine Josephs mit sich aus Ägypten geführt (2 Mos 13, 19). 2. Elisäus hat den Mantel des Elias bewahrt und damit die Gewässer des Jordans zerteilt (4 Kön 2, 13 f.). 3. Die Gebeine des Elisäus haben einen Toten erweckt (4 Kön 13, 21). 4. Das Weib im heutigen Evangelium rührt bloß den Saum des Kleides Christi an und wird gesund. 5. Der Schatten des Petrus macht viele Kranke gesund (Apg 5, 15). 6. Die Schweißtücher des Apostels Paulus machen ebenfalls die Kranken gesund (Apg 19, 12).
Gebet
Quelle
Gebet der Kirche
Vergib, o Herr, wir bitten dich, die Übertretungen deiner Völker,
damit wir von den Schlingen unserer Sünden, die wir in unserer
Schwachheit geknüpft haben, durch deine Güte befreit werden –
durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.
Epistel des Hl. Paulus an die Philipper
3, 17 – 21 und 4, 1
- 3
Brüder! Seid meine Nachfolger und schauet auf die, welche so
wandeln, wie ihr uns zum Vorbilde habet. Denn viele wandlen, wie
ich euch oft gesagt habe, jetzt aber unter Tränen sage, als Feinde
des Kreuzes Christi, deren Ende Verderben, deren Gott der Bauch ist,
die sich in ihrer Schande rühmen, die irdisch gesinnt sind. Unser
Wandel aber ist im Himmel, woher wir auch den Heiland erwarten,
unseren Herrn Jesum Christum, welcher den Leib unserer Niedrigkeit
umgestalten wird, dass er gleichgestaltet sei dem Leibe seiner
Herrlichkeit nach der Kraft, durch welche er sich auch alles
unterwerfen kann. Demnach, meine geliebtesten und ersehntesten
Brüder, meine Freude und meine Krone! So stehet denn im Herrn,
Geliebteste! Die Evodia ersuche ich und die Syntyche bitte ich, eines
Sinnes zu sein im Herrn. Auch bitte ich dich, treuer Genosse, nimm
dich ihrer an, die mit mir für das Evangelium gearbeitet haben, auch
mit Clemens und meinen übrigen Mitarbeitern, deren Namen im Buche
des Lebens stehen.
Es sind leider viele Christen – worüber Paulus
weinend klagt – abgesagte Feinde des Kreuzes Christi, d. i. der
Abtötung ihrer bösen Neigungen und Begierden – Christen, die
ihrem Bauche mit Fraß und Völlerei dienen wie ihrem Gotte; aber ihr
Ende ist der ewige Untergang in der höllischen Verdammnis. Der
Wandel des Christen soll allezeit im Himmel sein, d. i. seine
Gedanken und Begierden sollen auf die himmlischen Güter gerichtet
sein.
Wollte Gott, wir könnten mit dem heiligen Apostel
Paulus sagen: „Immer tragen wir die Abtötung Jesu an unserem
Körper umher, damit auch das Leben Jesu an unsern Leibern offenbar
werde“ (2 Kor 4, 10); und: „Von mir aber sei fern, mich
zu rühmen, außer in dem Kreuze unseres Herrn Jesu Christi, durch
welchen mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt!“ (Gal 6, 14)
Evangelium des Hl. Matthäus
9, 18 - 26
In jener Zeit, da Jesus zu den Juden redete, siehe, da trat ein
Vorsteher (der Synagoge) herzu, betete ihn an und sprach: Herr, meine
Tochter ist soeben gestorben; aber komm und lege deine Hand auf sie,
so wird sie leben. Und Jesus stand auf und folgte ihm samt seinen
Jüngern. Und siehe, ein Weib, das seit zwölf Jahren am Blutflusse
litt, trat von hinten hinzu und berührte den Saum seines Kleides;
denn sie sprach bei sich selbst: Wenn ich nur sein Kleid berühre, so
werde ich gesund. Jesus aber wandte sich um, sah sie und sprach:
Tochter, sei getrost; dein Glaube hat dir geholfen. Und das Weib ward
gesund von derselben Stunde an. Und als Jesus in des Vorstehers Haus
kam und die Flötenspieler und das lärmende Volk sah, sprach er:
Weichet; denn das Mägdlein ist nicht tot, sondern es schläft. Da
verlachten sie ihn. Nachdem aber das Volk hinausgeschafft war, ging
er hinein und nahm es bei der Hand. Und das Mägdlein stand auf. Und
der Ruf davon ging aus in derselben ganzen Gegend.
Bild Die Auferweckung der Tochter des Jairus
Lehrstücke des heutigen Evangeliums
1. Wie gütig und barmherzig ist nicht der süßeste Jesus, der sich schon auf die erste Ansprache des Jairus, des Synagogenvorstehers, bewegen ließ und ihm alsbald folgte, um sein Töchterlein von den Toten zu erwecken! Was vermag nicht ein lebendiger Glaube und ein inniges Vertrauen! Jairus glaubte, Christus werde ihm seine Bitte nicht abschlagen. Wie herrlich ward sein Glaube und sein Vertrauen belohnt! Keiner hat auf den Herrn vertraut und ist zu Schanden geworden (Eccli 2, 11). - Lerne von Christo, deinem Nächsten um Gottes Willen Gutes zu erweisen.
2. Christus zeigt hier durch die Tat, daß er gekommen
sei, die Bresthaften gesund zu machen, gemäß der Vorhersagung des
Propheten Isaias (53, 4): „Er trägt unsere Krankheiten und
ladet auf sich unsere Schmerzen“ - wie auch der heilige Evangelist
Matthäus diesen Text auf Christus anwendet (Mt 8, 17); er macht
das Weib, das zwölf Jahre am Blutflusse gelitten und all das Ihrige
umsonst an die Ärzte verwendet hattte (Lk 8, 43), wieder
gesund. Hierdurch werden wir aufgemuntert, in unsern Ängsten und
Nöten des Leibes sowohl als der Seele ein festes Vertrauen auf
unsern Herrn Jsum Christum zu setzen.
3. Um uns zu zeigen, daß Gott an Spöttern und
lärmenden Gesellen kein Gefallen habe, hat Christus dieselben vor
die Türe gewiesen; denn sie waren nicht würdig, ein so großes
Wunderwerk wie die Auferweckung von den Toten mitanzusehen.
4. Um zu beweisen, dass es dem göttlichen Heilande ebenso leicht war, einen Toten als einen Schlafenden aufzuwecken, sprach er: „Das Mägdlein ist nicht tot, sondern es schläft.“
_____
Glaubens- und Sittenlehre von dem Tode(Nach dem Hl. Franz von Sales. Philothea)
„Herr, meine Tochter ist gestorben“ (Mt 9, 18)
„Es ist dem Menschen bestimmt, einmal zu sterben“
(Hebr 9, 27). Dies lehrt der Glaube, und die Erfahrung bezeugt
es. Der Tag ist ungewiss; die Zeit ist nicht gewiss, ob es im Sommer
oder im Winter, ob es bei Tag oder Nacht geschehen soll. Auch die Art
des Todes ist ungewiss, ob eine Krankheit vorhergehen oder ob er
unversehens kommen wird, ob du noch einen Beichtvater und wahre Reue
und Leid haben wirst oder nicht. Bedenke das wohl und bestelle dein
Haus beizeiten!
Gedenke, dass alsdann für dich die Welt zu Ende gehen
und niemand sich mehr um dich kümmern wird. Beherzige, was dir
alsdann die Eitelkeiten, Vergnügungen und Freuden der Welt, worauf
du jetzt so viel hältst, nützen werden. All diese
Nichtigkeiten der Welt werden dir dann wie Gespenster oder finstere
Schatten vorkommen. Alsdann wirst du erst erkennen, dass du Gott um
ein eitles Nichts erzürnt hast; alsdann werden sich vor dir die
Sünden wie große Berge erheben und die Übungen deiner Frömmigkeit
gar unbedeutend erscheinen.
Erwäge, wie es dir zu Mute sein werde, wenn deine
Seele von dem Leibe, worin sie so lange gewohnt hat, scheiden und
aller Eitelkeit, allen nichtigen Gesellschaften, aller
Ergötzlichkeit, aller Kurzweil, allen Freunden und Nachbarn, den
Eltern, dem Weibe und den Kindern Lebewohl sagen und zuletzt ihren
Leib, gelb, bleich, ausgemergelt und Abscheu erregend, liegen lassen
muss. Ach, wäre ich so glücklich, dass ich mit Paulus sagen könnte:
„Ich sterbe alle Tage, alle Tage verläugne ich mich selbst“;
d. i. ich verweigere meiner Seele jetzt alle schädlichen Lüste,
damit, wenn ich sterben und die Welt verlassen muss, es mich alsdann
nicht schwer ankomme!
Wer stirbt, ehe er stirbt, der stirbt nicht, wenn er
einmal stirbt. Kosmas von Medicis, Herzog von Florenz, tat in seiner
Krankheit immer die Augen zu. Als er gefragt wurde, warum er das tue,
gab er zur Antwort: „Damit es mir nicht so schwer vorkomme, wenn
ich sterben muss.“ Ach, dass wir uns dessen oft erinnerten,
besonders wenn uns unziemliche Lüste angeboten werden, und ihnen
beizeiten abstürben durch christliche Abtötung, damit es uns nicht
so schwer ankomme, wenn wir einmal sterben und alle Lust dieser Welt
verlassen müssen!
Anmutung. O Welt, weil ich die Stunde nicht wissen
kann, in der ich dich lassen muss, so will ich dir auch nicht
anghangen! O ihr lieben Freunde und Angehörigen, lasst mich euch
nicht anders lieben als in wahrer, heiliger Freund- und Gemeinschaft,
welche in Ewigkeit nicht getrennt werde! Denn wozu diente eine Liebe
und Freundschaft, deren Band so bald zerrissen und aufgelöst werden
müsste?
_____
Sittenlehre wider das Spötteln
Als der gütige Herr Jesus in des Jairus Haus kam und
sagte: „Das Mägdlein ist nich tot, sondern es schläft“, da
lachten sie ihn aus.
Ist es eine große Sünde, andere zu verlachen?
Ja, wenn man dadurch andern Anlass zum Fluchen,
Verwünschen oder Schelten gibt, oder wenn die Ehre und der gute Name
des Mitmenschen dadurch verletzt werden. Es ist auch keine kleine
Sünde, die Zeremonien oder Gesänge der Kirche, oder jene zu
verspotten, welche sich an gebotenen Fasttagen des Fleischessens
enthalten, weil man ihnen dadurch Anlass gibt oder geben könnte, die
verordneten Fasttage zu übertreten. „Jeder Spötter ist ein Greuel
vor dem Herrn“ (Spr 3, 32).
Was soll uns von allen Spötteleien abschrecken?
Die ernste Erwägung, dass Gott die Spötter richtet,
d. i. Strafen für sie zubereitet hat, wie solches an denen zu
sehen ist, die mit den Verkündigern des Wortes Gottes Spott
getrieben haben. Die Knaben, welche den Propheten Elisäus verspottet
und ihm „Kahlkopf“ nachgerufen haben, sind von Bären zerrissen
worden (4 Kön 2, 23 f.). Wirst du verspottet, mein lieber
Christ, so tröste dich mit Jesus, deinem Seligmacher, der auch
verspottet worden ist (Lk 23, 11).
Bild Elisäus und die Knaben zu Bethel
Merkliches Lehrstück
Was der Teufel vor Zeiten durch die Tyrannen
ausgerichtet hat, die Christen von Gott, dem Glauben und der
Gerechtigkeit abwendig zu machen, das richtet er jetzt durch die
Spötter aus; denn sehr viele von jenen Katholiken, die an gebotenen
Fasttagen Fleisch essen oder eine Übung der Frömmigkeit unterlassen
oder irgend eine Ungerechtigkeit verüben, tun dies nur, damit sie
nicht verlacht und verspottet werden. Deswegen soll man Herz und Mut
fassen, mittelst der Gnadenhilfe Gottes sich dawider waffnen, um das
Spötteln zu verachten und zu überwinden.
Anmutung. Ich weiß ja, mein herzliebster Jesu, dass es
der Knecht nicht soll besser haben wollen als sein Herr. Wenn sie nun
dich verlacht haben, warum soll es dann mir seltsam vorkommen, wenn
ich wegen gewisser Übungen der Frömmigkeit, wegen Enthaltung von
Fleischessen oder wegen anderer christlichen Werke ausgelacht werde?
_____
Glaubenslehre von der Verehrung der heiligen Reliquien
„Ein Weib trat von hinten hinzu und berührte den Saum seines Kleides“ (Mt 9, 20).Warum verehren wir Katholiken die Gebeine oder Kleider der Heiligen?
Das Konzil von Trient gibt uns dafür einen schönen Grund an – und damit zugleich den Ausspruch der ganzen Kirche und der heiligen Väter, indem es sagt: Weil ihre Leiber lebendige Glieder Christi und Wohnungen des Heiligen Geistes gewesen, die wiederum durch ihn auferweckt werden und durch welche uns Gott viele Wohltaten erzeigt, darum halten wir selbige in Ehren.
Haben wir hierfür auch Beweise aus der Heiligen Schrift?
Ja freilich; denn 1. hat Moses die Gebeine Josephs mit sich aus Ägypten geführt (2 Mos 13, 19). 2. Elisäus hat den Mantel des Elias bewahrt und damit die Gewässer des Jordans zerteilt (4 Kön 2, 13 f.). 3. Die Gebeine des Elisäus haben einen Toten erweckt (4 Kön 13, 21). 4. Das Weib im heutigen Evangelium rührt bloß den Saum des Kleides Christi an und wird gesund. 5. Der Schatten des Petrus macht viele Kranke gesund (Apg 5, 15). 6. Die Schweißtücher des Apostels Paulus machen ebenfalls die Kranken gesund (Apg 19, 12).
Gebet
Gebenedeit seist du, o Herr Jesu Christe, dass du ein mit
zwölfjähriger Kranheit behaftetes Weib durch Anrühren deines
Gewandes gesund gemacht und das verstorbene Töchterlein des Jairus
durch dein Wort vom Tode erweckt hast! Wir bitten dich um die Gnade,
dass wir in Erwägung unserer Sterblichkeit durch heilsame Furcht des
Todes von allem Bösen abgehalten, zu allem Guten angetrieben und von
der schädlichen Sicherheit und Hoffnung auf ein längeres Leben
abgewendet werden, auch durch Empfang, gleichsam durch Anrührung
deines heiligen Leibes im hochwürdigsten Sakramente die rechte
Gesundheit der Seele erhalten und bis an unser Ende darin beharren
mögen. Damit wir aber, o Herr Jesu, eines so großen Glückes
teilhaftig werden, so bitten wir, dass, gleichwie du bei der
Erweckung des toten Mägdleins die Flötenbläser und das lärmende
Volk vor die Türe gewiesen hast, du auch aus unsern Herzen alle
leichtfertigen Gedanken, unruhigen Begierden, überflüssigen Sorgen
und alle Menschenfurcht wollest ausmustern und vertreiben, damit wir
die noch übrigen Tage unseres mühseligen Lebens in wahrer Reinheit
des Gewissens zubringen und endlich die ewige Seligkeit erlangen
mögen. Amen.
Quelle
Der Vetus ordo und mein Tageslauf
Seit ich hier wohne, gehe ich sonntags in die "alte Messe". Dass dies nicht immer so würde bleiben können, war von Anfang an klar.
Nun ist es so weit. Die sonntäglichen Gottesdienstzeiten der Hl. Messe im Vetus Ordo liegen nicht mehr im Bereich meiner Möglichkeiten.
Da bin ich nun um so dankbarer, dass ich wenigstens sonntags die Laudes nach dem Tagzeitenbuch feiern kann, das ich über Pro spe salutis erhalten habe. Nochmals ein herzliches Vergelt's Gott!
Werktags fehlt mir einfach die Zeit für eine so lange Laudes - und das ist ohnehin die einzige Hore, für die ich Zeit finde. Schade.
Nun ist es so weit. Die sonntäglichen Gottesdienstzeiten der Hl. Messe im Vetus Ordo liegen nicht mehr im Bereich meiner Möglichkeiten.
Da bin ich nun um so dankbarer, dass ich wenigstens sonntags die Laudes nach dem Tagzeitenbuch feiern kann, das ich über Pro spe salutis erhalten habe. Nochmals ein herzliches Vergelt's Gott!
Werktags fehlt mir einfach die Zeit für eine so lange Laudes - und das ist ohnehin die einzige Hore, für die ich Zeit finde. Schade.
Was dem Leser heute so begegnet
Gedanken eines "Altliturgisten" zur Liturgie.
Claudia schreibt einen Brief an Maria.
Wieder das Kloster La-pierre-qui-vire.
Gedanken zur Kinderkrippe.
Hallo Wien!
Gedanken zur überlieferten Liturgie und allgemein.
Abtreibung in der Meinungsumfrage.
Veranstaltungen zum Tag der Familie.
Fast schon (Dioezesan-)Interna: Das Domkapitel zu Limburg. Den ersten Artikel habe ich über den Herrn Alipius gefunden.
Z. B. besitzt das Bistum Würzburg drei Museen. Muss das sein?
System Kirche?
Warum nicht gleich Mutter unser?
Christen in der Türkei.
Selbstmordattentäter und ihre 72 Jungfrauen im Paradies ... Achtung! Sarkasmus!
Und zum Schluss eine kleine musikalische Erholung.
Wie immer - Vergelt's Gott!
Claudia schreibt einen Brief an Maria.
Wieder das Kloster La-pierre-qui-vire.
Gedanken zur Kinderkrippe.
Hallo Wien!
Gedanken zur überlieferten Liturgie und allgemein.
Abtreibung in der Meinungsumfrage.
Veranstaltungen zum Tag der Familie.
Fast schon (Dioezesan-)Interna: Das Domkapitel zu Limburg. Den ersten Artikel habe ich über den Herrn Alipius gefunden.
Z. B. besitzt das Bistum Würzburg drei Museen. Muss das sein?
System Kirche?
Warum nicht gleich Mutter unser?
Christen in der Türkei.
Selbstmordattentäter und ihre 72 Jungfrauen im Paradies ... Achtung! Sarkasmus!
Und zum Schluss eine kleine musikalische Erholung.
Wie immer - Vergelt's Gott!
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Usus antiquor
Toleranz - Akzeptanz
Aus meinem Wörterbuch:
acceptabilis - annehmbar, wohlgefällig
accepto, acceptare - 1. annehmen, empfangen, bekommen. 2. zulassen, billigen. 3. sich gefallen lassen.
acceptus, accepta, acceptum - willkommen, erwünscht, angenehm, lieb, gern gesehen, beliebt.
tolerans, tolerantis - ertragend, duldend, geduldig
tolerantia, tolerantiae - geduldiges Ertragen, Erdulden, abs. Geduld
acceptabilis - annehmbar, wohlgefällig
accepto, acceptare - 1. annehmen, empfangen, bekommen. 2. zulassen, billigen. 3. sich gefallen lassen.
acceptus, accepta, acceptum - willkommen, erwünscht, angenehm, lieb, gern gesehen, beliebt.
tolerans, tolerantis - ertragend, duldend, geduldig
tolerantia, tolerantiae - geduldiges Ertragen, Erdulden, abs. Geduld
Mens sana in corpore sano
Grammatik von Cassandra. Vergelt's Gott!
mens - der Geist, nominativ singular
in - muß man nicht nachgucken
sana - gesund, weibliche Form weil mens weiblich ist, folgt dem nominativ und ist deshalb auch nom sing
corpore - ablativ sing. Ablativ weil nach in IMMER der Ablativ kommt.
mens - der Geist, nominativ singular
in - muß man nicht nachgucken
sana - gesund, weibliche Form weil mens weiblich ist, folgt dem nominativ und ist deshalb auch nom sing
corpore - ablativ sing. Ablativ weil nach in IMMER der Ablativ kommt.
Freitag, 25. Oktober 2013
Mens sana in corpore sano
... steht am Eingang des gymnasiums (nein, sorry, das war Englisch).
... steht am Eingang der Turnhalle.
Ich lese im Wörterbuch nach:
mens, mentis - Denkvermögen, Verstand, denkender Geist
sana - nicht zu finden. Aber ich finde:
sanatio, sanationis - Heilung
in - das lese ich nicht nach (((-;
corpore - nicht zu finden. Aber ich finde:
corpus, corporis - Körper, Leib (von Menschen und Tieren)
Anmerkung: es kennt wohl jeder das corpus delicti, im Krimi die Tatwaffe. Gegenstand des Delikts.
sano - siehe oben.
=> Denkvermögen, heiles im Körper, dem heilen.
=> Ein gesunder Geist (wohnt) in einem gesunden Körper.
... womit ich meine eher intuitive Lernmethode vorgestellt hätte. Aber vielleicht kann das jemand noch grammatikalisch erklären.
Merci im Voraus dafür!
... steht am Eingang der Turnhalle.
Ich lese im Wörterbuch nach:
mens, mentis - Denkvermögen, Verstand, denkender Geist
sana - nicht zu finden. Aber ich finde:
sanatio, sanationis - Heilung
in - das lese ich nicht nach (((-;
corpore - nicht zu finden. Aber ich finde:
corpus, corporis - Körper, Leib (von Menschen und Tieren)
Anmerkung: es kennt wohl jeder das corpus delicti, im Krimi die Tatwaffe. Gegenstand des Delikts.
sano - siehe oben.
=> Denkvermögen, heiles im Körper, dem heilen.
=> Ein gesunder Geist (wohnt) in einem gesunden Körper.
... womit ich meine eher intuitive Lernmethode vorgestellt hätte. Aber vielleicht kann das jemand noch grammatikalisch erklären.
Merci im Voraus dafür!
Heute in der Blogoezese
Nochmal die Handentziehungreichung aus Freiburg.
Und immer wiedersonntags Limburg. Wie heißt der Herr im roten Pulli? Eltz? Was hat denn der dazu zu sagen? Warum fragt man keinen verantwortlichen Priester?
Was bedeutet es, Christ zu sein?
Gedanken zum Christ im Wehrdienst.
Der Vatican und Siegmund Freud? Seit wann denn das?
Autobahnkirche? Von der Seite wie auf den Schildern an der Autobahn. Aber: Mich erinnert die Architektur von vorne? hinten? an die Faust mit erhobenem Zeige- und Kleinfinger ... Und auch innen, diese Hocker und der Mahltisch. Mein Geschmack ist das allerdings wirklich nicht.
Der Papst? Da werd' mal einer schlau!
Über Maria, das Urbild der Kirche.
Gebetshilfe erbeten.
Dazu passend: Wie bete ich (2.Mose 17,8-13)?
Kloster La-Pierre-qui-vire. Der Gründer.
Was ist die Aufgabe des Staates?
Die Welt, ihre Regierung und das Recht auf Abtreibung.
Und der Islam.
Allerheiligen naht! Vorbereitungen treffen!
Und auch Hallo! Wien? nicht vergessen.
Latein im Vatican.
Zum Wochenende wie immer das Kirchenquiz.
Und immer wieder
Was bedeutet es, Christ zu sein?
Gedanken zum Christ im Wehrdienst.
Der Vatican und Siegmund Freud? Seit wann denn das?
Autobahnkirche? Von der Seite wie auf den Schildern an der Autobahn. Aber: Mich erinnert die Architektur von vorne? hinten? an die Faust mit erhobenem Zeige- und Kleinfinger ... Und auch innen, diese Hocker und der Mahltisch. Mein Geschmack ist das allerdings wirklich nicht.
Der Papst? Da werd' mal einer schlau!
Über Maria, das Urbild der Kirche.
Gebetshilfe erbeten.
Dazu passend: Wie bete ich (2.Mose 17,8-13)?
Kloster La-Pierre-qui-vire. Der Gründer.
Was ist die Aufgabe des Staates?
Die Welt, ihre Regierung und das Recht auf Abtreibung.
Und der Islam.
Allerheiligen naht! Vorbereitungen treffen!
Und auch Hallo! Wien? nicht vergessen.
Latein im Vatican.
Zum Wochenende wie immer das Kirchenquiz.
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Die Verben
Und gleich die dritte Lehrstunde. Ein herzliches Vergelt's Gott an Cassandra! - Und Andreas (28.10.2013).
Dann gibt es noch die Verben. Klar, ohne Verb kein Satz. Verben werden konjugiert.
http://de.wikibooks.org/wiki/Latein/_Grammatik/_Konjugation
So, das war jetzt undidaktisch und erschlagend, aber beim Lernen geht es nur selten drum, alles auf einmal zu können, sondern den Teller in Bissen aufzuteilen. Caesar benutzt fast nur Präsens, also die am einfachsten zu lernende Form, das macht ihn so anfängerfreundlich.
Verben erkennt man an ihren Endungen und die sind im Präsens:
ich lobe: laudo
du lobst: laudas
er lobt: laudat
wir loben: laudamus
ihr lobt: laudatis
sie loben: laudant.
Imperativ (Befehls- oder Aufforderungsform): lauda (sing), laudate (pl)
Für den Katholikengebrauch:
laudate, omnes gentes, laudate Dominum!
was passiert? laudate- da wird zum loben aufgefordert, und zwar im Plural. Also gucken, wer im Plural da steht. Die Völker (gens), und zwar "omnes", also alle. Man könnte fast von einem Superplural reden :-)
Das läßt fragen: wen soll ich denn loben? Also suchen wir nach einem Akkusativ und finden ihn mit der -um-Endung und weil wir ja die Deklinationen kennen, wissen wir: Nominativ ist dann "-us" und dann finden wir den Herrn auch im Wörterbuch, wo nur die Nominative und der dazugehörige Genitiv stehen. Warum steht da denn der Genitiv? Weil ich an dem erkenne, welcher Deklination der Nomen folgt.
Im Verlauf des Mittelters setzt die Schlumpfigkeit ein und aus "laudant" wird öfters "laudent", aber das soll uns jetzt nicht kümmern.
Merci!
Und gleich noch eine Frage, wenn wir schon beim Loben sind: Was heißt dann der Ruf von Radio Vatican:
Laudetur Iesus Christus?
Gelobt sei ...?
DANK Andreas hier die Lösung:
Gelobt sei (werde) Jesus Christus ... genau. Eine Passivkonstruktion: laudatur: er/sie/es wird gelobt - laudetur: er/sie/es werde gelobt.
Und "laudent" ist übrigens keine Schlumpfigkeit, sondern Konjunktiv: "sie mögen loben".
Dann gibt es noch die Verben. Klar, ohne Verb kein Satz. Verben werden konjugiert.
http://de.wikibooks.org/wiki/Latein/_Grammatik/_Konjugation
So, das war jetzt undidaktisch und erschlagend, aber beim Lernen geht es nur selten drum, alles auf einmal zu können, sondern den Teller in Bissen aufzuteilen. Caesar benutzt fast nur Präsens, also die am einfachsten zu lernende Form, das macht ihn so anfängerfreundlich.
Verben erkennt man an ihren Endungen und die sind im Präsens:
ich lobe: laudo
du lobst: laudas
er lobt: laudat
wir loben: laudamus
ihr lobt: laudatis
sie loben: laudant.
Imperativ (Befehls- oder Aufforderungsform): lauda (sing), laudate (pl)
Für den Katholikengebrauch:
laudate, omnes gentes, laudate Dominum!
was passiert? laudate- da wird zum loben aufgefordert, und zwar im Plural. Also gucken, wer im Plural da steht. Die Völker (gens), und zwar "omnes", also alle. Man könnte fast von einem Superplural reden :-)
Das läßt fragen: wen soll ich denn loben? Also suchen wir nach einem Akkusativ und finden ihn mit der -um-Endung und weil wir ja die Deklinationen kennen, wissen wir: Nominativ ist dann "-us" und dann finden wir den Herrn auch im Wörterbuch, wo nur die Nominative und der dazugehörige Genitiv stehen. Warum steht da denn der Genitiv? Weil ich an dem erkenne, welcher Deklination der Nomen folgt.
Im Verlauf des Mittelters setzt die Schlumpfigkeit ein und aus "laudant" wird öfters "laudent", aber das soll uns jetzt nicht kümmern.
Merci!
Und gleich noch eine Frage, wenn wir schon beim Loben sind: Was heißt dann der Ruf von Radio Vatican:
Laudetur Iesus Christus?
Gelobt sei ...?
DANK Andreas hier die Lösung:
Gelobt sei (werde) Jesus Christus ... genau. Eine Passivkonstruktion: laudatur: er/sie/es wird gelobt - laudetur: er/sie/es werde gelobt.
Und "laudent" ist übrigens keine Schlumpfigkeit, sondern Konjunktiv: "sie mögen loben".
Der Vocativ
Cassandra sei Dank hier die zweite Lateinstunde:
Der Vocativ: von vocare, rufen, richtig.
Erkennt man daran, daß es fast immer ein Name ist: "Quintus!" ruft man "Quinte!"
Der ist bei Caeasar dankenswert selten.
Im "Katholikengebrauch" hört sich das dann so an:
"Non nobis, Domine, sed nomine tuo da gloriam"
-nicht uns (nom. pl.), Herr (voc.), sondern deinem Namen (dat sing.) gib Ehre (akk. sing.)!"
Wie habe ich rausgefunden, welcher Fall welcher ist?
Deklinationen lernen. Auswenig. Wer Latein machen will, sollte sich eh ein Wörterbuch zulegen, meiner Empfehlung nach den Pons, aber es gibt auch Leute, die auf Langenscheid schwören. Da sind die Tabellen drin, muß man runterrattern bis es sitzt.
Vokabeln:
nomen: Name
sed: sondern, aber
gloria: Ehre
dare: geben (wie Dativ halt)
tuus: dein (männlich)
non: nicht
Es ist wirklich einfach, viel zu verstehen gibt es nicht, also auch nicht viel falsch zu verstehen.
Der Vocativ: von vocare, rufen, richtig.
Erkennt man daran, daß es fast immer ein Name ist: "Quintus!" ruft man "Quinte!"
Der ist bei Caeasar dankenswert selten.
Im "Katholikengebrauch" hört sich das dann so an:
"Non nobis, Domine, sed nomine tuo da gloriam"
-nicht uns (nom. pl.), Herr (voc.), sondern deinem Namen (dat sing.) gib Ehre (akk. sing.)!"
Wie habe ich rausgefunden, welcher Fall welcher ist?
Deklinationen lernen. Auswenig. Wer Latein machen will, sollte sich eh ein Wörterbuch zulegen, meiner Empfehlung nach den Pons, aber es gibt auch Leute, die auf Langenscheid schwören. Da sind die Tabellen drin, muß man runterrattern bis es sitzt.
Vokabeln:
nomen: Name
sed: sondern, aber
gloria: Ehre
dare: geben (wie Dativ halt)
tuus: dein (männlich)
non: nicht
Es ist wirklich einfach, viel zu verstehen gibt es nicht, also auch nicht viel falsch zu verstehen.
Kleine Messimpression
Die Urlaubsvertretung hält den Gottesdienst, 2 Wochen lang.
Schon des Öfteren habe ich bemerkt, dass der Priester mal hier mal da Worte verändert ...
Eines Tages, als es in mir einen echten Bruch gibt weil ein Teil fehlt, spreche ich ihn nach dem Gottesdienst (wir haben beide keine Zeit) im Vorübergehen und leider etwas unhöflich an:
"Sie haben die Vergebungsbitte ausgelassen!"
Einige Tage lang hält er den Gottesdienst nach Messbuch, dann lässt er schon wieder das Wort "Sünde" aus. So sollte es heißen:
"Der Herr erbarme sich unser, Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben." - ???
Nein!
"Der Herr führe uns Wege des Friedens und der Versöhnung ... (Friede, Freude Eierkuchen) ..."
Wissen Sie, Herr Pfarrer, wissen Sie eigentlich wie viel Verantwortung Sie den Gläubigen gegenüber haben? - Morgens um 6 h geht sicherlich niemand zum Spaß oder aus gesellschaftlichem Zwang in die Heilige Messe.
Und selbst am Sonntag, da haben Sie dann noch mehr Verantwortung, denen gegenüber, deren Glauben schwach oder vielleicht doch nur theoretisch ist ...
Ich erinnere Sie an Röm 12, 1 + 2 (Sinngemäß zusammengefaßt): Gleicht euch nicht dieser Welt an!
Schon des Öfteren habe ich bemerkt, dass der Priester mal hier mal da Worte verändert ...
Eines Tages, als es in mir einen echten Bruch gibt weil ein Teil fehlt, spreche ich ihn nach dem Gottesdienst (wir haben beide keine Zeit) im Vorübergehen und leider etwas unhöflich an:
"Sie haben die Vergebungsbitte ausgelassen!"
Einige Tage lang hält er den Gottesdienst nach Messbuch, dann lässt er schon wieder das Wort "Sünde" aus. So sollte es heißen:
"Der Herr erbarme sich unser, Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben." - ???
Nein!
"Der Herr führe uns Wege des Friedens und der Versöhnung ... (Friede, Freude Eierkuchen) ..."
Wissen Sie, Herr Pfarrer, wissen Sie eigentlich wie viel Verantwortung Sie den Gläubigen gegenüber haben? - Morgens um 6 h geht sicherlich niemand zum Spaß oder aus gesellschaftlichem Zwang in die Heilige Messe.
Und selbst am Sonntag, da haben Sie dann noch mehr Verantwortung, denen gegenüber, deren Glauben schwach oder vielleicht doch nur theoretisch ist ...
Ich erinnere Sie an Röm 12, 1 + 2 (Sinngemäß zusammengefaßt): Gleicht euch nicht dieser Welt an!
Donnerstag, 24. Oktober 2013
Heute zu lesen
Das Thema Limburg ist noch lange nicht zu Ende.
Der schwerste Kampf ist der gegen sich selbst.
Artikel auf englisch, Firmung in der Kirchensprache.
Quo vadis? Wohin gehst du, Freiburg?
Ein schöner Hymnus zur Laudes.
Was tun mit ansonsten nicht mehr genutzten Kirchen?
Was macht die UN mit der katholischen Kirche?
Die Forschung Joseph Ratzingers (wusste gar nicht, dass er geforscht hat ...).
Ägypten am Telefon. ... und andersrum?
Christenverfolgung? Das ist harmlos ausgedrückt.
Pro Betreuungsgeld.
Der schwerste Kampf ist der gegen sich selbst.
Artikel auf englisch, Firmung in der Kirchensprache.
Quo vadis? Wohin gehst du, Freiburg?
Ein schöner Hymnus zur Laudes.
Was tun mit ansonsten nicht mehr genutzten Kirchen?
Was macht die UN mit der katholischen Kirche?
Die Forschung Joseph Ratzingers (wusste gar nicht, dass er geforscht hat ...).
Ägypten am Telefon. ... und andersrum?
Christenverfolgung? Das ist harmlos ausgedrückt.
Pro Betreuungsgeld.
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Usus antiquor
"Kommentar" zu "Mors certa, hora incerta"
Liebe Cassandra, das war kein Kommentar, das war schon die erste Lateinstunde.
Also, hier für alle Interessierten:
Ich versuch's trotzdem mal: von vocare, rufen?
Merci und Vergelt's Gott!
Also, hier für alle Interessierten:
Das mit dem Kommentieren könnten wir lösen, das mit dem Latein leider nicht. Aber ich kann ein halbwegs vernünftiges Buch zum Selbststudium empfehlen: Litera. Es ist, wie ich finde, gut und klar strukturiert und man kann sich recht früh an "echte" Texte wagen.
Ich habe Latein (wie gesagt) innerhalb eines halben Jahres an der Uni gelernt, und zwar so, daß wir im Examen Caesar übersetzt haben.
Caesar hat den Vorteil, daß er ein sehr klares, strukturiertes Latein schreibt ohne größere Anfängerunfreundliche Schnörkel. Von da aus geht man zu Cicero über, der schon tiefer in die Trickkiste greift. Und spätestens damit ist man dann für die Vulgata gewappnet.
Was dafür allerdings als Voraussetzung unabdingbar ist, ist die deutsche Grammatik. man kann nämlich kein Subjekt suchen wenn man keine Ahnung hat, wie das aussieht oder sich die Objekte dazupuzzlen wenn man sich nicht so recht sicher ist, was ein Akkusativ ist. Dabei ist das so einfach!
Nominativ: von nomen, Name. Wer ist das?
Genitiv, von genere, zeugen (wie Genesis sozusagen): wessen? Wessen Kind bist du?
Dativ: von dare, geben. Wem gebe ich was?
Akkusativ: von akkusare/accusare, anklagen. Wen klage ich an?
Ablativ? haben wir im Deutschen nicht, van ablatus- das dazugeschobene, drangehängte: wie? mit welchen Mittel? auf welche Art? woher?
Wenn man das erst mal drin hat, geht Latein ganz einfach. Es ist logisch- im Gegensatz zu anderen Sprachen, die man an der Schule lernen kann. Es schult das Denken. Mir hat Latein ungeheuer viel gebracht.... und was ist mit dem Vocativ? ... aber ich glaube, der wird so selten gebraucht, dass ihn die Schüler nur erkennen können müssen, ohne ihn selbst zu gebrauchen.
Ich versuch's trotzdem mal: von vocare, rufen?
Merci und Vergelt's Gott!
Mittwoch, 23. Oktober 2013
Was man heute so lesen kann
Gedanken und Neuigkeiten über die Causa Limburg. Jedenfalls geht der Bischof nicht nach Münsterschwarzach.
Causa Freiburg, die wiederverheirateten Geschiedenen.
Richtet nicht!
Liberale Bevormundung.
Mutter Gottes.
Das Gewissen und die Zukunft der Atheisten auf Englisch.
Gott suchen. Vorstellung eines Buches.
Die FFI und der Vetus Ordo.
Windhauch und Luftgespinst. Das Buch Kohelet. Musikalisch aufbereitet.
Und anderes.
Der Islam.
Verschwindet!
Zum Schluss eine kleine Erholung.
Und wie immer: Vergelt's Gott an alle Vordenker und -schreiber!
Causa Freiburg, die wiederverheirateten Geschiedenen.
Richtet nicht!
Liberale Bevormundung.
Mutter Gottes.
Das Gewissen und die Zukunft der Atheisten auf Englisch.
Gott suchen. Vorstellung eines Buches.
Die FFI und der Vetus Ordo.
Windhauch und Luftgespinst. Das Buch Kohelet. Musikalisch aufbereitet.
Und anderes.
Der Islam.
Verschwindet!
Zum Schluss eine kleine Erholung.
Und wie immer: Vergelt's Gott an alle Vordenker und -schreiber!
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Usus antiquor
Dienstag, 22. Oktober 2013
Mors certa, hora incerta
Für alle, die kein Latein können:
"Der Tod ist uns gewiss, die Stunde (aber) ungewiss."
"Der Tod ist uns gewiss, die Stunde (aber) ungewiss."
Der Würfel ist geworfen
Erst mal DANKE für die Antwort an Cassandra.
Und zur Anekdote noch eine weitere:
Vater und Sohn gehen an der Kirche vorbei. Der Sohn ist wohl in den ersten Jahren seines Lateinunterrichts, der Vater will ihn freundschaftlich prüfen und fragt, was das da auf der Kirchturmuhr denn auf deutsch heißt:
"Mors certa, hora incerta."
Da überlegt der Junge: Mors: Tod. Certa: Sicher. Hora: Uhr. Incerta: Unsicher. =>
"Diese Uhr geht mit tödlicher Sicherheit falsch!" ist seine Antwort.
Und zur Anekdote noch eine weitere:
Vater und Sohn gehen an der Kirche vorbei. Der Sohn ist wohl in den ersten Jahren seines Lateinunterrichts, der Vater will ihn freundschaftlich prüfen und fragt, was das da auf der Kirchturmuhr denn auf deutsch heißt:
"Mors certa, hora incerta."
Da überlegt der Junge: Mors: Tod. Certa: Sicher. Hora: Uhr. Incerta: Unsicher. =>
"Diese Uhr geht mit tödlicher Sicherheit falsch!" ist seine Antwort.
Heute zu lesen
Tagesheilige heute.
Kirchliche Organisationen missbrauchen.
Nochmal, etwas anders.
Was man braucht um zu beten.
Verschiedene Gedanken zu Papst Franziskus. Deutscher Brief an.
Und ein Buch. Von? Über?
Die kleine Zunge, häufig der größte Sünder.
Täglich die Heilige Messe feiern. Dies ist auch ein Aufruf zum (mit-) feiern!
Engagement, Gebet und Politik.
Und wieder die causa Limburg.
Oratorium (!) mit Ruf des Muezzins?
One of us einen Schritt weiter!
Kirchliche Organisationen missbrauchen.
Nochmal, etwas anders.
Was man braucht um zu beten.
Verschiedene Gedanken zu Papst Franziskus. Deutscher Brief an.
Und ein Buch. Von? Über?
Die kleine Zunge, häufig der größte Sünder.
Täglich die Heilige Messe feiern. Dies ist auch ein Aufruf zum (mit-) feiern!
Engagement, Gebet und Politik.
Und wieder die causa Limburg.
Oratorium (!) mit Ruf des Muezzins?
One of us einen Schritt weiter!
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Montag, 21. Oktober 2013
Überbevölkerung
Leute, schnallt euch an!
... vielleicht haben "sie" ja jetzt endlich kapiert, was wir schon lange wissen?
... vielleicht haben "sie" ja jetzt endlich kapiert, was wir schon lange wissen?
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Glauben
Die Bulle QUO PRIMUM
..., welche den Hergang der Hl. Messe im Vetus Ordo regelt.
Auszug:
„…sie sollen nicht wagen, bei der Meßfeier andere Zeremonien und Gebete als die in diesem Missale enthaltenen hinzuzufügen oder vorzulesen. Und daß sie in allen Kirchen bei der gesungenen oder gelesenen Messe ohne Gewissensskrupel oder Furcht vor irgendwelchen Strafen, Urteilen und Rügen von nun an ausschließlich diesem Missale folgen, es unbefangen und rechtens zu gebrauchen imstande und ermächtigt sind, dazu geben Wir kraft Unserer Apostolischen Vollmacht für jetzt und für ewig Unsere Bewilligung und Erlaubnis. Ebenso setzen Wir fest und erklären: Kein Vorsteher, Verwalter, Kanoniker, Kaplan oder anderer Weltpriester und kein Mönch gleich welchen Ordens darf angehalten werden, die Messe anders als wie von Uns festgesetzt zu feiern, noch darf er von irgendjemandem gezwungen und veranlaßt werden, dieses Missale zu verändern, noch kann das vorliegende Schreiben irgendwann je widerrufen oder modifiziert werden, sondern es bleibt für immer im vollen Umfang rechtskräftig bestehen…..“
Hervorhebungen vom Abtipper.
Die Bulle QUO PRIMUM im vollen Wortlaut >>> http://tinyurl.com/d832ar8
Auszug:
„…sie sollen nicht wagen, bei der Meßfeier andere Zeremonien und Gebete als die in diesem Missale enthaltenen hinzuzufügen oder vorzulesen. Und daß sie in allen Kirchen bei der gesungenen oder gelesenen Messe ohne Gewissensskrupel oder Furcht vor irgendwelchen Strafen, Urteilen und Rügen von nun an ausschließlich diesem Missale folgen, es unbefangen und rechtens zu gebrauchen imstande und ermächtigt sind, dazu geben Wir kraft Unserer Apostolischen Vollmacht für jetzt und für ewig Unsere Bewilligung und Erlaubnis. Ebenso setzen Wir fest und erklären: Kein Vorsteher, Verwalter, Kanoniker, Kaplan oder anderer Weltpriester und kein Mönch gleich welchen Ordens darf angehalten werden, die Messe anders als wie von Uns festgesetzt zu feiern, noch darf er von irgendjemandem gezwungen und veranlaßt werden, dieses Missale zu verändern, noch kann das vorliegende Schreiben irgendwann je widerrufen oder modifiziert werden, sondern es bleibt für immer im vollen Umfang rechtskräftig bestehen…..“
Hervorhebungen vom Abtipper.
Die Bulle QUO PRIMUM im vollen Wortlaut >>> http://tinyurl.com/d832ar8
Was liest man heute?
Tages-Heilige.
Papst Franziskus und sein Team.
Gedanken zum Weltmissionssonntag.
Und auch heute Gedanken zu Limburg und weiteren Ereignissen.
Im Rahmen des Jahres des Glaubens verschiedene Beiträge zum Thema Auferstehung der Toten"
Christen mit Rückgrat.
Hier genügt es, die Überschrift zu lesen.
Neu durchstarten.
Besinnliches.
Wie schön! - wenn das ein Witz wäre.
Genieße deine Freiheit! ... aber ...
Sonntagsheiligung. ... Oder?
One of us demonstriert.
Unrecht.
Papst Franziskus und sein Team.
Gedanken zum Weltmissionssonntag.
Und auch heute Gedanken zu Limburg und weiteren Ereignissen.
Im Rahmen des Jahres des Glaubens verschiedene Beiträge zum Thema Auferstehung der Toten"
Christen mit Rückgrat.
Hier genügt es, die Überschrift zu lesen.
Neu durchstarten.
Besinnliches.
Wie schön! - wenn das ein Witz wäre.
Genieße deine Freiheit! ... aber ...
Sonntagsheiligung. ... Oder?
One of us demonstriert.
Unrecht.
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Kirche,
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Sonntag, 20. Oktober 2013
Und auch heute
Die Bescheidenheit von Papst Franziskus. Und das Gebet.
Noch ist Limburg und seine Geschichte nicht am Ende.
Mord - ? Da hab ich doch ein Recht drauf, oder?
Beitrag zum Sonntag der Weltmission.
Zwei "Bloggernonnen".
Kopten in Deutschland.
Zuwanderung ...
Noch ist Limburg und seine Geschichte nicht am Ende.
Mord - ? Da hab ich doch ein Recht drauf, oder?
Beitrag zum Sonntag der Weltmission.
Zwei "Bloggernonnen".
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