Posts mit dem Label Glaubensfragen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Glaubensfragen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 20. Januar 2024

Das Fegefeuer

 Eben habe ich ein YT-Video über das Fegefeuer gehört.


Das Fegefeuer werde in der Bibel nicht erwähnt, sagen VIELE.

Wie kommen sie darauf? Außer Ofb 21,25 - Nicht Unreines kommt in das himmlische Jerusalem - gibt es noch viele Bibelstellen, welche die Wirklichkeit des Fegfeuers belegen. Auch im Alten Testament.


Auch zur Hölle, aber das ist ein anderes Thema.

Mittwoch, 31. Mai 2023

Maria Königin

 Dieses Fest wird im Vetus Ordo am 31. Mai gefeiert.

Wer dieses Fest verstehen möchte, dem empfehle ich dieses englische Video.

Samstag, 22. April 2017

Angemessene Kleidung für Mann und Frau

Immer wieder kommt die Frage nach der Bekleidung der Frau auf, sei es nun die Frage nach einer Kopfbedeckung oder nach Beinkleidern. Hier meine Gedanken dazu:

Es gab in der Geschichte - auch in der deutschen bzw. europäischen - immer wieder Zeiten, in denen die Männer - wie bei den Schotten heute noch üblich - Röcke und solche, in denen die Frauen Hosen trugen, was für uns heutzutage absolut ungewöhnlich erscheint. Ich denke, dass dies eher eine Frage der Mode ist.

Was jedoch zu allen Zeiten wichtig ist: Kleidung soll den Körper bedecken. Wenn sie so kurz oder so eng ist, dass die Körperformen durch die Kleidung nicht wirklich kaschiert werden, dann ist es (im Rahmen der jeweils aktuellen Gepflogenheiten) egal ob ein Mann oder eine Frau einen Rock oder eine Hose trägt, der Mensch ist nicht wirklich angezogen.

Dazu als Beispiel das Kapitel aus der Regel des Hl. Benedikt, in dem es um die angemessene Kleidung für die Mönche geht (Hervorhebungen von mir):

Fünfundfünfzigstes Kapitel

(7. April, 7, August, 7. Dezember)

Von der Kleiderkammer und Schuhkammer der Brüder

Man gebe den Brüdern Kleider, die der Lage und Witterung des Wohnorts entsprechen; denn in kalten Gegenden bedarf es mehr, in warmen weniger. Es ist Sache des Abtes, darauf Rücksicht zu nehmen.
In einer Gegend mit gemäßigtem Klima genügen nach unserer Ansicht für jeden Mönch Kukulle und Tunika – die Kukulle im Winter dickwollig, im Sommer leicht oder abgetragen – zur Arbeit ein Skapulier* und als Fußbekleidung Sandalen und Schuhe. Über Farbe und Beschaffenheit all dieser Dinge sollen sich die Mönche keine Sorge machen; man nehme, was in den betreffenden Gegenden zu finden oder überhaupt billiger zu beschaffen ist.
Der Abt trage Sorge für das rechte Maß der Kleider; sie seien ihren Trägern nicht zu kurz, sondern passend. Wenn man neue erhält, gebe man jeweils die alten gleich ab, damit sie in der Kleiderkammer für die Armen aufbewahrt werden. Der Mönch darf zwei Kukullen und zwei Tuniken zur Verfügung haben, damit er für die Nacht und zur Wäsche die Kleider wechseln kann. Mehr als das wäre Überfluss und ist verpönt. Auch die Schuhe, überhaupt alles, was alt ist, soll man abgeben, wenn man Neues empfängt.
Wer auf Reisen geschickt wird, erhält aus dem Vestiarium Beinkleider, die er, nach der Rückkehr, gewaschen dort wieder abgibt. Auch die Tuniken und Kukullen, die man für die Reise aus der Kleiderkammer empfängt und daheim wieder erstattet, seien etwas besser, als man sie für gewöhnlich trägt.
(Die Regel des Heiligen Benedikt, Übersetzt und erklärt von Dr. Eugen Pfiffner, Dekan des Klosters Maria Einsiedeln 1947)

Hier ist für den Alltag nicht die Rede von Beinkleidern, die erhält der Mönch nur, wenn er auf Reisen ist. D. h. arme Menschen hatten damals unter ihren Kleidern weiter keinen Stoff. Vielleicht ist auch das der Grund, warum Jesus am Kreuz mit einem Tuch um seine Lenden abgebildet wird, weil er einfach unter seinem Kleid nichts hatte - wie es damals zumindest häufig der Fall war. Als Beispiel diene hier das Evangelium des Freitags in der Osterwoche:

EVANGELIUM
Joh 21, 1-14
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes                                                                 
In jener Zeit
1offenbarte Jesus sich den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise.
2Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.
3Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.
4Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.
5Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.
6Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es.
7Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See.
8Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.
9Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot.
10Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.
11Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht.
12Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.
13Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.
14Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.

Mit dem Obergewand bekleidet konnte diese Arbeit nicht verrichtet werden, also hat man es abgelegt - und das getragen, was darunter war. Offensichtlich hatte auch Petrus keine weitere Bekleidung an sich, so dass er das Obergewand umlegte (nicht anzog, so scheint es) und mit einem Gürtel am Körper hielt. So hinderten ihn die weiten Ärmel nicht am Schwimmen.
Vermutlich war es auch in anderen Berufen aus praktischen Gründen üblich, das Obergewand zum Arbeiten abzulegen, einfach, um überhaupt die nötige Bewegungsfreiheit zu haben und sich bei der Arbeit nicht selbst auf den Saum des Kleides zu treten, und so ein Hinstürzen zu verhindern.

Auch die Frage der Kopfbedeckung ist (grundsätzlich) eine Frage der jeweils üblichen Gepflogenheiten. Schon früher habe ich mich vermutlich zu diesem Thema geäußert und damals nach meinem Wissenstand in diesem Sinne geschrieben. Heute weiß ich, dass eine Mantilla (oder ein Kopftuch) zum Gebrauch während des Gottesdienstes gesegnet wird. Es ist ein Sakramentale, ebenso wie der Rosenkranz in der Hand oder am Finger, ebenso wie das Weihwasser und vieles andere auch. Von daher ist das Tragen einer Mantilla zu empfehlen, auch wenn man ohne einen Rosenkranz in der Hand und ohne eine Mantilla auf dem Kopf beten kann.

* ein Skapulier diente früher dem Schutz der Kleidung, wie eine Schürze.

Freitag, 14. April 2017

Karfreitag

Der Karfreitag ist für die Protestangen der höchste Feiertag.
Feiern sie einen Toten?

Ich feiere lieber Ostern, der Auferstandene hat uns erlöst, wenn er im Grab geblieben wäre, hätte der Teufel gesiegt.

Wenn dies theologisch falsch sein sollte, bitte ich um Korrektur.

Dienstag, 28. Juni 2016

Petrusamt

Vergelt's Gott an Jobo72 für diese Beiträge!

Sonntag, 15. Mai 2016

Maria? Brauchen wir nicht!

Maria war nicht nur dabei, als die Jünger den Heiligen Geist empfingen, sie hat den Heiligen Geist lange vor den Aposteln und Jüngern empfangen.

Wirklich!

Vergelt's Gott an den Sacerdos viennensis für den Beitrag!

Dienstag, 19. Januar 2016

Der Denzinger Katholik

... hat (in DICKEN Anführungszeichen!!!) "Konkurrenz" bekommen!

Vergelt's Gott an Martina Katholik für diesen Hinweis!

Dienstag, 21. Juli 2015

Stell dir vor, du haßt einen bestimmten Menschen

... von Kind auf, von Jugend auf oder doch zumindest, seit du ein junger Erwachsener bist.
Und je älter du wirst, desto größer wird dein Hass auf diesen Menschen. Aus welchem Grund auch immer. Und du kannst nicht mal wirklich gut begründen, warum du diesen Menschen hasst.

Und nun stell dir vor, du bist mit diesem Hass gewachsen und älter geworden - und nun bist du alt und hast zwei Möglichkeiten:
Entweder gehst du in das einzige Altersheim am Ort, von dem man weiß, dass es nicht gut geführt wird
oder
du mietest dich bei eben diesem verhassten Menschen ein, der ein großes Haus besitzt und sich vorgenommen hat - eben wegen der bekannten Qualität des Altersheims, sich privat um alte Menschen zu kümmern. Und es ist allgemein bekannt, dass er sich wirklich kümmert.

Was geschieht?
Du würdest lieber ins Altersheim gehen und dort mehr schlecht als recht gepflegt werden, als zu diesem verhassten Menschen zu gehen, den du inzwischen (trotz aller Güte, die er ganz offensichtlich zeigt) am liebsten ermorden würdest.

Eine Haltung, die du dein ganzes Leben lang, vielleicht 80 Jahre, gepflegt hast, wirst du sicher nicht mit einem Streich aus deinem Leben "wischen" können, davon bin ich überzeugt.
DU entscheidest dich, ins Altersheim zu gehen. Es zwingt dich niemand dazu.

Montag, 23. Juni 2014

Priestertum, allgemeines

Lies hierzu im Alten Testament das Buch
Numeri, Kapitel 16, Verse 1 - 35.
Vergelt's Gott an den Liborius-Wagner-Kreis!

Montag, 5. Mai 2014

Das "Leck" im Lukasevangelium

Vor einiger Zeit habe ich ein "Leck" im Lukasevangelium entdeckt. Meine Diagnose steht seit Jahren und sie steht noch immer.

Vergelt's Gott an Andreas, der sich meiner "Leck-Diagnose" angenommen hat! - Natürlich war mir klar, dass man meine Frage nicht so einfach in einer halben Stunde oder so beantworten kann, sondern das ist eine Frage intensiven Lesens mit dem Herzen.
Nachdem ich nun Andreas' Antwort gelesen habe, nahm ich mir - einfach Interessehalber - das Neue Testament der Allioli-Bibel (Vergelt's Gott an Martina Katholik für diesen kostbaren Hinweis!). Auch in diesem ausführlich verweisenden Werk gibt es zu diesem Vers keinen einzigen Hinweis auf eine Bibelstelle.

Meine Frage bleibt, wie gesagt, bestehen. Wann werde ich (nach dem Neuen Testament - das ist auch schon wieder Jahrzehnte her) einmal das Alte Testament lesen?

Freitag, 3. Januar 2014

Unauflöslichkeit der Ehe

Vor 20 oder 30 Jahren bekam ich ein Buch von Andrea Schwarz (?) in die Hand.
Eines der Themen war die Unauflöslichkeit der Ehe.

Die Autorin fragt zum Thema "bis dass der Tod euch scheidet":
Darf es auch der Tod der Liebe sein?

Antwort: Ja! - Du glaubst es nicht? Dann lies das ganze Kapitel 1 Kor 13

Oder, für ganz Eilige: 1. Korintherbrief, 13. Kapitel, Vers 8.

Samstag, 31. August 2013

Ist der christliche Glaube eine Lehre?

Immer wieder hört man in der letzten Zeit - selbst von katholischen Predigern, Rednern, Vortragenden, das Christentum, der christliche Glaube, sei keine Lehre - sondern: die Begegnung mit einer Person. Die "persönliche Beziehung zu Jesus Christus" sei nämlich das Eigentliche des Christseins.

Dass der persönliche Glaube nicht möglich ist ohne das Ergriffen-worden-Sein von Jesus Christus als unserem Retter vor Sünde und Tod und ohne ihm nachzufolgen und uns in ihn umzugestalten, ist eine wahre Feststellung und wer nur nach dem Buchstaben lebt, nicht aber Christus und seine Gebote im Herzen trägt, liebt und danach lebt, der hat nicht verstanden, was es um das Christentum ist. 

Genauso wahr ist aber, dass Christus uns "eine neue Lehre" kundgetan hat: Er selbst ist diese Lehre, so wie er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Die heilige Katharina von Siena schreibt über die von Gott in Jesus Christus zu uns gesandte Lehre:

"Daher befestigte Er (Anm.: der Heilige Geist nach der Himmelfahrt des Herrn) den Weg der Lehre, den Meine Wahrheit (Anm.: Jesus Christus) auf Erden zurückließ, und obwohl sie ihrer Gegenwart nach schied, entzog sie weder Ihre Lehre noch die Tugenden, die in der Lehre begründeten wahren Steine. Die Lehre ist der Weg, den euch die süße glorreiche Brücke (Anm.: Jesus Christus) bereitete. Zuerst verwirklichte er sie selbst und bildete mit seinen Werken den Weg; Er vermittelte euch die Lehre durch das Vorbild mehr als durch Worte; ja Er wirkte, ehe er sprach. (vgl. Apg 1,1)

(...) Seine Lehre ist der Weg; sie wurde, wie ich dir sagte, von den Aposteln bekräftigt, die Märtyrer haben sie mit ihrem Blute besiegelt, das Licht der Kirchenlehrer hat sie erhellt, die Bekenner haben sie bezeugt und die Evangelisten haben sie niedergeschrieben: alle walten sie als Zeugen zum Bekenntnis der Wahrheit im mystischen Leib der heiligen Kirche. Sie sind wie eine auf den Leuchter gestellte Lampe, um den Weg der Wahrheit zu weisen, der hinführt zum Leben im vollkommenen Licht."

 
Und dazu gehört die ganz persönliche Begegnung, die Verinnerlichung, die Anwendung der Lehre sozusagen. Katharina von Siena fährt fort:

"Und wie künden sie dir die Wahrheit? In der Erprobung, denn sie haben sie in sich selber durchgeprobt und bewiesen. So wird jeder Mensch zur Erkenntnis der Wahrheit erleuchtet, wenn er will und nicht durch ungezügelte Selbstsucht das Vernunftlicht sich selber entzieht. Dies ist die Wahrheit, dass Seine Lehre wahr ist und bei uns blieb als ein Boot, um die Seelen aus dem stürmischen Meere zu bergen und hinaufzuführen zum Hafen des Heils.

So ist Er in jeder Hinsicht, sowohl im Leben wie in der Lehre, Weg, Wahrheit und Leben, und der Weg (Anm.: der Lehre) ist die Brücke, der euch zur Höhe des Himmels führt."
Zitate aus: Caterina von Siena; Gespräch von Gottes Vorsehung; Johannes Verlag Einsiedeln; AD 1964; S. 39/40

Die Heilige Schrift, die kirchliche Tradition, das Lehramt der Kirche, sämtliche Heilige und sonstige Zeugen der Wahrheit widersprechen der Behauptung, das Christentum sei keine Lehre...





Schriftstellen aus dem Neuen Testament, die darlegen, dass Jesus Christus im Namen seines himmlischen Vaters seine Lehre verkündet: "Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat." Er verheißt der jungen Kirche den Beistand des des Heiligen Geistes: "Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. " Und die Apostel verkünden die  göttliche Lehre im Auftrag Jesu in aller Welt: "Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie alles halten, was ich euch geboten habe."

"Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel..."

Mt 28 16 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte.
17 Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel.
18 Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.
19 Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

Mt 7,28 Und es begab sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte, dass sich das Volk entsetzte über seine Lehre

Mt 11,1 Und es begab sich, als Jesus diese Gebote an seine zwölf Jünger beendet hatte, dass er von dort weiterging, um in ihren Städten zu lehren und zu predigen.

Mt 22,33 Und als das Volk das hörte, entsetzten sie sich über seine Lehre.

Mt 23,10 Und ihr sollt euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer: Christus.

Mk 1,22 Und sie entsetzten sich über seine Lehre; denn er lehrte mit Vollmacht und nicht wie die Schriftgelehrten.

Mk 1,27 Und sie entsetzten sich alle, sodass sie sich untereinander befragten und sprachen: Was ist das? Eine neue Lehre in Vollmacht! Er gebietet auch den unreinen Geistern und sie gehorchen ihm!

Mk 4,1 Und er fing abermals an, am See zu lehren. Und es versammelte sich eine sehr große Menge bei ihm, sodass er in ein Boot steigen musste, das im Wasser lag; er setzte sich, und alles Volk stand auf dem Lande am See.

Mk 6,2 Und als der Sabbat kam, fing er an zu lehren in der Synagoge. Und viele, die zuhörten, verwunderten sich und sprachen: Woher hat er das? Und was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und solche mächtigen Taten, die durch seine Hände geschehen?

Mk 8,31 Und er fing an, sie zu lehren: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen.

Mk 11,18 Und es kam vor die Hohenpriester und Schriftgelehrten, und sie trachteten danach, wie sie ihn umbrächten. Sie fürchteten sich nämlich vor ihm; denn alles Volk verwunderte sich über seine Lehre.

Lk 1,4 So habe auch ich's für gut gehalten, nachdem ich alles von Anfang an sorgfältig erkundet habe, es für dich, hochgeehrter Theophilus, in guter Ordnung aufzuschreiben,
damit du den sicheren Grund der Lehre erfährst, in der du unterrichtet bist. 
Lk 4,32 Und sie verwunderten sich über seine Lehre; denn er predigte mit Vollmacht.  
Lk 11,1  Und es begab sich, dass er an einem Ort war und betete. Als er aufgehört hatte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.
Er aber sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme.
Unser tägliches Brot gib uns Tag für Tag
und vergib uns unsre Sünden; denn auch wir vergeben allen, die an uns schuldig werden. Und führe uns nicht in Versuchung. 
Joh 3 Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, einer von den Oberen der Juden.
Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, du bist ein Lehrer, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?
Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist.
Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden. 
Joh 7  14 Aber mitten im Fest ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrte.
15 Und die Juden verwunderten sich und sprachen: Wie kann dieser die Schrift verstehen, wenn er es doch nicht gelernt hat?
16 Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat.
17 Wenn jemand dessen Willen tun will, wird er innewerden, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich von mir selbst aus rede.
18 Wer von sich selbst aus redet, der sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm. 
Joh 14,26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.  

Joh 18 19 Der Hohepriester befragte nun Jesus über seine Jünger und über seine Lehre.
20 Jesus antwortete ihm: Ich habe frei und offen vor aller Welt geredet. Ich habe allezeit gelehrt in der Synagoge und im Tempel, wo alle Juden zusammenkommen, und habe nichts im Verborgenen geredet.
21 Was fragst du mich? Frage die, die gehört haben, was ich zu ihnen geredet habe. Siehe, sie wissen, was ich gesagt habe.
Apg 2,42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. 

Apg 5 25 Da kam jemand, der berichtete ihnen: Siehe, die Männer, die ihr ins Gefängnis geworfen habt, stehen im Tempel und lehren das Volk.
26 Da ging der Hauptmann mit den Knechten hin und holte sie, doch nicht mit Gewalt; denn sie fürchteten sich vor dem Volk, dass sie gesteinigt würden.
27 Und sie brachten sie und stellten sie vor den Hohen Rat. Und der Hohepriester fragte sie
28 und sprach: Haben wir euch nicht streng geboten, in diesem Namen nicht zu lehren? Und seht, ihr habt Jerusalem erfüllt mit eurer Lehre und wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.
29 Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Apg 5,42 und sie hörten nicht auf, alle Tage im Tempel und hier und dort in den Häusern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesus Christus.  

Apg 13,12 Als der Statthalter sah, was geschehen war, wurde er gläubig und verwunderte sich über die Lehre des Herrn. 
Apg 17 18 Einige Philosophen aber, Epikureer und Stoiker, stritten mit ihm. Und einige von ihnen sprachen: Was will dieser Schwätzer sagen? Andere aber: Es sieht so aus, als wolle er fremde Götter verkündigen. Er hatte ihnen nämlich das Evangelium von Jesus und von der Auferstehung verkündigt.
19 Sie nahmen ihn aber mit und führten ihn auf den Areopag und sprachen: Können wir erfahren, was das für eine neue Lehre ist, die du lehrst? 
Apg 19Er (Paulus) ging aber in die Synagoge und predigte frei und offen drei Monate lang, lehrte und überzeugte sie von dem Reich Gottes.
Als aber einige verstockt waren und nicht glaubten und vor der Menge übel redeten von der Lehre, trennte er sich von ihnen und sonderte auch die Jünger ab und redete täglich in der Schule des Tyrannus. 
Apg 22,4 Ich (Paulus) habe die neue Lehre verfolgt bis auf den Tod; ich band Männer und Frauen und warf sie ins Gefängnis...
Röm 6,17 Gott sei aber gedankt, dass ihr Knechte der Sünde "gewesen" seid, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, der ihr ergeben seid. 
Röm 16,17 Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, dass ihr euch in Acht nehmt vor denen, die Zwietracht und Ärgernis anrichten entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, und euch von ihnen abwendet. 
1Kor 4,17 Aus demselben Grund habe ich (Paulus) Timotheus zu euch gesandt, der mein lieber und getreuer Sohn ist in dem Herrn, damit er euch erinnere an meine Weisungen in Christus Jesus, wie ich sie überall in allen Gemeinden lehre
Kol 1,28 24 Nun freue ich mich in den Leiden, die ich für euch leide, und erstatte an meinem Fleisch, was an den Leiden Christi noch fehlt, für seinen Leib, das ist die Gemeinde.
25 Ihr Diener bin ich geworden durch das Amt, das Gott mir gegeben hat, dass ich euch sein Wort reichlich predigen soll,
26 nämlich das Geheimnis, das verborgen war seit ewigen Zeiten und Geschlechtern, nun aber ist es offenbart seinen Heiligen,
27 denen Gott kundtun wollte, was der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.
28 Den verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen in aller Weisheit, damit wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen.
29 Dafür mühe ich mich auch ab und ringe in der Kraft dessen, der in mir kräftig wirkt.
2Thess 2,15 So steht nun fest, liebe Brüder, und haltet euch an die Lehre, in der ihr durch uns unterwiesen worden seid, es sei durch Wort oder Brief von uns.
2Thess 3,6 Wir gebieten euch aber, liebe Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch zurückzieht von jedem Bruder, der unordentlich lebt und nicht nach der Lehre, die ihr von uns empfangen habt. 
1Tim 1 3 Du weißt, wie ich dich ermahnt habe, in Ephesus zu bleiben, als ich nach Mazedonien zog, und einigen zu gebieten, dass sie nicht anders lehren,
auch nicht Acht haben auf die Fabeln und Geschlechtsregister, die kein Ende haben und eher Fragen aufbringen, als dass sie dem Ratschluss Gottes im Glauben dienen.
Die Hauptsumme aller Unterweisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungefärbtem Glauben.
Davon sind einige abgeirrt und haben sich hingewandt zu unnützem Geschwätz,
7 wollen die Schrift meistern und verstehen selber nicht, was sie sagen oder was sie so fest behaupten.
Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn es jemand recht gebraucht,
weil er weiß, dass dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sündern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermördern und Muttermördern, den Totschlägern,
10 den Unzüchtigen, den Knabenschändern, den Menschenhändlern, den Lügnern, den Meineidigen und wenn noch etwas anderes der heilsamen Lehre zuwider ist,
11 nach dem Evangelium von der Herrlichkeit des seligen Gottes, das mir anvertraut ist. 
1Tim 2,7 Dazu bin ich eingesetzt als Prediger und Apostel - ich sage die Wahrheit und lüge nicht -, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.  

1Tim 4Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert.
10 Denn dafür arbeiten und kämpfen wir, weil wir unsre Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, welcher ist der Heiland aller Menschen, besonders der Gläubigen.
11 Dies gebiete und lehre.
12 Niemand verachte dich wegen deiner Jugend; du aber sei den Gläubigen ein Vorbild im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Glauben, in der Reinheit.
13 Fahre fort mit Vorlesen, mit Ermahnen, mit Lehren, bis ich komme. 
1Tim 4,16 Hab Acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken! Denn wenn du das tust, wirst du dich selbst retten und die, die dich hören.  

1Tim 5,17 Die Ältesten, die der Gemeinde gut vorstehen, die halte man zwiefacher Ehre wert, besonders, die sich mühen im Wort und in der Lehre
1Tim 6,1 Alle, die als Sklaven unter dem Joch sind, sollen ihre Herren aller Ehre wert halten, damit nicht der Name Gottes und die Lehre verlästert werde.  

1Tim 6Wenn jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unseres Herrn Jesus Christus und bei der Lehre, die dem Glauben gemäß ist,
der ist aufgeblasen und weiß nichts, sondern hat die Seuche der Fragen und Wortgefechte. Daraus entspringen Neid, Hader, Lästerung, böser Argwohn,
Schulgezänk solcher Menschen, die zerrüttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die meinen, Frömmigkeit sei ein Gewerbe. 
2Tim 2,2 Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das befiehl treuen Menschen an, die tüchtig sind, auch andere zu lehren.
2Tim 3,10 Du aber bist mir gefolgt in der Lehre, im Leben, im Streben, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, in der Geduld...

2Tim 3,16 14 Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du weißt ja, von wem du gelernt hast
15 und dass du von Kind auf die Heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus.
16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit...
2Tim 4So ermahne ich dich inständig vor Gott und Christus Jesus, der da kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich:
Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.
Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken,
und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.
Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, richte dein Amt redlich aus. 
Tit 1,9 er halte sich an das Wort der Lehre, das gewiss ist, damit er die Kraft habe, zu ermahnen mit der heilsamen Lehre und zurechtzuweisen, die widersprechen.  

Tit 2Desgleichen ermahne die jungen Männer, dass sie besonnen seien
in allen Dingen. Dich selbst aber mache zum Vorbild guter Werke mit unverfälschter Lehre, mit Ehrbarkeit,
mit heilsamem und untadeligem Wort, damit der Widersacher beschämt werde und nichts Böses habe, das er uns nachsagen kann.
 
Gastbeitrag vom Frischen Wind. Vergelt's Gott!
http://frischer-wind.blogspot.de/2013/08/der-christliche-glaube-ist-keine-lehre.html

Montag, 15. Juli 2013

Gedanken zum Zölibat

"Nach dem II. Vatikanum wird ohnehin der Zölibat fallen" - hat man so manchem Priesteramtskandidaten damals gesagt. Doch:

16. Die Kirche hat die vollkommene und ständige Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen, die von Christus dem Herrn empfohlen, in allen Jahrhunderten bis heute von nicht wenigen Gläubigen gern angenommen und lobenswert geübt worden ist, besonders im Hinblick auf das priesterliche Leben immer hoch eingeschätzt. Ist sie doch ein Zeichen und zugleich ein Antrieb der Hirtenliebe und ein besonderer Quell geistlicher Fruchtbarkeit in der Welt. Zwar ist sie nicht vom Wesen des Priestertums selbst gefordert, wie die Praxis der frühesten Kirche und die Tradition der Ostkirchen zeigt, wo es neben solchen, die aus gnadenhafter Berufung zusammen mit allen Bischöfen das ehelose Leben erwählen, auch hochverdiente Priester im Ehestand gibt. Wenn diese Heilige Synode dennoch den kirchlichen Zölibat empfiehlt, will sie in keiner Weise jene andere Ordnung ändern, die in den Ostkirchen rechtmäßig Geltung hat; vielmehr ermahnt sie voll Liebe diejenigen, die als Verheiratete das Priestertum empfingen, sie möchten in ihrer heiligen Berufung ausharren und weiterhin mit ganzer Hingabe ihr Leben für die ihnen anvertraute Herde einsetzen.

Der Zölibat ist jedoch in vielfacher Hinsicht dem Priestertum angemessen. Die priesterliche Sendung ist nämlich gänzlich dem Dienst an der neuen Menschheit geweiht, die Christus, der Überwinder des Todes, durch seinen Geist in der Welt erweckt, die ihren Ursprung "nicht aus dem Blut, nicht aus dem Wollen des Fleisches noch aus dem Wollen des Mannes, sondern aus Gott" (Joh 1,13) hat. Durch die Jungfräulichkeit und die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen werden die Priester in neuer und vorzüglicher Weise Christus geweiht; sie hangen ihm leichter ungeteilten Herzens an, schenken sich freier in ihm und durch ihn dem Dienst für Gott und die Menschen, dienen ungehinderter seinem Reich und dem Werk der Wiedergeburt aus Gott und werden so noch mehr befähigt, die Vaterschaft in Christus tiefer zu verstehen.

Auf diese Weise bezeugen sie also vor den Menschen, daß sie sich in ungeteilter Hingabe der ihnen anvertrauten Aufgabe widmen wollen, nämlich die Gläubigen einem Mann zu vermählen und sie als keusche Jungfrau Christus zuzuführen; so weisen sie auf jenen geheimnisvollen Ehebund hin, der von Gott begründet ist und im anderen Leben ins volle Licht treten wird, in welchem die Kirche Christus zum einzigen Bräutigam hat. Darüber hinaus sind sie ein lebendiges Zeichen der zukünftigen, schon jetzt in Glaube und Liebe anwesenden Welt, in der die Auferstandenen weder freien noch gefreit werden.

Der so im Geheimnis Christi und seiner Sendung begründete Zölibat wurde zunächst den Priestern empfohlen und schließlich in der lateinischen Kirche allen, die die heilige Weihe empfangen sollten, als Gesetz auferlegt. Diese Heilige Synode billigt und bekräftigt von neuem das Gesetz für jene, die zum Priestertum ausersehen sind, wobei ihr der Geist das Vertrauen gibt, daß der Vater die Berufung zum ehelosen Leben, das ja dem neutestamentlichen Priestertum so angemessen ist, großzügig geben wird, wenn nur diejenigen, die durch das Sakrament der Weihe am Priestertum Christi teilhaben, zusammen mit der ganzen Kirche demütig und inständig darum bitten.

Das Konzil mahnt daher alle Priester, die im Vertrauen auf Gottes Gnade in freier Entscheidung nach Christi Vorbild den Zölibat auf sich genommen haben, ihm großmütig und mit ganzem Herzen anzuhangen und treu in diesem Stand auszuhalten in der Erkenntnis der hohen Gnadengabe, die ihnen vom Vater gegeben wurde und die der Herr so offenkundig gepriesen hat. Sie sollen dabei immer jene Geheimnisse vor Augen haben, die durch sie bezeichnet werden und ihre Erfüllung finden. Und je mehr in der heutigen Welt viele Menschen ein Leben in vollkommener Enthaltsamkeit für unmöglich halten, um so demütiger und beharrlicher werden die Priester und mit ihnen die ganze Kirche die Gabe der Beständigkeit und Treue erflehen, die denen niemals verweigert wird, die um sie bitten. Zugleich werden sie alle übernatürlichen und natürlichen Hilfen anwenden, die jedem zur Verfügung stehen; sie sollen vor allem die durch die Erfahrung der Kirche bewährten aszetischen Verhaltensweisen, die in der modernen Welt nicht weniger notwendig sind, befolgen.
So bittet diese Heilige Synode nicht nur die Priester, sondern alle Gläubigen, sie möchten sich die kostbare Gabe des priesterlichen Zölibates ein wirkliches Anliegen sein lassen, und alle mögen Gott bitten, daß er dieses Geschenk seiner Kirche stets in Fülle zukommen lasse.


Entnommen einem Dokument des II. Vatikanischen Konzils:

Presbyterorum Ordinis 16


Klare Worte, meint Eugenie Roth.
(Hervorhebungen vom Blogschreiber)

Sonntag, 2. Juni 2013

Garabandal und andere

... Prophetien.

Selbst habe ich es nicht gelesen, aber man hat mir gesagt, um eine Erscheinung oder ein Wunder zu sehen (so ungefähr aus der Erinnerung, das man sehen müsse, um gerettet werden zu können), MÜSSE man nach Garabandal fahren.

- Gott ist gemein! Die Armen oder ans Haus gebundenen (Kranke, Alte etc.) werden nicht gerettet!

Außerdem (Übersetzung Henne/Rösch):
Mt 24, 25 - 28 Seht, ich sage es euch voraus. Wenn man dann zu euch sagt: ER ist in der Wüste,  so geht nicht hinaus; er ist in den Gemächern, so glaubt es nicht. Denn wie der Blitz im Osten aufzuckt und bis zum Westen leuchtet, so wird es auch mit der Wiederkunft des Menschensohnes sein.
28 Wo ein Aas ist, da sammeln sich die Adler.

Kommentar zu Vers 28: Wenn die Welt reif ist zum Gericht, wird der Weltenrichter kommen, und zwar so schnell und sicher wie die Raubvögel (Adler, Aasgeier), wenn sie Beute wittern.

Sonntag, 14. April 2013

Bitte, glauben Sie nicht alles!

Lieber Papsttreuer, jetzt hab‘ ich mich mal kurz bei Ihnen „angelehnt“, ich bitte nachträglich um Dispens (= Erlaubnis!!!)

Unter www.anne-botschaften.de finden sich Aussagen wie – z. B. Beichte:

„… Die Lossprechung (Absolution) darf Ihnen nach dem Wunsch des Himmlischen Vaters Pfr. (DATENSCHUTZ) telefonisch erteilen unter der Tel. Nr. (DATENSCHUTZ). Das ist der Plan und Wunsch des Himmlischen Vaters.“

Oder:

„… war bisher der Auferstandene Heiland in der Statue anwesend …“ IN der Statue anwesend?

Oder:

„Die Kerzen am Alter in (DATENSCHUTZ) schossen gewaltsam in die Höhe.“

 

Andere meinen, auf Grund von Einsprechungen Öl selbst „weihen“ zu sollen. Sieben (?) Tropfen des Öls, das man erhalten hat, soll man in 1 l Olivenöl geben, unter Sprechen vieler Gebete (, die vorgeschrieben werden, es ist darunter z. B. das Vater unser,) finde dann eine Weihe des Öls statt (dies habe ich schon vor vielen Jahren gehört und kann daher leider keine Quelle mehr angeben).
 

He, Leute, was soll das? Es gibt noch immer gute Priester, die eine Hl. Messe im Novus ordo aus Überzeugung „ordentlich“ feiern. Warum solche „Pflenz“? Nicht nur im Vetus ordo gefeierte Hl. Messen sind gültig, man kann Segnungen und Weihen auch durchaus von Priestern vornehmen lassen, die überzeugt (!) Hl. Messen nach dem Novus ordo feiern.

Immer wieder tauchen bei uns solche „Botschaften“ auf, doch merke ich mir so etwas üblicherweise nicht.

Also: Aufmerksam lesen!

 Prüfet alles und behaltet das Gute!!! (1 Thess 5, 21)
 

In diesem Sinne wünsche ich allen einen gesegneten - und sonnigen! - Sonntag!

Montag, 25. Februar 2013

Stellvertretendes Gebet hilft!

Das ist schon in der Bibel bezeugt.

Vergelt's Gott an die Schreiberin bei O crux ave, spes unica!

Mittwoch, 16. Januar 2013

Wer ist Jesus Christus?

Eine wunderbare Antwort (auch) auf der Basis der Bibel gibt Josef Bordat.

Vergelt's Gott!

Dienstag, 9. Oktober 2012

Kinderfreudigkeit

Angeregt durch einen Beitrag bei Konstantin vom Heiligsten Herzen Jesu (dort funktioniert für mich der Link nicht, liegt's an meinem Computer?) bin ich auf diese Predigt gestoßen ...

Viel habe ich nicht davon gelesen, aber mir ist eingefallen, was mir schon des öfteren aufgefallen ist:

Im Schöpfungsbericht (auf der ersten Seite der Bibel im Alten Testament) steht am Ende jedes Schöpfungstages: "Und es war gut" - oder - "Und Gott sah, dass es gut war."

Nur am sechsten Tag, bei der Erschaffung des Menschen steht da (sinngemäß):

"Gott sprach: Seid fruchtbar und mehret euch!"

Dies ist ein AUFTRAG an alle Verheirateten.

Samstag, 22. September 2012

Die Warnung kommt!

Unbedingt und GANZ SICHER!!!
Schließlich steht das ja schon in der Bibel (nimm und lies!!!):

Lk 16, 19 - 27 - 31

Ist das Beweis genug? Merci.

Mittwoch, 12. September 2012

Stellvertretung

Übersetzung: Rösch:
Gal 6, 1 Brüder, wenn einer unversehens einen Fehltritt tug, so richtet als Geistesmänner einen solchen im Geiste der Sanftmut auf. Dabei gib auf dich selbst acht, dass du nicht auch in Versuchung kommst. 2 Einer trage des andern Last. So werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Es geht also nicht um die Einkaufstasche, wie im Volksmund inzwischen (wohl mehrheitlich) vermutet wird, sondern, wie in Vers 1 dargestellt, um die Fehltritte des Nächsten und ihre Wiedergutmachung ... Sühne für die Sünden anderer Menschen ... ganz biblisch.