... wurde ich im Kommentarbereich gefragt.
Entschuldigung, das ist ja schon sooo lange her, daß ich das geschrieben habe.
Freitag, 30. Juli 2010
Donnerstag, 29. Juli 2010
Der Rucksack ist gepackt
... bis auf ein paar Dinge, die man bis zuletzt braucht: Wecker, Stundenbuch, Hausschuhe; eine Hose ist noch zu bügeln und auch eine Bluse, die ich beide heute erst gewaschen habe. Das war wohl der Abschied von der Waschmaschine, und wenn ich zurückkomme ist auch der Kühlschrank und was alles auch immer nicht mehr da ...
(... und ich wohl nicht hier sondern zwischen meinen Möbeln).
Aber dann habe ich meine Prüfung als Krankenpflegehelfer hinter mir - und meinen Urlaub und das zur Anerkennung der Prüfung notwendige Praktikum vor mir ...
Daß ich morgen noch mal eine Verbindung ins Internet bastle, ist sehr unwahrscheinlich. Also:
Bis bald!!!
(Ähem ... hat da gerade jemand "Wieso Rucksack? Koffer!?!" gesagt?)
(... und ich wohl nicht hier sondern zwischen meinen Möbeln).
Aber dann habe ich meine Prüfung als Krankenpflegehelfer hinter mir - und meinen Urlaub und das zur Anerkennung der Prüfung notwendige Praktikum vor mir ...
Daß ich morgen noch mal eine Verbindung ins Internet bastle, ist sehr unwahrscheinlich. Also:
Bis bald!!!
(Ähem ... hat da gerade jemand "Wieso Rucksack? Koffer!?!" gesagt?)
Buchbesprechung
... bei Josef Bordat. Nachdem man bei ihm nicht kommentieren kann, tue ich es eben hier.
Mittwoch, 28. Juli 2010
Aufschub
... Nachdem die brauchbaren Sachen in einem offenen Anhänger transportiert werden sollten und das Wetter heute eher so aussah, als würden wir nicht in Myladydorf sondern in REGEN wohnen, soll die Veranstaltung am Samstag stattfinden.
Da bin ich schon auf Schulung. Also noch ein wenig Zeit hier und die Aktion läuft ohne mein Herzeleid - denn dazu werde ich keine Zeit haben ...
Da bin ich schon auf Schulung. Also noch ein wenig Zeit hier und die Aktion läuft ohne mein Herzeleid - denn dazu werde ich keine Zeit haben ...
Und nun?
Am Nachmittag kommt die familieninterne "das-kann-man-noch-brauchen"-Abfuhr, incl. Kühlschrank, Waschmaschine und was noch alles. Also mein letzter Tag hier?
Mit ziemlicher Sicherheit werde ich mich nun also etwas "rarbloggen".
Bis zum nächsten Mal. Und das tägliche Gesätz Rosenkranz in allen Anliegen der Blogoezese - es klappt zwar nicht immer, aber ich bleibe dran, auch wenn ich informationstechnisch nicht auf dem neuesten Stand bin.
Eugenie
Mit ziemlicher Sicherheit werde ich mich nun also etwas "rarbloggen".
Bis zum nächsten Mal. Und das tägliche Gesätz Rosenkranz in allen Anliegen der Blogoezese - es klappt zwar nicht immer, aber ich bleibe dran, auch wenn ich informationstechnisch nicht auf dem neuesten Stand bin.
Eugenie
Dienstag, 27. Juli 2010
Montag, 26. Juli 2010
DANK
an QUO VADIS für diesen Trost an Wohnungs- und Arbeitssuchende:
"Auch der Sperling findet ein Haus* und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen
deine Altäre, Herr der Heerscharen,* mein Gott und mein König.
Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,* die dich allezeit loben.
Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir;* sie schreiten dahin mit wachsender Kraft."
(Aus Psalm 84)
"Auch der Sperling findet ein Haus* und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen
deine Altäre, Herr der Heerscharen,* mein Gott und mein König.
Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,* die dich allezeit loben.
Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir;* sie schreiten dahin mit wachsender Kraft."
(Aus Psalm 84)
Sonntag, 25. Juli 2010
Die Segnungen einer Pfarreiengemeinschaft
Früher war es so:
Es gab 7 selbstständige Pfarreien und 5 Priester + dem "alten Herrn" im Krankenhaus.
A: 1 Priester, 1 Kaplan, 1 Priester im Ruhestand, 2 Kirchen, 1 Krankenhauskapelle, 1 Kreuzbergkapelle, die aber früher wie heute nur zu besonderen Anlässen genutzt wird.
B: 1 Priester, der hauptberuflich an der Schule tätig war.
C, D und E, betreut von einem Priester, Pfarrei E wurde etliche Jahre vor Gründung der Pfarreiengemeisnchaft auf eigenen Wunsch Pfarrei A zugewiesen.
F und G, betreut von einem Priester.
Jeder Priester (außer dem "alten Herrn") hatte also in den vorgeschriebenen Abständen 1 - 2 Pfarrgemeinderats- und Kirchenverwaltungssitzungen
Heute verhält es sich folgendermaßen:
Es gibt 7 selbstständige Pfarreien und 1 hauptverantwortlichen Priester, 1 "alten Herrn", der seine kleine Pfarrei nach dem altersbedingten Ende des Schuldienstes als "Ruhestandssitz" behalten hat, 2 Negerianer, die in der Bischofsstadt studieren (Aufbaustudium), einer wohnt in der Bischofsstadt, einer in der am weitesten von der Bischofsstadt entfernten Pfarrei der Pfarreiengemeinschaft (armer Kerl!!!). Zusätzlich gibt es 3 (Pastoral-? Gemeinde-?) Referenten und eine Ordensschwester, deren Funktion mir aufgrund meines Desinteresses für organisatorische Fragen nicht genau bekannt ist, dürfte aber auch zur Referentenklasse gehören. Hat früher in einem Kindergarten gearbeitet und ist dort aus Altersgründen ausgeschieden. Sie hat also wohl kein "volles Programm".
Die Negerianer werden, da sie studieren, nur für ihre tatsächlich geleisteten Stunden bezahlt und tragen keine Verantwortung in den Pfarreien, in denen sie eingesetzt sind.
Der hauptverantwortliche Priester hat jetzt also 7 x Pfarrgemeinderat- und 7 x Kirchenverwaltungssitzung (statt früher 1- oder 2x, je nach Einsatzort). Und damit die Pfarreiengemeinschaft zusammenwächst, gibt's auch noch einen übergeordneten "gemeinsamen Ausschuß", in dem sich regelmäßig eine Auswahl der Pfarrgemeinderäte (und Kirchenverwaltungen?) trifft.
Herzlichen Glückwunsch!
In diesem Zusammenhang sei auf diesen Artikel verwiesen.
Es gab 7 selbstständige Pfarreien und 5 Priester + dem "alten Herrn" im Krankenhaus.
A: 1 Priester, 1 Kaplan, 1 Priester im Ruhestand, 2 Kirchen, 1 Krankenhauskapelle, 1 Kreuzbergkapelle, die aber früher wie heute nur zu besonderen Anlässen genutzt wird.
B: 1 Priester, der hauptberuflich an der Schule tätig war.
C, D und E, betreut von einem Priester, Pfarrei E wurde etliche Jahre vor Gründung der Pfarreiengemeisnchaft auf eigenen Wunsch Pfarrei A zugewiesen.
F und G, betreut von einem Priester.
Jeder Priester (außer dem "alten Herrn") hatte also in den vorgeschriebenen Abständen 1 - 2 Pfarrgemeinderats- und Kirchenverwaltungssitzungen
Heute verhält es sich folgendermaßen:
Es gibt 7 selbstständige Pfarreien und 1 hauptverantwortlichen Priester, 1 "alten Herrn", der seine kleine Pfarrei nach dem altersbedingten Ende des Schuldienstes als "Ruhestandssitz" behalten hat, 2 Negerianer, die in der Bischofsstadt studieren (Aufbaustudium), einer wohnt in der Bischofsstadt, einer in der am weitesten von der Bischofsstadt entfernten Pfarrei der Pfarreiengemeinschaft (armer Kerl!!!). Zusätzlich gibt es 3 (Pastoral-? Gemeinde-?) Referenten und eine Ordensschwester, deren Funktion mir aufgrund meines Desinteresses für organisatorische Fragen nicht genau bekannt ist, dürfte aber auch zur Referentenklasse gehören. Hat früher in einem Kindergarten gearbeitet und ist dort aus Altersgründen ausgeschieden. Sie hat also wohl kein "volles Programm".
Die Negerianer werden, da sie studieren, nur für ihre tatsächlich geleisteten Stunden bezahlt und tragen keine Verantwortung in den Pfarreien, in denen sie eingesetzt sind.
Der hauptverantwortliche Priester hat jetzt also 7 x Pfarrgemeinderat- und 7 x Kirchenverwaltungssitzung (statt früher 1- oder 2x, je nach Einsatzort). Und damit die Pfarreiengemeinschaft zusammenwächst, gibt's auch noch einen übergeordneten "gemeinsamen Ausschuß", in dem sich regelmäßig eine Auswahl der Pfarrgemeinderäte (und Kirchenverwaltungen?) trifft.
Herzlichen Glückwunsch!
In diesem Zusammenhang sei auf diesen Artikel verwiesen.
Ist Gott barmherzig oder gerecht? Oder doch beides?
17. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C
Übersetzung: Henne (incl. *Kommentar)
Ankündigung des Gerichtes über Sodoma
Gen 18, 16 Nun brachen die Männer von dort auf und wandten sich gegen Sodoma. 17 Abraham ging mit ihnen, um ihnen das Geleite zu geben. Da dachte der Herr: „Soll ich vor Abraham geheim halten, was ich zu tun vorhabe? 18 Abraham soll doch zu einem großen und mächtigen Volke werden, und in ihm sollen alle Völker der Erde gesegnet sein. 19 Deshalb will ich es ihn wissen lassen, damit er seinen Kindern und seiner Nachkommenschaft gebietet, den Weg des Herrn innezuhalten durch Übung von Gerechtigkeit und Recht, damit der Herr an Abraham in Erfüllung gehen lasse, was er ihm verheißen hat.“ 20 So sprach denn der Herr: „Die Klage über Sodoma und Gomorrha ist gar groß und schwer. 21 Darum will ich hinabgehen und zusehen, ob sie so gehandelt haben, wie die Klage, die zu mir gedrungen ist, von ihnen meldet, oder nicht. Ich will es wissen.“
Abrahams Fürsprache
22* Hierauf wandten sich die anderen Männer von dort gen Sodoma, während Abraham noch vor dem Herrn stehenblieb. 23 Da trat Abraham näher heran und sagte: „Willst du wirklich den Gerechten zugleich mit dem Gottlosen umkommen lassen? 24 Vielleicht gibt es in der Stadt fünfzig Gerechte. Willst du sie wirklich mitvertilgen oder nicht lieber den Ort verschonen um der fünfzig Gerechten willen, die darin sind? 25 Es liege dir fern, so zu handeln, dass du den Gerechten mit dem Gottlosen wegraffst und es dem Gerechten ebenso ergeht wie dem Gottlosen! Das liege dir fern! Sollte der Richter der ganzen Welt nicht Gerechtigkeit üben? 26 Da antwortete der Herr: „Fände ich in Sodoma fünfzig Gerechte in der Stadt, so wollte ich dem ganzen Ort um ihretwillen vergeben.“ 27 Abraham aber begann von neuem und sprach: „Ich habe mich nun einmal unterfangen, zum Herrn zu reden, obwohl ich nur Staub und Asche bin. 28 Vielleicht fehlen an den fünfzig Gerechten noch fünf. Willst du wegen dieser fünf die ganze Stadt zerstören?“ Er antwortete: „Ich will sie nicht zerstören, wenn ich dort fünfundvierzig finde. 29 Darauf redete er abermals mit ihm und sagte: „Vielleicht finden sich dort nur vierzig.“ Jener erwiderte: „Auch tue ich es um der vierzig willen nicht.“ 30 Da sagte er: „Ach, zürne nicht, Herr, wen ich nochmals rede! Vielleicht finden sich nur dreißig dort.“ Er entgegnete: „Ich will es auch nicht tun, wenn ich dort dreißig finde.“ 31 Da sagte er: „Ich habe es nun einmal unterfangen, zum Herrn zu sprechen! Vielleicht finden sich nur zwanzig dort.“ Er antwortete: „Ich werde sie auch um der zwanzig willen nicht vernichten.“ 32 Nun sagte er: „Ach, zürne nicht, Herr, wenn ich nur noch dieses eine Mal rede! Vielleicht finden sich dort nur zehn.“ Er erwiderte: „Ich werde sie auch um der zehn willen nicht vernichten.“ Hierauf ging der Herr sogleich nach Beendigung des Gespräches mit Abraham weg. Abraham aber kehrte nach Hause zurück.
*Gen 18, 22 – 33 Das Zwiegespräch ist ein Beispiel für die Kraft, die dem Fürbittgebet des Frommen innewohnt.
- Was ist das? Abraham spricht von Gerechtigkeit, hofft, bittet aber, dass Gott den Ort verschont, wenn dort 50 Gerechte wohnen. Wäre DAS nicht Gerechtigkeit, wenn Abraham bäte, Gott möge den Gerechten einen Hinweis geben, dass sie umziehen sollten, ihnen einen neuen Wohnort zuweisen? So wie damals bei Noah mit der Arche? Das wäre Gerechtigkeit. Abraham aber bittet um Gottes Erbarmen, das ganze Gebiet zu verschonen, wenn (letztendlich) dort auch nur zehn Gerechte (mit ihren Familien) wohnen. Ja, Gott ist barmherzig! Er lässt sich schon mal überhaupt auf den „Handel“ ein, der mit Gerechtigkeit – wie eben ausgeführt – nichts zu tun hat, sondern mit Barmherzigkeit.
In Kapitel 19 – ich mag das jetzt nicht alles abtippen – geht Gott zu Lot, dem „Bruder“ Abrahams, wo er gastfreundlich aufgenommen und zur Übernachtung eingeladen wird. Gott informiert Lot über sein Vorhaben, gibt im die Chance, dem Gericht über die Stadt, das er und sein Haus nicht verdient hat, zu entkommen. – DAS ist Gerechtigkeit. Der Gerechte entkommt der Strafe. Sogar seine Schwiegersöhne informierte Lot (V. 14). Ob sie ein gerechtes Leben führten? Jedenfalls glauben sie ihm nicht. Nur Lot, seine Frau und die beiden noch nicht verheirateten Töchter bleiben zu retten, auch die müssen vom Engel gedrängt werden, damit sie nicht doch in das Gericht hineingeraten (V. 16). Doch dann fällt es Lot noch ein, mit dem Engel um den Ort der Rettung zu verhandeln (V. 18). Was ist der Mensch, dass er solches wagt? Doch der Engel gibt nach ...
Und: wer – bei aller Ehrbarkeit – doch an den Vergnügungen der Welt hängt wie Lots Frau, die sich umwendet und zurückblickt ... auch der wird nicht verschont (V. 26).
Gott ist also gerecht und barmherzig. Das widerspricht sich nicht.
Übersetzung: Henne (incl. *Kommentar)
Ankündigung des Gerichtes über Sodoma
Gen 18, 16 Nun brachen die Männer von dort auf und wandten sich gegen Sodoma. 17 Abraham ging mit ihnen, um ihnen das Geleite zu geben. Da dachte der Herr: „Soll ich vor Abraham geheim halten, was ich zu tun vorhabe? 18 Abraham soll doch zu einem großen und mächtigen Volke werden, und in ihm sollen alle Völker der Erde gesegnet sein. 19 Deshalb will ich es ihn wissen lassen, damit er seinen Kindern und seiner Nachkommenschaft gebietet, den Weg des Herrn innezuhalten durch Übung von Gerechtigkeit und Recht, damit der Herr an Abraham in Erfüllung gehen lasse, was er ihm verheißen hat.“ 20 So sprach denn der Herr: „Die Klage über Sodoma und Gomorrha ist gar groß und schwer. 21 Darum will ich hinabgehen und zusehen, ob sie so gehandelt haben, wie die Klage, die zu mir gedrungen ist, von ihnen meldet, oder nicht. Ich will es wissen.“
Abrahams Fürsprache
22* Hierauf wandten sich die anderen Männer von dort gen Sodoma, während Abraham noch vor dem Herrn stehenblieb. 23 Da trat Abraham näher heran und sagte: „Willst du wirklich den Gerechten zugleich mit dem Gottlosen umkommen lassen? 24 Vielleicht gibt es in der Stadt fünfzig Gerechte. Willst du sie wirklich mitvertilgen oder nicht lieber den Ort verschonen um der fünfzig Gerechten willen, die darin sind? 25 Es liege dir fern, so zu handeln, dass du den Gerechten mit dem Gottlosen wegraffst und es dem Gerechten ebenso ergeht wie dem Gottlosen! Das liege dir fern! Sollte der Richter der ganzen Welt nicht Gerechtigkeit üben? 26 Da antwortete der Herr: „Fände ich in Sodoma fünfzig Gerechte in der Stadt, so wollte ich dem ganzen Ort um ihretwillen vergeben.“ 27 Abraham aber begann von neuem und sprach: „Ich habe mich nun einmal unterfangen, zum Herrn zu reden, obwohl ich nur Staub und Asche bin. 28 Vielleicht fehlen an den fünfzig Gerechten noch fünf. Willst du wegen dieser fünf die ganze Stadt zerstören?“ Er antwortete: „Ich will sie nicht zerstören, wenn ich dort fünfundvierzig finde. 29 Darauf redete er abermals mit ihm und sagte: „Vielleicht finden sich dort nur vierzig.“ Jener erwiderte: „Auch tue ich es um der vierzig willen nicht.“ 30 Da sagte er: „Ach, zürne nicht, Herr, wen ich nochmals rede! Vielleicht finden sich nur dreißig dort.“ Er entgegnete: „Ich will es auch nicht tun, wenn ich dort dreißig finde.“ 31 Da sagte er: „Ich habe es nun einmal unterfangen, zum Herrn zu sprechen! Vielleicht finden sich nur zwanzig dort.“ Er antwortete: „Ich werde sie auch um der zwanzig willen nicht vernichten.“ 32 Nun sagte er: „Ach, zürne nicht, Herr, wenn ich nur noch dieses eine Mal rede! Vielleicht finden sich dort nur zehn.“ Er erwiderte: „Ich werde sie auch um der zehn willen nicht vernichten.“ Hierauf ging der Herr sogleich nach Beendigung des Gespräches mit Abraham weg. Abraham aber kehrte nach Hause zurück.
*Gen 18, 22 – 33 Das Zwiegespräch ist ein Beispiel für die Kraft, die dem Fürbittgebet des Frommen innewohnt.
- Was ist das? Abraham spricht von Gerechtigkeit, hofft, bittet aber, dass Gott den Ort verschont, wenn dort 50 Gerechte wohnen. Wäre DAS nicht Gerechtigkeit, wenn Abraham bäte, Gott möge den Gerechten einen Hinweis geben, dass sie umziehen sollten, ihnen einen neuen Wohnort zuweisen? So wie damals bei Noah mit der Arche? Das wäre Gerechtigkeit. Abraham aber bittet um Gottes Erbarmen, das ganze Gebiet zu verschonen, wenn (letztendlich) dort auch nur zehn Gerechte (mit ihren Familien) wohnen. Ja, Gott ist barmherzig! Er lässt sich schon mal überhaupt auf den „Handel“ ein, der mit Gerechtigkeit – wie eben ausgeführt – nichts zu tun hat, sondern mit Barmherzigkeit.
In Kapitel 19 – ich mag das jetzt nicht alles abtippen – geht Gott zu Lot, dem „Bruder“ Abrahams, wo er gastfreundlich aufgenommen und zur Übernachtung eingeladen wird. Gott informiert Lot über sein Vorhaben, gibt im die Chance, dem Gericht über die Stadt, das er und sein Haus nicht verdient hat, zu entkommen. – DAS ist Gerechtigkeit. Der Gerechte entkommt der Strafe. Sogar seine Schwiegersöhne informierte Lot (V. 14). Ob sie ein gerechtes Leben führten? Jedenfalls glauben sie ihm nicht. Nur Lot, seine Frau und die beiden noch nicht verheirateten Töchter bleiben zu retten, auch die müssen vom Engel gedrängt werden, damit sie nicht doch in das Gericht hineingeraten (V. 16). Doch dann fällt es Lot noch ein, mit dem Engel um den Ort der Rettung zu verhandeln (V. 18). Was ist der Mensch, dass er solches wagt? Doch der Engel gibt nach ...
Und: wer – bei aller Ehrbarkeit – doch an den Vergnügungen der Welt hängt wie Lots Frau, die sich umwendet und zurückblickt ... auch der wird nicht verschont (V. 26).
Gott ist also gerecht und barmherzig. Das widerspricht sich nicht.
Samstag, 24. Juli 2010
Danksagung
Aus einer Anzeige zur DANKsagung
"Gebt euren Toten Heimrecht, ihr Lebendigen,
daß wir unter euch wohnen und weilen dürfen in dunklen und hellen Stunden.
Weint uns nicht nach, daß jeder Freund sich scheuen muß von uns zu reden.
Macht, daß die Freunde sich ein Herz fassen, von uns zu plaudern und zu lachen!
Gebt uns Heimrecht wie wir's im Leben genossen haben!"
Ja. Das kann ich nur voll unterschreiben: Eugenie R.
"Gebt euren Toten Heimrecht, ihr Lebendigen,
daß wir unter euch wohnen und weilen dürfen in dunklen und hellen Stunden.
Weint uns nicht nach, daß jeder Freund sich scheuen muß von uns zu reden.
Macht, daß die Freunde sich ein Herz fassen, von uns zu plaudern und zu lachen!
Gebt uns Heimrecht wie wir's im Leben genossen haben!"
Ja. Das kann ich nur voll unterschreiben: Eugenie R.
... und jetzt?
Wie geht es nun am besten weiter?
Klar, in der Wohnung möchte ich nicht bleiben, sonst schimmle ich irgendwann und/oder meine Möbel bekommen Asthma. NOCH ist die Wohnung soweit trocken. Wie lange noch (an dieser Stelle einen herzlichen Gruß an das Maiglöckchen)?
Ein Internetarbeitsplatz wäre mir am liebsten, aber dazu brauche ich - komisch! - Internet. Und in dem noch-nicht-Feuchtbiotop von Wohnung jetzt nochmal Telefon anmelden? Hier ist ja in Kürze Baustelle, und das "Loch", durch das ich mal ins Internet kann, ist nicht für mich reserviert, so daß ich da eben nicht 4 oder 6 Stunden am Tag - oder gar mehr - arbeiten könnte.
Wohnung in meinem Lieblingsort? - Hm ... Fehlanzeige. Die Kasernen der abgezogenen Amerikaner sind noch nicht so weit - und zusätzlich ist dies ja bekanntlich eine Universitätsstadt.
Heute habe ich eine Wohnung angeboten bekommen (ImmoHändler), 35 Quadratmeter, 400 € warm - über 1/2 Stunde Fußweg von meinem Lieblingsaufenthalt ... Und nachdem ich ja noch nicht weiß, wie viel ich verdienen werde bei der Arbeit, die ich noch nicht habe ... ist das GEWAGT, wenn ich die Wohnung ernsthaft ins Auge fasse ... Also Absage.
Also arbeitslos bis ich eine passende Wohnung finde? Weihnachten in der Wohung Myladydorf und nach dem Winter eventuell Schimmel in der Lunge und Asthma an den Möbeln? Au weia!!!
Kann mir jemand einen Zentner Gottvertrauen besorgen? Ratenzahlung erfolgt nach erfolgreichem Umzug und Arbeitsbeginn - selbstverständlich erst nach Bestehen der Probezeit. DANKE.
Klar, in der Wohnung möchte ich nicht bleiben, sonst schimmle ich irgendwann und/oder meine Möbel bekommen Asthma. NOCH ist die Wohnung soweit trocken. Wie lange noch (an dieser Stelle einen herzlichen Gruß an das Maiglöckchen)?
Ein Internetarbeitsplatz wäre mir am liebsten, aber dazu brauche ich - komisch! - Internet. Und in dem noch-nicht-Feuchtbiotop von Wohnung jetzt nochmal Telefon anmelden? Hier ist ja in Kürze Baustelle, und das "Loch", durch das ich mal ins Internet kann, ist nicht für mich reserviert, so daß ich da eben nicht 4 oder 6 Stunden am Tag - oder gar mehr - arbeiten könnte.
Wohnung in meinem Lieblingsort? - Hm ... Fehlanzeige. Die Kasernen der abgezogenen Amerikaner sind noch nicht so weit - und zusätzlich ist dies ja bekanntlich eine Universitätsstadt.
Heute habe ich eine Wohnung angeboten bekommen (ImmoHändler), 35 Quadratmeter, 400 € warm - über 1/2 Stunde Fußweg von meinem Lieblingsaufenthalt ... Und nachdem ich ja noch nicht weiß, wie viel ich verdienen werde bei der Arbeit, die ich noch nicht habe ... ist das GEWAGT, wenn ich die Wohnung ernsthaft ins Auge fasse ... Also Absage.
Also arbeitslos bis ich eine passende Wohnung finde? Weihnachten in der Wohung Myladydorf und nach dem Winter eventuell Schimmel in der Lunge und Asthma an den Möbeln? Au weia!!!
Kann mir jemand einen Zentner Gottvertrauen besorgen? Ratenzahlung erfolgt nach erfolgreichem Umzug und Arbeitsbeginn - selbstverständlich erst nach Bestehen der Probezeit. DANKE.
Statistik aktuell
... na, wenn wir schon so einen fleißigen Rechner haben, will ich mich auch auf die Socken machen und in den "Akten" wühlen. Sitze ja gerade am Internet. Hier die Zusammenfassung aller bekannten Daten:
Katholiken in Myladydorf:
1993: 6557 Personen, das entspricht 59,70 % von 10 982 Einwohnern
Ev.luth.: 2822 Personen, das entspricht 25,70 %
sonst: 1603 Personen, das entspricht 14,60 %
1996: 6430 Personen, das entspricht 57,70 %
2001: 6328 Personen, das entspricht 54,24 %
2010: 5454 Personen, das entspricht 50,3 % von 11440 Einwohnern
e.l.: 2757 Personen, das entspricht 24,1 %
sonst 2929 Personen, das entspricht 25,6 %
... jetzt haben wir schon mehr "sonstige" als Protestanten ...
Katholiken in Myladydorf:
1993: 6557 Personen, das entspricht 59,70 % von 10 982 Einwohnern
Ev.luth.: 2822 Personen, das entspricht 25,70 %
sonst: 1603 Personen, das entspricht 14,60 %
1996: 6430 Personen, das entspricht 57,70 %
2001: 6328 Personen, das entspricht 54,24 %
2010: 5454 Personen, das entspricht 50,3 % von 11440 Einwohnern
e.l.: 2757 Personen, das entspricht 24,1 %
sonst 2929 Personen, das entspricht 25,6 %
... jetzt haben wir schon mehr "sonstige" als Protestanten ...
Freitag, 23. Juli 2010
Statistik-Ergänzung
Katholiken in Myladydorf:
1993: 6557 Personen, das entspricht 59,70 % von 10 982 Einwohnern
Ev.luth.: 2822 Personen, das entspricht 25,70 %
sonst: 1603 Personen, das entspricht 14,60 %
1996: 6430 Personen, das entspricht 57,70 %
2001: 6328 Personen, das entspricht 54,24 %
... und Josef Bordat hat's wieder nicht gelassen und mitgerechnet:
"Dann lasst uns mal nachrechnen...
Myladydorf:
1993: 6557 Personen
1996: 6430 Personen (Rückgang: 127; 1,9 Prozent für 3-Jahres-Periode, also 0,6 % p.a.)
2001: 6328 Personen (Rückgang: 101; 1,6 Prozent für 5-Jahres-Periode, also 0,3% p.a.)
Die Dynamik des Rückgangs ist also abgeschwächt. Das macht die Lage besser als in Deutschland, wo die Dynamik in der zweiten Periode dramatisch zunimmt.
Deutschland:
1993: 28.003.000 Personen
1996: 27.533.000 Personen (Rückgang: 470.0000; 1,7 Prozent für 3-Jahres-Periode, also 0,55% p.a.)
2001: 26.656.000 Personen (Rückgang: 877.000; 3,2 Prozent für 5-Jahres-Periode, also 0,65% p.a.)
Für Deutschland setzt sich der Trend fort (der von mir angesprochene „Benedikt-Effekt“ betraf nur das Jahr 2005 selbst, in 2006 ff. geht es unvermindert weiter bergab.
2006: 25.685.000 Personen (Rückgang: 971.000; 3,6 Prozent für 5 Jahresperiode, also 0,7% p.a.)
Wenn in Myladydorf auch in der dritten Periode der Trend der zweiten anhält (Schwund halb so groß wie in D, also 1,8 Prozent), dann gäbe es dort 2006 114 Katholiken weniger, also 6214. Wäre interessant zu wissen, ob das stimmt.
Die Kirche in Deutschland hat seit der Wiedervereinigung etwa 3 Millionen Gläubige (11 Prozent) verloren. Das ist eine wirklich dramatische Entwicklung, zumal die Zahl der Katholiken weltweit im gleichen Zeitraum von 0,929 auf 1,116 Mrd. stieg, also um 187 Mio. oder 19 Prozent.
(Trotzdem) ein schönes WE,
Ihr
Josef Bordat"
DANKE! ... vielleicht finde ich ja auch irgendwo die aktuellen Zahlen? Mal sehen ...
1993: 6557 Personen, das entspricht 59,70 % von 10 982 Einwohnern
Ev.luth.: 2822 Personen, das entspricht 25,70 %
sonst: 1603 Personen, das entspricht 14,60 %
1996: 6430 Personen, das entspricht 57,70 %
2001: 6328 Personen, das entspricht 54,24 %
... und Josef Bordat hat's wieder nicht gelassen und mitgerechnet:
"Dann lasst uns mal nachrechnen...
Myladydorf:
1993: 6557 Personen
1996: 6430 Personen (Rückgang: 127; 1,9 Prozent für 3-Jahres-Periode, also 0,6 % p.a.)
2001: 6328 Personen (Rückgang: 101; 1,6 Prozent für 5-Jahres-Periode, also 0,3% p.a.)
Die Dynamik des Rückgangs ist also abgeschwächt. Das macht die Lage besser als in Deutschland, wo die Dynamik in der zweiten Periode dramatisch zunimmt.
Deutschland:
1993: 28.003.000 Personen
1996: 27.533.000 Personen (Rückgang: 470.0000; 1,7 Prozent für 3-Jahres-Periode, also 0,55% p.a.)
2001: 26.656.000 Personen (Rückgang: 877.000; 3,2 Prozent für 5-Jahres-Periode, also 0,65% p.a.)
Für Deutschland setzt sich der Trend fort (der von mir angesprochene „Benedikt-Effekt“ betraf nur das Jahr 2005 selbst, in 2006 ff. geht es unvermindert weiter bergab.
2006: 25.685.000 Personen (Rückgang: 971.000; 3,6 Prozent für 5 Jahresperiode, also 0,7% p.a.)
Wenn in Myladydorf auch in der dritten Periode der Trend der zweiten anhält (Schwund halb so groß wie in D, also 1,8 Prozent), dann gäbe es dort 2006 114 Katholiken weniger, also 6214. Wäre interessant zu wissen, ob das stimmt.
Die Kirche in Deutschland hat seit der Wiedervereinigung etwa 3 Millionen Gläubige (11 Prozent) verloren. Das ist eine wirklich dramatische Entwicklung, zumal die Zahl der Katholiken weltweit im gleichen Zeitraum von 0,929 auf 1,116 Mrd. stieg, also um 187 Mio. oder 19 Prozent.
(Trotzdem) ein schönes WE,
Ihr
Josef Bordat"
DANKE! ... vielleicht finde ich ja auch irgendwo die aktuellen Zahlen? Mal sehen ...
Donnerstag, 22. Juli 2010
22.07. - Blogpatrozinium
Liebe Maria Magdalena!!!
Gottes Segen und
"Auf viele Jahre!!!" Ad multos annos!!!
- da gibt's so eine schöne Vertonung dazu. Aber die Buchstaben transportieren leider keine Töne ...
Gottes Segen und
"Auf viele Jahre!!!" Ad multos annos!!!
- da gibt's so eine schöne Vertonung dazu. Aber die Buchstaben transportieren leider keine Töne ...
Mittwoch, 21. Juli 2010
Patriotin?
Sie befinden sich in der neu eingerichteten Schmunzelecke.
Mylady war Saarländerin, und von daher wohl auch eine Zeit lang französische Staatsbürgerin. Sie verstarb am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag.
Patriotin?
Mylady war Saarländerin, und von daher wohl auch eine Zeit lang französische Staatsbürgerin. Sie verstarb am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag.
Patriotin?
Heimatkunde
Wo bin ich?
Ich stehe vor einer riesengroßen Plakatwand. Hinter dieser befindet sich ein (durch die Plakatwand verdecktes) Haus mit (sichtbarem) Ziegeldach und zwei Gauben. Links der Plakatwand, wohl zu dem Haus gehörend, ein einstöckiger Anbau mit Flachdach. Sehr aufschlußreich.
Die Plakatwand ist übersät mit Wahlplakaten: "JA!" "Nein!" Für einen Anschluß an Deutschland? Für einen Anschluß an Frankreich? Hm. Also Saargebiet, 1955. Aber wo genau?
Vor der Plakatwand drei Verkehrs-Hinweisschilder:
Rechts nach Mainz, 158 km
und nach Neunkirchen, 6 km
Links nach Saarbrücken, 15 km
und nach Hühnerfeld, 3 km
Und nochmal nach links - die Straße gabelt sich wohl???
nach Illingen 7 km
nach Merchweiler 5 km
Wer kann mir helfen?
Friedrichsthal!!! Da kennt sich ja einer supergut aus!!! DANKE!!!
Ich stehe vor einer riesengroßen Plakatwand. Hinter dieser befindet sich ein (durch die Plakatwand verdecktes) Haus mit (sichtbarem) Ziegeldach und zwei Gauben. Links der Plakatwand, wohl zu dem Haus gehörend, ein einstöckiger Anbau mit Flachdach. Sehr aufschlußreich.
Die Plakatwand ist übersät mit Wahlplakaten: "JA!" "Nein!" Für einen Anschluß an Deutschland? Für einen Anschluß an Frankreich? Hm. Also Saargebiet, 1955. Aber wo genau?
Vor der Plakatwand drei Verkehrs-Hinweisschilder:
Rechts nach Mainz, 158 km
und nach Neunkirchen, 6 km
Links nach Saarbrücken, 15 km
und nach Hühnerfeld, 3 km
Und nochmal nach links - die Straße gabelt sich wohl???
nach Illingen 7 km
nach Merchweiler 5 km
Wer kann mir helfen?
Friedrichsthal!!! Da kennt sich ja einer supergut aus!!! DANKE!!!
Dienstag, 20. Juli 2010
Welcher Selige?
Bei den Sachen von Mylady wurde eine "Berührungsreliquie" gefunden, vom Seligen ... Hm. Der Name ist leider nicht gut zu lesen. Jedenfalls ist es ein Mann, denn der Name endet mit ... tus (Zunächst hatte ich Liborius gelesen).
Libertus? Ubertus? Nein, Hubertus kann es nicht heißen.
Wer kennt sich aus??? Und weiß vielleicht noch was über den Seligen?
DANKE
Libertus? Ubertus? Nein, Hubertus kann es nicht heißen.
Wer kennt sich aus??? Und weiß vielleicht noch was über den Seligen?
DANKE
Bekloppte (und?) Konvertiten
Dazu wunderbare Gedanken von Josef Bordat (ich gehöre übrigens auch zu den Bekloppten).
Montag, 19. Juli 2010
Statistik
Katholiken in Myladydorf:
1996: 6430 Personen, das entspricht 57,70 %
2001: 6328 Personen, das entspricht 54,24 %
In 5 Jahren ist dies also ein Verlust von 3,46 %.
Dann WÄREN wir 2006 bei 50,78 % gewesen, kämen 2011 bei 47,32 % an. Von 2006 fehlen mir leider die offiziellen Zahlen, habe einfach diese für mich nur einmalig zu beobachtende Entwicklung fortgedacht ...
Wer mag bis 0 % weiterrechnen???
... und tatsächlich hat's einer getan: Josef Bordat. Und weil's so gut ist, wird's NICHT als Kommentar genehmigt, sondern hierher kopiert:
"Ich bin zwar auch der Ansicht, dass sich Kirchlichkeit nicht im Lamentieren über sinkende Mitgliedszahlen erschöpfen sollte, aber als alten Statistik-Freak reizt mich das doch.
Die Frage ist aber eher: „Wer kann bis 0 Prozent weiterrechnen?“ – Es gibt ja doch einige Unwägbarkeiten (die Bevölkerungsentwicklung insgesamt, die Konversionsstatistik, Missionsbemühungen, Sondereffekte). Ob etwa zwischen 2001 und 2006 der Rückgang ebenfalls 3,46 Prozent (gemessen am Bevölkerungsanteil) betrug, darf stark bezweifelt werden, denn das „Papst-Jahr“ 2005 hat deutschlandweit zu einer Abschwächung des Schwundes geführt, regional sogar zu einer (kurzfristigen) Trendumkehr. Ob man den Abgang linear fortschreiben kann, ist ebenso sehr fraglich. Oft zeigt sich in Diaspora-Situationen ein degressiver Verlauf – bis zu einem Sockel, der unumstößlich ist. Das bedeutet: Solange es Menschen gibt, wird es auch Katholiken geben.
Aber rein arithmetisch wird nach etwa 14 Fünf-Jahres-Perioden der Katholiken-Anteil bei 0 Prozent liegen, also in etwa 70 Jahren. Ich wäre dann 108. Ich sollte mich besser ernähren und mehr bewegen, um das noch mitzuerleben.
Herzliche Grüße,
Ihr
Josef Bordat"
... und die hinter der Maske von Eugenie Roth wäre bis dahin - älter als ihre Maske heute ...
Und noch einer!!!
Auch Vincentius Lerinensis hat SCHARF nachgedacht und bleibt nicht versteckt. Alle Achtung, ihr denkt mit!!!
"Sorry, bei Statistik muß ich immer klugscheißen. Zwei Fehler:
1. Der Verlust beträgt nicht 3,46% (sondern nur 3,46 Prozentpunkte), sondern 6%. (Die 57,7% von 1996 sind die 100%, auf die man die 54,24% beziehen muß: 54,24/57,7=0,9400=94%, d.h. 2001 gab es noch 94% des Katholikenanteils von 1996, der Verlust beträgt also exakt 6%.)
2. Auch bei einem Verlust von 6% Katholiken alle fünf Jahre wirst Du nie bei Null ankommen können, zumal der Verlust in absoluten Zahlen nur 1,6% ausmacht. (Woraus wir schließen können, daß Myladydorf in den fünf Jahren um immerhin 523 Personen oder 4,7% gewachsen sein muß :-)
Rechnet man mit einem fünfjährigen Bevölkerungswachstum von 4,7% und einem 6%igen Verlust am Katholikenanteil (also einem 1,6%igen Verlust an absoluter Zahl von Katholiken) wird selbst bei konsequentem Abrunden die absolute Null erst im Jahre 4746 erreicht (bei einer Einwohnerzahl von 1.041.621.853.979.180).
Die 0%-Marke ist bei ebenso konsequentem Abrunden übrigens bereits 2326 erreicht (0,971% Katholiken an der Gesamtbevölkerung), das entspräche aber immer noch 2245 Katholiken.
Würde der Prozentanteil der Katholiken tatsächlich jährlich um 3,46 Prozentpunkte abnehmen, hättest Du im Jahre 2076 übrigens noch 2,34% Katholikenanteil oder 543 Katholiken, 2081 aber einen Anteil von -1,12% oder -272 Katholiken. Was zum Henker sind bloß negative Katholiken?
So much for statistics. :-)"
1996: 6430 Personen, das entspricht 57,70 %
2001: 6328 Personen, das entspricht 54,24 %
In 5 Jahren ist dies also ein Verlust von 3,46 %.
Dann WÄREN wir 2006 bei 50,78 % gewesen, kämen 2011 bei 47,32 % an. Von 2006 fehlen mir leider die offiziellen Zahlen, habe einfach diese für mich nur einmalig zu beobachtende Entwicklung fortgedacht ...
Wer mag bis 0 % weiterrechnen???
... und tatsächlich hat's einer getan: Josef Bordat. Und weil's so gut ist, wird's NICHT als Kommentar genehmigt, sondern hierher kopiert:
"Ich bin zwar auch der Ansicht, dass sich Kirchlichkeit nicht im Lamentieren über sinkende Mitgliedszahlen erschöpfen sollte, aber als alten Statistik-Freak reizt mich das doch.
Die Frage ist aber eher: „Wer kann bis 0 Prozent weiterrechnen?“ – Es gibt ja doch einige Unwägbarkeiten (die Bevölkerungsentwicklung insgesamt, die Konversionsstatistik, Missionsbemühungen, Sondereffekte). Ob etwa zwischen 2001 und 2006 der Rückgang ebenfalls 3,46 Prozent (gemessen am Bevölkerungsanteil) betrug, darf stark bezweifelt werden, denn das „Papst-Jahr“ 2005 hat deutschlandweit zu einer Abschwächung des Schwundes geführt, regional sogar zu einer (kurzfristigen) Trendumkehr. Ob man den Abgang linear fortschreiben kann, ist ebenso sehr fraglich. Oft zeigt sich in Diaspora-Situationen ein degressiver Verlauf – bis zu einem Sockel, der unumstößlich ist. Das bedeutet: Solange es Menschen gibt, wird es auch Katholiken geben.
Aber rein arithmetisch wird nach etwa 14 Fünf-Jahres-Perioden der Katholiken-Anteil bei 0 Prozent liegen, also in etwa 70 Jahren. Ich wäre dann 108. Ich sollte mich besser ernähren und mehr bewegen, um das noch mitzuerleben.
Herzliche Grüße,
Ihr
Josef Bordat"
... und die hinter der Maske von Eugenie Roth wäre bis dahin - älter als ihre Maske heute ...
Und noch einer!!!
Auch Vincentius Lerinensis hat SCHARF nachgedacht und bleibt nicht versteckt. Alle Achtung, ihr denkt mit!!!
"Sorry, bei Statistik muß ich immer klugscheißen. Zwei Fehler:
1. Der Verlust beträgt nicht 3,46% (sondern nur 3,46 Prozentpunkte), sondern 6%. (Die 57,7% von 1996 sind die 100%, auf die man die 54,24% beziehen muß: 54,24/57,7=0,9400=94%, d.h. 2001 gab es noch 94% des Katholikenanteils von 1996, der Verlust beträgt also exakt 6%.)
2. Auch bei einem Verlust von 6% Katholiken alle fünf Jahre wirst Du nie bei Null ankommen können, zumal der Verlust in absoluten Zahlen nur 1,6% ausmacht. (Woraus wir schließen können, daß Myladydorf in den fünf Jahren um immerhin 523 Personen oder 4,7% gewachsen sein muß :-)
Rechnet man mit einem fünfjährigen Bevölkerungswachstum von 4,7% und einem 6%igen Verlust am Katholikenanteil (also einem 1,6%igen Verlust an absoluter Zahl von Katholiken) wird selbst bei konsequentem Abrunden die absolute Null erst im Jahre 4746 erreicht (bei einer Einwohnerzahl von 1.041.621.853.979.180).
Die 0%-Marke ist bei ebenso konsequentem Abrunden übrigens bereits 2326 erreicht (0,971% Katholiken an der Gesamtbevölkerung), das entspräche aber immer noch 2245 Katholiken.
Würde der Prozentanteil der Katholiken tatsächlich jährlich um 3,46 Prozentpunkte abnehmen, hättest Du im Jahre 2076 übrigens noch 2,34% Katholikenanteil oder 543 Katholiken, 2081 aber einen Anteil von -1,12% oder -272 Katholiken. Was zum Henker sind bloß negative Katholiken?
So much for statistics. :-)"
Und jetzt?
Die "Lotterie wer bekommt was" reißt erste "Löcher" in die Wohnungseinrichtung. (Ausgerechnet!!!) Die Garderobe ist ein Möbelstück, das ganz klar nur Einer bekommt (sozusagen Los Nummer 8). Da "Losnummer 8" im Ausland wohnt, hat er die Möglichkeit genutzt, da er nun schon mal da ist, und hat das gute Stück gleich mitgenommen. Jetzt liegt meine Jacke hier auf dem Stuhl.
... spätestens wenn jemand hier das Sofa holt - Myladys Pflegebett war von der Krankenkasse geliehen und wird morgen abgeholt - ist meine Zeit hier in der Wohnung endgültig vorbei. "Dead End" ist der 30. August. Aber vorher ist ja schon mein "Ausflug" in die Krankenpflegehilfe.
Aber die Frau des Hausbesitzers ist froh, daß sie nicht alleine im Haus ist, der Hausbesitzer arbeitet Schicht und hat oft genug Bereitschaft. Ich bin hier also nicht nur notgezwungen geduldet, weil ich so viel gebettelt hätte. Hab' ich ja nicht.
Zu viele "private Ergüsse"???
dann BITTE!!! Protest!
... spätestens wenn jemand hier das Sofa holt - Myladys Pflegebett war von der Krankenkasse geliehen und wird morgen abgeholt - ist meine Zeit hier in der Wohnung endgültig vorbei. "Dead End" ist der 30. August. Aber vorher ist ja schon mein "Ausflug" in die Krankenpflegehilfe.
Aber die Frau des Hausbesitzers ist froh, daß sie nicht alleine im Haus ist, der Hausbesitzer arbeitet Schicht und hat oft genug Bereitschaft. Ich bin hier also nicht nur notgezwungen geduldet, weil ich so viel gebettelt hätte. Hab' ich ja nicht.
Zu viele "private Ergüsse"???
dann BITTE!!! Protest!
Des woar a scheene Leich!
Für alle "Nichtbayern": Das war eine schöne Beerdigungsfeier!
Der Pfarrer hat schöne Worte gefunden, sich ans Meßbuch gehalten; ein Konzelebrant, ein Gast, Pater (weißnichtmehr) aus Österreich oder der Schweiz.
Die Unterkirche war natürlich VOLL. Die Frau, welche Lesung und Fürbitten vorgetragen hat, war Myladys Freundin - und trägt den SELBEN Vor- und Nachnamen wie Mylady. - Stell dir mal vor, du stehst da am Ambo und liest die Fürbitten für einen Verstorbenen wie für dich selbst ...
Nein, sagt sie hinterher, sie hat es gern getan und ganz fest an Mylady gedacht ...
Begrüßung einer Ordensschwester, die der Familie seit über 30 Jahren verbunden ist ... leider auch sie inzwischen in zivil. Warum nur? Schon länger, oder hat sie sich erst jetzt, mit über 80 Jahren, einen "Kleiderschrank" zugelegt? (Einen "Habitschrank" sollte jeder Ordensangehörige haben ...)
Ein Birkensarg. Früher war hier im Garten eine Birke gestanden, die mußte aber weg, damit die Wurzeln nicht die Kanalrohre zu sehr "umarmen". - An was man alles denkt ...
Bei dem heißen Wetter plus der Kreislaufprobleme mancher Verwandtschaft und Alter mancher anderer Verwandtschaft hätte durchaus jemand zusammenbrechen können oder sonst etwas passieren, das die Feierlichkeit der Stunde gestört hätte. Nein, Gott sei DANK!
Die Urenkel waren wegen ihrer geringen Größe - sie wollen ja gerne etwas sehen - ganz vorn, und wegen der räumlichen Enge direkt am Rand des Grabes gestanden. Ein wenig ungedulig wollte einer schon beinahe seine Blumen auf den Sarg werfen. Aber die Kinder waren wirklich SUPERBRAV, was aber durchaus nicht aufgezwungen, eingetrichtert oder sonstwie gewirkt hat. Ruhig, gefaßt, dennoch ein wenig kindlich-neugierig, ohne jedoch zu stören. Die jüngste anwesende Urenkelin war glaube ich, fünf. - Nein, die Kinder sollen das ruhig miterleben. So schön ruhig und friedlich das alles war, da können die Kinder keine schlechte Erinnerung davontragen und werden dem Tod später nicht hilflos oder voll Angst gegenüber stehen.
Außerdem: Mama und Papa möchten auf die Beerdigung, Oma und Opa "müssen" auf die Beerdigung - wo hätten die Urenkel in der Zeit hingesollt?
Danach im Gasthaus - haben die Teller nicht gereicht ...
Ein Enkel hat seine Freundin dabei - aus Rumänien! - Wenn sie mag, kann sie mir schreiben! ... Mal sehen, ob ich einen Brief auf Rumänisch bekomme. DAS wäre schön!
Manche von Myladys Urenkeln sind seit meinem Hiersein in die Höhe geschossen wie junge Birken (schon wieder (((-; ), Schwester und Schwager hingegen stark gealtert. Beide werden immer kürzer, sind kleiner als ich Pimpf. Aber keiner klagt über die Schmerzen die entstehen, weil durch die Verringerung der Körpergröße die Muskeln völlig anders beansprucht werden (was die beiden natürlich nicht so medizinisch erklärend ausdrücken könnten).
An einem anderen Tisch sitzen zwei Geschwister, die wegen des großen zeitlichen Abstands wie Einzelkiner aufgewachsen sind, und (wegen der Dummheit oder Verbohrtheit der Eltern??? Jedenfalls) keinesfalls aus eigener Schuld miteinander "nicht können", am selben Tisch, wenn auch jeweils am anderen Kopfende, aber auch wieder nicht an einer schier endlos langen Tafel. Nein, sie reden nicht miteinander. Aber wenn sie wirklich Wert darauf legten sich nicht zu sehen (sie sitzen sich am Kopfende ja gegenüber, können sich ins Gesicht sehen), hätten sie sich durchaus gegenseitig "unsichtbar" in dem großen Raum verteilen können. - Ein erster, wohl eher unbewußter Schritt der Annäherung? Wer weiß!!!
So. Und jetzt? Nicht nur mir ist die "Zentrale" weggebrochen. Der gesamten Verwandtschaft fehlt jetzt eine "Mitte", ein Grund, sich mal zu treffen, einen (noch höheren) Geburtstag zu feiern. Da werden noch schnell, bevor man wieder abreist, Telefonnummern ausgetauscht, Visitenkarten wechseln die Handtasche ... Man will den Kontakt nicht abreißen lassen.
DANKE
Der Pfarrer hat schöne Worte gefunden, sich ans Meßbuch gehalten; ein Konzelebrant, ein Gast, Pater (weißnichtmehr) aus Österreich oder der Schweiz.
Die Unterkirche war natürlich VOLL. Die Frau, welche Lesung und Fürbitten vorgetragen hat, war Myladys Freundin - und trägt den SELBEN Vor- und Nachnamen wie Mylady. - Stell dir mal vor, du stehst da am Ambo und liest die Fürbitten für einen Verstorbenen wie für dich selbst ...
Nein, sagt sie hinterher, sie hat es gern getan und ganz fest an Mylady gedacht ...
Begrüßung einer Ordensschwester, die der Familie seit über 30 Jahren verbunden ist ... leider auch sie inzwischen in zivil. Warum nur? Schon länger, oder hat sie sich erst jetzt, mit über 80 Jahren, einen "Kleiderschrank" zugelegt? (Einen "Habitschrank" sollte jeder Ordensangehörige haben ...)
Ein Birkensarg. Früher war hier im Garten eine Birke gestanden, die mußte aber weg, damit die Wurzeln nicht die Kanalrohre zu sehr "umarmen". - An was man alles denkt ...
Bei dem heißen Wetter plus der Kreislaufprobleme mancher Verwandtschaft und Alter mancher anderer Verwandtschaft hätte durchaus jemand zusammenbrechen können oder sonst etwas passieren, das die Feierlichkeit der Stunde gestört hätte. Nein, Gott sei DANK!
Die Urenkel waren wegen ihrer geringen Größe - sie wollen ja gerne etwas sehen - ganz vorn, und wegen der räumlichen Enge direkt am Rand des Grabes gestanden. Ein wenig ungedulig wollte einer schon beinahe seine Blumen auf den Sarg werfen. Aber die Kinder waren wirklich SUPERBRAV, was aber durchaus nicht aufgezwungen, eingetrichtert oder sonstwie gewirkt hat. Ruhig, gefaßt, dennoch ein wenig kindlich-neugierig, ohne jedoch zu stören. Die jüngste anwesende Urenkelin war glaube ich, fünf. - Nein, die Kinder sollen das ruhig miterleben. So schön ruhig und friedlich das alles war, da können die Kinder keine schlechte Erinnerung davontragen und werden dem Tod später nicht hilflos oder voll Angst gegenüber stehen.
Außerdem: Mama und Papa möchten auf die Beerdigung, Oma und Opa "müssen" auf die Beerdigung - wo hätten die Urenkel in der Zeit hingesollt?
Danach im Gasthaus - haben die Teller nicht gereicht ...
Ein Enkel hat seine Freundin dabei - aus Rumänien! - Wenn sie mag, kann sie mir schreiben! ... Mal sehen, ob ich einen Brief auf Rumänisch bekomme. DAS wäre schön!
Manche von Myladys Urenkeln sind seit meinem Hiersein in die Höhe geschossen wie junge Birken (schon wieder (((-; ), Schwester und Schwager hingegen stark gealtert. Beide werden immer kürzer, sind kleiner als ich Pimpf. Aber keiner klagt über die Schmerzen die entstehen, weil durch die Verringerung der Körpergröße die Muskeln völlig anders beansprucht werden (was die beiden natürlich nicht so medizinisch erklärend ausdrücken könnten).
An einem anderen Tisch sitzen zwei Geschwister, die wegen des großen zeitlichen Abstands wie Einzelkiner aufgewachsen sind, und (wegen der Dummheit oder Verbohrtheit der Eltern??? Jedenfalls) keinesfalls aus eigener Schuld miteinander "nicht können", am selben Tisch, wenn auch jeweils am anderen Kopfende, aber auch wieder nicht an einer schier endlos langen Tafel. Nein, sie reden nicht miteinander. Aber wenn sie wirklich Wert darauf legten sich nicht zu sehen (sie sitzen sich am Kopfende ja gegenüber, können sich ins Gesicht sehen), hätten sie sich durchaus gegenseitig "unsichtbar" in dem großen Raum verteilen können. - Ein erster, wohl eher unbewußter Schritt der Annäherung? Wer weiß!!!
So. Und jetzt? Nicht nur mir ist die "Zentrale" weggebrochen. Der gesamten Verwandtschaft fehlt jetzt eine "Mitte", ein Grund, sich mal zu treffen, einen (noch höheren) Geburtstag zu feiern. Da werden noch schnell, bevor man wieder abreist, Telefonnummern ausgetauscht, Visitenkarten wechseln die Handtasche ... Man will den Kontakt nicht abreißen lassen.
DANKE
Sonntag, 18. Juli 2010
Die erste Verwandtschaft ist da
(Noch!) eine Tochter und ein Sohn aus dem Ausland sowie Neffe mit Frau - aus dem Saarland!!! Endlich mal wieder die vertraute Melodie - auch wenn sie für "Ausländer" verständliches Deutsch "nur" mit saarländischem Dialekt sprechen und kein "platt". Da käme hier wohl niemand mit.
Wer oder "was" da begraben wird
... Blöder Beitrag? - Logisch versenkt das Beerdigungsinstitut nur Myladys Corpus mitsamt Stoff und Holz außenrum.
Aber da hängt ja noch mehr "dran". Mit den Augen der Psyche betrachtet (oder doch so ähnlich. Die Seele wird ja nicht begraben).
Logisch: Das war mein Arbeitsplatz. Weg.
Der Garten, das Haus, insbesondere natürlich die Wohnung Myladys (wenn wir mit Ausräumen fertig sind). Und was mit meiner Wohnung ist, wißt ihr ja auch ...
Zwar habe ich hier im Ort früher schon mal gearbeitet, aber Kontakte sind nicht geblieben. Ja, das klingt jetzt komisch: Im Grunde wird - aus meiner Warte und psychisch betrachtet - gany Myladydorf begraben. Es gibt dann nichts mehr, was mich hier hält.
Drum mußte mein Herz diesmal auch in "Extremquarantäne", damit ich überleben kann. Irgendwann wird es ihm dann zu eng und alles bricht auf. Ohne Rücksicht darauf, ob gerade jemand in meiner Nähe ist oder nicht, es ist dann nicht mehr zu halten. Ihr werdet es dann schon an meinem veränderten Schreibstil merken ...
Aber da hängt ja noch mehr "dran". Mit den Augen der Psyche betrachtet (oder doch so ähnlich. Die Seele wird ja nicht begraben).
Logisch: Das war mein Arbeitsplatz. Weg.
Der Garten, das Haus, insbesondere natürlich die Wohnung Myladys (wenn wir mit Ausräumen fertig sind). Und was mit meiner Wohnung ist, wißt ihr ja auch ...
Zwar habe ich hier im Ort früher schon mal gearbeitet, aber Kontakte sind nicht geblieben. Ja, das klingt jetzt komisch: Im Grunde wird - aus meiner Warte und psychisch betrachtet - gany Myladydorf begraben. Es gibt dann nichts mehr, was mich hier hält.
Drum mußte mein Herz diesmal auch in "Extremquarantäne", damit ich überleben kann. Irgendwann wird es ihm dann zu eng und alles bricht auf. Ohne Rücksicht darauf, ob gerade jemand in meiner Nähe ist oder nicht, es ist dann nicht mehr zu halten. Ihr werdet es dann schon an meinem veränderten Schreibstil merken ...
Wer da morgen alles auf uns zukommt
Zur Trauerfeier eingeladen sind selbstverständlich alle, die es lesen. Zum anschließenden Essen hat man sich bei der Einladung auf die unmittelbare Verwandtschaft beschränkt: Myladys Kinder, Kindeskinder (selbstverständlich mit "Ehegespunsten") - ein paar Urenkel dürften ihrem Alter nach wohl auch dabei sein; Nichten und Neffen (auch die selbstverständlich mit "Ehegespunsten") sowie die "Übriggebliebenen" aus der gleichen Generation: ihre Schwester und der Bruder von Myladys längst verstorbenem Mann.
Und obwohl von Nichten und Neffen sowie auch von den Enkeln manche von ihrem Chef nur für die Trauerfeier freibekommen haben (und für manche einfach der Weg zu weit ist und sie überhaupt nicht kommen), bleiben zum Essen ... etwa (50 Korrektur!!!) 60 Personen ...
Die Unterkirche, in der die Trauerfeier stattfindet, hat etwa 200 Sitzplätze. Da wird die Myladydorfer Bevölkerung staunen, wie voll die Kirche wird ...
Wenn dieser Tag überstanden ist, geht's ab übermorgen dann an das Ausräumen der Schränke. Kann sein, daß ich danach keine Energie mehr habe, mein Laptop auszupacken, eine Internetverbindung zu basteln und hier etwas zu schreiben.
Und wie lange ich dann noch einen Schlüssel für diese Tür haben werde, weiß ich auch noch nicht. Die Pause KÖNNTE also länger werden. Ohne Garantie. Wenn dann die Zeit der "großen Internetpause" kommt, werde ich schon versuchen, irgendwo anders ein "Loch" zu finden, das zum Internet führt.
Wie immer und immer: DANKE für euer Gebet, ich kann es spüren!!!
Und obwohl von Nichten und Neffen sowie auch von den Enkeln manche von ihrem Chef nur für die Trauerfeier freibekommen haben (und für manche einfach der Weg zu weit ist und sie überhaupt nicht kommen), bleiben zum Essen ... etwa (50 Korrektur!!!) 60 Personen ...
Die Unterkirche, in der die Trauerfeier stattfindet, hat etwa 200 Sitzplätze. Da wird die Myladydorfer Bevölkerung staunen, wie voll die Kirche wird ...
Wenn dieser Tag überstanden ist, geht's ab übermorgen dann an das Ausräumen der Schränke. Kann sein, daß ich danach keine Energie mehr habe, mein Laptop auszupacken, eine Internetverbindung zu basteln und hier etwas zu schreiben.
Und wie lange ich dann noch einen Schlüssel für diese Tür haben werde, weiß ich auch noch nicht. Die Pause KÖNNTE also länger werden. Ohne Garantie. Wenn dann die Zeit der "großen Internetpause" kommt, werde ich schon versuchen, irgendwo anders ein "Loch" zu finden, das zum Internet führt.
Wie immer und immer: DANKE für euer Gebet, ich kann es spüren!!!
Samstag, 17. Juli 2010
Eigenartig ...
Ich bin ja wirklich nicht der "Typ", der hinter jedem Vorhangwedeln versucht, Gottes Willen da rauszulesen. Aber eigenartig ist DAS schon:
Gestern habe ich mir hier in Myladys Wohnung - unter kleinen "Anlaufschwierigkeiten" des (schon alten) Boilers im Bad - den Kopf gewaschen. Heute gibt der nichts mehr her. Kaltes Wasser läuft ja nicht durch den Boiler, das klappt noch.
Die Geranien draußen vor dem Küchenfenster hatten eine kleine "Blühpause" eingelegt; wenn am Montag die vielen Trauergäste kommen, blühen sie wieder, die ersten Knospen gehen schon auf.
Wie abgesprochen ...
Gestern habe ich mir hier in Myladys Wohnung - unter kleinen "Anlaufschwierigkeiten" des (schon alten) Boilers im Bad - den Kopf gewaschen. Heute gibt der nichts mehr her. Kaltes Wasser läuft ja nicht durch den Boiler, das klappt noch.
Die Geranien draußen vor dem Küchenfenster hatten eine kleine "Blühpause" eingelegt; wenn am Montag die vielen Trauergäste kommen, blühen sie wieder, die ersten Knospen gehen schon auf.
Wie abgesprochen ...
Lobhudelei?
Na, wer hudelt denn da. Liebes Gotteslob (na, das wird ja demnächst sowieso abgeschafft), ich glaube, es ist gut, wenn ihr Pause macht, denn ihr versteht da wohl was falsch.
Freitag, 16. Juli 2010
Identitätskrise?
Ein Sterbefall. Die Schwester von auswärts sitzt mit ihrem "einheimischen" Bruder im Wohnzimmer. Es klingelt. Der Bruder geht hinaus und kommt mit einem kleinen Mann in Jeans und kariertem Hemd ins Zimmer.
"Was? Sie wollten doch erst heute Abend kommen?", fragt die Schwester von auswärts. "Nein", klärt der Bruder sie auf, "das ist der Herr Pfarrer." Und fügt schmunzelnd hinzu: "Die Leute vom Beerdigungsinstitut kommen im ordentlichen Anzug, und der Name des Instituts steht auf dem Hemdkragen ..."
Na, die wissen wohl, für wen sie arbeiten. Und wenn sie es vergessen haben, können sie es bei ihren Kollegen am Hemdkragen ablesen.
Wenn ein Priester vergessen hat, für wen er arbeitet, kann er - ordentliches "outfit" vorausgesetzt - sich vor den Spiegel stellen um zu sehen, für wen er arbeitet ...
"Was? Sie wollten doch erst heute Abend kommen?", fragt die Schwester von auswärts. "Nein", klärt der Bruder sie auf, "das ist der Herr Pfarrer." Und fügt schmunzelnd hinzu: "Die Leute vom Beerdigungsinstitut kommen im ordentlichen Anzug, und der Name des Instituts steht auf dem Hemdkragen ..."
Na, die wissen wohl, für wen sie arbeiten. Und wenn sie es vergessen haben, können sie es bei ihren Kollegen am Hemdkragen ablesen.
Wenn ein Priester vergessen hat, für wen er arbeitet, kann er - ordentliches "outfit" vorausgesetzt - sich vor den Spiegel stellen um zu sehen, für wen er arbeitet ...
Wie geht's weiter?
(@ Gespräche am Jakobsbrunnen - und natürlich für alle, die sich dafür interessieren)
Es ist (grundsätzlich) logisch, erst eine Wohnung zu suchen, wenn man weiß, wo man arbeitet. Jedenfalls habe ich mich jetzt für einen Pflegehelferkurs angemeldet. Von 31.7.-1.8. Erste-Hilfe-Kurs (Toll, das ist ein Sonntag, ist aber bei jedem Erste-Hilfe-Kurs so )-: ), vom 2. - 13. 8. Theorie, 14tägiges Praktikum ist (selbstständig suchen!) innerhalb 4 Monaten abzuleisten. Mit der Sozialstation hier habe ich schon gesprochen, das geht klar.
Vermutlich werde ich das auf die ersten zwei Septemberwochen legen (Termin darf ich wählen, fahre ja nur einfach bei einer Schwester mit), da ich Urlaub 2. Augusthälfte schon gebucht hatte (4wöchige Ignatianische Exerzitien "kompakt" in 1 Woche für die eiligen modernen Europäer).
Mein Bruder hat sich, als klar war, daß jetzt wirklich bald Schluß mit diesem Arbeitsplatz ist (Sorry, aber ich muß sachlich bleiben. Das Herz hat Redeverbot), ohne ein Wort von mir angeboten, mir beim Umzug in seine Nähe zu helfen. Da werden sich sicher noch ein paar helfende Hände finden, das hat noch immer geklappt. Seit meinem 30. Geburtstag bin ich durchschnittlich alle 2 Jahre umgezogen *schluchz*. Umzüge gehören nämlich NICHT zu meinen Lieblingstätigkeiten, wenn's mich selbst betrifft. Und die Möbel schätzen Luftveränderung auch nicht unbedingt ... Bei Ümzügen anderer helfen tue ich jederzeit gerne.
Ob das nun mit der Anfrage Private Pflege ganz weit weg was wird, muß ich noch abwarten, wäre für mich aber insofern unpraktsch, als ich dann wieder meinen ganzen nach der letzten Pflege mühsam zusammengebastelten Haushalt auflösen muß und sehen, wo ich dann meinen Urlaub verbringe oder eine Wohnung mieten, die ich nur in meinem Urlaub sehe. Beides unpraktisch für mich. Aber grundsätzlich gefällt mir der Gedanke, dort zu arbeiten. Ist ja bis jetzt nur eine Anfrage, Genaues müßte - sofern mein Antwortbrief auf die Anfrage auf offene Ohren gestoßen ist - noch abgesprochen werden.
Natürlich könnte ich die Wohnung auch in der Nähe der Pflegestelle nehmen, aber ...
Hier im öffentlichen Internet mag ich mich nicht detailliert äußern, aber als ich vor vielen Jahren zwecks Studium umgezogen bin, lag mir da immer wieder ein "Brett" im Weg. Und irgendwann hatte ich einen "Stein im Brett". Und eines ist sicher: Wenn ich diesen "Stein" wegnehme, wird eine schier unheilbare Wunde bleiben ... Das "Brett" ist schon alt und hat in seinem Leben nicht viel Gutes erlebt.
Wer kümmert sich um mich? Gute Frage - wie gesagt, meine Geschwister sind da ganz gut dabei, aber bei Umzügen wünschte ich mir schon eine eigene Familie, damit ich nicht immer bei den Nachbarn klingeln muß, wenn mir nach dem Weggang der Umzugshelfer ein Karton zu schwer ist oder ich einen Tisch doch gerne im anderen Zimmer hätte. Da schäme ich mich immer ganz enorm, aber der Mensch ist nun mal mit 1 Paar Händen geboren und auch nur mit einer gewissen Muskelkraft ... obwohl ich ein durchaus muskulöses weibliches Exemplar homo sapiens bin.
Was aber wenn ..., ja: Was aber, wenn das "Brett" sagt: Du, ich brauche dich, der Arzt hat gesagt, meine Lunge ist seit der letzten Untersuchung SOOO viel schlechter geworden? - Ja, dann ist es klar, dann kümmere ich mich um das alte "Brett".
Superschön fände ich - was hier leider nicht geklappt hat -, neben der Pflege in Heimarbeit Arztbriefe zu schreiben, dann muß ich meinen Arbeitgeber nicht so "schröpfen". Ein Normalverdiener kann es sich ja normalerweise nicht leisten, einen Normalverdiener einzustellen. Und irgendwie muß ja was in meine Rentenversicherung eingezahlt werden, sonst wohne ich später unter der Brücke und gehe zur Tafel ... Und mein "Äutöchen", für das ich immerhin 11 € Steuer im Jahr bezahle, würde ich auch GERNE behalten ... Wenn's denn geht.
Allerdings bin ich mit aller Deutlichkeit preiswerter als ein Heimplatz. Logisch.
Und wenn's nix mit Pflege ist, dann ist es ja egal wo ich wohne, denn eine Schreibstelle in Heimarbeit (ohne die zeitliche Einschränkung durch eine Pflege) müßte ich auf jeden Fall finden.
Und dann ziehe ich zu meinem "Brett" ...
Es ist (grundsätzlich) logisch, erst eine Wohnung zu suchen, wenn man weiß, wo man arbeitet. Jedenfalls habe ich mich jetzt für einen Pflegehelferkurs angemeldet. Von 31.7.-1.8. Erste-Hilfe-Kurs (Toll, das ist ein Sonntag, ist aber bei jedem Erste-Hilfe-Kurs so )-: ), vom 2. - 13. 8. Theorie, 14tägiges Praktikum ist (selbstständig suchen!) innerhalb 4 Monaten abzuleisten. Mit der Sozialstation hier habe ich schon gesprochen, das geht klar.
Vermutlich werde ich das auf die ersten zwei Septemberwochen legen (Termin darf ich wählen, fahre ja nur einfach bei einer Schwester mit), da ich Urlaub 2. Augusthälfte schon gebucht hatte (4wöchige Ignatianische Exerzitien "kompakt" in 1 Woche für die eiligen modernen Europäer).
Mein Bruder hat sich, als klar war, daß jetzt wirklich bald Schluß mit diesem Arbeitsplatz ist (Sorry, aber ich muß sachlich bleiben. Das Herz hat Redeverbot), ohne ein Wort von mir angeboten, mir beim Umzug in seine Nähe zu helfen. Da werden sich sicher noch ein paar helfende Hände finden, das hat noch immer geklappt. Seit meinem 30. Geburtstag bin ich durchschnittlich alle 2 Jahre umgezogen *schluchz*. Umzüge gehören nämlich NICHT zu meinen Lieblingstätigkeiten, wenn's mich selbst betrifft. Und die Möbel schätzen Luftveränderung auch nicht unbedingt ... Bei Ümzügen anderer helfen tue ich jederzeit gerne.
Ob das nun mit der Anfrage Private Pflege ganz weit weg was wird, muß ich noch abwarten, wäre für mich aber insofern unpraktsch, als ich dann wieder meinen ganzen nach der letzten Pflege mühsam zusammengebastelten Haushalt auflösen muß und sehen, wo ich dann meinen Urlaub verbringe oder eine Wohnung mieten, die ich nur in meinem Urlaub sehe. Beides unpraktisch für mich. Aber grundsätzlich gefällt mir der Gedanke, dort zu arbeiten. Ist ja bis jetzt nur eine Anfrage, Genaues müßte - sofern mein Antwortbrief auf die Anfrage auf offene Ohren gestoßen ist - noch abgesprochen werden.
Natürlich könnte ich die Wohnung auch in der Nähe der Pflegestelle nehmen, aber ...
Hier im öffentlichen Internet mag ich mich nicht detailliert äußern, aber als ich vor vielen Jahren zwecks Studium umgezogen bin, lag mir da immer wieder ein "Brett" im Weg. Und irgendwann hatte ich einen "Stein im Brett". Und eines ist sicher: Wenn ich diesen "Stein" wegnehme, wird eine schier unheilbare Wunde bleiben ... Das "Brett" ist schon alt und hat in seinem Leben nicht viel Gutes erlebt.
Wer kümmert sich um mich? Gute Frage - wie gesagt, meine Geschwister sind da ganz gut dabei, aber bei Umzügen wünschte ich mir schon eine eigene Familie, damit ich nicht immer bei den Nachbarn klingeln muß, wenn mir nach dem Weggang der Umzugshelfer ein Karton zu schwer ist oder ich einen Tisch doch gerne im anderen Zimmer hätte. Da schäme ich mich immer ganz enorm, aber der Mensch ist nun mal mit 1 Paar Händen geboren und auch nur mit einer gewissen Muskelkraft ... obwohl ich ein durchaus muskulöses weibliches Exemplar homo sapiens bin.
Was aber wenn ..., ja: Was aber, wenn das "Brett" sagt: Du, ich brauche dich, der Arzt hat gesagt, meine Lunge ist seit der letzten Untersuchung SOOO viel schlechter geworden? - Ja, dann ist es klar, dann kümmere ich mich um das alte "Brett".
Superschön fände ich - was hier leider nicht geklappt hat -, neben der Pflege in Heimarbeit Arztbriefe zu schreiben, dann muß ich meinen Arbeitgeber nicht so "schröpfen". Ein Normalverdiener kann es sich ja normalerweise nicht leisten, einen Normalverdiener einzustellen. Und irgendwie muß ja was in meine Rentenversicherung eingezahlt werden, sonst wohne ich später unter der Brücke und gehe zur Tafel ... Und mein "Äutöchen", für das ich immerhin 11 € Steuer im Jahr bezahle, würde ich auch GERNE behalten ... Wenn's denn geht.
Allerdings bin ich mit aller Deutlichkeit preiswerter als ein Heimplatz. Logisch.
Und wenn's nix mit Pflege ist, dann ist es ja egal wo ich wohne, denn eine Schreibstelle in Heimarbeit (ohne die zeitliche Einschränkung durch eine Pflege) müßte ich auf jeden Fall finden.
Und dann ziehe ich zu meinem "Brett" ...
Donnerstag, 15. Juli 2010
Gottes Allmacht
... oder "Myladydorfer Küchengespräche".
... oder "Auf den Punkt gebracht".
Heute beim Frühstück:
Die Wissenschaft ist heute in der Lage, ALLE Informationen bezüglich des Planeten Erde: Chemische Zusammensetzung, Klima, Flora, Fauna, Mensch und und und ... auf einem einzigen Punkt (der Festplatte? Platine?? oder whatever???) zu speichern. Der Platz, den die Information beansprucht, wird aufgrund der technischen Fortschritte immer kleiner.
In der Sternenwelt gibt es "Weiße Zwerge", die etwa faustgroß, aber 2 Tonnen schwer sind. Und je länger sie existieren, desto größer wird die Anziehungskraft zwischen den einzelnen Atomen, desto kleiner wird der "Weiße Zwerg". Und irgendwann ist er nur noch so groß wie ein Punkt und doch noch mit allen Informationen/Atomen wie von Anfang an existent.
Die Wissenschaft wird es eines Tages möglicherweise dazu bringen, das Wissen über das gesamte Weltall auf einem einzigen Punkt einer Platine zu speichern.
Irgendwann war das Weltall so groß wie ein Punkt. Man hätte, so schon jemand existiert hätte, NICHTS sehen können, und doch war da ein "Punkt", in dem alle Information des Weltalls vorhanden war.
Die Wissenschaft bringt es nicht fertig, diesen Punkt auf einer Platine mit allem Wissen über das Weltall dahin zu bringen, sich zu öffnen und das Weltall hervorzubringen.
Diese Macht, das Weltall aus NICHTS zu schaffen, hat nur Gott.
... oder "Auf den Punkt gebracht".
Heute beim Frühstück:
Die Wissenschaft ist heute in der Lage, ALLE Informationen bezüglich des Planeten Erde: Chemische Zusammensetzung, Klima, Flora, Fauna, Mensch und und und ... auf einem einzigen Punkt (der Festplatte? Platine?? oder whatever???) zu speichern. Der Platz, den die Information beansprucht, wird aufgrund der technischen Fortschritte immer kleiner.
In der Sternenwelt gibt es "Weiße Zwerge", die etwa faustgroß, aber 2 Tonnen schwer sind. Und je länger sie existieren, desto größer wird die Anziehungskraft zwischen den einzelnen Atomen, desto kleiner wird der "Weiße Zwerg". Und irgendwann ist er nur noch so groß wie ein Punkt und doch noch mit allen Informationen/Atomen wie von Anfang an existent.
Die Wissenschaft wird es eines Tages möglicherweise dazu bringen, das Wissen über das gesamte Weltall auf einem einzigen Punkt einer Platine zu speichern.
Irgendwann war das Weltall so groß wie ein Punkt. Man hätte, so schon jemand existiert hätte, NICHTS sehen können, und doch war da ein "Punkt", in dem alle Information des Weltalls vorhanden war.
Die Wissenschaft bringt es nicht fertig, diesen Punkt auf einer Platine mit allem Wissen über das Weltall dahin zu bringen, sich zu öffnen und das Weltall hervorzubringen.
Diese Macht, das Weltall aus NICHTS zu schaffen, hat nur Gott.
Mittwoch, 14. Juli 2010
Rückblick - Ausblick
Ein letztes Mal:
Windeleimer leeren, Bett abziehen/waschen/bügeln, Pflegebett und alle anderen von der Krankenkasse zur Verfügung gestellten "Gerätschaften" reinigen und abholen lassen, Zimmer/Wohnung putzen.
Die ganzen (Missions-)Zeitschriften von Mylady abbestellen.
Kleiderschränke leeren und Kleider "entsorgen", bewegliche Wohnungseinrichtung unter Myladys Kindern aufteilen (jeder darf seine Wünsche aufschreiben, bei mehreren Interessenten für einen Artikel einigt man sich - sehr zu empfehlen!!!).
Die Möbel sind alt und verbraucht.
Der Hausbesitzer möchte die Wohnung bis Ende August leer haben.
Verkündigung des Todesfalles Donnerstag 19 h im Gottesdienst, Requiem und Beerdigung Montag - wegen der Hitze alles morgens. Hier äußerst ungewöhnlich ...
Auf ein Neues:
Ab "sofort" arbeitslos melden.
Für einen Kurs Krankenpflegehelfer anmelden (2. August, 2 Wochen lang), Schlafplatz im Schulungsort sowie Praktikumsstelle - für September, da 1 Woche Urlaub in der 2. Augusthälfte - besorgen. Wohl bei der Sozialstation, auf die wir im "Verzweiflungsfall" bezüglich Mylady zurückgegriffen haben. Die kennen mich. - Dann habe ich endlich ein Zeugnis, daß ich das kann, was ich "hemdsärmelig" schon seit 4 1/2 Jahren mache und kann mich damit bewerben.
Eine ANFRAGE, ob ich eine familiäre Pflege übernehmen möchte beantworten (ein Angebot ist schon etwas sehr Konkretes, dies was wirklich erst mal eine Anfrage) und auf eine Weiterentwicklung zum Arbeitsplatzangebot hoffen. Auf die Antwort werde ich wohl bis nächste Woche warten müssen ... Vielleicht kann ich mich dort schon mal unverbindlich im Juli umsehen?
Auch in die Zeitung sehen, nicht auf diese bislang ja noch vage Angelegenheit blind verlassen ...
Bewerbungen als Arztschreibkraft schreiben, nebenher vielleicht auch schon die ersten Sachen in der Wohnung packen.
Es gibt viel zu tun. Auf geht's! ... Dann kommt man wenigstens nicht so ins Grübeln. Später weinen tut nicht so weh.
Windeleimer leeren, Bett abziehen/waschen/bügeln, Pflegebett und alle anderen von der Krankenkasse zur Verfügung gestellten "Gerätschaften" reinigen und abholen lassen, Zimmer/Wohnung putzen.
Die ganzen (Missions-)Zeitschriften von Mylady abbestellen.
Kleiderschränke leeren und Kleider "entsorgen", bewegliche Wohnungseinrichtung unter Myladys Kindern aufteilen (jeder darf seine Wünsche aufschreiben, bei mehreren Interessenten für einen Artikel einigt man sich - sehr zu empfehlen!!!).
Die Möbel sind alt und verbraucht.
Der Hausbesitzer möchte die Wohnung bis Ende August leer haben.
Verkündigung des Todesfalles Donnerstag 19 h im Gottesdienst, Requiem und Beerdigung Montag - wegen der Hitze alles morgens. Hier äußerst ungewöhnlich ...
Auf ein Neues:
Ab "sofort" arbeitslos melden.
Für einen Kurs Krankenpflegehelfer anmelden (2. August, 2 Wochen lang), Schlafplatz im Schulungsort sowie Praktikumsstelle - für September, da 1 Woche Urlaub in der 2. Augusthälfte - besorgen. Wohl bei der Sozialstation, auf die wir im "Verzweiflungsfall" bezüglich Mylady zurückgegriffen haben. Die kennen mich. - Dann habe ich endlich ein Zeugnis, daß ich das kann, was ich "hemdsärmelig" schon seit 4 1/2 Jahren mache und kann mich damit bewerben.
Eine ANFRAGE, ob ich eine familiäre Pflege übernehmen möchte beantworten (ein Angebot ist schon etwas sehr Konkretes, dies was wirklich erst mal eine Anfrage) und auf eine Weiterentwicklung zum Arbeitsplatzangebot hoffen. Auf die Antwort werde ich wohl bis nächste Woche warten müssen ... Vielleicht kann ich mich dort schon mal unverbindlich im Juli umsehen?
Auch in die Zeitung sehen, nicht auf diese bislang ja noch vage Angelegenheit blind verlassen ...
Bewerbungen als Arztschreibkraft schreiben, nebenher vielleicht auch schon die ersten Sachen in der Wohnung packen.
Es gibt viel zu tun. Auf geht's! ... Dann kommt man wenigstens nicht so ins Grübeln. Später weinen tut nicht so weh.
Requiem aeternam
Die Tochter aus dem Ausland hat sich recht schnell erholt (von ihrer Weinattacke) und mir dann - sie ist Krankenschwester, seit über 30 Jahren aus dem Beruf - zur Hand gegangen.
Am Abend hat "meine" Altenpflegerin gemeint, wir können den Pfarrer holen oder nicht (er war ja erst vor einigen Monaten da und wieviel sündigt ein dementer Mensch?). Bis 21 Uhr hatte sich ihr Zustand rapide verschlechtert. So wollten wir doch nicht bis heute warten, einen Pfarrer zu holen. Anrufbeantworter am "Hauptpfarramt" der Pfarreiengemeischaft, in der Nachbarpfarrei der alte Herr kommt erst am Wochendende wieder, nochmal ein anderer Anrufbeantworter in der Pfarreiengemeischaft. Hm.
Nur gut, daß man im anderen Nachbarort, der zu einer anderen Pfarreiengemeinschaft gehört, jemanden kennt. Angerufen, erfragt, in welchem der 5 Orte denn dieser Pfarrer wohnt. Um 21.30 h war er da. Schön gemacht, würdig ... Mylady hatte auf ihn gewartet, das hat man gemerkt.
In der Nacht haben wir drei (Altenpflegerin, Tochter aus dem Ausland und ich) uns abgewechselt, es war immer jemand am Bett. Bis 2 h ruhige Atmung, dann stoßweise.
Am Morgen dann deutliche Zeichen des nahenden Verfalls. Myladys älteste Tochter wollte bis etwa 1/2 9 h da sein, das wußte Mylady. Fünf Minuten nach ihrer Ankunft verstarb Mylady in den Armen ihrer ältesten Tochter. Ruhig, friedlich. So schön, in Anwesenheit von 4 ihrer 9 Kinder und einer Schwiegertochter. DANKE, Herr.
Wie mußten dann die Altenpflegerin trösten, sie hat mit dem Tod wirklich schwere Probleme.
Vergelt's Gott für euer aller Gebet.
Und wenn's schon so liebe Kommentatoren gibt, die dann auch noch die kompletten Texte beisteuern, dann sollen die auch nicht im Verborgenen bleiben:
Requiem aeternam
dona eia, Domine.
Et lux perpetua luceat eia.
Requiescat in pace. Amen!
Anima eia et animae omnium fidelium defunctorum per misericordiam Dei requiescant in pace. Amen!
(von Marcus, der mit dem C)
In paradisum deducant te angelis
in tuo adventu suscipiant te martyres
et perducant te in civitatem sanctam Ierusalem.
Chorus angelorum te suscipiat
et cum Lazaro quondam paupere
aeternam habeas requiem.
(von Ulrich)
Und Ulrich hat dann auch noch den Link zum Hörgenuß verraten ... das hab' ich doch schon selbst gesungen ... DANKE!!!
Am Abend hat "meine" Altenpflegerin gemeint, wir können den Pfarrer holen oder nicht (er war ja erst vor einigen Monaten da und wieviel sündigt ein dementer Mensch?). Bis 21 Uhr hatte sich ihr Zustand rapide verschlechtert. So wollten wir doch nicht bis heute warten, einen Pfarrer zu holen. Anrufbeantworter am "Hauptpfarramt" der Pfarreiengemeischaft, in der Nachbarpfarrei der alte Herr kommt erst am Wochendende wieder, nochmal ein anderer Anrufbeantworter in der Pfarreiengemeischaft. Hm.
Nur gut, daß man im anderen Nachbarort, der zu einer anderen Pfarreiengemeinschaft gehört, jemanden kennt. Angerufen, erfragt, in welchem der 5 Orte denn dieser Pfarrer wohnt. Um 21.30 h war er da. Schön gemacht, würdig ... Mylady hatte auf ihn gewartet, das hat man gemerkt.
In der Nacht haben wir drei (Altenpflegerin, Tochter aus dem Ausland und ich) uns abgewechselt, es war immer jemand am Bett. Bis 2 h ruhige Atmung, dann stoßweise.
Am Morgen dann deutliche Zeichen des nahenden Verfalls. Myladys älteste Tochter wollte bis etwa 1/2 9 h da sein, das wußte Mylady. Fünf Minuten nach ihrer Ankunft verstarb Mylady in den Armen ihrer ältesten Tochter. Ruhig, friedlich. So schön, in Anwesenheit von 4 ihrer 9 Kinder und einer Schwiegertochter. DANKE, Herr.
Wie mußten dann die Altenpflegerin trösten, sie hat mit dem Tod wirklich schwere Probleme.
Vergelt's Gott für euer aller Gebet.
Und wenn's schon so liebe Kommentatoren gibt, die dann auch noch die kompletten Texte beisteuern, dann sollen die auch nicht im Verborgenen bleiben:
Requiem aeternam
dona eia, Domine.
Et lux perpetua luceat eia.
Requiescat in pace. Amen!
Anima eia et animae omnium fidelium defunctorum per misericordiam Dei requiescant in pace. Amen!
(von Marcus, der mit dem C)
In paradisum deducant te angelis
in tuo adventu suscipiant te martyres
et perducant te in civitatem sanctam Ierusalem.
Chorus angelorum te suscipiat
et cum Lazaro quondam paupere
aeternam habeas requiem.
(von Ulrich)
Und Ulrich hat dann auch noch den Link zum Hörgenuß verraten ... das hab' ich doch schon selbst gesungen ... DANKE!!!
Dienstag, 13. Juli 2010
Jesus-Biographie
In der neuen Bildpost vom 16. April 2009 wird auf Seite 12 ein Buch vorgestellt. Der Artikel würde im heutigen "neue Bildpost" Format fast eine Seite einnehmen.
Ohne Lesebrille fallen ohne weiteres folgende Worte ins Auge:
"Regisseur Verhoeven provoziert mit Jesus-Biographie
Nicht der Sohn Gottes?"
als Überschrift(en)
Im Text mit größerer Schrift
"Ich erfinde doch nichts".
Am Ende des Artikels findet man in normaler Schrift kursiv den kompletten Literaturhinweis incl. Preis ...
Sehr geehrte Frau Christiane Ried, soll dies eine Einladung zum Geld ausgeben und Lesen sein?
Ohne Lesebrille fallen ohne weiteres folgende Worte ins Auge:
"Regisseur Verhoeven provoziert mit Jesus-Biographie
Nicht der Sohn Gottes?"
als Überschrift(en)
Im Text mit größerer Schrift
"Ich erfinde doch nichts".
Am Ende des Artikels findet man in normaler Schrift kursiv den kompletten Literaturhinweis incl. Preis ...
Sehr geehrte Frau Christiane Ried, soll dies eine Einladung zum Geld ausgeben und Lesen sein?
Montag, 12. Juli 2010
What's up? IV
Die Tochter von Mylady aus dem Ausland ist angekommen. Sie hat nicht nach einem Schlafplatz gefragt, so daß ich vermutet hatte, daß sie bei einem ihrer drei Kinder hier ganz in der Nähe schläft.
Kommt, und stellt ganz selbstverständlich ihren Koffer hier bei mir in die Küche ... Und wo schlafe ich?
Jetzt heult sie ihrer Mutter gerade was vor, wird mit der Situation wohl nicht fertig. Das wird Mylady nicht guttun ...
Was tun?
Kommt, und stellt ganz selbstverständlich ihren Koffer hier bei mir in die Küche ... Und wo schlafe ich?
Jetzt heult sie ihrer Mutter gerade was vor, wird mit der Situation wohl nicht fertig. Das wird Mylady nicht guttun ...
Was tun?
Die glückliche Frau
Erhalt mir Gott meinen Friedel!
Hat eine einen braveren Mann,
Die mag sich melden, wenn sie kann.
Er sitzt am liebsten doch bei mir,
Und was mich freut, macht ihm Plaisier;
Und was er sagt und was er tut,
Das ist so hübsch und ist so gut.
Wie fromm und stattlich sieht er aus
Mit seinen Locken schwarz und kraus,
Hat Backen rot und kerngesund,
Und Glieder hat er stark und rund! –
Wenn’s auch einmal mich plagt und druckt,
Und mir ein Weh im Herzen zuckt,
Da denk’ ich denn an meinen Mann,
Und gleich lacht mich der Himmel an.
Erhalt mir Gott meinen Friedel!
Erhalt mir Gott mein Gütel!
Ich hab ’nen Garten hinterm Haus,
Und was ich brauch, das hol ich draus;
Im Feld, im fetten Acker schwankt
Der Halm, am warmen Berge hangt
Die Traube; zwar der Hof ist klein,
Doch Hühner, Schaf’ und Gans sind drein.
Was will ich noch, nichts brauch’ ich mehr,
Nenn, was du immer willst, mir her!
Und wenn man meint, jetzt käm’ die Not,
Hilft schon vorher der liebe Gott. –
Und wenn der Friedel müd und still
Vom Acker kommt und essen will,
Da steht mit Buttermilch so frisch
Die große Schüssel auf dem Tisch,
Und in dem grünen Krug der Wein;
Ich seh ihn an und schenk ihm ein,
Drauf trinkt er, und es schmeckt ihm gut
Und füllt sein Herz mit Kraft und Mut.
Erhalt mir Gott mein Gütel!
Erhalt mir Gott mein Stübel!
Es ist so heiter und so traut,
Als wenn’s ein Engel hätt’ gebaut,
Als ob es ein Kapellchen wär;
Wohin man sieht, kein Stellchen leer!
Ja wirklich, blitzt es noch so sehr,
Und gießt es wie mit Kübeln her,
Und wenn beim Nebel feucht und kalt
Der Schneewind an die Fenster prallt,
Und wenn nach Weihnacht kalt und klar
Vom Berge steigt der Januar,
Und duftig an den Bäumen hängt,
Und Brücken übers Wasser sprengt,
Und wenn der Sturm die Eichen packt
Und tobt und in den Wipfeln knackt,
Da ist’s im Stüberl warm und still,
Rumor’ der Sturm, solang er will,
Erhalt mir Gott mein Stübel!
Doch ruft mir Gott den Friedel fort,
Und muß er folgen seinem Wort,
Sollst Kirchhof, du, mein Gütel sein,
Da bauet mir ein Stübel drein.
Erhalt, o Gott, den Friedel mein!
(Johann Peter Hebel)
Hat eine einen braveren Mann,
Die mag sich melden, wenn sie kann.
Er sitzt am liebsten doch bei mir,
Und was mich freut, macht ihm Plaisier;
Und was er sagt und was er tut,
Das ist so hübsch und ist so gut.
Wie fromm und stattlich sieht er aus
Mit seinen Locken schwarz und kraus,
Hat Backen rot und kerngesund,
Und Glieder hat er stark und rund! –
Wenn’s auch einmal mich plagt und druckt,
Und mir ein Weh im Herzen zuckt,
Da denk’ ich denn an meinen Mann,
Und gleich lacht mich der Himmel an.
Erhalt mir Gott meinen Friedel!
Erhalt mir Gott mein Gütel!
Ich hab ’nen Garten hinterm Haus,
Und was ich brauch, das hol ich draus;
Im Feld, im fetten Acker schwankt
Der Halm, am warmen Berge hangt
Die Traube; zwar der Hof ist klein,
Doch Hühner, Schaf’ und Gans sind drein.
Was will ich noch, nichts brauch’ ich mehr,
Nenn, was du immer willst, mir her!
Und wenn man meint, jetzt käm’ die Not,
Hilft schon vorher der liebe Gott. –
Und wenn der Friedel müd und still
Vom Acker kommt und essen will,
Da steht mit Buttermilch so frisch
Die große Schüssel auf dem Tisch,
Und in dem grünen Krug der Wein;
Ich seh ihn an und schenk ihm ein,
Drauf trinkt er, und es schmeckt ihm gut
Und füllt sein Herz mit Kraft und Mut.
Erhalt mir Gott mein Gütel!
Erhalt mir Gott mein Stübel!
Es ist so heiter und so traut,
Als wenn’s ein Engel hätt’ gebaut,
Als ob es ein Kapellchen wär;
Wohin man sieht, kein Stellchen leer!
Ja wirklich, blitzt es noch so sehr,
Und gießt es wie mit Kübeln her,
Und wenn beim Nebel feucht und kalt
Der Schneewind an die Fenster prallt,
Und wenn nach Weihnacht kalt und klar
Vom Berge steigt der Januar,
Und duftig an den Bäumen hängt,
Und Brücken übers Wasser sprengt,
Und wenn der Sturm die Eichen packt
Und tobt und in den Wipfeln knackt,
Da ist’s im Stüberl warm und still,
Rumor’ der Sturm, solang er will,
Erhalt mir Gott mein Stübel!
Doch ruft mir Gott den Friedel fort,
Und muß er folgen seinem Wort,
Sollst Kirchhof, du, mein Gütel sein,
Da bauet mir ein Stübel drein.
Erhalt, o Gott, den Friedel mein!
(Johann Peter Hebel)
Sonntagsgottesdienst
Fürbitten:
Für die armen Südafrikaner, die (dann) wieder ohne Weltmeisterschaft leben müssen ...
Wir bitten DICH, erhöre uns!
Für die Angehörigen, die den Tod eines lieben Menschen zu beklagen haben.
Wir bitten DICH, erhöre uns!
... Und der Verstorbene? Keiner erinnert daran, daß man ihm vielleicht mit ein paar Gebeten - oder doch wenigstens mit einer einzigen Fürbitte - das Fegefeuer kühlen könnte ...
Für die armen Südafrikaner, die (dann) wieder ohne Weltmeisterschaft leben müssen ...
Wir bitten DICH, erhöre uns!
Für die Angehörigen, die den Tod eines lieben Menschen zu beklagen haben.
Wir bitten DICH, erhöre uns!
... Und der Verstorbene? Keiner erinnert daran, daß man ihm vielleicht mit ein paar Gebeten - oder doch wenigstens mit einer einzigen Fürbitte - das Fegefeuer kühlen könnte ...
What's up? III
Nachdem ich mir für dieses Wochenende Frei erbeten hatte, um bei Frankfurt pro Papa teilzunehmen ... Alle anderen Orte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln am Wochendende nur mit GROSSEM Zeitaufwand zu erreichen. Für die 100 km zurück hätte ich sowieso schon über 3 Stunden einplanen müssen ... habe ich in meiner heißen Wohnung 1 "ganzen" Rosenkranz in Papas Anliegen gebetet. 153 Ave Maria.
Gestern Abend sah alles noch recht normal aus bei Mylady. Doch nun - "meine" Altenpflegerin hat einen besseren Blick als ich - wird Mylady "spitz", sagt die Altenpflegerin. Zu lange wird es nun nicht mehr dauern. Jetzt eben, um 4 Uhr morgens, waren die Hände jedenfalls noch warm.
Mylady kann zwar schon lange nicht mehr sprechen, aber sie bekommt durchaus mit, was um sie herum geschieht. ... Wenn sie so daliegt - es ist zu verführerisch, sich dann über alles Mögliche zu unterhalten (und nicht den Raum zu verlassen), da man den Eindruck hat, sie bekommt nichts mehr mit. NEIN! Auch wenn sie schlecht gehört hat, mir scheint nun, daß die Ohren besser geworden sind. Wo der Körper sich nun um so viele Funktionen, Muskeln etc. nicht mehr kümmern braucht, die (ohnehin fast blinden) Augen geschlossen sind - sind die Ohren besser geworden? Es macht - bei aufmerksamer Betrachtung - fast den Eindruck ...
... nein, es hat sich keiner am Sterbebett um das Erbe gestritten, sondern darüber gesprochen, wie wir das mit der zahlreichen Verwandtschaft regeln, die nun noch kommen möchte, um sich zu verabschieden, ohne daß es hier Chaos gibt.
Gestern Abend sah alles noch recht normal aus bei Mylady. Doch nun - "meine" Altenpflegerin hat einen besseren Blick als ich - wird Mylady "spitz", sagt die Altenpflegerin. Zu lange wird es nun nicht mehr dauern. Jetzt eben, um 4 Uhr morgens, waren die Hände jedenfalls noch warm.
Mylady kann zwar schon lange nicht mehr sprechen, aber sie bekommt durchaus mit, was um sie herum geschieht. ... Wenn sie so daliegt - es ist zu verführerisch, sich dann über alles Mögliche zu unterhalten (und nicht den Raum zu verlassen), da man den Eindruck hat, sie bekommt nichts mehr mit. NEIN! Auch wenn sie schlecht gehört hat, mir scheint nun, daß die Ohren besser geworden sind. Wo der Körper sich nun um so viele Funktionen, Muskeln etc. nicht mehr kümmern braucht, die (ohnehin fast blinden) Augen geschlossen sind - sind die Ohren besser geworden? Es macht - bei aufmerksamer Betrachtung - fast den Eindruck ...
... nein, es hat sich keiner am Sterbebett um das Erbe gestritten, sondern darüber gesprochen, wie wir das mit der zahlreichen Verwandtschaft regeln, die nun noch kommen möchte, um sich zu verabschieden, ohne daß es hier Chaos gibt.
Freitag, 9. Juli 2010
@ Yon
Liebe Yon,
kenne mich hier technisch leider noch zu wenig aus und finde deine eMail-Adresse nicht. Bitte antworten. Meine eMail findest du in meinem Profil. DANKE
kenne mich hier technisch leider noch zu wenig aus und finde deine eMail-Adresse nicht. Bitte antworten. Meine eMail findest du in meinem Profil. DANKE
Das Leben nach dem Tod
ACHTUNG!!! Ich mache ausdrücklich darauf aufmerksam, daß dieser Beitrag unter der Rubrik "Aktuelles" steht!!!
Der Tod. Und dann? Wohnung suchen? Oder doch zuerst eine Arbeit und dann dorthin ziehen? Was ich mir wünsche, sieht folgendermaßen aus:
"Arztschreibkraft mit weitreichender Kenntnis der Nomenklatur, Schwerpunkt Orthopädie, sucht 3/4- (oder Vollzeit-) Stelle in Würzburg oder Heimarbeit."
Herr, DEIN Wille geschehe!!!
Der Tod. Und dann? Wohnung suchen? Oder doch zuerst eine Arbeit und dann dorthin ziehen? Was ich mir wünsche, sieht folgendermaßen aus:
"Arztschreibkraft mit weitreichender Kenntnis der Nomenklatur, Schwerpunkt Orthopädie, sucht 3/4- (oder Vollzeit-) Stelle in Würzburg oder Heimarbeit."
Herr, DEIN Wille geschehe!!!
Die Altenpflegerin
Seit über 20 Jahren wischt sie täglich vielfach und klaglos den "duften" Schmutz ihrer Schutzbefohlenen im Pflegeheim weg. - Aber wenn jemand stirbt - "Nein", sagt sie, und es schüttelt sie dabei - Nein, das kann sie nicht ertragen.
What's up? II
Heute Nacht war mein "Helfershelfer" - im Gegensatz zu mir ausgebildete Altenpflegerin - bis 2 Uhr am Bett gesessen, da sie meinte, es sei nun gleich zu Ende. Immer wieder Atemaussetzer; die gab's schon seit gestern Nachmittag.
Windeln, lagern, mal ein wenig mit dem Waschlappen erfrischen, ein paar Tropfen Tee in den Mund träufeln. Die Zitronenstäbchen mag Mylady nicht (, akzeptiert sie aber). Wer sie schon mal vor oder nach einer Operation selbst bekommen hat, wird verstehen warum ...
Wie lange das noch so gehen wird, weiß niemand.
Was der Hausbesitzer anschließend mit diesen Räumen vorhat, ist mir nicht bekannt; hier habe ich meinen Internetanschluß. Meine Möbel stehen - aufgebaut - in einer super billigen Wohnung - in die es inzwischen bei starkem Regen hineinregnet. Daher dort kein Telefonanschluß (habe Handy) und auch sonst nichts, wofür man Gebühren zahlen muß (Fernseh oder was auch immer). Daß ich hier nach dem Tod von Mylady nicht bleiben wollte war klar, und für die Möbel (und auch mal eine Nacht übernachten) ist/war die Wohnung gut genug. Deshalb hatte ich geschrieben, daß ich dann "wohnungslos" bin, da möchte ich nämlich schnellstmöglich weg, bevor irgendwann die Möbel oder ich (es zieht auch durch die Fenster. Im Sommer HEISS, im Winter kalt) einen Schaden bekommen. Jedenfalls werde ich so lange da "wohnen" - meine Möbel haben - wie Mylady lebt. Und dann natürlich bis ich Arbeit und Wohnung habe.
Wie oft ich mich von HIER AUS also noch melden werde, weiß ich nicht. Und je nach dem, wie schnell der Besitzer die Räume selbst gebrauchen möchte, habe ich dann also kein Internet, - bin aber jedenfalls nicht obdachlos.
Jedenfalls ist es hundertmal besser, selbst etwas zu tun als im Heim oder im Krankenhaus neben dem Bett zu sitzen und hilflos - nein im Gegenteil: 100 % vom Pflegepersonal geholfen - zuzusehen wie da jemand stirbt.
Noch mal Vergelt's Gott für euer Gebet, den "Rückenwind" kann ich spüren!!!
Auch so lange ich noch hier bin - werde sicher nicht jede Veränderung im Blog dokumentieren, es geht ja immer wieder auf und ab.
Windeln, lagern, mal ein wenig mit dem Waschlappen erfrischen, ein paar Tropfen Tee in den Mund träufeln. Die Zitronenstäbchen mag Mylady nicht (, akzeptiert sie aber). Wer sie schon mal vor oder nach einer Operation selbst bekommen hat, wird verstehen warum ...
Wie lange das noch so gehen wird, weiß niemand.
Was der Hausbesitzer anschließend mit diesen Räumen vorhat, ist mir nicht bekannt; hier habe ich meinen Internetanschluß. Meine Möbel stehen - aufgebaut - in einer super billigen Wohnung - in die es inzwischen bei starkem Regen hineinregnet. Daher dort kein Telefonanschluß (habe Handy) und auch sonst nichts, wofür man Gebühren zahlen muß (Fernseh oder was auch immer). Daß ich hier nach dem Tod von Mylady nicht bleiben wollte war klar, und für die Möbel (und auch mal eine Nacht übernachten) ist/war die Wohnung gut genug. Deshalb hatte ich geschrieben, daß ich dann "wohnungslos" bin, da möchte ich nämlich schnellstmöglich weg, bevor irgendwann die Möbel oder ich (es zieht auch durch die Fenster. Im Sommer HEISS, im Winter kalt) einen Schaden bekommen. Jedenfalls werde ich so lange da "wohnen" - meine Möbel haben - wie Mylady lebt. Und dann natürlich bis ich Arbeit und Wohnung habe.
Wie oft ich mich von HIER AUS also noch melden werde, weiß ich nicht. Und je nach dem, wie schnell der Besitzer die Räume selbst gebrauchen möchte, habe ich dann also kein Internet, - bin aber jedenfalls nicht obdachlos.
Jedenfalls ist es hundertmal besser, selbst etwas zu tun als im Heim oder im Krankenhaus neben dem Bett zu sitzen und hilflos - nein im Gegenteil: 100 % vom Pflegepersonal geholfen - zuzusehen wie da jemand stirbt.
Noch mal Vergelt's Gott für euer Gebet, den "Rückenwind" kann ich spüren!!!
Auch so lange ich noch hier bin - werde sicher nicht jede Veränderung im Blog dokumentieren, es geht ja immer wieder auf und ab.
Donnerstag, 8. Juli 2010
What's up? I
Nach einem kleinen "Hoch" (Mylady hat 1/2 Banane gegessen) kam dann heute Nachmittag auch gleich der Tiefschlag. Derzeit sieht es schlechter aus als gestern.
Nochmals: DANKE für euer Gebet!!
Nochmals: DANKE für euer Gebet!!
Mittwoch, 7. Juli 2010
Was hier geschieht
Mylady hatte heute morgen einen Schlaganfall. Sie kann nicht mehr sprechen. Wir haben sie dann zu zweit ins Bett gehievt, keinerlei Hilfe ihrerseits möglich.
Regelmäßig gelagert.
Sie verweigert selbst ein Anfeuchten der Lippen. Derzeit lagert sie sich wieder selbst.
Der Arzt war da und hat unsere Überlegungen angehört und unser Handeln (keine Infusion etc.) - das vor dem Schlaganfall noch einmal mit Mylady besprochen worden war (und schon seit Jahren dokumentiert und dem Hausarzt bekannt ist) - gut geheißen.
Was das für mich bedeutet: Mylady bin ich sehr verbunden, gleichzeitig "ist" sie meine Wohnung und mein Arbeitsplatz. Wenn sie also in den nächsten Tagen von hier geht - alles andere wäre ein Wunder - bin ich auf der Suche.
Vielen DANK für Eure Hilfe, den "Rückenwind" kann ich regelrecht spüren. Letztes Jahr habe ich die vergleichbare Situation beileibe nicht so gut gemeistert.
Regelmäßig gelagert.
Sie verweigert selbst ein Anfeuchten der Lippen. Derzeit lagert sie sich wieder selbst.
Der Arzt war da und hat unsere Überlegungen angehört und unser Handeln (keine Infusion etc.) - das vor dem Schlaganfall noch einmal mit Mylady besprochen worden war (und schon seit Jahren dokumentiert und dem Hausarzt bekannt ist) - gut geheißen.
Was das für mich bedeutet: Mylady bin ich sehr verbunden, gleichzeitig "ist" sie meine Wohnung und mein Arbeitsplatz. Wenn sie also in den nächsten Tagen von hier geht - alles andere wäre ein Wunder - bin ich auf der Suche.
Vielen DANK für Eure Hilfe, den "Rückenwind" kann ich regelrecht spüren. Letztes Jahr habe ich die vergleichbare Situation beileibe nicht so gut gemeistert.
Dringende Gebetsbitte!!!
Mylady ist heute Morgen auf die Badfliesen gestürzt.
- Mit fast 93 Jahren betet man nicht mehr um Heilung. DEIN Wille geschehe!!!
- Mit fast 93 Jahren betet man nicht mehr um Heilung. DEIN Wille geschehe!!!
Montag, 5. Juli 2010
Ehescheidung und Glaube
Couples who received premarital counseling have a much lower rate of divorce. This is probably because they worked out their differences in a calm and neutral setting before the actual situations arose. Couples who actively practice a religion together and pray on a daily basis have a much lower divorce rate, which is estimated at around 1-2%.
Etwa: Ehepaare mit Unterricht vor der Heirat haben eine wesentlich geringere Scheidungsrate. Vielleicht deshalb, weil sie ihre Meinungsverschiedenheiten ruhig und neutral verarbeiten, bevor es kritisch wird. Ehepaare, die gemeinsam aktiv eine Religion praktizieren und täglich beten, haben eine wesentlich geringere Scheidungsrate, die um 1 - 2 % geschätzt wird.
Weitere informationen hier.
Etwa: Ehepaare mit Unterricht vor der Heirat haben eine wesentlich geringere Scheidungsrate. Vielleicht deshalb, weil sie ihre Meinungsverschiedenheiten ruhig und neutral verarbeiten, bevor es kritisch wird. Ehepaare, die gemeinsam aktiv eine Religion praktizieren und täglich beten, haben eine wesentlich geringere Scheidungsrate, die um 1 - 2 % geschätzt wird.
Weitere informationen hier.
Sonntag, 4. Juli 2010
Vertrocknen bei alten Menschen
Aus aktuellem Anlaß einige Informationen und Gedanken:
Der menschliche Körper altert - durchaus unabhängig von kalendarischen Alter. Nicht nur die Haut, sondern auch die inneren Organe werden älter. Daher lagern alte Menschen oft Wasser in den Beinen oder im Bauch ein und müssen Entwässerungstabletten nehmen, weil die Nieren die ohnehin schon immer weniger werdende Flüssigkeit, die der alte Mensch zu sich nimmt, nicht mehr verarbeiten können.
Irgendwann kann man dann die Haut nehmen und zwischen zwei Fingern eine Falte bilden, die dann mehr oder weniger lange stehen bleibt. Ein geübter Mediziner/Pfleger kann daran sogar schätzen, wieviel Wasser dem Körper fehlt.
Der Körper vertrocknet und stirbt schließlich, wenn nichts geschieht.
Wird dem alten Menschen durch Zwang (du mußt das trinken!) oder per Infusion zusätzlichze Flüssigkeit zugeführt, kommt es irgendwann dazu, daß die Ausscheidungen (Urin und Stuhl) faulig riechen. Das kommt daher, daß der Körper - wie oben ausgeführt - die zugeführte Flüssigkeit nicht mehr verarbeiten kann. Der Körper verfault innerlich. Auch er stirbt.
Der letzte Absatz soll BITTE NICHT bedeuten, daß man alte Menschen nicht zum Trinken anhalten sollte!
Der menschliche Körper altert - durchaus unabhängig von kalendarischen Alter. Nicht nur die Haut, sondern auch die inneren Organe werden älter. Daher lagern alte Menschen oft Wasser in den Beinen oder im Bauch ein und müssen Entwässerungstabletten nehmen, weil die Nieren die ohnehin schon immer weniger werdende Flüssigkeit, die der alte Mensch zu sich nimmt, nicht mehr verarbeiten können.
Irgendwann kann man dann die Haut nehmen und zwischen zwei Fingern eine Falte bilden, die dann mehr oder weniger lange stehen bleibt. Ein geübter Mediziner/Pfleger kann daran sogar schätzen, wieviel Wasser dem Körper fehlt.
Der Körper vertrocknet und stirbt schließlich, wenn nichts geschieht.
Wird dem alten Menschen durch Zwang (du mußt das trinken!) oder per Infusion zusätzlichze Flüssigkeit zugeführt, kommt es irgendwann dazu, daß die Ausscheidungen (Urin und Stuhl) faulig riechen. Das kommt daher, daß der Körper - wie oben ausgeführt - die zugeführte Flüssigkeit nicht mehr verarbeiten kann. Der Körper verfault innerlich. Auch er stirbt.
Der letzte Absatz soll BITTE NICHT bedeuten, daß man alte Menschen nicht zum Trinken anhalten sollte!
Sorge
Übersetzung: Rösch
Mt 6, 25 So sage ich euch denn: Seid nicht ängstlich besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist das Leben nicht mehr als die Nahrung und der Leib nicht mehr als die Kleidung? 26 Betrachtet die Vögel des Himmels! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen: euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht mehr wert als sie? 27 Wer von euch vermag mit seinen Sorgen seine Lebenszeit auch nur um eine Spanne zu verlängern? 28 Und was seid ihr so ängstlich besorgt um die Kleidung? 29 Betrachtet die Lilien des Feldes! Wie sie wachsen! Sie arbeiten nicht und spinnen nicht; und doch sage ich euch: Selbst Salomon in all seiner Pracht war nicht so gekleidet wie eine einzige von ihnen. 30 Wenn nun Gott das Gras, das heute auf dem Felde steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wieviel mehr euch, ihr Kleingläubigen!
Wer mag - es lohnt sich, hier weiter zu lesen!!!
Lk 12, 22 Dann sprach er zu seinen Jüngern: "Darum sage ich euch: Seid nicht ängstlich besorgt für das Leben, was ihr essen, noch für den Leib, was ihr anziehen sollt. 23 Denn das Leben ist mehr wert als die Nahrung, und der Leib mehr als die Kleidung. 24 Betrachtet die Raben! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie haben nicht Vorratskammer noch Scheune: Gott ernährt sie. Wieviel mehr wert seid ihr als die Vögel! 25 Wer von euch vermag mit seinen Sorgen sein Leben auch nur um eine Spanne zu verlängern? 26 Wenn ihr also nicht das Geringste vermögt, warum seid ihr um das Übrige so ängstlich besorgt?
Weiterlesen!
Phil 4, 6 Bringt in jedem Gebet und Flehen eure Anliegen mit Dank vor Gott. 7 Dann wird der Friede Gottes, der alles Ermessen übersteigt, euer Herz und euren Sinn in Christus Jesus bewahren.
Mt 6, 25 So sage ich euch denn: Seid nicht ängstlich besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist das Leben nicht mehr als die Nahrung und der Leib nicht mehr als die Kleidung? 26 Betrachtet die Vögel des Himmels! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen: euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht mehr wert als sie? 27 Wer von euch vermag mit seinen Sorgen seine Lebenszeit auch nur um eine Spanne zu verlängern? 28 Und was seid ihr so ängstlich besorgt um die Kleidung? 29 Betrachtet die Lilien des Feldes! Wie sie wachsen! Sie arbeiten nicht und spinnen nicht; und doch sage ich euch: Selbst Salomon in all seiner Pracht war nicht so gekleidet wie eine einzige von ihnen. 30 Wenn nun Gott das Gras, das heute auf dem Felde steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wieviel mehr euch, ihr Kleingläubigen!
Wer mag - es lohnt sich, hier weiter zu lesen!!!
Lk 12, 22 Dann sprach er zu seinen Jüngern: "Darum sage ich euch: Seid nicht ängstlich besorgt für das Leben, was ihr essen, noch für den Leib, was ihr anziehen sollt. 23 Denn das Leben ist mehr wert als die Nahrung, und der Leib mehr als die Kleidung. 24 Betrachtet die Raben! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie haben nicht Vorratskammer noch Scheune: Gott ernährt sie. Wieviel mehr wert seid ihr als die Vögel! 25 Wer von euch vermag mit seinen Sorgen sein Leben auch nur um eine Spanne zu verlängern? 26 Wenn ihr also nicht das Geringste vermögt, warum seid ihr um das Übrige so ängstlich besorgt?
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Phil 4, 6 Bringt in jedem Gebet und Flehen eure Anliegen mit Dank vor Gott. 7 Dann wird der Friede Gottes, der alles Ermessen übersteigt, euer Herz und euren Sinn in Christus Jesus bewahren.
Samstag, 3. Juli 2010
Erbsünde
Röm 5, 12 - 14 (Rösch)
... Wie demnach durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod auf alle Menschen übergegangen ist, weil alle gesündigt haben. 13 Bis zum Gesetz gab es wohl auch Sünde in der Welt. Aber wo kein Gesetz ist, wird die Sünde nicht angerechnet. 14 Der Tod herrschte von Adam bis Mose jedoch auch über die Menschen, die nicht durch eine ähnliche Übertretung wie Adam gesündigt hatten. Adam aber ist das Vorbild des Zukünftigen. (> Gen 2 17)
... Wie demnach durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod auf alle Menschen übergegangen ist, weil alle gesündigt haben. 13 Bis zum Gesetz gab es wohl auch Sünde in der Welt. Aber wo kein Gesetz ist, wird die Sünde nicht angerechnet. 14 Der Tod herrschte von Adam bis Mose jedoch auch über die Menschen, die nicht durch eine ähnliche Übertretung wie Adam gesündigt hatten. Adam aber ist das Vorbild des Zukünftigen. (> Gen 2 17)
Freitag, 2. Juli 2010
Eben bei Summorum Pontificum gelesen
1. 7. 2010
In diesen Tagen meldete die Fuldaer Zeitung, daß Einbrecher bei der Durchsuchung seines Hauses einen 78-jährigen katholischen Priester angegriffen und so schwer am Kopf verletzt haben, daß er immer noch in Lebensgefahr schwebt. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Rektor der kirchlichen Hochschule Fulda, Prof. Dr. Aloysius Winter, einen der wenigen Priester im Bistum, die es auf sich nehmen, getreu dem Motu Proprio des Papstes und trotz des Mobbings durch viele "Mitbrüder" die hl. Messe im überlieferten Ritus zu zelebrieren.
Wir bitten um Ihr Gebet.
In diesen Tagen meldete die Fuldaer Zeitung, daß Einbrecher bei der Durchsuchung seines Hauses einen 78-jährigen katholischen Priester angegriffen und so schwer am Kopf verletzt haben, daß er immer noch in Lebensgefahr schwebt. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Rektor der kirchlichen Hochschule Fulda, Prof. Dr. Aloysius Winter, einen der wenigen Priester im Bistum, die es auf sich nehmen, getreu dem Motu Proprio des Papstes und trotz des Mobbings durch viele "Mitbrüder" die hl. Messe im überlieferten Ritus zu zelebrieren.
Wir bitten um Ihr Gebet.
Eltern
Pflichten gegen die Eltern
1 Höret, Kinder, auf das Recht des Vaters und handelt danach, damit es euch wohl ergeht. 2 Denn der Herr hat dem Vater Ehre verliehen bei den Kindern und das Recht der Mutter für die Söhne festgesetzt. 3 Wer seinen Vater ehrt, sühnt Sünden. 4 Wer seine Mutter achtet, sammelt Schätze. 5 Wer seinen Vater ehrt, wird Freude an seinen Kindern erleben und im Gebete Erhörung finden. 6 Wer seinen Vater ehrt, wird lange leben. Wer auf den Herrn hört, macht seiner Mutter Freude. 7 Wer den Herrn fürchtet, ehrt den Vater und dient seinen Eltern wie Herren. 8 In Wort und Tat ehre deinen Vater, auf daß sein Segen über dich kommt. 9 Des Vaters Segen stützt der Kinder Häuser; aber der Mutter Fluch zerstört sie von Grund aus. 10 Suche nicht deine Ehre in der Geringschätzung deines Vaters; denn in der Schande deines Vaters liegt keine Ehre für dich. 11 Des Menschen Ehre hängt ab von der Ehre seines Vaters, und der üble Ruf der Mutter ist eine Schande für die Kinder. 12 Mein Sohn, nimm dich deines Vaters an in seinem Alter und mach ihm keinen Kummer, solang er lebt. 13 Wenn sein Verstand abnimmt, habe Nachsicht mit ihm und verachte ihn nicht in deiner Vollkraft. 14 Das Mitleid mit deinem Vater wird dir nicht vergessen, es wird dir angerechnet als Sühne für deine Sünden. 15 Am Tage der Trübsal wird deiner gedacht, und deine Sünden verschwinden wie der Reif bei der Wärme. 16 Wer seinen Vater verläßt, gleicht einem Frevler. Wer seine Mutter erbittert, ist vom Herrn verflucht.
1 Höret, Kinder, auf das Recht des Vaters und handelt danach, damit es euch wohl ergeht. 2 Denn der Herr hat dem Vater Ehre verliehen bei den Kindern und das Recht der Mutter für die Söhne festgesetzt. 3 Wer seinen Vater ehrt, sühnt Sünden. 4 Wer seine Mutter achtet, sammelt Schätze. 5 Wer seinen Vater ehrt, wird Freude an seinen Kindern erleben und im Gebete Erhörung finden. 6 Wer seinen Vater ehrt, wird lange leben. Wer auf den Herrn hört, macht seiner Mutter Freude. 7 Wer den Herrn fürchtet, ehrt den Vater und dient seinen Eltern wie Herren. 8 In Wort und Tat ehre deinen Vater, auf daß sein Segen über dich kommt. 9 Des Vaters Segen stützt der Kinder Häuser; aber der Mutter Fluch zerstört sie von Grund aus. 10 Suche nicht deine Ehre in der Geringschätzung deines Vaters; denn in der Schande deines Vaters liegt keine Ehre für dich. 11 Des Menschen Ehre hängt ab von der Ehre seines Vaters, und der üble Ruf der Mutter ist eine Schande für die Kinder. 12 Mein Sohn, nimm dich deines Vaters an in seinem Alter und mach ihm keinen Kummer, solang er lebt. 13 Wenn sein Verstand abnimmt, habe Nachsicht mit ihm und verachte ihn nicht in deiner Vollkraft. 14 Das Mitleid mit deinem Vater wird dir nicht vergessen, es wird dir angerechnet als Sühne für deine Sünden. 15 Am Tage der Trübsal wird deiner gedacht, und deine Sünden verschwinden wie der Reif bei der Wärme. 16 Wer seinen Vater verläßt, gleicht einem Frevler. Wer seine Mutter erbittert, ist vom Herrn verflucht.
Donnerstag, 1. Juli 2010
Ehelosigkeit
Mt 19, 12 Es gibt Menschen, die von Mutterschoß an zur Ehe unfähig sind; es gibt solche, die von Menschen unfähig gemacht sind; und es gibt solche, die um des Himmelreiches willen der Ehe entsagen. Wer es fassen kann, der fasse es.
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