Samstag, 31. Dezember 2011

Nachlese Christmette - Nachtrag

Wir saßen ja in der Krypta und sahen vom gottesdientlichen Geschehen nichts.

Doch jemand anders hat mir später gesagt, dass 5 (in Worten: FÜNF) Priester konzelebriert haben.

Ich bin grundsätzlich durchaus nicht gegen Konzelebration, doch angesichts der Tatsache, dass in vielen Pfarreien auf dem sogenannten "flachen Land"* viele Kirchen wegen des Fehlens eines Priesters zu bleiben müssen, finde ich diese Tatsache zutiefst schade.

* Jemand aus Niederbayern hat über unsere Berge hier gestaunt. Und die Fahrten mit meinem PS-schwachen Fahrzeug bestätigen dies durchaus.

Ein schönes Gebet für die Familie

... gibt's aus Wien.

Der Engel des Herrn

... auf lateinisch, gesungen von englischen Muttersprachlerinnen.

Einfach schön. Danke, Jane!

Ist das Latein? - oder: Ungeplantes Rätsel zum Jahresende

Auf einem Prospekt sah ich den folgenden Spruch, der mir als "Ratelateiner" zwar halbwegs lateinisch vorkommt, aber dann doch auch wieder überhaupt gar nienicht.

Ist das ein Scherz? Oder hat sich da jemand nur ein paarmal vertippt und richtig geschrieben gibt es dann doch einen Sinn? Oder was?

Tips dazu kann ich nicht geben, das war auf einer Gestaltungsvorlage für die eigene Herstellung eines Prospekts. Mit Texten und Bildern halt, die man durch Eigenes ersetzt.

Und hier das Corpus delicti:

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Ich lese da IHN/IHM SCHMERZ DOCH/ABER(?) TAG DAMIT SCHMERZ UND oder so ähnlich. Aber der Rest?

DANKE für die Hilfe.

- Das Rätsel wurde flott gelöst, Dank Oliver:

"'lorem ipsum' ist ein klassischer Leertext für Schriftsetzer, um das Layout zu testen."

Wer mehr wissen möchte, kann gerne nochmal in den Kommentarbereich abtauchen ...

Freitag, 30. Dezember 2011

Der freudenreiche Rosenkranz

In der Weihnachtsoktav beten wir täglich den freudenreichen Rosenkranz.
Lasst uns den Vorhang etwas lüften:

1. Jesus, den du o Jungfrau vom Heiligen Geist empfangen hast.

Maria, die junge, unverheiratete Frau, vielleicht fast noch ein Mädchen vom Alter her, sicher aber in ihrer Seele. Sie war ganz mit Gott verbunden ...

Dann der Besuch des Engels.
"Du wirst ein Kind bekommen, einen Sohn wirst du gebären ..."

Maria ist nicht verheiratet, gerade verlobt. Und dann das ... Zu einer Zeit, als auf Ehebruch die Steinigung als Strafe stand. Denn wenn es auch von der Gesellschaft erlaubt gewesen sein mag (genaues ist dem Schreiber nicht bekannt), dass sich die Verlobten vor der offiziellen Eheschließung vereinten - ihr Verlobter wusste, dass er sie nicht angerührt hatte. Und er könnte sie der Steinigung preisgeben.

Soll sie da wirklich ja sagen? Voll Vertrauen wagt sie es. Sie weiß nicht, was kommen wird, aber sie weiß: Gott lässt sie nicht allein.


2. Jesus, den du o Jungfrau zu Elisabeth getragen hast.

Dass Maria ein Kind unter ihrem Herzen trug, sah man wohl noch nicht, als sie sich auf den Weg zu Elisabeth machte. Aber eine Reise war damals lang. Wie viele Tage mag sie mit einer vorbeikommenden Reisegruppe unterwegs gewesen sein? Eine Reise war gefährlich. Wilde Tiere, Räuber, ...
Und wo übernachten? Sie haben sicherlich manche Nacht im Freien verbracht. Und in der Wüste ist es kalt in der Nacht. Auch im Sommer bis -5 Grad Celcius.


3. Jesus, den du o Jungfrau geboren hast.

Hierzu brauche ich nur an die Herbergssuche und die Geburt des göttlichen Kindes in einem Stall zu erinnern.


4. Jesus, den du o Jungfrau im Tempel aufgeopfert hast.

"Ein Schwert wird dir durch die Seele dringen ..." sagt ihr der greise Simeon im Tempel. Und viel Leid hat Maria um Jesu willen ertragen. Z. B. die Flucht nach Ägypten. Schon als Kind hat man Ihm nach dem Leben getrachtet.

5. Jesus, den du o Jungfrau im Tempel wiedergefunden hast.

Zwölf Jahre später. Sicherlich hat Maria um Jesu willen inzwischen auch mancherlei erlebt. Er war eben kein Kind wie jedes andere. Von Anfang an nicht. Einen Zwölfjährigen - auch wenn man in diesem Alter damals vermutlich reifer war als heute - gleich nach der Einführung ins Erwachsenendasein - vergleichbar unserer Firmung - aus den Augen zu verlieren und zu wissen: ER hat einen Auftrag (auch wenn man noch nicht weiß, welchen) und man hat besonders auf ihn zu achten ...

Wir beten immer so freudig den freudenreichen Rosenkranz ...
Aber so betrachtet ...

Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung geratet!!! (sagt Jesus, wenn ich mich recht erinnere, den Aposteln am Ölberg in zu Beginn jener schweren Stunde ...)

Die Geschichte, die im freudenreichen Rosenkranz in kurzen Worten zusammengefasst ist, kann man am Beginn des Lukasevangeliums nachlesen.

Vor dem Allerheiligsten

... oder auch ganz einfach so:

"Im Namen des Vaters bin ich Gottes Kind.
Im Namen des Sohnes mein Weg als Christ beginnt.
Im Namen des Heiligen Geistes ist Gott so gut zu mir.
Oh Gott, Dein Heiliger Name ist meine Himmelstür.
Amen."

Quelle

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Christmette - Nachlese

Wir hatten uns rechtzeitig zur Christmette verabredet und bekamen trotz Verspätung noch einen Sitzplatz in der Krypta. Man hatte die Türen offen gelassen, so dass nicht nur die Übertragung über das Mikrophon, sondern auch der Orgelklang und der Gesang des Mädchenchores (schön!!!) deutlich zu uns hinunterdrang. Lauter hätte ich die Orgel nicht haben wollen.

In der Kirche standen viele Menschen, doch kamen wohl viele nicht auf die Idee nach unten zu gehen, so dass in der Krypta sogar noch Sitzplätze frei waren.

Wir waren etwa in der Mitte der Krypta, ein anderer Teil von uns in den hinteren Bänken.
Sehr schade war, dass die allermeisten wohl gar keine Ahnung hatten, wie man sich in der Kirche benimmt. Sie saßen alle brav auf ihrem Platz - sogar beim Evangelium. Da sind immerhin noch einige wenige Leute aufgestanden, auch zur Wandlung haben sich einzelne hingekniet.

Nach dem Empfang der Hl. Kommunion (!!! Ob wohl auch nur ein einziger zuvor gebeichtet hattte?) leerte sich die Krypta rasch.

Schade für die Kinder, die dabei waren. Was muss für sie ein Gottesdienst sein? Eineinhalb Stunden irgendwo (sogar relativ bequem) sitzen und sich was anhören (, víelleicht eine Oblate essen) und wieder gehen. Ich glaube nicht, dass sie wirklich wissen, was im Heiligen Messopfer im Allgemeinen und in der Christnacht im Besonderen geschieht.

Immerhin hat mir jemand von unseren "hinteren Mitläufern" gesagt, dass hinter uns einige nach unserem Beispiel aufgestanden sind, sich vielleicht sogar auch gekniet haben. Aber auch sie wissen wohl nicht, warum das Ganze.

Schade. Wir müssen viel für unser entchristlichtes Vaterland beten ...

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Übersetzen, bitte!!!

Ja, meist bin wohl ich es, die nach Übersetzungen ruft.

Einmal wird ganz selbstverständlich auf Englisch, Griechisch, Latein gepostet. - Und wer die Sprache nicht kann?

Wie viele kommen aus der Schule und können trotz Fremdsprachenunterricht diese nicht - weil sie einfach mehr mathematisch begabt sind?

Wie viele haben "diese" Fremdsprache einfach nie gelernt?

Englisch können doch alle! NEIN!!! Wer z. B. im Saarland in die Schule geht, kann Abitur machen, ohne in der gesamten Schulzeit ein einziges Wort Englisch gehört zu haben: Französisch und Latein.

Aber auch in anderen Teilen Deutschlands gibt es Gymnasien, in denen man aus einer größeren Zahl von Sprachen aussuchen kann, welche man lernen möchte - und kann in diesen auch die Prüfung ablegen.

Ich habe z. B. noch das "Einheits-Abitur". Wir konnten nicht wählen.
Und seit diesem ist schon wieder eine Menge Wasser die Saale hinunter geflossen ...

Also, bitte: Übersetzen!

DANKE

sagt Eugenie Roth stellvertretend.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Deutschlandhymne?

Auf Sensuum defectui kann man sich die Melodie der Deutschlandhymne anhören ...
allerdings mit dem "falschen" Text.

Hier ist er:

Who is She that stands triumphant
Rock in strength upon the Rock,
Like some city crown'd with turrets
Braving storm and earthquake shock?
Who is she her arms extending;
Blessing thus a world restored;
All the anthems of creation
Lifting to creation's Lord?
Hers the Kingdom, hers the Sceptre!
Fall ye nations at her feet!
Hers that Truth whose fruit is freedom;
Light her yoke; her burden sweet.

As the moon its splendour borrows
From a sun unseen all night
So from Christ, the Sun of Justice,
Draws His Church her vestal light.
Touch'd by His her hands have healing,
Bread of Life, absolving Key: —
Christ Incarnate is her Bridegroom;
The Spirit hers; His Temple she
Hers the Kingdom, hers the Sceptre!
Fall ye nations at her feet!
Hers that Truth whose fruit is freedom;
Light her yoke; her burden sweet!

Empires rise and sink like billows;
Vanish and are seen no more;
Glorious as the star of morning
She o'erlooks their wild uproar.
Hers the household all-embracing,
Hers the vine that shadows earth;
Blest thy children, mighty Mother!
Safe the stranger at thy hearth!
Hers the Kingdom, hers the Sceptre!
Fall ye nations at her feet!
Hers that Truth whose fruit is freedom;
Light her yoke; her burden sweet!

Like her Bridegroom, heavenly, human,
Crown'd and militant in one,
Chaunting Nature's great Assumption
And the abasement of the Son;
Her magnificats, her dirges
Harmonize the jarring years;
Hands that fling to heaven the censer
Wipe away the orphan's tears.
Hers the Kingdom, hers the Sceptre!
Fall ye nations at her feet!
Hers that Truth whose fruit is freedom;
Light her yoke; her burden sweet!

Die ungefähre Übersetzung findet der des Englischen unkundige Leser im Folgenden. Nur das Wort Chaunting konnte ich leider nicht finden. - Danke für die inzwischen eingetroffene Übersetzungshilfe aus dem Kommentarbereich!!! -
Und dichterisch wertvoll ist die Übersetzung diesmal auch nicht, nichtmal getaktet, geschweige denn gereimt ... Sorry.
Auch aus dem Kommentarbereich der Hinweis, dass der Refrain nicht in der bei Sensuum defectui gesungenen Version enthalten ist.

Wer ist sie, die triumphierend steht,
Starker Fels auf dem Felsen,
Wie eine Stadt gekrönt mit Wehrtürmen,
die Sturm und Erdbeben trotzen?
Wer ist sie, die ihre Arme ausbreitet
Und so eine Welt segnet, die wiederhergestellt wurde,
Die all die Hymnen der Schöpfung
Zum Herrn der Schöpfung emporhebt?
Ihr gehört das Königreich, ihr das Szepter!
Fallt nieder, Nationen, zu ihren Füßen!
Ihr gehört die Wahrheit, deren Frucht die Freiheit ist,
Leicht ist ihr Joch, ihre Last süß.

Wie der Mond seinen Glanz leiht
Von einer Sonne, die man die ganze Nacht nicht sieht,
So nimmt Seine Kirche ihr jungfräuliches Licht
Von Christus, der Sonne der Gerechtigkeit.
Von Ihm berührt, haben ihre Hände heilende Kraft,
Brot des Lebens, Schlüssel, der die Sünden vergibt: -
Der fleischgewordene Christus ist ihr Bräutigam;
Der Geist gehört ihr, Sein Tempel ist sie,
Ihr gehört das Königreich, ihr das Szepter!
Fallt nieder, Nationen, zu ihren Füßen!
Ihr gehört die Wahrheit, deren Frucht die Freiheit ist,
Leicht ist ihr Joch, ihre Last süß.

Reiche erstehen und vergehen wie Rauch;
Verschwinden und werden nicht mehr gesehen.
Glorreich wie der Morgenstern
Blickt sie auf ihren wilden Aufruhr.
Ihr gehört der Haushalt, der alles umfängt,
Ihr der Weinstock, der die Erde beschattet.
Gesegnet sind deine Kinder, mächtige Mutter!
Rette den Fremden an deiner Feuerstelle!
Ihr gehört das Königreich, ihr das Szepter!
Fallt nieder, Nationen, zu ihren Füßen!
Ihr gehört die Wahrheit, deren Frucht die Freiheit ist,
Leicht ist ihr Joch, ihre Last süß.

Wie ihr Bräutigam, himmlisch, menschlich,
Gekrönt und streitbar gleicherweise,
Besingt sie die große Himmelfahrt der Natur
und die Niederkunft des Sohnes
Ihre Lobeshymnen, ihre Klagelieder
Harmonisieren die misstönenden Jahre;
Hände, die das Weihrauchgefäß bis zum Himmel schleudern,
des Waisen Tränen wegwischen.
Ihr gehört das Königreich, ihr das Szepter!
Fallt nieder, Nationen, zu ihren Füßen!
Ihr gehört die Wahrheit, deren Frucht die Freiheit ist,
Leicht ist ihr Joch, ihre Last süß.

Montag, 26. Dezember 2011

Ratlos ...

Wer kann mir helfen?

Die Liste der Blogs die ich (offiziell) verfolge, wird auf dem Dashboard immer länger, während die für alle lesbare Liste immer gleich lang bleibt.

Wie bekomme ich alle Blogs in die Spalte hier am Rande?

MERCI - für die inzwischen eingetroffenen Tips! Problem gelöst.

Ein Licht

Lux fulgebit hodie super nos:
quia natus est nobis Dominus:
et vocabitur Admirabilis, Deus,
Princeps pacis, Pater futuri saeculi:
cuius regni non erit finis.
Dominus regnavit, decorem indutus est:
indutus est Dominus
fortitudinem, et praecinxit se.
Gloria Patri.


Ein Licht strahlt heute über uns auf,
denn geboren ist uns der Herr.
Und man nennt ihn: Starker Gott,
Friedensfürst,
Vater der kommenden Welt.
Seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Der Herr ist König, mit Hoheit hat Er Sich umhüllt;
dem Herrn dient Heldenkraft als Kleid und Gurt.
Ehre sei dem Vater..."

Bescheidene Anmerkung eines des Lateinischen nur gefühlsmäßig kundigen Abschreibers:
Das Wort "admirabilis" kommt mir ehr wie "anbetungswürdig" vor, nicht wie "stark".
(Den lateinischen Text von Marcus mit dem C, die Übersetzung aus dem Kommentarbereich ans Licht gebracht. DANKE)

Der Kommentar von Marcus mit dem C bringt's richtig:

"Der "alte" Schott übersetzt hier noch:

Sein Name ist: der Wunderbare, Gott, Friedensfürst, Vater der Zukunft. Sein Königtum nimmt nie ein Ende.

Da war wohl bei der neuen Übersetzung die Schleifscheibe "politische Korrektheit" am Werke."

Merci.

Stimme aus dem Hintergrund

"Gefällt mir gut Dein neues Layout."
... stand eben im Kommentarbereich.

DANKE, ja ich habe mich meinen Augen zuliebe auf die Suche gemacht, wo ich denn die Schrift vergrößern kann. Da ist mir dann dies "über den Weg gelaufen". Und jetzt habe ich dann endlich auch - automatisch, wußte ich nicht - die Spalte recht und nicht mehr links.

Kategorie Externa deshalb, weil das ja nu gar nichts mit dem Glauben zu tun hat. Kein außerirdischer Kommentar. (((-;

Der heilige Erzmartyrer Stephanus

Mit dem Hl. Stephanus, in dessen Heiligtum (Stationskirche) wir uns eingefunden haben, sehen wir uns rings von Feinden des Heils umgeben (Fleisch, Welt, Satan). Wir erhaben den Blick nach oben, zu Christus, und flehen ihn um Hilfe an (Introitus). Die Lesung zeigt uns im Hl. Stephanus den Weg, der zu Christus führt: den Weg des Glaubens, des Bekennermutes, der Bereitschaft, für Christus alles zu geben. Wir sind entschlossen, mit ihm diesen Weg zu gehen. Wir sind stärker als die Feinde: sie unterliegen und ernten Gottes Strafe (Evangelium: Mt. 23, 34 - 39 Jesu Rede zu den Juden über deren Umgang mit Sehern und Propheten). Im Opfergang machen wir mit dem in der Lesung (Apg 6, 8 – 10; 7, 54 – 59, Steinigung des Stephanus) gewählten Wege Ernst und legen, ein anderer Stephanus, unser Ich, unsern Leib, unser Blut, unser Herz, unser Leben als Opfergabe auf den Altar: „Nimm meinen Geist“, mein Leben, mein alles hin!
(Das Messbuch der heiligen Kirche, Anselm Schott OSB, Imprimatur 1951)

Die Weihnachtsoktav

Die Feste des Hl. Stephanus, des Hl. Johannes und der Unschuldigen Kinder – zum Teil schön älter als das Weihnachtsfest – stehen ursprünglich mit diesem in keiner innern Beziehung. Gleichwohl lässt sich eine gewisse Beziehung dieser Feste zum Weihnachtsgeheimnis finden, was für die liturgische Feier dieser Tage nicht ohne Bedeutung ist.
Die genannten Feste zeigen, wie sich die erste Ankunft Christi in ihrer erlösenden und umgestaltenden Kraft an den Seelen fruchtbar erweist und diese der zweiten Ankunft Christi auf dem Wege des Martyriums, der liebenden Entsagung (Stephanus), sowie der Jungfräulichkeit, der Liebe, Reinheit und Unschuld (Johannes, Unschuldige Kinder) entgegenführt.
Die Heiligen der Weihnachtswoche sind das untrügliche Zeugnis für die Wahrheit der Fruchtbarkeit der ersten Ankunft Christi an Weihnachten: sie sind ganz deren Frucht und Wirkung. Auch sind sie die bereits vollzogene gnadenvolle Verwirklichung des vollkommenen Heiles im Himmel, das heißt, der zweiten Ankunft Christi, und dadurch das sichere Unterpfand dafür, dass auf die erste Ankunft Christi an Weihnachten die Enderlösung in der zweiten Ankunft Christi folgen wird. Sie sind und endlich Vorbild, Leuchte und Hilfe auf unserem Gang dieser zweiten Ankunft Christi entgegen.
(Das Messbuch der heiligen Kirche, Anselm Schott OSB, Imprimatur 1951)

Sonntag, 25. Dezember 2011

Lieber Lemonaut,

Der Herr Alipius hat dich mir vorgestellt.

Ich weiß nicht, wer für dich der Säntaklaus ist.
Eigentlich heißt das ja St. Nikolaus.
Den hat es wirklich gegeben. Und der hatte damals sicherlich keine (Bier?)-Wampe und hat sicherlich auch keine Tiere geschlagen.

Wen ich nicht mag - ach, das ist ja gar nicht nötig -, das ist der Weihnachtsmann. Egal ob ihn jemand mag oder nicht - es gibt ihn schlicht und einfach nicht.

Wie kommen Ochs und Esel in die Weihnachtskrippe?

Dass weder Ochse noch Esel „den Sozialismus in seinem Lauf“ aufhalte – diese Behauptung des Vertreters eines längst verflossenen Staatsgebildes belegt aufs Schönste, dass die beiden zu den unterschätzten Gattungen im Tierreich gehören. Wie anders bestellt ist es dagegen beim zentralen Bildmotiv des christlichen Weihnachtsfestes: Schon auf einem Relief des sogenannten Stilicho-Sarkophags in Sant’Ambrogio in Mailand, datierend um das Jahr 385, ist das Kind in der Krippe samt Ochse und Esel abgebildet. Auch als der heilige Franz von Assisi im Jahr 1223 erstmals das Weihnachtsevangelium mit lebenden Menschen und Tieren nachstellen lässt, sind Ochs’ und Esel mit dabei. Doch warum gehören ausgerechnet sie zum Kernbestand des „Personals“ der Weihnachtskrippe? In den Evangelien des Neuen Testaments sucht man vergebens. Stattdessen hilft ein Blick ins Alte Testament, wo es im Buch Jesaja heißt: „Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn“ (Jes 1, 3). Diese Schriftstelle wurde schon in frühchristlicher Literatur aufs Weihnachtsgeschehen bezogen: Ochse und Esel stehen stellvertretend für diejenigen, die wissen, wo „Futter“, wo Gutes zu finden sei – deshalb suchen sie des Nähe ihres Herrn. Vermutlich dieser Auslegung der Schrift verdanken sie ihren Ehrenplatz bei der Krippe, und so gehören sie zu den Ersten, die das Geschenk der Nähe zum uns geborenen Gottessohn erfahren dürfen. Diese Nähe, die uns Maltesern so besonders am Herzen liegt, in der kommenden Weihnachtszeit zu spüren, das wunderbare Weihnachtsgeschehen quasi wie einst Ochse und Esel unmittelbar zu erleben – das wünscht Ihnen

Ihr Dr. Maltus.
„Fragen Sie Dr. Maltus“ Malteser Magazin 4/11, S.27

Und:

Allen, die ein oder kein

Blog betreiben -

allen, die gerne glauben -

allen sei gesagt:

Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

Lieber weniger Geschenke, dafür ein warmes Herz,

- das wieder ein wenig mehr sich auf den Himmel ausrichtet.

God Bless You All

Samstag, 24. Dezember 2011

Stille Nacht - Originaltext

1 Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute heilige Paar.
Holder Knab’ im lockigten Haar,
schlafe in himmlischer Ruh!

2 Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn o wie lacht,
Lieb aus deinem göttlichen Mund,
da uns schlägt die rettende Stund,
Jesus, in deiner Geburt!

3 Stille Nacht, heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht.
Aus des Himmels goldenen Höhn,
uns der Gnaden Fülle lässt sehn.
Jesum in Menschengestalt.

4 Stille Nacht, heilige Nacht!
Wo sich heut alle Macht
Väterlicher Lieber ergoss
Und als Bruder huldvoll umschloß
Jesus die Völker der Welt.

5 Stille Nacht, heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
als der Herr vom Grimme befreit.
In der Väter urgrauer Zeit,
aller Welt Schonung verhieß.

6 Stille Nacht, heilige Nacht!
Hirten erst kund gemacht
Durch der Engel Alleluja,
tönt es laut bei Ferne und Nah:
Jesus der Retter ist da!

Freitag, 23. Dezember 2011

Habit?

Brauch' 'mer net!

Weihnachtsmusik

ERINNERUNG:

Wer

a) gerne Weihnachtsmusik hört,
b) Radio Horeb empfangen kann und
c) außer dem Monatsprogramm derzeit keine weiteren Infos hat,

der lese hier.

Viel Freude!

Herr send herab

8 O Gott mit uns, Emmanuel,
du Fürst des Hauses Israel,
o Sehnsucht aller Völker du,
komm, führe uns dem Vater zu.

Quelle für alle 8 Strophen: TRIER Nr. 22
(Erläuterungen siehe bei Quellenangaben)

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Herr send herab

7 O König, dessen harrt die Welt,
du Eckstein, der sie eint und hält,
zum Menschen komm, o Herrscher mild,
und rett, o Gott, dein Ebenbild!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Geburtstag???

"Wenn mich jemand fragt, wann ich Geburtstag habe", schmunzelt er,
"sage ich immer: 'genau ein Vierteljahr nach dem Christkind'.

Und oft kommen dann die Leute und wollen mir am 24. gratulieren.

Die wissen wohl nicht, dass der Heilige Abend der Vorabend ist, so wie jeder Sonn- und Feiertag am Vorabend mit der Vesper beginnt."

Christi Geburt feiern wir am 25. Dezember.
Ostern feiern wir am Ostersonntag.

Der Heilige Abend, die Osternacht, das ist der Abend zuvor.

Herr send herab

6 O Sonne der Gerechtigkeit,
des ew’gen Lichtes Herrlichkeit,
komm, zeig uns, Herr, dein Angesicht,
komm, wahre Sonne, säume nicht!

Dienstag, 20. Dezember 2011

Lateinische Weihnachtsvesper

Am Heiligen Abend, 24.12.2011

wird im Benediktinerkloster Münsterschwarzach

um 16 Uhr die Weihnachtsvesper auf lateinisch gebetet.

Es ergeht allseits eine herzliche Einladung in diese schöne Kirche

- sofern sie nicht inzwischen renoviert wurde.

Herr send herab

5 O Schlüssel Davids, Jesu Christ,
du öffnest, was verschlossen ist,
tu auf des Kerkers Tür und Tor,
führ die Gefangenen hervor!

Montag, 19. Dezember 2011

Herr, send herab

4 O Wurzel Jesse, Davids Sohn,
stumm steht die Welt vor deinem Thron
und neigt vor dir ihr Angesicht,
komm und befrei uns, säume nicht!

Sonntag, 18. Dezember 2011

Herr, send herab

3 O Adonai, starker Gott,
der du dem Mose dein Gebot
auf Sina gabst im Flammenschein,
streck aus den Arm, uns zu befrein!

Samstag, 17. Dezember 2011

Herr, send' herab uns deinen Sohn - zum Vergleich

1 Herr, sende den du senden willst,
durch den du allen Jammer stillst,
der uns befreit mit starker Hand
und führet ins gelobte Land!

2 O Weisheit aus des Höchsten Mund,
die du umspannst des Weltalls Rund
und alles lenkst mit Kraft und Rat,
komm, lehr’ uns deiner Klugheit Pfad!

Dienstag, 13. Dezember 2011

Super, pellicum!

Da hat jemand gute Arbeit geleistet, die ich so nicht zusammengebracht hätte.

Und wem noch nicht übel ist, und wer gerne mal Unschönes bis - ja, beinahe unappetitliches - sehen möchte, der gehe hierhin. Eben, zu Superpellicum.

Nochmals DANKE.

Ich geh da nämlich nicht rein. Nicht freiwillig.


... und für alle, die kein Italienisch können, sei hier die Überschrift des Links "Messa in latino" übersetzt:

"Die materielle und theologische Zerstörung der Kirche der Augustiner in Würzburg (Bayern, Deutschland)"

Das sagt doch alles.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Weihnachten wird entschieden

... für die Werbung unterm Baum.

... für die evangelische und katholische Jugend Bayerns ist Weihnachten bereits entschieden: Damals wurde unter dem Stern entschieden.

... aber ...

... vielleicht wird Weihnachten ja auch in Deinem Herzen entschieden.

... Machst du auf, wenn ER anklopft?

Oder ... hast du etwa Angst er könnte etwas von dir verlangen, das du nicht möchtest ... ???

Freundliche Weihnachtsbäckerei

Ja, auch das gibt es: Hausfreund z. B.

Der süße Hausfreund ist mir persönlich zu kompliziert, das Rezept habe ich von daher nicht, aber der

WIENER HAUSFREUND

ist ebenso wie das Spritzgebäck geeignet, die Eigelb, die bei der Herstellung von Makronen oder Zimtsternen übrig bleiben, aufzunehmen:

auf ein Ei bzw. 2 Eigelb nimmt man:

100 g Mehl
50 g Mandeln
70 g Zucker
1 P. Vanillzucker
50 g Rosinen
50 g Schokolade, geraspelt

Die Verarbeitung des Teiges gelingt besser, wenn man zu dem "ganzen" Rezept (nicht pro Ei) je nach Teigmenge 50 g Butter hinzufügt.

Aus den Zutaten knetet man einen Teig, aus dem man etwa 2 cm dicke Rollen formt. Diese werden dann wie üblich gebacken.

Nach dem Backen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, ein wenig schräg sieht hier recht nett aus!

Feige Weihnachtsbäckerei

Es gibt in diesem Haushalt nicht nur Apfelrutschkuchen (der sich von anderen Kuchen, die anders heißen, wohl nur wenig unterscheidet), sondern auch

FEIGENWURST

250 g Feigen (durch den Fleischwolf lassen oder FEIN schneiden)
200 g Zucker
200 g fein gemahlene Mandeln
80 g grob gemahlene Mandeln
2 Eigelb
gut mischen (kneten).

Die Festigkeit des Teiges kann über die Menge der Mandeln reguliert werden.

Die Konsistenz der Masse muss recht fest sein, so dass man gut "Würste" formen kann, die dann bei 100 Grad Celcius bei nur angelehnter Backofentür getrocknet werden.

Zum Verschenken bzw. Aufbewahren nach dem Abkühlen in durchsichtige Folie packen und an beiden Enden abbinden - wie eine Wurst!

Und dann? Zum Essen in Scheiben schneiden - wie eine Wurst!

Guten Appetit!

- Manche mögen Feigen aber auch lieber einfach so. Das ist mir auch schon passiert.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Zufall?

Heute las ich im Rundbrief der Abtei Flavigny sur Ozerain* über Mary Potter.

Als ich den Namen las, kam mir zuerst - ich war ganz erschreckt - der Teufels-Schüler Harry Potter in den Sinn. Die Namens-Ähnlichkeit ist aber auch zu groß.

Auch manch andere Symbolik der Gegenseite ist der christlichen zum Verwechseln ähnlich.

Zufall?

* In den Rundbriefen werden regelmäßig heilige bzw. heiligmäßige Personen vorgestellt.

Wer den Rundbrief - auf Papier oder per eMail bestellen möchte, kann die Adresse im Kommentarbereich erfragen.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Funny

... nennt Giovanni diesen Beitrag.

Aber da wird hart argumentiert. Lustig ist dieser englische Kurzfilm wahrlich nicht. - Aber sehenswert!

Und es gibt ihn noch!!!

Er ist noch nicht ganz ausgestorben!

Der echte Bischof Nikolaus!

Heute Morgen ist er mir begegnet.
Mit Mitra, Bischofsstab, Albe und Chormantel ging er über die Straße,

begleitet von einem den schweren Sack tragenden Ordensmann in braun.

- Nein, es war nicht der Krampus und auch nicht der Knecht Ruprecht.
Es war ein ganz lieb dreinschauender Ordensmann in braunem Habit.

SCHÖN!!!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Als Priester den Usus Antiquor üben

"Tun Sie es"!!!

sagt Fr. Schnippel am Ende seines Beitrags.

Barbara-Zweige

In manchen Gegenden gibt es den Brauch, am Fest der Hl. Barbara (4. Dezember) Zweige von den Bäumen zu schneiden. Man sagt: "Wenn an Weihnachten die Zweige blühen, gibt es im nächsten Jahr eine Hochzeit." (aber das nur nebenbei bemerkt).

Die Zweige werden aber nicht blühen, wenn sie nicht zuvor im selben Herbst einen Frost abbekommen haben. Erst dann sind sie bereit zu neuer Blüte.

Die einen Pflanzen brauchen den Frost - sozusagen - zur Fortpflanzung (denn in den Kirschen ist ja der Kern für einen neuen Baum), die anderen Pflanzen werden im Winter vom Schnee bedeckt damit sie eben nicht so sehr den Frost abbekommen und nicht erfrieren.

(Sollte dies einmal nicht so sein, liegt es daran, dass auch die Schöpfung nach Gottes Willen von der Verderblichkeit der Sünde betroffen ist.)

Hat Gott das nicht wunderbar eingerichtet?

DANKE, Herr!!!

Samstag, 3. Dezember 2011

If the priest is a saint, his people will be holy.
If the priest is holy, his people will be good.
If the priest is good, his people will be fair.
If the priest is fair, his people will be mediocre.
If the priest is mediocre, his people will be bad. : -Anon.

Pray for priests.


Ist der Priester ein Heiliger, wird sein Volk heilig sein.
Ist der Priester heilig, wird sein Volk gut sein.
Ist der Priester gut, wird sein Volk recht gut sein.
Ist der Priester recht gut, wird sein Volk mittelmäßig sein.
Ist der Priester mittelmäßig, wird sein Volk schlecht sein.
Anonym

Betet für Priester!

Diesem Aufruf von Dymphna's Road schließe ich mich ohne zu zögern an.