Mittwoch, 20. September 2017

Novene zum Hl. Erzengel Michael (29.09.)

Heiliger Erzengel Michael
von Papst Leo XIII. (1810 - 1903)

Heiliger Erzengel Michael,

Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen,
verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten,
gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis
und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen.
Komme den Menschen zu Hilfe,
die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen,
und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.

Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn,

wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes
und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast!
Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel.
Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,
die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt.
Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Vergelt's Gott an das Beiboot Petri!


Freitag, 8. September 2017

Ja, gibt's denn sowas?!?

Auch wer - wie ich - kein Italienisch kann, wird verstehen, was da passiert. ...

??? What's???

Anspruchslosigkeit

Endlich!

Endlich nicht mehr arbeitslos!
Endlich der erste Lohn auf dem Konto.

Der Geldbeutel ist längst leer, denn das Amt hat einen Fehler gemacht und sie musste sich Geld leihen, um überhaupt über die letzten beiden Monate zu kommen, Miete und Versicherungen zahlen zu können. Und um etwas zu Essen kaufen zu können.

Sie geht auf die Bank und hebt etliche hundert Euro ab, um das geliehene Geld den Bekannten wieder zurückgeben zu können.

Danach bleibt noch genügend Geld übrig, um einmal nach LANGEM wieder richtig einkaufen zu gehen, ohne jeden einzelnen Cent dreimal umdrehen zu müssen.

Von allen haltbaren Lebensmitteln, hat sie sich vor einiger Zeit Vorräte angelegt: Mehl, Nudeln, Getreide.

Brot braucht sie, Butter und noch was drauf - nein, ein Stück Käse und ein wenig Wurst hat sie auch vor kurzem erst gekauft.

Während der Jahre ihrer Arbeitslosigkeit war sie immer gezielt auf die Artikel zugegangen, die sie gebraucht hat. Heute nimmt sie sich Zeit. Viel Zeit. Eine halbe Stunde? Eine Stunde? Sie schaut nicht auf die Uhr. Sie schlendert und schaut und staunt, was so alles in den Regalen steht, was sie in den letzten Jahren gar nicht wirklich wahrgenommen hat. Von Zeit zu Zeit steckt sie etwas in ihre große Baumwolltasche, die sie mitgebracht hat. Einen Einkaufswagen nimmt sie eigentlich nie ...

Zuerst überblickt sie die aktuellen Angebote. Dann Wurst, Käse. Konserven. Körperpflegemittel. Wegen der Konserven möchte sie in den nächsten Tagen noch einmal extra kommen, denn da braucht sie mehr, um die verbrauchten Vorräte wieder aufzufüllen. Heute möchte sie nur den aktuellen Bedarf kaufen.

Zum Schluss schaut sie in alle Tiefkühltruhen, von Eis, Torten, Fertigmenüs über Fleisch bis zum Gemüse. Abgepacktes Frischfleisch ist da auch in der Reihe. Salat wächst zu Hause im Blumentopf, und ein wenig Obst hat sie auch noch.

Dann geht sie mit ihrer Tasche an die Kasse und legt die Artikel auf das Band, um zu bezahlen:

Eine Flasche Saft, ein Shampoo für den Vorrat, eine Mehrweg-Backfolie, die ist gerade im Angebot, und zwei Pfund Brot, abgepackt. - Nein, Butter hatte sic ja schon auf dem Weg von der Arbeit nach Hause gekauft, die ist schon im Kühlschrank.

Danach geht sie fröhlich und dankbar nach Hause und staunt über das große Angebot in den Geschäften.