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Freitag, 7. Mai 2021

Empfang der Heiligen Kommunion

 ... nein, dieser Beitrag gehört nicht in das Blog Omnibus, dies gilt für ALLE!

Vergelt's Gott für diesen englischen Beitrag!

Sonntag, 28. Juni 2020

Würdige Feier des Hl. Meßopfers

Nach langer Zeit (ohne Gottesdienste) gehe ich wieder in einen Werktagsgottesdienst.

Die Bänke sind entweder gesperrt oder es befinden sich darauf Hinweise, wie viel Abstand zum Nachbarn zu halten ist. Das muß wohl so sein ...

Es ist Konzelebration.

Was mir aufgefallen ist:
Der Lektor steigt auf die Kanzel hinauf, um die Lesung vorzutragen.
Der Priester verliest das Evangelium vom Lesepult aus.

Der Ministrant zieht Baumwollhandschuhe an und bringt dann den Kelch sowie Wasser und Wein zum Altar. Baumwollhandschuhe zum Berühren von Gegenständen, die direkt mit dem Leib und Blut Christi in Berührung kommen, ist Vorschrift im Vetus Ordo, hat hier aber offensichtlich andere Gründe, siehe oben.

Zur Hl. Wandlung erheben sich die Konzelebranten von den Sedilien und treten NICHT zum Altar. Ich konnte nichts hören, aber vermutlich haben sie die Wandlungsworte mitgesprochen.

Bei der Wandlung des Brotes in den Leib Christi hebt der Priester - wie bislang üblich - die Hostie in die Höhe.
Bei der Wandlung des Weines in das Blut Christi deutet der Priester - wie auch die Konzelebranten - in Richtung des auf dem Altar stehenden Kelches. Ob er dabei (wie meines Wissens erforderlich) die Flüssigkeit sehen konnte, die durch seine Worte von Wein in Christi Blut verwandelt wird?

Ich gehe nicht nach vorne sondern bleibe in der Bank.

Als ich "unseren Vetus-Ordo-Priester" (ohne Nennung des Ortes bei der Schilderung des Geschehens) frage ob dies eine gültige Hl. Messe war fragt dieser nach den Wandlungsworten, die meiner Erinnerung nach korrekt waren.

Ja, der Gottesdienst war gültig, aber er war unwürdig.

"Da dürfen Sie nicht hingehen."

Freitag, 10. April 2020

Kar- und Osterliturgie - Good News!

Vergelt's Gott an den Kirchfahrter Archangelus für diesen Hinweis.

Heute ist Karfreitag

Normalerweise beten wir um 10 Uhr gemeinsam in der Kirche den Kreuzweg.
Das können wir auch zu Hause tun.

Am Nachmittag werde ich um 15 Uhr ein rotes Grablicht entzünden und die Möglichkeiten im Internet nutzen, um die Liturgie mitzufeiern.

Freitag, 20. März 2020

Den täglichen Gottesdienst

- z. T. mit Predigt in Landessprache, kann man hier mitverfolgen.

Die Übertragung ist live, oder man kann unterhalb des "Bildschirms" einen Gottesdienst auswählen, der dann wiederholt wird.

Mittwoch, 18. März 2020

Freitag, 24. Mai 2019

Gesang während des Gottesdienstes

Gute Gedanken zum Thema gibt's hier.

Vergelt's Gott dem amerikanischen Priester!

Sonntag, 18. Februar 2018

Wie wär's mit einem Ostergeschenk?

Nachdem ich schon einige Jahre lang hier regelmäßig in die Lateinische Messe gehen kann, hatte ich mich schon vor längerer Zeit entschlossen, das Stundengebet aus dem Diurnale Romanum zu beten, nicht nur um mit der lateinischen Sprache vertrauter zu werden, sondern auch, damit das Kirchenjahr gewissermaßen "aus einem Guss*" ist.

Nun habe ich mir auch - ganz neu - das Volksmissale mit der Übersetzung von Pater Ramm bestellt.

Das Volksmissale ist anders eingeteilt als der Schott, z. B. findet man das Ordo Missae im Schott am "Bruch" des Kirchenjahres, gewissermaßen "zwischen" Fastenzeit und Osterzeit, im Volksmissale findet man es am Ende des Kirchenjahres.

Was ich an der Übersetzung von Pater Ramm sehr schätze, ist die Nähe zum lateinischen Text. Im Schott findet man eine Übersetzung, die sich (auch) gut lesen lässt. P. Ramm legt Wert auf eine möglichst wortgetreue Übersetzung, was diese etwas "sperrig" erscheinen lässt, man kann sie nicht an allen Stellen "einfach so" lesen. Was mir aber beim ersten Gebrauch des Volksmissales sehr positiv aufgefallen ist: die Übersetzung "passt".

Während man im Schott den lateinischen Text und seine Übersetzung findet, hatte ich bei der ersten Verwendung des Volksmissale den Eindruck, dass die beiden Texte zueinander passen wie zwei Puzzlestücke gewissermaßen, man liest die Texte und es "passt" einfach.

Ein ganz herzliches Vergelt's Gott an Pater Ramm für seine Mühe!

Wer die Bücher bestellen möchte, findet hier nähere Angaben.

Bestellen kann man hier.
Das Diurnale Romanum wird auch hier beim Podcast des Stundengebetes verwendet.


Ich wünsche den beiden Büchern eine weite Verbreitung!


* Früher habe ich das Stundengebet aus dem Kleinen Stundenbuch gebetet, aber sowohl die Heiligenfeste als auch einige andere Feste sind im Vetus Ordo an einem anderen Tag zu feiern.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Stundengebet und Heilige Messe

Diurnale Romanum
Die Horen des Römischen Breviers gemäß dem am 25. Juli 1960 von Papst Johannes XXIII. approbierten Codex Rubricarum mit Ausnahme der Matutin - lateinisch und deutsch.

Priesterbruderschaft St. Petrus

Thalwil 2011



Lateinisch-deutsches Volksmissale
Das vollständige römische Messbuch nach der Ordnung von 1962 lateinisch-deutsch

P. Martin Ramm FSSP
Priesterbruderschaft St. Petrus

Zweite Auflage Thalwil 2017

Dienstag, 30. Januar 2018

Angemessene Kleidung - nicht nur Thema im Vetus Ordo

Im Schwimmbad trägt man Badekleidung, im Winter Winterkleidung, im Sommer Sommerkleidung, bei der Arbeit gibt es ebenfalls Kleidungsstücke, die besonders geeignet sind. Et cetera ...

Vergelt's Gott für diesen englischen Vortrag zum Thema angemessene Kleidung während des Gottesdienstes!!!

Sonntag, 31. Dezember 2017

Andacht am Silvesterabend

... idealerweise vor dem ausgesetzten Allerheilgsten.


1. Das alte Jahr vergangen ist,
wir danken dir, Herr Jesu Christ;
ach, nimm sie auf, die kurze Zeit,
zum Opfer für die Ewigkeit.

DANKGEBET
V. Allerheiligste Dreifaltigkeit, allmächtiger, ewiger Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist, deine Größe ist unendlich, deine Kraft allmächtig, Deine Weisheit unergründlich. Deine Güte ist ohne Grenzen und deine Barmherzigkeit ohne Maß. Du bist der Quell der Gnade und der Ursprung alles Guten. Wir beugen vor deienr göttlichen Majestät die Knie und danken dir von ganzem Herzen für alle Gnaden und Wohltaten, welche du uns aus ewiger Liebe und Erbarmung alle Tage unseres Lebens – besonders aber in dem verflossenen Jahr – erwiesen hast.
Du hast uns erschaffen und durch deine Vorsehung liebevoll geführt und beschützt.

G. Wir danken dir dafür, o Herr.

V. Du hast uns durch deine gnadereiche Menschwerdung, das wunderbare Leben und den glorreichen Tod Jesu Christi, unseres Herrn und Heilandes, erbarmungsvoll erlöst.

G. Wir danken dir dafür, o Herr.

V. Du hast uns zu Gliedern deiner heiligen katholischen Kirche gemacht und durch ihre heilwirkenden Sakramente mit den Gaben des Heiligen Geistes so unaussprechlich begnadigt.

G. Wir danken dir dafür, o Herr.

V. Du hast so viele Übel des Leibes und der Seele erbarmungsvoll von uns abgewendet; hast uns Zeit zur Buße gelassen; hast uns täglich und stündlich besondere Gnaden verliehen; selbst wenn du uns Leiden und Trübsal sandtest,, hattest du nur unser Bestes im Auge.

G. Wir danken dir dafür, o Herr.

V. Von dir allein kommt alles Gute, und nichts ist gut außer dir; darum sei dir von uns und allen Geschöpfen ewiger Dank gesagt durch Christus, unsern Herrn.

G. Amen.

Vater unser. Gegrüßet. Ehre sei.

2. Vertilge, was vom Bösen war,
Des Guten Frucht mach offenbar;
- die abgeschied'nen Seelen all
nimm auf in deiner Sel'gen Zahl.

REUEGEBET
V. Gerechter und barmherziger Gott, vor deinem allerheiligsten Angesichte verdemütigen wir uns und bereuen aus ganzem Herzen unsere vielen Sünden. Von den Tagen unserer Kindheit an – und besonders in dem verflossenen Jahre – haben wir dich, den unendlich Heiligen, Gerechten und Gütigen beleidigt.

G. Erbarme dich unser, o Herr.

V. Wir bereuen unsere vielen Fehler und Nachlässigkeiten, mit denen wir dich so oft betrübt haben.

G. Erbarme dich unser, o Herr.

V. Wir bereuen all die vielfältigen Unterlassungen, die Lauigkeit und Trägheit, durch die wir deine Gnaden missbraucht und deine liebevollen Absichten vereitelt haben.

G. Erbarme dich unser, o Herr.

V. Wir bereuen unseren Kleinmut und unsere Verzagtheit. Es tut uns leid, dass wir oft so wenig Gottvertrauen hatten; dass wir oft so selbstsüchtig waren und so selten an die Not des Nächsten dachten.

G. Erbarme dich unser, o Herr.

V. Geh nicht mit uns ins Gericht wegen unserer Sünden und strafe uns nicht nach der Größe unserer Missetaten, sondern verschone uns und erbarme dich unser nach deiner großen Barmherzigkeit; durch Christus, unsern Herrn. -

G. Amen.

3. Im neuen Jahr nach deiner Treu'
uns wieder Hilf' und Rat verleih,
dass alles, was wir fangen an,
durch deine Gnad' sei wohlgetan.

BITTGEBET
V. Liebreichster Gott und Vater, wir bitten dich durch das kostbare Blut Jesu Christi, deines Sohnes, durch die Fürbitte Mariens, seiner gebenedeiten Mutter, und aller lieben Heiligen, du wollest uns jetzt und immerdar, besonders aber in unserer letzten Stunde, gnädig und barmherzig sein.
Dass du uns im wahren Glauben, in der christlichen Hoffnung und in der heiligen Liebe stärken und erhalten wollest.

G. Wir bitten dich, erhöre uns.

V. Dass du deiner Kirche Wohlfahrt, Frieden und Eintracht schenken und uns vor allen Übeln und Gefahren des Leibes und der Seele huldvoll bewahren wollest.

G. Wir bitten dich, erhöre uns.

V. Dass du die Ungläubigen und Irrenden erleuchten, die Sünder bekehren, die Unschuldigen schützen, die Gerechten vervollkommnen, die Leidenden trösten, die Sterbenen in deiner Gnade aufnehmen wollest.

G. Wir bitten dich, erhöre uns.

V. Dass du unsere Arbeiten segnen und uns in Leid und Trübsal trösten und stärken wollest.

G. Wir bitten dich, erhöre uns.

V. Lasset uns auch beten für die Seelen derer, die im verflossenen Jahre von dieser Welt geschieden sind.

Vater unser. Gegrüßet. Herr, gib ihnen.

Lasset uns in heiligem Ernste der Flüchtigkeit der Zeit und der Kürze unseres eigenen Lebens gedenken und inständig für jene beten, die Gott im kommenden Jahre vor seinen Richterstuhl rufen wird.

Vater unser. Gegrüßet.

Lasset uns beten, dass wir selbst im Guten beharren und dereinst eine glückselige Sterbestunde erlangen.

Vater unser. Gegrüßet. Ehre sei.

4. Streck aus, o Herr, die milde Hand
auf unser liebes Vaterland
- und segne gnädig Land und Leut,
halt ab Krieg, Pest und teure Zeit.

5. Die Kirche schütz' nach deinem Wort,
auf dass sie wachse fort und fort.
- den Völkern allen Gnad' verleih,
dass Friede auf der Erde sei.

AUFOPFERUNGSGEBET
V. Und nun, gütigster Jesus, vertrauen wir uns mit allem, was wir sind und haben, deiner weisen und gnadenvollen Führung an. All unsere Anliegen, unseren Leib, unsere Seele und unser ewiges Heil, unsere Angehörigen und Pflegebefohlenen, unsere Freunde und Feinde, unsere Gemeinde und unser Bistum, die ganze heilige Kirche und ihr Oberhaupt, alle Menschen empfehlen wir in dein heiligstes Herz, in diesen Abgrund und unerschöpflichen Quell aller Gnaden und Erbarmungen. Deiner lieebreichen Vorsehung überlassen wir uns mit kindlichem Vertrauen. Dein heiliger Wille geschehe an uns und allen; denn was du tust, ist gut, und wenn wir dich nur lieben, gereichen uns alle Dinge zum Besten; der du lebst und regierst mit Gott dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
G. Amen.

V. Nimm hin, o Herr,
G. meine ganze Freiheit, mein Gedächtnis, meinen Verstand, und allen meinen Willen. Was ich habe und besitze, hast du mir alles gegeben; dir, o Herr, gebe ich alles wieder zurück; alles gehört dir; verfüge darüber ganz nach deinem Wohlgefallen. Deine Liebe nur und deine Gnade gib mir; dann bin ich reich genug und verlange weiter nichts.
Amen.

6. Behüt' uns all im ganzen Jahr
vor Sünde und vor Leibsgefahr;
- gib jedem, Herr, sein bestes Teil
und allen einst das ew'ge Heil.

7. Gelobt sei und gebenedeit
die heiligste Dreifaltigkeit,
- die ungeteilte Einigkeit
in gleicher Macht und Herrlichkeit.

Quelle: AM 161, S. 513 ff.

Montag, 4. Dezember 2017

Mittwoch, 8. November 2017

Veränderungen in der Liturgie

... kann der Papst nicht befehlen.

... vielleicht überlässt er dies deshalb lieber den Ortsbischöfen?

Vergelt's Gott den Schreibern und Übersetzern!!!

Sonntag, 9. Juli 2017

8.Juli, Hll. Kilian, Kolonat und Totnan

Die drei haben wie Johannes der Täufer und viele andere vor und nach ihnen ihr Leben auf Grund der Streitfrage eheliche Keuschheit/wen darf ich heiraten gegeben.

Weder im Vetus Ordo noch im Novus Ordo finden sie sich im liturgischen Heiligenkalender ...

Ja, ich weiß: der Hl. Johannes der Täufer hat gewissermaßen eine Sonderstellung, da er zusätzlich der direkte Vorläufer des Herrn war.

Freitag, 5. Mai 2017

Das gültige Messbuch

Möglicherweise habe ich schon auf diesen Artikel hingewiesen, heute möchte ich auf einige wenige Absätze des selben besonders aufmerksam machen.


+
Bulle des hl. Papstes Pius V. 
zur Einführung des Röm. Meßbuches
Von Papst Pius V. 
14. Juli 1570
Bischof Pius, Diener der Diener Gottes zum ewigen Gedächtnis
...  anderen genannten Kirchen jedoch benehmen Wir damit den Gebrauch ihrer Missalien, verwerfen sie von Grund auf und vollständig und setzen fest, daß diesem Unseren gerade herausgegebenen Missale niemals etwas hinzugefügt, weggenommen oder an ihm verändert werden dürfe. ...
 Quelle – Übersetzung von Prof. Peter Schilling, April 1971

Frage: Wie kamen die Bücher des Novus Ordo zustande?

Die Antwort findet man im Kommentarbereich. Vergelt's Gott!!!

Samstag, 22. April 2017

Freitag, 21. April 2017

Liturgie und Kultur

Vergelt's Gott für diesen Beitrag!!!

Donnerstag, 20. April 2017

Kopfbedeckung ... oder

... katholische Farbenlehre:

Violett für die Advents- und Fastenzeit, gelb (statt weiß, das sieht so nach Windel aus auf dem Kopf) für die (Hoch) -feste, rot für die Martyrer, blau für die Mutter Gottes. Grün für die nicht geprägten Zeiten des Jahres hatte der Laden leider grade nicht da.
Rosa für die Sonntage Laetare und Gaudete in der Advents- und Fastenzeit - nein, diese Farbe habe ich als Tuch noch nie gesehen.

Hab' ich was vergessen?

So etwas kann man ohne groß aufzufallen in einem Gottesdienst tragen, auch in Gottesdiensten im Novus Ordo. Und wenn "frau" nichts auf dem Kopf haben möchte, trägt sie das Tuch um den Hals ...

Sofern übrigens kein besonderer Gedenktag oder gar Fest am Samstag ist - jeder Samstag ist Mariensamstag!

Mittwoch, 22. März 2017

Mittwoch in der dritten Fastenwoche

Lesung aus dem Buch Deuteronomium
Mose sprach zum Volk: 
1Israel, höre die Gesetze und Rechtsvorschriften, die ich euch zu halten lehre. Hört, und ihr werdet leben, ihr werdet in das Land, das der Herr, der Gott eurer Väter, euch gibt, hineinziehen und es in Besitz nehmen.
[5Hiermit lehre ich euch, wie es mir der Herr, mein Gott, aufgetragen hat, Gesetze und Rechtsvorschriften. Ihr sollt sie innerhalb des Landes halten, in das ihr hineinzieht, um es in Besitz zu nehmen.
6Ihr sollt auf sie achten und sollt sie halten. Denn darin besteht eure Weisheit und eure Bildung in den Augen der Völker. Wenn sie dieses Gesetzeswerk kennen lernen, müssen sie sagen: In der Tat, diese große Nation ist ein weises und gebildetes Volk.
7Denn] welche große Nation hätte Götter, die ihr so nah sind, wie Jahwe, unser Gott, uns nah ist, wo immer wir ihn anrufen?
8Oder welche große Nation besäße Gesetze und Rechtsvorschriften, die so gerecht sind wie alles in dieser Weisung, die ich euch heute vorlege?
9Jedoch, nimm dich in acht, achte gut auf dich! Vergiss nicht die Ereignisse, die du mit eigenen Augen gesehen, und die Worte, die du gehört hast. Lass sie dein ganzes Leben lang nicht aus dem Sinn! Präge sie deinen Kindern und Kindeskindern ein!


ANTWORTPSALM
Ps 147, 12-13.15-16.19-20 (R: 12a)
          R Jerusalem, preise den Herrn! - R(GL neu 78,1)

V. Ton
12      Jerusalem, preise den Herrn,
          lobsinge, Zion, deinem Gott!
13      Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht,
          die Kinder in deiner Mitte gesegnet. - (R)
15      Er sendet sein Wort zur Erde,
          rasch eilt sein Befehl dahin.
16      Er spendet Schnee wie Wolle,
          streut den Reif aus wie Asche. - (R)
19      Er verkündet Jakob sein Wort,
          Israel seine Gesetze und Rechte.
20      An keinem andern Volk hat er so gehandelt,
          keinem sonst seine Rechte verkündet.
          R Jerusalem, preise den Herrn!


RUF VOR DEM EVANGELIUM
Vers: vgl. Joh 6, 63b.68c
Lob dir, Christus, König und Erlöser! - R
Deine Worte, Herr, sind Geist und Leben.
Du hast Worte des ewigen Lebens.
Lob dir, Christus, König und Erlöser!


ZUM EVANGELIUM Jesus stellt grundsätzlich klar, wie er zum Alten Testament steht. „Das Gesetz (= die fünf Bücher Mose) und die Propheten“ werden als Einheit gefasst und als Äußerung des Willens Gottes verstanden. Jesus will das, was im Alten Testament begonnen, vorbereitet und angedeutet war, „erfüllen“, d. h. verwirklichen und vollenden. Gottes ursprünglicher, unverfälschter Wille soll ganz geschehen. Dabei ist, wie die Fortsetzung der Bergpredigt zeigt, nicht die äußere Tat das Entscheidende, sondern das „Herz“ (vgl. zum Evangelium am 6. Sonntag - Jahr A). - Röm 3,31; 10,4; Lk 16,17; Jak 2,10.


EVANGELIUM
Mt 5, 17-19
Wer die Gebote hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
17Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
18Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
19Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

Erst lässt der Priester die gekürzte Fassung der Lesung verlesen (s. o., diese Möglichkeit ist im Lektionar NICHT vorgesehen!), dann kommt der Psalm und das Evangelium, der sich auf die Gesetze und Rechtsvorschriften bezieht.

Nur gut, dass der Lektor reagiert und die gesamte Lesung vorgetragen hat, denn die Bleistiftstreichungen im Lektionar hat der Priester, der diesen Gottesdienst gehalten hat, sicherlich nicht angeordnet ... Die Lesung besteht aus 9 Versen, an der Länge der Lesung kann die "Streichwut" des Priesters nicht liegen ... NEIN! Die Lesung besteht nur aus 6 Versen, denn die Verse 2 - 4 wurden ja ohnehin schon weggelassen ...

Samstag, 21. Januar 2017

Markus Kirchenmaus hat da was

... ganz Tolles gefunden!!!

Vergelt's Gott dem fleißigen Scanner und "Ins-Internet-Setzer"!!!