1. Als nach erfüllten vierzig Tagen
Zum Tempel Jesus ward getragen,
Kam auch der alte Simeon:
Lobsingend hielt er in den Armen
Den, Der sich unser wollt’ erbarmen,
Den eingefleischten Gottes-Sohn.
2. Er sang: „Lass, Herr, nach Deinem Worte,
Mich, Deinen Knecht, zur Todespforte,
Im Frieden gehen in das Grab:
Nachdem mein Auge nun gesehen
Das Heil, das Du von Deinen Höhen
Gesendet hast zu uns herab.
3. Vor aller Völker Angesichte
Hast Du dies Heil gestellt zum Lichte
Für das geblendte Heidentum.
Besonders hast Du es gegeben
Für Deines Volkes ew’ges Leben
Und Deinem Israel zum Ruhm.“
(Melodie: Die Sonne ist heraufgestiegen)
Montag, 30. April 2012
Auf das Fest der schmerzhaften Mutter Gottes
1. Seht die Mutter voll der Schmerzen,
Wie sie mit betrübtem Herzen
Bei dem Sohn am Kreuze steht;
Wie sie weinet, wie sie leidet,
Wie ein Schmerz ihr Herz durchschneidet,
|: Und durch ihre Seele geht. :|
2. Wer enthält sich von den Tränen,
Wenn er hört die Seufzer tönen,
Und ihr Herzeleid erwägt?
Wer kann ohne Wehmut sehen
Sie vor Mitleid fast vergehen,
|: Das sie mit dem Sohne trägt? :|
3. Jesum sieht sie voll der Wunden
An dem Kreuze durch drei Stunden
Bluten für die Schuld der Welt.
Endlich sieht sie Ihn erblassen:
Sie erblickt, wie Er verlassen
|: In des Todes Schatten fällt. :|
4. Schaff, o Mutter schöner Liebe!
Dass ich mich mit dir betrübe,
Lass mich fühlen deinen Schmerz.
Schaff, dass ich von Liebe walle,
Dass dem Heiland wohlgefalle
|: Mein von Lieb’ entflammtes Herz. :|
5. Drück, o Mutter! Jesu Wunden,
So, wie du sie selbst empfunden,
Drück’ sie meinem Herzen ein.
Teil’ mit mir die schweren Plagen,
Die dein Sohn für mich ertragen;
|: Gib mir teil an Seiner Pein. :|
6. Mach, dass ich mit dir beweine
Jesu Tod, und stets vereine
Mein mitleidend Herz mit dir.
Stehen will ich dir zur Seiten
Und will über Jesu Leiden
|: Mit dir trauern für und für. :|
7. O du Jungfrau der Jungfrauen!
Du nach Jesus mein Vertrauen!
Gib mir Teil an deinem Leid.
Dass ich Jesu Tod bedenke
Und in Seine Wunden senke
|: Mich durch alle Lebenszeit. :|
8. Mach, dass ich am Kreuze hange
Und mit Jesu Wunden prange,
Trunken von des Mittlers Blut.
Mächt’ge Frau! Von dir beschirmet,
Wenn auf mich die Hölle stürmet,
|: Spott’ ich mutvoll ihrer Wut. :|
9. Schütz’, o Jungfrau, mich Elenden,
Eh’ ich in des Richters Händen
Stehen werde vor Gericht.
Bitt, dass Er mich nicht verdamme
Zu dem Tod, zur Höllenflamme,
|: Wenn Er mir das Urteil spricht. :|
10. Jesus, in den letzen Zügen
Lass’ mich durch die Mutter siegen
Über meinen Feind und Streit.
Wenn mein matter Leib wird sterben,
Lass, Herr! Meine Seel’ erwerben
|: Deines Reiches Herrlichkeit. :|
Wie sie mit betrübtem Herzen
Bei dem Sohn am Kreuze steht;
Wie sie weinet, wie sie leidet,
Wie ein Schmerz ihr Herz durchschneidet,
|: Und durch ihre Seele geht. :|
2. Wer enthält sich von den Tränen,
Wenn er hört die Seufzer tönen,
Und ihr Herzeleid erwägt?
Wer kann ohne Wehmut sehen
Sie vor Mitleid fast vergehen,
|: Das sie mit dem Sohne trägt? :|
3. Jesum sieht sie voll der Wunden
An dem Kreuze durch drei Stunden
Bluten für die Schuld der Welt.
Endlich sieht sie Ihn erblassen:
Sie erblickt, wie Er verlassen
|: In des Todes Schatten fällt. :|
4. Schaff, o Mutter schöner Liebe!
Dass ich mich mit dir betrübe,
Lass mich fühlen deinen Schmerz.
Schaff, dass ich von Liebe walle,
Dass dem Heiland wohlgefalle
|: Mein von Lieb’ entflammtes Herz. :|
5. Drück, o Mutter! Jesu Wunden,
So, wie du sie selbst empfunden,
Drück’ sie meinem Herzen ein.
Teil’ mit mir die schweren Plagen,
Die dein Sohn für mich ertragen;
|: Gib mir teil an Seiner Pein. :|
6. Mach, dass ich mit dir beweine
Jesu Tod, und stets vereine
Mein mitleidend Herz mit dir.
Stehen will ich dir zur Seiten
Und will über Jesu Leiden
|: Mit dir trauern für und für. :|
7. O du Jungfrau der Jungfrauen!
Du nach Jesus mein Vertrauen!
Gib mir Teil an deinem Leid.
Dass ich Jesu Tod bedenke
Und in Seine Wunden senke
|: Mich durch alle Lebenszeit. :|
8. Mach, dass ich am Kreuze hange
Und mit Jesu Wunden prange,
Trunken von des Mittlers Blut.
Mächt’ge Frau! Von dir beschirmet,
Wenn auf mich die Hölle stürmet,
|: Spott’ ich mutvoll ihrer Wut. :|
9. Schütz’, o Jungfrau, mich Elenden,
Eh’ ich in des Richters Händen
Stehen werde vor Gericht.
Bitt, dass Er mich nicht verdamme
Zu dem Tod, zur Höllenflamme,
|: Wenn Er mir das Urteil spricht. :|
10. Jesus, in den letzen Zügen
Lass’ mich durch die Mutter siegen
Über meinen Feind und Streit.
Wenn mein matter Leib wird sterben,
Lass, Herr! Meine Seel’ erwerben
|: Deines Reiches Herrlichkeit. :|
Druckfehler - wer kann helfen?
In meinen Buch "Werde Licht" von Benedikt Baur
Herder Verlag, Druck 1956 fehlt etwas in Band IV - Heilige - vom 22. März, Hl. Nikolaus von der Flüe. Nachdem Seitenangaben nichts nützen, da die gleiche Seitenzahl vermutlich auch den gleichen Druckfehler hat, gehe ich nun den 22. März ein wenig durch.
Aber das Buch wurde ja wohl von verschiedenen Verlagen herausgebracht, insofern kann mir vielleicht doch jemand helfen.
1. ist o. k.
2. ist das Problem, und zwar weit hinter dem gesperrt gedruckten "Jeder, der Haus oder Brüder ...".
In meinem Buch ist der Fehler ca. 13 Zeilen vor
3. Nikolaus, der Mann, des Glaubens, des Gebetes ....
Ich werde im Folgenden den "kaputten" Satz abtippen und an der Fehlstelle Punkte machen. Wer weiß, was da zu stehen hat? Vielleicht sind es nur ein paar Worte, vielleicht aber auch mehr, jedenfalls ergibt das so keinen Sinn ...
In den Kriegen der Schweiz gegen Österreich und in den Zwistigkeiten der Eidgenossen untereinander wirkt der heilige Einsiedler Nikolaus durch sein Gebet, seine Opfer und seinen Rat immer wieder als der Friedensstifter, der in letzter Stunde die erregten Gemüter beruhigt und versöhnt und die ... gen bewahrt. Hundertfältiges auch für das ganze Volk!
... das ^ gen steht auf der nächsten Seite, und davor, wo ich oben die drei Punkte gesetzt habe, fehlt undefinierbar viel. Wer kann mir helfen?
DANKE
sagt Eugenie Roth
Herder Verlag, Druck 1956 fehlt etwas in Band IV - Heilige - vom 22. März, Hl. Nikolaus von der Flüe. Nachdem Seitenangaben nichts nützen, da die gleiche Seitenzahl vermutlich auch den gleichen Druckfehler hat, gehe ich nun den 22. März ein wenig durch.
Aber das Buch wurde ja wohl von verschiedenen Verlagen herausgebracht, insofern kann mir vielleicht doch jemand helfen.
1. ist o. k.
2. ist das Problem, und zwar weit hinter dem gesperrt gedruckten "Jeder, der Haus oder Brüder ...".
In meinem Buch ist der Fehler ca. 13 Zeilen vor
3. Nikolaus, der Mann, des Glaubens, des Gebetes ....
Ich werde im Folgenden den "kaputten" Satz abtippen und an der Fehlstelle Punkte machen. Wer weiß, was da zu stehen hat? Vielleicht sind es nur ein paar Worte, vielleicht aber auch mehr, jedenfalls ergibt das so keinen Sinn ...
In den Kriegen der Schweiz gegen Österreich und in den Zwistigkeiten der Eidgenossen untereinander wirkt der heilige Einsiedler Nikolaus durch sein Gebet, seine Opfer und seinen Rat immer wieder als der Friedensstifter, der in letzter Stunde die erregten Gemüter beruhigt und versöhnt und die ... gen bewahrt. Hundertfältiges auch für das ganze Volk!
... das ^ gen steht auf der nächsten Seite, und davor, wo ich oben die drei Punkte gesetzt habe, fehlt undefinierbar viel. Wer kann mir helfen?
DANKE
sagt Eugenie Roth
Kommt, Christen, kommt zu loben
1. Kommt, Christen, kommt zu loben
Der Mai ist froh erwacht;
Singt aus des Lobes Lieder
In seine Blütenpracht.
Kommt, singt mit reichem Schalle
Tief aus des Herzens Grund;
Stimmt ein, ihr Vöglein alle,
Ihr Blüten reich und bunt!
2. Ihr Blümlein, die zum Feste
Hat die Dreieinigkeit
Der Tochter, Braut und Mutter
In Tau und Duft geweiht!
O pflückt, o pflückt, ihr Kinder,
Die Blümlein von der Au
Und schmückt und schmückt die hohe,
Die königliche Frau.
3. Die schönste Himmelsblüte,
An Gnadentau so reich,
Der da an Duft und Prangen
Auf Erden keine gleich.
Kommt, schlingt um die Altäre
Der Maien schönste Pracht
Der reinsten Frau zur Ehre,
Die Gott so groß gemacht.
Der Mai ist froh erwacht;
Singt aus des Lobes Lieder
In seine Blütenpracht.
Kommt, singt mit reichem Schalle
Tief aus des Herzens Grund;
Stimmt ein, ihr Vöglein alle,
Ihr Blüten reich und bunt!
2. Ihr Blümlein, die zum Feste
Hat die Dreieinigkeit
Der Tochter, Braut und Mutter
In Tau und Duft geweiht!
O pflückt, o pflückt, ihr Kinder,
Die Blümlein von der Au
Und schmückt und schmückt die hohe,
Die königliche Frau.
3. Die schönste Himmelsblüte,
An Gnadentau so reich,
Der da an Duft und Prangen
Auf Erden keine gleich.
Kommt, schlingt um die Altäre
Der Maien schönste Pracht
Der reinsten Frau zur Ehre,
Die Gott so groß gemacht.
Sonntag, 29. April 2012
Auf das Fest Reinigung Mariä II
1. Staunet, Völker! Gott wird heute
Gott zum Opfer dargestellt;
Dem Gesetz folgt Der mit Freude,
Der Gesetze gibt der Welt;
Den erlöstet man mit Gaben,
Der die Welt erlösen soll.
Gottes Mutter, hoch erhaben,
Reinigt sich heut’ demutsvoll.
2. Nach dem jüdischen Exempel,
Wie des Herrn Gesetz gebeut,
Hält sie sich entfernt vom Tempel
Bis nach vierzig Tage Zeit.
Jungfrau! Willst du nicht betreten
Gottes Tempel? Sag, warum?
Doch du kannst in dir anbeten,
Denn du bist Sein Heiligtum.
3. Ein dreifaches Opfer brennet
Auf dem nämlichen Altar:
Diese, die man Mutter nennet,
Bringt der Jungfrau Ehre dar.
Seine Glieder will es geben
Zu dem Tod, das zarte Kind;
Der Betagte gibt sein Leben,
Dessen Wünsch’ erfüllet sind.
4. Mutter! Welche Dolche werden
Einst durchschneiden deine Brust!
Deine Schmerzen hier auf Erden
Sind dir schon voraus bewusst.
Ach! Das Blut von diesem Lamme,
Das du heut’ geopfert hast,
Wird einst an des Kreuzes Stamme
Fließen, bis Es ganz erblasst.
5. Jesus will voraus heut’ zeigen,
Dass Sein Haupt, zwar jetzt noch zart,
Einst im Tod sich werde neigen
Auf die schmerzensvollste Art.
Wachsen wird Er, und verbluten
An dem Kreuzholz als ein Lamm,
Uns zu waschen durch die Fluten
Seines Bluts vom Sündenschlamm.
6. Gott dem Vater und dem Sohne
Sei in Seinem Heiligtum
Mit dem Geist auf gleichem Throne
Ehre, Lob, und Preis und Ruhm.
Dir sei durch das ganze Leben,
Heiligste Dreifaltigkeit!
Unser Herz mit Lieb’ ergeben,
Dir allein sei es geweiht.
(Melodie: Adams Kinder, stillt das Klagen)
Gott zum Opfer dargestellt;
Dem Gesetz folgt Der mit Freude,
Der Gesetze gibt der Welt;
Den erlöstet man mit Gaben,
Der die Welt erlösen soll.
Gottes Mutter, hoch erhaben,
Reinigt sich heut’ demutsvoll.
2. Nach dem jüdischen Exempel,
Wie des Herrn Gesetz gebeut,
Hält sie sich entfernt vom Tempel
Bis nach vierzig Tage Zeit.
Jungfrau! Willst du nicht betreten
Gottes Tempel? Sag, warum?
Doch du kannst in dir anbeten,
Denn du bist Sein Heiligtum.
3. Ein dreifaches Opfer brennet
Auf dem nämlichen Altar:
Diese, die man Mutter nennet,
Bringt der Jungfrau Ehre dar.
Seine Glieder will es geben
Zu dem Tod, das zarte Kind;
Der Betagte gibt sein Leben,
Dessen Wünsch’ erfüllet sind.
4. Mutter! Welche Dolche werden
Einst durchschneiden deine Brust!
Deine Schmerzen hier auf Erden
Sind dir schon voraus bewusst.
Ach! Das Blut von diesem Lamme,
Das du heut’ geopfert hast,
Wird einst an des Kreuzes Stamme
Fließen, bis Es ganz erblasst.
5. Jesus will voraus heut’ zeigen,
Dass Sein Haupt, zwar jetzt noch zart,
Einst im Tod sich werde neigen
Auf die schmerzensvollste Art.
Wachsen wird Er, und verbluten
An dem Kreuzholz als ein Lamm,
Uns zu waschen durch die Fluten
Seines Bluts vom Sündenschlamm.
6. Gott dem Vater und dem Sohne
Sei in Seinem Heiligtum
Mit dem Geist auf gleichem Throne
Ehre, Lob, und Preis und Ruhm.
Dir sei durch das ganze Leben,
Heiligste Dreifaltigkeit!
Unser Herz mit Lieb’ ergeben,
Dir allein sei es geweiht.
(Melodie: Adams Kinder, stillt das Klagen)
Von Advent bis Lichtmess
1. In Demut betend, Herr, vor Dir,
Lag der Jungfrauen schönste Zierde:
Der Engel kömmt, verkündet ihr
Der Mutter Gottes hohe Würde;
Die Reinste, wie die Engel rein,
Wird Mutter und auch Jungfrau sein.
2. Maria! Frau der ganzen Welt,
Von Gottes Ratschluss auserkoren,
Den, Der zur Mutter dich erwählt,
Den Schöpfer selbst hast du geboren.
O Frau, o Mutter unsers Herrn!
O Himmelspfort’, o Gnadenstern!
3. Komm’ uns zu Hilf, erhör’ das Fleh’n
Des fallend armen Volks der Sünder!
Lass’ deines Sohnes Gnad’ uns seh’n,
Erbarm’ dich über deine Kinder!
Wir bitten dich durch Jesum Christ,
Die du die beste Mutter bist.
Lag der Jungfrauen schönste Zierde:
Der Engel kömmt, verkündet ihr
Der Mutter Gottes hohe Würde;
Die Reinste, wie die Engel rein,
Wird Mutter und auch Jungfrau sein.
2. Maria! Frau der ganzen Welt,
Von Gottes Ratschluss auserkoren,
Den, Der zur Mutter dich erwählt,
Den Schöpfer selbst hast du geboren.
O Frau, o Mutter unsers Herrn!
O Himmelspfort’, o Gnadenstern!
3. Komm’ uns zu Hilf, erhör’ das Fleh’n
Des fallend armen Volks der Sünder!
Lass’ deines Sohnes Gnad’ uns seh’n,
Erbarm’ dich über deine Kinder!
Wir bitten dich durch Jesum Christ,
Die du die beste Mutter bist.
O Jungfrau Maria, du himmlische Zierd'
1. O Jungfrau Maria, du himmlische Zierd’!
Dein Lob soll aussprechen mit voller Begierd’,
: Zung’ und Mund, Kehl’ und Schlund,
von Herzensgrund,
Aus ganzem Gemüte all’ Tag und all’ Stund’. :
2. Du bist ein’ gewaltige Königin groß,
Gott und den Erschaffer du trugest im Schoß,
: Welcher dich süßiglich, barmherziglich
Zur würdigen Mutter erwählet für Sich. :
3. Ganz schön bist gezieret mit Glory und Ehr’,
Ganz weit überschreitest all’ englische Chör’,
: Denn dich hat in der Tat mit aller Gnad’
Gott reichlich begabet aus ewigem Rat. :
4. Du leuchtest im Himmel mit ewigem Glanz,
Die Majestät Gottes durchdringet dich ganz;
: Deine Kron’ und dein Thron glänzt wie der Mond,
Ja weit überschreitet die feurige Sonn’. :
5. All’ Gaben und Gnaden, all’ Schönheit und Zierd’,
All’ Tugend und Güte verliehen dir wird:
: Süßigkeit, Gütigkeit, Barmherzigkeit
Bei dir ist zu finden zu ewigen Zeit. :
6. Drum kommet, ihr Sünder, biegt euere Knie,
Werft euch ihr zu Füßen, verehret sie hie;
: Hundertmal, tausendmal, ja ohne Zahl
Hinauf zu ihr seufzet in’ himmlischen Saal. :
7. O süßeste Mutter, in unserem Tod
Von uns wollst abwenden die ewige Not.
: Tröste uns, stärke uns, bewahre uns,
Zieh’ uns aus dem Rachen des höllischen Schlunds. :
Dein Lob soll aussprechen mit voller Begierd’,
: Zung’ und Mund, Kehl’ und Schlund,
von Herzensgrund,
Aus ganzem Gemüte all’ Tag und all’ Stund’. :
2. Du bist ein’ gewaltige Königin groß,
Gott und den Erschaffer du trugest im Schoß,
: Welcher dich süßiglich, barmherziglich
Zur würdigen Mutter erwählet für Sich. :
3. Ganz schön bist gezieret mit Glory und Ehr’,
Ganz weit überschreitest all’ englische Chör’,
: Denn dich hat in der Tat mit aller Gnad’
Gott reichlich begabet aus ewigem Rat. :
4. Du leuchtest im Himmel mit ewigem Glanz,
Die Majestät Gottes durchdringet dich ganz;
: Deine Kron’ und dein Thron glänzt wie der Mond,
Ja weit überschreitet die feurige Sonn’. :
5. All’ Gaben und Gnaden, all’ Schönheit und Zierd’,
All’ Tugend und Güte verliehen dir wird:
: Süßigkeit, Gütigkeit, Barmherzigkeit
Bei dir ist zu finden zu ewigen Zeit. :
6. Drum kommet, ihr Sünder, biegt euere Knie,
Werft euch ihr zu Füßen, verehret sie hie;
: Hundertmal, tausendmal, ja ohne Zahl
Hinauf zu ihr seufzet in’ himmlischen Saal. :
7. O süßeste Mutter, in unserem Tod
Von uns wollst abwenden die ewige Not.
: Tröste uns, stärke uns, bewahre uns,
Zieh’ uns aus dem Rachen des höllischen Schlunds. :
Samstag, 28. April 2012
Betrachtungen zur Fastenzeit
Wenn die Betrachtungen zur Fastenzeit hilfreich waren, kann ich diese gerne für das nächste Jahr wieder aufs Blog setzen. Eure Meinung ist erwünscht!!!
DANKE.
DANKE.
Auf Mariä Himmelfahrt
1. Ihr Himmelsbürger, jubilieret,
Singt heute lauten Lobgesang!
Seht, wie Maria triumphieret;
Erschall’, o Erd’, von Freudenklang!
Getragen von des Seraphs Flügeln
Erschwingt sie sich zu ihrem Sohn:
Er führt sie zu den ew’gen Hügeln
Und setzt sie auf den Gloriethron.
2. O Frau, mit welchen Herrlichkeiten
Bist du gekrönt mit deinem Sohn!
O welche Schätze, welche Freuden
Empfängst du dort zu deinem Lohn!
Du hast das Wort allhier gekleidet
Mit Fleisch, mit sterblichem Gewand:
Ein Gloriekleid hat dir bereitet
Das Wort im ew’gen Vaterland.
3. Der dir hier in des Fleisches Hülle
So lange Zeit verborgen war,
Der tränkt dich mit der Gottheit Fülle,
Und zeigt sich dir dort hell und klar.
Den du hier auf so keusche Weise
Genährt mit Milch aus deiner Brust,
Der gibt sich dir dort selbst zur Speise,
Zur unaussprechlich süßen Lust.
4. Wie groß, o Jungfrau, und erhaben
Ist deine dir gegeb’ne Macht;
Wie viel der Gnaden und der Gaben
Hast du uns schon herabgebracht!
Von allen, die im Himmel wohnen,
Ruft dir, o Mutter, jeder zu:
Hoch über alle sollst du thronen,
Nur niedriger als Gott bist du.
5. Lasst uns den Vater hoch erheben,
Lob sei Ihm, Preis und Herrlichkeit,
Der Seinem ew’gen Sohn gegeben
Hier eine Mutter in der Zeit.
Dem Gottes-Sohn sei Ehr’ erwiesen,
Der Fleisch von dieser Jungfrau nahm,
Der Heil’ge Geist sei hoch gepriesen,
Der keuschen Jungfrau Bräutigam.
(Melodie: Nachahmen lasst uns jenem Heere)
Singt heute lauten Lobgesang!
Seht, wie Maria triumphieret;
Erschall’, o Erd’, von Freudenklang!
Getragen von des Seraphs Flügeln
Erschwingt sie sich zu ihrem Sohn:
Er führt sie zu den ew’gen Hügeln
Und setzt sie auf den Gloriethron.
2. O Frau, mit welchen Herrlichkeiten
Bist du gekrönt mit deinem Sohn!
O welche Schätze, welche Freuden
Empfängst du dort zu deinem Lohn!
Du hast das Wort allhier gekleidet
Mit Fleisch, mit sterblichem Gewand:
Ein Gloriekleid hat dir bereitet
Das Wort im ew’gen Vaterland.
3. Der dir hier in des Fleisches Hülle
So lange Zeit verborgen war,
Der tränkt dich mit der Gottheit Fülle,
Und zeigt sich dir dort hell und klar.
Den du hier auf so keusche Weise
Genährt mit Milch aus deiner Brust,
Der gibt sich dir dort selbst zur Speise,
Zur unaussprechlich süßen Lust.
4. Wie groß, o Jungfrau, und erhaben
Ist deine dir gegeb’ne Macht;
Wie viel der Gnaden und der Gaben
Hast du uns schon herabgebracht!
Von allen, die im Himmel wohnen,
Ruft dir, o Mutter, jeder zu:
Hoch über alle sollst du thronen,
Nur niedriger als Gott bist du.
5. Lasst uns den Vater hoch erheben,
Lob sei Ihm, Preis und Herrlichkeit,
Der Seinem ew’gen Sohn gegeben
Hier eine Mutter in der Zeit.
Dem Gottes-Sohn sei Ehr’ erwiesen,
Der Fleisch von dieser Jungfrau nahm,
Der Heil’ge Geist sei hoch gepriesen,
Der keuschen Jungfrau Bräutigam.
(Melodie: Nachahmen lasst uns jenem Heere)
Maria Jungfrau rein! Mein' Trösterin
1. Maria Jungfrau rein! Mein’ Trösterin
Du bist die Mutter mein,
Nach Gott mein Trost allein,
Mein’ Helferin.
2. Du hast ganz mütterlich erzeiget dein’ Schutz,
Du hast ganz wunderlich
Erzeigt als Mutter dich
Dem Feind zum Trutz.
3. Dein Aug’ von deinem Thron wendest auf mich,
Obwohl ich öfters schon
Als ungerat’ner Sohn
Betrübet dich.
4. Aus dem scheint jederzeit der Mutter Treu’,
Und meine Schuldigkeit,
Erhellet weit und breit,
Wird täglich neu.
5. Darum ich flehentlich mein’ Schuld bekenn’
Du nicht verarge mich,
Dass ich so freventlich
Dich Mutter nenn’.
6. Die Not und Liebeszwang, darin ich steck’,
Treibt, lässt nicht warten lang,
Dass ich mich unterfang’
Zu sein so keck.
7. Nimm an ganz mütterlich die milde Gab’,
Die ich demütiglich,
Kindlich zu loben dich
Gerichtet hab’.
8. Dann ich mich ganz und gar zum Pfand dir gib,
Erklär’ mich offenbar
Dein Sklav’, auch in Gefahr
Aus Liebestrieb.
9. Weil ich bei Leben bin, bist du ganz mein;
Wann endlich’s Leben hin,
Verloren meine Sinn’,
So bin ich dein.
10. So will ich dankbar dir auf ewig sein;
Was ich vorg’nommen mir,
Soll niemand ändern hier,
O Mutter mein.
11. Nun bin ich völlig dein mit Seel’ und Leib,
Lass mich geschrieben sein
Tief in das Herz hinein,
Dabei es bleib’.
Du bist die Mutter mein,
Nach Gott mein Trost allein,
Mein’ Helferin.
2. Du hast ganz mütterlich erzeiget dein’ Schutz,
Du hast ganz wunderlich
Erzeigt als Mutter dich
Dem Feind zum Trutz.
3. Dein Aug’ von deinem Thron wendest auf mich,
Obwohl ich öfters schon
Als ungerat’ner Sohn
Betrübet dich.
4. Aus dem scheint jederzeit der Mutter Treu’,
Und meine Schuldigkeit,
Erhellet weit und breit,
Wird täglich neu.
5. Darum ich flehentlich mein’ Schuld bekenn’
Du nicht verarge mich,
Dass ich so freventlich
Dich Mutter nenn’.
6. Die Not und Liebeszwang, darin ich steck’,
Treibt, lässt nicht warten lang,
Dass ich mich unterfang’
Zu sein so keck.
7. Nimm an ganz mütterlich die milde Gab’,
Die ich demütiglich,
Kindlich zu loben dich
Gerichtet hab’.
8. Dann ich mich ganz und gar zum Pfand dir gib,
Erklär’ mich offenbar
Dein Sklav’, auch in Gefahr
Aus Liebestrieb.
9. Weil ich bei Leben bin, bist du ganz mein;
Wann endlich’s Leben hin,
Verloren meine Sinn’,
So bin ich dein.
10. So will ich dankbar dir auf ewig sein;
Was ich vorg’nommen mir,
Soll niemand ändern hier,
O Mutter mein.
11. Nun bin ich völlig dein mit Seel’ und Leib,
Lass mich geschrieben sein
Tief in das Herz hinein,
Dabei es bleib’.
Freitag, 27. April 2012
Monatliche Wallfahrt
Grüß Gott,
herzliche Einladung zur Fatimaprozession.
Ab 13. Mai 2012 besteht wieder allmonatlich zum Fatimatag die Möglichkeit zu dem Gnadenort Maria Sternbach in der goldenen Wetterau zu pilgern, im Mai und Oktober als Lichterprozession.
Obwohl in weiteren Kreisen weniger bekannt als andere Wallfahrtsorte, ist die Sternbacher Kapelle ein anziehender und segensreicher Ort, eine Stätte des Friedens und des Trostes, insbesondere in der oberhessischen Diaspora.
Nicht weit vom Hofgut Wickstadt liegt die Kapelle mitten im Wald, ein Idyll sondergleichen.
Auch dieses Jahr wollen wir uns wieder vertrauensvoll an die Gottesmutter hinwenden, die für uns die wichtigste Fürsprecherin am Throne Gottes ist.
pax et bonum!
Navigationssystem:
Straße: Hofgut Wickstadt
Ort: 61194 Niddatal
Karte von Wickstadt bei google-maps:
http://maps.google.de/maps?hl=de&tab=wl&q=Wickstadt%2061194%20Niddatal
Fatimaprozession
zur Wallfahrtskirche
Maria Sternbach
(ca. 2 km Fußweg)
-10km südöstlich von Friedberg/Hessen-
-30km nordöstlich von Frankfurt am Main-
18:00h Rosenkranz und Beichtgelegenheit in der Kirche von Niddatal-Wickstadt
18:30h Hl. Messe und Prozession nach Maria Sternbach mit Schlußandacht
SONNTAG 13. MAI 2012
Mittwoch 13. JUNI 2012
Freitag 13. JULI 2012
Montag 13. AUGUST 2012
Donnerstag 13. SEPTEMBER 2012
Samstag 13. OKTOBER 2012
Weitere Infos können im Kommentarbereich erfragt werden
herzliche Einladung zur Fatimaprozession.
Ab 13. Mai 2012 besteht wieder allmonatlich zum Fatimatag die Möglichkeit zu dem Gnadenort Maria Sternbach in der goldenen Wetterau zu pilgern, im Mai und Oktober als Lichterprozession.
Obwohl in weiteren Kreisen weniger bekannt als andere Wallfahrtsorte, ist die Sternbacher Kapelle ein anziehender und segensreicher Ort, eine Stätte des Friedens und des Trostes, insbesondere in der oberhessischen Diaspora.
Nicht weit vom Hofgut Wickstadt liegt die Kapelle mitten im Wald, ein Idyll sondergleichen.
Auch dieses Jahr wollen wir uns wieder vertrauensvoll an die Gottesmutter hinwenden, die für uns die wichtigste Fürsprecherin am Throne Gottes ist.
pax et bonum!
Navigationssystem:
Straße: Hofgut Wickstadt
Ort: 61194 Niddatal
Karte von Wickstadt bei google-maps:
http://maps.google.de/maps?hl=de&tab=wl&q=Wickstadt%2061194%20Niddatal
Fatimaprozession
zur Wallfahrtskirche
Maria Sternbach
(ca. 2 km Fußweg)
-10km südöstlich von Friedberg/Hessen-
-30km nordöstlich von Frankfurt am Main-
18:00h Rosenkranz und Beichtgelegenheit in der Kirche von Niddatal-Wickstadt
18:30h Hl. Messe und Prozession nach Maria Sternbach mit Schlußandacht
SONNTAG 13. MAI 2012
Mittwoch 13. JUNI 2012
Freitag 13. JULI 2012
Montag 13. AUGUST 2012
Donnerstag 13. SEPTEMBER 2012
Samstag 13. OKTOBER 2012
Weitere Infos können im Kommentarbereich erfragt werden
Rose Maria! Jungfrau Maria!
1. Rose Maria! Jungfrau Maria!
Größte, die der Himmel kennet,
Die die Welt mit Ehrfurcht nennet, Maria!
2. Rose Maria! Heil’ge Maria!
Lass uns würdig dich besingen,
Froh zu deinem Thron uns schwingen, Maria!
3. Rose Maria! Reinste Maria!
Du, vom Fluche ganz entladen,
Voll von Gottes Geist und Gnaden, Maria!
4. Rose Maria! Mutter Maria!
Du aus allen auserkoren,
Hast den Heiland uns geboren, Maria!
5. Rose Maria! Liebste Maria!
Ich, ein Christ, ich muss dich nennen,
Königin, und frei bekennen, Maria!
6. Rose Maria! Himmel Maria!
Was wir, deine Kinder, flehen,
Lass durch deinen Sohn geschehen, Maria!
Größte, die der Himmel kennet,
Die die Welt mit Ehrfurcht nennet, Maria!
2. Rose Maria! Heil’ge Maria!
Lass uns würdig dich besingen,
Froh zu deinem Thron uns schwingen, Maria!
3. Rose Maria! Reinste Maria!
Du, vom Fluche ganz entladen,
Voll von Gottes Geist und Gnaden, Maria!
4. Rose Maria! Mutter Maria!
Du aus allen auserkoren,
Hast den Heiland uns geboren, Maria!
5. Rose Maria! Liebste Maria!
Ich, ein Christ, ich muss dich nennen,
Königin, und frei bekennen, Maria!
6. Rose Maria! Himmel Maria!
Was wir, deine Kinder, flehen,
Lass durch deinen Sohn geschehen, Maria!
Mutter Christi, hoch erhoben
1. Mutter Christi! Hoch erhoben
In dem schönen Himmel droben,
Aller Engel Königin,
Uns’re Frau und Mittlerin,
Deinen Segen uns mitteile,
Uns zu helfen nicht verweile,
O Maria, steh’ uns bei,
Dass uns Gott barmherzig sei.
2. Du, o Jungfrau, voll der Gnaden,
Weißt von keinem Sündenschaden;
Voller Glanz und Tugendschein,
Allzeit heilig, allzeit rein. Deinen Segen ...
3. O du Zuflucht aller Sünder,
Schau, wir arme Adamskinder,
Die gesündigt ohne Zahl,
Weinen in dem Jammertal.
Deinen Segen ...
4. Lass uns deine Hilf’ erscheinen,
Lass uns nicht vergebens weinen:
Führ’ uns zu dem Gnadenthron,
Und versöhn’ uns deinem Sohn.
Deinen ...
5. Dass Er uns die Sünd’ verzeihe,
Sie zu meiden Gnad’ verleihe,
Dass wir leben in der Buß’,
Sterben in dem Friedenskuss. Deinen ...
6. Bitt’ dass Gott nach diesem Leben
Uns die Seligkeit mög’ geben,
O Maria, Jungfrau rein!
Lass uns dir befohlen sein.
Deinen Segen uns mitteile, ...
In dem schönen Himmel droben,
Aller Engel Königin,
Uns’re Frau und Mittlerin,
Deinen Segen uns mitteile,
Uns zu helfen nicht verweile,
O Maria, steh’ uns bei,
Dass uns Gott barmherzig sei.
2. Du, o Jungfrau, voll der Gnaden,
Weißt von keinem Sündenschaden;
Voller Glanz und Tugendschein,
Allzeit heilig, allzeit rein. Deinen Segen ...
3. O du Zuflucht aller Sünder,
Schau, wir arme Adamskinder,
Die gesündigt ohne Zahl,
Weinen in dem Jammertal.
Deinen Segen ...
4. Lass uns deine Hilf’ erscheinen,
Lass uns nicht vergebens weinen:
Führ’ uns zu dem Gnadenthron,
Und versöhn’ uns deinem Sohn.
Deinen ...
5. Dass Er uns die Sünd’ verzeihe,
Sie zu meiden Gnad’ verleihe,
Dass wir leben in der Buß’,
Sterben in dem Friedenskuss. Deinen ...
6. Bitt’ dass Gott nach diesem Leben
Uns die Seligkeit mög’ geben,
O Maria, Jungfrau rein!
Lass uns dir befohlen sein.
Deinen Segen uns mitteile, ...
Donnerstag, 26. April 2012
Mutter Jesu, sei gegrüßet!
1. Mutter Jesu, sei gegrüßet!
Tausendmal gebenedeit!
Gnad’ und Segen von dir fließet,
Du bist voll der Lieblichkeit.
Mutter Jesu, Mutter Jesu,
Mutter Jesu, zeig’ dich mild.
Sei mein Trost, mein Schutz, mein Schild.
2. Ohne Makel wardst empfangen,
Lebtest rein und unbefleckt,
Auch das Sündengift der Schlangen
Niemals dich hat angesteckt.
Mutter Jesu, Mutter Jesu, ...
3. Unter allen auserkoren,
In dem Glanz der Heiligkeit,
Gott, den Heiland, hast geboren,
Uns vom Fluch der Sünd’ befreit.
Mutter Jesu, Mutter Jesu, ...
Tausendmal gebenedeit!
Gnad’ und Segen von dir fließet,
Du bist voll der Lieblichkeit.
Mutter Jesu, Mutter Jesu,
Mutter Jesu, zeig’ dich mild.
Sei mein Trost, mein Schutz, mein Schild.
2. Ohne Makel wardst empfangen,
Lebtest rein und unbefleckt,
Auch das Sündengift der Schlangen
Niemals dich hat angesteckt.
Mutter Jesu, Mutter Jesu, ...
3. Unter allen auserkoren,
In dem Glanz der Heiligkeit,
Gott, den Heiland, hast geboren,
Uns vom Fluch der Sünd’ befreit.
Mutter Jesu, Mutter Jesu, ...
Dein' Hilf' wir all begehren
1. Dein’ Hilf’ wir all’ begehren,
Maria, hilf’ uns all!
Wollst uns’re Bitt’ erhören,
Wir bitten allzumal:
Wir fallen dir zu Füßen,
Erheben uns’re Händ’,
Von Herzen wir dich grüßen,
Dein’ Hilf’ uns allen send’.
2. Dein’ Hilf’ lass uns genießen,
Maria gnadenreich!
Dein’ Gnad’ lass reichlich fließen,
Mit deiner Hilf’ nicht weich’.
Beständig bei uns bleibe,
Hilf uns in aller Not;
Den bösen Feind abtreibe,
Besonders in dem Tod.
3. Dein Hilf’ woll’ uns bewahren,
Und stehen treulich bei,
Auch mitten in Gefahren
Uns machen allzeit frei;
Wann uns die Feind’ bestreiten:
Die Höll’, das Fleisch, die Welt,
So steh’ uns an der Seiten,
Dann werden sie gefällt.
4. Von dir kann Hilf’ erhalten
Der Arme wie der Reich’,
Den Jungen und den Alten
Hilf’ leistest eben gleich;
Was dir wird vorgetragen,
Vernimmst du früh und spat:
Wer dir sein’ Not tut klagen,
Findt bei dir Hilf’ und Rat.
5. Dein’ Hilf’ in unserm Leben
Woll’ allzeit bei uns sein,
Auf dass wir uns bestreben
Zu dienen Gott allein.
Und wann wir endlich sterben,
Mach, dass der bitt’re Tod,
Wann wir am Leib verderben,
Uns rett’ aus aller Not.
6. Dein’ Hilf’ gibt dir den Namen,
Maria Hilf’ genannt;
So reich’ uns allzusammen
Dein’ gnadenreiche Hand.
Dein’ Hilf’ lass uns erfahren
Jetzt und zu aller Zeit,
Wollst treulich uns bewahren
Dort in dem letzten Streit.
Maria, hilf’ uns all!
Wollst uns’re Bitt’ erhören,
Wir bitten allzumal:
Wir fallen dir zu Füßen,
Erheben uns’re Händ’,
Von Herzen wir dich grüßen,
Dein’ Hilf’ uns allen send’.
2. Dein’ Hilf’ lass uns genießen,
Maria gnadenreich!
Dein’ Gnad’ lass reichlich fließen,
Mit deiner Hilf’ nicht weich’.
Beständig bei uns bleibe,
Hilf uns in aller Not;
Den bösen Feind abtreibe,
Besonders in dem Tod.
3. Dein Hilf’ woll’ uns bewahren,
Und stehen treulich bei,
Auch mitten in Gefahren
Uns machen allzeit frei;
Wann uns die Feind’ bestreiten:
Die Höll’, das Fleisch, die Welt,
So steh’ uns an der Seiten,
Dann werden sie gefällt.
4. Von dir kann Hilf’ erhalten
Der Arme wie der Reich’,
Den Jungen und den Alten
Hilf’ leistest eben gleich;
Was dir wird vorgetragen,
Vernimmst du früh und spat:
Wer dir sein’ Not tut klagen,
Findt bei dir Hilf’ und Rat.
5. Dein’ Hilf’ in unserm Leben
Woll’ allzeit bei uns sein,
Auf dass wir uns bestreben
Zu dienen Gott allein.
Und wann wir endlich sterben,
Mach, dass der bitt’re Tod,
Wann wir am Leib verderben,
Uns rett’ aus aller Not.
6. Dein’ Hilf’ gibt dir den Namen,
Maria Hilf’ genannt;
So reich’ uns allzusammen
Dein’ gnadenreiche Hand.
Dein’ Hilf’ lass uns erfahren
Jetzt und zu aller Zeit,
Wollst treulich uns bewahren
Dort in dem letzten Streit.
Mittwoch, 25. April 2012
Wie schön scheint die Sonn!
1. Wie schön scheint die Sonn!
Wie hell leucht der Mond!
Die Schönheit Marias doch herrlicher thront;
Denn sie nur allein war würdig und rein,
Die Mutter des Göttlichen Sohnes zu sein.
2. In Demut verzagt zum Engel sie sagt:
„Mein Will’ ist des Herren, ich bin Seine Magd.“
Und über sie naht sich himmlische Gnad’,
Darinnen die Gottheit vermenschet sich hat.
3. O Jungfrau geehrt, ganz rein, unversehrt,
Ein göttliches Wunder bist worden der Erd’.
O goldenes Zelt, vom Himmel gestellt,
Woraus ist gegangen der Retter der Welt.
4. Ach, hör’ uns’re Klag’: die Feinde verjag’,
Wend’ ab von den Christen, Krieg, Elend und Plag’!
Vor Krankheit und Brand zu Wasser und Land,
Behüt’ uns, o Mutter, mit mächtiger Hand.
5. Auch bitten wir dich: verlass’ uns doch nicht,
Zur Stunde des Todes, im letzten Gericht.
Ach, bitt’ deinen Sohn, dass Er uns verschon’,
In Gnaden uns rufe zum himmlischen Thron.
Wie hell leucht der Mond!
Die Schönheit Marias doch herrlicher thront;
Denn sie nur allein war würdig und rein,
Die Mutter des Göttlichen Sohnes zu sein.
2. In Demut verzagt zum Engel sie sagt:
„Mein Will’ ist des Herren, ich bin Seine Magd.“
Und über sie naht sich himmlische Gnad’,
Darinnen die Gottheit vermenschet sich hat.
3. O Jungfrau geehrt, ganz rein, unversehrt,
Ein göttliches Wunder bist worden der Erd’.
O goldenes Zelt, vom Himmel gestellt,
Woraus ist gegangen der Retter der Welt.
4. Ach, hör’ uns’re Klag’: die Feinde verjag’,
Wend’ ab von den Christen, Krieg, Elend und Plag’!
Vor Krankheit und Brand zu Wasser und Land,
Behüt’ uns, o Mutter, mit mächtiger Hand.
5. Auch bitten wir dich: verlass’ uns doch nicht,
Zur Stunde des Todes, im letzten Gericht.
Ach, bitt’ deinen Sohn, dass Er uns verschon’,
In Gnaden uns rufe zum himmlischen Thron.
Gegrüßet seist du, Königin
1. Gegrüßet seist du, Königin! O Maria!
Der Menschen und der Engelen! Alleluja!
Freut euch, ihr Cherubim,
Lobsingt, ihr Seraphim!
Grüßet eure Königin:
Salve, salve, salve Regina.
2. O Mutter der Barmherzigkeit! O ...
Voller Gnad’ und Gütigkeit! Alleluja!
Freut euch, ihr Cherubim, ...
3. Du bist des Lebens Süßigkeit! ...
Der Menschen und der Engel Freud’! ...
4. Du uns’re Hoffnung, sei gegrüßt! ...
Dein’ Lieb’ kein’n Sünder je ausschließt! ...
5. Als Evä Kinder kommen wir, ...
Und rufen all’ um Hilf’ zu dir! ...
6. Weil mächtig bist im Himmelssaal, ...
So sieh uns an im Zährental! ...
7. Bei Gott sei unsre Mittlerin!
Schlag’ uns niemals aus deinem Sinn!
8. Dein’ milde Augen zu uns wend’,
Zeig’ Jesum uns vor unser’m End’.
9. O Jungfrau, gütig, süß und mild,
Sei uns ein sich’rer Schutz und Schild.
Der Menschen und der Engelen! Alleluja!
Freut euch, ihr Cherubim,
Lobsingt, ihr Seraphim!
Grüßet eure Königin:
Salve, salve, salve Regina.
2. O Mutter der Barmherzigkeit! O ...
Voller Gnad’ und Gütigkeit! Alleluja!
Freut euch, ihr Cherubim, ...
3. Du bist des Lebens Süßigkeit! ...
Der Menschen und der Engel Freud’! ...
4. Du uns’re Hoffnung, sei gegrüßt! ...
Dein’ Lieb’ kein’n Sünder je ausschließt! ...
5. Als Evä Kinder kommen wir, ...
Und rufen all’ um Hilf’ zu dir! ...
6. Weil mächtig bist im Himmelssaal, ...
So sieh uns an im Zährental! ...
7. Bei Gott sei unsre Mittlerin!
Schlag’ uns niemals aus deinem Sinn!
8. Dein’ milde Augen zu uns wend’,
Zeig’ Jesum uns vor unser’m End’.
9. O Jungfrau, gütig, süß und mild,
Sei uns ein sich’rer Schutz und Schild.
Dienstag, 24. April 2012
Bibel-Übersetzung
Wer eine gute Bibelübersetzung sucht,
viel Platz hat und auch
am Geld nicht sparen muss:
die Allioli-Bibel, empfohlen von Konstantin (Heiligstes Herz Jesu).
DANKE!
viel Platz hat und auch
am Geld nicht sparen muss:
die Allioli-Bibel, empfohlen von Konstantin (Heiligstes Herz Jesu).
DANKE!
Glorwürdige Königin, himmlische Frau
1. Glorwürdige Königin, himmlische Frau!
Milde Fürsprecherin, reinste Jungfrau!
Wende, o gnädige Herrscherin du,
Deine barmherzigen Augen uns zu!
2. Mutter der Gütigkeit, Mutter des Herrn,
Über den Himmel weit leuchtender Stern.
Wende, o weiseste Führerin du,
Deine barmherzigen Augen uns zu!
3. Glänzende Lilie, Ros’ ohne Dorn,
Quell aller Glorie, Seligkeits-Born!
Wende, o mildeste Trösterin du,
Deine barmherzigen Augen uns zu!
4. Pforte der Seligkeit, Reinigkeits-Schild,
Schutzwehr der Christenheit, furchtbar und mild,
Wende, o mächtige Schützerin du,
Deine barmherzigen Augen uns zu!
5. Mutter in Todesnot, Mutter des Lichts,
Wenn uns die Hölle droht, fürchten wir nichts;
Wende, o himmlische Mittlerin du,
Deine barmherzigen Augen uns zu!
Milde Fürsprecherin, reinste Jungfrau!
Wende, o gnädige Herrscherin du,
Deine barmherzigen Augen uns zu!
2. Mutter der Gütigkeit, Mutter des Herrn,
Über den Himmel weit leuchtender Stern.
Wende, o weiseste Führerin du,
Deine barmherzigen Augen uns zu!
3. Glänzende Lilie, Ros’ ohne Dorn,
Quell aller Glorie, Seligkeits-Born!
Wende, o mildeste Trösterin du,
Deine barmherzigen Augen uns zu!
4. Pforte der Seligkeit, Reinigkeits-Schild,
Schutzwehr der Christenheit, furchtbar und mild,
Wende, o mächtige Schützerin du,
Deine barmherzigen Augen uns zu!
5. Mutter in Todesnot, Mutter des Lichts,
Wenn uns die Hölle droht, fürchten wir nichts;
Wende, o himmlische Mittlerin du,
Deine barmherzigen Augen uns zu!
Sei gegrüßt, o Jungfrau rein!
1. Sei gegrüßt, o Jungfrau rein!
Sei gegrüßt, Maria!
Zu dir steht all’ Hoffnung mein,
Zu dir, o Maria!
O Maria, voll der Gnaden,
Hilf, dass uns kein Feind kann schaden;
Sei gegrüßt, Maria! Sei gegrüßt, Maria! Sei gegrüßt.
2. Du bist schöner als die Sonn’,
Übertriffst die Sternen.
Von dir muss der helle Mond
Sich beschämt entfernen.
Mutter Christi, hoch erhoben,
Dich verlangt mein Herz zu loben. Sei gegrüßt ...
3. Brunnquell’ aller Lieblichkeit,
Wer soll dich nicht lieben?
Du bringst Freud’ zu aller Zeit,
Und kannst nicht betrüben.
O du gold’ne Himmelspforten,
Dein Hilf’ zeigst an allen Orten. Sei gegrüßt ...
4. O Maria, Jungfrau rein!
Mittlerin Maria!
Lass uns Dir befohlen sein,
Unser’ Hilf’, Maria!
Bitt’, dass uns nach diesem Leben
Gott die Seligkeit mög’ geben. Sei gegrüßt ...
Sei gegrüßt, Maria!
Zu dir steht all’ Hoffnung mein,
Zu dir, o Maria!
O Maria, voll der Gnaden,
Hilf, dass uns kein Feind kann schaden;
Sei gegrüßt, Maria! Sei gegrüßt, Maria! Sei gegrüßt.
2. Du bist schöner als die Sonn’,
Übertriffst die Sternen.
Von dir muss der helle Mond
Sich beschämt entfernen.
Mutter Christi, hoch erhoben,
Dich verlangt mein Herz zu loben. Sei gegrüßt ...
3. Brunnquell’ aller Lieblichkeit,
Wer soll dich nicht lieben?
Du bringst Freud’ zu aller Zeit,
Und kannst nicht betrüben.
O du gold’ne Himmelspforten,
Dein Hilf’ zeigst an allen Orten. Sei gegrüßt ...
4. O Maria, Jungfrau rein!
Mittlerin Maria!
Lass uns Dir befohlen sein,
Unser’ Hilf’, Maria!
Bitt’, dass uns nach diesem Leben
Gott die Seligkeit mög’ geben. Sei gegrüßt ...
Montag, 23. April 2012
O Maria! Die dich lieben
1. O Maria! Die dich lieben,
Auserwähltes Gnadenbild,
Tun demütig zu dir flehen
Unter deinem harten Schild.
So die Feind’ an uns ergrimmen,
O Maria, steh’ uns bei,
Treib’ sie mit dem Schild von hinnen,
Dass wir bleiben schadenfrei.
2. O Maria! Trost der Sünder,
Uns’re Hoffnung und Zuflucht,
Für uns arme Adamskinder,
Die dein’ reine Leibesfrucht,
Jesum, deinen lieben Sohne,
Bitt’ für uns, o Mutter, bitt’,
Dass Er uns allzeit verschone
Und die Sünder strafe nicht.
3. O Maria! Wann wird kommen
Unsers Lebens letzte Stund’,
Scheine uns, o klare Sonnen!
Und vertreib’ die Höllenhund’.
O Maria! Nimm die Seelen
In dein’ groß’ mildreiche Hand.
Dann wird es nicht können fehlen,
Und entgeh’n dem Höllenbrand.
Auserwähltes Gnadenbild,
Tun demütig zu dir flehen
Unter deinem harten Schild.
So die Feind’ an uns ergrimmen,
O Maria, steh’ uns bei,
Treib’ sie mit dem Schild von hinnen,
Dass wir bleiben schadenfrei.
2. O Maria! Trost der Sünder,
Uns’re Hoffnung und Zuflucht,
Für uns arme Adamskinder,
Die dein’ reine Leibesfrucht,
Jesum, deinen lieben Sohne,
Bitt’ für uns, o Mutter, bitt’,
Dass Er uns allzeit verschone
Und die Sünder strafe nicht.
3. O Maria! Wann wird kommen
Unsers Lebens letzte Stund’,
Scheine uns, o klare Sonnen!
Und vertreib’ die Höllenhund’.
O Maria! Nimm die Seelen
In dein’ groß’ mildreiche Hand.
Dann wird es nicht können fehlen,
Und entgeh’n dem Höllenbrand.
Unter deinen Schutz als Kinder
1. Unter deinen Schutz als Kinder
Fliehen wir betrübte Sünder,
Gottes-Sohn-Gebärerin,
Jungfrau, Mutter, Königin.
2. Unter Seufzen, unter Klagen,
Wollst du deinem Sohn vortragen,
Mächtige Fürsprecherin,
Jungfrau, Mutter, Königin.
3. Will uns d’Welt in Wollust wiegen,
Lass uns doch nicht unterliegen,
Unbefleckte Siegerin, Jungfrau, ...
4. Wann wir uns zum Tod bereiten,
Liebste Mutter, hilf uns streiten,
Fahr’ der Hölle durch den Sinn, ...
5. Wann wir mit der Tod’sangst ringen,
Wollst, Maria, uns beispringen,
Dass wir selig scheiden hin, ...
6. Zieht uns Gott vor Sein Gerichte,
Unsern Handel selber schlichte,
Unbeschränkte Mittlerin, ...
Fliehen wir betrübte Sünder,
Gottes-Sohn-Gebärerin,
Jungfrau, Mutter, Königin.
2. Unter Seufzen, unter Klagen,
Wollst du deinem Sohn vortragen,
Mächtige Fürsprecherin,
Jungfrau, Mutter, Königin.
3. Will uns d’Welt in Wollust wiegen,
Lass uns doch nicht unterliegen,
Unbefleckte Siegerin, Jungfrau, ...
4. Wann wir uns zum Tod bereiten,
Liebste Mutter, hilf uns streiten,
Fahr’ der Hölle durch den Sinn, ...
5. Wann wir mit der Tod’sangst ringen,
Wollst, Maria, uns beispringen,
Dass wir selig scheiden hin, ...
6. Zieht uns Gott vor Sein Gerichte,
Unsern Handel selber schlichte,
Unbeschränkte Mittlerin, ...
Abkehr von der Welt
In meinem Leben habe ich schon verschiedene Klöster "von innen" gesehen, ...
Manche Begegnungen liegen schon Jahrzehnte zurück, andere sind noch relativ "frisch".
Aus aktuellem Anlass habe ich nun beschlossen, hierzu meine Gedanken niederzuschreiben:
Abkehr von der Welt. Alles zurücklassen, sich GANZ Gott schenken.
Was aber ist Abkehr von der Welt? Ist es das, ...
- wenn in der Ökonomie des Klosters ein Radio den örtlichen Musiksender "dudelt"?
- wenn in jedem Zimmer - als Zelle kann man das nicht mehr bezeichnen - ein Fernseher steht - und der auch an Fasching läuft, wenn die Mädels auf der Bühne zur Musik die Röcke heben?
- wenn zu jedem Zimmer auch ein eigenes komplett eingerichtetes Bad mit Wanne oder Dusche gehört? Gegen eine Nasszelle mit Toilette und Waschbecken ist heutzutage wohl nichts einzuwenden.
- wenn jeder Klosterbewohner - und hier waren es Franziskaner!!!, die sich die Armut doppelt auf die "Fahne" geschrieben haben - ein monatliches Taschengeld von 400 DM (!!!) erhält? - Man bedenke hierbei, dass dieses Geld zu 100 % zum eigenen Gebrauch verwendet werden kann, da für Unterkunft, Verpflegung und Kleidung ja gesorgt ist.
- wenn jeder der Klosterbewohner einen eigenen Internetanschluss hat - Gefahr im Verzug!!! Bei aktiven Orden möchte ich gegen einen Tefonanschluss nichts sagen, das kann (vor allem bei Patres) für die Betreuten wichtig sein: einen Ansprechpartner haben, der "immer" erreichbar ist.
Liebe Leute, ...
- wo den ganzen Tag ein Radio dudelt, möchte ich nicht arbeiten. Das hält davon ab, auch zwischendrin mal an Gott zu denken ...
- einen Fernseher besitze ich nicht, weil die meisten Sender sich um Themen kümmern, die micht nicht die Bohne interessieren. Sex and crime ...
- wenn ich 400 DM für mich hätte, würde ich mir ein kleines Häuschen bauen, damit für das Alter vorsorgen.
Das Folgende scheint übertrieben, aber es ist mehr als nur bedenkenswert. Eben gerade habe ich es gelesen:
"Ich will hier erzählen, was sich mit der seligen Schwester Hyacintha Mariscotti zugetragen, die in dem Kloster des heiligen Bernardin in Viterbo ein laues Leben führte. Als sie dem P. Bianchetti, einem Franziskaner, beichten wollte, sprach der gute Pater die ernsten Worte: Sie sind eine Klosterfrau? Nun, so mögen Sie wissen, dass der Himmel nicht für eitle und hoffärtige Menschen ist. Hyacintha antwortete: So habe ich denn die Welt verlassen, um mich in die Hölle zu stürzen? Ja, erwiderte der Pater, das ist die Wohnung für solche, wie Sie sind, die im Kloster wie Weltleute leben. – Durch diese Worte erschüttert und innig ergriffen, beichtete sie unter heißen Tränen über ihren vorigen Lebenswandel ihre Sünden und fing an, den Weg der Vollkommenheit zu wandeln."
Manche Begegnungen liegen schon Jahrzehnte zurück, andere sind noch relativ "frisch".
Aus aktuellem Anlass habe ich nun beschlossen, hierzu meine Gedanken niederzuschreiben:
Abkehr von der Welt. Alles zurücklassen, sich GANZ Gott schenken.
Was aber ist Abkehr von der Welt? Ist es das, ...
- wenn in der Ökonomie des Klosters ein Radio den örtlichen Musiksender "dudelt"?
- wenn in jedem Zimmer - als Zelle kann man das nicht mehr bezeichnen - ein Fernseher steht - und der auch an Fasching läuft, wenn die Mädels auf der Bühne zur Musik die Röcke heben?
- wenn zu jedem Zimmer auch ein eigenes komplett eingerichtetes Bad mit Wanne oder Dusche gehört? Gegen eine Nasszelle mit Toilette und Waschbecken ist heutzutage wohl nichts einzuwenden.
- wenn jeder Klosterbewohner - und hier waren es Franziskaner!!!, die sich die Armut doppelt auf die "Fahne" geschrieben haben - ein monatliches Taschengeld von 400 DM (!!!) erhält? - Man bedenke hierbei, dass dieses Geld zu 100 % zum eigenen Gebrauch verwendet werden kann, da für Unterkunft, Verpflegung und Kleidung ja gesorgt ist.
- wenn jeder der Klosterbewohner einen eigenen Internetanschluss hat - Gefahr im Verzug!!! Bei aktiven Orden möchte ich gegen einen Tefonanschluss nichts sagen, das kann (vor allem bei Patres) für die Betreuten wichtig sein: einen Ansprechpartner haben, der "immer" erreichbar ist.
Liebe Leute, ...
- wo den ganzen Tag ein Radio dudelt, möchte ich nicht arbeiten. Das hält davon ab, auch zwischendrin mal an Gott zu denken ...
- einen Fernseher besitze ich nicht, weil die meisten Sender sich um Themen kümmern, die micht nicht die Bohne interessieren. Sex and crime ...
- wenn ich 400 DM für mich hätte, würde ich mir ein kleines Häuschen bauen, damit für das Alter vorsorgen.
Das Folgende scheint übertrieben, aber es ist mehr als nur bedenkenswert. Eben gerade habe ich es gelesen:
"Ich will hier erzählen, was sich mit der seligen Schwester Hyacintha Mariscotti zugetragen, die in dem Kloster des heiligen Bernardin in Viterbo ein laues Leben führte. Als sie dem P. Bianchetti, einem Franziskaner, beichten wollte, sprach der gute Pater die ernsten Worte: Sie sind eine Klosterfrau? Nun, so mögen Sie wissen, dass der Himmel nicht für eitle und hoffärtige Menschen ist. Hyacintha antwortete: So habe ich denn die Welt verlassen, um mich in die Hölle zu stürzen? Ja, erwiderte der Pater, das ist die Wohnung für solche, wie Sie sind, die im Kloster wie Weltleute leben. – Durch diese Worte erschüttert und innig ergriffen, beichtete sie unter heißen Tränen über ihren vorigen Lebenswandel ihre Sünden und fing an, den Weg der Vollkommenheit zu wandeln."
(Aus: Der vollkommene Christ
Eine ausführliche Anleitung zur christlichen Vollkommenheit. (im 1. Kapitel)
Mit Betrachtungen über das Leiden Christi, geistlichen Exercitien und den gewöhnlcihen Andachtsübungen.
Des heiligen Alphons Maria von Liguori, übersetzt und bearbeitet von einem Priester aus der Versammlung des Allerheiligsten Erlösers)
Sonntag, 22. April 2012
Reinste Jungfrau
1. Reinste Jungfrau hoch betrachtet,
So wie dir der Engel sagtet,
Dass du Mutter Gottes seist, Gottes seist,
Und empfingst vom Heiligen Geist.
2. Gottes Wille war der deine,
Und sie sprach: „Denn ich bin eine
Magd des Herrn, beständig fort, beständig fort,
Mir gescheh’ nach Deinem Wort.“
3. Und das Wort ist Fleisch geworden,
Gottes einz’ger Sohn, der dorten
In dem Himmel ewig thront, ewig thront
, Hat auch unter uns gewohnt.
4. Bitt, Maria, für die Seelen,
Die im Feuer Flammen quälen,
Führe sie dem Himmel zu, Himmel zu,
In den Frieden, in die Ruh.
So wie dir der Engel sagtet,
Dass du Mutter Gottes seist, Gottes seist,
Und empfingst vom Heiligen Geist.
2. Gottes Wille war der deine,
Und sie sprach: „Denn ich bin eine
Magd des Herrn, beständig fort, beständig fort,
Mir gescheh’ nach Deinem Wort.“
3. Und das Wort ist Fleisch geworden,
Gottes einz’ger Sohn, der dorten
In dem Himmel ewig thront, ewig thront
, Hat auch unter uns gewohnt.
4. Bitt, Maria, für die Seelen,
Die im Feuer Flammen quälen,
Führe sie dem Himmel zu, Himmel zu,
In den Frieden, in die Ruh.
Nun billig, Maria, o himmlische Zierd'
1. Nun billig, Maria, o himmlische Zierd’,
Weil dich ein jeder so hoch veneriert,
Maria singen all’, Maria loben all’
Mit schönster Musik und Trompetenschall.
2. Übernatürlich bekleidet die Sonn’,
Tritt dort mit Füßen den mächtigen Mond,
Zwölf Sternen, wer hätt’s geglaubt,
Dass Gott so viel erlaubt,
Sollten bekrönen ihr glorwürdig’s Haupt.
3. Sie ist der Kirche ihre einzige Freude,
Steht dort ganz schneeweiß und zierlich bekleidt,
Dies soll ein Zeichen sein,
Dass sie ganz makelrein
Von Erd- und andern Sünden insgemein.
4. Sie ist der Engeln ihre einzige Freud’,
Sie ist der Teufeln ihr einziges Leid,
Sie ist der Vollemon,
Sie ist der Gnadenthron;
Drum hat sie Gott erwählt zu Seinem Sohn.
5. Allzeit umgibt sie ein englischer Chor,
Tritt wie die schönste Aurora hervor,
Und tragt, o Wunder groß,
Ihr liebstes Söhnlein bloß,
Die Sonn’ der G’rechtigkeit auf ihrem Schoß.
6. Sie ist ein’ Tochter zur Ersten Person,
Sie ist ein’ Mutter zum Göttlichen Sohn,
Und was da allermeist,
Alles, was göttlich heißt,
Ein G’spons und Braut zu Dir, Heiliger Geist.
7. Nimm uns, Maria, den Feinden zum Trutz,
Allzeit unter deinen jungfräulichen Schutz,
O süß’, o milde Frau,
Treulich vom Himmel schau,
Erquicke uns mit süßem Gnadentau.
Weil dich ein jeder so hoch veneriert,
Maria singen all’, Maria loben all’
Mit schönster Musik und Trompetenschall.
2. Übernatürlich bekleidet die Sonn’,
Tritt dort mit Füßen den mächtigen Mond,
Zwölf Sternen, wer hätt’s geglaubt,
Dass Gott so viel erlaubt,
Sollten bekrönen ihr glorwürdig’s Haupt.
3. Sie ist der Kirche ihre einzige Freude,
Steht dort ganz schneeweiß und zierlich bekleidt,
Dies soll ein Zeichen sein,
Dass sie ganz makelrein
Von Erd- und andern Sünden insgemein.
4. Sie ist der Engeln ihre einzige Freud’,
Sie ist der Teufeln ihr einziges Leid,
Sie ist der Vollemon,
Sie ist der Gnadenthron;
Drum hat sie Gott erwählt zu Seinem Sohn.
5. Allzeit umgibt sie ein englischer Chor,
Tritt wie die schönste Aurora hervor,
Und tragt, o Wunder groß,
Ihr liebstes Söhnlein bloß,
Die Sonn’ der G’rechtigkeit auf ihrem Schoß.
6. Sie ist ein’ Tochter zur Ersten Person,
Sie ist ein’ Mutter zum Göttlichen Sohn,
Und was da allermeist,
Alles, was göttlich heißt,
Ein G’spons und Braut zu Dir, Heiliger Geist.
7. Nimm uns, Maria, den Feinden zum Trutz,
Allzeit unter deinen jungfräulichen Schutz,
O süß’, o milde Frau,
Treulich vom Himmel schau,
Erquicke uns mit süßem Gnadentau.
Samstag, 21. April 2012
Heil dir, Stern vom Meere
1. Heil dir, Stern vom Meere,
Gottes Mutter hehre,
Jungfrau nun und immer,
Himmelstor voll Schimmer.
2. Lass dich mit dem süßen
Engels-Ave grüßen!
Uns den Frieden spende,
Evas Namen wende.
3. Lass Verzeihung finden,
Bringe Licht uns Blinden;
Aller Übel Fluten
Wende uns zum Guten.
4. Dich als Mutter zeige;
Unser Flehen steige
Auf zu deinem Sohne,
Deiner Ehrenkrone.
5. Die du Gott gefallen,
Jungfrau, mild vor allen,
Schuldlos lass auf Erden,
Sanft und keusch uns werden.
6. Spende reines Leben,
Mach’ den Weg uns eben,
Dass in Himmelsauen
Froh wir Jesum schauen.
7. Gott, Dem Vater oben,
Christo hoch erhoben,
Und dem Geist, dem hehren,
Dreifach hohe Ehren.
Gottes Mutter hehre,
Jungfrau nun und immer,
Himmelstor voll Schimmer.
2. Lass dich mit dem süßen
Engels-Ave grüßen!
Uns den Frieden spende,
Evas Namen wende.
3. Lass Verzeihung finden,
Bringe Licht uns Blinden;
Aller Übel Fluten
Wende uns zum Guten.
4. Dich als Mutter zeige;
Unser Flehen steige
Auf zu deinem Sohne,
Deiner Ehrenkrone.
5. Die du Gott gefallen,
Jungfrau, mild vor allen,
Schuldlos lass auf Erden,
Sanft und keusch uns werden.
6. Spende reines Leben,
Mach’ den Weg uns eben,
Dass in Himmelsauen
Froh wir Jesum schauen.
7. Gott, Dem Vater oben,
Christo hoch erhoben,
Und dem Geist, dem hehren,
Dreifach hohe Ehren.
Den, dem der HImmel Ehr erweist
1. Den, Dem der Himmel Ehr’ erweist,
Dem sich die Sterne neigen,
Den, Den die Erde lobt und preist,
Dem Meer und Winde schweigen:
Dem alle Dinge dienstbar sind,
Den trägt Maria als ein Kind,
Als ein Kind, als ein Kind,
In ihrem reinen Schoße.
2. Der Sonn’ und Mond in ihrem Gleis,
Gebietet stets zu eilen,
Um so in einem steten Kreis
Die Zeit von Zeit zu teilen,
Den hat Mariens Jungfrauschaft,
Beschattet durch des Geistes Kraft,
So Mutter, doch Jungfrau,
Als ihren Sohn empfangen.
3. Der mit der Hand die Himmel wägt,
Der Schöpfer aller Dinge,
Der uns’re Welt am Finger trägt,
Der macht Sich so geringe,
Und hält es für die süß’ste Lust,
Zu ruhen unter deiner Brust,
Maria, Maria,
O höchst beglückte Mutter.
4. Ein Himmelsbot’ erklärte dir,
Du solltest Mutter werden,
Du sprachst: „Dein Wort gescheh’ in mir,
Im Himmel und auf Erden.“
So hast du aus des Geistes Kraft
Den Heiland aller Völkerschaft,
Unsern Gott, unsern Gott,
Empfangen und geboren.
5. Glorreiche Jungfrau, o wie hoch
Bist du dadurch erhoben!
Was auf der Erde wird dich doch
Zur G’nüge können loben?
Der Herr, der dir das Leben gab,
Lässt Sich zum zarten Kind herab,
O Gnade! o Liebe!
Und sauget deine Brüste.
6. Was uns der Erden Schuld beraubt,
Verführt durch Satans Tücke,
Gibst du uns, weil du fest geglaubt,
Durch deine Frucht zurücke.
Du öffnest uns das Himmelstor;
Wir können uns zum Heil empor,
O Jungfrau und Mutter!
Durch deine Fürbitt’ schwingen.
7. Du bist das Tor, durch das zur Welt
Der Gottmensch ist gekommen;
Du bist der Saal, der Ihm gefällt,
Den Er zum Sitz genommen.
Durch dich, o Jungfrau, wird das Heil
Uns armen Sterblichen zuteil.
Freuet euch, freuet euch!
Freut euch, erlöste Völker!
8. O Schöpfer, unser Gott und Herr,
Gedenk’ an Deine Liebe:
Erinn’re Dich, Grundgütigster
! Der wunderbaren Triebe,
Aus denen Du, o höchstes Gut,
Von einer reinen Jungfrau Blut,
Obgleich Gott, die Menschheit,
Die Menschheit angenommen.
9. O Mutter der Barmherzigkeit,
Maria, Trost der Sünder,
Du Helferin der Christenheit,
Schau her auf deine Kinder.
Schütz’ uns vorm Feind und an dem End’,
Wenn sich der Geist vom Leibe trennt:
Nimm ihn hin, o Mutter!
Nimm ihn in deine Hände.
10. Dir, süßer Jesus, der Du kamst
Vom Himmel unsertwegen,
Und Fleisch von einer Jungfrau nahmst,
Sei Dank und Ehr’ und Segen.
Dem Vater und dem Heil’gen Geist,
Den dort der Cherub ewig preist,
Dem sei Lob, Dem sei Lob,
Sei Lob zu allen Zeiten.
(Melodie: Mein Herz entzünd’)
Dem sich die Sterne neigen,
Den, Den die Erde lobt und preist,
Dem Meer und Winde schweigen:
Dem alle Dinge dienstbar sind,
Den trägt Maria als ein Kind,
Als ein Kind, als ein Kind,
In ihrem reinen Schoße.
2. Der Sonn’ und Mond in ihrem Gleis,
Gebietet stets zu eilen,
Um so in einem steten Kreis
Die Zeit von Zeit zu teilen,
Den hat Mariens Jungfrauschaft,
Beschattet durch des Geistes Kraft,
So Mutter, doch Jungfrau,
Als ihren Sohn empfangen.
3. Der mit der Hand die Himmel wägt,
Der Schöpfer aller Dinge,
Der uns’re Welt am Finger trägt,
Der macht Sich so geringe,
Und hält es für die süß’ste Lust,
Zu ruhen unter deiner Brust,
Maria, Maria,
O höchst beglückte Mutter.
4. Ein Himmelsbot’ erklärte dir,
Du solltest Mutter werden,
Du sprachst: „Dein Wort gescheh’ in mir,
Im Himmel und auf Erden.“
So hast du aus des Geistes Kraft
Den Heiland aller Völkerschaft,
Unsern Gott, unsern Gott,
Empfangen und geboren.
5. Glorreiche Jungfrau, o wie hoch
Bist du dadurch erhoben!
Was auf der Erde wird dich doch
Zur G’nüge können loben?
Der Herr, der dir das Leben gab,
Lässt Sich zum zarten Kind herab,
O Gnade! o Liebe!
Und sauget deine Brüste.
6. Was uns der Erden Schuld beraubt,
Verführt durch Satans Tücke,
Gibst du uns, weil du fest geglaubt,
Durch deine Frucht zurücke.
Du öffnest uns das Himmelstor;
Wir können uns zum Heil empor,
O Jungfrau und Mutter!
Durch deine Fürbitt’ schwingen.
7. Du bist das Tor, durch das zur Welt
Der Gottmensch ist gekommen;
Du bist der Saal, der Ihm gefällt,
Den Er zum Sitz genommen.
Durch dich, o Jungfrau, wird das Heil
Uns armen Sterblichen zuteil.
Freuet euch, freuet euch!
Freut euch, erlöste Völker!
8. O Schöpfer, unser Gott und Herr,
Gedenk’ an Deine Liebe:
Erinn’re Dich, Grundgütigster
! Der wunderbaren Triebe,
Aus denen Du, o höchstes Gut,
Von einer reinen Jungfrau Blut,
Obgleich Gott, die Menschheit,
Die Menschheit angenommen.
9. O Mutter der Barmherzigkeit,
Maria, Trost der Sünder,
Du Helferin der Christenheit,
Schau her auf deine Kinder.
Schütz’ uns vorm Feind und an dem End’,
Wenn sich der Geist vom Leibe trennt:
Nimm ihn hin, o Mutter!
Nimm ihn in deine Hände.
10. Dir, süßer Jesus, der Du kamst
Vom Himmel unsertwegen,
Und Fleisch von einer Jungfrau nahmst,
Sei Dank und Ehr’ und Segen.
Dem Vater und dem Heil’gen Geist,
Den dort der Cherub ewig preist,
Dem sei Lob, Dem sei Lob,
Sei Lob zu allen Zeiten.
(Melodie: Mein Herz entzünd’)
Freitag, 20. April 2012
O du Heilige
1. O du Heilige, du Jungfräuliche,
Süße Jungfrau Maria!
Mutter der Liebe,
Du rein gebliebene,
Bitt’ für uns, Maria!
V.: Bitte für uns, o heilige Gottesgebärerin.
A.: Auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.
Süße Jungfrau Maria!
Mutter der Liebe,
Du rein gebliebene,
Bitt’ für uns, Maria!
V.: Bitte für uns, o heilige Gottesgebärerin.
A.: Auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.
O Gott, Du einz'ger Quell der Güter!
1. O Gott, Du einz’ger Quell’ der Güter!
Wie reichlich schüttest Du hernieder
Die Schätze Deiner Gütigkeit;
Du zierst mit unerhörten Gnaden
Und schützest vor der Sünde Schaden
Mariens erste Lebenszeit.
2. Zwar ist ihr Eintritt in das Leben,
Gleich einer Rose, rings umgeben
Mit Dörnern – doch sie fühlt sie nicht.
Die Gnade hält das Gift zurücke,
Sie ist vom ersten Augenblicke
Ganz rein vor Gottes Angesicht.
3. Wer kann genug die Jungfrau loben?
Sie ist in Reinigkeit erhoben
Hoch über der Jungfrauen Chor.
Er tritt ihr nach nur in der Ferne,
Sie gehet über alle Sterne,
Die Königin geht allen vor.
4. Du Zuflucht der betrübten Sünder!
Du Schutzfrau deiner Pflegekinder,
Du Jungfrau, Königin der Welt!
Bring’ uns’re Wünsche hin zum Throne:
Empfiehl sie kräftig deinem Sohne;
Du bist’s, die alles uns erhält.
5. Dir, o Dreieiniger, sei Ehre,
Von uns und von dem Engelheere,
Der Du so väterlich uns liebst.
Und uns, dass bald zu dieser Erde
Der Welterlöser kommen werde,
Ein Pfand durch diese Jungfrau gibst.
Wie reichlich schüttest Du hernieder
Die Schätze Deiner Gütigkeit;
Du zierst mit unerhörten Gnaden
Und schützest vor der Sünde Schaden
Mariens erste Lebenszeit.
2. Zwar ist ihr Eintritt in das Leben,
Gleich einer Rose, rings umgeben
Mit Dörnern – doch sie fühlt sie nicht.
Die Gnade hält das Gift zurücke,
Sie ist vom ersten Augenblicke
Ganz rein vor Gottes Angesicht.
3. Wer kann genug die Jungfrau loben?
Sie ist in Reinigkeit erhoben
Hoch über der Jungfrauen Chor.
Er tritt ihr nach nur in der Ferne,
Sie gehet über alle Sterne,
Die Königin geht allen vor.
4. Du Zuflucht der betrübten Sünder!
Du Schutzfrau deiner Pflegekinder,
Du Jungfrau, Königin der Welt!
Bring’ uns’re Wünsche hin zum Throne:
Empfiehl sie kräftig deinem Sohne;
Du bist’s, die alles uns erhält.
5. Dir, o Dreieiniger, sei Ehre,
Von uns und von dem Engelheere,
Der Du so väterlich uns liebst.
Und uns, dass bald zu dieser Erde
Der Welterlöser kommen werde,
Ein Pfand durch diese Jungfrau gibst.
Donnerstag, 19. April 2012
Maria, HImmelsfreud'
1. Maria, Himmelsfreud’,
Dich will in Ewigkeit
Ich kindlich lieben.
O süße Mutter mein,
Mir tief ins Herz hinein
Bist du geschrieben.
2. Niemand vergleicht sich dir,
Der Kreaturen Zier
Bist du vor allen.
Du hast von Anbeginn
Durch deinen Muttersinn
Dem Herrn gefallen.
3. Du schaust so lieberfüllt,
So süß und muttermild
Auf meine Seele.
Zu dir, zu dir hinauf,
Im schnellen Lebenslauf
Eilt meine Seele.
4. O liebste Mutter mein,
Wann werd’ ich bei dir sein?
Wann werd’ ich sterben?
In meiner Sterbenszeit
Hilf mir, Barmherzigkeit
Bei Gott erwerben.
Dich will in Ewigkeit
Ich kindlich lieben.
O süße Mutter mein,
Mir tief ins Herz hinein
Bist du geschrieben.
2. Niemand vergleicht sich dir,
Der Kreaturen Zier
Bist du vor allen.
Du hast von Anbeginn
Durch deinen Muttersinn
Dem Herrn gefallen.
3. Du schaust so lieberfüllt,
So süß und muttermild
Auf meine Seele.
Zu dir, zu dir hinauf,
Im schnellen Lebenslauf
Eilt meine Seele.
4. O liebste Mutter mein,
Wann werd’ ich bei dir sein?
Wann werd’ ich sterben?
In meiner Sterbenszeit
Hilf mir, Barmherzigkeit
Bei Gott erwerben.
Auf das Fest Geburt Mariä
1. Lasst Christen, uns besingen heut’
Den Anfang uns’rer Fröhlichkeit:
Den Tag, der uns das Heil verspricht,
Wer freut sich und frohlocket nicht?
2. Der Tag, den uns die Jungfrau bringt,
Der ist’s, von dem die Freud’ entspringt;
Denn er verheißt uns Gott zugleich,
Der kommen wird vom Himmelreich.
3. Die Gott zur Mutter Sich gewählt,
Die ist’s, die Er wohl würdig hält,
Dass ihr Geburtstag sündenfrei,
Mit Gnaden überschüttet sei.
4. Die Weisheit bauet sich ein Haus,
Und schmücket es aufs herrlichst’ aus;
In diese schließet sie sich ein.
Sie geht daraus, bei uns zu sein.
5. O dies Gefäß der Herrlichkeit,
Das Gott, der Herr, selbst eingeweiht,
Wie köstlich ist es ausgeschmückt;
Selbst Engel schauen es entzückt.
6. Wie viele Wunderwerke sind
Versteckt bei diesem Wunderkind;
Bald breitet sich dies Wölklein aus:
Ein großer Regen wird daraus.
7. Du Tochter bist gebenedeit,
Du Wunder aller Seligkeit!
Voll bist du von der Gnadenzier,
Und keine Makel ist an dir.
8. Durch deine Fürsprach’ vor dem Herrn
Leit’ uns, o Jungfrau, als ein Stern
Zum Himmelreich, wo du schon wohnst,
Und über jeden Engel thronst.
9. Wir haben Deinen Zorn verdient,
O Jesus, weil wir Sünder sind.
Durch Deine Mutter mach aufs Neu
Von der verdienten Straf’ uns frei.
10. Damit es, Gott und Herr der Welt, In uns zu wohnen Dir gefällt,
So mach’ uns von den Sünden rein
Und lass’ uns Dir geheiligt sein.
(Melodie: Ich lieb’ Dich, Herr, und nicht darum)
Den Anfang uns’rer Fröhlichkeit:
Den Tag, der uns das Heil verspricht,
Wer freut sich und frohlocket nicht?
2. Der Tag, den uns die Jungfrau bringt,
Der ist’s, von dem die Freud’ entspringt;
Denn er verheißt uns Gott zugleich,
Der kommen wird vom Himmelreich.
3. Die Gott zur Mutter Sich gewählt,
Die ist’s, die Er wohl würdig hält,
Dass ihr Geburtstag sündenfrei,
Mit Gnaden überschüttet sei.
4. Die Weisheit bauet sich ein Haus,
Und schmücket es aufs herrlichst’ aus;
In diese schließet sie sich ein.
Sie geht daraus, bei uns zu sein.
5. O dies Gefäß der Herrlichkeit,
Das Gott, der Herr, selbst eingeweiht,
Wie köstlich ist es ausgeschmückt;
Selbst Engel schauen es entzückt.
6. Wie viele Wunderwerke sind
Versteckt bei diesem Wunderkind;
Bald breitet sich dies Wölklein aus:
Ein großer Regen wird daraus.
7. Du Tochter bist gebenedeit,
Du Wunder aller Seligkeit!
Voll bist du von der Gnadenzier,
Und keine Makel ist an dir.
8. Durch deine Fürsprach’ vor dem Herrn
Leit’ uns, o Jungfrau, als ein Stern
Zum Himmelreich, wo du schon wohnst,
Und über jeden Engel thronst.
9. Wir haben Deinen Zorn verdient,
O Jesus, weil wir Sünder sind.
Durch Deine Mutter mach aufs Neu
Von der verdienten Straf’ uns frei.
10. Damit es, Gott und Herr der Welt, In uns zu wohnen Dir gefällt,
So mach’ uns von den Sünden rein
Und lass’ uns Dir geheiligt sein.
(Melodie: Ich lieb’ Dich, Herr, und nicht darum)
Mittwoch, 18. April 2012
O Mutter der Barmherzigkeit
1. O Mutter der Barmherzigkeit,
Maria, Jungfrau rein,
Meine größte Freud’ in allem Leid,
Maria, Jungfrau rein,
Mein sich’rer Trost in aller Not,
O Sicherheit in meinem Tod.
Maria, Jungfrau rein, Maria, Jungfrau rein.
2. Ich weiß, dass der glückselig ist, Maria ...
Wem die eine Advokatin ist, Maria ...
Ach, nimm mich an in deinen Schutz,
Zu meiner armen Seele Nutz! Maria ...
3. Ach, lass mich seh’n dein Angesicht, Maria ...
Wann Leib und Seel’ in Ängsten liegt, Maria ...
Kann es nicht sein, so tröste mich
Kann’s aber sein, so bitt’ ich dich! Maria ...
4. Verwirf mich nicht, verwirf mich nicht, Maria ...
Von deinem lieben Angesicht, Maria ...
Ich stecke zwar in Sünden sehr,
Erlöse mich, ich bitt’ dich sehr! Maria ...
5. Ich bin bereit ohn’ Unterlass, Maria ...
Dein Lob zu singen ohne Maß, Maria ...
Du bist des Lob’s uns Preisens wert,
Selig, der deinen Dienst vermehrt, Maria ...
6. Ach, dass ich dich möcht’ loben sehr, Maria ...
Dies gnadenvolle, tiefe Meer, Maria ...
In allen Nöten steh’ mir bei,
Und mach’ mich aller Sünden frei! Maria ...
Maria, Jungfrau rein,
Meine größte Freud’ in allem Leid,
Maria, Jungfrau rein,
Mein sich’rer Trost in aller Not,
O Sicherheit in meinem Tod.
Maria, Jungfrau rein, Maria, Jungfrau rein.
2. Ich weiß, dass der glückselig ist, Maria ...
Wem die eine Advokatin ist, Maria ...
Ach, nimm mich an in deinen Schutz,
Zu meiner armen Seele Nutz! Maria ...
3. Ach, lass mich seh’n dein Angesicht, Maria ...
Wann Leib und Seel’ in Ängsten liegt, Maria ...
Kann es nicht sein, so tröste mich
Kann’s aber sein, so bitt’ ich dich! Maria ...
4. Verwirf mich nicht, verwirf mich nicht, Maria ...
Von deinem lieben Angesicht, Maria ...
Ich stecke zwar in Sünden sehr,
Erlöse mich, ich bitt’ dich sehr! Maria ...
5. Ich bin bereit ohn’ Unterlass, Maria ...
Dein Lob zu singen ohne Maß, Maria ...
Du bist des Lob’s uns Preisens wert,
Selig, der deinen Dienst vermehrt, Maria ...
6. Ach, dass ich dich möcht’ loben sehr, Maria ...
Dies gnadenvolle, tiefe Meer, Maria ...
In allen Nöten steh’ mir bei,
Und mach’ mich aller Sünden frei! Maria ...
Auf das Fest Opferung Mariä
1. Du, Sions Tempel, öffne dich,
Der Opferpriester schmücke sich!
Ein Opfer tritt schon wirklich nah;
Ein Opfer, dem die ganze Welt
Noch nie ein gleiches dargestellt,
Desgleichen nie der Himmel sah.
2. Kein Engel ist, der es ermisst,
Wie unbefleckt dies Opfer ist.
Wie Gott gefällig und wie rein;
Dreijährig zwar, doch wohl Verstand,
Eilt es, geführt von Gottes Hand,
Behende zu dem Tempel ein.
3. Maria, die von David stammt,
Und ganz von Liebe Gottes flammt,
Gelobet Ihm die Jungfrauschaft.
Sie will mit Leib und Seel’ allein
Dem Gott des Himmels eigen sein.
Dies tut der Liebe Gottes-Kraft.
4. Die Sünde hat sie nie befleckt,
Durch Gottes Kraft zurückgeschreckt,
Ließ sie die Jungfrau unberührt.
Gott hat sie gleich von Anfang mehr,
Als insgesamt das Engelsheer,
Mit hohen Gnaden ausgeziert.
5. Sie ist zur Weltbeherrscherin,
Zu einer Himmelskönigin,
Zur Mutter Gottes selbst ernannt.
Sie wird den Kopf der Schlange bald
Zertreten. Ihr ist die Gewalt,
Zur Hölle Schrecken, zuerkannt.
6. Dank sei dem Vater, Ehr’ und Lob,
Der dich, o Jungfrau, hoch erhob,
Zur Mutter für den ew’gen Sohn.
Dem Sohn, Der Fleisch von dir annahm,
Dem Geiste, deinem Bräutigam,
Sei Ehr’ und Preis auf Ihrem Thron.
Der Opferpriester schmücke sich!
Ein Opfer tritt schon wirklich nah;
Ein Opfer, dem die ganze Welt
Noch nie ein gleiches dargestellt,
Desgleichen nie der Himmel sah.
2. Kein Engel ist, der es ermisst,
Wie unbefleckt dies Opfer ist.
Wie Gott gefällig und wie rein;
Dreijährig zwar, doch wohl Verstand,
Eilt es, geführt von Gottes Hand,
Behende zu dem Tempel ein.
3. Maria, die von David stammt,
Und ganz von Liebe Gottes flammt,
Gelobet Ihm die Jungfrauschaft.
Sie will mit Leib und Seel’ allein
Dem Gott des Himmels eigen sein.
Dies tut der Liebe Gottes-Kraft.
4. Die Sünde hat sie nie befleckt,
Durch Gottes Kraft zurückgeschreckt,
Ließ sie die Jungfrau unberührt.
Gott hat sie gleich von Anfang mehr,
Als insgesamt das Engelsheer,
Mit hohen Gnaden ausgeziert.
5. Sie ist zur Weltbeherrscherin,
Zu einer Himmelskönigin,
Zur Mutter Gottes selbst ernannt.
Sie wird den Kopf der Schlange bald
Zertreten. Ihr ist die Gewalt,
Zur Hölle Schrecken, zuerkannt.
6. Dank sei dem Vater, Ehr’ und Lob,
Der dich, o Jungfrau, hoch erhob,
Zur Mutter für den ew’gen Sohn.
Dem Sohn, Der Fleisch von dir annahm,
Dem Geiste, deinem Bräutigam,
Sei Ehr’ und Preis auf Ihrem Thron.
Dienstag, 17. April 2012
Mein' Zuflucht alleine, Maria die Reine
1. Mein Zuflucht alleine, Maria die Reine
Von Herzen ich meine zu rufen an:
Dass sie mich regiere, und sicher mich führe,
Auch ich nicht verliere |: Die rechte Bahn. :|
2. Ach, Kron’ der Jungfrauen, mich höchstem Vertrauen,
Bitt’, wollest anschauen Die Seele mein.
Errett’ mich Elenden aus feindlichen Händen,
Tu niemals abwenden |: Die Augen dein. :|
3. Die Jesum bekennen, vor Lieb’ zu Ihm brennen,
Dich billig auch nennen Der Menschen Heil.
Drum darf ich es wagen, mein Jammer und Plagen
Dir Jungfrau zu klagen, |: Hilf mir in Eil’. :|
4. Die Sünd’ fast all’ Stunden das Herz mir verwunden,
Bin gleichsam gebunden Mit Strick und Band.
Die Welt mich belüget, das Fleisch mich betrüget,
Die Höll’ mich besieget, |: Zu meiner Schand’. :|
5. O Mutter der Gnaden, du kannst mich entladen
Von Sünden und Schaden Und aller Pein.
Tu nur Gott vortragen mein Schmerzen und Plagen,
Er kann nichts abschlagen, |: Der Mutter Sein. :|
6. Mit mir zu Gott schreie, dass Er mir verzeihe
Und Kräfte verleihe Hier in dem Streit.
Wann endlich muss sterben mir wollest erwerben,
Dass ich mög’ ererben |: Die Himmelsfreud’. :|
Von Herzen ich meine zu rufen an:
Dass sie mich regiere, und sicher mich führe,
Auch ich nicht verliere |: Die rechte Bahn. :|
2. Ach, Kron’ der Jungfrauen, mich höchstem Vertrauen,
Bitt’, wollest anschauen Die Seele mein.
Errett’ mich Elenden aus feindlichen Händen,
Tu niemals abwenden |: Die Augen dein. :|
3. Die Jesum bekennen, vor Lieb’ zu Ihm brennen,
Dich billig auch nennen Der Menschen Heil.
Drum darf ich es wagen, mein Jammer und Plagen
Dir Jungfrau zu klagen, |: Hilf mir in Eil’. :|
4. Die Sünd’ fast all’ Stunden das Herz mir verwunden,
Bin gleichsam gebunden Mit Strick und Band.
Die Welt mich belüget, das Fleisch mich betrüget,
Die Höll’ mich besieget, |: Zu meiner Schand’. :|
5. O Mutter der Gnaden, du kannst mich entladen
Von Sünden und Schaden Und aller Pein.
Tu nur Gott vortragen mein Schmerzen und Plagen,
Er kann nichts abschlagen, |: Der Mutter Sein. :|
6. Mit mir zu Gott schreie, dass Er mir verzeihe
Und Kräfte verleihe Hier in dem Streit.
Wann endlich muss sterben mir wollest erwerben,
Dass ich mög’ ererben |: Die Himmelsfreud’. :|
Auf das Fest Verkündigung Mariä
1. Adams-Kinder! Stillt das Klagen,
Hemmt die Seufzer, weinet nicht;
Freudig ist vor allen Tagen
Der, der uns das Heil verspricht.
Tief gefallen sind wir alle
Durch des Adams Missetat;
Uns zu helfen von dem Falle,
Ist, was Gott beschlossen hat.
2. Dass uns Gott erlösen wolle,
Wird der Jungfrau heute kund;
Dass sie Gott gebären solle,
Lehret sie des Engels Mund.
Jungfrau, sieh, vor allen Frauen
Fällt allein auf dich das Los.
Gottes Sohn als Mensch will bauen
Seinen Sitz in deinem Schoß.
3. Sie verwilligt – auf der Stelle
Wird in ihr, durch Gottes Macht,
Gleich als aus der reinsten Quelle,
Reines Fleisch hervorgebracht.
Der von Ewigkeit gezeuget,
Gottes Sohn, trägt in der Zeit,
Da Er von dem Throne steiget,
Dieses Kleid der Sterblichkeit.
4. Dieses Fleisch wird Er einst geben
Als ein Opfer für die Welt:
Und Sein Blut, damit wir leben,
Gibt Er einst zum Lösegeld.
Ferne von dem Vaterlande
Hatte sich mein Fuß verirrt,
Der sogar den Weg nicht kannte,
Der zur wahren Freude führt.
5. Jesus, Der herabgekommen,
Nimmt Sich meines Elends an:
Er ist selbst der Weg der Frommen,
Dem ich sicher folgen kann.
O Du Wahrheit, die verstecket
In des Fleisches Schleier ist,
Meinem Geist sei aufgedecket,
Leuchte mir, Herr Jesus Christ.
6. Du, die du dich nur willst nennen
Gottes Magd und Dienerin,
Die wir doch mit Recht erkennen
Für die Himmelskönigin!
Mutter, trag’ vor Gottes Throne
Unsere Mühseligkeit.
Bitt’ für uns bei deinem Sohne
Durch die ganze Pilgrimszeit.
(Melodie: Kommt herab, vom Himmel droben)
Hemmt die Seufzer, weinet nicht;
Freudig ist vor allen Tagen
Der, der uns das Heil verspricht.
Tief gefallen sind wir alle
Durch des Adams Missetat;
Uns zu helfen von dem Falle,
Ist, was Gott beschlossen hat.
2. Dass uns Gott erlösen wolle,
Wird der Jungfrau heute kund;
Dass sie Gott gebären solle,
Lehret sie des Engels Mund.
Jungfrau, sieh, vor allen Frauen
Fällt allein auf dich das Los.
Gottes Sohn als Mensch will bauen
Seinen Sitz in deinem Schoß.
3. Sie verwilligt – auf der Stelle
Wird in ihr, durch Gottes Macht,
Gleich als aus der reinsten Quelle,
Reines Fleisch hervorgebracht.
Der von Ewigkeit gezeuget,
Gottes Sohn, trägt in der Zeit,
Da Er von dem Throne steiget,
Dieses Kleid der Sterblichkeit.
4. Dieses Fleisch wird Er einst geben
Als ein Opfer für die Welt:
Und Sein Blut, damit wir leben,
Gibt Er einst zum Lösegeld.
Ferne von dem Vaterlande
Hatte sich mein Fuß verirrt,
Der sogar den Weg nicht kannte,
Der zur wahren Freude führt.
5. Jesus, Der herabgekommen,
Nimmt Sich meines Elends an:
Er ist selbst der Weg der Frommen,
Dem ich sicher folgen kann.
O Du Wahrheit, die verstecket
In des Fleisches Schleier ist,
Meinem Geist sei aufgedecket,
Leuchte mir, Herr Jesus Christ.
6. Du, die du dich nur willst nennen
Gottes Magd und Dienerin,
Die wir doch mit Recht erkennen
Für die Himmelskönigin!
Mutter, trag’ vor Gottes Throne
Unsere Mühseligkeit.
Bitt’ für uns bei deinem Sohne
Durch die ganze Pilgrimszeit.
(Melodie: Kommt herab, vom Himmel droben)
Montag, 16. April 2012
Hinweis für alle Marienverehrer
Damit rechtzeitig auch weniger bekannte Marienlieder - leider wie immer ohne Noten - zur Verfügung stehen, werde ich im Folgenden bis zum 30. April solche hier veröffentlichen.
Einen kleinen Vorgeschmack gab's ja schon am 9. April ...
Einen kleinen Vorgeschmack gab's ja schon am 9. April ...
Ad multos annos!!!
Gottes reichen Segen!!!
Ich weiß, heiliger Vater, Sie werden diese Worte, die ich Ihnen hier schreibe, niemals lesen ...
Doch mein Gebet wird Sie erreichen.
Wir sitzen alle im Beiboot Petri - heute, dankenswerterweise, als Beifahrer der Beifahrer.
Viel Kraft für Ihre Arbeit und nochmals:
Gottes reichen Segen!!!
Ich weiß, heiliger Vater, Sie werden diese Worte, die ich Ihnen hier schreibe, niemals lesen ...
Doch mein Gebet wird Sie erreichen.
Wir sitzen alle im Beiboot Petri - heute, dankenswerterweise, als Beifahrer der Beifahrer.
Viel Kraft für Ihre Arbeit und nochmals:
Gottes reichen Segen!!!
Sonntag, 15. April 2012
Warum ich für die Mundkommunion bin
... und da gibt's wohl noch einen, der so denkt wie ich: Den Herrn Alipius.
DANKE für diesen Beitrag!!!
DANKE für diesen Beitrag!!!
Samstag, 14. April 2012
Novene zur göttlichen Barmherzigkeit - 9. Tag
Neunter Tag (Samstag)
Worte des Heilands: „Bringe Mir heute die lauen Seelen und tauche sie ein in das Meer Meiner Barmherzigkeit. Diese Seelen verwunden Mein Herz am schmerzlichsten. Vor ihnen ekelte Mir am meisten im Ölgarten und sie ent-rissen mir die Klage: „Vater, lass diesen Kelch an Mir vorübergehen! Jedoch nicht Mein, sondern Dein Wille geschehe!“ Für sie ist meine Barmherzigkeit die letzte Rettung.“
Beten wir für die lauen Seelen:
Barmherziger Heiland, Du bist die Güte selbst, nimm in den Schutz Deines barmherzigen Herzens alle lauen Seelen. Mögen die eisigen Seelen - der Fäulnis des Todes gleich und Dich bisher mit Abscheu erfüllend - sich erwärmen am Feuer Deiner reinen Liebe. O mitleidigster Jesus, gebrauche Deine Barmherzigkeit und nimm sie auf in den Brennpunkt Deiner Liebe, damit auch sie, von neuem Eifer beseelt, Dir dienen mögen.
Ewiger Vater, blicke gnädig herab auf die lauen Seelen, die ja auch Gegenstand der Liebe des barmherzigen Herzens Deines Sohnes, unseres Erlösers, sind. Gott der Barmherzigkeit und allen Trostes, wir bitten durch die Verdienste des ganzen Lebens und Leidens Deines Sohnes sowie durch Seinen dreistündigen Todeskampf am Kreuze, entflamme sie in Liebe, damit sie aufs neue die Erhabenheit Deiner Barmherzigkeit verherrlichen in alle Ewigkeit. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Worte des Heilands: „Bringe Mir heute die lauen Seelen und tauche sie ein in das Meer Meiner Barmherzigkeit. Diese Seelen verwunden Mein Herz am schmerzlichsten. Vor ihnen ekelte Mir am meisten im Ölgarten und sie ent-rissen mir die Klage: „Vater, lass diesen Kelch an Mir vorübergehen! Jedoch nicht Mein, sondern Dein Wille geschehe!“ Für sie ist meine Barmherzigkeit die letzte Rettung.“
Beten wir für die lauen Seelen:
Barmherziger Heiland, Du bist die Güte selbst, nimm in den Schutz Deines barmherzigen Herzens alle lauen Seelen. Mögen die eisigen Seelen - der Fäulnis des Todes gleich und Dich bisher mit Abscheu erfüllend - sich erwärmen am Feuer Deiner reinen Liebe. O mitleidigster Jesus, gebrauche Deine Barmherzigkeit und nimm sie auf in den Brennpunkt Deiner Liebe, damit auch sie, von neuem Eifer beseelt, Dir dienen mögen.
Ewiger Vater, blicke gnädig herab auf die lauen Seelen, die ja auch Gegenstand der Liebe des barmherzigen Herzens Deines Sohnes, unseres Erlösers, sind. Gott der Barmherzigkeit und allen Trostes, wir bitten durch die Verdienste des ganzen Lebens und Leidens Deines Sohnes sowie durch Seinen dreistündigen Todeskampf am Kreuze, entflamme sie in Liebe, damit sie aufs neue die Erhabenheit Deiner Barmherzigkeit verherrlichen in alle Ewigkeit. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Freitag, 13. April 2012
Novene zur göttlichen Barmherzigkeit - 8. Tag
Achter Tag (Freitag)
Worte des Heilands: „Bringe Mir heute die Seelen im Fegefeuer und versenke sie in den Abgrund Meiner Barmherzigkeit, damit die Ströme Meines Blutes ihre Leiden lindern! Alle diese Seelen sind Mir teuer, während sie der göttlichen Gerechtigkeit Genüge tun. Ihr habt die Möglichkeit, ihnen Linderung zu verschaffen, indem ihr aus den Schätzen der Kirche schöpft durch Ablässe und Opfer der Wiedergutmachung.
O könntet ihr doch ihre Qualen sehen, ihr würdet nicht aufhören, ihnen das Almosen eures Gebetes zukommen zu lassen und ihre Schuld an Meine Barmherzigkeit abzuzahlen.“
Beten wir für die Armen Seelen im Fegefeuer:
Barmherziger Heiland, Du hast gesagt: „Seid barmherzig, wie Mein Vater barmherzig ist.“ Wir bitten Dich, nimm in Dein liebevolles Herz die Armen Seelen im Fegefeuer, welche Dir so teuer sind und der göttlichen Gerechtigkeit genüge tun. Mögen die Ströme des Blutes und Wassers, die aus Deinem verwundeten Herzen quellen, die Flammen des Fegefeuers löschen, damit sich auch dort die Macht Deiner Barmherzigkeit kundtue.
Ewiger Vater, sieh mit Deinen barmherzigen Augen herab auf die Seelen im Fegfeuer, und um der schmerzhaften Leiden unseres Heilands und um der Bitterkeit willen, die in jenen Stunden Sein Heiligstes Herz erfüllt hat, zeige Dein Erbarmen denen, die unter Deinem gerechten Blick stehen. Wir bitten Dich, Du mögest auf diese Seelen nur durch die Wunden Deines geliebten Sohnes herabschauen, überzeugt, dass Deine Güte und Barmherzigkeit ohne Grenzen ist.
Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Worte des Heilands: „Bringe Mir heute die Seelen im Fegefeuer und versenke sie in den Abgrund Meiner Barmherzigkeit, damit die Ströme Meines Blutes ihre Leiden lindern! Alle diese Seelen sind Mir teuer, während sie der göttlichen Gerechtigkeit Genüge tun. Ihr habt die Möglichkeit, ihnen Linderung zu verschaffen, indem ihr aus den Schätzen der Kirche schöpft durch Ablässe und Opfer der Wiedergutmachung.
O könntet ihr doch ihre Qualen sehen, ihr würdet nicht aufhören, ihnen das Almosen eures Gebetes zukommen zu lassen und ihre Schuld an Meine Barmherzigkeit abzuzahlen.“
Beten wir für die Armen Seelen im Fegefeuer:
Barmherziger Heiland, Du hast gesagt: „Seid barmherzig, wie Mein Vater barmherzig ist.“ Wir bitten Dich, nimm in Dein liebevolles Herz die Armen Seelen im Fegefeuer, welche Dir so teuer sind und der göttlichen Gerechtigkeit genüge tun. Mögen die Ströme des Blutes und Wassers, die aus Deinem verwundeten Herzen quellen, die Flammen des Fegefeuers löschen, damit sich auch dort die Macht Deiner Barmherzigkeit kundtue.
Ewiger Vater, sieh mit Deinen barmherzigen Augen herab auf die Seelen im Fegfeuer, und um der schmerzhaften Leiden unseres Heilands und um der Bitterkeit willen, die in jenen Stunden Sein Heiligstes Herz erfüllt hat, zeige Dein Erbarmen denen, die unter Deinem gerechten Blick stehen. Wir bitten Dich, Du mögest auf diese Seelen nur durch die Wunden Deines geliebten Sohnes herabschauen, überzeugt, dass Deine Güte und Barmherzigkeit ohne Grenzen ist.
Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Donnerstag, 12. April 2012
Novene zur göttlichen Barmherzigkeit - 7. Tag
Siebter Tag (Donnerstag)
Worte des Heilands: „Bringe mir heute diejenigen Seelen, welche Meine Barmherzigkeit ganz besonders verehren und verherrlichen. Diese Seelen nehmen am meisten Anteil an Meinem Leiden und drangen am tiefsten in Meinen Geist ein. Sie sind lebendige Abbilder Meines barmherzigen Herzens. Diese Seelen werden im kommenden Leben in besonderem Glanz erscheinen und keiner wird der Hölle anheimfallen. In der Todesstunde werde Ich ihnen allen beistehen.“
Beten wir für diejenigen, welche die göttliche Barmherzigkeit verehren und verherrlichen:
Barmherziger Heiland, nimm in den Schutz Deines Heiligsten Herzens alle jene, welche die Größe Deiner Barmherzigkeit verehren und verbreiten. Versehen mit der Kraft Gottes selbst, immer auf Ihn vertrauend, dem Willen Gottes gefügig, tragen sie auf ihren Schultern die ganze Menschheit und erlangen ihr unaufhörlich Gnade und Verzeihung vom himmlischen Vater. Mögen sie in ihrem Eifer bis zum Ende nie erlahmen. In ihrer Todesstunde sei ihnen nicht Richter, sondern barmherziger Erlöser.
Ewiger Vater, blicke gnädig hernieder auf die Seelen, welche besonders Deine unerforschliche und unbegreifliche Barmherzigkeit verehren und verherrlichen. Eingeschlossen im Herzen Deines Sohnes, sind sie wie ein lebendiges Evangelium. Ihre Hände sind voller Barmherzigkeit und ihre von Freude überströmende Seele singt Deinen Ruhmgesang. Milder Gott, schenke ihnen Barmherzigkeit nach dem Maße ihres Vertrauens, damit sich das Versprechen unseres Erlösers erfülle, dass Du diejenigen ihr Leben lang beschützt und sie in ihrer Todesstunde verteidigst, welche das Mysterium Deiner Barmherzigkeit verehren und verbreiten. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Worte des Heilands: „Bringe mir heute diejenigen Seelen, welche Meine Barmherzigkeit ganz besonders verehren und verherrlichen. Diese Seelen nehmen am meisten Anteil an Meinem Leiden und drangen am tiefsten in Meinen Geist ein. Sie sind lebendige Abbilder Meines barmherzigen Herzens. Diese Seelen werden im kommenden Leben in besonderem Glanz erscheinen und keiner wird der Hölle anheimfallen. In der Todesstunde werde Ich ihnen allen beistehen.“
Beten wir für diejenigen, welche die göttliche Barmherzigkeit verehren und verherrlichen:
Barmherziger Heiland, nimm in den Schutz Deines Heiligsten Herzens alle jene, welche die Größe Deiner Barmherzigkeit verehren und verbreiten. Versehen mit der Kraft Gottes selbst, immer auf Ihn vertrauend, dem Willen Gottes gefügig, tragen sie auf ihren Schultern die ganze Menschheit und erlangen ihr unaufhörlich Gnade und Verzeihung vom himmlischen Vater. Mögen sie in ihrem Eifer bis zum Ende nie erlahmen. In ihrer Todesstunde sei ihnen nicht Richter, sondern barmherziger Erlöser.
Ewiger Vater, blicke gnädig hernieder auf die Seelen, welche besonders Deine unerforschliche und unbegreifliche Barmherzigkeit verehren und verherrlichen. Eingeschlossen im Herzen Deines Sohnes, sind sie wie ein lebendiges Evangelium. Ihre Hände sind voller Barmherzigkeit und ihre von Freude überströmende Seele singt Deinen Ruhmgesang. Milder Gott, schenke ihnen Barmherzigkeit nach dem Maße ihres Vertrauens, damit sich das Versprechen unseres Erlösers erfülle, dass Du diejenigen ihr Leben lang beschützt und sie in ihrer Todesstunde verteidigst, welche das Mysterium Deiner Barmherzigkeit verehren und verbreiten. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Mittwoch, 11. April 2012
Derzeit ...
... auf der Seite des Liborius-Wagner-Kreises:
Die angemessene Haltung beim Kommunionempfang
Link zum LWK rechts in der Spalte unterhalb der Blogs.
Nimm dir Zeit und stöbere dort ein wenig ...
empfiehlt
Eugenie Roth
Die angemessene Haltung beim Kommunionempfang
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empfiehlt
Eugenie Roth
Novene zur göttlichen Barmherzigkeit - 6. Tag
Sechster Tag (Mittwoch)
Worte des Heilands: „Bringe Mir heute die sanftmütigen und demütigen Seelen sowie die der kleinen Kinder. Tauche sie ein in Meine Barmherzigkeit. Sie sind Meinem Herzen am ähnlichsten und sie stärkten Mich in Meinem schmerzhaften Todeskampf. Damals sah Ich sie gleich Engeln auf Erden Meine Altäre bewachen. Auf sie werde Ich also Fluten von Gnaden gießen, denn nur die demütige Seele, in welche Ich Mein ganzes Vertrauen setze, ist imstande, meine Gaben zu empfangen.“
Beten wir für die Kinder und die demütigen Seelen:
Barmherziger Jesus, Du hast gesagt: „Lernet von Mir, denn Ich bin sanftmütig und demütig von Herzen.“ Nimm in Deinen Schutz die Seelen der kleinen Kinder und die Seelen derer, die wie jene sanftmütig und demütig sind. Sie sind wie duftende Blumen vor dem göttlichen Throne, wo Gott sich am Wohlgeruch ihrer Tugend erfreut. Verschließe diese Seelen in Deinem Herzen, wo sie unaufhörlich die Liebe und Barmherzigkeit Gottes lobpreisen.
Ewiger Vater, voll Freude schaust Du auf die Seelen der Sanftmütigen und Demütigen und die der kleinen Kinder. Sie sind dem Herzen Deines Sohnes besonders teuer. Durch ihre Eigenschaft sind sie Jesus so ähnlich und besitzen dadurch unvergleichliche Kraft vor Deinem Throne. Wir bitten Dich, allgütiger Vater, um der Genugtuung willen, segne die ganze Welt, damit wir unaufhörlich Deine Barmherzigkeit preisen. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Worte des Heilands: „Bringe Mir heute die sanftmütigen und demütigen Seelen sowie die der kleinen Kinder. Tauche sie ein in Meine Barmherzigkeit. Sie sind Meinem Herzen am ähnlichsten und sie stärkten Mich in Meinem schmerzhaften Todeskampf. Damals sah Ich sie gleich Engeln auf Erden Meine Altäre bewachen. Auf sie werde Ich also Fluten von Gnaden gießen, denn nur die demütige Seele, in welche Ich Mein ganzes Vertrauen setze, ist imstande, meine Gaben zu empfangen.“
Beten wir für die Kinder und die demütigen Seelen:
Barmherziger Jesus, Du hast gesagt: „Lernet von Mir, denn Ich bin sanftmütig und demütig von Herzen.“ Nimm in Deinen Schutz die Seelen der kleinen Kinder und die Seelen derer, die wie jene sanftmütig und demütig sind. Sie sind wie duftende Blumen vor dem göttlichen Throne, wo Gott sich am Wohlgeruch ihrer Tugend erfreut. Verschließe diese Seelen in Deinem Herzen, wo sie unaufhörlich die Liebe und Barmherzigkeit Gottes lobpreisen.
Ewiger Vater, voll Freude schaust Du auf die Seelen der Sanftmütigen und Demütigen und die der kleinen Kinder. Sie sind dem Herzen Deines Sohnes besonders teuer. Durch ihre Eigenschaft sind sie Jesus so ähnlich und besitzen dadurch unvergleichliche Kraft vor Deinem Throne. Wir bitten Dich, allgütiger Vater, um der Genugtuung willen, segne die ganze Welt, damit wir unaufhörlich Deine Barmherzigkeit preisen. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Dienstag, 10. April 2012
Wer wünscht sich das nicht?
Infos zu einem Koran in jedem Haushalt gibt's hier.
Leute, NEHMT den Koran, der euch geschenkt wird
- und vergleicht ihn von Kopf bis Fuß mit der Bibel.
Und dann denkt gut nach, wohin ihr euch wenden möchtet ...
- und vergleicht ihn von Kopf bis Fuß mit der Bibel.
Und dann denkt gut nach, wohin ihr euch wenden möchtet ...
Novene zur göttlichen Barmherzigkeit - 5. Tag
Fünfter Tag (Dienstag)
Worte des Heilands: „Führe Mir heute die Seelen der Ketzer und Abtrünnigen: Tauche sie ein in das Meer Meiner Barmherzigkeit. Sie waren es, die Meinen Leib und Mein Herz, also die Kirche, während Meines bitteren Leidens zerfleischten. Wenn sie aber in den Schoß der Kirche zurückkehren, heilen sie Meine Wunden und ich empfinde Trost in Meinem Leiden.“
Beten wir für die im Glauben Irrenden:
Barmherziger Jesus, Du bist die Güte selbst und versagst keinem das Licht, wenn er es von Dir erbittet. Nimm alle Ketzer und Abtrünnigen und im Glauben Irrenden auf in Dein barmherziges Herz. Durch Dein Licht führe sie in den Schoß der Kirche, Verweise sie nicht aus Deinem Schutz, sondern hilf, dass auch sie die Freigebigkeit Deiner Barmherzigkeit loben.
Ewiger Vater, blicke gnädig herab auf die Seelen der Ketzer und Abtrünnigen, welche verstockt, in ihren Fehlern verharrend, Deine Gnaden missbraucht haben. Schaue nicht auf ihre Bosheit, sondern auf die Liebe und das Leiden Deines Sohnes. Gib, dass sie bald zur Herde zurückkommen und zusammen mit uns Deine Barmherzigkeit ewig verherrlichen. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Worte des Heilands: „Führe Mir heute die Seelen der Ketzer und Abtrünnigen: Tauche sie ein in das Meer Meiner Barmherzigkeit. Sie waren es, die Meinen Leib und Mein Herz, also die Kirche, während Meines bitteren Leidens zerfleischten. Wenn sie aber in den Schoß der Kirche zurückkehren, heilen sie Meine Wunden und ich empfinde Trost in Meinem Leiden.“
Beten wir für die im Glauben Irrenden:
Barmherziger Jesus, Du bist die Güte selbst und versagst keinem das Licht, wenn er es von Dir erbittet. Nimm alle Ketzer und Abtrünnigen und im Glauben Irrenden auf in Dein barmherziges Herz. Durch Dein Licht führe sie in den Schoß der Kirche, Verweise sie nicht aus Deinem Schutz, sondern hilf, dass auch sie die Freigebigkeit Deiner Barmherzigkeit loben.
Ewiger Vater, blicke gnädig herab auf die Seelen der Ketzer und Abtrünnigen, welche verstockt, in ihren Fehlern verharrend, Deine Gnaden missbraucht haben. Schaue nicht auf ihre Bosheit, sondern auf die Liebe und das Leiden Deines Sohnes. Gib, dass sie bald zur Herde zurückkommen und zusammen mit uns Deine Barmherzigkeit ewig verherrlichen. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Montag, 9. April 2012
Jungfrau, wir dich grüßen
1. Jungfrau, wir dich grüßen,
O Maria, hilf’ uns all’, hier in diesem Jammertal.
Fallen dir zu Füßen.
O Maria, hilf’ uns all’, hier in diesem Jammertal.
2. Woll’st uns Hilf’ verleihen, O Maria, hilf uns all’ ...
Von dem Fluch befreien. O Maria ...
3. Durch dein’ große Güte, O Maria, ...
Jungfrau, uns behüte. O ...
4. Aus der Sünden Ketten, O ...
Wollest uns erretten. ...
5. Hilf in schweren Kriegen, ...
Uns die Feind’ besiegen.
6. Wann in Teurungszeiten, ...
Wir viel Kummer leiden: ...
7. Wann die Pest regieret, ...
Und zum Tod uns führet: ...
8. Wann die Frucht der Erden,
Nicht will wachsend werden:
9. Wann wir müssen sterben,
Hilf uns, Gnad’ erwerben.
10. Wann die Augen brechen,
Der Mund nicht kann sprechen:
11. Wann die Seel’ wird scheiden,
Wollest sie begleiten.
12. Hilf uns all’ auf Erden,
Dass wir selig werden.
O Maria, hilf’ uns all’, hier in diesem Jammertal.
Fallen dir zu Füßen.
O Maria, hilf’ uns all’, hier in diesem Jammertal.
2. Woll’st uns Hilf’ verleihen, O Maria, hilf uns all’ ...
Von dem Fluch befreien. O Maria ...
3. Durch dein’ große Güte, O Maria, ...
Jungfrau, uns behüte. O ...
4. Aus der Sünden Ketten, O ...
Wollest uns erretten. ...
5. Hilf in schweren Kriegen, ...
Uns die Feind’ besiegen.
6. Wann in Teurungszeiten, ...
Wir viel Kummer leiden: ...
7. Wann die Pest regieret, ...
Und zum Tod uns führet: ...
8. Wann die Frucht der Erden,
Nicht will wachsend werden:
9. Wann wir müssen sterben,
Hilf uns, Gnad’ erwerben.
10. Wann die Augen brechen,
Der Mund nicht kann sprechen:
11. Wann die Seel’ wird scheiden,
Wollest sie begleiten.
12. Hilf uns all’ auf Erden,
Dass wir selig werden.
Novene zur göttlichen Barmherzigkeit - 4. Tag
Vierter Tag (Ostermontag)
Worte des Heilands: „Heute führe Mir die Heiden zu und diejenigen, welche Mich noch nicht kennen. Während Meines bitteren Leidens habe ich auch ihrer gedacht und ihr später Eifer tröstete Mein Herz. Tauche sie nun ein in den Ozean Meiner Barmherzigkeit.“
Beten wir für die Heiden und Ungläubigen:
Barmherziger Heiland, Du Licht der Welt, nimm die Seelen aller Heiden und Ungläubigen, welche Dich noch nicht kennen, auf in den Hort Deines allbarm-herzigen Herzens. Möge das Licht Deiner Gnade sie erleuchten, damit sie zusammen mit uns die Herrlichkeit Deiner Barmherzigkeit ewig loben.
Ewiger Vater, blicke gnädig herab auf die Seelen der Heiden und all derer, welche Dich noch nicht kennen. Auch sie sind im barmherzigen Herzen Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, eingeschlossen. Führe sie Dir zu im Lichte des Evangeliums, damit auch ihnen das Glück, Dich zu lieben, zuteil werde. Mach, dass sie die Freigebigkeit Deiner Barmherzigkeit ewig loben. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Worte des Heilands: „Heute führe Mir die Heiden zu und diejenigen, welche Mich noch nicht kennen. Während Meines bitteren Leidens habe ich auch ihrer gedacht und ihr später Eifer tröstete Mein Herz. Tauche sie nun ein in den Ozean Meiner Barmherzigkeit.“
Beten wir für die Heiden und Ungläubigen:
Barmherziger Heiland, Du Licht der Welt, nimm die Seelen aller Heiden und Ungläubigen, welche Dich noch nicht kennen, auf in den Hort Deines allbarm-herzigen Herzens. Möge das Licht Deiner Gnade sie erleuchten, damit sie zusammen mit uns die Herrlichkeit Deiner Barmherzigkeit ewig loben.
Ewiger Vater, blicke gnädig herab auf die Seelen der Heiden und all derer, welche Dich noch nicht kennen. Auch sie sind im barmherzigen Herzen Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, eingeschlossen. Führe sie Dir zu im Lichte des Evangeliums, damit auch ihnen das Glück, Dich zu lieben, zuteil werde. Mach, dass sie die Freigebigkeit Deiner Barmherzigkeit ewig loben. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Sonntag, 8. April 2012
Neue Benutzer-Oberfläche bei Blogger
... wer kann mir sagen, wie ich die Absätze, die ich im Text mache, auch auf das Blog bekomme und nicht nur im Entwurf?
DANKE.
und DANK an den Morgenländer, der mich drauf gebracht hat wie's geht:
Habe die Buchstabenkombination - nachdem diese in seinem Kommentar einen Absatz kreiert hat, statt selbst zu erscheinen, einfach aus einem ältern Beitrag kopiert.
und DANK an den Morgenländer, der mich drauf gebracht hat wie's geht:
Habe die Buchstabenkombination - nachdem diese in seinem Kommentar einen Absatz kreiert hat, statt selbst zu erscheinen, einfach aus einem ältern Beitrag kopiert.
Christus ist auferstanden?
Zu diesem Titel, den der frische Wind geschrieben hat, möchte ich auf folgendes Buch hinweisen. In ihm ist ein bestimmten Abschnitten die Rede von einem "Christos" - in außerbiblischen Dokumenten.
Und: Welche menschliche (!) Institution hält so lange durch, wie diese allzumenschliche, aber dennoch (nicht nur) meiner Meinung nach von Gott gestiftete katholische Kirche?
Hier der Buchtitel:
Kirchengeschichte aus erster Hand, Arena Verlag 1964, 1. Auflage 1964
Sammlung außerbiblischer Dokumente, in denen - je nach Wissen des Verfassers - über Jesus Christus berichtet wird. Für an Geschichte Interessierte durchaus lesenswert!!
Achtung! Das Buch hat 511 Seiten!
JA!!! Christus ist auferstanden!
Surrexit Domine vere!!!
Gesegnete Ostern!!!
Und: Welche menschliche (!) Institution hält so lange durch, wie diese allzumenschliche, aber dennoch (nicht nur) meiner Meinung nach von Gott gestiftete katholische Kirche?
Hier der Buchtitel:
Kirchengeschichte aus erster Hand, Arena Verlag 1964, 1. Auflage 1964
Sammlung außerbiblischer Dokumente, in denen - je nach Wissen des Verfassers - über Jesus Christus berichtet wird. Für an Geschichte Interessierte durchaus lesenswert!!
Achtung! Das Buch hat 511 Seiten!
JA!!! Christus ist auferstanden!
Surrexit Domine vere!!!
Gesegnete Ostern!!!
Novene zur göttlichen Barmherzigkeit - 3. Tag
Dritter Tag (Ostersonntag)
Worte des Heilands: „Heute führe Mir alle treuen und frommen Seelen zu: tauche sie ein in den Ozean Meiner Barmherzigkeit. Diese Seelen stärkten mich auf Meinem Leidensweg, sie waren der Tropfen Trost im Meer der Bitternis.“
Beten wir für die treuen Christen:
Barmherziger Jesus, der Du die Gnadenschätze Deiner Barmherzigkeit im Übermaß allen Menschen schenkst, nimm alle treuen Christen in das Heim Deines heiligsten Herzens auf und verweise uns daraus in Ewigkeit nie. Wir flehen zu Dir in Deiner unbegreiflichen Liebe zum Himmlischen Vater und zu uns, welche Dein Herz verzehrt.
Ewiger Vater, schau mit liebenden Augen auf die treuen Seelen, das Erbe Deines Sohnes und durch die Verdienste Seines bitteren Leidens gewähre ihnen Deinen Segen und umgib sie mit Deinem Schutz auf ewig. Laß nie zu, daß sie die Liebe und den Schatz des heiligen Glaubens verlieren, sondern gib, dass sie im Verein mit allen Engeln und Heiligen Deine Barmherzigkeit ewig loben. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Worte des Heilands: „Heute führe Mir alle treuen und frommen Seelen zu: tauche sie ein in den Ozean Meiner Barmherzigkeit. Diese Seelen stärkten mich auf Meinem Leidensweg, sie waren der Tropfen Trost im Meer der Bitternis.“
Beten wir für die treuen Christen:
Barmherziger Jesus, der Du die Gnadenschätze Deiner Barmherzigkeit im Übermaß allen Menschen schenkst, nimm alle treuen Christen in das Heim Deines heiligsten Herzens auf und verweise uns daraus in Ewigkeit nie. Wir flehen zu Dir in Deiner unbegreiflichen Liebe zum Himmlischen Vater und zu uns, welche Dein Herz verzehrt.
Ewiger Vater, schau mit liebenden Augen auf die treuen Seelen, das Erbe Deines Sohnes und durch die Verdienste Seines bitteren Leidens gewähre ihnen Deinen Segen und umgib sie mit Deinem Schutz auf ewig. Laß nie zu, daß sie die Liebe und den Schatz des heiligen Glaubens verlieren, sondern gib, dass sie im Verein mit allen Engeln und Heiligen Deine Barmherzigkeit ewig loben. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Samstag, 7. April 2012
Quellenangabe für die Betrachtungen
Quelle für alle 40 Betrachtungen: P. Martin von Cochem, Der große Myrrhengarten des bittern Leidens, 21. Auflage, 1870, Paderborn, Verlag Schöningh
Novene zur göttlichen Barmherzigkeit - 2. Tag
Zweiter Tag (Karsamstag)
Worte des Heilands: „Heute führe mir alle Priester und gottgeweihten Seelen zu: tauche sie ein in Meine abgrundtiefe Barmherzigkeit. Sie gaben Mir die Kraft, Mein bitteres Leiden durchzustehen. Wie durch Kanäle wird sich durch sie Meine Barmherzigkeit über die ganze Menschheit ergießen.“
Beten wir für die Priester und Ordensleute:
Barmherziger Jesus, von dem alles Gute kommt, vermehre die Gnade in den Seelen der Priester und Ordensleute, damit sie würdig und voll Vertrauen alle Werke der Barmherzigkeit verrichten und dass sie durch Wort und Tat ihre Nächsten dem Vater der Barmherzigkeit im Himmel zuführen und Ihn verherrlichen wie es Ihm gebührt.
Ewiger Vater, wirf einen mitleidigen Blick auf die Auserwählten Deines Weinberges, die Priester und Ordensleute und lass ihnen die Gnade Deines Segens zukommen. Durch die Güte des Herzens Jesu schenke ihnen Licht und Kraft, damit sie die Menschen auf den Weg des Heils lenken mögen, um mit ihnen in Ewigkeit Deine grenzenlose Barmherzigkeit zu verherrlichen. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Worte des Heilands: „Heute führe mir alle Priester und gottgeweihten Seelen zu: tauche sie ein in Meine abgrundtiefe Barmherzigkeit. Sie gaben Mir die Kraft, Mein bitteres Leiden durchzustehen. Wie durch Kanäle wird sich durch sie Meine Barmherzigkeit über die ganze Menschheit ergießen.“
Beten wir für die Priester und Ordensleute:
Barmherziger Jesus, von dem alles Gute kommt, vermehre die Gnade in den Seelen der Priester und Ordensleute, damit sie würdig und voll Vertrauen alle Werke der Barmherzigkeit verrichten und dass sie durch Wort und Tat ihre Nächsten dem Vater der Barmherzigkeit im Himmel zuführen und Ihn verherrlichen wie es Ihm gebührt.
Ewiger Vater, wirf einen mitleidigen Blick auf die Auserwählten Deines Weinberges, die Priester und Ordensleute und lass ihnen die Gnade Deines Segens zukommen. Durch die Güte des Herzens Jesu schenke ihnen Licht und Kraft, damit sie die Menschen auf den Weg des Heils lenken mögen, um mit ihnen in Ewigkeit Deine grenzenlose Barmherzigkeit zu verherrlichen. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Karsamstag
40. Wie der Leichnam Christi begraben wurde
Von dem Orte des Begräbnisses ist zu wissen, dass Christus in einem schönen Garten, welcher einem edlen Ratsherren, Joseph von Arimathia, gehörte, begraben worden ist. In diesem Garten war ein hoher Felsen, worin Joseph sich selbst ein herrliches Grab hatte aushauen lassen. Es war eine runde Höhle und so hoch, dass ein aufrechtstehender Mensch mit der Hand kaum an die Decke reichen konnte. Gegen Mitternacht war in dieser Höhle ein Grab aus demselben Felsen ausgehauen, sieben Schuh lang, drei breit und vier hoch. Das Grab war rückwärts hart an dem Felsen, so dass man nicht rund umher gehen konnte, vorn aber war so viel Platz in der Höhle, dass acht Menschen vor dem Grabe stehen konnten. Die Farbe des Felsens war rot und weiß vermischt. Die Tür war gegen Sonnenaufgang, gegen die Stadt Jerusalem zu, und so niedrig, dass man sich bücken musste, um hineinzukommen.
Als der Leib Christi ganz eingewickelt war, legten Joseph und Nikodemus denselben auf eine Totenbahre, welche sie zu diesem Zwecke mitgebracht hatten, hoben sie von der Erde auf ihre Schultern und trugen den Hl. Leichnam zu Grabe. Hinter der Leiche ging die betrübteste Mutter, und nach ihr der Hl. Johannes. Dann kamen Maria Kleophä, Salome, Magdalena, Martha, Veronika und Andere, endlich folgten der Hauptmann und etliche fromme Soldaten, die sich im Leiden Christi bekehrt hatten. Dies war der traurige Leichenzug unsers Heilandes.
Nun komme und beherzige den Jammer, welcher sich erhob, als dieser Zug sich in Bewegung setzte. Die Erfahrung lehrt, dass, wenn einer treuen Mutter ihr einziges Kind stirbt, sie es ungeachtet aller Bitterkeit dennoch für einigen Trost hält, wenn sie den Leichnam bei sich im Hause hat. So wie man aber die Leiche fortträgt, ach, wie wird ihr Herz bewegt, und wie jammert und wehklaget sie so erbärmlich! Kein Tag in ihrem Leben ist ihr schrecklicher vorgekommen, als dieser; denn sie weiß, dass sie jetzt dasjenige verliert, was sie nicht wieder erlangen kann. So erging es auch der armen verlassenen Mutter Gottes. So lange sie ihren Sohn noch vor Augen hatte, besaß sie noch einen schwachen Trost; da man ihr ihn aber nunmehr wegnahm, war ihr Jammer unaussprechlich.
Sie wusste zwar wohl, dass ihr Sohn am dritten Tage wieder auferstehen werde; allein in der gegenwärtigen Lage fiel ihr kein solcher tröstlicher Gedanke ein, und selbst in diesem Falle wäre ein Trostgrund in ihrem Leide eben so viel gewesen, als ein Tropfen süßes Wasser in dem großen salzigen Meere. Der Hl. Geist, welcher sie zur höchsten Würde der Mutterschaft Gottes auserwählt hatte, wollte auch, dass sie ihrem Sohne so viel als möglich gleichförmig sein sollte; weil daher Christus ohne allen Trost leiden musste, so sollte auch sie alles Trostes entbehren. Darum war sie so in die Bitterkeit des Trostes Christi versenkt, dass ihr kein Gedanke an seine Auferstehung einfiel. Der Hl. Bernardus schreibt hierüber: „Als Joseph und Nikodemus den Herrn in’s Grab legen wollten, da wollte die betrübteste Mutter zugleich mit ihm begraben werden. Sie warf sich über den Leichnam ihres geliebten Sohnes, umfing und küsste ihn zärtlich und sprach: „Erbarmet euch meiner, ihr lieben Freunde, und lasset mir mein Kind noch ein wenig, damit ich sein Angesicht aufdecken und durch seinen Anblick meine betrübte Seele etwas trösten möge. Ach, begrabet ihn nicht so bald, sondern vergönnet mir ärmsten Mutter, dass ich ihn noch eine kleine Weile bei mir habe!“
Als er begraben war, umfing Maria das Grab, und rief mit kläglicher Stimme ihrem Sohne. „O wie gerne wäre ich damals mit meinem Sohne begraben worden“, offenbarte sie später der Hl. Brigitta, „wenn es sein Wille gewesen wäre. Ich kann in Wahrheit sagen, dass bei dem Begräbnis meines Sohnes zwei Herzen in Ein Grab gelegt wurden.“
Endlich haben wir noch das letzte Herzeleid Mariä übrig, als sie von dem Grabe ihres Sohnes scheiden musste. Sie hatte keinen Platz mehr auf der ganzen weiten Welt, worin sie Trost fand, als die Ruhestätte ihres liebsten Kindes; hier hätte sie immer bleiben mögen, denn ihr Alles war hier begraben. Als sie aber auf die dringenden Bitten des Joseph und Nikodemus aus diesem Orte weichen musste, und den großen Stein vor der Tür des Grabes wälzen sah, da hättest du sehen sollen, wie kläglich sie sich gebärdete! Die übermäßige Liebe lässt sich keine Gesetze vorschreiben, sondern will allein von ihren Anmutungen regiert sein. Hast du jemals eine verlassene Witwe, eine betrübte Witwe gesehen, die vom Grabe ihres teuersten Wesens auf Erden scheiden sollte; so kennest du nur den kleinsten Teil des unermesslichen Herzeleids, das Maria empfand, als das Grab Jesu verschlossen wurde. Dann benetzte sie das Grab mit so vielen Tränen, dass man es nach dem Zeugnisse des Hl. Bernardus noch zu seiner Zeit an den Steinen sehen konnte, zum Zeichen des innerlichen Schmerzes, welcher ihre Seele gleich einem scharfen Schwerte durchdrang. So vergoss die Mutter Gottes an diesem Tage eine solche Menge von Tränen, dass man billig darüber staunen muss. Dieses Weinen mache dir zu Nutzen und sprich andächtig folgende
Verehrung der Tränen Mariä
O ihr unzähligen bittern Tränen, die ihr am Hl. Karfreitage aus Liebe und Mitleid gegen den leidenden und verstorbenen Heiland den Augen Mariä entströmt seid, ich ehre und segne euch mit demütigem Herzen! Alle Engel und Menschen sollen euch preisen, und alle Sünder ihre Zuflucht zu euch nehmen. Ach, erweichet mein hartes Herz zum Mitleid und bewegt es zur wahren Reue über meine vielen Sünden. Mildreichste Jungfrau Maria! Ich erinnere dich des herzlichen Mitleids über deinen leidenden und verstorbenen Sohn, und bitte dich durch alle deinen Tränen, du wollest mir die Gnade der Tränen erwerben. O, wollte Gott, dass ich eben so kräftig und heilsam, wie du am Karfreitage meine vielfältigen Sünden beweinen könnte! O gnadenreiche Jungfrau! Ich opfere diese deine vergossenen Tränen dem himmlischen Vater zur Erstattung der Tränen, die mir aus Lauheit und Hartherzigkeit mangeln, durch die Verdienste derselben erwirb mir Verzeihung meiner Sünden und Nachlassung meiner Schulden. Wenn ich auf meinem Todbette liegen werde, so schenke mir nur eine einzige von deinen Tränen und wasche damit meine unreine Seele und mein beflecktes Gewissen rein. Amen.
Schlussbetrachtung
Endlich kommen wir zum Beschlusse des Leidens Christi, weil nichts mehr daran mangelt, als dass wir uns dasselbe zu Nutzen machen.
Erstens sei Christo so dankbar, dass er so viel für dich gelitten hat, und siehe zu, wie du ihm so viele Liebe vergeltest.
Zweitens hüte dich vor Sünden und Nachlässigkeiten, damit du Christo deinem Herrn sein bitteres Leiden nicht weiter erneuerst.
Drittens setze ein großes Vertrauen auf die Verdienste Christi, und opfere dieselben Gott dem Vater zur Genugtuung deiner Sünden. Wie du dies im Werke tun könntest, beschreibt der gottselige Johannes Landsberg, da er Christum also redend einführt: „Was die Genugtuung für deine Sünden anbelangt, nimm diesen Rat von mir an: Was du Gutes tun kannst, das tue vertrauensvoll. Tue es aber nicht in der Meinung oder zu dem Ende, als ob du deine Sünden bezahlen oder dafür genugtun könntest; denn dazu sollst du deine Werke viel zu unwürdig und ungültig schätzen. Tue vielmehr Alles zu dem Ende, damit du mir gefallest, den du erzürntest. Bitte mit großem Vertrauen, dass ich durch die Verdienste meines heiligsten Lebens und bittersten Leidens deine Sünden hinwegnehmen und meinem Vater dafür genugtun wolle. Diese deine Demut und dieses Vertrauen, das du zu mir hast, indem du mich und alle deine Werke so gering, mich und meine Verdienste aber so hoch schätzest, übertrifft all deine Genugtuung, und bewegt mich, dass ich dir den Schatz meiner Verdienste mitteile. Deswegen soll es dein größter Fleiß sein, dass du mir zu gefallen suchest, beständig an mich denkest, nach mir verlangest, mich liebest und meine Gebote haltest. Wenn du schon noch tausendmal tausend Sünden hättest, so verzeihe ich sie dir dennoch, als wäre es nur Eine Sünde; denn es ist kein Unterschied bei mir, wenig oder viele Sünden zu verzeihen, weil ich tausend Sünden wie Eine nachlasse, wenn der Sünder nur wahre Reue hat.“
Fast eben dasselbe sagt auch der selige Suso, indem er durch göttliche Eingebung Christum so redend einführt: „Das Maß meiner strengen Gerechtigkeit lässt gar keine Sünde, sie sei nun groß oder klein, ungestraft hingehen, sondern will Alles bis auf den letzten Heller bezahlt haben. Wenn daher ein Sünder wäre, der mehr als sechs hundert Todsünden begangen hätte, und nach dem geistlichen Rechte für eine jede Sünde sieben Jahre Buße tun sollte; aber, durch den Tod übereilt, ohne Genugtuung sterben würde; wie lange, meinst du, dass er im Fegfeuer büßen müsste, bis er seine große Schuld bezahlt hätte? Nun sieh, Alles, was er zu leiden hätte, das könnte er in kurzem durch mein Leiden auslöschen, ja er könnte sich den Schatz meines Leidens so zu Nutze machen, dass, wenn er schon viele tausend Jahre im Fegfeuer hätte leiden müssen, er dennoch in kurzer Zeit alle Schuld und Strafe bezahlen könnte, so dass er ohne Fegfeuer in den Himmel kommen würde. Dies müsste aber also geschehen: Erstens, er muss oft und gründlich mit reumütigem Herzen die Menge und Größe seiner schweren Sünden, mit welchen er den himmlischen Vater so schwer erzürnet hat, erwägen und bereuen; alsdann soll er die Werke seiner eigenen Genugtuung für sehr gering halten, die Unermesslichkeit meiner Genugtuung aber erhöhen und hochachten, weil nämlich alle Bußwerke, die ein Mensch verrichten kann, gegen die Sünden zu rechnen, nicht mehr sind, als ein Tröpflein gegen das ganze Meer ist. Meine Genugtuung hingegen ist so groß, dass auch das geringste Blutströpflein die Sünden von tausend Welten auszulöschen vermag. Deswegen soll man die Geringschätzung seiner Genugtuung in die Unendlichkeit meiner Verdienste versenken, und mich bitten, dass ich diese beiden vereinige, Gott dem himmlischen Vater aufopfere und darstelle.“
So sieh denn, o Sünder, wie leicht und auf welche Weise du für deine Sünden genugtun und deine strengen Strafen bezahlen sollst. Bitte nämlich Christum, er solle für dich genugtun, und deine geringen Bußwerke mit seinen Verdiensten vereinigt, Gott dem Vater aufopfern. Wie du dieses tun könnest, findest du in folgender
Aufopferung des Leidens Christi
Allergütigster Herr Jesu Christe, ich habe nun die traurige Geschichte deines bittern Leidens ganz durchgelesen, und Alles, was du für mich armen Sünder gelitten hast, mir wohl zu Gemüte geführt. Ich habe mit Verwunderung und Schrecken vernommen, wie viele schwere und bittere Pein du an Leib und Seele ausgestanden, und wie teuer du ale meine Sünden und Schulden dem himmlischen Vater bezahlt hast. Deswegen sage ich dir vom Grunde meines Herzens unendlichen Dank, und begehre, dich in alle Ewigkeit dafür zu loben und zu benedeien. O liebster Jesu, wie herzlich gut hast du es mit mir gemeint, dass du aus lauter Barmherzigkeit meine Schulden auf dich genommen und mit so schwerer Buße deinem himmlischen Vater dafür genug getan hast; denn außerdem wäre ich ewig verloren gewesen! Wie will ich dir denn für deine unendliche Liebe genug danken können, und was soll ich dir vergelten, dass du mir eine so große Gnade erwiesen hast! Weil ich dich nicht würdig preisen kann, so bitte ich, alle Engel sollen dich für mich benedeien und alle Heiligen dir ihre Verdienste zur würdigsten Vergeltung aufopfern. Ich will mich befleißen, nach aller Möglichkeit dir fortan zu dienen und dich aus ganzem Herzen inbrünstig zu lieben. An dich will ich denken, zu dir seufzen, nach dir verlangen, und was ich weiß, das dir wohlgefällig, will ich mit allem Fleiße verrichten; jedoch nicht in der Absicht, als ob ich dir mit diesen und dergleichen Bußwerken für meine Sünden genugtun wollte, sondern nur allein, um dir zu gefallen und anstatt der vielfältig zugefügten Schmach wieder einiges Wohlgefallen zu erweisen. Deswegen ist es mein ernstlicher Wille, dass ich von nun bis an das Ende meines Lebens alle Werke in dieser Absicht und Meinung zu verrichten begehrte. Wenn ich auch etwas mit einer andern Meinung täte, so wollest du es doch so annehmen, als ob es mit dieser Meinung geschehen wäre. Denn ich weiß gewiss, dass alle Bußwerke, die ich verrichten kann, im Vergleiche mit der Schwere meiner Sünden nicht mehr zu rechnen sind, als wie ein Tröpflein gegen das ganze Meer. Ja, wenn ich schon alle Bußwerke der ganzen Welt allein verrichten könnte, würde ich dennoch nicht für die geringste Todsünde nach der Gerechtigkeit genugtun können. Darum verlasse ich mich gar nicht auf meine guten Werke und Verdienste, weil ich weiß, dass dieselben viel zu gering sind, meine schweren Schulden zu bezahlen. Deswegen bitte ich dich, o mildreichster Jesu, du wollest, gleich wie du an dem Tage deines Leidens meine Schulden auf dich genommen hast, so auch jetzt dieselben noch einmal auf dich nehmen und deinem himmlischen Vater dafür genugtun. Stelle ihm vor Augen, was du zu seiner Ehre und meinem Heile getan und gelitten hast, und bitte ihn um deswillen, dass er mir barmherzig sei. Opfere ihm dein ganzes bitteres Leiden von deiner Traurigkeit am Ölberge an bis zu deinem letzten Atemzuge am Kreuze, deine Tränen und Seufzer, deine Wunden und Schmerzen, deine Tugenden und Verdienste, dein Leben und Sterben, deine Menschheit und Gottheit, zur Verzeihung meiner Sünden und Genugtuung meiner Schulden, um seinen gerechten Zorn vollkommen zu versöhnen. Amen.
Von dem Orte des Begräbnisses ist zu wissen, dass Christus in einem schönen Garten, welcher einem edlen Ratsherren, Joseph von Arimathia, gehörte, begraben worden ist. In diesem Garten war ein hoher Felsen, worin Joseph sich selbst ein herrliches Grab hatte aushauen lassen. Es war eine runde Höhle und so hoch, dass ein aufrechtstehender Mensch mit der Hand kaum an die Decke reichen konnte. Gegen Mitternacht war in dieser Höhle ein Grab aus demselben Felsen ausgehauen, sieben Schuh lang, drei breit und vier hoch. Das Grab war rückwärts hart an dem Felsen, so dass man nicht rund umher gehen konnte, vorn aber war so viel Platz in der Höhle, dass acht Menschen vor dem Grabe stehen konnten. Die Farbe des Felsens war rot und weiß vermischt. Die Tür war gegen Sonnenaufgang, gegen die Stadt Jerusalem zu, und so niedrig, dass man sich bücken musste, um hineinzukommen.
Als der Leib Christi ganz eingewickelt war, legten Joseph und Nikodemus denselben auf eine Totenbahre, welche sie zu diesem Zwecke mitgebracht hatten, hoben sie von der Erde auf ihre Schultern und trugen den Hl. Leichnam zu Grabe. Hinter der Leiche ging die betrübteste Mutter, und nach ihr der Hl. Johannes. Dann kamen Maria Kleophä, Salome, Magdalena, Martha, Veronika und Andere, endlich folgten der Hauptmann und etliche fromme Soldaten, die sich im Leiden Christi bekehrt hatten. Dies war der traurige Leichenzug unsers Heilandes.
Nun komme und beherzige den Jammer, welcher sich erhob, als dieser Zug sich in Bewegung setzte. Die Erfahrung lehrt, dass, wenn einer treuen Mutter ihr einziges Kind stirbt, sie es ungeachtet aller Bitterkeit dennoch für einigen Trost hält, wenn sie den Leichnam bei sich im Hause hat. So wie man aber die Leiche fortträgt, ach, wie wird ihr Herz bewegt, und wie jammert und wehklaget sie so erbärmlich! Kein Tag in ihrem Leben ist ihr schrecklicher vorgekommen, als dieser; denn sie weiß, dass sie jetzt dasjenige verliert, was sie nicht wieder erlangen kann. So erging es auch der armen verlassenen Mutter Gottes. So lange sie ihren Sohn noch vor Augen hatte, besaß sie noch einen schwachen Trost; da man ihr ihn aber nunmehr wegnahm, war ihr Jammer unaussprechlich.
Sie wusste zwar wohl, dass ihr Sohn am dritten Tage wieder auferstehen werde; allein in der gegenwärtigen Lage fiel ihr kein solcher tröstlicher Gedanke ein, und selbst in diesem Falle wäre ein Trostgrund in ihrem Leide eben so viel gewesen, als ein Tropfen süßes Wasser in dem großen salzigen Meere. Der Hl. Geist, welcher sie zur höchsten Würde der Mutterschaft Gottes auserwählt hatte, wollte auch, dass sie ihrem Sohne so viel als möglich gleichförmig sein sollte; weil daher Christus ohne allen Trost leiden musste, so sollte auch sie alles Trostes entbehren. Darum war sie so in die Bitterkeit des Trostes Christi versenkt, dass ihr kein Gedanke an seine Auferstehung einfiel. Der Hl. Bernardus schreibt hierüber: „Als Joseph und Nikodemus den Herrn in’s Grab legen wollten, da wollte die betrübteste Mutter zugleich mit ihm begraben werden. Sie warf sich über den Leichnam ihres geliebten Sohnes, umfing und küsste ihn zärtlich und sprach: „Erbarmet euch meiner, ihr lieben Freunde, und lasset mir mein Kind noch ein wenig, damit ich sein Angesicht aufdecken und durch seinen Anblick meine betrübte Seele etwas trösten möge. Ach, begrabet ihn nicht so bald, sondern vergönnet mir ärmsten Mutter, dass ich ihn noch eine kleine Weile bei mir habe!“
Als er begraben war, umfing Maria das Grab, und rief mit kläglicher Stimme ihrem Sohne. „O wie gerne wäre ich damals mit meinem Sohne begraben worden“, offenbarte sie später der Hl. Brigitta, „wenn es sein Wille gewesen wäre. Ich kann in Wahrheit sagen, dass bei dem Begräbnis meines Sohnes zwei Herzen in Ein Grab gelegt wurden.“
Endlich haben wir noch das letzte Herzeleid Mariä übrig, als sie von dem Grabe ihres Sohnes scheiden musste. Sie hatte keinen Platz mehr auf der ganzen weiten Welt, worin sie Trost fand, als die Ruhestätte ihres liebsten Kindes; hier hätte sie immer bleiben mögen, denn ihr Alles war hier begraben. Als sie aber auf die dringenden Bitten des Joseph und Nikodemus aus diesem Orte weichen musste, und den großen Stein vor der Tür des Grabes wälzen sah, da hättest du sehen sollen, wie kläglich sie sich gebärdete! Die übermäßige Liebe lässt sich keine Gesetze vorschreiben, sondern will allein von ihren Anmutungen regiert sein. Hast du jemals eine verlassene Witwe, eine betrübte Witwe gesehen, die vom Grabe ihres teuersten Wesens auf Erden scheiden sollte; so kennest du nur den kleinsten Teil des unermesslichen Herzeleids, das Maria empfand, als das Grab Jesu verschlossen wurde. Dann benetzte sie das Grab mit so vielen Tränen, dass man es nach dem Zeugnisse des Hl. Bernardus noch zu seiner Zeit an den Steinen sehen konnte, zum Zeichen des innerlichen Schmerzes, welcher ihre Seele gleich einem scharfen Schwerte durchdrang. So vergoss die Mutter Gottes an diesem Tage eine solche Menge von Tränen, dass man billig darüber staunen muss. Dieses Weinen mache dir zu Nutzen und sprich andächtig folgende
Verehrung der Tränen Mariä
O ihr unzähligen bittern Tränen, die ihr am Hl. Karfreitage aus Liebe und Mitleid gegen den leidenden und verstorbenen Heiland den Augen Mariä entströmt seid, ich ehre und segne euch mit demütigem Herzen! Alle Engel und Menschen sollen euch preisen, und alle Sünder ihre Zuflucht zu euch nehmen. Ach, erweichet mein hartes Herz zum Mitleid und bewegt es zur wahren Reue über meine vielen Sünden. Mildreichste Jungfrau Maria! Ich erinnere dich des herzlichen Mitleids über deinen leidenden und verstorbenen Sohn, und bitte dich durch alle deinen Tränen, du wollest mir die Gnade der Tränen erwerben. O, wollte Gott, dass ich eben so kräftig und heilsam, wie du am Karfreitage meine vielfältigen Sünden beweinen könnte! O gnadenreiche Jungfrau! Ich opfere diese deine vergossenen Tränen dem himmlischen Vater zur Erstattung der Tränen, die mir aus Lauheit und Hartherzigkeit mangeln, durch die Verdienste derselben erwirb mir Verzeihung meiner Sünden und Nachlassung meiner Schulden. Wenn ich auf meinem Todbette liegen werde, so schenke mir nur eine einzige von deinen Tränen und wasche damit meine unreine Seele und mein beflecktes Gewissen rein. Amen.
Schlussbetrachtung
Endlich kommen wir zum Beschlusse des Leidens Christi, weil nichts mehr daran mangelt, als dass wir uns dasselbe zu Nutzen machen.
Erstens sei Christo so dankbar, dass er so viel für dich gelitten hat, und siehe zu, wie du ihm so viele Liebe vergeltest.
Zweitens hüte dich vor Sünden und Nachlässigkeiten, damit du Christo deinem Herrn sein bitteres Leiden nicht weiter erneuerst.
Drittens setze ein großes Vertrauen auf die Verdienste Christi, und opfere dieselben Gott dem Vater zur Genugtuung deiner Sünden. Wie du dies im Werke tun könntest, beschreibt der gottselige Johannes Landsberg, da er Christum also redend einführt: „Was die Genugtuung für deine Sünden anbelangt, nimm diesen Rat von mir an: Was du Gutes tun kannst, das tue vertrauensvoll. Tue es aber nicht in der Meinung oder zu dem Ende, als ob du deine Sünden bezahlen oder dafür genugtun könntest; denn dazu sollst du deine Werke viel zu unwürdig und ungültig schätzen. Tue vielmehr Alles zu dem Ende, damit du mir gefallest, den du erzürntest. Bitte mit großem Vertrauen, dass ich durch die Verdienste meines heiligsten Lebens und bittersten Leidens deine Sünden hinwegnehmen und meinem Vater dafür genugtun wolle. Diese deine Demut und dieses Vertrauen, das du zu mir hast, indem du mich und alle deine Werke so gering, mich und meine Verdienste aber so hoch schätzest, übertrifft all deine Genugtuung, und bewegt mich, dass ich dir den Schatz meiner Verdienste mitteile. Deswegen soll es dein größter Fleiß sein, dass du mir zu gefallen suchest, beständig an mich denkest, nach mir verlangest, mich liebest und meine Gebote haltest. Wenn du schon noch tausendmal tausend Sünden hättest, so verzeihe ich sie dir dennoch, als wäre es nur Eine Sünde; denn es ist kein Unterschied bei mir, wenig oder viele Sünden zu verzeihen, weil ich tausend Sünden wie Eine nachlasse, wenn der Sünder nur wahre Reue hat.“
Fast eben dasselbe sagt auch der selige Suso, indem er durch göttliche Eingebung Christum so redend einführt: „Das Maß meiner strengen Gerechtigkeit lässt gar keine Sünde, sie sei nun groß oder klein, ungestraft hingehen, sondern will Alles bis auf den letzten Heller bezahlt haben. Wenn daher ein Sünder wäre, der mehr als sechs hundert Todsünden begangen hätte, und nach dem geistlichen Rechte für eine jede Sünde sieben Jahre Buße tun sollte; aber, durch den Tod übereilt, ohne Genugtuung sterben würde; wie lange, meinst du, dass er im Fegfeuer büßen müsste, bis er seine große Schuld bezahlt hätte? Nun sieh, Alles, was er zu leiden hätte, das könnte er in kurzem durch mein Leiden auslöschen, ja er könnte sich den Schatz meines Leidens so zu Nutze machen, dass, wenn er schon viele tausend Jahre im Fegfeuer hätte leiden müssen, er dennoch in kurzer Zeit alle Schuld und Strafe bezahlen könnte, so dass er ohne Fegfeuer in den Himmel kommen würde. Dies müsste aber also geschehen: Erstens, er muss oft und gründlich mit reumütigem Herzen die Menge und Größe seiner schweren Sünden, mit welchen er den himmlischen Vater so schwer erzürnet hat, erwägen und bereuen; alsdann soll er die Werke seiner eigenen Genugtuung für sehr gering halten, die Unermesslichkeit meiner Genugtuung aber erhöhen und hochachten, weil nämlich alle Bußwerke, die ein Mensch verrichten kann, gegen die Sünden zu rechnen, nicht mehr sind, als ein Tröpflein gegen das ganze Meer ist. Meine Genugtuung hingegen ist so groß, dass auch das geringste Blutströpflein die Sünden von tausend Welten auszulöschen vermag. Deswegen soll man die Geringschätzung seiner Genugtuung in die Unendlichkeit meiner Verdienste versenken, und mich bitten, dass ich diese beiden vereinige, Gott dem himmlischen Vater aufopfere und darstelle.“
So sieh denn, o Sünder, wie leicht und auf welche Weise du für deine Sünden genugtun und deine strengen Strafen bezahlen sollst. Bitte nämlich Christum, er solle für dich genugtun, und deine geringen Bußwerke mit seinen Verdiensten vereinigt, Gott dem Vater aufopfern. Wie du dieses tun könnest, findest du in folgender
Aufopferung des Leidens Christi
Allergütigster Herr Jesu Christe, ich habe nun die traurige Geschichte deines bittern Leidens ganz durchgelesen, und Alles, was du für mich armen Sünder gelitten hast, mir wohl zu Gemüte geführt. Ich habe mit Verwunderung und Schrecken vernommen, wie viele schwere und bittere Pein du an Leib und Seele ausgestanden, und wie teuer du ale meine Sünden und Schulden dem himmlischen Vater bezahlt hast. Deswegen sage ich dir vom Grunde meines Herzens unendlichen Dank, und begehre, dich in alle Ewigkeit dafür zu loben und zu benedeien. O liebster Jesu, wie herzlich gut hast du es mit mir gemeint, dass du aus lauter Barmherzigkeit meine Schulden auf dich genommen und mit so schwerer Buße deinem himmlischen Vater dafür genug getan hast; denn außerdem wäre ich ewig verloren gewesen! Wie will ich dir denn für deine unendliche Liebe genug danken können, und was soll ich dir vergelten, dass du mir eine so große Gnade erwiesen hast! Weil ich dich nicht würdig preisen kann, so bitte ich, alle Engel sollen dich für mich benedeien und alle Heiligen dir ihre Verdienste zur würdigsten Vergeltung aufopfern. Ich will mich befleißen, nach aller Möglichkeit dir fortan zu dienen und dich aus ganzem Herzen inbrünstig zu lieben. An dich will ich denken, zu dir seufzen, nach dir verlangen, und was ich weiß, das dir wohlgefällig, will ich mit allem Fleiße verrichten; jedoch nicht in der Absicht, als ob ich dir mit diesen und dergleichen Bußwerken für meine Sünden genugtun wollte, sondern nur allein, um dir zu gefallen und anstatt der vielfältig zugefügten Schmach wieder einiges Wohlgefallen zu erweisen. Deswegen ist es mein ernstlicher Wille, dass ich von nun bis an das Ende meines Lebens alle Werke in dieser Absicht und Meinung zu verrichten begehrte. Wenn ich auch etwas mit einer andern Meinung täte, so wollest du es doch so annehmen, als ob es mit dieser Meinung geschehen wäre. Denn ich weiß gewiss, dass alle Bußwerke, die ich verrichten kann, im Vergleiche mit der Schwere meiner Sünden nicht mehr zu rechnen sind, als wie ein Tröpflein gegen das ganze Meer. Ja, wenn ich schon alle Bußwerke der ganzen Welt allein verrichten könnte, würde ich dennoch nicht für die geringste Todsünde nach der Gerechtigkeit genugtun können. Darum verlasse ich mich gar nicht auf meine guten Werke und Verdienste, weil ich weiß, dass dieselben viel zu gering sind, meine schweren Schulden zu bezahlen. Deswegen bitte ich dich, o mildreichster Jesu, du wollest, gleich wie du an dem Tage deines Leidens meine Schulden auf dich genommen hast, so auch jetzt dieselben noch einmal auf dich nehmen und deinem himmlischen Vater dafür genugtun. Stelle ihm vor Augen, was du zu seiner Ehre und meinem Heile getan und gelitten hast, und bitte ihn um deswillen, dass er mir barmherzig sei. Opfere ihm dein ganzes bitteres Leiden von deiner Traurigkeit am Ölberge an bis zu deinem letzten Atemzuge am Kreuze, deine Tränen und Seufzer, deine Wunden und Schmerzen, deine Tugenden und Verdienste, dein Leben und Sterben, deine Menschheit und Gottheit, zur Verzeihung meiner Sünden und Genugtuung meiner Schulden, um seinen gerechten Zorn vollkommen zu versöhnen. Amen.
Freitag, 6. April 2012
Novene zur göttlichen Barmherzigkeit - 1. Tag
Novene
Erster Tag (Karfreitag)
Worte unseres Heilands: „Heute führe Mir die ganze Menschheit zu, besonders alle Sünder, und tauche sie ein in den Ozean Meiner Barmherzigkeit. Damit verringerst du Meine Bitternis um die verlorenen Seelen.“
Wir bitten um Barmherzigkeit für die ganze Menschheit:
Barmherziger Jesus, Du bist ganz Erbarmen und Verzeihung! Schaue nicht auf unsere Sünden, son-dern auf das Vertrauen, welches wir auf Deine unendliche Güte setzen. Nimm uns alle auf in Dein mitleidvolles Herz und weise niemanden zurück. Wir flehen zu Dir durch die Liebe, welche Dich mit dem Vater und dem Heiligen Geist vereint.
Ewiger Vater, sieh mit Deinen Barmherzigen Augen auf die ganze Menschheit herab, vor allem auf die armen Sünder, deren einzige Hoffnung das barmherzige Herz Deines Sohnes und unseres Herrn Jesus Christus ist. Durch Sein schmerzhaftes Leiden schenke uns Deine Barmherzigkeit, damit wir alle zusammen Deine Allmacht in Ewigkeit lobpreisen. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Erster Tag (Karfreitag)
Worte unseres Heilands: „Heute führe Mir die ganze Menschheit zu, besonders alle Sünder, und tauche sie ein in den Ozean Meiner Barmherzigkeit. Damit verringerst du Meine Bitternis um die verlorenen Seelen.“
Wir bitten um Barmherzigkeit für die ganze Menschheit:
Barmherziger Jesus, Du bist ganz Erbarmen und Verzeihung! Schaue nicht auf unsere Sünden, son-dern auf das Vertrauen, welches wir auf Deine unendliche Güte setzen. Nimm uns alle auf in Dein mitleidvolles Herz und weise niemanden zurück. Wir flehen zu Dir durch die Liebe, welche Dich mit dem Vater und dem Heiligen Geist vereint.
Ewiger Vater, sieh mit Deinen Barmherzigen Augen auf die ganze Menschheit herab, vor allem auf die armen Sünder, deren einzige Hoffnung das barmherzige Herz Deines Sohnes und unseres Herrn Jesus Christus ist. Durch Sein schmerzhaftes Leiden schenke uns Deine Barmherzigkeit, damit wir alle zusammen Deine Allmacht in Ewigkeit lobpreisen. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Karfreitag
39. Wie der Leichnam Christi im Schoße seiner Mutter betrauert wurde
Ich möchte mir nur von Herzen wünschen, eine englische Zunge zu haben, damit ich würdig erklären könnte, welchen Jammer und welche Klage Maria und ihre Gesellschaft führten, als der Leichnam Christi auf der Erde lag und Alle um ihn herumknieten. Er sah so schrecklich aus, dass es zu verwundern ist, wie diese andächtigen Seelen ihn ohne Entsetzen betrachten konnten; und wenn ihre Liebe zu dem Herrn nicht so groß gewesen wäre, und Gott ihre Herzen nicht gestärkt hätte, so wäre es ihnen unmöglich gewesen, diese traurige Leiche ohne Abscheu und Schauder anzuschauen.
Nun erwäge, welch ein Schrecken das mütterliche Herz ergriff, als sie diese erbärmliche Gestalt ansah. Sie hatte ihr Kind in seinem ganzen Leiden niemals recht beschauen können; nun aber konnte sie ihn ganz in der Nähe und genau betrachten und alle seine Wunden befühlen und zählen.
Mit diesem Allem war das mütterliche Herz Mariä noch nicht ersättigt, sondern aus heftiger Gewalt der Liebe konnte sie sich nicht enthalten, den Geliebten ihrer Seele auf ihren Schoß zu nehmen und an ihr Herz zu drücken. Dies bezeugte sie mit eigenen Worten der Hl. Brigitta: „Da nahm ich meinen Sohn, gleich wie einen Aussätzigen, auf meinen Schoß. Seine Augen waren rot und voll Blut, sein Mund war so kalt wie Eis, seine Hände so erstarrt, dass man sie nicht biegen konnte; gleich wie er am Kreuze gehangen, so habe ich ihn auf meinen Schoß gelegt. Was ich aber für Traurigkeit litt, vermag Niemand auszusprechen; denn ich war wie ein gebärendes Weib, deren Glieder zitterten und welches vor Schmerzen kaum Atem schöpfen kann.“
Die arme Mutter beschaute seinen ganzen Leib, wie alle Glieder so zerrissen, verwundet und entstellt waren und sie klagte so rührend, dass der Felsen, auf dem sie saß, sich hätte erweichen mögen. Alle Umstehenden weinten mit ihr und hatten das innigste Mitleid mit ihrem Schmerze.
Sie sah die Dornenkrone und die vielen spitzigen Dornen, welche durch die Stirne gingen, und wurde so ergriffen, als ob all diese Dornen in ihrem Haupte steckten. Sie besah das geschwollene und zerkratzte Angesicht und konnte kaum glauben, es sei dies das Angesicht ihres lieben Sohnes. Sie besah die grausame, schreckliche und tiefe Seitenwunde und meinte nicht anders, als wenn ihr eigenes Herz also durchstochen wäre. Sie besah die Wundmale seiner Hände und Füße, seinen zerfleischten Leib, und wurde durch diese erbärmliche Gestalt bis in den Grund ihrer Seele verwundet. Wer wollte aussprechen, wie viele Schmerzen damals ihr Herz durchdrangen, wie viele Tränen sie vergoss und wie viele Seufzer ihr der Schmerz auspresste! Ach, Niemand kann es erzählen, Niemand glauben, wie unermesslich ihr Elend war!
Als Maria den Leib ihres Sohnes auf ihrem Schoße hielt, knieten unterdessen alle Gegenwärtigen vor demselben nieder, und wurden nicht allein durch den kläglichen Anblick der Leiche, sondern noch mehr durch den Jammer Mariens zur Untröstlichkeit betrübt. Gedenke, welch ein jammervolles Schauspiel es war, als die halbtote Mutter ihren lieben Sohn auf ihrem Schoße hielt, ihn andächtig umfasste, herzlich küsste und jämmerlich beklagte. Hier hätten auch unsere Herzen weich werden müssen, geschweige denn die frommen Herzen der treuen Freunde Christi. Ach, wie weinte der Hl. Johannes um seinen lieben Meister! Wie weinte Magdalena um ihren auserwählten Geliebten! Wie weinte Martha um ihren Freund! Wie weinten alle Übrigen um den unschuldig getöteten großen Propheten! Hier war solches Weinen und Seufzen, Trauern und Klagen, wie noch keine Leiche auf Erden je beweint wurde. Wie meinst du, dass besonders die liebeerfüllte Magdalena zu den Füßen ihres Herrn gelegen sei und den bittersten Tod dessen, den ihre Seele über alles liebte, betrauert habe? Christus selbst hat in einer Offenbarung gesprochen: „Als Magdalena mich, ihr Leben, ihre Freude und ihr Alles, gestorben sah, da ward ihre Seele vor Liebessehnsucht krank und wie tot. Sie wurde mit so bittern Schmerzen verwundet, dass es nicht ausgesprochen werden kann. Sie hielt es für unmöglich, noch länger zu leben, weil ich, der ihr Leben war, tot vor ihren Augen lag. Als sie sah, dass mein Herz mit dem Speere so tief durchstochen war, da schlug ihr die Liebe wieder eine neue große und bittere Wunde in ihr Herz.“
Tröstliches Gebet vor einem Vesperbilde
O treueste Mutter meines Herrn Jesu Christi! Die du Niemanden verstoßest, Niemanden verachtest, und Niemanden, der mit reumütigem Herzen zu dir kommt, ohne Trost entlässest; siehe, ich armer Sünder komme mit herzlicher Andacht vor dein Hl. Vesperbild, und begehre dich mit aller möglichen Liebe zu verehren. Lass mich von dir Barmherzigkeit empfangen, von welcher so viele Sünder schon Gnade erlangt haben. O mitleidigste Mutter Maria! Du weißt, wie einem betrübten Herzen zu Mute ist, weil du selbst so viele Trübsale gelitten hast, dass alle Menschen dieselben nicht ertragen könnten. Aller dieser Bitterkeiten, die du in der Umfassung deines Sohnes empfandest, als du ihn an dein mütterliches Herz drücktest, mit deinen jungfräulichen Armen umfasstest, mit Küssen bedecktest und mit Tränen begossest, erinnere ich dich und bitte dich durch dieselben, du wollest mir Verzeihung meiner Sünden erlangen. O Maria! Bitte deinen lieben Jesus, den du auf dem Schoße trägst, für mich armen Sünder! O gütigster Jesus! Zeige deinem himmlischen Vater all deine Wunden und Schmerzen, die du für mich gelitten hast! O Maria, ich bitte dich durch das schmerzliche Geheimnis dieses Vesperbildes, hilf mir bei Gott dem Vater Gnade erlangen; nimm den verwundeten Leichnam deines Sohnes auf deine mütterlichen Arme und opfere ihn dem himmlischen Vater in derselben Gestalt, wie du ihn auf deinem Schoße hattest. Opfere ihn, seine und deine Schmerzen, sein Leiden und dein Mitleiden samt Allem, was du und er auf Erden getan und gelitten hat, damit du mir Gnade und Barmherzigkeit erlangen mögest. Amen.
Ich möchte mir nur von Herzen wünschen, eine englische Zunge zu haben, damit ich würdig erklären könnte, welchen Jammer und welche Klage Maria und ihre Gesellschaft führten, als der Leichnam Christi auf der Erde lag und Alle um ihn herumknieten. Er sah so schrecklich aus, dass es zu verwundern ist, wie diese andächtigen Seelen ihn ohne Entsetzen betrachten konnten; und wenn ihre Liebe zu dem Herrn nicht so groß gewesen wäre, und Gott ihre Herzen nicht gestärkt hätte, so wäre es ihnen unmöglich gewesen, diese traurige Leiche ohne Abscheu und Schauder anzuschauen.
Nun erwäge, welch ein Schrecken das mütterliche Herz ergriff, als sie diese erbärmliche Gestalt ansah. Sie hatte ihr Kind in seinem ganzen Leiden niemals recht beschauen können; nun aber konnte sie ihn ganz in der Nähe und genau betrachten und alle seine Wunden befühlen und zählen.
Mit diesem Allem war das mütterliche Herz Mariä noch nicht ersättigt, sondern aus heftiger Gewalt der Liebe konnte sie sich nicht enthalten, den Geliebten ihrer Seele auf ihren Schoß zu nehmen und an ihr Herz zu drücken. Dies bezeugte sie mit eigenen Worten der Hl. Brigitta: „Da nahm ich meinen Sohn, gleich wie einen Aussätzigen, auf meinen Schoß. Seine Augen waren rot und voll Blut, sein Mund war so kalt wie Eis, seine Hände so erstarrt, dass man sie nicht biegen konnte; gleich wie er am Kreuze gehangen, so habe ich ihn auf meinen Schoß gelegt. Was ich aber für Traurigkeit litt, vermag Niemand auszusprechen; denn ich war wie ein gebärendes Weib, deren Glieder zitterten und welches vor Schmerzen kaum Atem schöpfen kann.“
Die arme Mutter beschaute seinen ganzen Leib, wie alle Glieder so zerrissen, verwundet und entstellt waren und sie klagte so rührend, dass der Felsen, auf dem sie saß, sich hätte erweichen mögen. Alle Umstehenden weinten mit ihr und hatten das innigste Mitleid mit ihrem Schmerze.
Sie sah die Dornenkrone und die vielen spitzigen Dornen, welche durch die Stirne gingen, und wurde so ergriffen, als ob all diese Dornen in ihrem Haupte steckten. Sie besah das geschwollene und zerkratzte Angesicht und konnte kaum glauben, es sei dies das Angesicht ihres lieben Sohnes. Sie besah die grausame, schreckliche und tiefe Seitenwunde und meinte nicht anders, als wenn ihr eigenes Herz also durchstochen wäre. Sie besah die Wundmale seiner Hände und Füße, seinen zerfleischten Leib, und wurde durch diese erbärmliche Gestalt bis in den Grund ihrer Seele verwundet. Wer wollte aussprechen, wie viele Schmerzen damals ihr Herz durchdrangen, wie viele Tränen sie vergoss und wie viele Seufzer ihr der Schmerz auspresste! Ach, Niemand kann es erzählen, Niemand glauben, wie unermesslich ihr Elend war!
Als Maria den Leib ihres Sohnes auf ihrem Schoße hielt, knieten unterdessen alle Gegenwärtigen vor demselben nieder, und wurden nicht allein durch den kläglichen Anblick der Leiche, sondern noch mehr durch den Jammer Mariens zur Untröstlichkeit betrübt. Gedenke, welch ein jammervolles Schauspiel es war, als die halbtote Mutter ihren lieben Sohn auf ihrem Schoße hielt, ihn andächtig umfasste, herzlich küsste und jämmerlich beklagte. Hier hätten auch unsere Herzen weich werden müssen, geschweige denn die frommen Herzen der treuen Freunde Christi. Ach, wie weinte der Hl. Johannes um seinen lieben Meister! Wie weinte Magdalena um ihren auserwählten Geliebten! Wie weinte Martha um ihren Freund! Wie weinten alle Übrigen um den unschuldig getöteten großen Propheten! Hier war solches Weinen und Seufzen, Trauern und Klagen, wie noch keine Leiche auf Erden je beweint wurde. Wie meinst du, dass besonders die liebeerfüllte Magdalena zu den Füßen ihres Herrn gelegen sei und den bittersten Tod dessen, den ihre Seele über alles liebte, betrauert habe? Christus selbst hat in einer Offenbarung gesprochen: „Als Magdalena mich, ihr Leben, ihre Freude und ihr Alles, gestorben sah, da ward ihre Seele vor Liebessehnsucht krank und wie tot. Sie wurde mit so bittern Schmerzen verwundet, dass es nicht ausgesprochen werden kann. Sie hielt es für unmöglich, noch länger zu leben, weil ich, der ihr Leben war, tot vor ihren Augen lag. Als sie sah, dass mein Herz mit dem Speere so tief durchstochen war, da schlug ihr die Liebe wieder eine neue große und bittere Wunde in ihr Herz.“
Tröstliches Gebet vor einem Vesperbilde
O treueste Mutter meines Herrn Jesu Christi! Die du Niemanden verstoßest, Niemanden verachtest, und Niemanden, der mit reumütigem Herzen zu dir kommt, ohne Trost entlässest; siehe, ich armer Sünder komme mit herzlicher Andacht vor dein Hl. Vesperbild, und begehre dich mit aller möglichen Liebe zu verehren. Lass mich von dir Barmherzigkeit empfangen, von welcher so viele Sünder schon Gnade erlangt haben. O mitleidigste Mutter Maria! Du weißt, wie einem betrübten Herzen zu Mute ist, weil du selbst so viele Trübsale gelitten hast, dass alle Menschen dieselben nicht ertragen könnten. Aller dieser Bitterkeiten, die du in der Umfassung deines Sohnes empfandest, als du ihn an dein mütterliches Herz drücktest, mit deinen jungfräulichen Armen umfasstest, mit Küssen bedecktest und mit Tränen begossest, erinnere ich dich und bitte dich durch dieselben, du wollest mir Verzeihung meiner Sünden erlangen. O Maria! Bitte deinen lieben Jesus, den du auf dem Schoße trägst, für mich armen Sünder! O gütigster Jesus! Zeige deinem himmlischen Vater all deine Wunden und Schmerzen, die du für mich gelitten hast! O Maria, ich bitte dich durch das schmerzliche Geheimnis dieses Vesperbildes, hilf mir bei Gott dem Vater Gnade erlangen; nimm den verwundeten Leichnam deines Sohnes auf deine mütterlichen Arme und opfere ihn dem himmlischen Vater in derselben Gestalt, wie du ihn auf deinem Schoße hattest. Opfere ihn, seine und deine Schmerzen, sein Leiden und dein Mitleiden samt Allem, was du und er auf Erden getan und gelitten hat, damit du mir Gnade und Barmherzigkeit erlangen mögest. Amen.
Donnerstag, 5. April 2012
Novene zur göttlichen Barmherzigkeit - Einführung
„Ehe Ich als gerechter Richter erscheine, komme Ich noch zuvor als König der Barmherzigkeit. Doch wer Meine Barmherzigkeit zurückweist, richtet sich selbst.“
(Worte Jesu an Sr. Faustyna, 1905 - 1938)
Im Jahre 1937 sprach der Herr zu Sr. Faustyna:
„Neun Tage hindurch führe Mir die Seelen an die Quelle Meiner Barmherzigkeit. Dort sollen sie alle Kraft und not-wendige Gnade für ihr Leben und Sterben empfangen.
So führe Meinem Herzen jeden Tag eine andere Schar von Seelen zu und kraft Meines bitteren Leidens erflehe ihnen Gnaden von Meinem Vater.“
Die Novene ist jederzeit zu beten, hat aber besondere Bedeutung, wenn sie vom Karfreitag bis zum Barmherzigkeitssonntag gebetet wird.
(Worte Jesu an Sr. Faustyna, 1905 - 1938)
Im Jahre 1937 sprach der Herr zu Sr. Faustyna:
„Neun Tage hindurch führe Mir die Seelen an die Quelle Meiner Barmherzigkeit. Dort sollen sie alle Kraft und not-wendige Gnade für ihr Leben und Sterben empfangen.
So führe Meinem Herzen jeden Tag eine andere Schar von Seelen zu und kraft Meines bitteren Leidens erflehe ihnen Gnaden von Meinem Vater.“
Die Novene ist jederzeit zu beten, hat aber besondere Bedeutung, wenn sie vom Karfreitag bis zum Barmherzigkeitssonntag gebetet wird.
Gründonnerstag
38. Eröffnung der Seite Christi
Bisher haben wir ausführlich erzählt, wie viele Marter unser Erlöser am Hl. Kreuze gelitten und endlich unter den höchsten Schmerzen seinen Geist aufgegeben habe. Man sollte daher meinen, es sei diese Leidensgeschichte nun zu Ende, da ja alle Marter sich mit dem Tode endete. Aber höre mit Erstaunen, welchen Gräuel die Juden unter dem Deckmantel der Gottseligkeit verübten. Sie gingen zu Pilatus und baten ihn, dass man die Gebeine der Gekreuzigten zerbrechen und sie vom Kreuze abnehmen möchte, weil es übel stehen würde, wenn selbe am großen Sabbate dort hängen blieben. Als die Juden dies begehrten, lebte Christus noch; denn wäre er schon Tot gewesen, so hätten sie es nicht verlangt. Es lässt sich daher aus diesem Umstande ihre grausame Rachbegierde erkennen, weil sie sich mit Allem, was sie ihm bereits zugefügt hatten, noch nicht begnügten, sondern ihm noch diese grausame, heidnische, bei den Juden ganz ungewöhnliche Marter der Beinbrechung antun wollten, welche bitterer und schimpflicher, als die Kreuzigung selbst war. O wie herzlich betrübte den lieben Heiland diese Hartnäckigkeit der Juden, weil er sah, dass sie mit all seiner Marter noch nicht zufrieden waren! Darum sind Einige der Meinung, Jesus habe seinen himmlischen Vater gebeten, er wolle ihn zuvor sterben lassen, ehe seine Gebeine zerbrochen würden, weil ihm diese Marter so entsetzlich vorkam.
Nachdem die grimmigen Juden die Bewilligung erhalten hatten, nahmen sie etliche Henkersknechte mit sich und eilten mit Leitern und Kolben zum Kalvarienberge hinaus. Ach, welche Angst befiel die Mutter Jesu, als sie die gottlose Schar der Juden mit großer Frechheit daher kommen sah; ihr Herz gab ihr ein, dass sie nichts Gutes im Schilde hätten, sondern ihrem Toten Sohne eine neue Schmach zufügen wollten. Sobald die grimmige Rotte oben am Berge ankam, und die beiden Schächer noch am Leben traf, glaubten sie, dass auch Christus noch lebe, weil er Augen und Mund offen hatte; deswegen sollten sie an ihm zuletzt ihre Grausamkeit vollziehen, damit der durch den Anblick, wie den beiden andern die Gebeine zerschmettert würden, eine neue Marter empfinden und seine Angst vermehrt werden sollte. Sie fingen bei dem bekehrten Schächer an, darnach stiegen sie auf das Kreuz des linken Schächers und zerbrachen ihm gleichfalls seine Gebeine. Als die grimmigen Henker die beiden Schächer umgebracht hatten, setzten sie ihre Leitern an das Kreuz Christi und wollten mit ihm ebenso verfahren. Da sie aber sahen, dass er wirklich gestorben sei, wurden sie sehr aufgebracht, dass sie ihre beabsichtigte Tyrannei nicht ausüben konnten. Daher nahm ein Soldat, Namens Longinus, einen Speer und durchstach aus lauter Rachgier die Hl. Seite Christi, wie in den Offenbarungen der Hl. Brigitta mit folgenden Worten erklärt wird: „Da das Volk im Kreise herumstand, kam Einer mit großer Wut hinzu und stieß die Lanze in die rechte Seite Christi so heftig, dass dieselbe beinahe den andern Teil des Leibes durchdringen wollte. So wurde mein Sohn ganz unbarmherzig in sein Herz gestochen, denn der Stechende ließ nicht nach, bis die Lanze die Rippen berührte, und beide Teile des Herzens an der Lanze waren. Als er die Lanze herauszog, floss aus dieser Wunde ein Blutstrom mit großer Gewalt; das Eisen aber und ein Teil des Spießes kamen rot aus dem Leibe hervor und waren mit Blut benetzt.“
Ach! Wie konnte doch dieser Soldat so verwegen sein, dass er an dem verwundeten Leichname Jesu solche Grausamkeit verübte. Der zerfleischte Leib hing so erbärmlich am Kreuze, dass ihn Niemand ohne Entsetzen betrachten konnte. Als aber der Soldat mit der Lanze in das Herz stach und einen Hand breite Wunde machte, ach, wie erschraken alle Umstehenden, besonders da sie das viele Blut und Wasser wider alle Natur aus der Wunde hervorfließen sahen! Da hing nun der tote Körper und hatte eine so tiefe Wunde, dass man ihm ins Herz sehen konnte, und das rosenfarbene Blut rann wie ein Bach über den Leib herab.
O christliche Seele, beherzige die unendliche Liebe deines Heilandes, welchem es nicht genügte, dass er einmal für dich gestorben ist und dass sein Herz im Tode zersprang; sondern damit es alle Menschen mit Augen sehen möchten, wollte er es noch einmal mit dem Speere aus lauter Liebe durchstechen lassen, um zu zeigen, dass er nochmals bereit sei, für uns zu sterben; wie er zur Hl. Brigitta sprach: „Ich stürbe ja gern aus lauter Liebe für die Menschen, wenn es möglich wäre.“ Ein anderes Mal sprach er: „Habet Mitleiden mit mir, ihr meine Freunde! Denn ich habe die Menschen sehr teuer erkauft; ja, ich habe sie einmal gleichsam Alle mitsammen auf meinem Rücken getragen, da ich ganz verwundet und an das Kreuz geheftet worden war. Ich liebe die Menschen so sehr, dass, wenn es möglich gewesen wäre, noch einmal für einen Jeden insbesondere zu sterben, gleich wie ich am Kreuze für Alle gelitten habe, ich sie lieber erlösen, als auf sie verzichten wollte.
Gebet
O liebreichster Jesu! Ich erstarre beinahe in Betrachtung deiner Liebe und weiß vor Verwunderung nicht, was ich sagen soll! Ist es denn möglich, dass du mich also liebest und um meinetwillen nicht allein den allerbittersten Tod leiden wolltest, sondern auch nach deinem Tode dein liebreichstes Herz eröffnen ließest, um zu zeigen, dass du noch einmal für mich zu sterben bereit seiest? O du Liebe meines Gottes, wohin hast du Jesum gebracht? Soll ich also meinen Heiland nicht wieder lieben, der solches für mich gelitten hat? O Jesus, meine einzige Liebe, wenn ich dich nicht liebte, wäre ich nicht wert, dass ich lebte. Ich habe keinen so treuen Freund auf Erden, als dich; denn weder Vater noch Mutter, noch mein treuester Freund würden sich für mich töten lassen, wie mein Jesus getan hat. Darum will ich fortan keinen Menschen so sehr lieben, wie bisher. Dich aber, mein Jesus, will ich allein und über Alles von ganzem Herzen lieben, so lange ich lebe. Lass mich nur von deiner Liebe nimmermehr geschieden werden, sondern in derselben ewiglich verharren.
Bisher haben wir ausführlich erzählt, wie viele Marter unser Erlöser am Hl. Kreuze gelitten und endlich unter den höchsten Schmerzen seinen Geist aufgegeben habe. Man sollte daher meinen, es sei diese Leidensgeschichte nun zu Ende, da ja alle Marter sich mit dem Tode endete. Aber höre mit Erstaunen, welchen Gräuel die Juden unter dem Deckmantel der Gottseligkeit verübten. Sie gingen zu Pilatus und baten ihn, dass man die Gebeine der Gekreuzigten zerbrechen und sie vom Kreuze abnehmen möchte, weil es übel stehen würde, wenn selbe am großen Sabbate dort hängen blieben. Als die Juden dies begehrten, lebte Christus noch; denn wäre er schon Tot gewesen, so hätten sie es nicht verlangt. Es lässt sich daher aus diesem Umstande ihre grausame Rachbegierde erkennen, weil sie sich mit Allem, was sie ihm bereits zugefügt hatten, noch nicht begnügten, sondern ihm noch diese grausame, heidnische, bei den Juden ganz ungewöhnliche Marter der Beinbrechung antun wollten, welche bitterer und schimpflicher, als die Kreuzigung selbst war. O wie herzlich betrübte den lieben Heiland diese Hartnäckigkeit der Juden, weil er sah, dass sie mit all seiner Marter noch nicht zufrieden waren! Darum sind Einige der Meinung, Jesus habe seinen himmlischen Vater gebeten, er wolle ihn zuvor sterben lassen, ehe seine Gebeine zerbrochen würden, weil ihm diese Marter so entsetzlich vorkam.
Nachdem die grimmigen Juden die Bewilligung erhalten hatten, nahmen sie etliche Henkersknechte mit sich und eilten mit Leitern und Kolben zum Kalvarienberge hinaus. Ach, welche Angst befiel die Mutter Jesu, als sie die gottlose Schar der Juden mit großer Frechheit daher kommen sah; ihr Herz gab ihr ein, dass sie nichts Gutes im Schilde hätten, sondern ihrem Toten Sohne eine neue Schmach zufügen wollten. Sobald die grimmige Rotte oben am Berge ankam, und die beiden Schächer noch am Leben traf, glaubten sie, dass auch Christus noch lebe, weil er Augen und Mund offen hatte; deswegen sollten sie an ihm zuletzt ihre Grausamkeit vollziehen, damit der durch den Anblick, wie den beiden andern die Gebeine zerschmettert würden, eine neue Marter empfinden und seine Angst vermehrt werden sollte. Sie fingen bei dem bekehrten Schächer an, darnach stiegen sie auf das Kreuz des linken Schächers und zerbrachen ihm gleichfalls seine Gebeine. Als die grimmigen Henker die beiden Schächer umgebracht hatten, setzten sie ihre Leitern an das Kreuz Christi und wollten mit ihm ebenso verfahren. Da sie aber sahen, dass er wirklich gestorben sei, wurden sie sehr aufgebracht, dass sie ihre beabsichtigte Tyrannei nicht ausüben konnten. Daher nahm ein Soldat, Namens Longinus, einen Speer und durchstach aus lauter Rachgier die Hl. Seite Christi, wie in den Offenbarungen der Hl. Brigitta mit folgenden Worten erklärt wird: „Da das Volk im Kreise herumstand, kam Einer mit großer Wut hinzu und stieß die Lanze in die rechte Seite Christi so heftig, dass dieselbe beinahe den andern Teil des Leibes durchdringen wollte. So wurde mein Sohn ganz unbarmherzig in sein Herz gestochen, denn der Stechende ließ nicht nach, bis die Lanze die Rippen berührte, und beide Teile des Herzens an der Lanze waren. Als er die Lanze herauszog, floss aus dieser Wunde ein Blutstrom mit großer Gewalt; das Eisen aber und ein Teil des Spießes kamen rot aus dem Leibe hervor und waren mit Blut benetzt.“
Ach! Wie konnte doch dieser Soldat so verwegen sein, dass er an dem verwundeten Leichname Jesu solche Grausamkeit verübte. Der zerfleischte Leib hing so erbärmlich am Kreuze, dass ihn Niemand ohne Entsetzen betrachten konnte. Als aber der Soldat mit der Lanze in das Herz stach und einen Hand breite Wunde machte, ach, wie erschraken alle Umstehenden, besonders da sie das viele Blut und Wasser wider alle Natur aus der Wunde hervorfließen sahen! Da hing nun der tote Körper und hatte eine so tiefe Wunde, dass man ihm ins Herz sehen konnte, und das rosenfarbene Blut rann wie ein Bach über den Leib herab.
O christliche Seele, beherzige die unendliche Liebe deines Heilandes, welchem es nicht genügte, dass er einmal für dich gestorben ist und dass sein Herz im Tode zersprang; sondern damit es alle Menschen mit Augen sehen möchten, wollte er es noch einmal mit dem Speere aus lauter Liebe durchstechen lassen, um zu zeigen, dass er nochmals bereit sei, für uns zu sterben; wie er zur Hl. Brigitta sprach: „Ich stürbe ja gern aus lauter Liebe für die Menschen, wenn es möglich wäre.“ Ein anderes Mal sprach er: „Habet Mitleiden mit mir, ihr meine Freunde! Denn ich habe die Menschen sehr teuer erkauft; ja, ich habe sie einmal gleichsam Alle mitsammen auf meinem Rücken getragen, da ich ganz verwundet und an das Kreuz geheftet worden war. Ich liebe die Menschen so sehr, dass, wenn es möglich gewesen wäre, noch einmal für einen Jeden insbesondere zu sterben, gleich wie ich am Kreuze für Alle gelitten habe, ich sie lieber erlösen, als auf sie verzichten wollte.
Gebet
O liebreichster Jesu! Ich erstarre beinahe in Betrachtung deiner Liebe und weiß vor Verwunderung nicht, was ich sagen soll! Ist es denn möglich, dass du mich also liebest und um meinetwillen nicht allein den allerbittersten Tod leiden wolltest, sondern auch nach deinem Tode dein liebreichstes Herz eröffnen ließest, um zu zeigen, dass du noch einmal für mich zu sterben bereit seiest? O du Liebe meines Gottes, wohin hast du Jesum gebracht? Soll ich also meinen Heiland nicht wieder lieben, der solches für mich gelitten hat? O Jesus, meine einzige Liebe, wenn ich dich nicht liebte, wäre ich nicht wert, dass ich lebte. Ich habe keinen so treuen Freund auf Erden, als dich; denn weder Vater noch Mutter, noch mein treuester Freund würden sich für mich töten lassen, wie mein Jesus getan hat. Darum will ich fortan keinen Menschen so sehr lieben, wie bisher. Dich aber, mein Jesus, will ich allein und über Alles von ganzem Herzen lieben, so lange ich lebe. Lass mich nur von deiner Liebe nimmermehr geschieden werden, sondern in derselben ewiglich verharren.
Barmherzigkeitsrosenkranz und Gebet
Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit
Vater unser ... Ave Maria ... Ich glaube an Gott ...
Große Perle am Rosenkranz: Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, zur Sühne für unsere Sünden und die Sünden der ganzen Welt.
Kleine Perle am Rosenkranz: Durch Sein schmerzhaftes Leiden hab Erbarmen mit uns und der ganzen Welt
Schluss 3x: Heiliger Gott, Heiliger Starker Gott, Heiliger unsterblicher Gott, hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.
Zusätzlich kann man beten:
Schuldbeladen - wie ich bin,
knie vor Deinem Kreuz ich hin.
Liebster Jesu, dass Dein Schmerz
reinige mein sündig Herz,
fleh’ ich innig und vertrau
auf der Gnade heilend Tau.
Herr, aus Liebe ich bereu’,
mach mich wieder rein und treu.
Dein Erbarmen schenk mir Ruh,
tröste meine Seele Du.
Gottes Hilf verleihe mir,
ewig will ich danken Dir. Amen.
Mit kirchlicher Druckerlaubnis
Vater unser ... Ave Maria ... Ich glaube an Gott ...
Große Perle am Rosenkranz: Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, zur Sühne für unsere Sünden und die Sünden der ganzen Welt.
Kleine Perle am Rosenkranz: Durch Sein schmerzhaftes Leiden hab Erbarmen mit uns und der ganzen Welt
Schluss 3x: Heiliger Gott, Heiliger Starker Gott, Heiliger unsterblicher Gott, hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.
Zusätzlich kann man beten:
Schuldbeladen - wie ich bin,
knie vor Deinem Kreuz ich hin.
Liebster Jesu, dass Dein Schmerz
reinige mein sündig Herz,
fleh’ ich innig und vertrau
auf der Gnade heilend Tau.
Herr, aus Liebe ich bereu’,
mach mich wieder rein und treu.
Dein Erbarmen schenk mir Ruh,
tröste meine Seele Du.
Gottes Hilf verleihe mir,
ewig will ich danken Dir. Amen.
Mit kirchlicher Druckerlaubnis
Mittwoch, 4. April 2012
Mittwoch der Karwoche
37. Wie Jesus starb
Unter allen Geheimnissen des bittern Leidens Christi ist keines so schrecklich, als der bitterste und grausamste Tod Jesu. Denn dieser war so wider die Natur, dass Himmel und Erde samt allen Elementen, welche bisher unempfindlich geblieben, nunmehr gleichsam Empfindung bekamen, und aus allen Kräften bewegt und entsetzt wurden.
Christus hatte zwar am Ölberge sich vor all seiner Marter gefürchtet; allein vor keiner so heftig, wie vor seinem Tode. Denn in demselben stand er so unnatürliche Qualen aus, dergleichen sich keine menschliche Vernunft vorstellen kann. In den andern Peinen litt nämlich immer nur ein Teil seines Lebens; in seinem Tode aber haben Leib und Seele zugleich samt allen Kräften und Sinnen gelitten, besonders das edelste Herz, welches damals die höchsten Qualen erduldete. Damit du dieses desto besser verstehest, wollen wir eins nach dem andern erklären.
Erstens litt im Tode Jesu seine edle Seele wegen des Scheidens von ihrem Leibe. Man sagt, es sei kein größeres Leid auf Erden, als wenn zwei Herzen, die sich wahrhaft lieben, scheiden müssen. Nun sind aber keine treueren Freunde, als Leib und Seele, welche unzertrennlich verbunden sind. Es hatte niemals eine Seele ihren Leib so sehr geliebt, und es war niemals ein Leib seiner Seele so untertänig gewesen, als eben der Leib und die Seele Christi. Denn weil sein Leib der edelste, schönste und gesundeste war, den Gott und die Natur hervorgebracht hatten, darum liebte die Seele diesen vollkommenen Leib über alle Maßen, und wollte sich non ihm nicht trennen. Und weil die Seele Jesu mit allen Gnaden, Tugenden und übernatürlichen Gaben aufs Vollkommenste geziert war, wie wehe musste es dem Leibe tun, dieses kostbaren Schatzes beraubt zu werden!
Du erkennest dieses, o Christ, und dennoch achtest du deine Seele so gering, und übergibst sie leichtsinnig um einer Todsünde willen dem Teufel.
Zweitens litt die Vernunft Jesu im Tode solche Bitterkeit, welche mit keiner andern auf dieser Erde zu vergleichen ist. Seine Vernunft liebte und schätzte das Leben mehr, als alle Menschen, weil sie wusste, dass ihr Leben besser sei, als das aller übrigen Geschöpfe, und dass sie in einem einzigen Augenblicke mehr Verdienste habe, als alle Menschen sich in ihrem ganzen Leben erwerben können. Daher stelle dir vor, dein sterbender Erlöser spräche zu dir: „Mein Kind! Beherzige, wie bitter es meiner Vernunft vorkam, von Allem, was sie billig erfreute, so bald scheiden zu müssen. Ich war nur drei und dreißig Jahre alt, und hätte natürlicher Weise ein hohes Alter erreichen können. Was war aber die Ursache, dass ich in voller Jugendkraft sterben musste? Nichts Anderes, als deine Sünden! Du hattest zwar damals noch keine Sünden begangen; doch standen sie schon vor den Augen meines Vaters, wie jetzt nach der Tat. Damit ich nun diese Sünden abbüßte, und zwar um so schmerzlicher abbüßte, musste ich zur Zeit sterben, wo ich am liebsten länger gelebt hätte. – Du bist also die Ursache an meinem Tode, und trägst die Schuld, dass so viel Gutes, was ich noch hätte tun können, unterblieb. Meine Mutter, meine Jünger und Freunde, alle Kranken, die ich heilen, alle Betrübten, die ich trösten, alle Sünder, die ich hätte bekehren können, werden am jüngsten Tage über dich klagen; ja die ganze Welt wird Wehe über dich rufen, dass du am Tode des Herrn der Welten Schuld trägst!“
O schreckliche Worte, o unbegreifliche Bosheit meiner Sünden! So bin denn ich Ursache, dass mein Jesus so bald sterben musste, und so viel Gutes auf Erden unterblieb! O ihr Freunde und Jünger Christi, verklaget mich nicht; denn es ist mir herzlich leid, dass ich euch Jesum geraubt und euch so sehr beleidigt habe!
Drittens litt die Phantasie oder Einbildungskraft samt allen innerlichen Kräften der Seele im Tode Jesu solches Entsetzen, dass es kaum zu denken ist. Man sieht bisweilen bei Sterbenden, wie schrecklich sie sich gebärden, wenn die Todesangst sie überfällt. Was ist aber all diese Todesangst Christi, welche viel größer war, als die aller Menschen zusammen?
Viertens litt sein Leib in allen Gliedern so unerhörte Schmerzen, dass keine Zunge im Stande ist, selbe zu beschreiben. „Als der Tod meines Sohnes herannahte,“ sagte die Mutter Gottes der Hl. Brigitta in einer Offenbarung, „war in seinem ganzen Leibe solcher Schmerz, dass alle Glieder erbebten. Sein Haupt hob sich etwas in die Höhe, sank jedoch sogleich wieder zurück, und durch seinen geöffneten Mund sah man die Zunge blutig. Seine Hände zogen sich von dem Orte der Annagelung zurück, und die Fuße mussten die ganze Last des Körpers tragen. Seine bisher gekrümmten Finger streckten sich aus, und sein Rücken zog sich hart wider den Stamm des Kreuzes. Seine Augen, welche bisher geschlossen waren, taten sich bis zur Hälfte auf, und seine Arme, die bisher ein wenig gebogen waren, streckten sich ganz aus. Seine Knie, die bisher ausgestreckt hingen, beugten sich auf eine Seite, und seine Füße wendeten sich auf den Nägeln, gleich wie an Türangeln auf die andere Seite.“
O Gott! Wer hat wohl Ähnliches gehört und gesehen, dass der Tod einen Menschen auf dem Sterbebette so gestreckt habe, wie Jesum am Kreuze!
Endlich hat der arme Jesus an seinem süßen Herzen die größte Marter ausgestanden. Denn sein Herz war kräftig und gesund, und das edelste, vollkommenste Herz, das aus Gottes schaffender Hand hervorgegangen war; daher konnte es sich auch mehr gegen den Tod wehren als andere menschliche Herzen. Auch musste es mehr leiden, als die übrigen Glieder, und alle Sinne des Leibes und Kräfte der Seele, denn das Herz empfand alle Streiche und Wunden mehr, als der Leib, und zugleich fühlte es alle Ängste und Traurigkeiten der Seele mit. Dieses währte die ganze Leidenszeit hindurch, vornehmlich aber am Kreuze, wo es so viele Qualen erduldete, dass Jemand leichter die Wassertropfen des Meeres, als diese Schmerzen zählen könnte.
Unter den vielfältigen Stößen, welche das Herz Jesu trafen, waren drei so gewaltig, dass Himmel, Erde und Hölle zugleich mit dem Herzen erzitterten. Der erste Stoß war um drei Uhr Nachmittags, da die Schmerzen aller Wunden zugleich gewaltsam auf das Herz stießen, so dass der arme Jesus vor unerträglicher Pein mit lauter Stimme schrie, dass der Himmel davon erzitterte. Dieser Schall ertönte so gewaltsam im Himmel, dass, nach dem Ausspruch der Offenbarung der Hl. Brigitta, „Gott Vater, wiewohl er leidensunfähig ist, so wie auch die Hl. Engel, welche ebenfalls nicht leiden können, hievon gleichsam bewegt wurden.“
Der andere Stoß geschah eine kleine Weile vor dem Tode, da die vereinten Schmerzen mit heftigster Wut dem edelsten Herzen wieder einen so schrecklichen Stich versetzten, dass es beinahe zersprungen wäre. Dieser Stoß war so unmenschlich, dass der liebe Jesus wiederum laut aufschreien musste, wie der Hl. Lukas bezeugt: Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: „Vater, ein deine Hände befehle ich meinen Geist!“ Dieser Schrei war so gewaltig, dass die ganze Erde zitterte; wie der Hl. Matthäus schreibt: „Siehe, die Erde bebte und die Felsen spalteten sich.“
Der dritte und letzte Stoß endlich geschah im letzten Augenblicke des Lebens Christi, in welchem der Tod die Schmerzen so häufte, dass das edelste Herz der Übermacht derselben erliegen musste und brach. In diesem Augenblicke stieß Jesus einen so heftigen Schrei aus, dass die Hölle davon erzitterte. Im nämlichen Momente fuhr der Herr auch in die Vorhölle hinab, und vor seiner Gegenwart erzitterten alle Mächte der Hölle.
Endlich kommen wir an den schrecklichen Tod Jesu, vor welchem alle Kreaturen, so oft davon geredet wird, wie einst am Karfreitage erzittern sollten. Insbesondere aber sollten sich die menschlichen Herzen entsetzen, wenn sie von diesem Tode predigen hören oder lesen. Denn was ist schrecklicher, als dass der Heiland der Welt, der König des Himmels und der Erde, der eingeborne Sohn des ewigen Vaters, ja Gott selbst so unschuldig und grausam getötet wird! Dieses ist ein so unerhörtes Wunder, dass es keine Zunge aussprechen, keine Feder beschreiben, kein Verstand begreifen kann. Wir können Gott in alle Ewigkeit nicht genug hierfür danken, viel weniger auf dieser Welt würdig dienen.
Gebet
O Jesu! Meine einzige Liebe, mein kostbarster Schatz, so hast du denn dein edles Leben lassen müssen? Nun ist alle meine Freude und mein Trost dahin! Du stirbst nicht auf einem Bette, in einem Hause, sondern an dem harten Kreuzesholze unter dem freien Himmel! Du hast keinen Strohhalm, darauf zu liegen, kein Stücklein Leinwand, dich zu bedecken. Dein Hauptkissen ist die dörnerne Krone, dein Bett das Kreuz. Deine Labung ist Galle und Essig, dein letzter Trost das Gespötte der Juden. Du hast keine Bedienung, sondern nur die Gesellschaft zweier Mörder. Du liegst nicht in sanfter Ruhe, sondern hängst an vier Nägeln ausgespannt und vermagst dich nicht einmal umzuwenden, und keine Hand, ja nicht einmal ein Finger ist dir frei, um dir den Schweiß und das Blut abzuwischen. So fehlt dir aller Trost und alle Hilfe, und du bist gänzlich von Gott und den Menschen verlassen. Du streitest einen so bittern Todeskampf, dass dir vor Schrecken Leib und Seele erzittern und dein Herz den Qualen unterliegen muss. O Jesus! Wie dauerst du mich, und wie ist mein Herz vor Mitleid krank, dass du, der Sohn des himmlischen Vaters, so erbärmlich sterben musst und verlassener bist, als der ärmste Bettler dieser Welt! Ich danke dir von Herzen für diesen Tod, und opfere dir denselben auf für alle meine Sünden. Wenn ich dereinst in Todesnöten liegen werde, so gedenke deines bittern Sterbens, und verleihe mir durch die Kraft desselben ein seliges Ende. Amen.
Unter allen Geheimnissen des bittern Leidens Christi ist keines so schrecklich, als der bitterste und grausamste Tod Jesu. Denn dieser war so wider die Natur, dass Himmel und Erde samt allen Elementen, welche bisher unempfindlich geblieben, nunmehr gleichsam Empfindung bekamen, und aus allen Kräften bewegt und entsetzt wurden.
Christus hatte zwar am Ölberge sich vor all seiner Marter gefürchtet; allein vor keiner so heftig, wie vor seinem Tode. Denn in demselben stand er so unnatürliche Qualen aus, dergleichen sich keine menschliche Vernunft vorstellen kann. In den andern Peinen litt nämlich immer nur ein Teil seines Lebens; in seinem Tode aber haben Leib und Seele zugleich samt allen Kräften und Sinnen gelitten, besonders das edelste Herz, welches damals die höchsten Qualen erduldete. Damit du dieses desto besser verstehest, wollen wir eins nach dem andern erklären.
Erstens litt im Tode Jesu seine edle Seele wegen des Scheidens von ihrem Leibe. Man sagt, es sei kein größeres Leid auf Erden, als wenn zwei Herzen, die sich wahrhaft lieben, scheiden müssen. Nun sind aber keine treueren Freunde, als Leib und Seele, welche unzertrennlich verbunden sind. Es hatte niemals eine Seele ihren Leib so sehr geliebt, und es war niemals ein Leib seiner Seele so untertänig gewesen, als eben der Leib und die Seele Christi. Denn weil sein Leib der edelste, schönste und gesundeste war, den Gott und die Natur hervorgebracht hatten, darum liebte die Seele diesen vollkommenen Leib über alle Maßen, und wollte sich non ihm nicht trennen. Und weil die Seele Jesu mit allen Gnaden, Tugenden und übernatürlichen Gaben aufs Vollkommenste geziert war, wie wehe musste es dem Leibe tun, dieses kostbaren Schatzes beraubt zu werden!
Du erkennest dieses, o Christ, und dennoch achtest du deine Seele so gering, und übergibst sie leichtsinnig um einer Todsünde willen dem Teufel.
Zweitens litt die Vernunft Jesu im Tode solche Bitterkeit, welche mit keiner andern auf dieser Erde zu vergleichen ist. Seine Vernunft liebte und schätzte das Leben mehr, als alle Menschen, weil sie wusste, dass ihr Leben besser sei, als das aller übrigen Geschöpfe, und dass sie in einem einzigen Augenblicke mehr Verdienste habe, als alle Menschen sich in ihrem ganzen Leben erwerben können. Daher stelle dir vor, dein sterbender Erlöser spräche zu dir: „Mein Kind! Beherzige, wie bitter es meiner Vernunft vorkam, von Allem, was sie billig erfreute, so bald scheiden zu müssen. Ich war nur drei und dreißig Jahre alt, und hätte natürlicher Weise ein hohes Alter erreichen können. Was war aber die Ursache, dass ich in voller Jugendkraft sterben musste? Nichts Anderes, als deine Sünden! Du hattest zwar damals noch keine Sünden begangen; doch standen sie schon vor den Augen meines Vaters, wie jetzt nach der Tat. Damit ich nun diese Sünden abbüßte, und zwar um so schmerzlicher abbüßte, musste ich zur Zeit sterben, wo ich am liebsten länger gelebt hätte. – Du bist also die Ursache an meinem Tode, und trägst die Schuld, dass so viel Gutes, was ich noch hätte tun können, unterblieb. Meine Mutter, meine Jünger und Freunde, alle Kranken, die ich heilen, alle Betrübten, die ich trösten, alle Sünder, die ich hätte bekehren können, werden am jüngsten Tage über dich klagen; ja die ganze Welt wird Wehe über dich rufen, dass du am Tode des Herrn der Welten Schuld trägst!“
O schreckliche Worte, o unbegreifliche Bosheit meiner Sünden! So bin denn ich Ursache, dass mein Jesus so bald sterben musste, und so viel Gutes auf Erden unterblieb! O ihr Freunde und Jünger Christi, verklaget mich nicht; denn es ist mir herzlich leid, dass ich euch Jesum geraubt und euch so sehr beleidigt habe!
Drittens litt die Phantasie oder Einbildungskraft samt allen innerlichen Kräften der Seele im Tode Jesu solches Entsetzen, dass es kaum zu denken ist. Man sieht bisweilen bei Sterbenden, wie schrecklich sie sich gebärden, wenn die Todesangst sie überfällt. Was ist aber all diese Todesangst Christi, welche viel größer war, als die aller Menschen zusammen?
Viertens litt sein Leib in allen Gliedern so unerhörte Schmerzen, dass keine Zunge im Stande ist, selbe zu beschreiben. „Als der Tod meines Sohnes herannahte,“ sagte die Mutter Gottes der Hl. Brigitta in einer Offenbarung, „war in seinem ganzen Leibe solcher Schmerz, dass alle Glieder erbebten. Sein Haupt hob sich etwas in die Höhe, sank jedoch sogleich wieder zurück, und durch seinen geöffneten Mund sah man die Zunge blutig. Seine Hände zogen sich von dem Orte der Annagelung zurück, und die Fuße mussten die ganze Last des Körpers tragen. Seine bisher gekrümmten Finger streckten sich aus, und sein Rücken zog sich hart wider den Stamm des Kreuzes. Seine Augen, welche bisher geschlossen waren, taten sich bis zur Hälfte auf, und seine Arme, die bisher ein wenig gebogen waren, streckten sich ganz aus. Seine Knie, die bisher ausgestreckt hingen, beugten sich auf eine Seite, und seine Füße wendeten sich auf den Nägeln, gleich wie an Türangeln auf die andere Seite.“
O Gott! Wer hat wohl Ähnliches gehört und gesehen, dass der Tod einen Menschen auf dem Sterbebette so gestreckt habe, wie Jesum am Kreuze!
Endlich hat der arme Jesus an seinem süßen Herzen die größte Marter ausgestanden. Denn sein Herz war kräftig und gesund, und das edelste, vollkommenste Herz, das aus Gottes schaffender Hand hervorgegangen war; daher konnte es sich auch mehr gegen den Tod wehren als andere menschliche Herzen. Auch musste es mehr leiden, als die übrigen Glieder, und alle Sinne des Leibes und Kräfte der Seele, denn das Herz empfand alle Streiche und Wunden mehr, als der Leib, und zugleich fühlte es alle Ängste und Traurigkeiten der Seele mit. Dieses währte die ganze Leidenszeit hindurch, vornehmlich aber am Kreuze, wo es so viele Qualen erduldete, dass Jemand leichter die Wassertropfen des Meeres, als diese Schmerzen zählen könnte.
Unter den vielfältigen Stößen, welche das Herz Jesu trafen, waren drei so gewaltig, dass Himmel, Erde und Hölle zugleich mit dem Herzen erzitterten. Der erste Stoß war um drei Uhr Nachmittags, da die Schmerzen aller Wunden zugleich gewaltsam auf das Herz stießen, so dass der arme Jesus vor unerträglicher Pein mit lauter Stimme schrie, dass der Himmel davon erzitterte. Dieser Schall ertönte so gewaltsam im Himmel, dass, nach dem Ausspruch der Offenbarung der Hl. Brigitta, „Gott Vater, wiewohl er leidensunfähig ist, so wie auch die Hl. Engel, welche ebenfalls nicht leiden können, hievon gleichsam bewegt wurden.“
Der andere Stoß geschah eine kleine Weile vor dem Tode, da die vereinten Schmerzen mit heftigster Wut dem edelsten Herzen wieder einen so schrecklichen Stich versetzten, dass es beinahe zersprungen wäre. Dieser Stoß war so unmenschlich, dass der liebe Jesus wiederum laut aufschreien musste, wie der Hl. Lukas bezeugt: Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: „Vater, ein deine Hände befehle ich meinen Geist!“ Dieser Schrei war so gewaltig, dass die ganze Erde zitterte; wie der Hl. Matthäus schreibt: „Siehe, die Erde bebte und die Felsen spalteten sich.“
Der dritte und letzte Stoß endlich geschah im letzten Augenblicke des Lebens Christi, in welchem der Tod die Schmerzen so häufte, dass das edelste Herz der Übermacht derselben erliegen musste und brach. In diesem Augenblicke stieß Jesus einen so heftigen Schrei aus, dass die Hölle davon erzitterte. Im nämlichen Momente fuhr der Herr auch in die Vorhölle hinab, und vor seiner Gegenwart erzitterten alle Mächte der Hölle.
Endlich kommen wir an den schrecklichen Tod Jesu, vor welchem alle Kreaturen, so oft davon geredet wird, wie einst am Karfreitage erzittern sollten. Insbesondere aber sollten sich die menschlichen Herzen entsetzen, wenn sie von diesem Tode predigen hören oder lesen. Denn was ist schrecklicher, als dass der Heiland der Welt, der König des Himmels und der Erde, der eingeborne Sohn des ewigen Vaters, ja Gott selbst so unschuldig und grausam getötet wird! Dieses ist ein so unerhörtes Wunder, dass es keine Zunge aussprechen, keine Feder beschreiben, kein Verstand begreifen kann. Wir können Gott in alle Ewigkeit nicht genug hierfür danken, viel weniger auf dieser Welt würdig dienen.
Gebet
O Jesu! Meine einzige Liebe, mein kostbarster Schatz, so hast du denn dein edles Leben lassen müssen? Nun ist alle meine Freude und mein Trost dahin! Du stirbst nicht auf einem Bette, in einem Hause, sondern an dem harten Kreuzesholze unter dem freien Himmel! Du hast keinen Strohhalm, darauf zu liegen, kein Stücklein Leinwand, dich zu bedecken. Dein Hauptkissen ist die dörnerne Krone, dein Bett das Kreuz. Deine Labung ist Galle und Essig, dein letzter Trost das Gespötte der Juden. Du hast keine Bedienung, sondern nur die Gesellschaft zweier Mörder. Du liegst nicht in sanfter Ruhe, sondern hängst an vier Nägeln ausgespannt und vermagst dich nicht einmal umzuwenden, und keine Hand, ja nicht einmal ein Finger ist dir frei, um dir den Schweiß und das Blut abzuwischen. So fehlt dir aller Trost und alle Hilfe, und du bist gänzlich von Gott und den Menschen verlassen. Du streitest einen so bittern Todeskampf, dass dir vor Schrecken Leib und Seele erzittern und dein Herz den Qualen unterliegen muss. O Jesus! Wie dauerst du mich, und wie ist mein Herz vor Mitleid krank, dass du, der Sohn des himmlischen Vaters, so erbärmlich sterben musst und verlassener bist, als der ärmste Bettler dieser Welt! Ich danke dir von Herzen für diesen Tod, und opfere dir denselben auf für alle meine Sünden. Wenn ich dereinst in Todesnöten liegen werde, so gedenke deines bittern Sterbens, und verleihe mir durch die Kraft desselben ein seliges Ende. Amen.
Dienstag, 3. April 2012
Dienstag der Karwoche
36. Das letzte Wort Christi
Nun ist noch übrig das letzte Wort, welches das Wort, das Fleisch geworden ist, in seinem sterblichen Fleische geredet hat, nämlich: „Vater! In deine Hände befehle ich meinen Geist!“ Dieses Wort, wie freundlich es auch zu sein scheint, ist so schrecklich und wunderbar, dass Jeder, der es recht erwägt, darüber entsetzt wird. Zum besseren Verständnisse erinnere dich dessen, was oft gesagt worden ist, dass nämlich Christus in seinem Leiden so ganz verlassen gewesen sei, dass er nicht den mindesten Trost von der Gottheit empfangen habe. Er hing am Kreuze nicht anders, als jeder andere gewöhnliche Mensch, und die Gottheit hat ihn sogar ohne Trost und Stärke verlassen, als wäre er gar nicht persönlich mit ihr vereinigt gewesen, weshalb ihm auch Alles begegnete, was einem Menschen begegnen kann, ausgenommen die Sünde.
Wenn denn ein bloßer Mensch also am Kreuze hängen sollte, wie Christus, ohne von Gott oder den Menschen Trost oder Hilfe zu haben, was würde er wohl anfangen? Und wenn nun der Tod sich herannahete, und ein solcher Mensch bei vollem Gebrauche des Verstandes sich die Bitterkeit des Todes recht vorstellte, wie müsste demselben wohl so bange sein. Denke dir demnach die Lage, in der sich nun Christus befand. Als sich ihm die Todesangst näherte, und die Todessschmerzen mit aller Gewalt zu seinem Herzen drangen, da geriet er in solche innerliche und äußerliche Bangigkeit, dass ihm der kalte Schweiß am ganzen Leibe ausbrach, die Haare sich emporsträubten, das Herz ungestüm pochte, und alle Leibes- und Seelenkräfte sich entsetzten. Was sollte nun der geängstigte Jesus in solchem äußersten Elende beginnen? Wohin sollte er sich anders wenden, als zu seinem himmlischen Vater? Darum schrie er im Drange seines Herzens mit lauter Stimme, so dass alle Umstehenden erschraken: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist!“ gleich als wollte er sagen: O mein liebster Vater, verlass mich nicht! Siehe, wie mich der Todesschweiß ängstiget! Ich bin nun so sehr verlassen, dass ich vor Bangigkeit und Furcht mir nicht zu raten noch zu helfen weiß. Ich sehe vor meinen Augen den schrecklichen Tod stehen, und dieser Anblick erschreckt meine Seele so sehr, dass sie vor Angst verschmachten will. Darum, o Vater, verlass meine arme Seele nicht; in deine Hände befehle ich meinen Geist!
O frommer Christ, lass dir diesen kläglichen Schrei deines Heilandes zu Herzen gehen, und sprich demselben zu Liebe folgende
Verehrung des siebenten Wortes Christi
O geängstigter Jesu! Ich beherzige das letzte Wort, welches du in deinem sterblichen Fleische geredet hast, als du vor großer Todesfurcht mit lauter Stimme zu Gott riefest: „O Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist!“ Gedenke, o liebster Jesu, in welchen Nöten du damals warest, als du dieses Wort aussprachest. Gedenke, wie dir die Todesangst so stark zum Herzen drang, und alle Kräfte deines Leibes und deiner Seele erzitterten. Wenn du, o starker, unüberwindlicher Gott! Deiner Menschheit nach so schrecklich vor dem Tode gezittert hast, ach, wie wird es mir gottlosem Sünder ergehen? Darum bitte ich dich durch deine bitterste Todesangst, stehe mir bei in meiner letzten Angst. Gedenke, dass du diese Bitterkeiten erdulden wolltest, damit uns der Tod nicht so bitter sei. In Vereinigung der herzlichen Inbrunst, mit welcher du deinem Vater deinen Geist befohlen hast, befehle ich dir jetzt und allezeit meinen sündigen Geist, und übergebe denselben so kräftig in deine göttlichen Hände, dass alle Gewalten der Hölle nichts wider ihn vermögen. In die Kraft deines Hl. Kreuzes und deines bittersten Todes befehle und übergebe ich meinen Geist und den letzten Augenblick meines Lebens, damit ich vor aller Gefahr und Arglist des Satans sicher sei. In deinen Geist befehle ich meinen Geist, o Jesu, in dein Herz mein Herz, in deinen letzten Augenblick meinen letzten Augenblick. Diese meine Anbefehlung begehre ich zu verrichten in der Kraft und Wirkung deines göttlichen Herzens, und bitte, dieselbe in der Stunde meines Todes vor allen Engeln und Heiligen zu wiederholen. Amen.
Nun ist noch übrig das letzte Wort, welches das Wort, das Fleisch geworden ist, in seinem sterblichen Fleische geredet hat, nämlich: „Vater! In deine Hände befehle ich meinen Geist!“ Dieses Wort, wie freundlich es auch zu sein scheint, ist so schrecklich und wunderbar, dass Jeder, der es recht erwägt, darüber entsetzt wird. Zum besseren Verständnisse erinnere dich dessen, was oft gesagt worden ist, dass nämlich Christus in seinem Leiden so ganz verlassen gewesen sei, dass er nicht den mindesten Trost von der Gottheit empfangen habe. Er hing am Kreuze nicht anders, als jeder andere gewöhnliche Mensch, und die Gottheit hat ihn sogar ohne Trost und Stärke verlassen, als wäre er gar nicht persönlich mit ihr vereinigt gewesen, weshalb ihm auch Alles begegnete, was einem Menschen begegnen kann, ausgenommen die Sünde.
Wenn denn ein bloßer Mensch also am Kreuze hängen sollte, wie Christus, ohne von Gott oder den Menschen Trost oder Hilfe zu haben, was würde er wohl anfangen? Und wenn nun der Tod sich herannahete, und ein solcher Mensch bei vollem Gebrauche des Verstandes sich die Bitterkeit des Todes recht vorstellte, wie müsste demselben wohl so bange sein. Denke dir demnach die Lage, in der sich nun Christus befand. Als sich ihm die Todesangst näherte, und die Todessschmerzen mit aller Gewalt zu seinem Herzen drangen, da geriet er in solche innerliche und äußerliche Bangigkeit, dass ihm der kalte Schweiß am ganzen Leibe ausbrach, die Haare sich emporsträubten, das Herz ungestüm pochte, und alle Leibes- und Seelenkräfte sich entsetzten. Was sollte nun der geängstigte Jesus in solchem äußersten Elende beginnen? Wohin sollte er sich anders wenden, als zu seinem himmlischen Vater? Darum schrie er im Drange seines Herzens mit lauter Stimme, so dass alle Umstehenden erschraken: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist!“ gleich als wollte er sagen: O mein liebster Vater, verlass mich nicht! Siehe, wie mich der Todesschweiß ängstiget! Ich bin nun so sehr verlassen, dass ich vor Bangigkeit und Furcht mir nicht zu raten noch zu helfen weiß. Ich sehe vor meinen Augen den schrecklichen Tod stehen, und dieser Anblick erschreckt meine Seele so sehr, dass sie vor Angst verschmachten will. Darum, o Vater, verlass meine arme Seele nicht; in deine Hände befehle ich meinen Geist!
O frommer Christ, lass dir diesen kläglichen Schrei deines Heilandes zu Herzen gehen, und sprich demselben zu Liebe folgende
Verehrung des siebenten Wortes Christi
O geängstigter Jesu! Ich beherzige das letzte Wort, welches du in deinem sterblichen Fleische geredet hast, als du vor großer Todesfurcht mit lauter Stimme zu Gott riefest: „O Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist!“ Gedenke, o liebster Jesu, in welchen Nöten du damals warest, als du dieses Wort aussprachest. Gedenke, wie dir die Todesangst so stark zum Herzen drang, und alle Kräfte deines Leibes und deiner Seele erzitterten. Wenn du, o starker, unüberwindlicher Gott! Deiner Menschheit nach so schrecklich vor dem Tode gezittert hast, ach, wie wird es mir gottlosem Sünder ergehen? Darum bitte ich dich durch deine bitterste Todesangst, stehe mir bei in meiner letzten Angst. Gedenke, dass du diese Bitterkeiten erdulden wolltest, damit uns der Tod nicht so bitter sei. In Vereinigung der herzlichen Inbrunst, mit welcher du deinem Vater deinen Geist befohlen hast, befehle ich dir jetzt und allezeit meinen sündigen Geist, und übergebe denselben so kräftig in deine göttlichen Hände, dass alle Gewalten der Hölle nichts wider ihn vermögen. In die Kraft deines Hl. Kreuzes und deines bittersten Todes befehle und übergebe ich meinen Geist und den letzten Augenblick meines Lebens, damit ich vor aller Gefahr und Arglist des Satans sicher sei. In deinen Geist befehle ich meinen Geist, o Jesu, in dein Herz mein Herz, in deinen letzten Augenblick meinen letzten Augenblick. Diese meine Anbefehlung begehre ich zu verrichten in der Kraft und Wirkung deines göttlichen Herzens, und bitte, dieselbe in der Stunde meines Todes vor allen Engeln und Heiligen zu wiederholen. Amen.
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