Gemäß dem Motu proprio Summorum Pontificum
... findet seit Pfingstsonntag an JEDEN SONNTAG – so z. B. auch am 25. Dezember dieses Jahres, da dieser auf einen Sonntag fällt – in
Bonn in der Kirche ALT ST. NIKOLAUS
Um 17 Uhr eine Heilige Messe nach dem Usus Antiquor statt.
Weitere Informationen unter
www.kirchenzeitung-koeln.de
und
www.tridentinische-messe-bonn.de/
Freitag, 17. Juni 2011
Nach dem Segen
1. Wir knieen hier vor Deinem Gnadenthron;
Du guter Hirt! O Jesu, Gottes Sohn!
Heilig, heilig, heilig!
Du bist allzeit heilig!
Sei gepriesen ohne End’
In dem heiligsten Sakrament.
Du guter Hirt! O Jesu, Gottes Sohn!
Heilig, heilig, heilig!
Du bist allzeit heilig!
Sei gepriesen ohne End’
In dem heiligsten Sakrament.
Vor dem Segen
1. Wir beten an Dich wahres Engelsbrot!
Dich Vater, Herr! Barmherzig großer Gott!
Heilig, heilig, heilig!
Du bist allzeit heilig!
Sei gepriesen ohne End’
In dem heiligsten Sakrament.
Dich Vater, Herr! Barmherzig großer Gott!
Heilig, heilig, heilig!
Du bist allzeit heilig!
Sei gepriesen ohne End’
In dem heiligsten Sakrament.
Am vierten Altare
1. In Brots- und Weinsgestalten
Ist Jesu Fleisch und Blut
Auf dem Altar enthalten,
Das größte Seelengut.
Gelobt, gebenedeit
Soll sein zu aller Zeit
Dies heiligste Geheimnis
In alle Ewigkeit.
2. Verdeckt ist hier zu finden
Das wahre Osterlamm,
Das aller Menschen Sünden
Getilgt am Kreuzesstamm.
Gelobt, gebenedeit ...
3. Es ist der Seelen Speise,
Wie uns der Glaube lehrt;
Es nährt uns auf der Reise,
Und bleibt doch unversehrt.
Gelobt, gebenedeit ...
4. Wenn wir das Leben schließen,
Und dieses Engelsbrot
Mit frommer Lust genießen,
Dann schreckt uns nicht der Tod.
Gelobt, gebenedeit ...
5. Der Tod wird uns nicht schrecken,
Es ist ein Unterpfand,
Dass Gott den Leib wird wecken
Ins himmlisch’ Vaterland.
Gelobt, gebenedeit ...
6. O Jesu, Deiner Liebe
Sei Ehre, Lob und Dank!
Du gabst aus ihrem Triebe
Dein Blut selbst uns zum Trank.
Gelobt, gebenedeit ...
7. Dein Fleisch hast uns gegeben,
In Brotsgestalt verhüllt,
Das unser inner’s Leben
Mit Gnadenkraft erfüllt.
Gelobt, gebenedeit ...
8. Entzünd’ in uns Verlangen
Nach diesem Sakrament;
Herr! Lass es uns empfangen
Wenn Seel’ und Leib sich trennt.
Gelobt, gebenedeit ...
9. Lass uns im Frieden fahren,
Von allen Sünden rein,
Zu Deinen Engelscharen,
Und ewig bei Dir sein.
Gelobt, gebenedeit ...
10. Erbarme Dich der Sünder,
Denn Deine Lieb’ ist groß;
Sieh, Vater, Deine Kinder,
Nimm sie in Deinen Schoß.
Gelobt, gebenedeit ...
11. Herr! Der Du hier zugegen,
Beglücke jeden Stand:
Gib allen Deinen Segen,
Uns und dem Vaterland.
Gelobt, gebenedeit ...
Dieses Lied ist auch bei öffentlicher Versehung der Kranken zu gebrauchen.
Im Rückwege in die Kirche wird das Lied: Gott, wir preisen Deine Güte, Nummer 103, gesungen.
Ist Jesu Fleisch und Blut
Auf dem Altar enthalten,
Das größte Seelengut.
Gelobt, gebenedeit
Soll sein zu aller Zeit
Dies heiligste Geheimnis
In alle Ewigkeit.
2. Verdeckt ist hier zu finden
Das wahre Osterlamm,
Das aller Menschen Sünden
Getilgt am Kreuzesstamm.
Gelobt, gebenedeit ...
3. Es ist der Seelen Speise,
Wie uns der Glaube lehrt;
Es nährt uns auf der Reise,
Und bleibt doch unversehrt.
Gelobt, gebenedeit ...
4. Wenn wir das Leben schließen,
Und dieses Engelsbrot
Mit frommer Lust genießen,
Dann schreckt uns nicht der Tod.
Gelobt, gebenedeit ...
5. Der Tod wird uns nicht schrecken,
Es ist ein Unterpfand,
Dass Gott den Leib wird wecken
Ins himmlisch’ Vaterland.
Gelobt, gebenedeit ...
6. O Jesu, Deiner Liebe
Sei Ehre, Lob und Dank!
Du gabst aus ihrem Triebe
Dein Blut selbst uns zum Trank.
Gelobt, gebenedeit ...
7. Dein Fleisch hast uns gegeben,
In Brotsgestalt verhüllt,
Das unser inner’s Leben
Mit Gnadenkraft erfüllt.
Gelobt, gebenedeit ...
8. Entzünd’ in uns Verlangen
Nach diesem Sakrament;
Herr! Lass es uns empfangen
Wenn Seel’ und Leib sich trennt.
Gelobt, gebenedeit ...
9. Lass uns im Frieden fahren,
Von allen Sünden rein,
Zu Deinen Engelscharen,
Und ewig bei Dir sein.
Gelobt, gebenedeit ...
10. Erbarme Dich der Sünder,
Denn Deine Lieb’ ist groß;
Sieh, Vater, Deine Kinder,
Nimm sie in Deinen Schoß.
Gelobt, gebenedeit ...
11. Herr! Der Du hier zugegen,
Beglücke jeden Stand:
Gib allen Deinen Segen,
Uns und dem Vaterland.
Gelobt, gebenedeit ...
Dieses Lied ist auch bei öffentlicher Versehung der Kranken zu gebrauchen.
Im Rückwege in die Kirche wird das Lied: Gott, wir preisen Deine Güte, Nummer 103, gesungen.
Beim dritten Altare
1. Dem hungrigen Ägypten,
Weil Josephs weiser Rat
Und anderen Betrübten
Das Brot verschaffet hat:
Drum ließ ihn Pharao,
Von ganzem Herzen froh,
Auf einen Wagen steigen
Im herrlichen Triumph.
2. Gleichwie den Joseph ehren
Der König alle ließ,
Und dessen Ruhm zu mehren,
Durchs Reich ihn fahren ließ;
So lässt die Kirche heut’
Dich, Gottes-Sohn, erfreut
Durch uns’re Straßen tragen,
Und rufen: „Preis sei Dir!“
3. Dein Leib ist hier enthalten,
Preis sei Dir, Gottes-Sohn!
In diesen Brotsgestalten
Gleich als auf einem Thron.
Hier gibst Du uns das Brot,
Das aller Hungersnot
Der Seelen kräftig wehret,
Und unser’n Geist ernährt.
4. Drum werfen wir uns nieder,
O höchster Herr! Vor Dir,
Und singen Jubellieder,
Anbetend singen wir:
Es müsse heut’ Dein Ruhm
Vom ganzen Christentum
Durch jeden Weltteil schallen,
Und uns’re Herzen glüh’n.
5. Die Städt’ in Galiläa
Durchreisest Du, o Herr!
Und jene in Judäa
Als noch ein Sterblicher:
Dort ließest Du zurück
Den Dürftigen zum Glück
Die Zeichen Deiner Güte,
Und brachtest jedem Heil.
6. Du ziehst durch uns’re Straßen
Von Deinem Tempel aus:
Wirst Du nicht hinterlassen
Den Segen jedem Haus?
Streck’ aus, Herr, Deine Hand,
Und segne heut’ das Land.
Lass uns Dein Heil empfinden,
Das unser einz’ger Trost.
Weil Josephs weiser Rat
Und anderen Betrübten
Das Brot verschaffet hat:
Drum ließ ihn Pharao,
Von ganzem Herzen froh,
Auf einen Wagen steigen
Im herrlichen Triumph.
2. Gleichwie den Joseph ehren
Der König alle ließ,
Und dessen Ruhm zu mehren,
Durchs Reich ihn fahren ließ;
So lässt die Kirche heut’
Dich, Gottes-Sohn, erfreut
Durch uns’re Straßen tragen,
Und rufen: „Preis sei Dir!“
3. Dein Leib ist hier enthalten,
Preis sei Dir, Gottes-Sohn!
In diesen Brotsgestalten
Gleich als auf einem Thron.
Hier gibst Du uns das Brot,
Das aller Hungersnot
Der Seelen kräftig wehret,
Und unser’n Geist ernährt.
4. Drum werfen wir uns nieder,
O höchster Herr! Vor Dir,
Und singen Jubellieder,
Anbetend singen wir:
Es müsse heut’ Dein Ruhm
Vom ganzen Christentum
Durch jeden Weltteil schallen,
Und uns’re Herzen glüh’n.
5. Die Städt’ in Galiläa
Durchreisest Du, o Herr!
Und jene in Judäa
Als noch ein Sterblicher:
Dort ließest Du zurück
Den Dürftigen zum Glück
Die Zeichen Deiner Güte,
Und brachtest jedem Heil.
6. Du ziehst durch uns’re Straßen
Von Deinem Tempel aus:
Wirst Du nicht hinterlassen
Den Segen jedem Haus?
Streck’ aus, Herr, Deine Hand,
Und segne heut’ das Land.
Lass uns Dein Heil empfinden,
Das unser einz’ger Trost.
Beim zweiten Altare
1. Menschen! Kennet ihr die Ehre,
Die uns Gottes Sohn erzeigt?
Staunend steh’n die Engelchöre,
Da der Herr vom Himmel steigt.
Er lebt drei und dreißig Jahre
Hier im Fleisch uns Menschen gleich,
Damit Er uns offenbare
Seinen Weg zum Himmelreich.
2. Kleider lagen einst und Palmen,
Das Volk sang mit lauter Stimm’,
Brachte Lieder Ihm und Psalmen,
Ein Hosanna tönte Ihm.
Doch bald schlug man Ihn in Bande,
Ihn, den Herrn, und lästert’ Ihn:
Führte Ihn mit Schimpf und Schande
Durch die Gassen Salems hin.
3. Dich, Der unter Brotsgestalten
Wahrhaft hier zugegen ist,
Schadlos für den Schimpf zu halten,
Eifern wir, Herr Jesus Christ!
Liegen vor Dir auf den Knieen,
Du Anbetungswürdigster!
Sieh, Herr, wie wir uns bemühen,
So zu retten Deine Ehr’.
4. Im Triumphe Dich zu ehren,
Führen wir Dich heut’ einher.
So Dein Lob stets zu vermehren,
O Du Lobenswürdigster!
Fesseln Dich mit Liebesketten,
Herr! Denn unser Herz ist Dein;
Alle, wenn wir tausend hätten,
Sollten Dir geheiligt sein.
(Melodie: Kommt herab vom Himmel droben)
Die uns Gottes Sohn erzeigt?
Staunend steh’n die Engelchöre,
Da der Herr vom Himmel steigt.
Er lebt drei und dreißig Jahre
Hier im Fleisch uns Menschen gleich,
Damit Er uns offenbare
Seinen Weg zum Himmelreich.
2. Kleider lagen einst und Palmen,
Das Volk sang mit lauter Stimm’,
Brachte Lieder Ihm und Psalmen,
Ein Hosanna tönte Ihm.
Doch bald schlug man Ihn in Bande,
Ihn, den Herrn, und lästert’ Ihn:
Führte Ihn mit Schimpf und Schande
Durch die Gassen Salems hin.
3. Dich, Der unter Brotsgestalten
Wahrhaft hier zugegen ist,
Schadlos für den Schimpf zu halten,
Eifern wir, Herr Jesus Christ!
Liegen vor Dir auf den Knieen,
Du Anbetungswürdigster!
Sieh, Herr, wie wir uns bemühen,
So zu retten Deine Ehr’.
4. Im Triumphe Dich zu ehren,
Führen wir Dich heut’ einher.
So Dein Lob stets zu vermehren,
O Du Lobenswürdigster!
Fesseln Dich mit Liebesketten,
Herr! Denn unser Herz ist Dein;
Alle, wenn wir tausend hätten,
Sollten Dir geheiligt sein.
(Melodie: Kommt herab vom Himmel droben)
Beim ersten Altare
1. Sing, meine Zunge, feierlich,
Besing’ die Brotsgestalten,
Die (denn der Glaube lehrt es mich)
Ein göttlich’ Fleisch enthalten.
Besing’ das große Lösegeld,
Das Jesus dargeschossen,
Da Er für die verlor’ne Welt
Sein teures Blut vergossen.
2. Die reinste Jungfrau hat uns Ihn
Durch Gottes Geist geboren.
Heil uns! Wir wären sonst dahin,
Wir gingen ganz verloren.
Der Lehre Same war zerstreut
Allhier mit vielem Fleiße;
Nun schloss Er Seine Lebenszeit
Auf wunderbare Weise.
3. Da Er beim letzten Abendmahl
Das Osterlamm genossen,
Und so, wie das Gesetz befahl,
Die Mahlzeit schon geschlossen:
Gab Er Sich Selbst mit eig’ner Hand
Zur Speise Seinen Brüdern!
Und so empfingen sie das Pfand
Von allen Himmelsgütern.
4. Er hat durchs Wort den Wein zu Blut,
Das Brot zu Fleisch verwandelt;
Als Gott hat Er so, uns zu gut,
Aus höchster Macht gehandelt.
Der Sinn begreift zwar hievon nichts,
Nur Glaube kann’s erreichen.
Genug, denn Gott der Wahrheit spricht’s,
Drum muss der Sinn hier weichen.
5. Dies Sakrament lasst uns denn nun
Anbetend hoch verehren.
Und nach dem wahren Glauben tun,
Den uns die Väter lehren.
Ein christlich Herz muss sich hiebei
Vom Glauben leiten lassen,
Und es, von blöden Sinnen frei,
Durch festen Glauben fassen.
6. Gott Vater auf dem Himmelsthron,
Sei hoch von uns gepriesen,
Dem eingebor’nen Gottessohn
Sei gleiches Lob erwiesen;
Es soll der Heil’ge Geist zugleich
Gelobt auf ewig werden
Von allen im dem Himmelreich,
Von allen hier auf Erden.
(Melodie: Mein Zung’ erkling’ und fröhlich sing’)
Besing’ die Brotsgestalten,
Die (denn der Glaube lehrt es mich)
Ein göttlich’ Fleisch enthalten.
Besing’ das große Lösegeld,
Das Jesus dargeschossen,
Da Er für die verlor’ne Welt
Sein teures Blut vergossen.
2. Die reinste Jungfrau hat uns Ihn
Durch Gottes Geist geboren.
Heil uns! Wir wären sonst dahin,
Wir gingen ganz verloren.
Der Lehre Same war zerstreut
Allhier mit vielem Fleiße;
Nun schloss Er Seine Lebenszeit
Auf wunderbare Weise.
3. Da Er beim letzten Abendmahl
Das Osterlamm genossen,
Und so, wie das Gesetz befahl,
Die Mahlzeit schon geschlossen:
Gab Er Sich Selbst mit eig’ner Hand
Zur Speise Seinen Brüdern!
Und so empfingen sie das Pfand
Von allen Himmelsgütern.
4. Er hat durchs Wort den Wein zu Blut,
Das Brot zu Fleisch verwandelt;
Als Gott hat Er so, uns zu gut,
Aus höchster Macht gehandelt.
Der Sinn begreift zwar hievon nichts,
Nur Glaube kann’s erreichen.
Genug, denn Gott der Wahrheit spricht’s,
Drum muss der Sinn hier weichen.
5. Dies Sakrament lasst uns denn nun
Anbetend hoch verehren.
Und nach dem wahren Glauben tun,
Den uns die Väter lehren.
Ein christlich Herz muss sich hiebei
Vom Glauben leiten lassen,
Und es, von blöden Sinnen frei,
Durch festen Glauben fassen.
6. Gott Vater auf dem Himmelsthron,
Sei hoch von uns gepriesen,
Dem eingebor’nen Gottessohn
Sei gleiches Lob erwiesen;
Es soll der Heil’ge Geist zugleich
Gelobt auf ewig werden
Von allen im dem Himmelreich,
Von allen hier auf Erden.
(Melodie: Mein Zung’ erkling’ und fröhlich sing’)
Christen singt mit frohem Herzen
1. Christen, singt mit frohem Herzen;
Preiset Gott, das höchste Gut,
Das Geheimnis Seiner Liebe,
Seinen wahren Leib und Blut:
Diesen Leib, der angeheftet
An dem Kreuze für uns starb,
Dieses Blut, das dort geflossen
Und der Welt das Heil erwarb.
2. Uns gegeben, uns zum Heile,
Trat der Friedensfürst herein;
Aus Maria, reiner Jungfrau,
Wollt’ Er uns geboren sein.
Seine Wunder gaben Zeugnis
Von der Göttlichkeit der Lehr’;
Und das größte Liebeswunder
Ging kurz vor dem Tode her.
3. Denn als Er bei Seinen Jüngern
Nach dem Abendmahle saß,
Wo Er die von dem Gesetze
Vorgeschrieb’nen Speisen aß,
Macht’ Er jene Liebesstiftung,
Die durch sie bedeutet war
Und gab selbst vor Seinem Leiden
Ihnen Sich zur Speise dar.
4. Nahm in Seine heil’gen Hände,
Segnete und brach das Brot,
Und durch Seine Allmachts-Worte
War es nun Sein Leib, und Gott.
Dann gab Er den Kelch des Heiles
Und Sein heilig’ Blut darin
Zum Gedächtnis Seines Leidens
Seinen lieben Jüngern hin.
5. Was Er tat, das tun noch heute
Uns’re Priester am Altar,
Da sie unter Brotsgestalten
Auf Sein Wort hin stellen dar.
Auf Sein Wort, das Er gegeben,
Da Er sprach: „Dies tut auch ihr
Zum Gedächtnis Meines Todes.
Tut es, was ihr seht von mir.“
6. Christen! Betet dies Geheimnis,
Ganz im Staub gebeuget an;
Unser Glaub’ ersetze jenes,
Was der Sinn nicht fassen kann.
Dieses Denkmal Seiner Liebe
In dem Heil’gen Sakrament
Fordert uns’re Gegenliebe
Jetzt und ohne alles End’.
7. Guter Hirt, der Seiner Herde
Selbst Sein Fleisch und Blut gewährt;
Der uns arme, schwache Pilger
Mit des Lebens Brote nährt!
Lass uns zu dem Gastmahl kommen,
Wo wir Dich, nicht mehr verhüllt,
Wie Du bist, ansehen können,
Wenn die Reise ist erfüllt.
8. Gott dem Vater und dem Sohne
Gleicher Macht und Wesenheit,
Und dem Geist auf gleichem Throne
Singet Lob mit Fröhlichkeit.
Gott ist wahrhaft hier zugegen;
Herr! Ich glaub’, ich hoff’ auf Dich:
Vater! Gib uns Deinen Segen,
Deine Kinder lieben Dich.
(Melodie: Kommet herab vom Himmel droben)
Preiset Gott, das höchste Gut,
Das Geheimnis Seiner Liebe,
Seinen wahren Leib und Blut:
Diesen Leib, der angeheftet
An dem Kreuze für uns starb,
Dieses Blut, das dort geflossen
Und der Welt das Heil erwarb.
2. Uns gegeben, uns zum Heile,
Trat der Friedensfürst herein;
Aus Maria, reiner Jungfrau,
Wollt’ Er uns geboren sein.
Seine Wunder gaben Zeugnis
Von der Göttlichkeit der Lehr’;
Und das größte Liebeswunder
Ging kurz vor dem Tode her.
3. Denn als Er bei Seinen Jüngern
Nach dem Abendmahle saß,
Wo Er die von dem Gesetze
Vorgeschrieb’nen Speisen aß,
Macht’ Er jene Liebesstiftung,
Die durch sie bedeutet war
Und gab selbst vor Seinem Leiden
Ihnen Sich zur Speise dar.
4. Nahm in Seine heil’gen Hände,
Segnete und brach das Brot,
Und durch Seine Allmachts-Worte
War es nun Sein Leib, und Gott.
Dann gab Er den Kelch des Heiles
Und Sein heilig’ Blut darin
Zum Gedächtnis Seines Leidens
Seinen lieben Jüngern hin.
5. Was Er tat, das tun noch heute
Uns’re Priester am Altar,
Da sie unter Brotsgestalten
Auf Sein Wort hin stellen dar.
Auf Sein Wort, das Er gegeben,
Da Er sprach: „Dies tut auch ihr
Zum Gedächtnis Meines Todes.
Tut es, was ihr seht von mir.“
6. Christen! Betet dies Geheimnis,
Ganz im Staub gebeuget an;
Unser Glaub’ ersetze jenes,
Was der Sinn nicht fassen kann.
Dieses Denkmal Seiner Liebe
In dem Heil’gen Sakrament
Fordert uns’re Gegenliebe
Jetzt und ohne alles End’.
7. Guter Hirt, der Seiner Herde
Selbst Sein Fleisch und Blut gewährt;
Der uns arme, schwache Pilger
Mit des Lebens Brote nährt!
Lass uns zu dem Gastmahl kommen,
Wo wir Dich, nicht mehr verhüllt,
Wie Du bist, ansehen können,
Wenn die Reise ist erfüllt.
8. Gott dem Vater und dem Sohne
Gleicher Macht und Wesenheit,
Und dem Geist auf gleichem Throne
Singet Lob mit Fröhlichkeit.
Gott ist wahrhaft hier zugegen;
Herr! Ich glaub’, ich hoff’ auf Dich:
Vater! Gib uns Deinen Segen,
Deine Kinder lieben Dich.
(Melodie: Kommet herab vom Himmel droben)
Lauda Sion auf Deutsch - zur Prozession
1. Auf, Sion, preise deinen König,
Den Heiland preis, o Christentum!
Wag’ alles: es ist doch zu wenig,
Was du beginnst zu Seinem Ruhm.
Such’ deinen Hirten hoch zu loben,
Mach’ Ihm den süß’sten Jubelklang;
Sing, was du kannst: Er ist erhoben
Hoch über allen Lobgesang.
2. Dem Brot gebühren Lobgesänge,
Das lebt und Leben in Sich hält,
Das man mit christlichem Gepränge
Uns heute vor die Augen stellt.
Dies ist das Brot, Das in dem Saale
In einer großen Salemsstadt,
Bei Jesu letztem Abendmahle
Der Jünger Schar genossen hat.
3. Süß, mutig, prächtig müsse schallen
Ein jauchzend Lob- und Freudenlied,
Es müsse lieblich widerhallen
Im ganzen Christenvolks-Gebiet.
Denn heute wird der Tag gefeiert,
An dem der Herr der Zwölfer Zahl
Sein Fleisch, in Brotsgestalt geschleiert,
Zur Speise gab zum ersten Mal.
4. Bei diesem Tische ward geschlossen
Des neuen Königs Testament,
Die neue Ostern sind entsprossen:
Das alte Phase hat ein End’.
Die alten Schatten sind verschwunden,
Die Wahrheit glänzt mit voller Pracht:
Das Neue haben wir gefunden:
Das Licht vertreibt die finstre Nacht.
5. Was Jesus dort uns wollte schenken
Beim Tische, was Er da getan,
Dies soll zu Seinem Angedenken
Gescheh’n; Sein Will’ geschieht hieran.
Drum fahren Priester fort zu wandeln
Das Brot, den Wein auf dem Altar,
Und bringen, da sie also handeln,
Gott ein gefällig’ Opfer dar.
6. Das Brot wird wunderbarer Weise
Zum wahren Fleisch, Dein Wein zu Blut;
Sie sind der Seelen Trank und Speise;
Sieh, was die Kraft der Worte tut:
Kein Mensch kann dieses Wunder fassen,
Den Sinnen bleibt es zugedeckt:
Die Seele muss sich führen lassen
Vom Glauben, welchen sie erweckt.
7. Kein Wesen, nein, nur Brotsgestalten
Sind es, die unser Aug’ erblickt.
Das Wesen ist darin enthalten,
Das selbst die Seraphim entzückt.
Das Fleisch ist eine wahre Speise,
Das Blut ein Trank für Jung und Alt,
Doch ist der Christus, Den ich preise,
In jener Brot- und Weingestalt.
8. Wenn wir Sein Blut und Fleisch genießen,
Bleibt Christus ganz und unzerstückt.
Sein heil’ger Leib wird nicht zerrissen,
Kein Glied zerbrochen, kein’s verrückt.
Wenn einer isst, wenn tausend essen,
So werden alle gleich ernährt:
Doch wird, das sollst du nie vergessen,
Sein Leib durchs Essen nie verzehrt.
9. Es stellt der Böse samt dem Frommen
Bei diesem heil’gen Mahl sich ein:
Doch weil sie beide ungleich kommen,
Muss ungleich auch die Wirkung sein.
Da isst der Fromme sich das Leben.
Der Sünder isst sich da den Tod.
Du, Sünder! Willst du nicht bestreben,
Zerknirscht zu essen dieses Brot?
10. Wenn nun das Sakrament gebrochen,
Zerstücket und verteilet wird,
Muss sich dem Glauben unterjochen
Der Sinn, der sonst sich leicht verirrt.
In jedem Teil ist ganz verborgen,
Was ganz zuvor im Ganzen war.
Dies halte fest und ohne Sorgen
Für so gewiss als wunderbar.
11. Nur jenes, was die Sinn’ erreichen,
(Das da verborg’ne Wesen nicht)
Nur jenes äußerliche Zeichen
Ist es, was man in Stücke bricht.
Die Stellung wird nicht umgestürzet
An Dem, Der hier bezeichnet ist;
An Seinem Leib wird nichts verkürzet,
Ganz unverletzt bleibt Jesus Christ.
12. Das Brot der Engel, das das Leben
Samt Gott- und Menschheit in Sich hält,
Zur Speise wird dies Brot gegeben
Uns Wanderern auf dieser Welt.
Fürwahr, ein Brot der Gottes-Kinder,
Das man dem Hund nicht geben soll.
Dies Brot ist nicht für dich, o Sünder!
Du seist denn schmerz- und reuevoll.
13. Zum voraus ward dies Brot in Bildern
Gezeigt auf manche Weis’ und Art.
Im Schatten soll es Isaak schildern,
Da er dem Herrn geopfert ward.
Das Himmelsbrot, mit dem sich nährte
Das Volk im Alten Testament,
Das Lamm, das dort der Jud’ verzehrte,
Erreichen hier ihr Ziel und End’.
14. Erbarm’ Dich, Jesus, uns’rer Seelen,
Du guter Hirt, Du wahres Brot!
Verzeih’ uns, die wir öfters fehlen
Und übertreten Dein Gebot.
Ach, weide die, die Dir vertrauen,
Und schütze sie in dieser Zeit.
Lass uns im Himmelreiche schauen
Dein Antlitz durch die Ewigkeit.
15. O Du, vor Dem sich nichts verhüllet,
Vor Dem sich nichts verbergen kann:
Du, Dessen Hand mit Speis’ uns füllet,
O Gott! Hör’ unser Seufzen an.
Lass uns, o Herr, dereinst gelangen
Zu Deinem Tisch im Himmelreich;
Mach’ uns, wenn diese Zeit vergangen,
Mach’ uns den Himmelsbürgern gleich.
(Melodie: Nicht weiter sollst du dich erstrecken)
Den Heiland preis, o Christentum!
Wag’ alles: es ist doch zu wenig,
Was du beginnst zu Seinem Ruhm.
Such’ deinen Hirten hoch zu loben,
Mach’ Ihm den süß’sten Jubelklang;
Sing, was du kannst: Er ist erhoben
Hoch über allen Lobgesang.
2. Dem Brot gebühren Lobgesänge,
Das lebt und Leben in Sich hält,
Das man mit christlichem Gepränge
Uns heute vor die Augen stellt.
Dies ist das Brot, Das in dem Saale
In einer großen Salemsstadt,
Bei Jesu letztem Abendmahle
Der Jünger Schar genossen hat.
3. Süß, mutig, prächtig müsse schallen
Ein jauchzend Lob- und Freudenlied,
Es müsse lieblich widerhallen
Im ganzen Christenvolks-Gebiet.
Denn heute wird der Tag gefeiert,
An dem der Herr der Zwölfer Zahl
Sein Fleisch, in Brotsgestalt geschleiert,
Zur Speise gab zum ersten Mal.
4. Bei diesem Tische ward geschlossen
Des neuen Königs Testament,
Die neue Ostern sind entsprossen:
Das alte Phase hat ein End’.
Die alten Schatten sind verschwunden,
Die Wahrheit glänzt mit voller Pracht:
Das Neue haben wir gefunden:
Das Licht vertreibt die finstre Nacht.
5. Was Jesus dort uns wollte schenken
Beim Tische, was Er da getan,
Dies soll zu Seinem Angedenken
Gescheh’n; Sein Will’ geschieht hieran.
Drum fahren Priester fort zu wandeln
Das Brot, den Wein auf dem Altar,
Und bringen, da sie also handeln,
Gott ein gefällig’ Opfer dar.
6. Das Brot wird wunderbarer Weise
Zum wahren Fleisch, Dein Wein zu Blut;
Sie sind der Seelen Trank und Speise;
Sieh, was die Kraft der Worte tut:
Kein Mensch kann dieses Wunder fassen,
Den Sinnen bleibt es zugedeckt:
Die Seele muss sich führen lassen
Vom Glauben, welchen sie erweckt.
7. Kein Wesen, nein, nur Brotsgestalten
Sind es, die unser Aug’ erblickt.
Das Wesen ist darin enthalten,
Das selbst die Seraphim entzückt.
Das Fleisch ist eine wahre Speise,
Das Blut ein Trank für Jung und Alt,
Doch ist der Christus, Den ich preise,
In jener Brot- und Weingestalt.
8. Wenn wir Sein Blut und Fleisch genießen,
Bleibt Christus ganz und unzerstückt.
Sein heil’ger Leib wird nicht zerrissen,
Kein Glied zerbrochen, kein’s verrückt.
Wenn einer isst, wenn tausend essen,
So werden alle gleich ernährt:
Doch wird, das sollst du nie vergessen,
Sein Leib durchs Essen nie verzehrt.
9. Es stellt der Böse samt dem Frommen
Bei diesem heil’gen Mahl sich ein:
Doch weil sie beide ungleich kommen,
Muss ungleich auch die Wirkung sein.
Da isst der Fromme sich das Leben.
Der Sünder isst sich da den Tod.
Du, Sünder! Willst du nicht bestreben,
Zerknirscht zu essen dieses Brot?
10. Wenn nun das Sakrament gebrochen,
Zerstücket und verteilet wird,
Muss sich dem Glauben unterjochen
Der Sinn, der sonst sich leicht verirrt.
In jedem Teil ist ganz verborgen,
Was ganz zuvor im Ganzen war.
Dies halte fest und ohne Sorgen
Für so gewiss als wunderbar.
11. Nur jenes, was die Sinn’ erreichen,
(Das da verborg’ne Wesen nicht)
Nur jenes äußerliche Zeichen
Ist es, was man in Stücke bricht.
Die Stellung wird nicht umgestürzet
An Dem, Der hier bezeichnet ist;
An Seinem Leib wird nichts verkürzet,
Ganz unverletzt bleibt Jesus Christ.
12. Das Brot der Engel, das das Leben
Samt Gott- und Menschheit in Sich hält,
Zur Speise wird dies Brot gegeben
Uns Wanderern auf dieser Welt.
Fürwahr, ein Brot der Gottes-Kinder,
Das man dem Hund nicht geben soll.
Dies Brot ist nicht für dich, o Sünder!
Du seist denn schmerz- und reuevoll.
13. Zum voraus ward dies Brot in Bildern
Gezeigt auf manche Weis’ und Art.
Im Schatten soll es Isaak schildern,
Da er dem Herrn geopfert ward.
Das Himmelsbrot, mit dem sich nährte
Das Volk im Alten Testament,
Das Lamm, das dort der Jud’ verzehrte,
Erreichen hier ihr Ziel und End’.
14. Erbarm’ Dich, Jesus, uns’rer Seelen,
Du guter Hirt, Du wahres Brot!
Verzeih’ uns, die wir öfters fehlen
Und übertreten Dein Gebot.
Ach, weide die, die Dir vertrauen,
Und schütze sie in dieser Zeit.
Lass uns im Himmelreiche schauen
Dein Antlitz durch die Ewigkeit.
15. O Du, vor Dem sich nichts verhüllet,
Vor Dem sich nichts verbergen kann:
Du, Dessen Hand mit Speis’ uns füllet,
O Gott! Hör’ unser Seufzen an.
Lass uns, o Herr, dereinst gelangen
Zu Deinem Tisch im Himmelreich;
Mach’ uns, wenn diese Zeit vergangen,
Mach’ uns den Himmelsbürgern gleich.
(Melodie: Nicht weiter sollst du dich erstrecken)
O Christ, bemerk dies große Werk
1. O Christ, bemerk dies große Werk,
Glaub’ festiglich:
Dies Brot enthält den Herrn der Welt,
Gott Selbst in sich.
Dir, o Jesu, ruft mein Herz zu!
Welch’ Brot gibst Du?
Ich preise Dich, ich liebe Dich herzinniglich.
2. O Brotsgestalt, Du Aufenthalt
Für meinen Herrn.
Hier ist verhüllt, Der alles füllt,
Dies glaub’ ich gern.
Dir, o Jesu, …
3. Kein Brot ist da, noch fern, noch nah
Im Engelbrot.
Das, was da ist, ist Jesus Christ,
Gott Zebaoth.
Dir, o Jesu, …
4. Du Gottes-Sohn, steigst von dem Thron
Der Herrlichkeit,
Und deckst hier ganz den Glorieglanz
Mit Dunkelheit. Dir, o Jesu, …
5. Unendlicher! Nichts ist, o Herr!
Das Dich umfasst.
Doch denkt man kaum so engen Raum,
Als Du hier hast.
Dir, o Jesu, …
6. Die Cherubim und Seraphim,
Herr, singen Dir!
Dir sing’ ich auch nach Engelbrauch,
O Jesu, hier!
Dir, o Jesu, …
7. Wenn sich mein Geist vom Leibe reißt
Bei meinem Tod:
Ach, speise mich, ich bitte Dich,
Mit diesem Brot.
Dir, o Jesu, …
(Melodie: O Christ, hie merk)
Glaub’ festiglich:
Dies Brot enthält den Herrn der Welt,
Gott Selbst in sich.
Dir, o Jesu, ruft mein Herz zu!
Welch’ Brot gibst Du?
Ich preise Dich, ich liebe Dich herzinniglich.
2. O Brotsgestalt, Du Aufenthalt
Für meinen Herrn.
Hier ist verhüllt, Der alles füllt,
Dies glaub’ ich gern.
Dir, o Jesu, …
3. Kein Brot ist da, noch fern, noch nah
Im Engelbrot.
Das, was da ist, ist Jesus Christ,
Gott Zebaoth.
Dir, o Jesu, …
4. Du Gottes-Sohn, steigst von dem Thron
Der Herrlichkeit,
Und deckst hier ganz den Glorieglanz
Mit Dunkelheit. Dir, o Jesu, …
5. Unendlicher! Nichts ist, o Herr!
Das Dich umfasst.
Doch denkt man kaum so engen Raum,
Als Du hier hast.
Dir, o Jesu, …
6. Die Cherubim und Seraphim,
Herr, singen Dir!
Dir sing’ ich auch nach Engelbrauch,
O Jesu, hier!
Dir, o Jesu, …
7. Wenn sich mein Geist vom Leibe reißt
Bei meinem Tod:
Ach, speise mich, ich bitte Dich,
Mit diesem Brot.
Dir, o Jesu, …
(Melodie: O Christ, hie merk)
Kommet!
1. Kommet, lobet ohne End’
Das Heiligste Sakrament,
Welches Jesus eingesetzet
Uns zum Testament.
2. Hier ist Jesus Fleisch und Blut!
Dieses Allerhöchste Gut
Schützt, wenn uns die Sünden reuen,
Vor der Höllen-Glut.
3. Sei gelobt, gebenedeit,
Du, o Trost in Traurigkeit!
In der Kriegszeit, Pest und Hunger
Wahre Sicherheit.
4. Stärke uns, o großer Gott!
Hochgeweihtes Himmelsbrot:
Auch bewahre und errette
Uns aus aller Not.
5. Gebe Fried’ und Einigkeit
Den Fürsten der Christenheit,
Weil Du selbst ein Fürst des Friedens
Und der Einigkeit.
6. Gib uns wahre Buß’ und Reu’,
Sprich uns von den Sünden frei,
Mach, dass Glauben, Lieb’ und Hoffnung
Allzeit bei uns sei.
7. Gib, dass wir vorsehen auch
Ende dieses Lebens Lauf;
Unser Bitten, unser Rufen,
Nimm in Gnaden auf.
8. Wann wir einst, o Gottessohn!
Werden steh’n vor Deinem Thron,
Lasst uns singen: „Heilig, Heilig!“
Im himmlischen Ton.
(Auch nach der Wandlung zu singen)
Das Heiligste Sakrament,
Welches Jesus eingesetzet
Uns zum Testament.
2. Hier ist Jesus Fleisch und Blut!
Dieses Allerhöchste Gut
Schützt, wenn uns die Sünden reuen,
Vor der Höllen-Glut.
3. Sei gelobt, gebenedeit,
Du, o Trost in Traurigkeit!
In der Kriegszeit, Pest und Hunger
Wahre Sicherheit.
4. Stärke uns, o großer Gott!
Hochgeweihtes Himmelsbrot:
Auch bewahre und errette
Uns aus aller Not.
5. Gebe Fried’ und Einigkeit
Den Fürsten der Christenheit,
Weil Du selbst ein Fürst des Friedens
Und der Einigkeit.
6. Gib uns wahre Buß’ und Reu’,
Sprich uns von den Sünden frei,
Mach, dass Glauben, Lieb’ und Hoffnung
Allzeit bei uns sei.
7. Gib, dass wir vorsehen auch
Ende dieses Lebens Lauf;
Unser Bitten, unser Rufen,
Nimm in Gnaden auf.
8. Wann wir einst, o Gottessohn!
Werden steh’n vor Deinem Thron,
Lasst uns singen: „Heilig, Heilig!“
Im himmlischen Ton.
(Auch nach der Wandlung zu singen)
Sion, deinen Heiland preise
1. Sion, deinen Heiland preise,
Stimme an ein’ Lobgesang:
Deinem Fürsten Ehr’ beweise
Mit dem hellen Saitenklang;
Was nur kannst zuwegen bringen,
Wende an zu Seiner Ehr’.
Übe dich im Lob und Singen,
Er verdient noch allzeit mehr.
2. Heut’ ein sonders Lob begehret,
Was der Herr in jenem Saal
Hinterlassen und verehret
Dort im letzten Abendmahl:
Als Er kurz vor Seinem Leiden
In der lang’ erwünschten Nacht
Hat gegeben bei dem Scheiden
Brot, so lebt und lebend macht.
3. Also, Sion, fröhlich singe,
Lobe Gott um diese Speis’,
Und im Geist frohlockend springe,
Deinen Fürst und Hirten preis’:
Heut’ mit Feiern man gedenket
Jener Lieb’ und Gnadenzeit,
Da Sich Gott zur Speis’ geschenket,
Dieses Gastmahl zubereit’.
4. Was vom Osterlamm zu lesen
In dem Alten Testament,
Ist nur ein’ Figur gewesen,
Hat im Neuen nun ein End’;
Was Sich sonst im Schatten zeigte,
Stellt Sich in Sich selbsten dar:
Was ehdem der Nacht nur gleichte,
Sieht man deutlich, hell und klar.
5. Was nun Christus hat gehandelt,
Da Er beides, Brot und Wein,
In dem Abendmahl verwandelt,
Sollte zum Gedächtnis sein;
Drum die Kirch’ an allen Orten
Wandelt, opfert beides auch,
Nach der Lehr’ und Christi Worten,
Und nach altem Christenbrauch.
6. Was der wahre Glaub’ uns lehret,
Ist, dass in das wahre Blut
Wein von Reben werd’ verkehret,
Brot ins Fleisch des Höchsten Gut;
Was der Witz hievon nicht fasset,
(Weil Natur und Sinn nicht kleckt)
Sich der Glaub’ gefallen lasset,
Obgleich alles ist verdeckt.
7. Unter zweierlei Gestalten
(Zeichen ohne Wesenheit)
Sind zwei hohe Ding’ enthalten,
Wunder der Allmögenheit:
Fleisch, so uns zur Speis’ gegeben,
Und doch scheinet Brot zu sein;
Blut zum Trank und Seelen-Leben,
Wo zuvor gewesen Wein.
8. Unter diesen beiden Zeichen,
Ohne Wein- und Brotsubstanz,
Will sich Christus lassen reichen
Lebend wesentlich und ganz:
Obgleich tausend Ihn empfangen,
Bleibt Er dennoch unversehrt;
Alle Christum gleich erlangen,
Er wird niemals aufgezehrt.
9. Gut und Böse zu Ihm kommen,
Wird auch allen gleich zur Speis’,
Doch erteilt Er Sich den Frommen
Auf ein’ ganz ungleiche Weis’:
Diese werden neu beseelet
Von dem wahren Lebensbrot;
Jene, wie sie selbst erwählet,
Essen sich daran den Tod.
10. Schau! Der Engel Brot und Leben
(O! Wohl unerhörte Gnad’!)
Wird dem Wanderer gegeben
Durch so manche Wundertat;
Würdig wird es nur genossen
Von der Kinder reinem Mund!
Was nicht rein, ist ausgeschlossen,
Es gehört nicht für die Hund’.
11. So man endlich nach Belieben,
Was noch ganz, in Stück’ zerbricht,
Ist es ganz wie vor geblieben,
Man zerbricht doch Christum nicht;
Unverletzt sieht man Ihn reichen,
Auch in Stücken bleibt Er ganz!
Was zerteilt, ist nur ein Zeichen,
Aber nicht die Leibs-Substanz.
12. Dieses wollte Gott vor Zeiten
In dem reinen Osterlamm
Und in jenem Sohn bedeuten,
Den geopfert Abraham;
Unsern Vätern ward gegeben
In der Wüsten Himmelsbrot;
Jenes Brot erhält das Leben
In der Seelen Hungersnot.
13. Jesu, wahres Brot des Lebens!
Der Du Dich auf neue Weis’
Deinen Schafen wolltest geben
Als ein Hirt und als ein Speis’,
Führe uns auf jene Heiden,
Wo die auserwählte Schar,
Deine Schäflein, ewig weiden,
Frei von aller Todsgefahr.
Stimme an ein’ Lobgesang:
Deinem Fürsten Ehr’ beweise
Mit dem hellen Saitenklang;
Was nur kannst zuwegen bringen,
Wende an zu Seiner Ehr’.
Übe dich im Lob und Singen,
Er verdient noch allzeit mehr.
2. Heut’ ein sonders Lob begehret,
Was der Herr in jenem Saal
Hinterlassen und verehret
Dort im letzten Abendmahl:
Als Er kurz vor Seinem Leiden
In der lang’ erwünschten Nacht
Hat gegeben bei dem Scheiden
Brot, so lebt und lebend macht.
3. Also, Sion, fröhlich singe,
Lobe Gott um diese Speis’,
Und im Geist frohlockend springe,
Deinen Fürst und Hirten preis’:
Heut’ mit Feiern man gedenket
Jener Lieb’ und Gnadenzeit,
Da Sich Gott zur Speis’ geschenket,
Dieses Gastmahl zubereit’.
4. Was vom Osterlamm zu lesen
In dem Alten Testament,
Ist nur ein’ Figur gewesen,
Hat im Neuen nun ein End’;
Was Sich sonst im Schatten zeigte,
Stellt Sich in Sich selbsten dar:
Was ehdem der Nacht nur gleichte,
Sieht man deutlich, hell und klar.
5. Was nun Christus hat gehandelt,
Da Er beides, Brot und Wein,
In dem Abendmahl verwandelt,
Sollte zum Gedächtnis sein;
Drum die Kirch’ an allen Orten
Wandelt, opfert beides auch,
Nach der Lehr’ und Christi Worten,
Und nach altem Christenbrauch.
6. Was der wahre Glaub’ uns lehret,
Ist, dass in das wahre Blut
Wein von Reben werd’ verkehret,
Brot ins Fleisch des Höchsten Gut;
Was der Witz hievon nicht fasset,
(Weil Natur und Sinn nicht kleckt)
Sich der Glaub’ gefallen lasset,
Obgleich alles ist verdeckt.
7. Unter zweierlei Gestalten
(Zeichen ohne Wesenheit)
Sind zwei hohe Ding’ enthalten,
Wunder der Allmögenheit:
Fleisch, so uns zur Speis’ gegeben,
Und doch scheinet Brot zu sein;
Blut zum Trank und Seelen-Leben,
Wo zuvor gewesen Wein.
8. Unter diesen beiden Zeichen,
Ohne Wein- und Brotsubstanz,
Will sich Christus lassen reichen
Lebend wesentlich und ganz:
Obgleich tausend Ihn empfangen,
Bleibt Er dennoch unversehrt;
Alle Christum gleich erlangen,
Er wird niemals aufgezehrt.
9. Gut und Böse zu Ihm kommen,
Wird auch allen gleich zur Speis’,
Doch erteilt Er Sich den Frommen
Auf ein’ ganz ungleiche Weis’:
Diese werden neu beseelet
Von dem wahren Lebensbrot;
Jene, wie sie selbst erwählet,
Essen sich daran den Tod.
10. Schau! Der Engel Brot und Leben
(O! Wohl unerhörte Gnad’!)
Wird dem Wanderer gegeben
Durch so manche Wundertat;
Würdig wird es nur genossen
Von der Kinder reinem Mund!
Was nicht rein, ist ausgeschlossen,
Es gehört nicht für die Hund’.
11. So man endlich nach Belieben,
Was noch ganz, in Stück’ zerbricht,
Ist es ganz wie vor geblieben,
Man zerbricht doch Christum nicht;
Unverletzt sieht man Ihn reichen,
Auch in Stücken bleibt Er ganz!
Was zerteilt, ist nur ein Zeichen,
Aber nicht die Leibs-Substanz.
12. Dieses wollte Gott vor Zeiten
In dem reinen Osterlamm
Und in jenem Sohn bedeuten,
Den geopfert Abraham;
Unsern Vätern ward gegeben
In der Wüsten Himmelsbrot;
Jenes Brot erhält das Leben
In der Seelen Hungersnot.
13. Jesu, wahres Brot des Lebens!
Der Du Dich auf neue Weis’
Deinen Schafen wolltest geben
Als ein Hirt und als ein Speis’,
Führe uns auf jene Heiden,
Wo die auserwählte Schar,
Deine Schäflein, ewig weiden,
Frei von aller Todsgefahr.
Herr! Du unerschaff'nes Wesen
1. Herr! Du unerschaff’nes Wesen,
Du noch nie begriff’nes Gut,
Hier kann man die Allmacht lesen,
Die in Deinen Werken ruht.
Großer Gott, Dich einzuschränken
Sind die Himmel ja zu klein;
Und Du schließt (wer kann’s gedenken!)
Dich in eine Hostie ein.
2. Allmacht, doch vielmehr die Liebe,
Was hat Dir der Mensch getan,
Das Dich so inbrünstig triebe,
Fleisch und Blut zu nehmen an?
Und dem Sünder Heil zu werden,
Stiftest Du ein neues Band,
Zu verbleiben stets auf Erden
Im verborg’nen Liebsgewand.
3. Dort in kleinen Brotsgestalten,
O Geheimnis, fasse mich!
Bleibst Du zwar dem Aug’ verhalten,
Doch im Glauben sah ich Dich.
Da der Sinnen schwach’ Empfinden
Dich unmöglich fassen kann,
Lass ich mich vom Glauben binden,
Bete Dich demütigst an.
4. Ja, ich glaub’, dass hier zugegen
Sei im wahren Sakrament,
Den der Juden Herz verwegen
Dort am Kreuzholz nicht erkennt;
Darauf will ich jetzt bestehen,
Ob gleichwohl der Unglaub’ tracht’
Dein geheiligt Wort zu drehen,
Glaub’ ich doch, was Du gesagt.
5. Du, o Jesu, heißt mich hoffen,
Und zu meinem Seelentrost
Sind die Gnadenquellen offen,
Wo ich, Herr, Dich selbst verkost’:
Wo Dein heilig’ Blut mich tränket
Und in mich stets Hoffnung gießt;
Wo mein Herz in Dich versenket
Rechte Frucht des Heils genießt.
6. Was ich hoffe, was ich flehe,
Ist, dass ich, o treuer Gott!
Fest in Deiner Gnad’ bestehe
Zu des Höllenfeindes Spott.
Und wenn ich den Anbruch merke
Der beschloss’nen Nacht des Tods,
Gib, o Herr, mir Kraft und Stärke
Im Genuss des Himmelsbrots.
7. O, Du Ursprung aller Dingen!
Wer bist Du und wer bin ich?
Mach’ mich doch die Liebe zwingen,
Großer Gott, vergisst Du Dich?
Dass Du für ein’ Wurm der Erden,
Ein Geschöpf von Staub und Kot,
Dich erniedrigst, Mensch zu werden,
Ja, zu leiden Pein und Tod?
8. Doch Verwund’rung gehe weiter,
Und Gedächtnis, stehe still;
Seine Lieb’ ist noch bereiter:
Dass sie ihre Maß erfüll’,
Hat Er nach vollbrachtem Leben
Ewig unter uns zu sein,
Selbsten Sich zur Speis’ gegeben,
Fleischt Sich in Gestalten ein.
9. Alle Seine Gnad’ und Güter
Gibt Er ja, Sein Fleisch und Blut.
Was tu ich? Ich liebe wieder
Dich, mein allerhöchstes Gut.
Wie ich kann aus ganzem Herzen
Fang’ ich Dich zu lieben an;
Selbst Dich lieben macht mir Schmerzen,
Weil ich nicht g’nug lieben kann.
10. Jesu, wenn ich Dich genieße,
O, Du wahre Seelenspeis’!
Neue Kräfte in mich gieße,
Dass ich Dich zu lieben weiß;
Du mein Reich, Du mein Verlangen,
Du mein letztes Ziel und End’!
Lass Dich hier mit Lieb’ umfangen,
Wahrer Gott im Sakrament.
11. Deine Liebe mir erwähle
Bis zum letzten Lebenstag.
Jesu, mach mit meiner Seele
Diesen treuen Lieb’svertrag:
Dass wir stets vereinigt bleiben,
Du in mir und ich in Dir,
Bis die Lieb’ nach dem Entleiben
Mich zu Deiner Glory führ’.
12. Wo ich, Herr, vor Deinem Throne
Und vor Deiner Majestät
Ewig lebe, ewig wohne,
Wo die Freude nie vergeht.
Wo ich Dir, o liebster Jesu,
Dort in der Unsterblichkeit,
Ave Jesu, wahres Manhu,
Sing’ in alle Ewigkeit.
Du noch nie begriff’nes Gut,
Hier kann man die Allmacht lesen,
Die in Deinen Werken ruht.
Großer Gott, Dich einzuschränken
Sind die Himmel ja zu klein;
Und Du schließt (wer kann’s gedenken!)
Dich in eine Hostie ein.
2. Allmacht, doch vielmehr die Liebe,
Was hat Dir der Mensch getan,
Das Dich so inbrünstig triebe,
Fleisch und Blut zu nehmen an?
Und dem Sünder Heil zu werden,
Stiftest Du ein neues Band,
Zu verbleiben stets auf Erden
Im verborg’nen Liebsgewand.
3. Dort in kleinen Brotsgestalten,
O Geheimnis, fasse mich!
Bleibst Du zwar dem Aug’ verhalten,
Doch im Glauben sah ich Dich.
Da der Sinnen schwach’ Empfinden
Dich unmöglich fassen kann,
Lass ich mich vom Glauben binden,
Bete Dich demütigst an.
4. Ja, ich glaub’, dass hier zugegen
Sei im wahren Sakrament,
Den der Juden Herz verwegen
Dort am Kreuzholz nicht erkennt;
Darauf will ich jetzt bestehen,
Ob gleichwohl der Unglaub’ tracht’
Dein geheiligt Wort zu drehen,
Glaub’ ich doch, was Du gesagt.
5. Du, o Jesu, heißt mich hoffen,
Und zu meinem Seelentrost
Sind die Gnadenquellen offen,
Wo ich, Herr, Dich selbst verkost’:
Wo Dein heilig’ Blut mich tränket
Und in mich stets Hoffnung gießt;
Wo mein Herz in Dich versenket
Rechte Frucht des Heils genießt.
6. Was ich hoffe, was ich flehe,
Ist, dass ich, o treuer Gott!
Fest in Deiner Gnad’ bestehe
Zu des Höllenfeindes Spott.
Und wenn ich den Anbruch merke
Der beschloss’nen Nacht des Tods,
Gib, o Herr, mir Kraft und Stärke
Im Genuss des Himmelsbrots.
7. O, Du Ursprung aller Dingen!
Wer bist Du und wer bin ich?
Mach’ mich doch die Liebe zwingen,
Großer Gott, vergisst Du Dich?
Dass Du für ein’ Wurm der Erden,
Ein Geschöpf von Staub und Kot,
Dich erniedrigst, Mensch zu werden,
Ja, zu leiden Pein und Tod?
8. Doch Verwund’rung gehe weiter,
Und Gedächtnis, stehe still;
Seine Lieb’ ist noch bereiter:
Dass sie ihre Maß erfüll’,
Hat Er nach vollbrachtem Leben
Ewig unter uns zu sein,
Selbsten Sich zur Speis’ gegeben,
Fleischt Sich in Gestalten ein.
9. Alle Seine Gnad’ und Güter
Gibt Er ja, Sein Fleisch und Blut.
Was tu ich? Ich liebe wieder
Dich, mein allerhöchstes Gut.
Wie ich kann aus ganzem Herzen
Fang’ ich Dich zu lieben an;
Selbst Dich lieben macht mir Schmerzen,
Weil ich nicht g’nug lieben kann.
10. Jesu, wenn ich Dich genieße,
O, Du wahre Seelenspeis’!
Neue Kräfte in mich gieße,
Dass ich Dich zu lieben weiß;
Du mein Reich, Du mein Verlangen,
Du mein letztes Ziel und End’!
Lass Dich hier mit Lieb’ umfangen,
Wahrer Gott im Sakrament.
11. Deine Liebe mir erwähle
Bis zum letzten Lebenstag.
Jesu, mach mit meiner Seele
Diesen treuen Lieb’svertrag:
Dass wir stets vereinigt bleiben,
Du in mir und ich in Dir,
Bis die Lieb’ nach dem Entleiben
Mich zu Deiner Glory führ’.
12. Wo ich, Herr, vor Deinem Throne
Und vor Deiner Majestät
Ewig lebe, ewig wohne,
Wo die Freude nie vergeht.
Wo ich Dir, o liebster Jesu,
Dort in der Unsterblichkeit,
Ave Jesu, wahres Manhu,
Sing’ in alle Ewigkeit.
Euren König
1. Euren König seht alldorten
In dem höchsten Sakrament,
Den der Priester mit den Worten
Christi durch das Firmament
Wunderbarlich hat gezogen,
Der Mariä Brüst gesogen,
Hier in Wein- und Brotsgestalt
Heut uns allen Mahlzeit halt’.
2. Schwache Christen in dem Glauben,
Gebt gefangen eure Sinn’:
Lasst sie den Verstand nicht rauben,
Sonst der Glaube schwindet hin.
Alle Furcht beiseit’ nur leget,
Dies Geheimnis wohl erwäget,
Christus, wahrer Pelikan,
Fleisch und Blut euch bietet an.
3. Seufzet ihr in Kreuz und Leiden,
Geht zu diesem höchsten Gut.
Jesus tut Sein’ Schäflein weiden,
Frischt sie an mit Seinem Blut;
All’ Versuchung Er wird schwächen,
Und des Feind’s Gewalt bald brechen;
Denn er fürcht’ dies Sakrament
So sich euch hat zugewendt.
4. Wann zerschlagen Donner, Hagel
Eure Früchte auf dem Feld,
Lauft zu dieser Engel Tafel,
Wo der Abgang hergestellt;
Tut hierher die Herzen heften,
Wendet an all’ Seelenkräften;
Nießet dieses Sakrament,
So macht Leben ohne End’.
5. Wer sein Seelenheil will pflegen,
Werf’ das Herz hier auf die Erd’,
Und erwarte hier den Segen,
Dieser sei dein Reisgefährt’,
Der verborgen ohn’ Betrügen
Hier in Brotsgestalt tut liegen,
In dem Glanz und Himmelszier
Wird sich glorreich zeigen dir.
(Melodie: Kommt herab vom Himmel droben)
In dem höchsten Sakrament,
Den der Priester mit den Worten
Christi durch das Firmament
Wunderbarlich hat gezogen,
Der Mariä Brüst gesogen,
Hier in Wein- und Brotsgestalt
Heut uns allen Mahlzeit halt’.
2. Schwache Christen in dem Glauben,
Gebt gefangen eure Sinn’:
Lasst sie den Verstand nicht rauben,
Sonst der Glaube schwindet hin.
Alle Furcht beiseit’ nur leget,
Dies Geheimnis wohl erwäget,
Christus, wahrer Pelikan,
Fleisch und Blut euch bietet an.
3. Seufzet ihr in Kreuz und Leiden,
Geht zu diesem höchsten Gut.
Jesus tut Sein’ Schäflein weiden,
Frischt sie an mit Seinem Blut;
All’ Versuchung Er wird schwächen,
Und des Feind’s Gewalt bald brechen;
Denn er fürcht’ dies Sakrament
So sich euch hat zugewendt.
4. Wann zerschlagen Donner, Hagel
Eure Früchte auf dem Feld,
Lauft zu dieser Engel Tafel,
Wo der Abgang hergestellt;
Tut hierher die Herzen heften,
Wendet an all’ Seelenkräften;
Nießet dieses Sakrament,
So macht Leben ohne End’.
5. Wer sein Seelenheil will pflegen,
Werf’ das Herz hier auf die Erd’,
Und erwarte hier den Segen,
Dieser sei dein Reisgefährt’,
Der verborgen ohn’ Betrügen
Hier in Brotsgestalt tut liegen,
In dem Glanz und Himmelszier
Wird sich glorreich zeigen dir.
(Melodie: Kommt herab vom Himmel droben)
Freut euch
1. Freut euch, christliche Seelen!
Lobt Gott mit Herz und Mund!
Sein Wunder soll erzählen,
Sein Lob macht allen kund.
Jesus vor Seinem Leiden
Tat in der letzten Nacht
Ein’ solche Speis’ bereiten,
Die uns unsterblich macht.
2. Gott speiste in der Wüsten
Die Juden auf der Reis’,
Noch mehr tut Er uns Christen,
Da Er selbst ist die Speis’;
Die Seel’ recht zu beleben
Nach der vertrieb’nen Nacht,
Hat uns ein’ Speis’ gegeben,
So lebt und lebend macht.
3. Wer kann wohl dieses fassen,
Wie Gott, das höchste Gut,
Sich uns will hinterlassen,
Leibhaft mit Fleisch und Blut.
Ach, möchten wir erkennen
Nur einzig diese Lieb’,
So müssten wir bald brennen
Aus gleichem Liebestrieb.
4. Hier unter Brotsgestalten,
Wo Gott zugegen ist,
Sind große Ding’ enthalten,
Es fasset sie kein Christ:
Sein Fleisch wird uns gegeben,
So scheint wie Brot allein,
Dass jene möchten leben,
Die scheinen tot zu sein.
5. Dies wollte Gott vor Zeiten
Durch’s reine Osterlamm
Und durch den Sohn bedeuten
Des frommen Abraham.
Doch was sich dort begeben
Auch durch das Himmelsbrot,
Hat kein’s gedient zum Leben
Der Seel’ in ihrer Not.
6. Uns aber lässt sich schlachten
Das wahre Osterlamm,
Dass niemand mög’ verschmachten,
Wo Er ist Bräutigam:
Er liebt uns solchermaßen,
Dass Er auf dem Altar
Sich stets will opfern lassen
Für Sein’ geliebte Schar.
7. Wohlan, so lasst uns preisen
Jesus, das höchste Gut.
Und Ihm all’ Ehr beweisen,
Der uns so lieben tut.
Dies fordert Er von allen,
Darum soll jedermann
Demütig niederfallen
Und Ihn hier beten an.
8. Jesu, Du wahres Leben,
Der Du auf neue Weis’
Den Schafen Dich tust geben
Als Hirt und als ein Speis’:
Führ’ uns auf jene Heiden,
Allwo wir immerdar
Als Lämmer dürfen weiden,
Ohn’ alle Todsgefahr.
(Melodie: Dein Hilf’ wir all’ begehren)
Lobt Gott mit Herz und Mund!
Sein Wunder soll erzählen,
Sein Lob macht allen kund.
Jesus vor Seinem Leiden
Tat in der letzten Nacht
Ein’ solche Speis’ bereiten,
Die uns unsterblich macht.
2. Gott speiste in der Wüsten
Die Juden auf der Reis’,
Noch mehr tut Er uns Christen,
Da Er selbst ist die Speis’;
Die Seel’ recht zu beleben
Nach der vertrieb’nen Nacht,
Hat uns ein’ Speis’ gegeben,
So lebt und lebend macht.
3. Wer kann wohl dieses fassen,
Wie Gott, das höchste Gut,
Sich uns will hinterlassen,
Leibhaft mit Fleisch und Blut.
Ach, möchten wir erkennen
Nur einzig diese Lieb’,
So müssten wir bald brennen
Aus gleichem Liebestrieb.
4. Hier unter Brotsgestalten,
Wo Gott zugegen ist,
Sind große Ding’ enthalten,
Es fasset sie kein Christ:
Sein Fleisch wird uns gegeben,
So scheint wie Brot allein,
Dass jene möchten leben,
Die scheinen tot zu sein.
5. Dies wollte Gott vor Zeiten
Durch’s reine Osterlamm
Und durch den Sohn bedeuten
Des frommen Abraham.
Doch was sich dort begeben
Auch durch das Himmelsbrot,
Hat kein’s gedient zum Leben
Der Seel’ in ihrer Not.
6. Uns aber lässt sich schlachten
Das wahre Osterlamm,
Dass niemand mög’ verschmachten,
Wo Er ist Bräutigam:
Er liebt uns solchermaßen,
Dass Er auf dem Altar
Sich stets will opfern lassen
Für Sein’ geliebte Schar.
7. Wohlan, so lasst uns preisen
Jesus, das höchste Gut.
Und Ihm all’ Ehr beweisen,
Der uns so lieben tut.
Dies fordert Er von allen,
Darum soll jedermann
Demütig niederfallen
Und Ihn hier beten an.
8. Jesu, Du wahres Leben,
Der Du auf neue Weis’
Den Schafen Dich tust geben
Als Hirt und als ein Speis’:
Führ’ uns auf jene Heiden,
Allwo wir immerdar
Als Lämmer dürfen weiden,
Ohn’ alle Todsgefahr.
(Melodie: Dein Hilf’ wir all’ begehren)
Mein Herz entzündt
1. Mein Herz entzündt vor Lieb verbrennt,
Lieb’ süßiglich mich quälet;
Lieben will ich beständiglich,
Den ich mir auserwählet;
Der ist allein auf dieser Erd’,
Der tausendmal des Liebens wert;
O Jesu, wo bist Du?
Dich meine Seel’ begehrt.
2. Die Welt zu sich zwar locket mich,
Viel Liebsstrick sie mir leget;
Zeigt mir viel Gunst, braucht all ihr’ Kunst,
Doch mich gar nichts beweget.
Ich seh mich um und seh mit Fleiß
Den Bräutigam so rot und weiß:
Treff ich dann Dich nicht an,
O meiner Seelen Speis?
3. Auf dieser Welt mir nichts gefällt,
Kein Mensch, vom Weib geboren:
Sein Contrafee vergeht wie Schnee,
Grün fängt er an zu dorren;
Zuletzt ein Kreuzlein auf sein Grab
Ist von der Welt die beste Gab’;
Fort, o Gunst, weil ich nur Dunst,
Hier zu gewarten hab’.
4. Was ewig bleibt zur Lieb’ mich treibt;
Was bald vergeht nur kränket;
Die Lieb’ zu Gott fürcht’ keinen Tod,
Des Scheidens nicht gedenket:
O Mensch, du bist ein fremder Gast,
Die schnöde Welt nicht lieb’ zu fast,
Lieb’ dafür, was du hier
Und dort zu lieben hast.
5. Lieben will ich, was adelig,
Allein was ohne Tadel;
Mein Bräutigam mit Nam’ und Stamm
Der ältest’ ist von Adel,
Der Sein Geschlecht viel Jahr’ und Zeit
Probieren kann von Ewigkeit,
Jesus Christ jener ist,
Der meine Seel’ erfreut.
6. Mir kommt gesandt aus Judenland
Sein Bildnis voll des Schmerzens,
Die Liebsgestalt es selbst gemalt,
Am Trosttag Seines Herzens.
Dies soll sein meiner Augen Licht,
Bis jener schöne Tag anbricht,
Da Er mir tut herfür
Sein fröhlich’s Angesicht.
Lieb’ süßiglich mich quälet;
Lieben will ich beständiglich,
Den ich mir auserwählet;
Der ist allein auf dieser Erd’,
Der tausendmal des Liebens wert;
O Jesu, wo bist Du?
Dich meine Seel’ begehrt.
2. Die Welt zu sich zwar locket mich,
Viel Liebsstrick sie mir leget;
Zeigt mir viel Gunst, braucht all ihr’ Kunst,
Doch mich gar nichts beweget.
Ich seh mich um und seh mit Fleiß
Den Bräutigam so rot und weiß:
Treff ich dann Dich nicht an,
O meiner Seelen Speis?
3. Auf dieser Welt mir nichts gefällt,
Kein Mensch, vom Weib geboren:
Sein Contrafee vergeht wie Schnee,
Grün fängt er an zu dorren;
Zuletzt ein Kreuzlein auf sein Grab
Ist von der Welt die beste Gab’;
Fort, o Gunst, weil ich nur Dunst,
Hier zu gewarten hab’.
4. Was ewig bleibt zur Lieb’ mich treibt;
Was bald vergeht nur kränket;
Die Lieb’ zu Gott fürcht’ keinen Tod,
Des Scheidens nicht gedenket:
O Mensch, du bist ein fremder Gast,
Die schnöde Welt nicht lieb’ zu fast,
Lieb’ dafür, was du hier
Und dort zu lieben hast.
5. Lieben will ich, was adelig,
Allein was ohne Tadel;
Mein Bräutigam mit Nam’ und Stamm
Der ältest’ ist von Adel,
Der Sein Geschlecht viel Jahr’ und Zeit
Probieren kann von Ewigkeit,
Jesus Christ jener ist,
Der meine Seel’ erfreut.
6. Mir kommt gesandt aus Judenland
Sein Bildnis voll des Schmerzens,
Die Liebsgestalt es selbst gemalt,
Am Trosttag Seines Herzens.
Dies soll sein meiner Augen Licht,
Bis jener schöne Tag anbricht,
Da Er mir tut herfür
Sein fröhlich’s Angesicht.
Kommt herab vom Himmel droben
1. Kommt herab vom Himmel droben
Alle Engel insgesamt:
Jesum hier uns helfet loben,
Dieses ist ja euer Amt;
Jesum, so wahrhaft zugegen
Hier in diesem Sakrament,
Und uns gibt all’ Gnad und Segen,
Helft uns preisen ohne End.
2. Großer Gott! Wie hast Du können
Auf ein’ so verliebte Weis’
Dich (wer kann’s noch recht erkennen?)
Geben uns zu einer Speis’?
Unter weißen Brotsgestalten,
Jesu, unser höchstes Gut!
Du Dich würdigst aufzuhalten,
Gib uns selbst Dein Fleisch und Blut.
3. Was hat Dich denn so bewogen,
Eingebor’ner Gottessohn?
Was hat Dich zur Erd’ gezogen
Von des Himmels gold’nem Thron?
Es hat nämlich übernommen
Dich die größte Liebesflamm’,
Indem Du zu uns bist kommen
Als das wahre Gotteslamm.
4. O Liebhaber meiner Seelen,
Jesus, wahrer Mensch und Gott!
Mir erlaube zu vermählen
Dir mein Herz bis in den Tod.
Sieh, ich komme mit Verlangen
Und von süßer Lieb’ verwundt,
In mein Herz Dich zu empfangen;
O was Gnad’ und Freudenstund’!
5. Dich allein will ich erwählen
Für mein Freund und Seelenzier:
Wer kann alle Schönheit zählen,
So Du zwar verbergest hier?
Menschen, Engel müssen weichen;
Sonn’ und Mond erstaunen ganz;
Auch die schönen Stern’ erbleichen,
Wann Du zeigest Deinen Glanz.
6. Was kann ich dann ferner lieben,
Als Dich, meinen Gott allein?
Mich hast lassen Dir belieben,
In Dein Herz zu schreiben ein.
Lieber tausendmal will sterben,
Als mein Jesum lieben nicht.
Ach, nicht lasse mich verderben,
Jesu, meiner Seelen Licht!
7. Jesu, schönste Sonn’, mich führe,
Und erleuchte mein’ Verstand;
Mein Gemüt und Herz regiere,
Mich entzünd’ mit keuschem Brand!
Lehre mich nach Deinem Willen,
O mein höchster Herr und Gott!
Dein Gesetz recht zu erfüllen
In dem Leben, in dem Tod.
8. Wann die Tod’sangst mich wird drucken,
Labe mich mit Deiner Speis’;
Wann ich muss zum Grab hinrucken,
Führe mich ins Paradeis!
O, wie fröhlich werd’ ich gehen
In das Haus der Ewigkeit,
Wann ich Jesum werde sehen
In erwünschter Seligkeit.
9. Ach, dass aller Menschen Zungen
Stimmen ein mit hellem Klang!
Ach, dass würde abgesungen
Gott ein steter Lobgesang,
Der sich selbst zum Opfer `geben
Für ein’ ganze Menschenschar;
Und damit wir ewig leben
Täglich zeigt auf dem Altar.
10. O, so stimmt dann allzusammen
Und erhebet eure Stimm’!
Preiset Jesu süßen Namen,
Ihr verliebte Seraphim!
Engel, Menschen, Himmel, Erden,
Ruft und singet ohne End!
Jesus soll gepriesen werden
Hier in diesem Sakrament.
Alle Engel insgesamt:
Jesum hier uns helfet loben,
Dieses ist ja euer Amt;
Jesum, so wahrhaft zugegen
Hier in diesem Sakrament,
Und uns gibt all’ Gnad und Segen,
Helft uns preisen ohne End.
2. Großer Gott! Wie hast Du können
Auf ein’ so verliebte Weis’
Dich (wer kann’s noch recht erkennen?)
Geben uns zu einer Speis’?
Unter weißen Brotsgestalten,
Jesu, unser höchstes Gut!
Du Dich würdigst aufzuhalten,
Gib uns selbst Dein Fleisch und Blut.
3. Was hat Dich denn so bewogen,
Eingebor’ner Gottessohn?
Was hat Dich zur Erd’ gezogen
Von des Himmels gold’nem Thron?
Es hat nämlich übernommen
Dich die größte Liebesflamm’,
Indem Du zu uns bist kommen
Als das wahre Gotteslamm.
4. O Liebhaber meiner Seelen,
Jesus, wahrer Mensch und Gott!
Mir erlaube zu vermählen
Dir mein Herz bis in den Tod.
Sieh, ich komme mit Verlangen
Und von süßer Lieb’ verwundt,
In mein Herz Dich zu empfangen;
O was Gnad’ und Freudenstund’!
5. Dich allein will ich erwählen
Für mein Freund und Seelenzier:
Wer kann alle Schönheit zählen,
So Du zwar verbergest hier?
Menschen, Engel müssen weichen;
Sonn’ und Mond erstaunen ganz;
Auch die schönen Stern’ erbleichen,
Wann Du zeigest Deinen Glanz.
6. Was kann ich dann ferner lieben,
Als Dich, meinen Gott allein?
Mich hast lassen Dir belieben,
In Dein Herz zu schreiben ein.
Lieber tausendmal will sterben,
Als mein Jesum lieben nicht.
Ach, nicht lasse mich verderben,
Jesu, meiner Seelen Licht!
7. Jesu, schönste Sonn’, mich führe,
Und erleuchte mein’ Verstand;
Mein Gemüt und Herz regiere,
Mich entzünd’ mit keuschem Brand!
Lehre mich nach Deinem Willen,
O mein höchster Herr und Gott!
Dein Gesetz recht zu erfüllen
In dem Leben, in dem Tod.
8. Wann die Tod’sangst mich wird drucken,
Labe mich mit Deiner Speis’;
Wann ich muss zum Grab hinrucken,
Führe mich ins Paradeis!
O, wie fröhlich werd’ ich gehen
In das Haus der Ewigkeit,
Wann ich Jesum werde sehen
In erwünschter Seligkeit.
9. Ach, dass aller Menschen Zungen
Stimmen ein mit hellem Klang!
Ach, dass würde abgesungen
Gott ein steter Lobgesang,
Der sich selbst zum Opfer `geben
Für ein’ ganze Menschenschar;
Und damit wir ewig leben
Täglich zeigt auf dem Altar.
10. O, so stimmt dann allzusammen
Und erhebet eure Stimm’!
Preiset Jesu süßen Namen,
Ihr verliebte Seraphim!
Engel, Menschen, Himmel, Erden,
Ruft und singet ohne End!
Jesus soll gepriesen werden
Hier in diesem Sakrament.
Hochheilig's Sakrament
1. Hochheilig’s Sakrament, Dich bet’ ich an;
O, dass ich ohne End
Dich ehren, preisen könnt,
Und beten an.
2. in Dir das höchste Gut, der Heiland mein
Mit Seinem Fleisch und Blut
Sich selbst verbergen tut,
Mein Speis’ zu sein.
3. Dies glaub festiglich mit Herz und Mund,
Er selbst versichert mich:
Er da aufhalte Sich
Zu jeder Stund.
4. Zu Dir, mein Jesu, dann ich mich ganz wend,
Dich lob’ und bet’ ich an,
So viel nur immer kann,
Bis an das End.
5. Auf Dich mein Hoffnung bau, mein Zuversicht,
Auf Dich allein vertrau,
Du gnädig auf mich schau;
Verlass mich nicht!
6. Mein Herz zu Dir allein bei Tag und Nacht,
O lieber Jesu mein!
Allzeit gericht’ soll sein
Nach aller Macht.
7. Du bist allein mein Lieb, mein Trost allein,
Dir ich mich ganz ergib,
Aus lauter Liebestrieb’,
O Jesu mein!
8. Nach Deiner Gütigkeit erhöre mich,
Verzeih, dass nicht allzeit
Nach meiner Schuldigkeit
Geliebt hab’ Dich.
9. Von Herzen ich bereu, was ich getan,
Hinfüro Gnad’ verleih,
Dass ich allzeit getreu
Dir hange an.
10. Bei Dir allein find’ ich das Heil für mich,
O mich mit Dir verbind’,
Dass niemal durch ein’ Sünd’
Absondre mich.
11. In meinem letzten End, in letzter Not
Dich gnädig zu mir wend’,
Und Hilf’ vom Himmel send’,
Jesu, mein Gott.
12. Dein Gnad’ zu jeder Zeit verleihe mir,
Da, da Dein Gütigkeit,
Lieb’ und Barmherzigkeit
Erzeige mir.
13. Das Heilig’ Sakrament reich’ alsdann mir,
Damit in Deine Händ’
Mein’ Seel’ im Tod absend,
Und bleib’ bei Dir.
14. Dann Dein allzeit will sein, o Jesu mein!
In Freud’ und Traurigkeit,
In Zeit und Ewigkeit
Will ich Dein sein.
15. Dein will ich allzeit sein, auch nach dem Tod;
Dir leben will allein,
Dir sterben will allein,
Mein Herr und Gott!
16. Sei Du auch allzeit mein, allzeit steh bei,
Allzeit mein Freund allein,
Mein Lieb’ und Trost allein,
Mein Jesus, sei.
17. Dies sei mein letzte Bitt’, erbarme Dich,
Im Tod verlass’ mich nicht;
Ewig verdamm mich nicht:
Erhöre mich!
(Melodie: Maria, Jungfrau rein, mein Trösterin)
O, dass ich ohne End
Dich ehren, preisen könnt,
Und beten an.
2. in Dir das höchste Gut, der Heiland mein
Mit Seinem Fleisch und Blut
Sich selbst verbergen tut,
Mein Speis’ zu sein.
3. Dies glaub festiglich mit Herz und Mund,
Er selbst versichert mich:
Er da aufhalte Sich
Zu jeder Stund.
4. Zu Dir, mein Jesu, dann ich mich ganz wend,
Dich lob’ und bet’ ich an,
So viel nur immer kann,
Bis an das End.
5. Auf Dich mein Hoffnung bau, mein Zuversicht,
Auf Dich allein vertrau,
Du gnädig auf mich schau;
Verlass mich nicht!
6. Mein Herz zu Dir allein bei Tag und Nacht,
O lieber Jesu mein!
Allzeit gericht’ soll sein
Nach aller Macht.
7. Du bist allein mein Lieb, mein Trost allein,
Dir ich mich ganz ergib,
Aus lauter Liebestrieb’,
O Jesu mein!
8. Nach Deiner Gütigkeit erhöre mich,
Verzeih, dass nicht allzeit
Nach meiner Schuldigkeit
Geliebt hab’ Dich.
9. Von Herzen ich bereu, was ich getan,
Hinfüro Gnad’ verleih,
Dass ich allzeit getreu
Dir hange an.
10. Bei Dir allein find’ ich das Heil für mich,
O mich mit Dir verbind’,
Dass niemal durch ein’ Sünd’
Absondre mich.
11. In meinem letzten End, in letzter Not
Dich gnädig zu mir wend’,
Und Hilf’ vom Himmel send’,
Jesu, mein Gott.
12. Dein Gnad’ zu jeder Zeit verleihe mir,
Da, da Dein Gütigkeit,
Lieb’ und Barmherzigkeit
Erzeige mir.
13. Das Heilig’ Sakrament reich’ alsdann mir,
Damit in Deine Händ’
Mein’ Seel’ im Tod absend,
Und bleib’ bei Dir.
14. Dann Dein allzeit will sein, o Jesu mein!
In Freud’ und Traurigkeit,
In Zeit und Ewigkeit
Will ich Dein sein.
15. Dein will ich allzeit sein, auch nach dem Tod;
Dir leben will allein,
Dir sterben will allein,
Mein Herr und Gott!
16. Sei Du auch allzeit mein, allzeit steh bei,
Allzeit mein Freund allein,
Mein Lieb’ und Trost allein,
Mein Jesus, sei.
17. Dies sei mein letzte Bitt’, erbarme Dich,
Im Tod verlass’ mich nicht;
Ewig verdamm mich nicht:
Erhöre mich!
(Melodie: Maria, Jungfrau rein, mein Trösterin)
Kommt herab, ihr Himmelsfürsten
1. Kommt herab, ihr Himmelsfürsten!
Kommt mit Freud’ und Jubelklang!
Lehret alle frommen Christen
Euer’n englisch’ Lobgesang:
Lasst uns mit euch fröhlich singen!
Alle Zungen sollen klingen:
Lob und Dank sei ohne End’
Dem lobreichsten Sakrament!
2. Lehret uns, stets jubilieren,
Ihr verliebte Seraphim,
Wollet auch mit uns psallieren,
Ihr erleucht’te Cherubim!
Uns’re Herzen tut anflammen,
Dass wir sprechen all’ zusammen:
Lob und Ehr’ sei ohne End’
Dem liebreichsten Sakrament!
3. Gegen alle Wut der Höllen,
Ihr neun starke Engelchör’!
Und der Ketzer Lasterbellen
Wollet mit uns ohn’ Aufhör’
Anstatt ihrer Maledeiung,
Rufen aus mit Benedeiung:
Lob und Ehr’ sei ohne End’
Dem glorreichen Sakrament!
4. Ach, dass aller Menschen Herzen
Auf der ganzen weiten Welt,
Anstatt ihres Spott und Scherzen,
Stets den Engeln zugestellt,
Singten, klingten, jubilierten,
Auch mit Herz und Mund psallierten:
Lob und Heil so ohne End’
Dem Heiligsten Sakrament!
5. Ohne End’ Dein Lob soll schallen
Übers himmlisch’ Firmament;
Dieses Lob lass Dir gefallen,
Jesu, Dir ist zuerkennt!
Mache, dass wir Dich umfangen,
Dir, o höchstes Gut, anhangen;
Dir in diesem Sakrament
Lob und Ehr’ sei ohne End.
6. Wann wir auch sind todsverblichen
Und verstummen in der Erd’,
Werden nach uns ewiglichen
And’re singen ohnbeschwert:
Hundert Jahr’ zu hundert Jahren
Sollten Mensch- und Engelscharen
Jesu in dem Sakrament
Jubel singen ohne End’.
Kommt mit Freud’ und Jubelklang!
Lehret alle frommen Christen
Euer’n englisch’ Lobgesang:
Lasst uns mit euch fröhlich singen!
Alle Zungen sollen klingen:
Lob und Dank sei ohne End’
Dem lobreichsten Sakrament!
2. Lehret uns, stets jubilieren,
Ihr verliebte Seraphim,
Wollet auch mit uns psallieren,
Ihr erleucht’te Cherubim!
Uns’re Herzen tut anflammen,
Dass wir sprechen all’ zusammen:
Lob und Ehr’ sei ohne End’
Dem liebreichsten Sakrament!
3. Gegen alle Wut der Höllen,
Ihr neun starke Engelchör’!
Und der Ketzer Lasterbellen
Wollet mit uns ohn’ Aufhör’
Anstatt ihrer Maledeiung,
Rufen aus mit Benedeiung:
Lob und Ehr’ sei ohne End’
Dem glorreichen Sakrament!
4. Ach, dass aller Menschen Herzen
Auf der ganzen weiten Welt,
Anstatt ihres Spott und Scherzen,
Stets den Engeln zugestellt,
Singten, klingten, jubilierten,
Auch mit Herz und Mund psallierten:
Lob und Heil so ohne End’
Dem Heiligsten Sakrament!
5. Ohne End’ Dein Lob soll schallen
Übers himmlisch’ Firmament;
Dieses Lob lass Dir gefallen,
Jesu, Dir ist zuerkennt!
Mache, dass wir Dich umfangen,
Dir, o höchstes Gut, anhangen;
Dir in diesem Sakrament
Lob und Ehr’ sei ohne End.
6. Wann wir auch sind todsverblichen
Und verstummen in der Erd’,
Werden nach uns ewiglichen
And’re singen ohnbeschwert:
Hundert Jahr’ zu hundert Jahren
Sollten Mensch- und Engelscharen
Jesu in dem Sakrament
Jubel singen ohne End’.
Aus Lieb' verwund'ter Jesu mein
1. Aus Lieb’ verwund’ter Jesu mein!
Wie kann ich Dir g’nug dankbar sein?
Wollt’ wünschen, ich könnt’ lieben Dich,
Wie Du allzeit geliebt hast mich.
|: Jesu, dein’m Gott im Sakrament
Sag’ Lob und Dank bis an das End’:
Maria auch, die Jungfrau rein
Soll allzeit gepriesen sein. :|
2. Mir gibst Dich auf ein’ neue Weis’,
O großer Gott, zu einer Speis;
Von meinetwegen machst’ Dich klein,
Wie könnt’ Dein’ Lieb’ noch größer sein?
|: Jesu, ... :|
3. Ach, komm’ zu mir, ich bitte Dich:
Mit Deiner Gnad’ erquicke mich!
Mein’ Seel’ nach Jesum dürstet sehr;
O dass ich dessen würdig wär’.
|: Jesu, ... :|
4. Gleichwie ein Hirsch zur Wasserquell’
In vollem Lauf sich sehnet schnell;
Mit gleichem Durst seufz’ ich zu Dir,
Ach Jesu, Jesu, komm’ zu mir!
|: Jesu, ... :|
5. Ich kann zwar nicht g’nug dankbar sein
Für diese Gnad’, o Jesu mein,
Noch preisen Dein’ Freigebigkeit
Und loben Deine Gütigkeit.
|: Jesu, ... :|
6. Denn wenn ich tausend Leben hätt’,
Und alle für Dich geben tät’,
Wär’ dieses doch ein schlechtes Ding,
Und gegen Deiner Lieb’ zu g’ring.
|: Jesu, ... :|
7. Kann ich nicht lieben nach Gebühr
Dich, höchstes Gut, verzeih’ es mir!
So will ich lieben, wie ich kann,
Wo nicht das Leben setzen dran.
|: Jesu, ... :|
8. Nach Gott sollst du, o Jungfrau rein!
Zu lieben mir die nächste sein;
Von deiner Lieb’ lass’ ich nicht nach,
Bis ich ein End’ des Lebens mach’.
|: Jesu, ... :|
Wie kann ich Dir g’nug dankbar sein?
Wollt’ wünschen, ich könnt’ lieben Dich,
Wie Du allzeit geliebt hast mich.
|: Jesu, dein’m Gott im Sakrament
Sag’ Lob und Dank bis an das End’:
Maria auch, die Jungfrau rein
Soll allzeit gepriesen sein. :|
2. Mir gibst Dich auf ein’ neue Weis’,
O großer Gott, zu einer Speis;
Von meinetwegen machst’ Dich klein,
Wie könnt’ Dein’ Lieb’ noch größer sein?
|: Jesu, ... :|
3. Ach, komm’ zu mir, ich bitte Dich:
Mit Deiner Gnad’ erquicke mich!
Mein’ Seel’ nach Jesum dürstet sehr;
O dass ich dessen würdig wär’.
|: Jesu, ... :|
4. Gleichwie ein Hirsch zur Wasserquell’
In vollem Lauf sich sehnet schnell;
Mit gleichem Durst seufz’ ich zu Dir,
Ach Jesu, Jesu, komm’ zu mir!
|: Jesu, ... :|
5. Ich kann zwar nicht g’nug dankbar sein
Für diese Gnad’, o Jesu mein,
Noch preisen Dein’ Freigebigkeit
Und loben Deine Gütigkeit.
|: Jesu, ... :|
6. Denn wenn ich tausend Leben hätt’,
Und alle für Dich geben tät’,
Wär’ dieses doch ein schlechtes Ding,
Und gegen Deiner Lieb’ zu g’ring.
|: Jesu, ... :|
7. Kann ich nicht lieben nach Gebühr
Dich, höchstes Gut, verzeih’ es mir!
So will ich lieben, wie ich kann,
Wo nicht das Leben setzen dran.
|: Jesu, ... :|
8. Nach Gott sollst du, o Jungfrau rein!
Zu lieben mir die nächste sein;
Von deiner Lieb’ lass’ ich nicht nach,
Bis ich ein End’ des Lebens mach’.
|: Jesu, ... :|
Ihr Engel allzumal
1. Ihr Engel allzumal!
Preiset zu tausendmal
Jesum hier eben,
|: Der Sich als euer Speis’
Auf ein’ so Wunderweis’
Auch uns hat geben. :|
2. Ihr Engel allzumal!
Bei diesem Abendmahl
Glory tut singen,
|: Gleichwie gesungen habt,
Als Er geboren ward,
Das Heil zu bringen. :|
3. Ihr Engel allzumal!
Vom hohen Himmelssaal
Herab euch schwinget;
|: Heilig, heilig ist Gott,
Heilig, Gott Sabaoth!
Mit uns hier singet! :|
4. Ihr Engel allzumal!
Weit über Berg und Tal
Lasst Lob erschallen.
|: Vor diesem Himmelsbrot
All Übel, Höll’ und Tod
Durch euch soll fallen. :|
5. Ihr Engel allzumal!
In diesem Jammertal
Uns wollt anfrischen,
|: Dies Heiligst’ Sakrament
Hier loben ohne End’,
Dort ewiglichen. :|
Preiset zu tausendmal
Jesum hier eben,
|: Der Sich als euer Speis’
Auf ein’ so Wunderweis’
Auch uns hat geben. :|
2. Ihr Engel allzumal!
Bei diesem Abendmahl
Glory tut singen,
|: Gleichwie gesungen habt,
Als Er geboren ward,
Das Heil zu bringen. :|
3. Ihr Engel allzumal!
Vom hohen Himmelssaal
Herab euch schwinget;
|: Heilig, heilig ist Gott,
Heilig, Gott Sabaoth!
Mit uns hier singet! :|
4. Ihr Engel allzumal!
Weit über Berg und Tal
Lasst Lob erschallen.
|: Vor diesem Himmelsbrot
All Übel, Höll’ und Tod
Durch euch soll fallen. :|
5. Ihr Engel allzumal!
In diesem Jammertal
Uns wollt anfrischen,
|: Dies Heiligst’ Sakrament
Hier loben ohne End’,
Dort ewiglichen. :|
Wer glaubt, dass er dieses Lied kennt ...
1. Kommt her, ihr Kreaturen all!
Komm’, was erschaffen ist!
Kommt her und sehet allzumal,
Was da zugegen ist:
|: Dies ist das Heilig’ Sakrament,
Dies sollt ihr loben ohne End’;
O, dass ich’s loben könnt’
All meine Tag’ und Stund’. :|
2. So fangt nun an, ihr Engelein,
Stimmt an den Lobgesang;
Kommt, lobt Jesum, den Herren mein,
Lobt Ihn mit hellem Klang!
|: Er gibt Sich uns zu einer Speis’
Auf uns’re weite Pilgerreis’;
Den lobet ohne End’
Im Heil’gen Sakrament! :|
3. Ihr Sonn’ und Mond und alle Stern’,
Auch jedes Element!
Lobt, preiset mein’n und euern Herrn
Im Höchsten Sakrament:
|: All’ Berg und Tal, all Bäum’ und Frücht’,
All Laub und Gras, vergesst es nicht:
Lobt Jesum ohne End’
Im Heil’gen Sakrament! :|
4. Ihr Fisch’ im Meer, ihr Tier’ auf Erd’,
Und was in Lüften schwebt,
Kommt her und lobet unbeschwert,
Durch welchen alles lebt;
|: Hier ist Er unter Brotsgestalt,
Behaltet doch all’ Sein’ Gewalt;
Den lobet ohne End’
Im Heil’gen Sakrament! :|
5. Ihr Patriarchen insgemein
Und ihr Propheten all’,
Auch ihr Jungfrauen keusch und rein,
Lobt Gott mit Freudenschall;
|: Apostel, alle Martyrer,
Wie auch ihr heil’gen Beichtiger,
Kommt, lobet ohne End’
Das Heilig’ Sakrament! :|
6. Zuletzt, die ihr zugegen seid,
Biet’ auf all’ eure Macht,
Lobt Gott mit rechter Herzensfreud’,
Sein Ehr’ nehmt hier in acht.
|: Jesum erhöhet ohne End’
Allhier im Heil’gen Sakrament;
Den lobt und benedeit
In alle Ewigkeit! :|
7. Ehr’ sei Gott auf dem höchsten Thron,
Dem Schöpfer aller Ding’;
Und Seinem eingebor’nen Sohn,
Jesus, das Lob man sing’;
|: Der Tröster uns’rer Christenheit
Sei unser Trost in Ewigkeit:
Gelobt sei ohne End’
Das Heilig’ Sakrament! :|
Komm’, was erschaffen ist!
Kommt her und sehet allzumal,
Was da zugegen ist:
|: Dies ist das Heilig’ Sakrament,
Dies sollt ihr loben ohne End’;
O, dass ich’s loben könnt’
All meine Tag’ und Stund’. :|
2. So fangt nun an, ihr Engelein,
Stimmt an den Lobgesang;
Kommt, lobt Jesum, den Herren mein,
Lobt Ihn mit hellem Klang!
|: Er gibt Sich uns zu einer Speis’
Auf uns’re weite Pilgerreis’;
Den lobet ohne End’
Im Heil’gen Sakrament! :|
3. Ihr Sonn’ und Mond und alle Stern’,
Auch jedes Element!
Lobt, preiset mein’n und euern Herrn
Im Höchsten Sakrament:
|: All’ Berg und Tal, all Bäum’ und Frücht’,
All Laub und Gras, vergesst es nicht:
Lobt Jesum ohne End’
Im Heil’gen Sakrament! :|
4. Ihr Fisch’ im Meer, ihr Tier’ auf Erd’,
Und was in Lüften schwebt,
Kommt her und lobet unbeschwert,
Durch welchen alles lebt;
|: Hier ist Er unter Brotsgestalt,
Behaltet doch all’ Sein’ Gewalt;
Den lobet ohne End’
Im Heil’gen Sakrament! :|
5. Ihr Patriarchen insgemein
Und ihr Propheten all’,
Auch ihr Jungfrauen keusch und rein,
Lobt Gott mit Freudenschall;
|: Apostel, alle Martyrer,
Wie auch ihr heil’gen Beichtiger,
Kommt, lobet ohne End’
Das Heilig’ Sakrament! :|
6. Zuletzt, die ihr zugegen seid,
Biet’ auf all’ eure Macht,
Lobt Gott mit rechter Herzensfreud’,
Sein Ehr’ nehmt hier in acht.
|: Jesum erhöhet ohne End’
Allhier im Heil’gen Sakrament;
Den lobt und benedeit
In alle Ewigkeit! :|
7. Ehr’ sei Gott auf dem höchsten Thron,
Dem Schöpfer aller Ding’;
Und Seinem eingebor’nen Sohn,
Jesus, das Lob man sing’;
|: Der Tröster uns’rer Christenheit
Sei unser Trost in Ewigkeit:
Gelobt sei ohne End’
Das Heilig’ Sakrament! :|
O Christ hie merk
Anbetung des Hochwürdigsten Sakraments
1. O Christ, hie merk’, den Glauben stärk’
und schau’ das Werk:
Das Brot all’ Gut, Gott, Fleisch und Blut
begreifen tut.
|: Ave Jesu! Wahres Manhu, Christe Jesu!
Dich, Jesu süß, ich herzlich grüß’, o Jesu süß. :|
2. In der Monstranz ist Jesus ganz
Ohn’ Brots-Substanz:
Vom Brot allein Gestalt und Schein
Vor Augen sein.
|: Ave Jesu! ... :|
3. Kein Brot ist da, noch bei noch nah,
In Hostia:
Was darin ist, Herr Jesu Christ,
Du selber bist.
|: Ave Jesu! ... :|
4. Nun bieg’ die Knie, Gott selbst ist hie,
Weißt du nicht wie,
Wie das geschicht, der Glaub’ wohl sicht,
Die Augen nicht.
|: Ave Jesu! ... :|
5. Mit Cherubim und Seraphim
Erheb’ dein’ Stimm!
Und preise Gott, Gott Sabaoth,
Für dieses Brot. |: Ave Jesu! ... :|
6. Vor meinem Tod zur letzten Not,
Christ, Mensch und Gott!
Gib diese Speis’ uns auf die Reis’
Zum Paradeis. |: Ave Jesu! ... :|
1. O Christ, hie merk’, den Glauben stärk’
und schau’ das Werk:
Das Brot all’ Gut, Gott, Fleisch und Blut
begreifen tut.
|: Ave Jesu! Wahres Manhu, Christe Jesu!
Dich, Jesu süß, ich herzlich grüß’, o Jesu süß. :|
2. In der Monstranz ist Jesus ganz
Ohn’ Brots-Substanz:
Vom Brot allein Gestalt und Schein
Vor Augen sein.
|: Ave Jesu! ... :|
3. Kein Brot ist da, noch bei noch nah,
In Hostia:
Was darin ist, Herr Jesu Christ,
Du selber bist.
|: Ave Jesu! ... :|
4. Nun bieg’ die Knie, Gott selbst ist hie,
Weißt du nicht wie,
Wie das geschicht, der Glaub’ wohl sicht,
Die Augen nicht.
|: Ave Jesu! ... :|
5. Mit Cherubim und Seraphim
Erheb’ dein’ Stimm!
Und preise Gott, Gott Sabaoth,
Für dieses Brot. |: Ave Jesu! ... :|
6. Vor meinem Tod zur letzten Not,
Christ, Mensch und Gott!
Gib diese Speis’ uns auf die Reis’
Zum Paradeis. |: Ave Jesu! ... :|
Nun lobet Gott
1. Nun lobet Gott im hohen Thron,
Ihr Völker aller Nation!
Preiset Ihn hoch mit Freudenschalle
Ihr Völker auf der Erden alle.
2. Dann Seine Gnad’ und reiches Gut
Auf uns sich immer mehren tut,
Und wird die Wahrheit dieses Herren
In Ewigkeit unendlich währen.
3. Lob sei dem Vater und dem Sohn,
Samt Heil’gem Geist im hohen Thron.
Im Wesen einem Gott und Herren,
Den wir in drei Personen ehren.
Ihr Völker aller Nation!
Preiset Ihn hoch mit Freudenschalle
Ihr Völker auf der Erden alle.
2. Dann Seine Gnad’ und reiches Gut
Auf uns sich immer mehren tut,
Und wird die Wahrheit dieses Herren
In Ewigkeit unendlich währen.
3. Lob sei dem Vater und dem Sohn,
Samt Heil’gem Geist im hohen Thron.
Im Wesen einem Gott und Herren,
Den wir in drei Personen ehren.
Demütigste Bitte zu der Allerheiligsten Dreifaltigkeit
1. Gelobt sei Gott der Vater
Auf Seinem höchsten Thron,
Und auch der Seligmacher,
Sein eingeborner Sohn;
Gelobt sei auch der Tröster,
Der lebend machend‘ Geist:
Der einig’ Gott und Herrscher,
Die Höchst‘ Dreifaltigkeit. Kyrie eleison.
2. O Gott! Du wollst ausreuten
Irrtum und Ketzerei,
Damit zu allen Zeiten
Ein Gott, ein Glaube sei;
Verleih Fürsten und Herren
Der ganzen Christenheit,
Dass sie den Glauben mehren
In Fried‘ und Einigkeit. Kyrie eleison.
3. Den Erbfeind mach‘ zu Schanden
Und stärke Dein Gemein,
Damit in allen Landen
Dein Nam‘ mög‘ herrlich sein;
Auch wollest‘ uns behüten
Vor Aufruhr, Mord und Krieg,
Und wird gestört der Frieden,
So gebe uns den Sieg. Kyrie eleison.
4. Wollst uns’re Sünd‘ nicht rächen,
Getreuer Herr und Gott!
Durch Krankheit und Gebrechen,
Noch Pest und Hungersnot;
Und allzeit wollst bewahren,
Dich Deiner Herd‘ erbarm‘,
In Seel‘ und Leibsgefahren
Halt über uns Dein‘ Arm. Kyrie eleison.
5. Gib, dass wir würdig nießen
Das Heilig‘ Sakrament,
Wann wir von hinnen müssen
An unserm letzten End‘:
Dass wir kommen zusammen
Dort bei der Engel Schar;
Wer das begehrt, sprech‘: Amen,
Das werde alles wahr. Kyrie eleison.
Auf Seinem höchsten Thron,
Und auch der Seligmacher,
Sein eingeborner Sohn;
Gelobt sei auch der Tröster,
Der lebend machend‘ Geist:
Der einig’ Gott und Herrscher,
Die Höchst‘ Dreifaltigkeit. Kyrie eleison.
2. O Gott! Du wollst ausreuten
Irrtum und Ketzerei,
Damit zu allen Zeiten
Ein Gott, ein Glaube sei;
Verleih Fürsten und Herren
Der ganzen Christenheit,
Dass sie den Glauben mehren
In Fried‘ und Einigkeit. Kyrie eleison.
3. Den Erbfeind mach‘ zu Schanden
Und stärke Dein Gemein,
Damit in allen Landen
Dein Nam‘ mög‘ herrlich sein;
Auch wollest‘ uns behüten
Vor Aufruhr, Mord und Krieg,
Und wird gestört der Frieden,
So gebe uns den Sieg. Kyrie eleison.
4. Wollst uns’re Sünd‘ nicht rächen,
Getreuer Herr und Gott!
Durch Krankheit und Gebrechen,
Noch Pest und Hungersnot;
Und allzeit wollst bewahren,
Dich Deiner Herd‘ erbarm‘,
In Seel‘ und Leibsgefahren
Halt über uns Dein‘ Arm. Kyrie eleison.
5. Gib, dass wir würdig nießen
Das Heilig‘ Sakrament,
Wann wir von hinnen müssen
An unserm letzten End‘:
Dass wir kommen zusammen
Dort bei der Engel Schar;
Wer das begehrt, sprech‘: Amen,
Das werde alles wahr. Kyrie eleison.
Wie heilig ist es um mich her
1. Wie heilig ist es um mich her
Vom Himmel bist zum Staube
O Du Allgegenwärtiger,
Bist hier, wie ich fest glaube.
Der Himmel und der Erdenball
Sind ganz von Dir erfüllet:
Du bist mir zwar verhüllet,
Doch bist Du überall.
2. Mein Schöpfer, Du bist über mir,
Du bist zu beiden Seiten;
Mein ganzes Wesen schwimmt in Dir,
Jetzt und durch alle Zeiten.
Gleichwie der Schwamm, ins Meer gestreut,
Vom Wasser ganz durchdrungen,
So bin ich stets umrungen
Von Deiner Göttlichkeit.
3. Mein Gott und Schöpfer! Du bist da,
Stieg ich zum Firmamente,
Du bist der ganzen Schöpfung nah,
Wohin ich mich auch wende.
Stürzt‘ ich mich in den tiefsten Grund,
Bis in die tiefste Hölle:
Du bist an dieser Stelle,
Und machst da Rache kund.
4. Nähm‘ ich früh morgens meinen Zug
Auf hohem Adlerspfade;
Wagt‘ ich geflügelt meinen Flug
Bis an des Meer’s Gestade:
Wer führt‘ und hielte mich als Du?
Des Hände sich verbreiten
Durch die Unendlichkeiten,
Du meine Stütz‘ und Ruh.
5. Wie, meine Seele, bebst du nicht?
Sollst du vor Ihm nicht zittern?
Du stehst vor Seinem Angesicht:
Soll Furcht dich nicht erschüttern?
Er sieht in jedem Augenblick
Den Wust, der dich bedecket;
Nichts ist vor Ihm verstecket,
Und du bebst nicht zurück?
6. Wer würde selbst im Himmel sich
Zu sündigen erkühnen?
Und du (dein Gott umringet dich),
Du willst der Sünde dienen?
O liebe, fürchte kindlich Ihn,
Du bist Ihm dieses schuldig.
Er bleibt nicht stets geduldig:
Ein Wink – so bist du hin.
7. Lass stets, o unsichtbarer Herr,
Vor mir Dein Antlitz schweben,
Dass ich, Allgegenwärtiger,
Dir allzeit möge leben.
Gib, dass ich in Gerechtigkeit
Nach Deinem Willen wandle,
Und unverbrüchlich handle
Nach der Vollkommenheit.
(Melodie: O Gott, mein letztes Ziel und End)
Vom Himmel bist zum Staube
O Du Allgegenwärtiger,
Bist hier, wie ich fest glaube.
Der Himmel und der Erdenball
Sind ganz von Dir erfüllet:
Du bist mir zwar verhüllet,
Doch bist Du überall.
2. Mein Schöpfer, Du bist über mir,
Du bist zu beiden Seiten;
Mein ganzes Wesen schwimmt in Dir,
Jetzt und durch alle Zeiten.
Gleichwie der Schwamm, ins Meer gestreut,
Vom Wasser ganz durchdrungen,
So bin ich stets umrungen
Von Deiner Göttlichkeit.
3. Mein Gott und Schöpfer! Du bist da,
Stieg ich zum Firmamente,
Du bist der ganzen Schöpfung nah,
Wohin ich mich auch wende.
Stürzt‘ ich mich in den tiefsten Grund,
Bis in die tiefste Hölle:
Du bist an dieser Stelle,
Und machst da Rache kund.
4. Nähm‘ ich früh morgens meinen Zug
Auf hohem Adlerspfade;
Wagt‘ ich geflügelt meinen Flug
Bis an des Meer’s Gestade:
Wer führt‘ und hielte mich als Du?
Des Hände sich verbreiten
Durch die Unendlichkeiten,
Du meine Stütz‘ und Ruh.
5. Wie, meine Seele, bebst du nicht?
Sollst du vor Ihm nicht zittern?
Du stehst vor Seinem Angesicht:
Soll Furcht dich nicht erschüttern?
Er sieht in jedem Augenblick
Den Wust, der dich bedecket;
Nichts ist vor Ihm verstecket,
Und du bebst nicht zurück?
6. Wer würde selbst im Himmel sich
Zu sündigen erkühnen?
Und du (dein Gott umringet dich),
Du willst der Sünde dienen?
O liebe, fürchte kindlich Ihn,
Du bist Ihm dieses schuldig.
Er bleibt nicht stets geduldig:
Ein Wink – so bist du hin.
7. Lass stets, o unsichtbarer Herr,
Vor mir Dein Antlitz schweben,
Dass ich, Allgegenwärtiger,
Dir allzeit möge leben.
Gib, dass ich in Gerechtigkeit
Nach Deinem Willen wandle,
Und unverbrüchlich handle
Nach der Vollkommenheit.
(Melodie: O Gott, mein letztes Ziel und End)
Frohlocket! Zittert!
1. Frohlocket, Fromme! Zittert, Sünder!
Fürcht‘ unser’n Gott, du Erdgeschlecht!
Zwar ist er gütig, doch nicht minder
In Seiner Handlung höchst gerecht.
Gerechtigkeit steht Ihm zur Seite,
Gericht geht aus von Seinem Thron,
Dass Er des Sünders Straf‘ entscheide,
Des Frommen wohlverdienten Lohn.
2. Zwar zum Fußschemel ist die Erde
Vor Gottes Throne hingelegt,
Kaum wert, dass sie bemerket werde
Von Dem, Der ew’ge Kronen trägt.
Wie niedrig sind die Staubbewohner,
Wie unvollkommen und wie klein!
Doch will Gott Richter und Belohner
Von allen unsern Taten sein.
3. Die Tugenden, die wir versäumen,
Die Er mit Recht uns üben heißt;
Die Neigung, die wir nicht bezähmen,
Die uns zum Unerlaubten reißt;
Die Laster, welche wir begehen,
Und uns’rer Pflicht Vergessenheit:
Dies alles (o, wer wird bestehen?)
Zählt Er, zum Strafgericht bereit.
4. Wähnt nicht, dass Er auf gleicher Waage,
Wie wir, den Wert der Dinge wiegt;
Wähnt nicht, dass Er es übertrage,
Wenn Falschheit auf der Waage liegt.
Er sieht den inner‘n Wert der Dinge,
Nach welchem Er das Urteil fällt.
Kein Umstand ist Ihm so geringe,
Den Er nicht strafenwürdig hält.
5. Ihn täuschet keines Menschen Größe;
Ihm ist nichts groß, Ihm ist nichts klein.
Er sieht des Menschen ganze Blöße,
Ihn blendet kein geborgter Schein.
Er schauet nicht auf die Personen,
Fern ist Er von Parteilichkeit.
Es ist Sein Strafen, Sein Belohnen
Ganz der Gerechtigkeit geweiht.
6. Zwar folgt nicht gleich der Sünden Strafe:
Er schlägt nicht gleich mit Blitzen zu.
Als läg‘ Er in dem tiefsten Schlafe,
So ist Sein Zorn in stiller Ruh‘.
Doch wie ein Held vom Schlaf erwachet,
Wenn er begeistert war vom Wein,
Und seine Feinde niedermachet,
So kommt und schlägt Gott plötzlich drein.
7. Durchstich! O Richter, mit dem Pfeile
Der heil’gen Furcht mein‘ Eingeweid‘
Damit mich niemals übereile
Dein Zorn, zur Buße gib mir Zeit.
Es müsse meinen Mut bestärken
Zu Deinem Dienst Dein Strafgericht,
Dass jeder an mir könne merken,
Die Hölle sei mir kein Gedicht.
8. Glückselig willst Du, Gott, mich haben,
Drum schreckst Du mich mit Drohungen.
Du lockest mich mit Himmelsgaben,
Mit herrlichen Belohnungen.
Doch sollen nicht allein die Schrecken,
Auch nicht der Lohn, den Du mir gibst –
Die Liebe soll mein Herz erwecken
Zu Deinem Dienst, Der Du mich liebst.
(Melodie: Wie langsam seid ihr zum Erhören)
Fürcht‘ unser’n Gott, du Erdgeschlecht!
Zwar ist er gütig, doch nicht minder
In Seiner Handlung höchst gerecht.
Gerechtigkeit steht Ihm zur Seite,
Gericht geht aus von Seinem Thron,
Dass Er des Sünders Straf‘ entscheide,
Des Frommen wohlverdienten Lohn.
2. Zwar zum Fußschemel ist die Erde
Vor Gottes Throne hingelegt,
Kaum wert, dass sie bemerket werde
Von Dem, Der ew’ge Kronen trägt.
Wie niedrig sind die Staubbewohner,
Wie unvollkommen und wie klein!
Doch will Gott Richter und Belohner
Von allen unsern Taten sein.
3. Die Tugenden, die wir versäumen,
Die Er mit Recht uns üben heißt;
Die Neigung, die wir nicht bezähmen,
Die uns zum Unerlaubten reißt;
Die Laster, welche wir begehen,
Und uns’rer Pflicht Vergessenheit:
Dies alles (o, wer wird bestehen?)
Zählt Er, zum Strafgericht bereit.
4. Wähnt nicht, dass Er auf gleicher Waage,
Wie wir, den Wert der Dinge wiegt;
Wähnt nicht, dass Er es übertrage,
Wenn Falschheit auf der Waage liegt.
Er sieht den inner‘n Wert der Dinge,
Nach welchem Er das Urteil fällt.
Kein Umstand ist Ihm so geringe,
Den Er nicht strafenwürdig hält.
5. Ihn täuschet keines Menschen Größe;
Ihm ist nichts groß, Ihm ist nichts klein.
Er sieht des Menschen ganze Blöße,
Ihn blendet kein geborgter Schein.
Er schauet nicht auf die Personen,
Fern ist Er von Parteilichkeit.
Es ist Sein Strafen, Sein Belohnen
Ganz der Gerechtigkeit geweiht.
6. Zwar folgt nicht gleich der Sünden Strafe:
Er schlägt nicht gleich mit Blitzen zu.
Als läg‘ Er in dem tiefsten Schlafe,
So ist Sein Zorn in stiller Ruh‘.
Doch wie ein Held vom Schlaf erwachet,
Wenn er begeistert war vom Wein,
Und seine Feinde niedermachet,
So kommt und schlägt Gott plötzlich drein.
7. Durchstich! O Richter, mit dem Pfeile
Der heil’gen Furcht mein‘ Eingeweid‘
Damit mich niemals übereile
Dein Zorn, zur Buße gib mir Zeit.
Es müsse meinen Mut bestärken
Zu Deinem Dienst Dein Strafgericht,
Dass jeder an mir könne merken,
Die Hölle sei mir kein Gedicht.
8. Glückselig willst Du, Gott, mich haben,
Drum schreckst Du mich mit Drohungen.
Du lockest mich mit Himmelsgaben,
Mit herrlichen Belohnungen.
Doch sollen nicht allein die Schrecken,
Auch nicht der Lohn, den Du mir gibst –
Die Liebe soll mein Herz erwecken
Zu Deinem Dienst, Der Du mich liebst.
(Melodie: Wie langsam seid ihr zum Erhören)
Nie können g'nug bewundert werden
1. Nie können g’nug bewundert werden,
O Gott! Die Werke Deiner Hand.
Du machst im Himmel und auf Erden
Durch selbe Deine Macht bekannt.
Wie schimmern Deiner Allmacht Strahlen
Vom Erd- und Himmelkreis hervor!
Drum steigt zu Dir aus gold’nen Schalen
Der Weihrauch Deines Lobs hervor.
2. Die Himmel sind wie eine Decke,
Von Deiner Allmacht ausgespannt:
Und jene grenzenlose Strecke,
Wer wölbte sie als Deine Hand?
Wie schön hast Du die blaue Ferne
Mit lichten Körpern ausgeziert,
Und ungeheure große Sterne
Gleich einem Heere aufgeführt!
3. Sie sind als himmlische Herolde
Hoch über unser Haupt gestellt,
Dass jeder uns verkünden sollte,
Du seist der höchste Herr der Welt.
Erstaunung muss in uns erregen
Ihr immer ordentlicher Gang:
Ihr majestätisches Bewegen
Ist Deiner Allmacht Lobgesang.
4. Wer hat dem Feuermeer, der Sonne,
Gesagt: geh‘ aus dem Nichts hervor?
Geh‘, sei der Tier‘ und Menschen Wonne,
Bring‘ alles Erdgewächs zum Flor!
Wer hat dem Mond geboten: Werde!
Den Menschen leuchte bei der Nacht?
Wer gab das Dasein uns’rer Erde?
Wer anders, Gott, als Deine Macht!
5. Wer bebet nicht, wenn Du auf Stürmen,
Allmächtiger! Vorübergehst?
Wenn sich die Meereswellen türmen?
Wenn Du im Donner Blitze wehst?
Wer wollte Deine Macht nicht wissen,
Da er bedenkt die finst’re Nacht,
Und sieht, dass nach den Finsternissen
Das Morgenrot am Himmel lacht?
6. Wer legt den Keim in alle Saaten?
Wer kleidet sie ins grüne Kleid?
Wer macht sie hundertfach geraten
Beim Wechsel jeder Jahreszeit?
Mit Früchten segnest Du die Fluren:
Mein Gott! Wer könnt‘ es sonst als Du?
Hier seh‘ ich Deiner Allmacht Spuren:
Mit Dank, erstaunt, seh‘ ich Dir zu.
7. Will ich auf meinen Körper schauen,
O welches Wunder Deiner Macht!
An dem (wer könnt‘ ihn sonst so bauen?)
Du, Gott! Der Kunst viel angebracht.
Dem Geist, den Du mir eingehauchet,
Hast Du Dein Bildnis eingedrückt;
Mit Freiheit, der er sich gebrauchet,
Hast Du ihn weislich ausgeschmückt.
8. Allmächtiger! Wie sollt‘ ich zittern
Vor schwacher Feinde bösem Schwarm?
Welch eine Furcht kann mich erschüttern,
Wenn mich bedeckt Dein starker Arm?
Wenn wider mich ein Heer sich leget,
So zag‘ ich doch und zitt‘re nicht.
Vom Schrecken werd‘ ich nicht beweget,
Denn Du bist meine Zuversicht.
9. Allmächtiger! Ich will nur leben
Nach dem, was Dein Gesetz gebeut!
Um Deine Gnade mich bestreben,
Als Dein Geschöpf zu jeder Zeit.
Der Weltbau mag alsdann zersplittern,
Dem Umsturz seh‘ ich ruhig zu.
Allmächtiger! Wie sollt‘ ich zittern,
Mein Schild, mein Schutz, mein Gott bist Du.
(Melodie: Wie langsam seid ihr zum Erhören)
O Gott! Die Werke Deiner Hand.
Du machst im Himmel und auf Erden
Durch selbe Deine Macht bekannt.
Wie schimmern Deiner Allmacht Strahlen
Vom Erd- und Himmelkreis hervor!
Drum steigt zu Dir aus gold’nen Schalen
Der Weihrauch Deines Lobs hervor.
2. Die Himmel sind wie eine Decke,
Von Deiner Allmacht ausgespannt:
Und jene grenzenlose Strecke,
Wer wölbte sie als Deine Hand?
Wie schön hast Du die blaue Ferne
Mit lichten Körpern ausgeziert,
Und ungeheure große Sterne
Gleich einem Heere aufgeführt!
3. Sie sind als himmlische Herolde
Hoch über unser Haupt gestellt,
Dass jeder uns verkünden sollte,
Du seist der höchste Herr der Welt.
Erstaunung muss in uns erregen
Ihr immer ordentlicher Gang:
Ihr majestätisches Bewegen
Ist Deiner Allmacht Lobgesang.
4. Wer hat dem Feuermeer, der Sonne,
Gesagt: geh‘ aus dem Nichts hervor?
Geh‘, sei der Tier‘ und Menschen Wonne,
Bring‘ alles Erdgewächs zum Flor!
Wer hat dem Mond geboten: Werde!
Den Menschen leuchte bei der Nacht?
Wer gab das Dasein uns’rer Erde?
Wer anders, Gott, als Deine Macht!
5. Wer bebet nicht, wenn Du auf Stürmen,
Allmächtiger! Vorübergehst?
Wenn sich die Meereswellen türmen?
Wenn Du im Donner Blitze wehst?
Wer wollte Deine Macht nicht wissen,
Da er bedenkt die finst’re Nacht,
Und sieht, dass nach den Finsternissen
Das Morgenrot am Himmel lacht?
6. Wer legt den Keim in alle Saaten?
Wer kleidet sie ins grüne Kleid?
Wer macht sie hundertfach geraten
Beim Wechsel jeder Jahreszeit?
Mit Früchten segnest Du die Fluren:
Mein Gott! Wer könnt‘ es sonst als Du?
Hier seh‘ ich Deiner Allmacht Spuren:
Mit Dank, erstaunt, seh‘ ich Dir zu.
7. Will ich auf meinen Körper schauen,
O welches Wunder Deiner Macht!
An dem (wer könnt‘ ihn sonst so bauen?)
Du, Gott! Der Kunst viel angebracht.
Dem Geist, den Du mir eingehauchet,
Hast Du Dein Bildnis eingedrückt;
Mit Freiheit, der er sich gebrauchet,
Hast Du ihn weislich ausgeschmückt.
8. Allmächtiger! Wie sollt‘ ich zittern
Vor schwacher Feinde bösem Schwarm?
Welch eine Furcht kann mich erschüttern,
Wenn mich bedeckt Dein starker Arm?
Wenn wider mich ein Heer sich leget,
So zag‘ ich doch und zitt‘re nicht.
Vom Schrecken werd‘ ich nicht beweget,
Denn Du bist meine Zuversicht.
9. Allmächtiger! Ich will nur leben
Nach dem, was Dein Gesetz gebeut!
Um Deine Gnade mich bestreben,
Als Dein Geschöpf zu jeder Zeit.
Der Weltbau mag alsdann zersplittern,
Dem Umsturz seh‘ ich ruhig zu.
Allmächtiger! Wie sollt‘ ich zittern,
Mein Schild, mein Schutz, mein Gott bist Du.
(Melodie: Wie langsam seid ihr zum Erhören)
O Gott! Du Ewiger!
1. O Gott! Du Ewiger!
Den keine Zeit umschränket,
Es ist kein Endlicher,
Der Deine Dauer denket.
Du bist von Ewigkeit,
Kein Anfang lässt sich finden;
Denselben zu ergründen
Strebt nur Verwegenheit.
2. Mein Gott! Schau ich zurück
In Millionen Jahre;
Verdoppelt sich mein Blick,
Was ist’s, das ich erfahre?
Mein Blick, zurück geschreckt,
Kann keinen Anfang sehen;
Er muss vor Dir gestehen,
Er habe nichts entdeckt.
3. Du bist von Ewigkeit,
Eh‘ noch die Sonne glänzte,
Eh‘ noch zu seiner Zeit
Das Meer die Erd‘ umgrenzte.
Noch war kein Mensch, kein Tier,
Kein Engel Dir zur Seite,
Du selbst warst Deine Freude
Und nichts war außer Dir.
4. O Gott, es ist vor Dir
Ein Kreis von tausend Jahren
Kaum wie der Tag, der mir
Schon gestern hingefahren.
Derselbe bleibest Du
In alle Ewigkeiten.
Du zählest keine Zeiten!
Dein Alter nimmt nicht zu.
5. Ich schau‘ hinauf zu Dir
Mit kindlich frohem Blicke.
Das Leben gabst Du mir
Zu meinem größten Glücke.
Zwar erst vor kurzer Zeit
Hast Du es mir gegeben,
Doch soll ich immer leben
Bei Dir in Ewigkeit.
6. Lehr‘ mich die Ewigkeit,
Die Du mir dort willst schenken,
In dieser kurzen Zeit
Mit reifem Ernst bedenken.
Erteil‘ mir Stärk‘ und Mut,
Gerecht vor Dir zu leben
Und unermüdt zu streben
Nach Dir, o ew’ges Gut.
Den keine Zeit umschränket,
Es ist kein Endlicher,
Der Deine Dauer denket.
Du bist von Ewigkeit,
Kein Anfang lässt sich finden;
Denselben zu ergründen
Strebt nur Verwegenheit.
2. Mein Gott! Schau ich zurück
In Millionen Jahre;
Verdoppelt sich mein Blick,
Was ist’s, das ich erfahre?
Mein Blick, zurück geschreckt,
Kann keinen Anfang sehen;
Er muss vor Dir gestehen,
Er habe nichts entdeckt.
3. Du bist von Ewigkeit,
Eh‘ noch die Sonne glänzte,
Eh‘ noch zu seiner Zeit
Das Meer die Erd‘ umgrenzte.
Noch war kein Mensch, kein Tier,
Kein Engel Dir zur Seite,
Du selbst warst Deine Freude
Und nichts war außer Dir.
4. O Gott, es ist vor Dir
Ein Kreis von tausend Jahren
Kaum wie der Tag, der mir
Schon gestern hingefahren.
Derselbe bleibest Du
In alle Ewigkeiten.
Du zählest keine Zeiten!
Dein Alter nimmt nicht zu.
5. Ich schau‘ hinauf zu Dir
Mit kindlich frohem Blicke.
Das Leben gabst Du mir
Zu meinem größten Glücke.
Zwar erst vor kurzer Zeit
Hast Du es mir gegeben,
Doch soll ich immer leben
Bei Dir in Ewigkeit.
6. Lehr‘ mich die Ewigkeit,
Die Du mir dort willst schenken,
In dieser kurzen Zeit
Mit reifem Ernst bedenken.
Erteil‘ mir Stärk‘ und Mut,
Gerecht vor Dir zu leben
Und unermüdt zu streben
Nach Dir, o ew’ges Gut.
Donnerstag, 16. Juni 2011
Trockenheit
Eine Anekdote
Angeregt durch einen Beitrag bei „Was gibt’s denn heute, fiel mir die folgende Geschichte ein – die ich möglicherweise hier schon einmal aufgeschrieben habe. Aber sie ist zu treffend:
Ein Bruder beichtete bei seinem Beichtvater und beklagte, dass sein Gebet so „trocken“ sei und er das Gefühl habe, er mache im Religiösen keine Fortschritte.
Sein Beichtvater gab ihm einen alten, schmutzigen Weidenkorb mit dem Auftrag, damit Wasser zu holen. Und noch mal. Nochmal. Nochmal ...
Als der Bruder nach einiger Zeit fragte, was denn dies zu bedeuten habe, bekam er die Antwort: „Merkst du etwas? Hat sich der Korb verändert?“
Ganz erstaunt der Bruder nach genauer Betrachtung des Korbes: „Er ist sauber geworden ...“
Angeregt durch einen Beitrag bei „Was gibt’s denn heute, fiel mir die folgende Geschichte ein – die ich möglicherweise hier schon einmal aufgeschrieben habe. Aber sie ist zu treffend:
Ein Bruder beichtete bei seinem Beichtvater und beklagte, dass sein Gebet so „trocken“ sei und er das Gefühl habe, er mache im Religiösen keine Fortschritte.
Sein Beichtvater gab ihm einen alten, schmutzigen Weidenkorb mit dem Auftrag, damit Wasser zu holen. Und noch mal. Nochmal. Nochmal ...
Als der Bruder nach einiger Zeit fragte, was denn dies zu bedeuten habe, bekam er die Antwort: „Merkst du etwas? Hat sich der Korb verändert?“
Ganz erstaunt der Bruder nach genauer Betrachtung des Korbes: „Er ist sauber geworden ...“
Heute gefunden
Alle 5 Minuten...
... wird ein Christ wegen seines Glaubens ermordet.
EINGESTELLT VON ALIPIUS
... wird ein Christ wegen seines Glaubens ermordet.
EINGESTELLT VON ALIPIUS
Last Minute
Als die beiden sich kennen lernen, ist sie nicht mehr die „frischeste“, seit wenigen Jahren in Rente. Sie geht einmal pro Woche zu Fuß zum Einkaufen in die Stadt, weil es dort preiswerte Geschäfte gibt. In den Semesterferien begleitet er sie und trägt ihr die Einkäufe nach Hause, was sie durchaus zu schätzen weiß, denn sonst könnte sie manches nicht kaufen – des Gewichtes wegen.
Manchmal schämt sie sich, weil er so schwer für sie schleppt – obwohl sie weiß, dass er es gerne für sie tut (aber ob sie das wirklich verstanden hat?). Unterwegs kommen sie an einem Reisebüro vorbei. Da sagt er in Anspielung auf die dort zu lesende Reklame: „Schau, das ist doch nur eine einzige Last-Minute. Die Minute, die eben vergangen ist, geht mich nichts mehr an und die Minuten vor uns – an die denke ich jetzt einfach nicht.“
Manchmal schämt sie sich, weil er so schwer für sie schleppt – obwohl sie weiß, dass er es gerne für sie tut (aber ob sie das wirklich verstanden hat?). Unterwegs kommen sie an einem Reisebüro vorbei. Da sagt er in Anspielung auf die dort zu lesende Reklame: „Schau, das ist doch nur eine einzige Last-Minute. Die Minute, die eben vergangen ist, geht mich nichts mehr an und die Minuten vor uns – an die denke ich jetzt einfach nicht.“
Quellenverzeichnis
Johannes von Mater Amata hat im Kommentarbereich gefragt, wo denn die Lieder her sind.
Die bis jetzt im Blog zu lesenden Lieder habe ich – sozusagen – aus der Zeit meiner Arbeitslosigkeit. Da bekam ich ein altes Liederbuch geliehen zum Abtippen – weil dieses Buch in Deutschland nicht gedruckt wird. Und da habe ich mich hingesetzt und 650 Seiten in Gesangbuchgröße – ohne Noten – abgetippt. Denn die Lieder sind einfach zu gut, um sie dem Vergessen preiszugeben.
Näheres siehe in der LINKEN SPALTE.
Die bis jetzt im Blog zu lesenden Lieder habe ich – sozusagen – aus der Zeit meiner Arbeitslosigkeit. Da bekam ich ein altes Liederbuch geliehen zum Abtippen – weil dieses Buch in Deutschland nicht gedruckt wird. Und da habe ich mich hingesetzt und 650 Seiten in Gesangbuchgröße – ohne Noten – abgetippt. Denn die Lieder sind einfach zu gut, um sie dem Vergessen preiszugeben.
Näheres siehe in der LINKEN SPALTE.
Samstag, 11. Juni 2011
Ich bete drei Personen
1. Ich bete drei Personen
In einer Gottheit an,
Die in dem Lichte wohnen,
Dem niemand nahen kann.
Im Wesen unzertrennet,
An Eigenschaften gleich,
Dreieinigkeit genennet,
An Macht und Güte reich. Alleluja.
2. O großer Gott, ich preise
Die unumschränkte Macht,
Die wunderbarer Weise
Die Welt hervorgebracht.
Mit dankendem Gemüte,
Mit süßem Freudenruf
Erheb‘ ich Deine Güte,
Die mich aus Nichts erschuf. Alleluja.
3. Gott Vater, Dem Erbarmen
Und Liebe eigen sind,
Sieh nieder auf mich Armen,
Mich, Dein begnadet‘ Kind!
Du hast mich angenommen,
Verschmäh‘ mein Bitten nicht;
Lass bald zu Dir mich kommen
Und schau’n Dein Angsicht. Alleluja.
4. Sohn Gottes, Den die Liebe
Zur Welt vom Himmel zog,
Und durch die stärksten Triebe
Fürs Menschenheil bewog,
Den bittern Tod zu leiden,
Hilf durch Dein teures Blut
Mir neue Schulden meiden;
Sprich für die alten gut. Alleluja.
5. Geist Gottes, o entzünde
Mit Liebe meine Brust;
Gib Abscheu vor der Sünde,
Zur Tugend gib mir Lust:
Dass ich von Dir nicht weiche,
Bis ich nach dieser Zeit,
Von Dir geführt, erreiche
Das Erb‘ der Seligkeit. Alleluja.
(Melodie: Gelobt sei Gott, der Vater)
In einer Gottheit an,
Die in dem Lichte wohnen,
Dem niemand nahen kann.
Im Wesen unzertrennet,
An Eigenschaften gleich,
Dreieinigkeit genennet,
An Macht und Güte reich. Alleluja.
2. O großer Gott, ich preise
Die unumschränkte Macht,
Die wunderbarer Weise
Die Welt hervorgebracht.
Mit dankendem Gemüte,
Mit süßem Freudenruf
Erheb‘ ich Deine Güte,
Die mich aus Nichts erschuf. Alleluja.
3. Gott Vater, Dem Erbarmen
Und Liebe eigen sind,
Sieh nieder auf mich Armen,
Mich, Dein begnadet‘ Kind!
Du hast mich angenommen,
Verschmäh‘ mein Bitten nicht;
Lass bald zu Dir mich kommen
Und schau’n Dein Angsicht. Alleluja.
4. Sohn Gottes, Den die Liebe
Zur Welt vom Himmel zog,
Und durch die stärksten Triebe
Fürs Menschenheil bewog,
Den bittern Tod zu leiden,
Hilf durch Dein teures Blut
Mir neue Schulden meiden;
Sprich für die alten gut. Alleluja.
5. Geist Gottes, o entzünde
Mit Liebe meine Brust;
Gib Abscheu vor der Sünde,
Zur Tugend gib mir Lust:
Dass ich von Dir nicht weiche,
Bis ich nach dieser Zeit,
Von Dir geführt, erreiche
Das Erb‘ der Seligkeit. Alleluja.
(Melodie: Gelobt sei Gott, der Vater)
Komm, Heilger Geist
1. Komm, Heil’ger Geist! Mit Deiner Gnad‘,
Mit Deiner Hilf‘ und treuem Rat,
Mit Deinen sieben Gaben all‘,
Bewahr‘ uns vor dem Sündenfall:
Komm‘, Heil’ger Geist, wir bitten all‘.
2. Komm, Heil’ger Geist, mit Deiner Lehr,
Das göttlich‘ Wort uns wohl erklär‘;
Glaub‘, Hoffnung, Lieb‘ in uns vermehr‘,
All‘ falschen Irrtum doch zerstör‘:
Komm‘, Heil’ger Geist, uns all‘ bekehr.
3. Komm, Heil’ger Geist, mit Deinem Schein,
Erleucht‘ uns alle, Groß und Klein;
Lehr uns die christlich G’rechtigkeit,
Zeig uns den Weg zur Seligkeit:
Komm‘, Heil’ger Geist, die Herzen b’reit.
4. Erschaff‘ in uns ein reines Herz;
Gib, dass uns sei der größte Schmerz,
Wann wir jemals ganz dumm und blind
Begangen haben eine Sünd‘;
Mit steter Treu‘ uns Gott verbind‘.
5. Besonders dann Dich zu uns wend‘,
Wann es kommt zu dem letzten End‘;
Ach, stärke uns im letzten Streit,
Wo es geht in die Ewigkeit
Und wende ab das ew’ge Leid.
6. Komm‘, Heil’ger Geist, vom Himmelsthron!
Ehr‘ sei dem Vater und dem Sohn,
Dir, Heil’ger Geist, zu gleicher Weis‘
Sei ewig Lob, Dank, Ehr‘ und Preis;
Komm‘, Heil’ger Geist, die Seelen speis‘.
Mit Deiner Hilf‘ und treuem Rat,
Mit Deinen sieben Gaben all‘,
Bewahr‘ uns vor dem Sündenfall:
Komm‘, Heil’ger Geist, wir bitten all‘.
2. Komm, Heil’ger Geist, mit Deiner Lehr,
Das göttlich‘ Wort uns wohl erklär‘;
Glaub‘, Hoffnung, Lieb‘ in uns vermehr‘,
All‘ falschen Irrtum doch zerstör‘:
Komm‘, Heil’ger Geist, uns all‘ bekehr.
3. Komm, Heil’ger Geist, mit Deinem Schein,
Erleucht‘ uns alle, Groß und Klein;
Lehr uns die christlich G’rechtigkeit,
Zeig uns den Weg zur Seligkeit:
Komm‘, Heil’ger Geist, die Herzen b’reit.
4. Erschaff‘ in uns ein reines Herz;
Gib, dass uns sei der größte Schmerz,
Wann wir jemals ganz dumm und blind
Begangen haben eine Sünd‘;
Mit steter Treu‘ uns Gott verbind‘.
5. Besonders dann Dich zu uns wend‘,
Wann es kommt zu dem letzten End‘;
Ach, stärke uns im letzten Streit,
Wo es geht in die Ewigkeit
Und wende ab das ew’ge Leid.
6. Komm‘, Heil’ger Geist, vom Himmelsthron!
Ehr‘ sei dem Vater und dem Sohn,
Dir, Heil’ger Geist, zu gleicher Weis‘
Sei ewig Lob, Dank, Ehr‘ und Preis;
Komm‘, Heil’ger Geist, die Seelen speis‘.
O Heilger Geist
1. O Heil’ger Geist, komm von den Höhen,
Send‘ einen Strahl von Deinem Licht!
Komm Du, zu Dem hinauf wir sehen
Mit unverwandtem Angesicht.
2. Komm, o Du Vater Deiner Armen,
Komm, Du der heil’gen Gaben Quell!
O lass Dich über uns erbarmen,
Dein Licht mach‘ uns’re Herzen hell.
3. Du kannst allein uns wahrhaft trösten,
O süßer Gast für uns’re Brust;
Ja, Du allein bringst den Erlösten
Des Geistes allerreinste Lust.
4. Du gibst uns Ruh‘ in den Beschwerden,
Und in der Hitze kühlest Du.
Den frommen Weinenden auf Erden
Schließt sanft Dein Trost die Augen zu.
5. Füll‘ an die Herzen Deiner Treuen,
O wonnevolles, göttlich’s Licht!
Lass uns in Deinem Glanz erfreuen,
Wie uns des Mittlers Mund verspricht.
6. Nichts ist der Mensch mit seiner Stärke,
Wenn ihn Dein Atem nicht belebt,
Nichts sind des Menschen beste Werke,
Wenn sie nicht Deine Gnad‘ erhebt.
7. Wasch‘ ab in uns den Wust der Sünden,
Feucht‘ an, das, was vertrocknet ist,
Lass uns’re Wunden Balsam finden,
Der sich von Dir herab ergießt.
8. Was steif in uns ist, beuge nieder;
Erwärme wieder, was erfror’n.
Führ‘ auf die rechten Wege wieder,
Was auf Irrwegen sich verlor’n.
9. Schenk‘ Deine siebenfachen Gaben
Uns Gläubigen, die Dir vertrau’n.
Lass diese jeden aus uns haben,
Die wir nach Dir voll Hoffnung schau’n.
10. Die Tugend müsse sich verbreiten
In uns, wie Dein Gesetz gebeut,
Dass wir nach einem sel’gen Scheiden
Gelangen zu der Seligkeit.
Send‘ einen Strahl von Deinem Licht!
Komm Du, zu Dem hinauf wir sehen
Mit unverwandtem Angesicht.
2. Komm, o Du Vater Deiner Armen,
Komm, Du der heil’gen Gaben Quell!
O lass Dich über uns erbarmen,
Dein Licht mach‘ uns’re Herzen hell.
3. Du kannst allein uns wahrhaft trösten,
O süßer Gast für uns’re Brust;
Ja, Du allein bringst den Erlösten
Des Geistes allerreinste Lust.
4. Du gibst uns Ruh‘ in den Beschwerden,
Und in der Hitze kühlest Du.
Den frommen Weinenden auf Erden
Schließt sanft Dein Trost die Augen zu.
5. Füll‘ an die Herzen Deiner Treuen,
O wonnevolles, göttlich’s Licht!
Lass uns in Deinem Glanz erfreuen,
Wie uns des Mittlers Mund verspricht.
6. Nichts ist der Mensch mit seiner Stärke,
Wenn ihn Dein Atem nicht belebt,
Nichts sind des Menschen beste Werke,
Wenn sie nicht Deine Gnad‘ erhebt.
7. Wasch‘ ab in uns den Wust der Sünden,
Feucht‘ an, das, was vertrocknet ist,
Lass uns’re Wunden Balsam finden,
Der sich von Dir herab ergießt.
8. Was steif in uns ist, beuge nieder;
Erwärme wieder, was erfror’n.
Führ‘ auf die rechten Wege wieder,
Was auf Irrwegen sich verlor’n.
9. Schenk‘ Deine siebenfachen Gaben
Uns Gläubigen, die Dir vertrau’n.
Lass diese jeden aus uns haben,
Die wir nach Dir voll Hoffnung schau’n.
10. Die Tugend müsse sich verbreiten
In uns, wie Dein Gesetz gebeut,
Dass wir nach einem sel’gen Scheiden
Gelangen zu der Seligkeit.
Schon war der Herr zurückgekehrt
1. Schon war der Herr zurückgekehrt
Dorthin, woher Er längst gekommen:
Vom Glorienthron, der Ihm gehört,
Hat Er schon den Besitz genommen.
Er wollte nun den Heil’gen Geist,
Den Gott, der Vater, uns verheißt,
Vom Himmel auf die Erde senden.
2. Nachdem von Ostern siebenmal
Der Wochenzirkel sich gedrehet,
Bricht an nach der bestimmten Zahl
Der Tag, den Juda hoch begehet:
Ein Jubel- und ein Freudentag,
In dem das Heil verborgen lag,
Der gute Zeiten mit sich führet.
3. Da nun die dritte Stund‘ erscholl,
Entstand vom Himmel her ein Brausen;
Das Haus der Jünger wurde voll
Von diesem wunderbaren Sausen.
Es zeigte Gottes Ankunft an,
Der Sich den Jüngern wollte nah’n
Auf außerordentliche Weise.
4. Vom Vater geht ein Feuer aus
Und lässt sich auf die Jünger nieder:
Mit Himmelsglanz füllt Er das Haus,
Doch mehr die Herzen und Gemüter.
Nun wallt in ihnen reine Glut,
Und unbezwinglich großer Mut,
Die Lehre Jesu zu verbreiten.
5. Vom Geiste sind sie angehaucht,
Erfüllt sind sie mit Seinen Gnaden.
In Freuden sind sie eingetaucht,
Weil sie den Geist nun in sich haben.
Verschied’ne Sprachen reden sie,
Ihr Mund verkündet ohne Müh‘
Die herrlichsten der Taten Gottes.
6. Lateinern, Griechen wird es kund,
Auch Barbar’n, was sich zugetragen;
Sie starren hin mit off’nem Mund –
Erstaunung lässt sie endlich fragen:
Wer sind die, die seit kurzer Zeit
Mit fertiger Beredsamkeit
Die Sprachen aller Völker reden?
7. Judäa nur, im Geist verblendt,
Will nichts von diesem Wunder wissen;
Es schimpfet das, was es nicht kennt,
Von falschem Wahn dahin gerissen.
Die Männer, spricht es, sind verrückt,
Wie man an ihrem Tun erblickt:
Sie sind von süßem Wein betrunken.
8. Wie falsch der Juden Meinung sei,
Gibt Petrus ihnen zu verstehen,
Dass Gott des Joels Wort hiebei
In die Erfüllung lasse gehen.
Er tut auch solche Wunderwerk‘,
Die eines jeden Augenmerk
Für diese Wahrheit auf sich ziehen.
9. Der Tod und Teufel überwand,
Dem Gottessohn sei Lob gesungen;
Ihm, Der von Toten auferstand,
Sei Preis von allen Menschenzungen,
Dem Vater und dem Heil’gen Geist,
Den dort der Cherub ewig preist,
Sei Lob und Ehr‘ durch alle Zeiten.
Dorthin, woher Er längst gekommen:
Vom Glorienthron, der Ihm gehört,
Hat Er schon den Besitz genommen.
Er wollte nun den Heil’gen Geist,
Den Gott, der Vater, uns verheißt,
Vom Himmel auf die Erde senden.
2. Nachdem von Ostern siebenmal
Der Wochenzirkel sich gedrehet,
Bricht an nach der bestimmten Zahl
Der Tag, den Juda hoch begehet:
Ein Jubel- und ein Freudentag,
In dem das Heil verborgen lag,
Der gute Zeiten mit sich führet.
3. Da nun die dritte Stund‘ erscholl,
Entstand vom Himmel her ein Brausen;
Das Haus der Jünger wurde voll
Von diesem wunderbaren Sausen.
Es zeigte Gottes Ankunft an,
Der Sich den Jüngern wollte nah’n
Auf außerordentliche Weise.
4. Vom Vater geht ein Feuer aus
Und lässt sich auf die Jünger nieder:
Mit Himmelsglanz füllt Er das Haus,
Doch mehr die Herzen und Gemüter.
Nun wallt in ihnen reine Glut,
Und unbezwinglich großer Mut,
Die Lehre Jesu zu verbreiten.
5. Vom Geiste sind sie angehaucht,
Erfüllt sind sie mit Seinen Gnaden.
In Freuden sind sie eingetaucht,
Weil sie den Geist nun in sich haben.
Verschied’ne Sprachen reden sie,
Ihr Mund verkündet ohne Müh‘
Die herrlichsten der Taten Gottes.
6. Lateinern, Griechen wird es kund,
Auch Barbar’n, was sich zugetragen;
Sie starren hin mit off’nem Mund –
Erstaunung lässt sie endlich fragen:
Wer sind die, die seit kurzer Zeit
Mit fertiger Beredsamkeit
Die Sprachen aller Völker reden?
7. Judäa nur, im Geist verblendt,
Will nichts von diesem Wunder wissen;
Es schimpfet das, was es nicht kennt,
Von falschem Wahn dahin gerissen.
Die Männer, spricht es, sind verrückt,
Wie man an ihrem Tun erblickt:
Sie sind von süßem Wein betrunken.
8. Wie falsch der Juden Meinung sei,
Gibt Petrus ihnen zu verstehen,
Dass Gott des Joels Wort hiebei
In die Erfüllung lasse gehen.
Er tut auch solche Wunderwerk‘,
Die eines jeden Augenmerk
Für diese Wahrheit auf sich ziehen.
9. Der Tod und Teufel überwand,
Dem Gottessohn sei Lob gesungen;
Ihm, Der von Toten auferstand,
Sei Preis von allen Menschenzungen,
Dem Vater und dem Heil’gen Geist,
Den dort der Cherub ewig preist,
Sei Lob und Ehr‘ durch alle Zeiten.
Komm Schöpfer, komm o Heilger Geist
1. Komm, Schöpfer! Komm, o Heil’ger Geist!
Du, Den der Vater uns verheißt.
Ach, komm, und bleib‘ in unsern Seelen.
Füll uns’re Herzen, die Du schufst,
Mit Gnaden, der Du sie berufst,
Mit Dir sich ewig zu vermählen.
2. Du bist und wirst mit Recht genannt
Ein Tröster in betrübtem Stand;
Du bist die Lieb- und Lebensquelle,
Ein Geist der Salbung, Feuer, Licht,
Die Gabe, die uns Gott verspricht,
Der Herzen schimmerreiche Helle.
3. Du bist des Vaters Unterpfand,
Der Finger Seiner rechten Hand,
Und siebenfach sind Deine Gaben.
Von Dir fließt die Beredsamkeit;
Du bist’s, von dessen Wesenheit
Die Menschenzungen Salbung haben.
4. Zünd an in unserm Sinn ein Licht,
Das alle Finsternis durchbricht:
Von Liebe mach‘ die Herzen glühen.
Erteil‘ den Leibern Deine Kraft,
Die ihnen neue Stärke schafft,
Zu Deinem Dienst sich zu bemühen.
5. Von unsern Grenzen treib‘ den Feind,
Gib, dass durch Liebe wir vereint,
In Ruh‘ und Frieden Dich bekennen.
Sei unser Führer, geh‘ voran,
Damit wir auf der Tugendbahn
Von allem Sündlichen uns trennen.
6. Lehr uns in der Dreifaltigkeit,
Von falschem Wahn und Zweifel weit,
Den Vater und den Sohn erkennen;
Und gegen Dich, den Heil’gen Geist,
Der uns den Weg zum Heile weist,
Von glaubensvoller Liebe brennen.
7. Lob, Ehr‘ und Preis sei Jesus, Dir,
Von allen Zungen für und für,
Der Du vom Tode Dich erschwungen.
Dem Vater und dem Heil’gen Geist,
Den dort der Cherub ewig preist,
Sei gleiches Lob von uns gesungen.
Du, Den der Vater uns verheißt.
Ach, komm, und bleib‘ in unsern Seelen.
Füll uns’re Herzen, die Du schufst,
Mit Gnaden, der Du sie berufst,
Mit Dir sich ewig zu vermählen.
2. Du bist und wirst mit Recht genannt
Ein Tröster in betrübtem Stand;
Du bist die Lieb- und Lebensquelle,
Ein Geist der Salbung, Feuer, Licht,
Die Gabe, die uns Gott verspricht,
Der Herzen schimmerreiche Helle.
3. Du bist des Vaters Unterpfand,
Der Finger Seiner rechten Hand,
Und siebenfach sind Deine Gaben.
Von Dir fließt die Beredsamkeit;
Du bist’s, von dessen Wesenheit
Die Menschenzungen Salbung haben.
4. Zünd an in unserm Sinn ein Licht,
Das alle Finsternis durchbricht:
Von Liebe mach‘ die Herzen glühen.
Erteil‘ den Leibern Deine Kraft,
Die ihnen neue Stärke schafft,
Zu Deinem Dienst sich zu bemühen.
5. Von unsern Grenzen treib‘ den Feind,
Gib, dass durch Liebe wir vereint,
In Ruh‘ und Frieden Dich bekennen.
Sei unser Führer, geh‘ voran,
Damit wir auf der Tugendbahn
Von allem Sündlichen uns trennen.
6. Lehr uns in der Dreifaltigkeit,
Von falschem Wahn und Zweifel weit,
Den Vater und den Sohn erkennen;
Und gegen Dich, den Heil’gen Geist,
Der uns den Weg zum Heile weist,
Von glaubensvoller Liebe brennen.
7. Lob, Ehr‘ und Preis sei Jesus, Dir,
Von allen Zungen für und für,
Der Du vom Tode Dich erschwungen.
Dem Vater und dem Heil’gen Geist,
Den dort der Cherub ewig preist,
Sei gleiches Lob von uns gesungen.
Nach vollbrachten Lebensjahren
1. Nach vollbrachten Lebensjahren
Ist der Herr hinaufgefahren
Zu des Vaters rechter Hand.
Da Er in den Himmel steiget,
Hat Er uns den Weg gezeiget
|: In das wahre Vaterland. :|
2. Jesus nimmt die Wundenzeichen,
Die Er von den Hammerstreichen
Und vom Lanzenstich empfing,
Mit hinauf aus zartem Herzen,
Zum Gedächtnis Seiner Schmerzen,
|: Als Er hin zum Vater ging. :|
3. Weil Er für uns hat gelitten,
Will Er bei dem Vater bitten,
Wenn Sein Zorn uns Strafe droht.
Schonen will Er und verzeihen,
Gnade will Er uns verleihen,
|: Fromm zu sein bis in den Tod. :|
4. An des Vaters rechter Seite
Sieht der Heiland unserm Streite
Mit den Seelenfeinden zu.
Jesus, hilf uns überwinden,
Dass wir nach dem Siege finden
|: Die von Ihm verheiß’ne Ruh. :|
5. Er bereitet uns zum Lohne
Voller Huld die Lebenskrone;
Fromme Christen, freuet euch!
Wenn die Probezeit vergangen,
Werdet ihr mit solcher prangen,
|: Unser ist das Himmelreich. :|
(Melodie: Gott, wir preisen Deine Güte)
Ist der Herr hinaufgefahren
Zu des Vaters rechter Hand.
Da Er in den Himmel steiget,
Hat Er uns den Weg gezeiget
|: In das wahre Vaterland. :|
2. Jesus nimmt die Wundenzeichen,
Die Er von den Hammerstreichen
Und vom Lanzenstich empfing,
Mit hinauf aus zartem Herzen,
Zum Gedächtnis Seiner Schmerzen,
|: Als Er hin zum Vater ging. :|
3. Weil Er für uns hat gelitten,
Will Er bei dem Vater bitten,
Wenn Sein Zorn uns Strafe droht.
Schonen will Er und verzeihen,
Gnade will Er uns verleihen,
|: Fromm zu sein bis in den Tod. :|
4. An des Vaters rechter Seite
Sieht der Heiland unserm Streite
Mit den Seelenfeinden zu.
Jesus, hilf uns überwinden,
Dass wir nach dem Siege finden
|: Die von Ihm verheiß’ne Ruh. :|
5. Er bereitet uns zum Lohne
Voller Huld die Lebenskrone;
Fromme Christen, freuet euch!
Wenn die Probezeit vergangen,
Werdet ihr mit solcher prangen,
|: Unser ist das Himmelreich. :|
(Melodie: Gott, wir preisen Deine Güte)
Heut ist gefahren Gottes Sohn
1. Heut ist gefahren Gottes Sohn, Alleluja!
Gen Himmel auf zum höchsten Thron.
Alleluja, Alleluja, Alleluja, Alleluja!
2. Glorwürdig Er zum Ölberg kam, Alleluja!
Da Er den letzten Abschied nahm. Alleluja! ...
3. Er schied von Seinen Freunden ab,
Und Seinen Segen allen gab.
4. Er fuhr von Seiner Jünger Schar,
Bis an die Wolken offenbar.
5. So bald Er auf der Wolken stund,
In einem Augenblick verschwund.
6. Auf Seinem Thron im Himmelreich,
Er sitzt und herrscht, dem Vater gleich.
7. Nimm uns nach unserm Lebenslauf,
O Jesu, in die Freuden auf.
8. Alldort wir wollen süßiglich
Dich lieben, loben ewiglich.
(Melodie: Lasst uns erfreuen herzlich sehr)
Gen Himmel auf zum höchsten Thron.
Alleluja, Alleluja, Alleluja, Alleluja!
2. Glorwürdig Er zum Ölberg kam, Alleluja!
Da Er den letzten Abschied nahm. Alleluja! ...
3. Er schied von Seinen Freunden ab,
Und Seinen Segen allen gab.
4. Er fuhr von Seiner Jünger Schar,
Bis an die Wolken offenbar.
5. So bald Er auf der Wolken stund,
In einem Augenblick verschwund.
6. Auf Seinem Thron im Himmelreich,
Er sitzt und herrscht, dem Vater gleich.
7. Nimm uns nach unserm Lebenslauf,
O Jesu, in die Freuden auf.
8. Alldort wir wollen süßiglich
Dich lieben, loben ewiglich.
(Melodie: Lasst uns erfreuen herzlich sehr)
Jesus, König aller Zeiten
1. Jesus, König aller Zeiten!
Der Du hier dem schwersten Leiden
Und dem Tode Dich geweiht:
Durch den Tod, den Du bezwungen,
Hast Du Dich empor geschwungen
|: Zum Triumph der Herrlichkeit. :|
2. Von der Welt Dich zu entfernen,
Hebst Du heut‘ Dich zu den Sternen,
Zu des Vaters gold’nem Thron.
Ewig sollst du triumphieren,
Und mit höchster Macht regieren,
|: Selbst als wahrer Menschensohn. :|
3. Engel müssen Dir sich beugen,
Menschen müssen Dir sich neigen,
Als dem allerhöchsten Gott.
Satan muss vor Dir sich schmiegen,
Und vor Deinen Füßen liegen,
|: Ausgesetzt dem ew’gen Spott. :|
4. Engel bleiben staunend stehen,
Die das Fleisch erhoben sehen
Zu so göttlich hohem Stand.
Fleisch bedecket sich, Fleisch bringet
Reinigkeit: Fleisch Gottes schwinget
|: Sich zu Gottes rechter Hand. :|
5. Sei uns Freude, die entzücket,
Sei der Lohn, der uns beglücket,
Den dort Deine Hand uns reicht.
Leer ist hier im Weltgebäude
Jede Lust und jede Freude,
|: Wenn man sie mit Dir vergleicht. :|
6. Lass daher uns Gnade finden
Und verzeih‘ uns uns’re Sünden,
Nimm hinweg die schwere Schuld,
Dass kein Flecken an uns klebe,
Dass das Herz zu Dir sich hebe,
|: Unterstützt von Deiner Huld. :|
7. Wenn Du sitzest auf der Wolke,
Und das Urteil sprichst dem Volke,
O, alsdann verwirf uns nicht.
Lass die Straf‘ uns nach und schone;
Gib uns die verlor’ne Krone
|: Bei dem schrecklichen Gericht. :|
8. Jesus sei von uns geehret,
Der im Sieg zurücke kehret
Zu des Himmels Herrlichkeit.
Vater, sei auch Du gepriesen,
Ehre sei Dir, Geist, erwiesen,
|: Lob sei Dir zu jeder Zeit. :|
(Melodie: Auf, mein Seel‘, fang an)
Der Du hier dem schwersten Leiden
Und dem Tode Dich geweiht:
Durch den Tod, den Du bezwungen,
Hast Du Dich empor geschwungen
|: Zum Triumph der Herrlichkeit. :|
2. Von der Welt Dich zu entfernen,
Hebst Du heut‘ Dich zu den Sternen,
Zu des Vaters gold’nem Thron.
Ewig sollst du triumphieren,
Und mit höchster Macht regieren,
|: Selbst als wahrer Menschensohn. :|
3. Engel müssen Dir sich beugen,
Menschen müssen Dir sich neigen,
Als dem allerhöchsten Gott.
Satan muss vor Dir sich schmiegen,
Und vor Deinen Füßen liegen,
|: Ausgesetzt dem ew’gen Spott. :|
4. Engel bleiben staunend stehen,
Die das Fleisch erhoben sehen
Zu so göttlich hohem Stand.
Fleisch bedecket sich, Fleisch bringet
Reinigkeit: Fleisch Gottes schwinget
|: Sich zu Gottes rechter Hand. :|
5. Sei uns Freude, die entzücket,
Sei der Lohn, der uns beglücket,
Den dort Deine Hand uns reicht.
Leer ist hier im Weltgebäude
Jede Lust und jede Freude,
|: Wenn man sie mit Dir vergleicht. :|
6. Lass daher uns Gnade finden
Und verzeih‘ uns uns’re Sünden,
Nimm hinweg die schwere Schuld,
Dass kein Flecken an uns klebe,
Dass das Herz zu Dir sich hebe,
|: Unterstützt von Deiner Huld. :|
7. Wenn Du sitzest auf der Wolke,
Und das Urteil sprichst dem Volke,
O, alsdann verwirf uns nicht.
Lass die Straf‘ uns nach und schone;
Gib uns die verlor’ne Krone
|: Bei dem schrecklichen Gericht. :|
8. Jesus sei von uns geehret,
Der im Sieg zurücke kehret
Zu des Himmels Herrlichkeit.
Vater, sei auch Du gepriesen,
Ehre sei Dir, Geist, erwiesen,
|: Lob sei Dir zu jeder Zeit. :|
(Melodie: Auf, mein Seel‘, fang an)
Heiland aller Erdbewohner
1. Heiland aller Erdbewohner
Jesus, gütigster Belohner!
Schöpfer der erlösten Welt!
Edler Seelen helle Sonne;
Keuscher Herzen süße Wonne!
|: Dessen Hand das Ganze hält. :|
2. O der wunderbaren Güte,
Die in Deinem Herzen glühte,
Da Du uns’re Sünden trugst,
Und Dich, uns vom Tod zu retten,
Den wir sonst erlitten hätten,
|: Durch den Tod in’s Mittel schlugst. :|
3. Du begibst Dich in die Höhlen;
Dort führst Du der Väter Seelen
Siegend aus dem finster’n Land.
Jetzt, Herr, sitzt Du triumphierend
Und der Allmacht Szepter führend,
|: Zu des Vaters rechter Hand. :|
4. Lass doch Deine Güte walten
So, dass wir von Dir erhalten
Nachlass uns’rer Sündenschluld.
Lass es endlich auch geschehen,
Dass wir dort Dein Antlitz sehen,
|: Hingeführt von Deiner Huld. :|
5. Jesus, sich’rer Weg zum Leben,
Sieh, dass uns’re Herzen streben
Stets nach Dir, o süße Ruh!
Sei der Trost für uns’re Zähren,
Sei der Lohn, Den wir begehren,
|: Unser einzig‘ Ziel sei Du. :|
(Melodie: Auf, mein Seel‘, fang an)
Jesus, gütigster Belohner!
Schöpfer der erlösten Welt!
Edler Seelen helle Sonne;
Keuscher Herzen süße Wonne!
|: Dessen Hand das Ganze hält. :|
2. O der wunderbaren Güte,
Die in Deinem Herzen glühte,
Da Du uns’re Sünden trugst,
Und Dich, uns vom Tod zu retten,
Den wir sonst erlitten hätten,
|: Durch den Tod in’s Mittel schlugst. :|
3. Du begibst Dich in die Höhlen;
Dort führst Du der Väter Seelen
Siegend aus dem finster’n Land.
Jetzt, Herr, sitzt Du triumphierend
Und der Allmacht Szepter führend,
|: Zu des Vaters rechter Hand. :|
4. Lass doch Deine Güte walten
So, dass wir von Dir erhalten
Nachlass uns’rer Sündenschluld.
Lass es endlich auch geschehen,
Dass wir dort Dein Antlitz sehen,
|: Hingeführt von Deiner Huld. :|
5. Jesus, sich’rer Weg zum Leben,
Sieh, dass uns’re Herzen streben
Stets nach Dir, o süße Ruh!
Sei der Trost für uns’re Zähren,
Sei der Lohn, Den wir begehren,
|: Unser einzig‘ Ziel sei Du. :|
(Melodie: Auf, mein Seel‘, fang an)
Gott! Wir preisen Deine Güte
1. Gott! Wir preisen Deine Güte
Mit frohlockendem Gemüte,
Du bist unser Herr allein.
Alles muss Dich Vater nennen,
Deine höchste Macht bekennen;
|: Jede Kreatur ist Dein. :|
2. Engel, Kräfte mit den Thronen,
Alle, die im Himmel wohnen,
Cherubim und Seraphim,
Preisen Dich, Gott, ohn‘ Aufhören
In vereinten Jubelchören;
|: „Heilig“ tönet ihre Stimm‘. :|
3. Heilig, der Du bist und warest,
Der Du Dich uns offenbarest,
Heilig bist Du, unser Gott.
Himmel, Erde sind erfüllet,
Von dem Glanz, der Dich umhüllet,
|: Großer Gott, Herr Sabaoth! :|
4. Die Apostel und Propheten,
Die Dich, Höchster, dort anbeten,
Preisen Deine Majestät.
Von den Zeugen, die ihr Leben
Und ihr Blut für Dich gegeben,
|: Wirst Du immerdar erhöht. :|
5. In Personen unterschieden
Bist Du, Gott! Dies glaubt hinieden
Deine Kirche festiglich.
Dir, dem Vater, Dir dem Sohne,
Dir, o Geist, auf einem Throne,
|: Unterwirft und neigt sie sich. :|
6. Jesus, großer Himmelskönig!
Was man spricht, ist viel zu wenig,
Gegen Deine Herrlichkeit.
Dich, dem alles tief sich beuget,
Hat der Vater schon gezeuget
|: Vor dem Anfang aller Zeit. :|
7. Von der Sünde, von dem Bösen
Uns, die Menschen zu erlösen,
Nahmst Du Fleisch in Jungfrau Schoß.
Durch Dich sind die Himmelspforten
Deiner Kirch‘ eröffnet worden:
|: Von dem Tod machst Du sie los. :|
8. Sitzend auf des Vaters Throne
Trägst Du nun die Glorienkrone;
Glanz und Klarheit ist Dein Kleid.
Einstens wirst Du wieder kommen
Und die Sünder mit den Frommen
|: Richten in Gerechtigkeit. :|
9. Herr! Wir flehen: hilf uns allen;
Lass uns in den Tod nicht fallen,
Für die Du am Kreuz erblasst;
Gib, dass wir nach unserm Sterben
Jene Himmelsgüter erben,
|: Die Du uns erworben hast. :|
10. Herr! Hilf Deinem Volk auf Erden,
Lass es Dir gefällig werden,
Segne hier Dein Eigentum.
Leit‘ es stets nach weisem Rate
Auf dem sichern Lebenspfade,
|: Und erhöh‘ es, Dir zum Ruhm. :|
11. Herr! Du willst nicht, dass wir sterben;
Nein, wir sollen nicht verderben:
O, so zeig‘ uns Deine Huld.
Schone gnädig aus Erbarmen,
Nimm uns auf mit Vaterarmen,
|: Tilge jede Sündenschuld. :|
12. Gott und Vater! Das Vertrauen,
Das wir kindlich auf Dich bauen,
Lass doch in Erfüllung geh’n.
Nichts soll uns die Hoffnung rauben;
Stärke sie, stärk‘ unsern Glauben:
|: Lass‘ uns nicht in Schanden steh’n. :|
(Melodie: Auf, mein Seel‘, fang an)
Mit frohlockendem Gemüte,
Du bist unser Herr allein.
Alles muss Dich Vater nennen,
Deine höchste Macht bekennen;
|: Jede Kreatur ist Dein. :|
2. Engel, Kräfte mit den Thronen,
Alle, die im Himmel wohnen,
Cherubim und Seraphim,
Preisen Dich, Gott, ohn‘ Aufhören
In vereinten Jubelchören;
|: „Heilig“ tönet ihre Stimm‘. :|
3. Heilig, der Du bist und warest,
Der Du Dich uns offenbarest,
Heilig bist Du, unser Gott.
Himmel, Erde sind erfüllet,
Von dem Glanz, der Dich umhüllet,
|: Großer Gott, Herr Sabaoth! :|
4. Die Apostel und Propheten,
Die Dich, Höchster, dort anbeten,
Preisen Deine Majestät.
Von den Zeugen, die ihr Leben
Und ihr Blut für Dich gegeben,
|: Wirst Du immerdar erhöht. :|
5. In Personen unterschieden
Bist Du, Gott! Dies glaubt hinieden
Deine Kirche festiglich.
Dir, dem Vater, Dir dem Sohne,
Dir, o Geist, auf einem Throne,
|: Unterwirft und neigt sie sich. :|
6. Jesus, großer Himmelskönig!
Was man spricht, ist viel zu wenig,
Gegen Deine Herrlichkeit.
Dich, dem alles tief sich beuget,
Hat der Vater schon gezeuget
|: Vor dem Anfang aller Zeit. :|
7. Von der Sünde, von dem Bösen
Uns, die Menschen zu erlösen,
Nahmst Du Fleisch in Jungfrau Schoß.
Durch Dich sind die Himmelspforten
Deiner Kirch‘ eröffnet worden:
|: Von dem Tod machst Du sie los. :|
8. Sitzend auf des Vaters Throne
Trägst Du nun die Glorienkrone;
Glanz und Klarheit ist Dein Kleid.
Einstens wirst Du wieder kommen
Und die Sünder mit den Frommen
|: Richten in Gerechtigkeit. :|
9. Herr! Wir flehen: hilf uns allen;
Lass uns in den Tod nicht fallen,
Für die Du am Kreuz erblasst;
Gib, dass wir nach unserm Sterben
Jene Himmelsgüter erben,
|: Die Du uns erworben hast. :|
10. Herr! Hilf Deinem Volk auf Erden,
Lass es Dir gefällig werden,
Segne hier Dein Eigentum.
Leit‘ es stets nach weisem Rate
Auf dem sichern Lebenspfade,
|: Und erhöh‘ es, Dir zum Ruhm. :|
11. Herr! Du willst nicht, dass wir sterben;
Nein, wir sollen nicht verderben:
O, so zeig‘ uns Deine Huld.
Schone gnädig aus Erbarmen,
Nimm uns auf mit Vaterarmen,
|: Tilge jede Sündenschuld. :|
12. Gott und Vater! Das Vertrauen,
Das wir kindlich auf Dich bauen,
Lass doch in Erfüllung geh’n.
Nichts soll uns die Hoffnung rauben;
Stärke sie, stärk‘ unsern Glauben:
|: Lass‘ uns nicht in Schanden steh’n. :|
(Melodie: Auf, mein Seel‘, fang an)
O Königin
1. O Königin, gnädigste Frau! O Königin!
Zu uns herab vom Himmel schau! O Königin!
Maria! Maria! O Königin!
2. O Mutter der Barmherzigkeit! O Königin!
Bitt‘ für die ganze Christenheit! O ...
3. Bitt‘, dass uns Gott barmherzig sei! ...
Bitt‘, dass uns Gott mach‘ sündenfrei! ...
4. Bitt‘, dass uns Gott geb‘ Kraft und Gnad‘!
Dass uns an Leib und Seel‘ nichts schad‘!
5. Bitt‘, dass uns Gott den Frieden geb‘!
Bitt‘, dass Gott Mord und Krieg aufheb‘!
6. Bitt‘ für das Feld und Ackerland!
Behüt‘ uns auch vor Feu’r und Brand!
7. Halt ab von uns den bösen Tod!
Und bitt‘ für uns in aller Not!
8. Ach, steh‘ uns bei am letzten End‘! O Königin!
O Mutter, dich nicht von uns wend‘! O Königin!
Maria! Maria! O Königin!
Zu uns herab vom Himmel schau! O Königin!
Maria! Maria! O Königin!
2. O Mutter der Barmherzigkeit! O Königin!
Bitt‘ für die ganze Christenheit! O ...
3. Bitt‘, dass uns Gott barmherzig sei! ...
Bitt‘, dass uns Gott mach‘ sündenfrei! ...
4. Bitt‘, dass uns Gott geb‘ Kraft und Gnad‘!
Dass uns an Leib und Seel‘ nichts schad‘!
5. Bitt‘, dass uns Gott den Frieden geb‘!
Bitt‘, dass Gott Mord und Krieg aufheb‘!
6. Bitt‘ für das Feld und Ackerland!
Behüt‘ uns auch vor Feu’r und Brand!
7. Halt ab von uns den bösen Tod!
Und bitt‘ für uns in aller Not!
8. Ach, steh‘ uns bei am letzten End‘! O Königin!
O Mutter, dich nicht von uns wend‘! O Königin!
Maria! Maria! O Königin!
Hier liegt vor Deiner Majestät
1. Hier liegt vor Deiner Majestät
Im Staub die Christenschar:
Das Herz zu Dir, o Gott, erhöht,
Die Augen zum Altar.
Schenk’ uns, o Vater, Deine Huld,
Vergib uns uns’re Sündenschuld.
O Gott! Vor Deinem Angesicht
Verstoß’ uns arme Sünder nicht!
Verstoß’ uns nicht!
Verstoß’ uns Sünder nicht!
2. Wir haben, Herr, Dein Gut verschwendt,
Wie der verlor’ne Sohn.
Die Sünde hat uns so verblend’t!
Doch schau von Deinem Thron
Mitleidig her auf unser’n Schmerz;
Verwirf nicht ein zerknirschtes Herz;
Entzieh’ die Vaterhuld uns nicht
Und sende uns Dein Gnadenlicht.
Dein Gnadenlicht.
Dein göttlich Gnadenlicht.
3. Wir sind ja Deiner Hände Werk,
Der Schöpfung untertan;
O gib uns Schwachen Kraft und Stärk’,
Sieh uns in Gnaden an.
Hier bringen wir auf dem Altar
Dir ein Versöhnungsopfer dar.
O Gott, der Wert des Blut’s ist groß,
Das einst Dein Sohn für uns vergoss.
Für uns vergoss.
Am Kreuz für uns vergoss.
Im Staub die Christenschar:
Das Herz zu Dir, o Gott, erhöht,
Die Augen zum Altar.
Schenk’ uns, o Vater, Deine Huld,
Vergib uns uns’re Sündenschuld.
O Gott! Vor Deinem Angesicht
Verstoß’ uns arme Sünder nicht!
Verstoß’ uns nicht!
Verstoß’ uns Sünder nicht!
2. Wir haben, Herr, Dein Gut verschwendt,
Wie der verlor’ne Sohn.
Die Sünde hat uns so verblend’t!
Doch schau von Deinem Thron
Mitleidig her auf unser’n Schmerz;
Verwirf nicht ein zerknirschtes Herz;
Entzieh’ die Vaterhuld uns nicht
Und sende uns Dein Gnadenlicht.
Dein Gnadenlicht.
Dein göttlich Gnadenlicht.
3. Wir sind ja Deiner Hände Werk,
Der Schöpfung untertan;
O gib uns Schwachen Kraft und Stärk’,
Sieh uns in Gnaden an.
Hier bringen wir auf dem Altar
Dir ein Versöhnungsopfer dar.
O Gott, der Wert des Blut’s ist groß,
Das einst Dein Sohn für uns vergoss.
Für uns vergoss.
Am Kreuz für uns vergoss.
O Gott, streck aus
1. O Gott! Streck‘ aus Dein‘ milde Hand
Und benedeie Leut‘ und Land;
Auch halte nach der Güte Dein
Die wohlverdienten Strafen ein.
Erbarm‘ Dich unser, Heil‘ger Geist!
O unsterblicher, o starker Gott!
2. O starker Gott! Wir bitten Dich,
Wend‘ ab die Pest genädiglich,
Gesund‘ und reine Luft verleih,
Von böser Erbsucht uns befrei‘:
Erbarm‘ Dich ...
3. O Gott und Herr der Ewigkeit,
Wir bitten durch Dein‘ Gütigkeit:
Erlös‘ Dein‘ liebe Christenheit
Von Hungersnot und teu’rer Zeit.
Erbarm‘ Dich ...
4. O Gott, zu Deines Namens Ehr‘
Halt ab von uns der Feinde Wehr,
Damit die ganze Christenheit
Dir dienen mög‘ in Einigkeit. Erbarm‘ Dich ...
5. Wie lang, o Herr, willst zürnen Dich,
Und uns heimsuchen jämmerlich?
Ach, lass nunmehr den Engel Dein
Das Schwert und Ruten halten ein.
Erbarm‘ Dich ...
6. Vergiss, o Gott, vergiss geschwind
All‘ uns’re Missetat und Sünd‘,
Womit die große Güte Dein
Erzürnet haben Groß und Klein.
Erbarm‘ Dich ...
7. Groß ist zwar Dein‘ Gerechtigkeit,
Doch größer Dein‘ Barmherzigkeit!
Drum über Deine Kinder arm,
O milder Vater, Dich erbarm.
Erbarm‘ Dich ...
8. Schau, Vater, an vom hohen Thron
Das Angesicht Dein’s lieben Sohn,
Der für uns Arme bitten tut,
Und zeigt Dir sein kostbares Blut.
Erbarm’ Dich ...
9. Auch bitten wir all’ insgemein,
Durch Christi Mutter Jungfrau rein,
Und durch das ganze himmlisch’ Heer,
Wollst uns verlassen nimmermehr.
Erbarm’ Dich ...
10. Dir sei Lob, Glorie, Ehr’ und Preis,
Auf Erd, im Himmel gleicherweis’,
O Heiligste Dreifaltigkeit!
Von nun an bis in Ewigkeit.
Erbarm’ Dich ...
Und benedeie Leut‘ und Land;
Auch halte nach der Güte Dein
Die wohlverdienten Strafen ein.
Erbarm‘ Dich unser, Heil‘ger Geist!
O unsterblicher, o starker Gott!
2. O starker Gott! Wir bitten Dich,
Wend‘ ab die Pest genädiglich,
Gesund‘ und reine Luft verleih,
Von böser Erbsucht uns befrei‘:
Erbarm‘ Dich ...
3. O Gott und Herr der Ewigkeit,
Wir bitten durch Dein‘ Gütigkeit:
Erlös‘ Dein‘ liebe Christenheit
Von Hungersnot und teu’rer Zeit.
Erbarm‘ Dich ...
4. O Gott, zu Deines Namens Ehr‘
Halt ab von uns der Feinde Wehr,
Damit die ganze Christenheit
Dir dienen mög‘ in Einigkeit. Erbarm‘ Dich ...
5. Wie lang, o Herr, willst zürnen Dich,
Und uns heimsuchen jämmerlich?
Ach, lass nunmehr den Engel Dein
Das Schwert und Ruten halten ein.
Erbarm‘ Dich ...
6. Vergiss, o Gott, vergiss geschwind
All‘ uns’re Missetat und Sünd‘,
Womit die große Güte Dein
Erzürnet haben Groß und Klein.
Erbarm‘ Dich ...
7. Groß ist zwar Dein‘ Gerechtigkeit,
Doch größer Dein‘ Barmherzigkeit!
Drum über Deine Kinder arm,
O milder Vater, Dich erbarm.
Erbarm‘ Dich ...
8. Schau, Vater, an vom hohen Thron
Das Angesicht Dein’s lieben Sohn,
Der für uns Arme bitten tut,
Und zeigt Dir sein kostbares Blut.
Erbarm’ Dich ...
9. Auch bitten wir all’ insgemein,
Durch Christi Mutter Jungfrau rein,
Und durch das ganze himmlisch’ Heer,
Wollst uns verlassen nimmermehr.
Erbarm’ Dich ...
10. Dir sei Lob, Glorie, Ehr’ und Preis,
Auf Erd, im Himmel gleicherweis’,
O Heiligste Dreifaltigkeit!
Von nun an bis in Ewigkeit.
Erbarm’ Dich ...
O Herr, wir sind getroffen
1. O Herr! Wir sind getroffen
Von Deiner schweren Hand.
Kein Retter ist zu hoffen
Für unsern Unglücksstand.
Verschließest Du die Ohren
Und hörest uns nicht an,
So ist das Heil verloren,
Es ist um uns getan.
2. Zwar dürfen wir’s kaum wagen,
Zu Dir hinauf zu seh’n,
Dir uns’re Not zu klagen,
Um Deine Hilf zu fleh’n.
Wir mussten Dich erbittern
Durch uns’rer Sünden Graus;
Wir sprechen nun mit Zittern
Den Namen Vater aus.
3. Doch reicher an Erbarmen
Ist niemand, Herr, als Du:
Du rufst mit off’nen Armen
Die Büßenden herzu.
Sobald man sich bekehret,
Die Bosheit recht bereut,
So wird man auch erhöret,
Und mit der Hilf* erfreut.
4. Als sich Dein Volk vergangen,
Zu murren wider Dich,
Da sand’tst Du Feuerschlangen,
Und tödlich war ihr Stich.
Kaum aber stieg sein Schreien
Hinauf zu Deinem Thron,
Da kam von Dir Verzeihen,
Die Schlangen wichen schon.
5. Wie ging’s den Niniviten,
Der lasterhaften Stadt?
Es war ihr eifrig Bitten,
Das Gnad‘ erhalten hat.
Das Urteil war beschlossen,
Ergangen der Befehl:
Doch als die Tränen flossen,
Floss auch die Gnadenqueii‘.
6. Die Qualen, die wir dulden,
Sind Dir, o Herr, bekannt.
Von wegen uns’rer Schulden
Ist Deine Rach‘ entbrannt.
Doch weil wir jetzt beweinen
Der Bosheit Raserei,
So lass Dein Heil erscheinen,
Brich unser Joch entzwei.
7. Dein Tempel soll erschallen
Von unserm Dank, o Gott
O treuster Freund uns allen,
O Retter in der Not!
Wir werden uns bestreben
In Zukunft, Groß und Klein,
Mit einem bessern Leben
Dir angenehm zu sein.
8. Maria, Trost der Sünder!
Du hohes Engelchor!
Ihr Heiligen nicht minder,
Tragt uns’re Seufzer vor.
Helft jenen Gott erbitten,
Der euch im Himmel krönt
Wenn wir genug gelitten,
Dann sei Er ausgesöhnt.
Von Deiner schweren Hand.
Kein Retter ist zu hoffen
Für unsern Unglücksstand.
Verschließest Du die Ohren
Und hörest uns nicht an,
So ist das Heil verloren,
Es ist um uns getan.
2. Zwar dürfen wir’s kaum wagen,
Zu Dir hinauf zu seh’n,
Dir uns’re Not zu klagen,
Um Deine Hilf zu fleh’n.
Wir mussten Dich erbittern
Durch uns’rer Sünden Graus;
Wir sprechen nun mit Zittern
Den Namen Vater aus.
3. Doch reicher an Erbarmen
Ist niemand, Herr, als Du:
Du rufst mit off’nen Armen
Die Büßenden herzu.
Sobald man sich bekehret,
Die Bosheit recht bereut,
So wird man auch erhöret,
Und mit der Hilf* erfreut.
4. Als sich Dein Volk vergangen,
Zu murren wider Dich,
Da sand’tst Du Feuerschlangen,
Und tödlich war ihr Stich.
Kaum aber stieg sein Schreien
Hinauf zu Deinem Thron,
Da kam von Dir Verzeihen,
Die Schlangen wichen schon.
5. Wie ging’s den Niniviten,
Der lasterhaften Stadt?
Es war ihr eifrig Bitten,
Das Gnad‘ erhalten hat.
Das Urteil war beschlossen,
Ergangen der Befehl:
Doch als die Tränen flossen,
Floss auch die Gnadenqueii‘.
6. Die Qualen, die wir dulden,
Sind Dir, o Herr, bekannt.
Von wegen uns’rer Schulden
Ist Deine Rach‘ entbrannt.
Doch weil wir jetzt beweinen
Der Bosheit Raserei,
So lass Dein Heil erscheinen,
Brich unser Joch entzwei.
7. Dein Tempel soll erschallen
Von unserm Dank, o Gott
O treuster Freund uns allen,
O Retter in der Not!
Wir werden uns bestreben
In Zukunft, Groß und Klein,
Mit einem bessern Leben
Dir angenehm zu sein.
8. Maria, Trost der Sünder!
Du hohes Engelchor!
Ihr Heiligen nicht minder,
Tragt uns’re Seufzer vor.
Helft jenen Gott erbitten,
Der euch im Himmel krönt
Wenn wir genug gelitten,
Dann sei Er ausgesöhnt.
Zur Zeit der Teuerung
1. Gott des Himmels und der Erde! Dir ist alles untertan:
Du bist Herr von unser’m Leben,
Kannst es nehmen, kannst es geben:
Du kannst jene, die Dich hassen,
Deinen Zorn empfinden lassen,
Aber Büßer, die Dich suchen, hörst Du stets barmherzig an.
2. Dieses heißet uns vertrauen, richtet unser Haupt empor;
Machet, dass wir fröhlich wagen,
Uns’re Trübsal Dir zu klagen:
Dass wir hoffen, unser Singen
Werde durch die Wolken dringen.
Lass uns nicht zu Schanden werden; neig‘ zu uns Dein Gnadenohr.
3. Schau herab von Deinem Himmel, wie die Teurung uns bedroht;
Wie die Erde nichts erzeuget,
Wie der Preis der Nahrung steiget,
Wie die Armen und die Kleinen
Schmachten und vor Hunger weinen;
Wie sie rufen: Menschenvater! Gib uns unser täglich Brot.
4. Schöpfer! Ohne Deinen Willen fällt kein Haar von unserm Haupt.
Du bist’s, der die Wiesen kleidet,
Der sogar die Vögel weidet;
Bist Du Deinem Ebenbilde
Weniger als Vögeln milde?
Nein, Du sorgest für den Menschen, selig ist, der dieses glaubt.
5. O, so steck auf unser Bitten nun Dein Rachschwert wieder ein.
Gib den Segen, Gott, der Erde,
Dass sie wieder fruchtbar werde,
Dass wir Deine Güte preisen,
Wenn wir unsre Körper speisen.
Alles wollen wir, o Schöpfer, Deiner Fürsicht schuldig sein.
6. Gib auch unsern teuern Seelen ihre Nahrung jederzeit;
Fülle sie mit Deiner Gnade,
Dass kein Unheil ihnen schade,
Speis‘ uns, Herr, mit Deinem Worte
Bis an unsers Todes Pforte.
Mit dem Engelbrot gestärket, führ uns dann zur Seligkeit.
7. Gott, der Vater, Sohn und Tröster sei gepriesen immerdar.
Ihm sei stets in unserm Leben!
Ehre, Ruhm und Lob gegeben!
Bis wir einstens Ihn dort oben
Mit den Auserwählten loben.
Dieses hoffen wir und singen: Amen, o es werde wahr.
(Melodie: Herr, ich lieb‘ Dich! Herr, ich lieb‘ Dich!)
Du bist Herr von unser’m Leben,
Kannst es nehmen, kannst es geben:
Du kannst jene, die Dich hassen,
Deinen Zorn empfinden lassen,
Aber Büßer, die Dich suchen, hörst Du stets barmherzig an.
2. Dieses heißet uns vertrauen, richtet unser Haupt empor;
Machet, dass wir fröhlich wagen,
Uns’re Trübsal Dir zu klagen:
Dass wir hoffen, unser Singen
Werde durch die Wolken dringen.
Lass uns nicht zu Schanden werden; neig‘ zu uns Dein Gnadenohr.
3. Schau herab von Deinem Himmel, wie die Teurung uns bedroht;
Wie die Erde nichts erzeuget,
Wie der Preis der Nahrung steiget,
Wie die Armen und die Kleinen
Schmachten und vor Hunger weinen;
Wie sie rufen: Menschenvater! Gib uns unser täglich Brot.
4. Schöpfer! Ohne Deinen Willen fällt kein Haar von unserm Haupt.
Du bist’s, der die Wiesen kleidet,
Der sogar die Vögel weidet;
Bist Du Deinem Ebenbilde
Weniger als Vögeln milde?
Nein, Du sorgest für den Menschen, selig ist, der dieses glaubt.
5. O, so steck auf unser Bitten nun Dein Rachschwert wieder ein.
Gib den Segen, Gott, der Erde,
Dass sie wieder fruchtbar werde,
Dass wir Deine Güte preisen,
Wenn wir unsre Körper speisen.
Alles wollen wir, o Schöpfer, Deiner Fürsicht schuldig sein.
6. Gib auch unsern teuern Seelen ihre Nahrung jederzeit;
Fülle sie mit Deiner Gnade,
Dass kein Unheil ihnen schade,
Speis‘ uns, Herr, mit Deinem Worte
Bis an unsers Todes Pforte.
Mit dem Engelbrot gestärket, führ uns dann zur Seligkeit.
7. Gott, der Vater, Sohn und Tröster sei gepriesen immerdar.
Ihm sei stets in unserm Leben!
Ehre, Ruhm und Lob gegeben!
Bis wir einstens Ihn dort oben
Mit den Auserwählten loben.
Dieses hoffen wir und singen: Amen, o es werde wahr.
(Melodie: Herr, ich lieb‘ Dich! Herr, ich lieb‘ Dich!)
Allmächtiger Schöpfer, wir flehen zu Dir
1. Allmächtiger Schöpfer, wir flehen zu Dir;
O welche Bedrängnis empfinden wir hier,
Weil alle Geschöpfe zu Diensten Dir steh’n,
So kannst Du nur retten, sonst ist es geschehn.
2. O rechne, Gott, jetzt nicht das Übel uns an,
Das wir oft vor Deinem Gesichte getan.
Es reut uns von Herzen, wir sagen es laut:
O hätten wir niemal auf Bosheit gebaut!
3. Wir fühlen schon wirklich des Strafenden Hand;
Du züchtigst mit Wasser das sündige Land;
Du hast uns den Anblick der Sonne geraubt,
Nur trübe Gewölke beschweren das Haupt.
4. Wir bauen die Erde mit möglichstem Fleiß
Im Schweiß des Gesichtes nach Deinem Geheiß.
Jetzt faulen die Früchte, die Nahrung ist hin;
O lenke zur Gnade nur diesmal den Sinn!
5. Als einstens die Sündflut den Erdkreis bedeckt,
Hat Noe, Dein Diener, Dein Mitleid erweckt.
Die Wasser verschwanden, die Welt stieg empor,
Und dankbare Lieder erfüllten Dein Ohr.
6. Die Anzahl der Frommen ist jetzt zwar sehr klein:
Es schleichet die Sünde fast überall ein.
Doch Sünder und Fromme vereinen sich hier
Und rufen um günstiges Wetter zu Dir.
7. Es schlagen die Sünder zerknirscht an die Brust,
Verfluchen den Kaltsinn, die schändliche Lust.
Die Frommen erneuern mit Herz und mit Mund
Den lang mit der Tugend geschlossenen Bund.
8. Dem Himmlischen Vater, der ersten Person,
Dem Menschenerlöser, dem Göttlichen Sohn,
Dem Geiste, dem Tröster, Der heilig uns macht,
Sei ewig das Opfer der Ehre gebracht.
(Melodie: Maria zu lieben)
O welche Bedrängnis empfinden wir hier,
Weil alle Geschöpfe zu Diensten Dir steh’n,
So kannst Du nur retten, sonst ist es geschehn.
2. O rechne, Gott, jetzt nicht das Übel uns an,
Das wir oft vor Deinem Gesichte getan.
Es reut uns von Herzen, wir sagen es laut:
O hätten wir niemal auf Bosheit gebaut!
3. Wir fühlen schon wirklich des Strafenden Hand;
Du züchtigst mit Wasser das sündige Land;
Du hast uns den Anblick der Sonne geraubt,
Nur trübe Gewölke beschweren das Haupt.
4. Wir bauen die Erde mit möglichstem Fleiß
Im Schweiß des Gesichtes nach Deinem Geheiß.
Jetzt faulen die Früchte, die Nahrung ist hin;
O lenke zur Gnade nur diesmal den Sinn!
5. Als einstens die Sündflut den Erdkreis bedeckt,
Hat Noe, Dein Diener, Dein Mitleid erweckt.
Die Wasser verschwanden, die Welt stieg empor,
Und dankbare Lieder erfüllten Dein Ohr.
6. Die Anzahl der Frommen ist jetzt zwar sehr klein:
Es schleichet die Sünde fast überall ein.
Doch Sünder und Fromme vereinen sich hier
Und rufen um günstiges Wetter zu Dir.
7. Es schlagen die Sünder zerknirscht an die Brust,
Verfluchen den Kaltsinn, die schändliche Lust.
Die Frommen erneuern mit Herz und mit Mund
Den lang mit der Tugend geschlossenen Bund.
8. Dem Himmlischen Vater, der ersten Person,
Dem Menschenerlöser, dem Göttlichen Sohn,
Dem Geiste, dem Tröster, Der heilig uns macht,
Sei ewig das Opfer der Ehre gebracht.
(Melodie: Maria zu lieben)
O Schöpfer, dessen Allmachtswort
1. O Schöpfer, Dessen Allmachtswort
Einst diese Welt gebauet;
Du, desssen Fürsicht immerfort
Auf die Geschöpfe schauet.
O neige Dein barmherzig Ohr
Zu Deiner Kinder Flehen,
Und lass‘ uns, Vater, wie zuvor
Dein gnädig‘ Antlitz sehen.
2. Zwar haben wir unendlichmal
Dein Vaterherz betrübet,
Zwar Missetaten ohne Zahl
Und ohne Scheu verübet.
In uns’rer Not sind wir nicht wert
Vor Dir erhört zu werden;
Doch hast Du Sündern oft gewährt,
Was sie von Dir begehrten.
3. So gib denn uns’rer Bitte Statt,
Und lass Dich, Herr, bewegen:
Es seufzt der Weinberg und die Saat
Schon lange Zeit um Regen.
Der Himmel scheinet Erz zu sein,
Die Wolken dichtes Eisen;
Der Erde Schoß ist hart wie Stein,
Und will uns nicht mehr speisen.
4. So war es einst, als Israel
Sich Deines Dienst’s entladen:
Den Wolken gabst Du, Gott, Befehl,
Das Wasser zu versagen.
Doch als Elias, Dein Prophet,
Sich ins Gebet versenket,
Da ward auf Deines Knechts Gebet
Das dürre Land getränket.
5. O dass auch uns’rer Stimme Schall
Zu Deinem Throne reichte,
Und gegen unsern Erdeball
Zur Gnade Dich erweiche!
O sende Deinen Regen aus,
Lass unsre Frucht gedeihen,
Damit wir uns in Deinem Haus
In Dankesliedern freuen.
6. Lass auch von Deinem Gnadentau
Auf uns’re Seelen fließen,
Den angefang‘nen Tugendbau
In Deinem Segen sprießen.
Damit wir durch die Lebenszeit
Die werte Früchte häufen,
Und endlich zu der Seligkeit
An Deinem Tage reifen.
7. Dem Vater, voll von Majestät,
Dem eingebor’nen Sohne,
Dem Geiste, der von beiden geht,
Sei Lob auf einem Throne!
Dich, o Maria, bitten wir
In deines Jesu Namen:
Sprich für uns arme Sünder für!
Wir singen tröstlich: „Amen“!
(Melodie: O Gott, mein letztes Ziel und End)
Einst diese Welt gebauet;
Du, desssen Fürsicht immerfort
Auf die Geschöpfe schauet.
O neige Dein barmherzig Ohr
Zu Deiner Kinder Flehen,
Und lass‘ uns, Vater, wie zuvor
Dein gnädig‘ Antlitz sehen.
2. Zwar haben wir unendlichmal
Dein Vaterherz betrübet,
Zwar Missetaten ohne Zahl
Und ohne Scheu verübet.
In uns’rer Not sind wir nicht wert
Vor Dir erhört zu werden;
Doch hast Du Sündern oft gewährt,
Was sie von Dir begehrten.
3. So gib denn uns’rer Bitte Statt,
Und lass Dich, Herr, bewegen:
Es seufzt der Weinberg und die Saat
Schon lange Zeit um Regen.
Der Himmel scheinet Erz zu sein,
Die Wolken dichtes Eisen;
Der Erde Schoß ist hart wie Stein,
Und will uns nicht mehr speisen.
4. So war es einst, als Israel
Sich Deines Dienst’s entladen:
Den Wolken gabst Du, Gott, Befehl,
Das Wasser zu versagen.
Doch als Elias, Dein Prophet,
Sich ins Gebet versenket,
Da ward auf Deines Knechts Gebet
Das dürre Land getränket.
5. O dass auch uns’rer Stimme Schall
Zu Deinem Throne reichte,
Und gegen unsern Erdeball
Zur Gnade Dich erweiche!
O sende Deinen Regen aus,
Lass unsre Frucht gedeihen,
Damit wir uns in Deinem Haus
In Dankesliedern freuen.
6. Lass auch von Deinem Gnadentau
Auf uns’re Seelen fließen,
Den angefang‘nen Tugendbau
In Deinem Segen sprießen.
Damit wir durch die Lebenszeit
Die werte Früchte häufen,
Und endlich zu der Seligkeit
An Deinem Tage reifen.
7. Dem Vater, voll von Majestät,
Dem eingebor’nen Sohne,
Dem Geiste, der von beiden geht,
Sei Lob auf einem Throne!
Dich, o Maria, bitten wir
In deines Jesu Namen:
Sprich für uns arme Sünder für!
Wir singen tröstlich: „Amen“!
(Melodie: O Gott, mein letztes Ziel und End)
O Gott, du Schöpfer aller Wesen
1. O Gott, Du Schöpfer aller Wesen,
Du hast den Menschen auserlesen
Zum Bürger für das Himmelreich.
Du hast ihm Seel‘ und Leib gegeben,
Du machtest ihn, um Dir zu leben,
Halb Tier und halb den Engeln gleich.
2. Der bess’re Teil soll sich erschwingen
Zu Dir empor, und stets bezwingen
Der andern Teile böse Lust.
Was nötig ist den zu erhalten,
Ist Dir, Dem wir die Hände falten,
Und Deiner Güte wohl bewusst.
3. Doch lässet Du, Gott, uns belehren,
Wir Kinder sollen selbst begehren
Von Dir, dem Vater, unser Brot.
So lass denn, Vater, Dir gefallen,
Uns, die wir vor Dir kindlich fallen,
Zu helfen in der Lebensnot.
4. Nach Dir, Gott, schauen uns’re Blicke,
Damit uns Deine Hand erquicke
In unserer Bedürftigkeit.
Herr, Du erhältst mit Wohlgefallen,
Was lebt; und Deine Hand gibt allen
Was sie bedürfen, jederzeit.
5. Wie leicht ist Dir, Gott, uns zu segnen,
Der Du Dein Manna ließest regnen
Auf Israel in seiner Not.
Das Volk fing an aufs Neu zu leben,
Sobald Du ihm herabgegeben
Das wunderbare Himmelsbrot.
6. Wir pflanzen zwar, und wir begießen,
Doch lässt uns Dein Apostel wissen:
Nichts sei, der pflanzt, nichts, der begießt.
Nur Du, Du kannst das Wachstum geben,
Zu Dem wir uns’re Stimm‘ erheben,
Dem keine Sach‘ unmöglich ist.
7. Wenn um und um aus Deinem Sitze
Die Donner schallen, wenn die Blitze
Sich schlängeln um die Erde her;
Wenn volle Wolken sich ergießen,
Und alles wie ein Meer befließen,
So tust Du’s Herr – kein Ohngefähr.
8. Wie groß ist Deines Armes Stärke!
Wie wunderbar sind Deine Werke,
Die Du uns zeigest aus der Höh‘!
Wie Asche streuest Du den Reifen,
Wer kann so, Gott, wie Du ihn häufen?
Wie Wolle streuest Du den Schnee.
9. Wie Steine fallen oft die Schlossen
Vom Wind von oben her gestoßen,
Wenn Dein allmächtig‘ Wort es spricht.
Dein Sturm ergreifet so die Erde,
Dass sie vom Frost versteinert werde.
Wer starret da, wer bebet nicht?
10. Du, Mächtiger, willst nur: Du rufest
Den sanften Winden, die Du schufest,
Gleich schmelzt das Eis – die Kälte flieht.
Du hauchst – schnell taut es auf – die Erde
Fühlt, dass sie ganz erneuert werde.
Und alles lebt aufs Neu und blüht.
11. Die Hand voll Korn, ins Land gesäet,
Schießt auf und blüht, vom Wind durchwehet,
Sie nimmt bis zu der Reife zu.
Den Schnittern rauscht zur Ernt‘ entgegen
Der vollen Felder reifer Segen.
Wer tut dies alles, Gott, als Du?
12. Dein Segen macht die Felder lachen;
Du kannst sie reich an Früchten machen;
Durch Dich, Herr, reifet das Getreid‘.
Durch Dich grünt Gras auf jeder Aue,
Du wässerst sie mit Deinem Taue,
Und so wird jedes Tier erfreut.
13. Die tiefen Furchen füllt Dein Segen;
Das trock’ne Land erfrischt Dein Regen,
Und machet die Gefilde weich.
Du krönst das Jahr mit Deiner Gnade;
Gedeihen folget Deinem Pfade
Und macht an Frucht die Erde reich.
14. Wie herrlich bist Du, Gott! Wie prächtig!
Wie groß, wie gütig und wie mächtig!
Wer sollte sich in Dir nicht freu’n?
So weit wir Deine Himmel sehen,
So fern die fernsten Wolken gehen,
So weit sollst Du gepriesen sein.
15. Zwar reizen Dich zum Zorn die Sünden;
Doch hör‘, wie wir beim Händewinden
Zerknirscht zu Dir um Gnade schrein.
Von Frost und Hagel, Blitz und Fluten,
Und andern Deines Zornes Ruten
Lass unser Land befreiet sein.
16. Dein Segen ruh‘ auf unsern Saaten;
Er schütze sie vor jedem Schaden;
Er lenk‘ auch unsern Geist hinauf,
Damit wir Dein Geschenk genießen
Zu Deinem Dienst, und endlich schließen
In Deiner Huld den Lebenslauf.
(Melodie: Die Sonne ist heraufgestiegen)
Du hast den Menschen auserlesen
Zum Bürger für das Himmelreich.
Du hast ihm Seel‘ und Leib gegeben,
Du machtest ihn, um Dir zu leben,
Halb Tier und halb den Engeln gleich.
2. Der bess’re Teil soll sich erschwingen
Zu Dir empor, und stets bezwingen
Der andern Teile böse Lust.
Was nötig ist den zu erhalten,
Ist Dir, Dem wir die Hände falten,
Und Deiner Güte wohl bewusst.
3. Doch lässet Du, Gott, uns belehren,
Wir Kinder sollen selbst begehren
Von Dir, dem Vater, unser Brot.
So lass denn, Vater, Dir gefallen,
Uns, die wir vor Dir kindlich fallen,
Zu helfen in der Lebensnot.
4. Nach Dir, Gott, schauen uns’re Blicke,
Damit uns Deine Hand erquicke
In unserer Bedürftigkeit.
Herr, Du erhältst mit Wohlgefallen,
Was lebt; und Deine Hand gibt allen
Was sie bedürfen, jederzeit.
5. Wie leicht ist Dir, Gott, uns zu segnen,
Der Du Dein Manna ließest regnen
Auf Israel in seiner Not.
Das Volk fing an aufs Neu zu leben,
Sobald Du ihm herabgegeben
Das wunderbare Himmelsbrot.
6. Wir pflanzen zwar, und wir begießen,
Doch lässt uns Dein Apostel wissen:
Nichts sei, der pflanzt, nichts, der begießt.
Nur Du, Du kannst das Wachstum geben,
Zu Dem wir uns’re Stimm‘ erheben,
Dem keine Sach‘ unmöglich ist.
7. Wenn um und um aus Deinem Sitze
Die Donner schallen, wenn die Blitze
Sich schlängeln um die Erde her;
Wenn volle Wolken sich ergießen,
Und alles wie ein Meer befließen,
So tust Du’s Herr – kein Ohngefähr.
8. Wie groß ist Deines Armes Stärke!
Wie wunderbar sind Deine Werke,
Die Du uns zeigest aus der Höh‘!
Wie Asche streuest Du den Reifen,
Wer kann so, Gott, wie Du ihn häufen?
Wie Wolle streuest Du den Schnee.
9. Wie Steine fallen oft die Schlossen
Vom Wind von oben her gestoßen,
Wenn Dein allmächtig‘ Wort es spricht.
Dein Sturm ergreifet so die Erde,
Dass sie vom Frost versteinert werde.
Wer starret da, wer bebet nicht?
10. Du, Mächtiger, willst nur: Du rufest
Den sanften Winden, die Du schufest,
Gleich schmelzt das Eis – die Kälte flieht.
Du hauchst – schnell taut es auf – die Erde
Fühlt, dass sie ganz erneuert werde.
Und alles lebt aufs Neu und blüht.
11. Die Hand voll Korn, ins Land gesäet,
Schießt auf und blüht, vom Wind durchwehet,
Sie nimmt bis zu der Reife zu.
Den Schnittern rauscht zur Ernt‘ entgegen
Der vollen Felder reifer Segen.
Wer tut dies alles, Gott, als Du?
12. Dein Segen macht die Felder lachen;
Du kannst sie reich an Früchten machen;
Durch Dich, Herr, reifet das Getreid‘.
Durch Dich grünt Gras auf jeder Aue,
Du wässerst sie mit Deinem Taue,
Und so wird jedes Tier erfreut.
13. Die tiefen Furchen füllt Dein Segen;
Das trock’ne Land erfrischt Dein Regen,
Und machet die Gefilde weich.
Du krönst das Jahr mit Deiner Gnade;
Gedeihen folget Deinem Pfade
Und macht an Frucht die Erde reich.
14. Wie herrlich bist Du, Gott! Wie prächtig!
Wie groß, wie gütig und wie mächtig!
Wer sollte sich in Dir nicht freu’n?
So weit wir Deine Himmel sehen,
So fern die fernsten Wolken gehen,
So weit sollst Du gepriesen sein.
15. Zwar reizen Dich zum Zorn die Sünden;
Doch hör‘, wie wir beim Händewinden
Zerknirscht zu Dir um Gnade schrein.
Von Frost und Hagel, Blitz und Fluten,
Und andern Deines Zornes Ruten
Lass unser Land befreiet sein.
16. Dein Segen ruh‘ auf unsern Saaten;
Er schütze sie vor jedem Schaden;
Er lenk‘ auch unsern Geist hinauf,
Damit wir Dein Geschenk genießen
Zu Deinem Dienst, und endlich schließen
In Deiner Huld den Lebenslauf.
(Melodie: Die Sonne ist heraufgestiegen)
Strenger Richter aller Sünder
1. Strenger Richter aller Sünder,
Treuer Vater Deiner Kinder,
Der Du in dem Himmel wohnst,
Drohest, strafest und verschonst;
Höre gnädig unser Bitten:
Wende ab von unsern Hütten
Krankheit, Krieg und Hungersnot,
Gib uns unser täglich Brot.
2. Alle kannst Du wohl versorgen,
Ohne was dazu zu borgen;
Du bist unermesslich reich:
Wer ist Dir an Weisheit gleich?
Höre gnädig ...
3. Du gibst Sonnenschein und Regen,
Du verschaffst durch Deinen Segen,
Dass die Ernte wohl gedeiht
Bei der Felder Fruchtbarkeit.
Höre ...
4. Wenn Insekten sich so mehren,
Dass sie uns’re Frucht verzehren,
So geschieht’s nach Deinem Rat
Wegen uns’rer Missetat. Höre ...
5. Wenn bei vielen Regengüssen
Saat und Frucht verderben müssen,
So hat’s Deine Hand getan;
Uns’re Sünd ist Schuld daran. Höre ...
6. Wenn in heißen Sommertagen
Schlossen alles niederschlagen,
Was in Feld und Garten grünt,
Haben wir es wohl verdient. Höre ...
7. Wenn bei Blitz und Ungewittern
Wir an allen Gliedern zittern,
So wird Deine harte Hand
Uns, den Sündern, recht bekannt.
Höre ...
8. Du gabst dem Ägyptenlande,
Als sich Joseph dort befande,
Sieben Jahre Fruchtbarkeit,
Und darauf kam teure Zeit. Höre ...
9. In des Königs Ahabs Tagen
Schlugst Du Israel mit Plagen,
Dass die Erde steinern war
Drei und noch ein halbes Jahr.
Höre ...
10. Auch kein Regen kam geflossen,
Denn der Himmel war verschlossen,
Weil die Menschen ohne Scheu
Trieben die Abgötterei.
Höre ...
11. Ihre Buße brachte Segen,
Du gabst ihnen wieder Regen,
Und verziehst die Missetat,
Als Elias für sie bat. Höre ...
12. Lass uns auch Erbarmung finden,
Wenn Du wegen unsrer Sünden
In den Zorn geraten bist,
Und das Wetter schädlich ist.
Höre ...
13. Du gabst wunderbarer Weise
Dem Elias seine Speise,
Da indessen alles Land
Harte Hungersnot empfand. Höre ...
14. Du wirst immer für uns sorgen,
So wie heute, jeden Morgen,
Drum ist unsre Zuversicht
Jederzeit auf Dich gericht‘. Höre ...
15. Voll von heiligem Vertrauen
Wollen wir die Felder bauen.
Öffne Deine Wunderhand
Über unser Vaterland. Höre ...
(Melodie: Mutter Christi hoch erhoben)
Treuer Vater Deiner Kinder,
Der Du in dem Himmel wohnst,
Drohest, strafest und verschonst;
Höre gnädig unser Bitten:
Wende ab von unsern Hütten
Krankheit, Krieg und Hungersnot,
Gib uns unser täglich Brot.
2. Alle kannst Du wohl versorgen,
Ohne was dazu zu borgen;
Du bist unermesslich reich:
Wer ist Dir an Weisheit gleich?
Höre gnädig ...
3. Du gibst Sonnenschein und Regen,
Du verschaffst durch Deinen Segen,
Dass die Ernte wohl gedeiht
Bei der Felder Fruchtbarkeit.
Höre ...
4. Wenn Insekten sich so mehren,
Dass sie uns’re Frucht verzehren,
So geschieht’s nach Deinem Rat
Wegen uns’rer Missetat. Höre ...
5. Wenn bei vielen Regengüssen
Saat und Frucht verderben müssen,
So hat’s Deine Hand getan;
Uns’re Sünd ist Schuld daran. Höre ...
6. Wenn in heißen Sommertagen
Schlossen alles niederschlagen,
Was in Feld und Garten grünt,
Haben wir es wohl verdient. Höre ...
7. Wenn bei Blitz und Ungewittern
Wir an allen Gliedern zittern,
So wird Deine harte Hand
Uns, den Sündern, recht bekannt.
Höre ...
8. Du gabst dem Ägyptenlande,
Als sich Joseph dort befande,
Sieben Jahre Fruchtbarkeit,
Und darauf kam teure Zeit. Höre ...
9. In des Königs Ahabs Tagen
Schlugst Du Israel mit Plagen,
Dass die Erde steinern war
Drei und noch ein halbes Jahr.
Höre ...
10. Auch kein Regen kam geflossen,
Denn der Himmel war verschlossen,
Weil die Menschen ohne Scheu
Trieben die Abgötterei.
Höre ...
11. Ihre Buße brachte Segen,
Du gabst ihnen wieder Regen,
Und verziehst die Missetat,
Als Elias für sie bat. Höre ...
12. Lass uns auch Erbarmung finden,
Wenn Du wegen unsrer Sünden
In den Zorn geraten bist,
Und das Wetter schädlich ist.
Höre ...
13. Du gabst wunderbarer Weise
Dem Elias seine Speise,
Da indessen alles Land
Harte Hungersnot empfand. Höre ...
14. Du wirst immer für uns sorgen,
So wie heute, jeden Morgen,
Drum ist unsre Zuversicht
Jederzeit auf Dich gericht‘. Höre ...
15. Voll von heiligem Vertrauen
Wollen wir die Felder bauen.
Öffne Deine Wunderhand
Über unser Vaterland. Höre ...
(Melodie: Mutter Christi hoch erhoben)
Wie schön, wie blühend war die Erde
1. Wie schön, wie blühend war die Erde,
Da ihr die erste Sonn‘ aufging;
Da noch dem Schöpfer ohn‘ Beschwerde
Der unschuldvolle Mensch anhing.
Du, Vater! Gabest Deinen Segen,
An dem allein es war gelegen.
Dass für den Menschen hier auf Erden
So lächelnd alles konnte werden.
2. Es säuselten nur sanfte Winde
Und hauchten süßen Nardenduft.
Der nächtlich‘ Tau kam ganz gelinde
Und balsamierte diese Luft.
Du, Vater, gabest Deinen Segen,
An dem allein es war gelegen,
Dass für den Menschen hier auf Erden
Voll Anmut alles konnte werden.
3. Dem Auge lächelten entgegen
Die reifen Früchte samt der Blüh;
Nicht an der Arbeit war’s gelegen,
Der Mensch genoss sie ohne Müh‘.
Du, Vater, gabest Deinen Segen,
An dem allein es war gelegen,
Dass für den Menschen hier auf Erden
So fruchtbar alles konnte werden.
4. Allein, nachdem der Mensch gesündigt
Und übertreten Dein Gebot,
Hast Du ihm, Schöpfer, angekündigt
Den Fluch, das Elend und die Not.
Du nahmst ihm, Vater, Deinen Segen,
An dem doch alles ist gelegen,
Und ließest alles hier auf Erden
Voll Dornen und voll Disteln werden.
5. Er musste nun sein Brot erringen
Durch sau’ren Schweiß des Angesichts;
Die Erde musst‘ er mühsam zwingen,
Sonst gab sie uns von Früchten nichts.
Du, Vater, nahmst ihm Deinen Segen,
An dem doch alles ist gelegen,
Und ließest alles hier auf Erden
Voll Arbeit und voll Kummer werden.
6. Wir sind die Erben Seiner Sünden
Und seufzen unter seinem Fluch;
Wir schmachten in den Elendsgründen
Und nehmen Teil am Friedensbruch.
Gib, Vater, gib uns Deinen Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass für uns alles hier auf Erden
Von Früchten möge blühend werden.
7. Zwar pflanzen wir mit Müh‘ und bauen
Die Erd‘ und netzen sie mit Schweiß:
Doch würden Äcker samt der Auen
Nie grünen ohne Dein Geheiß.
Gib, Vater, gib uns Deinen Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass alles uns zur Speis‘ auf Erden
Voll guter Früchte möge werden.
8. Wenn der Insekten Heere nagen
Die Saat mit scharfgewetztem Zahn;
Ach, Schöpfer, diese schweren Plagen
Sieh mit gerührten Augen an.
Gib, Vater, gib uns Deinen Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass uns zu gut die Saat auf Erden
Im Wachstum mög‘ erhalten werden.
9. Wenn auf des Windes schneidend‘ Blasen
Zur Unzeit Frost und Kält‘ entsteht:
Schütz‘ Du die Saat vor diesem Rasen,
Die vor der Kälte sonst vergeht.
Gib, Vater, gib uns Deinen Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass vor dem Frost die Frucht der Erden
Schadlos erhalten möge werden.
10. Gott, wenn Du sprichst aus Ungewittern,
Wenn’s aus den Wolken blitzt und kracht,
Wenn wir vor Deiner Stimme zittern,
Und starrend fürchten Deine Macht;
Alsdann gib, Vater, Deinen Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass wir, dass auch die Frucht der Erden
Schadlos erhalten möge werden.
11. Gekörntes Eis, wenn es mit Prasseln
Stark schmetternd aus den Lüften fällt,
Und wenn mit fürchterlichem Rasseln
Der Hagel an die Erde prellt:
Alsdann, o Vater, gib den Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass wir, dass auch die Frucht der Erden
Schadlos erhalten möge werden.
12. Wenn aus zerrissnen Wolken brauset
Die Flut, und Überschwemmung droht;
Wenn das anschwellend‘ Wasser sauset
Und Frucht und Menschen setzt in Not,
Alsdann, o Vater, gib den Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass wir, dass auch die Frucht auf Erden
Schadlos erhalten möge werden.
13. Hingegen, wenn die Früchte schmachten,
Verwelkt auf wasserlosem Land,
Wenn sie, die vorher grünend lachten,
Verschrumpft hinsinken in den Sand,
Ach, Vater, da, da gib den Segen,
Lass säuseln einen sanften Regen,
Dass, uns zu gut, die Frucht auf Erden,
Zur Reife möcht‘ befördert werden.
14. Zur Reife wenn die Frucht gediehen,
Bewahre sie uns zum Genuss;
Erhalte, was Du uns verliehen,
Von dem sich jeder nähren muss.
Ach, Vater, gib uns Deinen Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass, was Du uns von Frucht auf Erden
Erteilst, von uns genützt mög‘ werden.
15. In uns, o Gott, lass allzeit glühen
Lob, Lieb‘ und Dank für Dein Geschenk;
Wir werden allzeit uns bemühen,
Zu sein der Gaben eingedenk.
Am Ende gib uns Deinen Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass uns’re Seele von der Erde
Zum Himmelreich geführet werde.
Da ihr die erste Sonn‘ aufging;
Da noch dem Schöpfer ohn‘ Beschwerde
Der unschuldvolle Mensch anhing.
Du, Vater! Gabest Deinen Segen,
An dem allein es war gelegen.
Dass für den Menschen hier auf Erden
So lächelnd alles konnte werden.
2. Es säuselten nur sanfte Winde
Und hauchten süßen Nardenduft.
Der nächtlich‘ Tau kam ganz gelinde
Und balsamierte diese Luft.
Du, Vater, gabest Deinen Segen,
An dem allein es war gelegen,
Dass für den Menschen hier auf Erden
Voll Anmut alles konnte werden.
3. Dem Auge lächelten entgegen
Die reifen Früchte samt der Blüh;
Nicht an der Arbeit war’s gelegen,
Der Mensch genoss sie ohne Müh‘.
Du, Vater, gabest Deinen Segen,
An dem allein es war gelegen,
Dass für den Menschen hier auf Erden
So fruchtbar alles konnte werden.
4. Allein, nachdem der Mensch gesündigt
Und übertreten Dein Gebot,
Hast Du ihm, Schöpfer, angekündigt
Den Fluch, das Elend und die Not.
Du nahmst ihm, Vater, Deinen Segen,
An dem doch alles ist gelegen,
Und ließest alles hier auf Erden
Voll Dornen und voll Disteln werden.
5. Er musste nun sein Brot erringen
Durch sau’ren Schweiß des Angesichts;
Die Erde musst‘ er mühsam zwingen,
Sonst gab sie uns von Früchten nichts.
Du, Vater, nahmst ihm Deinen Segen,
An dem doch alles ist gelegen,
Und ließest alles hier auf Erden
Voll Arbeit und voll Kummer werden.
6. Wir sind die Erben Seiner Sünden
Und seufzen unter seinem Fluch;
Wir schmachten in den Elendsgründen
Und nehmen Teil am Friedensbruch.
Gib, Vater, gib uns Deinen Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass für uns alles hier auf Erden
Von Früchten möge blühend werden.
7. Zwar pflanzen wir mit Müh‘ und bauen
Die Erd‘ und netzen sie mit Schweiß:
Doch würden Äcker samt der Auen
Nie grünen ohne Dein Geheiß.
Gib, Vater, gib uns Deinen Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass alles uns zur Speis‘ auf Erden
Voll guter Früchte möge werden.
8. Wenn der Insekten Heere nagen
Die Saat mit scharfgewetztem Zahn;
Ach, Schöpfer, diese schweren Plagen
Sieh mit gerührten Augen an.
Gib, Vater, gib uns Deinen Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass uns zu gut die Saat auf Erden
Im Wachstum mög‘ erhalten werden.
9. Wenn auf des Windes schneidend‘ Blasen
Zur Unzeit Frost und Kält‘ entsteht:
Schütz‘ Du die Saat vor diesem Rasen,
Die vor der Kälte sonst vergeht.
Gib, Vater, gib uns Deinen Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass vor dem Frost die Frucht der Erden
Schadlos erhalten möge werden.
10. Gott, wenn Du sprichst aus Ungewittern,
Wenn’s aus den Wolken blitzt und kracht,
Wenn wir vor Deiner Stimme zittern,
Und starrend fürchten Deine Macht;
Alsdann gib, Vater, Deinen Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass wir, dass auch die Frucht der Erden
Schadlos erhalten möge werden.
11. Gekörntes Eis, wenn es mit Prasseln
Stark schmetternd aus den Lüften fällt,
Und wenn mit fürchterlichem Rasseln
Der Hagel an die Erde prellt:
Alsdann, o Vater, gib den Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass wir, dass auch die Frucht der Erden
Schadlos erhalten möge werden.
12. Wenn aus zerrissnen Wolken brauset
Die Flut, und Überschwemmung droht;
Wenn das anschwellend‘ Wasser sauset
Und Frucht und Menschen setzt in Not,
Alsdann, o Vater, gib den Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass wir, dass auch die Frucht auf Erden
Schadlos erhalten möge werden.
13. Hingegen, wenn die Früchte schmachten,
Verwelkt auf wasserlosem Land,
Wenn sie, die vorher grünend lachten,
Verschrumpft hinsinken in den Sand,
Ach, Vater, da, da gib den Segen,
Lass säuseln einen sanften Regen,
Dass, uns zu gut, die Frucht auf Erden,
Zur Reife möcht‘ befördert werden.
14. Zur Reife wenn die Frucht gediehen,
Bewahre sie uns zum Genuss;
Erhalte, was Du uns verliehen,
Von dem sich jeder nähren muss.
Ach, Vater, gib uns Deinen Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass, was Du uns von Frucht auf Erden
Erteilst, von uns genützt mög‘ werden.
15. In uns, o Gott, lass allzeit glühen
Lob, Lieb‘ und Dank für Dein Geschenk;
Wir werden allzeit uns bemühen,
Zu sein der Gaben eingedenk.
Am Ende gib uns Deinen Segen,
An dem allein es ist gelegen,
Dass uns’re Seele von der Erde
Zum Himmelreich geführet werde.
In Gott des Vaters und des Sohnes
1. In Gott des Vaters und des Sohns,
Des Heil’gen Geistes Namen,
Sprecht hier am Fuße Seines Throns,
Ihr Christen, freudig: Amen!
Sprecht „Amen“ und bereitet euch,
Nach eures Meisters Lehren,
Den Vater in dem Himmelreich
Mit Bitten zu verehren:
2. O unser Vater, der Du bist
Im Himmel und auf Erden!
Dein Name, der so liebvoll ist,
Soll stets geheiligt werden.
Dein Reich, vom Anbeginn der Welt
Bereitet allen Frommen,
Das lass, wenn dieser Staub zerfällt,
Uns einstens auch zukommen.
3. So wie auf jeden Wink von Dir
Die Himmelsgeister sehen,
So soll auch unter Menschen hier
Dein Wille stets geschehen.
Das Brot, das uns’re Seele nährt,
Um Dir, o Gott, zu leben,
Auch jenes, das der Leib begehrt,
Sei täglich uns gegeben.
4. Vergib uns, Vater, jede Schuld,
Die wir vor Dir bereuen;
So wie wir alles mit Geduld
Den Schuldigern verzeihen.
Ersticke, wenn Versuchung droht,
In uns den bösen Samen.
Erlös‘ uns jetzt und einst im Tod
Von allem Übel. Amen.
(Melodie: O Gott, mein letztes Ziel und End‘)
Des Heil’gen Geistes Namen,
Sprecht hier am Fuße Seines Throns,
Ihr Christen, freudig: Amen!
Sprecht „Amen“ und bereitet euch,
Nach eures Meisters Lehren,
Den Vater in dem Himmelreich
Mit Bitten zu verehren:
2. O unser Vater, der Du bist
Im Himmel und auf Erden!
Dein Name, der so liebvoll ist,
Soll stets geheiligt werden.
Dein Reich, vom Anbeginn der Welt
Bereitet allen Frommen,
Das lass, wenn dieser Staub zerfällt,
Uns einstens auch zukommen.
3. So wie auf jeden Wink von Dir
Die Himmelsgeister sehen,
So soll auch unter Menschen hier
Dein Wille stets geschehen.
Das Brot, das uns’re Seele nährt,
Um Dir, o Gott, zu leben,
Auch jenes, das der Leib begehrt,
Sei täglich uns gegeben.
4. Vergib uns, Vater, jede Schuld,
Die wir vor Dir bereuen;
So wie wir alles mit Geduld
Den Schuldigern verzeihen.
Ersticke, wenn Versuchung droht,
In uns den bösen Samen.
Erlös‘ uns jetzt und einst im Tod
Von allem Übel. Amen.
(Melodie: O Gott, mein letztes Ziel und End‘)
Mittwoch, 8. Juni 2011
Noch mal Priesterweihe
Am
11.06.2011
werden in
Würzburg
Zwei Priesteramtskandidaten zu Priestern geweiht.
Mit der Bitte um Euer Gebet.
11.06.2011
werden in
Würzburg
Zwei Priesteramtskandidaten zu Priestern geweiht.
Mit der Bitte um Euer Gebet.
Meine Freundin Hilde - Korrektur
Korrektur:
So, da habe ich wohl irgend etwas „zusammengewürfelt“ im Kopf vor lauter Begeisterung. Hier folgt nun die Korrektur:
Auf der Suche nach einem Mittel gegen Bluthochdruck bei Hildegard von Bingen bin ich unter anderem auf die im ersten Beitrag beschriebene Suppe gestoßen, und zwar unter dem Hinweis, dass zum Blutdruck-Senken eine Gewichtsreduktion(!!!) hilfreich ist. Dies ist also eine „Fastensuppe“.
In der Zeit, in welcher ich diese Suppe täglich regelmäßig gegessen habe, ist mein Blutdruck um bis zu 40 Punkte gesunken, diese Tatsache steht allerdings fest. Leider hat sich der Blutdruck nicht soweit beeindrucken lassen, dass ein Arzt mit dem Ergebnis auf die Dauer zufrieden wäre; deshalb habe ich mich nun entschlossen, die mir als Probepackung mitgegebenen Medikamente doch einzunehmen.
Die Frage im Kommentarbereich, wie diese Suppe denn schmeckt – war im ersten Beitrag schon beantwortet. Dies ist eine „ganz normale“ Gemüsesuppe, die etwas anders zusammengesetzt ist als hier in unserer Gegend üblich – bis zur Begegnung mit Hildegard von Bingen hatte ich keine Ahnung, dass es Petersilienwurzeln gibt und dass man sie essen kann, auch die Fenchelknolle hatte ich bis vor etwas mehr als einem Jahr erst einmal gegessen – und die Suppe wird püriert, das kannte ich bislang nur von Kartoffelsuppe und Erbsensuppe (letztere kenne ich sowieso nur „aus der Tüte“).
Da ich keine Petersilienwurzel bekommen konnte, hatte ich in der ersten Suppe eine große Pastinake mit hinein gegeben (die war mir bis zum letzten Jahr auch völlig unbekannt), diese ist lt. Hildegard von Bingen sehr gesund und schmeckt meiner Meinung nach auch nicht schlecht in der Suppe. Und wie gesagt tun Hildegards Gewürze (Bertram, Quendel und Galgant), die ja sonst hier nicht bekannt sind, auch ihren Teil dazu, dass die Suppe ungewohnt schmeckt, wenn man Hildegard von Bingen nicht kennt.
Bislang – nach einer knappen Woche – haben die Tabletten den Blutdruck ebenso weit gesenkt, wie es mit der Suppe geschehen war. Doch nach Beipackzettel wirken die Tabletten erst nach 3 bis 6 Wochen voll. Warten wir’s ab.
So, da habe ich wohl irgend etwas „zusammengewürfelt“ im Kopf vor lauter Begeisterung. Hier folgt nun die Korrektur:
Auf der Suche nach einem Mittel gegen Bluthochdruck bei Hildegard von Bingen bin ich unter anderem auf die im ersten Beitrag beschriebene Suppe gestoßen, und zwar unter dem Hinweis, dass zum Blutdruck-Senken eine Gewichtsreduktion(!!!) hilfreich ist. Dies ist also eine „Fastensuppe“.
In der Zeit, in welcher ich diese Suppe täglich regelmäßig gegessen habe, ist mein Blutdruck um bis zu 40 Punkte gesunken, diese Tatsache steht allerdings fest. Leider hat sich der Blutdruck nicht soweit beeindrucken lassen, dass ein Arzt mit dem Ergebnis auf die Dauer zufrieden wäre; deshalb habe ich mich nun entschlossen, die mir als Probepackung mitgegebenen Medikamente doch einzunehmen.
Die Frage im Kommentarbereich, wie diese Suppe denn schmeckt – war im ersten Beitrag schon beantwortet. Dies ist eine „ganz normale“ Gemüsesuppe, die etwas anders zusammengesetzt ist als hier in unserer Gegend üblich – bis zur Begegnung mit Hildegard von Bingen hatte ich keine Ahnung, dass es Petersilienwurzeln gibt und dass man sie essen kann, auch die Fenchelknolle hatte ich bis vor etwas mehr als einem Jahr erst einmal gegessen – und die Suppe wird püriert, das kannte ich bislang nur von Kartoffelsuppe und Erbsensuppe (letztere kenne ich sowieso nur „aus der Tüte“).
Da ich keine Petersilienwurzel bekommen konnte, hatte ich in der ersten Suppe eine große Pastinake mit hinein gegeben (die war mir bis zum letzten Jahr auch völlig unbekannt), diese ist lt. Hildegard von Bingen sehr gesund und schmeckt meiner Meinung nach auch nicht schlecht in der Suppe. Und wie gesagt tun Hildegards Gewürze (Bertram, Quendel und Galgant), die ja sonst hier nicht bekannt sind, auch ihren Teil dazu, dass die Suppe ungewohnt schmeckt, wenn man Hildegard von Bingen nicht kennt.
Bislang – nach einer knappen Woche – haben die Tabletten den Blutdruck ebenso weit gesenkt, wie es mit der Suppe geschehen war. Doch nach Beipackzettel wirken die Tabletten erst nach 3 bis 6 Wochen voll. Warten wir’s ab.
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