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Samstag, 20. Januar 2024

Das Fegefeuer

 Eben habe ich ein YT-Video über das Fegefeuer gehört.


Das Fegefeuer werde in der Bibel nicht erwähnt, sagen VIELE.

Wie kommen sie darauf? Außer Ofb 21,25 - Nicht Unreines kommt in das himmlische Jerusalem - gibt es noch viele Bibelstellen, welche die Wirklichkeit des Fegfeuers belegen. Auch im Alten Testament.


Auch zur Hölle, aber das ist ein anderes Thema.

Montag, 8. Mai 2023

Lieblings-Bibelstellen gesucht

 Liebe Leserin, lieber Leser,

für die Gestaltung einer Collage, die zur katholischen Glaubensauffrischung/Erinnerung dienen soll, suche ich aussagekräftige Bibelstellen.

Aussagekräftig ist natürlich auch aus dem Johannesevangelium der Vers 6, 66, nachdem Jesus sagt: Wer MEIN Fleisch (nicht) ißt und MEIN Blut (nicht) trinkt ... Und viele wandten sich ab und sagten, was er sagt, ist nicht zu ertragen (Zitat aus dem Gedächtnis); natürlich war es tatsächlich so und die Bibelstelle ist auch wichtig, aber eine solche Bibelstelle ist nicht hilfreich, zum Glauben bzw. zum Beten wieder zu ermuntern. Darum soll es gehen. 

Im Voraus schon mal herzlichen Dank und Vergelt's Gott!

Donnerstag, 21. Juli 2022

Political Correctnes

 Ist ein politisch korrektes Verhalten eine christliche Tugend?

Wer sich das ernsthaft fragt, kann dazu gerne die Bibel in die Hand nehmen:

"Wenn aber dein Bruder wider dich gesündigtet hat, so gehe hin, und weise ihn zurecht zwischen dir und ihm allein. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen; wenn er aber nicht auf dich hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache auf der Aussage zweier oder dreier Zeugen feststehe.

Wenn er auch auf diese nicht hört, so sage es der Kirche; wenn er aber auf die Kirche nicht hört, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner."

Mt 18, 15 - 17, Übersetzung Allioli

Den Bruder zurechtweisen gehört übrigens auch zu den geistigen Werken der Barmherzigkeit.

Samstag, 27. Juni 2020

Nimm und lies!

Haben Sie das schon gelesen?

Das dritte und vierte Kapitel des zweiten Briefs des heiligen Apostels Paulus an Timotheus.

Wer Augen hat zu lesen, der lese!

Wer denken kann, der denke!

Sonntag, 29. März 2020

Dienstag, 17. April 2018

Wer ist Jesus?

Gott und Menschenfreund.

Wir fahren in fremde Länder in Urlaub und gehen dort sonntags in die Heilige Messe, ohne wirklich etwas zu verstehen, wir gehen hier in die lateinische Messe, obwohl wir kein Latein gelernt haben, warum nicht auch mal das 8. Kapitel des Matthäusevangeliums anhören?

Wer mag, kann  ja mitlesen.

Freitag, 24. November 2017

... und noch ein lesenswerter Artikel

..., der sich ebenfalls auf die Bibel bezieht.

Vergelt's Gott den Schreibern und Übersetzern!!!

Wort Gottes, HEUTE für uns!

Vergelt's Gott den Schreibern dieses äußerst lesenswerten Artikels!!!

Samstag, 12. August 2017

Frage an die Lateiner: Mt 18, 6 - 7

"Qui autem scandalizaverit unum de pusillis istis, qui in me credunt, expedit ei ut suspendatur mola asinaria in collo ejus, et demergatur in profundum maris. Vae mundo a scandalis. Necesse est enim ut veninant scandala: verumtamen vae homini illi, per quem scandalum venit."
(Allioli)
Zu diesem Bibelvers ist vermerkt, dass in vielen (englischen) Übersetzungen anstatt des griechischen Wortes skandalon das Wort Stolperstein verwendet wird. Das griechische Wort skandalon bezeichnet laut Autor den Stecken an einer Falle, der die Tür der (Tier-) Falle zum Schließen bringt, also dafür sorgt, dass das Tier nicht mehr aus der Falle kommt, das da hineingeraten ist.

Ich nehme meine deutsche Bibel und lese:

Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, dem gebührt es, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt, und er in die Tiefe des Meeres versenkt werde. Wehe der Welt wegen der Ärgernisse! Denn ist notwendig, daß Ärgernisse kommen, wehe aber dem Menschen, durch welchen das Ärgernis kommt!   (Allioli)
Oder:
Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, dem wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. Wehe der Welt um der Ärgernisse willen! Es müssen zwar Ärgernisse kommen; aber wehe dem Menschen, durch den das Ärgernis kommt! (Henne/Rösch)
Wer weiß Rat?

(Nebenbemerkung: in allen drei Texten ist von DEM Menschen die Rede, durch den die Ärgernisse kommen, nicht von DEN Menschen.)

Dienstag, 20. Juni 2017

Lk 14, 15

Ich las gerade im Internet obige Bibelstelle in folgender Übersetzung:
Selig, wer das Brot essen darf im Reich Gottes.
Also, Brot esse ich hier genug, im Reich Gottes möchte ich etwas "Besseres", "Schmackhafteres" - in der rechten Weise verstanden.

Die Übersetzung könnte dazu lauten wie bei Henne/Rösch:
Selig, wer am Mahle im Reiche Gottes teilnimmt.
DAS macht Sinn.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Buchreligion

Was ist eine Buchreligion?

Eine Buchreligion basiert auf einem Buch, ähnlich unseren weltlichen Gesetzbüchern:
Man setzt sich zusammen und stellt Regeln auf, nach denen das Volk leben soll.


Jesus hat gepredigt und seinen Aposteln den Auftrag gegeben, dies ebenfalls zu tun.
Da entwickelten sich bereits Traditionen etc.

Dann hat man die des Schreibens Kundigen gebeten, das, was die Apostel gelehrt haben, aufzuschreiben. Und man hat die Briefe gesammelt, welche die Apostel an die bereits besuchten Gemeinden geschickt hatten. Diese Schriftstücke wurden dann in einem Buch zusammengefasst.

Da war also zunächst ein Lehrer (Jesus), der seine Lehre seinen Schülern übergab mit dem Auftrag, sie weiter zu verbreiten.
Diese befolgten diesen Auftrag und unternahmen zahllose Reisen in immer neue Gegenden und auch mal wieder dahin, wo sie schon einmal waren. Der Hl. Thomas kam bis nach Indien, wenn ich das recht in Erinnerung habe.
Was wichtig erschien und sich z. T. schon in der Praxis bewährt hatte, wurde dann aufgeschrieben, damit man sich nicht alles merken musste.

Natürlich findet man in der Bibel auch Gesetzestexte, allen voran die 10 Gebote.
Dennoch ist unser Glaube keine Buchreligion.

Wer das besser erklären oder mit Quellen belegen kann, den bitte ich, dies hier zu tun.

Vergelt's Gott!!!

Samstag, 27. Mai 2017

"Ein großes Zeichen erschien am Himmel"

Wer kein englisch kann, - Vergelt's Gott den Schreibern!!!-, der lese das 12. Kapitel der Offenbarung des Johannes (Apokalypse, ganz hinten im Neuen Testament).

Und dann lese er hier weiter:
Vom 20. November 2016 bis 23. September 2017 befindet sich der Jupiter im Sternbild "Jungfrau".
Über ihrem Kopf das Sternbild "Löwe", hinter ihr der Sonnenaufgang, zu ihren Füßen der Mond. Und dies am Tag der "Geburt", des Austritts des Jupiters aus dem Sternbild.

Wer beten kann, der bete!!!

Samstag, 22. April 2017

Angemessene Kleidung für Mann und Frau

Immer wieder kommt die Frage nach der Bekleidung der Frau auf, sei es nun die Frage nach einer Kopfbedeckung oder nach Beinkleidern. Hier meine Gedanken dazu:

Es gab in der Geschichte - auch in der deutschen bzw. europäischen - immer wieder Zeiten, in denen die Männer - wie bei den Schotten heute noch üblich - Röcke und solche, in denen die Frauen Hosen trugen, was für uns heutzutage absolut ungewöhnlich erscheint. Ich denke, dass dies eher eine Frage der Mode ist.

Was jedoch zu allen Zeiten wichtig ist: Kleidung soll den Körper bedecken. Wenn sie so kurz oder so eng ist, dass die Körperformen durch die Kleidung nicht wirklich kaschiert werden, dann ist es (im Rahmen der jeweils aktuellen Gepflogenheiten) egal ob ein Mann oder eine Frau einen Rock oder eine Hose trägt, der Mensch ist nicht wirklich angezogen.

Dazu als Beispiel das Kapitel aus der Regel des Hl. Benedikt, in dem es um die angemessene Kleidung für die Mönche geht (Hervorhebungen von mir):

Fünfundfünfzigstes Kapitel

(7. April, 7, August, 7. Dezember)

Von der Kleiderkammer und Schuhkammer der Brüder

Man gebe den Brüdern Kleider, die der Lage und Witterung des Wohnorts entsprechen; denn in kalten Gegenden bedarf es mehr, in warmen weniger. Es ist Sache des Abtes, darauf Rücksicht zu nehmen.
In einer Gegend mit gemäßigtem Klima genügen nach unserer Ansicht für jeden Mönch Kukulle und Tunika – die Kukulle im Winter dickwollig, im Sommer leicht oder abgetragen – zur Arbeit ein Skapulier* und als Fußbekleidung Sandalen und Schuhe. Über Farbe und Beschaffenheit all dieser Dinge sollen sich die Mönche keine Sorge machen; man nehme, was in den betreffenden Gegenden zu finden oder überhaupt billiger zu beschaffen ist.
Der Abt trage Sorge für das rechte Maß der Kleider; sie seien ihren Trägern nicht zu kurz, sondern passend. Wenn man neue erhält, gebe man jeweils die alten gleich ab, damit sie in der Kleiderkammer für die Armen aufbewahrt werden. Der Mönch darf zwei Kukullen und zwei Tuniken zur Verfügung haben, damit er für die Nacht und zur Wäsche die Kleider wechseln kann. Mehr als das wäre Überfluss und ist verpönt. Auch die Schuhe, überhaupt alles, was alt ist, soll man abgeben, wenn man Neues empfängt.
Wer auf Reisen geschickt wird, erhält aus dem Vestiarium Beinkleider, die er, nach der Rückkehr, gewaschen dort wieder abgibt. Auch die Tuniken und Kukullen, die man für die Reise aus der Kleiderkammer empfängt und daheim wieder erstattet, seien etwas besser, als man sie für gewöhnlich trägt.
(Die Regel des Heiligen Benedikt, Übersetzt und erklärt von Dr. Eugen Pfiffner, Dekan des Klosters Maria Einsiedeln 1947)

Hier ist für den Alltag nicht die Rede von Beinkleidern, die erhält der Mönch nur, wenn er auf Reisen ist. D. h. arme Menschen hatten damals unter ihren Kleidern weiter keinen Stoff. Vielleicht ist auch das der Grund, warum Jesus am Kreuz mit einem Tuch um seine Lenden abgebildet wird, weil er einfach unter seinem Kleid nichts hatte - wie es damals zumindest häufig der Fall war. Als Beispiel diene hier das Evangelium des Freitags in der Osterwoche:

EVANGELIUM
Joh 21, 1-14
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes                                                                 
In jener Zeit
1offenbarte Jesus sich den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise.
2Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.
3Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.
4Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.
5Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.
6Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es.
7Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See.
8Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.
9Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot.
10Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.
11Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht.
12Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.
13Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.
14Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.

Mit dem Obergewand bekleidet konnte diese Arbeit nicht verrichtet werden, also hat man es abgelegt - und das getragen, was darunter war. Offensichtlich hatte auch Petrus keine weitere Bekleidung an sich, so dass er das Obergewand umlegte (nicht anzog, so scheint es) und mit einem Gürtel am Körper hielt. So hinderten ihn die weiten Ärmel nicht am Schwimmen.
Vermutlich war es auch in anderen Berufen aus praktischen Gründen üblich, das Obergewand zum Arbeiten abzulegen, einfach, um überhaupt die nötige Bewegungsfreiheit zu haben und sich bei der Arbeit nicht selbst auf den Saum des Kleides zu treten, und so ein Hinstürzen zu verhindern.

Auch die Frage der Kopfbedeckung ist (grundsätzlich) eine Frage der jeweils üblichen Gepflogenheiten. Schon früher habe ich mich vermutlich zu diesem Thema geäußert und damals nach meinem Wissenstand in diesem Sinne geschrieben. Heute weiß ich, dass eine Mantilla (oder ein Kopftuch) zum Gebrauch während des Gottesdienstes gesegnet wird. Es ist ein Sakramentale, ebenso wie der Rosenkranz in der Hand oder am Finger, ebenso wie das Weihwasser und vieles andere auch. Von daher ist das Tragen einer Mantilla zu empfehlen, auch wenn man ohne einen Rosenkranz in der Hand und ohne eine Mantilla auf dem Kopf beten kann.

* ein Skapulier diente früher dem Schutz der Kleidung, wie eine Schürze.

Freitag, 14. April 2017

Karfreitag

Der Karfreitag ist für die Protestangen der höchste Feiertag.
Feiern sie einen Toten?

Ich feiere lieber Ostern, der Auferstandene hat uns erlöst, wenn er im Grab geblieben wäre, hätte der Teufel gesiegt.

Wenn dies theologisch falsch sein sollte, bitte ich um Korrektur.

Mittwoch, 22. März 2017

Mittwoch in der dritten Fastenwoche

Lesung aus dem Buch Deuteronomium
Mose sprach zum Volk: 
1Israel, höre die Gesetze und Rechtsvorschriften, die ich euch zu halten lehre. Hört, und ihr werdet leben, ihr werdet in das Land, das der Herr, der Gott eurer Väter, euch gibt, hineinziehen und es in Besitz nehmen.
[5Hiermit lehre ich euch, wie es mir der Herr, mein Gott, aufgetragen hat, Gesetze und Rechtsvorschriften. Ihr sollt sie innerhalb des Landes halten, in das ihr hineinzieht, um es in Besitz zu nehmen.
6Ihr sollt auf sie achten und sollt sie halten. Denn darin besteht eure Weisheit und eure Bildung in den Augen der Völker. Wenn sie dieses Gesetzeswerk kennen lernen, müssen sie sagen: In der Tat, diese große Nation ist ein weises und gebildetes Volk.
7Denn] welche große Nation hätte Götter, die ihr so nah sind, wie Jahwe, unser Gott, uns nah ist, wo immer wir ihn anrufen?
8Oder welche große Nation besäße Gesetze und Rechtsvorschriften, die so gerecht sind wie alles in dieser Weisung, die ich euch heute vorlege?
9Jedoch, nimm dich in acht, achte gut auf dich! Vergiss nicht die Ereignisse, die du mit eigenen Augen gesehen, und die Worte, die du gehört hast. Lass sie dein ganzes Leben lang nicht aus dem Sinn! Präge sie deinen Kindern und Kindeskindern ein!


ANTWORTPSALM
Ps 147, 12-13.15-16.19-20 (R: 12a)
          R Jerusalem, preise den Herrn! - R(GL neu 78,1)

V. Ton
12      Jerusalem, preise den Herrn,
          lobsinge, Zion, deinem Gott!
13      Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht,
          die Kinder in deiner Mitte gesegnet. - (R)
15      Er sendet sein Wort zur Erde,
          rasch eilt sein Befehl dahin.
16      Er spendet Schnee wie Wolle,
          streut den Reif aus wie Asche. - (R)
19      Er verkündet Jakob sein Wort,
          Israel seine Gesetze und Rechte.
20      An keinem andern Volk hat er so gehandelt,
          keinem sonst seine Rechte verkündet.
          R Jerusalem, preise den Herrn!


RUF VOR DEM EVANGELIUM
Vers: vgl. Joh 6, 63b.68c
Lob dir, Christus, König und Erlöser! - R
Deine Worte, Herr, sind Geist und Leben.
Du hast Worte des ewigen Lebens.
Lob dir, Christus, König und Erlöser!


ZUM EVANGELIUM Jesus stellt grundsätzlich klar, wie er zum Alten Testament steht. „Das Gesetz (= die fünf Bücher Mose) und die Propheten“ werden als Einheit gefasst und als Äußerung des Willens Gottes verstanden. Jesus will das, was im Alten Testament begonnen, vorbereitet und angedeutet war, „erfüllen“, d. h. verwirklichen und vollenden. Gottes ursprünglicher, unverfälschter Wille soll ganz geschehen. Dabei ist, wie die Fortsetzung der Bergpredigt zeigt, nicht die äußere Tat das Entscheidende, sondern das „Herz“ (vgl. zum Evangelium am 6. Sonntag - Jahr A). - Röm 3,31; 10,4; Lk 16,17; Jak 2,10.


EVANGELIUM
Mt 5, 17-19
Wer die Gebote hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
17Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
18Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
19Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

Erst lässt der Priester die gekürzte Fassung der Lesung verlesen (s. o., diese Möglichkeit ist im Lektionar NICHT vorgesehen!), dann kommt der Psalm und das Evangelium, der sich auf die Gesetze und Rechtsvorschriften bezieht.

Nur gut, dass der Lektor reagiert und die gesamte Lesung vorgetragen hat, denn die Bleistiftstreichungen im Lektionar hat der Priester, der diesen Gottesdienst gehalten hat, sicherlich nicht angeordnet ... Die Lesung besteht aus 9 Versen, an der Länge der Lesung kann die "Streichwut" des Priesters nicht liegen ... NEIN! Die Lesung besteht nur aus 6 Versen, denn die Verse 2 - 4 wurden ja ohnehin schon weggelassen ...

Samstag, 11. März 2017

Alle, die an einen Gott glauben, mögen dies lesen!

Da hat sich Markus Kirchenmaus viel Mühe gemacht, und ich profitiere davon:

Aus der heutigen Laudes, hier das ganze Kapitel, Hervorhobungen (außer Überschriften) von mir.
Ist das nicht wie heute für uns geschrieben? -:

Fortsetzung von hier.

Deuteronomium 32

Das Lied des Moses

Gottes Strafgericht

19 Da sieht es der Herr und wählt schon Verwerfung,
Voll Groll ob solcher Söhne und Töchter ...
20 So ist sein Wort:
Verhüllen will ich Ihnen mein Antlitz
Und sehen, was dann ihr Ende wird:
Sie sind ein Geschlecht, gänzlich verderbt,
Söhne, jeglicher Treue bar.
21 Mit ihren Wahngöttern reitzen sie mich zum Zorn,
Erzürnten mich mit ihren windigen Götzen.
So will auch ich sie reizen mit einem Schand-Volk!
Sie verdrießen mit einem Schmachvolk!
227 Entflammt ist die Glut meines Grimms,
Lodert hinab in die Schlünde der Tiefe,
Verzehrt die Erde samt ihrer Frucht,
Sengt die Grundfesten der Berge,
23 Übel will ich häufen auf sie,
Meine Pfeile auf sie verschießen.
24 Wenn sie dann aufgerieben von Hunger,
Verzehrt von Fieber und grimmer Pest,
Will ich hetzen gen sie der Bestien Zahn
Samt dem Gift staubkriechender Schlangen.
25 Dann mordet draußen das Schwert,
In den Kammern Schrecken
Jungling und Jungfrau zugleich,
Den Säuglich wie den ergrauten Mann.

Gottes Absehen von völliger Vernichtung

26 Ich hätte gesagt:
Zerschlagen will ich sie ganz,
Ihr Gedächtnis tilgen in aller Welt,
278 Müßt ich nicht fürchten der Feinde Spott,
Würden es nicht ihre Dränger verkennen,
Also sprechend:
Obsiegt hat unsere Hand,
Nicht der Herr hat das alles vollbracht!

28 Sie sind ja ein Volk, aller Einsicht bar,
Klugheit sucht man bei ihnen umsonst.
29 Wären sie weise, verstünden sie dies
Und bedächten ihr Ende …

30 Wie könnte denn einer tausend verjagen
Und zwei zehntausend wenden zur Flucht?
Wenn nicht, dieweilen ihr Gott sie verkauft,
Sie preisgegeben der Herr?
31 Denn unserem Gott ist ihr Gott nicht gleich;
Des sind unsere Feinde Bezeuger.
329 Denn ihr Weinstock stammt von Sodoms Weinstock,
Von den Gefilden Gomorrhas.
Ihre Trauben sind Trauben voll Gift,
Ihre Beeren bitter wie Galle,
33 Drachengeifer ihr Wein,
Grausiges Natterngift ...

Das Gericht über die Feinde

3410 Liegt nicht solches bei mir bewahrt,
Versiegelt in meinem Schatzhaus?
35 Mein sind Rache und Ahndung,                  (spricht der Herr, der Gott Israels,)
Zur Zeit, da ihr Fuß ins Wanken gerät:
Denn nah ist der Tag ihres Unheils,
Es eilt, was ihnen verhängt ist.
3611 Dann schafft der Herr seinem Volke Recht,
Und zeigt seinen Knechten Erbarmen.
Denn er sieht, daß hinschwand jeglicher Halt,
Daß Freie und Sklaven dahin sind.
37 Und er fragt: Wo sind ihre Götter nun?
Ihr Fels zu dem sie geflüchtet?
38 Sie, die aßen das Fett ihrer Opfer,
Sie, die tranken ihrer Trankopfer Wein;
Die mögen nun aufstehn!
Die mögen euch helfen!
Die mögen euch werden zu bergendem Schutz!
39 Seht doch, daß ich es bin, und nur ich -
Und kein Gott neben mir mehr!
Ich bin's, der tötet und wieder ins Leben ruft.
Ich bin's, der schlägt und wiederum Heilung wirkt.
Keine Rettung gibt es aus meiner Hand.

Gottes Racheschwur

40 Denn zum Himmel heb ich empor meine Hand
Und schwöre: „So wahr ich lebe in Ewigkeit:
41 Wenn ich geschärft mit blitzendem Schwert,
Meine Hand zum Gericht sich reckt,
Nehme ich Rache an meinen Drängern,
Meinen Hassern vergelte ich dann.
42 Trunken mach ich vom Blut meine Pfeile,
Fleich wird fressen mein Schwert
Von der Toten und der Gefangenen Blut,
Vom Haupt der Führer des Feindes.

Ausklang

43 Hoch preiset, ihr Heiden, sein Volk!
Daß er rächt das Blut seiner Knechte,
Rache an seinen Drängern nimmt,
Sühne wirkt für das Land, sein Volk.“

Schlußmahnung

44 So ging denn Moses hin und trug alle Worte dieses Liedes laut dem Volke vor, er und Josue, Nuns Sohn.
45 Als Moses alle diese Worte ganz Israel vollständig vorgetragen hatte, sagte er zu ihnen:
46 „Beherzigt alle Worte, die ich euch feierlich einschärfe! Befehlt sie euren Kindern an, damit sie alle Gebote dieses Gesetzes genau beobachten!
47 Denn es sind für euch keine bedeutungslosen Worte. Gilt es doch euer Leben! Durch Beobachtung dieser Gebote werdet ihr lange in dem Lande weilen, in das ihr über den Jordan zieht, um es in Besitz zu nehmen.“

Das Lebensende des Moses

Gottes Weisungen zum bevorstehenden Tod

48 Am gleichen Tage sagte der Herr zu Moses:
49 „Steige auf das Abarimgebirge, auf den Berg Nebo, der im Moabiterland liegt, Jericho gegenüber! Betrachte das Land Kanaan, das ich den Israeliten zu eigen geben will.
50 Dann sollst du auf dem Berge, den du bestiegen hast, sterben und zu deinen Volksgenossen versammelt werden, wie dein Bruder Aaron auf dem Berge Hor gestorben ist und zu seinen Volksgenossen versammelt worden ist,
51 weil ihr mitten unter den Israeliten unrecht gegen mich gehandelt habt beim Haderwasser von Kades in der Wüste Sin und weil ihr inmitten der Israeliten mich nicht als heilig offenbaren wolltet.
52 Denn du sollst das Land nur von gegenüber sehen. Doch hineinkommen in das Land, das ich den Israeliten geben will, darfst du nicht.“

1 Gott wird Fels genannt, weil er treu und zuverlässig in seinen Verheißungen ist, so dass man auf ihn bauen kann.
2 Moses spricht zu den zukünftigen Geschlechtern und redet rückschauend von deren Standpunkt aus (vgl. 31, 19 ff.).
3 Gott setzte die Gebiete ganzer Völker, d. h. Der kanaanitischen Stämme, als zukünftige Heimat der Israeliten fest.
4 10 – 12 Gott wachte während der Wüstenwanderung mit liebender Sorgfalt über sein Volk.
5 „Des Landes Höhen“ sind die Berge Palästinas. Auf ihnen wachsen die Bäume, aus deren Früchten man künstlichen Honig gewann, vor allem der Ölbaum, der sein Öl gleichsam aus dem harten Felsen saugt.
6 Jeschurun, ein Ehrenname Israels, bedeutet „gerade, gerecht“.
7 Der göttliche Zorn wird mit einem gewaltigen Feuer verglichen, das die Erde bis in ihre Grundtiefen heimsucht.
8 Die Rücksicht auf seine Ehre hält Gott davon ab, Israel der völligen Vernichtung zu überliefern. Denn die Feinde würden in ihrer Torheit (V. 28 f.) darin nicht Gottes Werk erkennen, sondern nur sich selber rühmen.
9 Gott hat die Feinde nur als seine Werkzeuge gegen Israel gebraucht (30 – 31). Da sie selbst verderbt sind (32 – 33), wird auch über sie das Strafgericht kommen (34 – 42).
10 Das Ende, d. i. das Schicksal der Feinde (V. 29), ist in Gottes „Schatzhaus versiegelt“, d. h. längst bestimmt.

11 Wenn sich das Volk in tiefster Erniedrigung befindet, wird Gott Rettung bringen.



Hier steht es geschrieben:

35 Mein sind Rache und Ahndung,                  (spricht der Herr, der Gott Israels,)

Der Mensch hat nicht das Recht, Untaten oder den Unglauben der Menschen eigenmächtig zu rächen!

Hierzu paßt auch diese Lesung. Vergelt's Gott für's Einstellen!
Denn wer den Schuldigen umbringt, nimmt ihm die Chance, doch noch umzukehren.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Hl. Polycarp

Lesung aus der Offenbarung des Johannes, Kapitel 2, Verse 8 - 11

Dem Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe:
So spricht er Erste und der Letzte, der tot war und wieder lebendig wurde: Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut; doch du bist reich.Und ich weiß, daß du geschmäht wirst von denen, die sich Juden nenne, ohne es zu sein, die vielmehr eine Satansgemeinde sind. Fürchte dich nicht vor den Leiden, die dir noch bevorstehen. Siehe, der Teufel wird einigen von euch ins Gefängnis bringen, damit ihr geprüft werdet. Ihr werdet eine Trübsal von zehn Tagen zu bestehen haben. Sei getreu bis in den Tod, und ich will dir die Krone des Lebens geben.
Wer Ohren hat, höre, was der Geist zu den Gemeinden spricht: Der Sieger wird vom zweiten Tode kein Leid erfahren.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes, Kapitel 15, Verse 18 - 21

Wenn die Welt euch haßt, so wisset: mich hat sie vor euch gehaßt. Wäret ihr von der Welt, so würde die Welt das Ihrige lieben. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch von der Welt auserwählt habe, deshalb haßt euch die Welt. Gedenket des Wortes, das ich zu euch gesprochen habe: Der Knecht ist nicht mehr als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen. Haben sie mein Wort gehalten, so werden sie auch das eurige halten.Aber all das werden sie euch antun um meines Namens willen,weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat.

Dienstag, 21. Februar 2017

Petrus Damiani, Bischof, Kirchenlehrer

2. Timotheusbrief, Kapitel 4, Verse 1 - 5
Ich beschwöre dich vor Gott und Christus Jesus, der die Lebendigen und die Toten richten wird, bei seiner Wiederkunft und bei seinem Reiche: Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen, überzeuge, weise zurecht und ermahne mit aller Geduld und allem Geschick. Denn es kommt eine Zeit, da man die heilsame Lehre unerträglich findet un aus Begierde nach Ohrenkitzel sich nach eigenem Sinn immer neue Lehrer sucht.
Von der Wahrheit wird man das Ohr abwenden und sich den Fabeln zuwenden. Du aber sei besonnen in allem, trage deine Bürde, erfülle deinen Beruf als Verkünder des Evangeliums und verwalte gut dein Amt. (Henne/Rösch)