Mittwoch, 29. Februar 2012

Mittwoch der ersten Fastenwoche

7. Judas kommt, um Jesum zu fangen
Sobald Judas aus dem Saale gegangen war, lief er eiligst in das Haus des Kaiphas und sagte dem Hohenpriester, wie jetzt die beste Zeit wäre, Christum zu fangen. Kaiphas schichte sogleich nach den vornehmsten Herren, und zeigte ihnen die Absicht Judas an. Die Herren aber sagten: Es dünkt uns nicht rätlich zu sein, dies an dem Osterfeste zu tun; denn man würde dadurch nicht allein das hohe Fest entheiligen, sondern auch großen Aufruhr unter dem Volke erregen. Da sprach Judas: Ihr saget wohl recht; allein ihr müsst wissen, dass man nicht allezeit seiner habhaft werden kann. Wenn ihr ihn nicht diese Nacht fangen wollet, so kann ich ihn euch nicht mit Gewissheit überliefern. Denn schon wage ich nicht mehr, in seine Gesellschaft zu gehen, weil er diesen Abend bereits so Vieles von mir gesagt hat, dass ich mich alle Augenblicke fürchtete, die Jünger möchten mich erkennen und mir den Tod antun.
Als die Priester dies vernahmen, gaben sie sich zufrieden, dass man Christum gefangen nähme; jedoch sollte nach Möglichkeit aller Tumult vermieden werden.
Sie schickten alsbald zu den Priestern, Pharisäern, Schriftgelehrten und Ältesten, und ließen ihnen befehlen, sie sollten sogleich ihre Diener und Knechte bewaffnet senden, die aber keine Waffen hätten, sollten sich mit Prügeln versehen; denn es sei jetzt die beste Gelegenheit, den Galiläer zu fangen. So kamen in kurzer Zeit etliche hundert Mann zusammen, und alle Menschen wunderten sich, was doch dieses zu bedeuten habe, dass man an dem Hl. Osterabende, wo alle Menschen in größter Andacht und Freude das Osterlamm aßen, so über die Straße laufe. Als Alle beisammen waren, sagte Judas, sie sollten etliche Stricke mitnehmen, ihn zu binden. Auch wollte er, dass sie Alle wohl gerüstet seien, wenn etwas das Volk den Herrn befreien wollte, und dass man viele Fackeln und Laternen mitnehme, um ihn in der Nacht suchen zu können. Ehe sie fortgingen, befahl Kaiphas den Dienern und Soldaten, dass sie dem Judas Gehorsam leisten und Alles tun sollten, was er ihnen befehlen würde.
Als nun die Mitternacht nahe war, und man vermutete, dass alle Leute schlafen würden, machte sich die unselige Rotte auf den Weg, den ewigen Gott gefangen zu nehmen; Judas ging voran, neben ihm gingen etliche Obersten der Priester und Tempelvorsteher, dann folgte die ganze Schar.
So führte er sie zur Pforte hinaus nach dem Ölberge, und unterwegs sprach er zu ihnen. Den ich küssen werde, der ist’s, den ergreifet und führet ihn behutsam, damit er euch nicht entgehe, denn ihr wisset gar wohl, wie oft er euren Händen entkam. Die Juden sprachen: Wenn wir ihn nur erst haben, wollen wir ihn gewiß fest genug binden, dass er uns nicht entgehen soll, er müsste denn mit Zaubergewalt unsern Händen entrinnen. Solche Reden führten sie unterwegs, und die Teufel, welche in ihren Herzen saßen, setzten sie in solche Wut, dass sie eher wilden Tieren, als vernünftigen Menschen glichen.
O wie muß dem lieben Jesus zu Mute gewesen sein, als er diese grimmige Rotte kommen sah! Er war schon von Herzen bereit, den Tod zu leiden; gleichwohl aber war er ein Mensch, wie wir, und so ging es ihm, wie uns in ähnlichem Falle. Als er daher das viele Volk von der Stadt herauskommen sah, überlief ihn kalter Schauer, seine Haare sträubten sich, und das Herz schlug mächtig vor Angst, zumal er sah, dass sie nicht allein, sondern von den Teufeln begleitet seien; denn Jeder von ihnen hatte einen Teufel im Herzen, der ihn zum giftigsten Hasse antrieb.
Demnach als die gottlose Rotte näher kam, weckte er seine schlafenden Jünger, indem er sprach: „Stehet auf und lasset uns gehen; siehe, der mich verraten hat, nahet sich,“ und ging mit ihnen 215 Schritte weit von der Stelle, wo er vorher gebetet hatte, ihr entgegen, wie der Hl. Johannes schreibt: „Jesus, der alles wusste, was über ihn kommen sollte, trat hervor.“ O unaussprechliche Liebe! Wie hast du meinen Geliebten so ganz eingenommen, dass er mit mehr Freude zum Leiden geht, als ich zum eitlen Wohlleben! O mein hartes Herz! Warum liebst du doch nicht deinen Jesus, der dich so herzlich liebt, da du doch gegen Andere, welche dich lieben, so leicht zur Gegenliebe hingezogen wirst?
Als die Rotte vor ihm stand, sprach Jesus, wie Johannes weiter berichtet: „Wen suchet ihr?“ Sie antworteten ihm: „Jesum von Nazareth.“ Jesus sprach zu ihnen: „Ich bin es.“ Es stand aber auch Judas, der ihn verreit, bei ihnen. Als er nun zu ihnen sprach: ich bin es; da wichen sie zurück und fielen zu Boden. Da sagte er wiederum: „Wen suchet ihr?“ Sie aber sprachen: „Jesum von Nazareth.“ Jesus antwortete: „Ich habe es euch gesagt, dass ich es bin; wenn ihr also mich suchet, so lasset diese gehen", damit das Wort erfüllt würde, was er gesprochen hatte: Die du mir gegeben hast, keinen von ihnen habe ich verloren. Da trat Judas, wie die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas weiter erzählen, rasch heran und sprach: „Sei gegrüßt, Meister!“ Und er küsste ihn. Jesus aber sprach zu ihm. „Freund, wozu bist du gekommen? Judas, mit einem Kuss verrätst du den Menschensohn?“ Als aber die, welche um ihn waren, sahen, was geschehen sollte, sprachen sie zu ihm: „Herr! Sollen wir mit dem Schwerte drein schlagen?“ Simon Petrus aber zog das Schwert, das er hatte, schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Der Name des Knechtes war Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: „Stecke dein Schwert in die Scheide, denn Alle, die das Schwert ergreifen, werden durch’s Schwert umkommen. Soll ich den Kelch, den der Vater mir gegeben, nicht trinken? Oder meinst du, dass ich meinen Vater nicht bitten könnte? Er würde mir jetzt mehr als zwölf Legionen Engel zuschicken. Wie würde dann aber die Schrift erfüllt werden, dass es so geschehen müsse.“ Zu den übrigen sprach er: „Lasset ab, nicht weiter!“ Und er rührte das Ohr des Malchus an und heilte ihn. Zu denen aber, die zu ihm gekommen waren, zu den Hohenpriestern, zu den Tempel-Hauptleuten und Ältesten sprach Jesus: „Wie zu einem Mörder seid ihr ausgezogen, mit Schwertern und Prügeln. Täglich war ich bei euch im Tempel, und ihr habt die Hände gegen mich nicht ausgestreckt: aber das ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.“ Da verließen ihn alle Jünger und flohen.
Hier, o christliche Seele, verwundere dich über die unaussprechliche Liebe und Freundlichkeit Jesu selbst gegen seinen ärgsten Feind, den schändlichen Verräter Judas, von dem er sich nicht allein führen ließ, sondern den er selbst, wie die Offenbarung der heiligen Brigitta sagt, freundlich sich neigend wieder küsste, und sprich folgendes

Gebet zu Ehren der Liebe, womit Jesus selbst seinen Verräter so freundlich anredete und wieder küsste
O allerfreundlichster Herr Jesu Christe! Ich erinnere dich am jene große Liebe und Freundlichkeit, die du gegen deinen Verräter bewiesen hast. Du ließest dich nicht allein von ihm küssen, sondern küsstest ihn herzlich wieder. O wohl eine wunderbare Gnade und unaussprechliche Liebe! Was könnte wohl eine andächtige Seele Höheres wünschen, als einen Kuß von den liebevollen Lippen Jesu Christi! O wie viele fromme und heilige Seelen hätten nach dieser Huld verlangt, und du hast ihnen dieselbe nicht gewährt, deinem Feinde aber, dem falschen, treulosen Judas, hast du denselben gegeben! Gewiß ein unverkennbares Zeichen, wie groß deine Begierde war, diesen Sünder dem Satan zu entreißen und seine Seele wieder zu Gnaden zu bringen. O Gott! Wenn ich mich mit Judas vergleiche, entsetzt sich mein Gemüt und erschreckt mein hartes Herz. Wie lange hast du auch mit mir Geduld gehabt, wie oft hast du mich zu bekehren gesucht und auch mich gefragt: „Freund, wozu bist du gekommen?“ Gleichwohl habe ich dies alles nicht geachtet und habe fortgesündigt! Sollte mir mein Herz nicht brechen, wenn ich gedenke, wie oft ich dir einen falschen Kuß gab, als ich mit Wissen und Willen unwürdig zur Hl. Kommunion ging? Sollte sich meine Seele nicht entsetzen, wenn ich gedenke, wie ich dich in das Herz aufnahm, in welchem der böse Feind durch die Sünde wohnte? O Schmach und Schande, welche ein Mensch einem Gott antut! Wie ist es möglich gewesen, dass du dies hast dulden können? Durch diese deine große Geduld bitte ich dich, bekehre doch endlich einmal mein Herz zu dir und errette mich von Satan, der mich bisher in seiner Gewalt hatte. Hast du dem Verräter deinen Kuss nicht verweigert, o so versage ihm auch dem nicht, der mit Bußfertigkeit zu dir zurückkehrt und um deiner unendlichen Güte willen Gnade zu erlangen hofft. Amen.

Dienstag, 28. Februar 2012

Dienstag der ersten Fastenwoche

6. Wie Christus Blut schwitzte
Andächtige Seele! Wir kommen jetzt zu einem Geheimnisse, vor dessen Anhörung man erschrecken muss. Blut schwitzen ist etwas so Entsetzliches, dass man bis auf Christus nichts davon wusste. Wenn wir von dem ganzen Leiden Christi nicht mehr wüssten, als nur allein dieses, so könnten wir schon die Bitterkeit desselben bemessen, weil der Heiland schon in Erinnerung dessen was er erdulden sollte, blutigen Schweiß vergoss. Wir mag doch der Heiland hierzu gekommen sein? Höre auf und erschrecke!
In den drei Stunden, da Christus am Ölberge betete, hatten immer die Liebe zu dem menschlichen Heil und die Furcht vor den bevorstehenden Martern miteinander gekämpft, und keines wollte dem andern weichen. Die Liebe wollte den Tod annehmen, die Furcht aber sträubte sich dagegen. Dieser Streit hatte nun drei volle Stunden gewährt und wurde immer heftiger. Als endlich die Zeit abgelaufen war, und der Vater nun wollte, Christus sollte endlich einmal den Tod oder das Leben erwählen, da wendeten beide Teile ihr Äußerstes an, den Sieg zu erringen. Die Furcht und Empfindlichkeit in Christus stellten ihm vor, es wäre tausendmal besser, dass alle Menschen zu Grunde gingen, als dass er stürbe, weil nämlich sein Leben unendlich mehr wert sei, als das Leben aller Geschöpfe. Sie stellten ihm auch vor, wie es unmöglich sei, das er einen so bittern und schmachvollen Tod und so unaussprechliche Qualen ertragen könne. Obschon er dieses Alles leiden würde, so würde er gleichwohl nur geringen Dank davon haben; ja viele Menschen würden sein bitteres Leiden sogar verwünschen, und sich dadurch nur um so tiefer in die Verdammnis stürzen. Diese und noch viel stärkere Ursachen stellte ihm die Sinnlichkeit vor Augen, um ihn zu bewegen, den Tod nicht anzunehmen.
Hingegen bewies ihm die Vernunft, wie nützlich es sei, wenn er sich dem Tode unterziehen und für das menschliche Geschlecht leiden werde; wie nämlich so viele tausend Seelen dadurch erlöst und alle Menschen ihm dafür danken würden; wie viele Ehre er erlangen, wie viele Freude er den Altvätern verursachen und welch glorreiche Auferstehung ihm der Vater verleihen werde. Durch solche Gründe suchte die Vernunft Christum zu bewegen, dass er den Tod annehme. Daher entstand ein unaussprechlicher Streit zwischen der Liebe und Furcht, und in diesem heftigen Kampfe wurde sein armes Herz so geängstigt, dass es erbebte und alles Blut aus den Adern zum Herzen sich zurückdrängte; weshalb er am ganzen Leibe erblasste und an allen Gliedern zitterte.
Endlich nach langem und schwerem Kampfe siegte die Liebe, und Christus tat seiner Empfindlichkeit solche Gewalt an, dass es nicht zu beschreiben ist. Die Liebe vertrieb die Furcht von dem Herzen Christi mit solcher Gewalt, als wenn sie mit einem Hammer auf das Herz schlüge, und es in zwei Teile zerspaltete. Dadurch geschah es, dass alles Blut, das sich im Herzen gesammelt hatte, mit solcher Gewalt in die äußeren Glieder zurückgetrieben wurde, dass es zu allen Schweißlöchern reichlich herausdrang und über das Angesicht und den Leib so häufig herausrann, dass die Erde davon benässt und gerötet wurde; wie denn auch der Hl. Lukas sagt: „Als ihn Todesangst befiel, betet er länger und sein Schweiß war wie Tropfen Blutes, das auf die Erde herabrann.“
O schrecklicher Streit! O unaussprechliche Angst! Welch eine bittere Not muss es doch gewesen sein, dass der Heiland nicht allein Blut schwitzte, sondern in solcher Menge, dass die Erde davon gefärbt wurde! Wenn er auch nur einen einzigen Tropfen vergossen hätte, wäre es gewiss ein Zeichen großer Angst gewesen; wie man auch von einigen liest, dass sie in unmittelbarer Nähe des Todes ein paar Blutstropfen geschwitzt haben. Wenn es nun so ist, o Gott, welch eine erschreckliche Angst wird nicht unser Erlöser an Leib und Seele ausgestanden haben, da er so viele blutige Schweißtropfen vergoss! O unbegreifliches Wunder, unaussprechliches Elend! Es ist auch zu glauben, dass Christus nicht allein Blut geschwitzt, sondern auch Blut geweint habe; wie wir von der Hl. Margaretha von Cortona und andern Heiligen in ihren Legenden lesen, dass sie in Beherzigung des Leidens Christi blutige Zähren geweint haben, zumal es leicht anzunehmen ist, dass, wenn das Blut durch die Poren ausdrang, es auch aus den Augen geflossen und mit den Tränen sich vermischt haben werde.

Gebet
O Jesu Christe, wie konnte es doch möglich sein, dass du so vielen blutigen Schweiß aus lauter Angst vergossest? Ist es doch schon ein Zeichen des heftigen Todeskampfes, wenn dem Sterbenden der kalte Schweiß ausbricht. Wenn du nur etliche Blutstropfen geschwitzt hättest und nur dein Angesicht davon gerötet worden wäre, so hätten alle Menschen dies schon als eine Sache gehalten, welche die Kräfte der Natur übersteigt. Nun hast du aber nicht bloß einige Blutstropfen und zwar im Angesichte vergossen, sondern dein ganzer Leib wurde mit Blut überronnen und bedeckt, so dass deine wollenen Kleider dasselbe nicht in sich fassen konnten, und das Blut zur Erde niederfloss und den Boden benässte. O Gott im Himmel, welche Angst musstest du doch ausgestanden und welche Qualen an Leib und Seele erduldet haben? Ihr Engel, entsetzet euch hierüber! Ihr Menschenkinder, erstarret an Leib und Seele! Sollen wir nicht blutige Tränen über unsre Sünden weinen, welche dem edelsten Sohne Gottes solchen blutigen Angstschweiß ausgetrieben haben?

O verstockter Sünder! Könntest du deine Sünden erkennen, wie Jesus sie erkannte, du würdest nicht allein blutige Zähren weinen, sondern vor Leid krank werden. Sagen doch die Gottesgelehrten, wenn ein Mensch die Schwere und Wichtigkeit der geringsten Todsünde vollkommen erkennen und begreifen könnte, wie höchlich die göttliche Majestät dadurch beleidigt würde, so würde keine Ader am Leibe sein, welche nicht zerspränge, ja der Mensch müsste am ganzen Leibe schwitzen und vor übergroßer Reue und Betrübnis plötzlich sterben. O welch eine entsetzliche Sache, welch unaussprechliche Bosheit ist die Sünde! O Sünder, wer sollte dich nicht hassen, und als das schrecklichste Übel nicht fliehen!

Montag, 27. Februar 2012

Montag der ersten Fastenwoche

5. Wie Christus am Ölberge trauert
Der Ort, wo Christus betete, ist eine tiefe Höhle am Fuße des Ölberges in einem Felsen, achtunddreißig Spannen lang und achtundzwanzig breit, zu welcher man durch eine enge und niedrige Tür drei Stufen hinunter geht. Diese Höhle hat kein anderes Licht, als durch eine Öffnung. In dem Eingange zur linken Seite, wo Christus Blut schwitzte, ist ein Altar aufgerichtet, vor welchem im Boden zwei Vertiefungen sind, welche Christus mit seinen Knien in den harten Felsen eindrückte. So gehe denn hin, o mitleidige Seele, mit deinem Erlöser in diese Hl. Höhle, und sieh Wunder, wie demütig, andächtig und zum Erbarmen er seinem Vater seine Not klagt.
Als Christus eine gute Weile in höchster Traurigkeit bei seinen drei Jüngern gestanden hatte, sprach er endlich zu ihnen: Setzt euch hier nieder und wachet, während ich dorthin gehe und bete. Und er ging hin, etwa vierundzwanzig Schritte gegen den Ölberg hinauf, in die Höhle hinein. Der Hl. Matthäus schreibt hievon: „Er ging ein wenig vorwärts, fiel auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater! Wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst.“ O frommer Christ! Hast du in deinem Leben ein demütigeres Gebet gehört? Siehe, der Sohn Gottes, welcher dem Vater gleich ist, verdemütigt sich vor ihm so sehr, dass er nicht allein auf seine Knie fällt, sondern sich auch sogar mit dem Angesichte und dem ganzen Hl. Leibe zur Erde niederwirft, als wollte er sich vor seinem Vater bis in den Abgrund erniedrigen. Diese äußerliche Demütigung des Leibes war mit der tiefsten Erniedrigung der Seele also vereint, dass Christus sich vor dem Vater so sehr verdemütigte, als wenn er das geringste Geschöpf der Welt wäre. Ja er versenkte sich in den Abgrund seiner Nichtigkeit und so betete er den Vater an.
Nach dieser tiefen Demut, Ehrfurcht und Anbetung begann er vertrauensvoll seine Bitte vorzutragen, indem er sprach: Mein Vater (Abba)! Es gibt keine vetraulicheres Wort auf Erden, als wenn man sagt: Mein Vater! Denn die Natur des Vaters gegen sein Kind ist von der Art, dass, wenn das Kind seinen Vater in der Not anruft, es unmöglich ist, dass das väterliche Herz nicht bewegt werde. Darum sprach das geliebte Kind des liebreichsten Vaters, auf seinem Angesichte liegend, in höchster Angst der Seele unzählige Male: „Abba! Mein Vater! Mein liebster Vater! Ach sieh doch an dein armes Kind in dieser seiner äußersten Not, erzeige mir, deinem Einzigen Sohne, deine väterliche Liebe, und lass dein Herz durch mein großes Elend erweichen! Abba! Mein Vater! Alle Dinge sind dir ja möglich; daher kannst du auch diesen Leidenskelch von mir nehmen!“
O getreue Eltern! Wenn ihr ein so liebend Kind hättet, das unversehens in einen Brunnen gefallen wäre, und am Rande des Wassers sich haltend, in seiner äußersten Todesgefahr euch mit obigen Worten anriefe, solltet ihr es wohl über das Herz bringen können, ihm nicht zu Hilfe zu kommen? Ich glaube, ihr ließet lieber euer Haus, wenn es in Flammen stünde, zurück, ehe ihr euer Kind versäumtet. Wie kommt es also, o mildester Vater, dass du deinem Sohne in einem so großen Leiden nicht zu Hilfe kommst? Ist doch dein väterliches Herz unendlich mehr deinem Kinde zugetan als alle Herzen der Eltern, und dennoch überlässest du deinem eingebornen Sohn seinem Elende, und gibst ihm nicht einmal eine Antwort.
Hier stelle dir vor, als ob Gott der Vater also zu dir spricht: O liebe Seele! meinst du denn, der Jammer meines Kindes sollte mich nicht erweichen? Glaube mir, als ich meinen Sohn in solcher Demut vor mir liegen sah, und so erbärmlich zu mir reden hörte, wurde mein väterliches Herz zum höchsten Mitleiden erweicht. Willst du aber wissen, warum ich ihn nicht erhört habe? Ich antworte dir, dass es um deiner selbst willen geschah, damit du vom ewigen Tode erlöst würdest, was außerdem nicht der Fall gewesen wäre, wenn ich der Stimme des Mitleids Gehör gegeben hätte. Daraus erkenne, wie sehr ich dich geliebt habe; ja ich liebe dich so sehr, dass, wenn es notwendig wäre, ich meinen Sohn noch einmal für dich hingeben würde. Also liebe ich dich; allein – wie liebst du mich? Was gibst du für mich?

Gebet
O barmherziger, himmlischer Vater! Wer kann sich über deine Liebe genug wundern? Solche Liebe ist von Ewigkeit nicht erhört worden und wird nimmermehr erhört werden. Liebst du denn mich geringes, armseliges Geschöpf mehr, als deinen eigenen Sohn, und willst lieber ihn eines so bittern Todes sterben sehen, als mich ewig verderben? O unbegreifliche Liebe, was habe ich dir zu Liebe getan, oder was kannst du von mir hoffen, dass du mich also liebst? Ich habe dir nur Böses getan; und dennoch liebest du mich, als ob ich dein bester Freund wäre. O Vater! Ich kann dir diese Liebe nicht besser vergelten, als eben dadurch, dass ich mich dir hingebe, wie du deinen Sohn hingegeben hast. Sieh, o Vater, ich opfere mich dir mit Leib und Seele, mache mit mir, was dir beliebt in Zeit und Ewigkeit. Amen.

Sonntag, 26. Februar 2012

Warum schweigt Gott zu unseren Gebeten?

Hier eine mögliche Antwort.

DANKE an den Annuntiator!

Veritas

Bein Lesen der Messtexte für den heutigen Sonntag Invocabit (Usus antiquor) lese ich das Wort "veritas".

Zwar habe ich kein Latein gelernt, doch soviel weiß ich: Das heißt Wahrheit.

Übersetzt ist es aber - im Zusammenhang korrekt - mit Treue.

Wahrheit und Treue das selbe Wort im Lateinischen.
Ja, doch, auch im Leben: Wer treu ist, kann nicht anders als gleichzeitig wahrhaftig sein.

Die katholische Kirche ist

unzerstörbar. Jawoll.

Samstag, 25. Februar 2012

Samstag nach Aschermittwoch

4. Über die dritte Ursache der Traurigkeit Jesu
Die dritte Ursache war die Undankbarkeit der Menschen, welche sie ihm für seine Leiden erweisen würden. Man weiß, wie schmerzlich es fällt, wenn man Jemandem alles Gute erwiesen und um seinetwillen Vieles gelitten hat, und statt des Dankes nur Undank und Hohn empfängt. Nun bedenke, wie deinem Erlöser am Ölberge ums Herz gewesen sei. Er trug solche Liebe zu allen Menschen, dass er bereit war, für alle zu sterben. Er litt auch seine Leiden auf solche Weise, als wenn er für jeden Einzelnen besonders leiden müsste. Denn gleich wie er auch jetzt zugleich für die ganze Welt und für jeden Menschen, als ob dieser allein in der Welt wäre, Sorge trägt, so litt er auch damals für Alle mit einander und für jeden Einzelnen insbesondere. Darum wünschte er nichts sehnlicher, als dass alle Menschen seines Leidens teilhaftig würden. Da er aber durch seine Gottheit vorher sah, wie so viele tausend und tausend Menschen eben so sehr, als ob er gar nicht gelitten hätte, würden verdammt werden und an seinem Leiden keinen Teil haben; deshalb betrübte er sich so heftig, dass er vor Mitleiden über die Unglücklichen beinahe gestorben wäre. So viele Seelen er verdammt werden sah, eben so viele Wunden empfing sein liebevolles Herz. Er musste vorhersehen, das so viele hunderttausend kostbare Seelen, deren jede teurer erkauft und mehr wert war, als Himmel und Erde, ewig verloren gehen würden. Wenn uns nun der Verlust einer kostbaren Sache so sehr betrübt, wie unendlich muss sich somit Christus über den Verlust so vieler unschätzbarer Seelen betrübt haben?
Als der Heiland ferner sah, wie wenige Menschen sich sein bitteres Leiden zu Herzen nehmen und mit ihm wahres Mitleid tragen, ja dass Manche sogar darüber spotten würden, wie meinst du wohl, dass ihn dies geschmerzt habe? Als er endlich sah, wie unzählige Todsünden würden begangen werden, durch welche er wieder aufs Neue gekreuzigt werden, und die Seelen, die er mit seinem Blute abgewaschen, wieder aufs Neue verunreinigt werden würden, da empfand er so unendlichen Schmerz, dass, wenn er tausend Herzen gehabt hätte, alle hätten zerspringen müssen. Denn so viele Todsünden geschahen, so viele Schlangen nagten an seinem Herzen und vergifteten ihm dasselbe. Lieber wäre es ihm gewesen, wenn alle Sünder zu ihm gekommen wären, und ihm sein Herz durchbohrt hätten, wenn er nur dadurch hätte ihre Sünden verhindern können. Diese Gedanken machten ihn so schwach, dass er beinahe in Ohnmacht sank. Stelle dir vor, es spräche dein Heiland in diesem Augenblicke zu dir:
O Sünder! Beherzige, was ich leide, und sieh, ob es einen Schmerz gibt, wie mein Schmerz ist. Beherzige, welche Leiden du mir verursachest; sieh, wie du mich bis zum Tode peinigest! Habe ich das um dich verdient? Wie kannst du also noch ferner eine Sünde begehen, da du weißt, wie bitter und schmerzlich sie mir ist? O so lass ab mein Herz zu verwunden!
Diese Klage des leidenden Heilandes soll jeder Sünder hören, wofern er will, dass auch Gott einst sein Gebet erhöre; darum erwecke aus allen Kräften eine

Herzliche Reue über die begangenen Sünden
O allerbarmherzigster, gütigster Jesus! Vor dem Angesichte deiner göttlichen Majestät falle ich auf meine Knie, und mit reumütigem Herzen bekenne ich, dass ich dich schwerer beleidigt habe, als ich mit Worten auszusprechen oder in Gedanken zu fassen vermag. Denn ich weiß und glaube, dass ich durch meine Sünden dir eine unendliche Schmach zugefügt und dich aufs Höchste verunehrt und beleidigt habe. Ich bin überzeugt, dass dir am Ölberge meine Sünden bitterer vorgekommen sind, als der Tod selbst, und dass du lieber eben so oft gestorben wärest, als ich gesündigt habe. O mein Herr und Gott! Was habe ich getan, wie habe ich dich beleidigt! O was gäbe ich jetzt darum, wenn es nicht geschehen wäre, und wie ist es mir so leid, dass ich dein Herz so verwundet habe! Könne ich doch jene Reue haben, die du am Ölberge in deinem Herzen fühltest! Weil aber dies unmöglich ist, opfere ich dir dieselbe statt meiner Reue auf, und bitte dich, du wollest dich mit derselben begnügen und meinen guten Willen für das Werk annehmen. Amen.

Freitag, 24. Februar 2012

"Funkstille"

... bei Johannes von Mater amata
... und Dorothea von Non draco sit mihi dux.

Vergessen wir sie und die kleine Viktoria im Gebet nicht. Sie hat kein leichtes Leben vor sich incl. noch etlicher Operationen - gerade frisch der Mutter "entschlüpft" ...

Freitag nach Aschermittwoch

3. Die zweite Ursache der Traurigkeit Jesu
Die zweite Ursache der Traurigkeit Jesu waren die vielfältigen schweren Sünden, welche vom Anfange der Welt begangen worden sind und noch bis zum Ende derselben begangen werden. Alle diese Sünden stellten sich Christo zugleich vor Augen! Und er erkannte sie viel besser, als je ein Mensch dieselben erkannt hat. Wie abscheulich meinst du aber, dass eine Sünde sei? Die Hl. Katharina von Genua pflegte zu sagen, dass, wenn es möglich wäre, einen Menschen zu sehen, welcher von Gott verlassen und seiner Gnade beraubt ist, man von diesem Anblicke zuverlässig sterben müsste. Ja nicht bloß der Anblick würde dieses bewirken, sondern schon die Nachricht, dass ein solcher Mensch kommen werde, würde tödlich sein. Es gibt kein so giftiges Tier, keinen so übelriechenden Pfuhl, keine so abscheuliche Sache, als die kleinste, wenig geachtete Todsünde; ja, wenn Alles, was dem Menschen Ekel und Abscheu einflößt, in einer einzigen Kröte oder Schlange vereinigt wäre, so würde ein solches Ungetüm dennoch eine Schönheit im Vergleich mit einer Todsünde sein. Wenn nun schon eine einzige Todsünde so abscheulich ist, wie muss demnach dem lieben Heilande zu Mute gewesen sein, als er die Abscheulichkeit aller Todsünden und jeder einzelnen, welche schon geschehen waren und noch jemals geschehen würden, mit einem Male vor Augen sah?

Ja, Christus sah diese hässlichen Sünden nicht bloß vor sich stehen, sonder er musste sie sogar auf sich nehmen; darum kam es ihm nicht anders vor, als ob er sich in den unreinsten Ort der Welt begeben, oder das unreinste Kleid anziehen müsste. Weil er nun die Reinigkeit allezeit so sehr geliebt hatte, war es ihm bitterer, als der Tod, sich so zu besudeln. Dieser Abscheu der Seele Christi war so groß, dass es unmöglich ist, den kleinsten Teil davon zu beschreiben.
Nebst dem sah Christus nicht allein die Abscheulichkeit der Sünden, sondern auch die unendliche Schmach, welche seinem himmlischen Vater dadurch zugefügt wurde. War schon der Gräuel der Sünden an und für sich groß, so war das Entsetzen Christi wegen dieser unendlichen Schmach noch viel größer. Die Theologen sagen, dass, wenn ein Mensch die Schwere der geringsten Todsünde vollkommen erkennen würde und begriffe, wie sehr durch dieselbe die göttliche Majestät beleidigt wird, so müsste er sich am ganzen Leibe so darüber entsetzen, dass er des bittersten Todes sterben müsste. Wenn nun schon einem Menschen solches widerführe, der nur die Schwere und Schmach einer einzigen Todsünde erkennte, was muss erst Christus geschehen sein, welcher alle Schmach und Unbilden, die seinem himmlischen Vater durch alle Sünden zugefügt worden sind, auf einmal sah, und zwar auf unendlich klarere Weise, als je ein Mensch es vermag! Hierzu kommt noch die unendliche Liebe, welche der Sohn Gottes zu seinem Vater trug, und der höchste Eifer, der ihn beseelte, die Ehre Gottes zu beschützen. Je mehr wir Jemanden lieben, desto mehr schmerzt es uns, wenn ihm etwas Übles widerfährt. Weil nun Christus seinen Vater mit unendlicher Liebe liebte, darum betrübten ihn auch die Sünden der Welt bis zum Tode. Deshalb stelle dir vor, als ob dich Christus selbst anredete und zu dir spräche:
O verstockter Sünder! Bedenke, welch ein großes Übel die Sünde sei, da auch die bloße Vorstellung einer einzigen Todsünde mich tausendmal getötet haben würde, wenn nicht die Gottheit mein Herz durch ein Wunder erhalten hätte. Was ich dadurch erlitten habe, das lässt sich nicht mit Worten aussprechen, und so groß die Pein meiner Kreuzigung war, so war doch der Abscheu, den ich vor den Sünden hatte, noch viel heftiger, und nur die Gottheit erhielt mein Herz, dass es nicht diesem Schmerze unterlag. Und du, o Sünder, fühlst keine Reue über deine Sünden, und gehst so gleichgültig zur Beichte?

Gebet
O Jesu Christ! Ist es möglich, das die Todsünde so verderblich ist, dass schon ihre Vorstellung allein den Menschen töten könnte?! Wer sollte also die Sünde nicht hassen und sie mehr, als den höllischen Feind fliehen? Wehe meiner armen Seele, dass ich so viele hundert, ja tausend Sünden begangen habe. O mein Gott, was habe ich getan, wo hatte ich meinen Verstand, als ich in die Sünde einwilligte! O was gäbe ich jetzt darum, wenn es nicht geschehen wäre! Wollte Gott, dass ich von dieser Stunde an bis zum letzten Augenblicke meines Lebens in der schwersten Krankheit liegen könnte, um nur meine Sünden ungeschehen zu machen! O mein Herr und Heiland! Wie ist es mir so leid, dass ich dein göttliches Herz so gequält habe! O teile mir nur den kleinsten Teil von dem Schmerze mit, den du über meine Sünden gehabt hast; gib mir nur, so viel ich zu ertragen vermag, von deinem Abscheu über die Sünden, damit ich dieselben wahrhaft bereuen möge. Anstatt der Reue, die mir noch fehlt, opfere ich dir jenen Schmerz auf, welchen du am Ölberge für meine und aller Welt Sünden gehabt hast. Amen.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Donnerstag nach Aschermittwoch

2. Die erste Ursache der Traurigkeit Jesu
Andächtige Seele! In der vorigen Betrachtung hast du mit zitterndem Herzen gehört, wie unermesslich sich Christus betrübt habe! Daher willst du ohne Zweifel gern die Ursache dieser großen Betrübnis erfahren. Es sind aber derer so viele, dass niemand sie genüglich erklären kann. Damit du sie jedoch desto ordentlicher betrachten mögest, wollen wir alle in drei Hauptursachen zusammenfassen.
Die erste Ursache, warum der liebe Jesus so sehr betrübt wurde, war der schmähliche Tod und die grausame Marter, welche er am andern Tag leiden musste. Er hatte zwar sein Leben lang begehrt, für das Heil der Menschen zu leiden und zu sterben: jetzt aber, da die Menschheit von der Gottheit so gänzlich verlassen war, fürchtete und scheute er den Tod unendlich mehr, als immer ein Mensch getan hat oder tun kann.
Seine edle Natur, die in ihrer besten Blüte, im vierunddreißigsten Lebensjahre stand, hatte einen solchen Abscheu vor dem Sterben, dass es ihr nicht möglich schien, einzuwilligen. Darum eilte der betrübte Christus in größter Angst seines Herzens dreimal zum Vater und lag drei Stunden lang auf den Knien und flehte Gott um Gnaden an. Aus Furcht vor dem Tode ging er auch dreimal zu den Jüngern und bat sie gleichsam um Gotteswillen, sie sollten für ihn Gnade erflehen. Als er endlich sah, dass keine Gnade zu erhalten war, schwitzte er vor unaussprechlicher Furcht des Todes am ganzen Leibe auf unerhörte Weise blutige Schweißtropfen.

Stelle dir hier vor, als ob dich Christus also anredete:
Mein liebes Geschöpf! Sieh, was ich hier leide und wie mich die Furcht des Todes so heftig ängstiget! Wer ist aber Ursache, dass ich sterben muss, als du? Du gottloser Sünder bringst mich um mein Leben, du bist mein Mörder! Hättest du nicht so gehandelt, so wäre ich nimmer in solches Leid gekommen, weil du aber meinen Vater so schwer beleidigt und erzürnet hast, darum muss ich jetzt ohne Gnade sterben. Wie willst du es in deinem ganzen Leben abbüßen können, dass du mich so unschuldig um mein Leben bringst und der Welt so viel Schaden zufügst, weil ich so bald von ihr scheiden muss?

Gebet
O Herr Jesu Christe, vor Schrecken weiß ich nicht, was ich dir antworten soll. Ich habe nimmermehr geglaubt, dass meine Sünden solche Bosheit in sich hätten; allein ich sehe nun ein, dass dieselben an deinem Tode Schuld sind. Weh mir Unglücklichen! Ich bin ein Gottesmörder, weil ich meinen Herrn und Gott ums Leben gebracht habe. Ich bin ärger, als der Brudermörder Kain; denn ich habe den Eingebornen Sohn des ewigen Vaters töten helfen. Gleichwohl kann ich nicht verzweifeln, wie Kain, sondern ich will bei dem Gnade erflehen, dessen Tod ich veranlasste! O gütigster Jesu! Ich bekenne meine Schuld und bitte demütig um Gnade. Gedenke, o Heiland, dass du mir zu Liebe in solche Todesangst gekommen bist, und lasse sie deshalb an mir nicht verloren sein. Ich verspreche dir, dass ich all mein Leben keine Todsünde mehr begehen will, wenn nur du mir deine Gnade dazu verleihst. Amen.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Aschermittwoch im Usus Antiquor

Zum Ende der Austeilung des Aschenkreuzes
Lass uns, o Herr, den Wachtpostendienst des christlichen Kampflebens durch heiliges Fasten antreten, damit wir im Kampf mit den bösen Geistern in der Enthaltsamkeit Halt und Hilfe haben. Durch Jesus Christus ...

Kirchengebet
Herr, gewähre Deinen Gläubigen, die hehre Feier der Fasten mit gebührender Frömmigkeit zu beginnen und in ungestörter Hingabe zu Ende zu führen. Durch Christus ...

Aschermittwoch

Aschermittwoch
1. Wie Christus am Ölberge trauert
Dieses Geheimnis ist so erschrecklich, dass ich beinahe fürchte, du möchtest dich an Christus ärgern und zweifeln, ob er denn wirklich Gott sei, weil er sich so übermäßig betrübt. Willst du aber deinen betrübtesten Heiland betrachten, so sei standhaft im Glauben und bedenke, dass er diese seine Traurigkeit freiwillig wegen deiner auf sich genommen habe. So gehe denn mit ihm in den Myrrhengarten, zu welchem er dich mit den Worten einladet: Komm in meinen Garten, meine Schwester, um meine Myrrhe mit dem Gewürze zu pflücken (Hld 5, 1).
Nach dem Abschiede von den acht Jüngern ging der schwerstbetrübte Heiland mit seinen drei auserwählten Jüngern vierunddreißig Schritte weit in einen andern Garten, welchen er von Ewigkeit her zu diesem bittern Geheimnisse auserwählt hatte. In diesem Myrrhengarten wollte er sein Leiden erst recht anfangen und alle böse Lust an der Sünde überflüssig abbüßen. Daher schreibt Matthäus: „Er nahm den Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus (Jakobus und Johannes) mit sich und fing an sich zu betrüben und traurig zu sein.“ Merkwürdig ist, dass Matthäus sagt: „Er fing an, traurig zu sein.“ Denn der Herr geriet in solche Betrübnis, dass, wenn dieselbe unter alle Menschen verteilt worden wäre, alle sogleich hätten vergehen müssen.
Um dieses besser zu verstehen, wisse, dass Christus bisher allezeit nach seinem Tod verlangt und auf diese Stunde mit Freuden gewartet habe. Denn weil er Gott war, so wurde seine Menschheit von der Gottheit gestärkt und mit höchster Begierde, für das menschliche Heil zu leiden, entzündet. Sobald er aber an den Ölberg kam, entzog ihm die Gottheit ihren Trost und verließ die Menschheit in ihren natürlichen Kräften, so dass von diesem Augenblicke an bis zum letzten Atemzuge die arme Menschheit nicht einen Tropfen Trostes von der Gottheit empfing, sondern alles Kreuz ganz allein leiden musste, wie jeder andere Mensch, der, von Gott ganz verlassen, seine Marter ausstehen muss.
Stelle dir vor, du sähest deinen geliebten Heiland bei seinen drei Jüngern stehen und beherzige wohl seinen kläglichen Zustand. Auf einmal fingen seine Glieder an zu zittern, und alle Kräfte der Seele entsetzten sich. Seine Knie schlugen zusammen, seine Adern zogen sich ein, seine Gebeine erzitterten, sein Blut erstarrte, das Angesicht wurde bleich und die Lippen blau; die Haare sträubten sich empor, und seine Brust verengte sich, dass der Atem kurz wurde. Seine Augen fielen ein und das Herz pochte ungestüm. Seine Einbildungskraft entsetzte sich, sein Geist erschrak und sein ganzes Wesen wurde mit Furcht erfüllt. Wie Jemand vor einem nächtlichen Gespenste erschrickt, so schauderte der Herr zurück, weil er den schrecklichsten Tod, die grausamsten Martern und die grässlichste Abscheulichkeit der Sünden vor sich stehen sah. Er schaute bald zum Himmel hinauf, bald zur Erde nieder und betrachtete seine Jünger wie ein Sterbender oft die Umstehenden mit schrecklichen Blicken ansieht. Weil er nirgends den mindesten Trost fand, konnte er nur seufzen, weinen und wehklagen. Kurz, er gebärdete sich so kläglich, das die Jünger erschraken und sich von Herzen fürchteten.
O christliches Herz, bedenke, was dein Erlöser hier leidet und wie seine Seele mit Angst und Schrecken erfüllt ist. Damit du desto mehr Mitleiden mit ihm habest, stelle dir vor, als ob er dich also anredet: „Sieh, o Mensch, was ich leide; beherzige, in welcher Bangigkeit ich schwebe. Wenn du mit Augen sehen könntest, wie gequält mein Herz ist, so wäre es unmöglich, dass du mich nicht bedauertest, denn es ist nichts anderes, als wenn ein ganzes Kriegsheer vor mir stände und jeder einzelne Soldat mir unablässig sein Schwert ins Herz stieße. Dies Alles leide ich um deinetwillen; ja du selbst verursachest mir solches Leid, denn wie viele Todsünden du begangen hast und noch begehen wirst, so viele Wunden versetzest du meinem Herzen. Die eitlen Freuden, die du im Sündigen suchest, muss ich bitter abbüßen, und dennoch willst du nicht ablassen, mir meine Bitterkeit zu vermehren. O so quäle mein Herz nicht länger; sonst muss es im Übermaße des Schmerzes zerspringen!

Gebet
O Jesus Christus, du Freude der Engel! Wie bist du in solches Leid gekommen? Haben dich meine Sünden also betrübt? Musst du meine schnöde Lust so teuer büßen? Weh mir, dass ich jemals geboren wurde, weil ich zur Marter und Pein meines Gottes geboren bin! Du Wonne des Paradieses, Jesus Christus, wie ist es mir so leid, dass ich dich in solches Elend gebracht habe. O verfluchte Weltfreude, die den Sohn Gottes in solche Traurigkeit bringt! Sollte ich denn fortan noch solchen schnöden Lüsten und weltlichen Freuden nachtrachten können, besonders wenn ich bedenke, dass ich desto mehr Leid meinem Erlöser verursache, je mehr Freude ich habe? Weil mir aber der Hang zum weltlichen Wohlleben so sehr angeboren ist, so bitte ich dich, mein Jesus! Hilf mir, dass ich mein Herz davon abwenden könne. Durch deine unermessliche Traurigkeit, Angst und Betrübnis, welche du am Ölberge ausgestanden hast, bitte ich dich, gib mir die Gnade, dass ich auf dieser Welt ein bußfertiges Leben führe und mit deinen treuen Dienern immer traure und Leid trage. Amen.

Die Fastenzeit ernst nehmen.

Heute ist Aschermittwoch.

Wer macht mit? - Wie gesagt, die Art und Weise ist nicht starr, dies ist nur ein Vorschlag.

Dienstag, 21. Februar 2012

Betrachtungen vom bittern Leiden unseres Heilandes

Das siebente Myrrhen-Gärtlein
Gepflanzt mit reumütigen
Betrachtungen vom bittern Leiden und herzdringenden Gebeten zum leidenden Heilande*
(Das ganze Leiden Christi ist hier in vierzig Betrachtungen abgeteilt, damit du in der Hl. Fastenzeit um so bequemter täglich eine Betrachtung vornehmen, dich dankbar des Leidens Christi erinnern und dem himmlischen Vater einen Teil des bittern Leidens seines Eingebornen Sohnes zur Genugtuung für deine Sünden aufopfern könnest. Ich bitte dich aber, du wollest auch zu andern Zeiten des Jahres dich dieser Betrachtungen mit eifrigem und bußfertigem Herzen bedienen. Glaub mir, nichts wird Gott angenehmer und dir nützlicher sein, besonders wenn du dir recht lebhaft bei jeder Betrachtung folgende Fragen vorhältst und beantwortest, nämlich: „Wer ist es, der da leidet? Was leidet er? Von wem und für wen? Wie und warum leidet er?)

* Merke hier, dass die nachfolgenden Betrachtungen nach der Hl. Schrift, nach Offenbarungen der Hl. Brigitta, der Hl. Mechthildis und der Hl. Gertrudis, und nach bewährten alten Überlieferungen zusammengestellt sind. Manches ist auch in den Reden und Handlungen der darin vorkommenden Personen so dargestellt, wie es gewöhnlich zu geschehen pflegt, wo ähnliche Umstände eintreten, ohne jedoch behaupten zu wollen, dass die Personen wirklich grade dieser Worte sich bedient oder so und so bis in’s Einzelne sich benommen oder gehandelt hätten. Solche Darstellungsweise dient sehr dazu, um lebhafte Vorstellungen zu erwecken, und wirkt tief auf Gemüt und Willen; sie ist ein Gemälde in Worte, welches um so größeren Eindruck auf Her und Sinn des Betrachtenden macht, je näher es der Wahrheit kommt und unwillkürlich dem Betrachtenden das Wort auf die Lippen bringt: Ja, so muss es gerade gewesen sein! Alles, was also in diesen Betrachtungen vorkommt, macht nur Anspruch auf göttlichen Glauben insofern es in der Hl. Schrift enthalten ist; insofern es aber auf spätere Offenbarung und Überlieferung und Mutmaßung beruht, bleibt Jedem frei, dem Gesagten insoweit Glauben beizumessen, als ihm die Quellen, woraus es entnommen, glaubwürdig und die Darstellung den Umständen angemessen erscheinen.
Quelle für alle 40 Betrachtungen: P. Martin von Cochem, Der große Myrrhengarten des bittern Leidens, 21. Auflage, 1870, Paderborn, Verlag Schöningh

Morgen beginnt die Fastenzeit

Wenn ich es zeitlich schaffe gibt's für jeden Tag der Fastenzeit eine Betrachtung. Dazu einige Gedanken im Voraus:

- Was ist sauber?

Kommt drauf an:

Wenn man in einer Werkstatt arbeitet, kann dies bedeuten, dass der Blaumann frisch gewaschen auch dann als sauber gilt, wenn er noch einige Ölflecken hat, die nicht rausgegangen sind. Bis heute Abend, zum Ende des Arbeitstages, kommen ja doch wieder welche dazu.

Wenn man im Büro arbeitet, kann man nicht mit Flecken auf der Kleidung zur Arbeit kommen, erst recht nicht, wenn man Kundenkontakt hat.

Wenn man Besuch von einer hohen Person bekommt oder eine hohe Person besuchen möchte, achtet man sogar darauf, dass kein Fusselchen an der Kleidung ist, daß die Krawatte auch wirklich gerade hängt ...

Im OP muss alles steril sein, um dem Patienten das Überleben zu ermöglichen. Da wird auch all das bekämpft an Viren und Bakterien und was auch immer, was man gar nicht sieht, fühlt ... Staub darf's da schon gar nicht geben. Oder irgenwo einen Fussel. So was Grobes!!!


Und vor Gott, dem REINEN?

... wir werden es auf dieser Erde niemals schaffen, vor Gott ganz "sauber", völlig frei von jeder Sünde, zu sein.

Das schafft kein Mensch. Selbst P. Pio musste nach der Überlieferung drei Tage auf den Altarstufen liegen, bevor er in den Himmel durfte ...

Vor diesem Hintergrund: Wir sind ALLE Sünder, wir haben alle "Dreck am Stecken", vor Gott ist auch die geringste Lieblosigkeit eine große Sünde, weil ER eben DER REINE ist, - sind die Betrachtungen der nächsten 40 Tage zu lesen.

Dir ist keine einzige Sünde bewusst? Gott schmerzt die geringste Kleinigkeit, wenn es auch nur ein liebloser Gedanke ist.

Also: Lass dich anklagen, geh in dich, gehe beichten und - versuch' es wenigstens: Bessere dich.

Kugelrund

Wie kann man unter neun gleich schweren Kugeln die eine herausfinden, die nur geringfügig schwerer ist als die anderen? Es darf auf einer Balkenwaage (rechts und links eine Waagschale) 2 x gewogen werden.

Lösung: Man legt auf die rechte und die linke Waagschale je drei Kugeln.
a) Ist eine der beiden Waagschalen schwerer beladen, nimmt man von diesen drei Kugeln eine auf die rechte, eine auf die linke Waagschale. Ist nun eine der beiden Waagschalen schwerer beladen, ist alles klar. Wenn nicht, ist die dritte Kugel schwerer, die beim zweiten Mal nicht gewogen wurde.
b) Ist keine der beiden Waagschalen schwerer beladen, macht man den zweiten Schritt (a) mit den drei übrigen Kugeln.

Montag, 20. Februar 2012

Eine Stimme in der Wüste

hat mir dies geflüstert.

Und hier geht's zum Originaltext.

DANKE!!!

Wunderbar

Ein Bettler kommt in eine Kirche und betet:
„Lieber Gott, wenn du das wenige Geld, das ich bei mir trage, verdoppelst, spende ich als Dank 16 €.“ Das Wunder geschieht und er spendet die versprochenen 16 €.
Da Gott seine Bitte erhört hat, versucht er es ein zweites Mal, und da auch diesmal das Geld in seiner Tasche sich verdoppelt, spendet er wieder 16 €.
Auch beim dritten Mal wird sein Gebet erhört. Als er nun wieder 16 € spendet, verlässt er ohne Geld die Kirche. Wie viel Geld hatte er am Anfang?

Lösung: Ende: 0 €. Davor 16 € durch Verdoppelung von 8 € -
Nach der Spende von 16 €, d. h. 8 € + 16 € = 24 €, durch Verdopplung von 12 € -
Nach der Spende von 16 €, d. h. 12 € + 16 € = 28 €, durch Verdopplung von 14 €.
Der Bettler hatte zu Beginn 14 €.

Sonntag, 19. Februar 2012

Engel sind musikalisch, ...

... das wusste ich schon.

Aber wer hat schonmal einen Engel mit Fagott gesehen?

DAS ist schön!!!

Samstag der 6.Woche im Jahreskreis

Lesung aus dem Jakobusbrief, Kapitel 3, Verse 1 - 10
(Hervorhebungen vom Abtipper)
1 Nicht jeder von euch, meine Brüder, soll als Lehrer auftreten! Ihr wisst, dass wir im Gericht strenger beurteilt werden. 2 Denn in vielen Dingen verfehlen wir uns alle. Wer sich in seinen Worten nicht verfehlt, ist ein vollkommener Mann und kann auch seinen Körper völlig im Zaum halten. 3 Wenn wir den Pferden das Zaumzeug ins Maul legen, damit sie uns gehorchen, lenken wir ihren ganzen Körper. 4 Oder denkt an die Schiffe: Sie sind groß und werden von starken Winden getrieben, und doch lenkt sie der Steuermann mit einem ganz kleinen Steuer, wohin er will. 5 So ist auch die Zunge nur ein kleiner Teil des Körpers und rühmt sich doch großer Dinge. Und wie klein kann ein Feuer sein, das einen großen Wald in Brand steckt. 6 Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. Die Zunge ist der Teil, der unseren ganzen Körper befleckt und das Rad des Lebens in Brand setzt, sie selbst aber ist von der Hölle in Brand gesetzt. 7 Denn jede Art von Tieren, auf dem Land und in der Luft, was am Boden kriecht und was im Meer schwimmt, wird vom Menschen gezähmt und ist von ihm gezähmt worden, 8 doch die Zunge kann kein Mensch zähmen, dieses ruhelose Übel, voll von tödlichem Gift. 9 Mit ihr preisen wir den Herrn und Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die nach dem Bild Gottes geschaffen sind. 10 Aus ein und demselben Mund kommen Preis und Fluch. Meine Brüder, so darf es nicht sein.

Seerose

Eine Seerose verdoppelt jeden Tag ihre Größe. Nach einer Woche ist der Teich zugewachsen. Wie lange würde es dauern, wenn man am Anfang zwei Seerosen hätte?

Lösung: Einen Tag weniger.

Die Fastenzeit ernst nehmen - letzte Erinnerung

Heute feiert der Usus Antiquor den Sonntag Quinquagesima.

In der nun kommenden Woche beginnt mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit.

Wer macht mit? - Auf die eine oder andere Weise.

Samstag, 18. Februar 2012

Uhrig

Wie unterteilt man das Zifferblatt einer Uhr mit zwei geraden Linien, damit in jedem Feld die gleiche Summe Zahlen (24) vorliegt?

Lösung: von 9/10 nach 2/3 und von 6/7 in die Mitte der zuvor gezogenen Linie.

Bußpredigt

Rechtzeitig zum letzten Sonntag der Vorfastenzeit, also kurz vor Beginn der Fastenzeit, gibt's eine "Predigt" zum Bußsakrament.

(Ob das als Predigt zum jeweiligen Sonntag gedacht ist, entzieht sich meiner Kenntnis, daher die vorsichtige Formulierung.)

Unbedingt lesen! Und wieder DANK an den Frischen Wind!!!

Hildegard von Bingen

Beim Einkaufen fällt mir ein Prospekt ins Auge:

"Heilfasten oder sanftes Entschlacken nach Hildegard von Bingen ..." (wird fortgesetzt).

Für 14 Tage muss man da 435 € bezahlen - es gibt ja da kaum etwas zu Essen!!! - und das tägliche Programm sieht folgendermaßen aus:

"täglich Körper- und Atemarbeit,
meditative Entspannung,
Tagesimpulse,
meditativer Tanz,
Wandern,
Ausflüge,
kreatives Gestalten."

Was der Tageslauf bedeutet, kann ich ebenso wenig beurteilen wie ein Gemälde. Kann in diesem Fall höchstens sagen, kommt mir etwas eigenartig vor, was da steht ...

Was mir aber am Tageslauf absolut fehlt, ist der tägliche Gottesdienst, vielleicht sogar gemeinsam gebetetes Stundengebet.

Als ich dann eben beim Abschreiben die Überschrift bis zu Ende lese, ist alles klar:

"Heilfasten oder sanftes Entschlacken nach Hildegard von Bingen als Weg zum inneren Heiler".

Nein, danke!!!

Ich hab's!!!

Nachdem ich bei Radio Horeb die Info gelesen hatte, dass Radio Horeb zunehmend über DAB+ zu empfangen ist, und dass es bei einer Supermarktkette nun ein Radio im Angebot gibt, bin ich nach der Arbeit gleich los. Dies war ja sowieso mein Einkaufstag, aber so habe ich einen Umweg gemacht, weil ich dort an dem Tag eigentlich nichts brauchte.

Nichts mehr da, alles ausverkauft. SCHAAADE.

Auch im Laden der selben Kette, etliche Kilometer entfernt und um etliches kleiner als der erste Laden, war vor kurzem das letzte Radio hinausgetragen worden. Persönliches Pech ...

Heute musste ich nun in den großen (erstgenannten) Laden und habe wie immer auch die "Wühlkörbe" durchgesehen, ob da vielleicht etwas Brauchbares zu finden ist.

Und??? An einer völlig unerwarteten Stelle - zwischen ganz anderen Sachen - lag da ein Radio. Das hat wohl ein Kunde zurückgebracht, weil er in der Wohnung keinen Empfang hatte mit den "kleinen" örtlichen Antennen, die es hier schon gibt?

Jedenfalls kann ich jetzt schon mal den örtlichen Sender mit klassischer Musik hören, das ist auch was wert.

Doppelter Grund zur Freude auf Ostern!!!

DANKE, Gott!!!

Freitag, 17. Februar 2012

Licht

In einem Keller befinden sich drei Schalter. Zwei sind ohne Funktion, einer ist für eine Lampe im ersten Stock: Wie bekommst du alleine heraus, welcher Schalter mit der Lampe verbunden ist, wenn du den Lichtschein vom Keller aus nicht sehen kannst und nur einmal die Treppe hoch gehen darfst?

Lösung: Einen Lichtschalter betätigen, nach 10 Minuten diesen wieder in die ursprüngliche Position bringen und einen zweiten Schalter betätigen. In den ersten Stock gehen. Brennt die Lampe, ist es natürlich der zweite Schalter. Ist die Glühbirne kalt, ist es der dritte Schalter, ist sie warm, ist es der erste.

Donnerstag, 16. Februar 2012

UfO mit Aroma

Scherzfrage: Würziger Himmelskörper?

Lösung: Zimtstern

Mittwoch, 15. Februar 2012

Hunger!

Scherzfrage: Welchen Satz hört der Hai am liebsten?

Lösung: Mann über Bord!!!

Dienstag, 14. Februar 2012

Die Kirche erneuern

Liebe Kirchenerneuerer!

Stellt euch vor, es tritt einer in den Kegelclub ein - oder, egal, er ist da schon lange Mitglied.

Und bei jeder Vereinssitzung fragt er dann, warum man denn nicht öfters mal Rudern gehen kann. Immer nur Kegeln ...

Rudern sei doch viel schöner ...

Was würde der Kegelclub machen? Er würde ihn bitten, den Kegelclub zu verlassen und dem Ruderclub beizutreten.

Und in der Kirche? Da gibt es so viele, die mit den Vorschriften nicht zufrieden sind und dies auf verschiedenste Weise zum Ausdruck bringen.

Hier empfehle ich in erster Linie:
- Einen guten Priester aufsuchen, mit ihm sprechen, Bücher empfehlen lassen.
- Alles mit offenem Herzen hören, was der Priester sagt, mit offenem Herzen lesen, was empfohlen wurde. Auch: Die Orte aufsuchen, die ggf. empfohlen wurden.
- Gut überlegen, ob das denn wirklich alles so falsch ist, und wenn ja: bitte schriftlich eine stichhaltige Begründung für jeden Punkt und dem Priester vorlegen für das nächste Gespräch.

- und wenn dann da wirklich nichts ist, was dich hält,

dann geh. Aber überlege es dir vorher gut! Es geht um die Ewigkeit.

Kugelrunde Frage

Wie kann man unter neun gleich schweren Kugeln die eine herausfinden, die nur geringfügig schwerer ist als die anderen? Es darf auf einer Balkenwaage (rechts und links eine Waagschale) 2 x gewogen werden.

Montag, 13. Februar 2012

Wunderbare Frage

Ein Bettler kommt in eine Kirche und betet:
„Lieber Gott, wenn du das wenige Geld, das ich bei mir trage, verdoppelst, spende ich als Dank 16 €.“ Das Wunder geschieht und er spendet die versprochenen 16 €.
Da Gott seine Bitte erhört hat, versucht er es ein zweites Mal, und da auch diesmal das Geld in seiner Tasche sich verdoppelt, spendet er wieder 16 €.
Auch beim dritten Mal wird sein Gebet erhört. Als er nun wieder 16 € spendet, verlässt er ohne Geld die Kirche. Wie viel Geld hatte er am Anfang?

Sonntag, 12. Februar 2012

Seerose?

Eine Seerose verdoppelt jeden Tag ihre Größe. Nach einer Woche ist der Teich zugewachsen. Wie lange würde es dauern, wenn man am Anfang zwei Seerosen hätte?

LIebe Dorothea!

... da hängt der U. Antiquor-Kalender an der Wand und ich schaue da auch fast täglich drauf, aber eben erst habe ich entdeckt, dass da am

Montag, 6. Februar ganz groß

Titus steht.

Und Dorothea.

Gottes Segen!

Die Fastenzeit ernst nehmen - erste Erinnerung

Die Zeit rückt vor.

Heute ist im Usus Antiquor der Sonntag Sexagesima.

Vielleicht möchte sich der Leser ja auch schon in der Vorfastenzeit körperlich und seelisch auf die kommende Zeit vorbereiten.

Samstag, 11. Februar 2012

Aktive Teilnahme

Als ich diesen Artikel las, ist mir eingefallen, was ich an einem meiner letzten Wohnorte sonntäglich erleben musste:

Der Priester tritt zu Beginn des Gottesdienstes nicht an den Ambo, sondern mit einem mobilen Micro vor den Voksaltar wie ein Showmaster: Möglichst nah ran.

...

Der Lektor steht auf, geht an den Ambo, liest die Lesung, geht zurück.
Als der Lektor zurückgeht, steht der Kantor auf, tritt an den Ambo, singt seinen Zwischengesang ... tritt ab.
Als der Kantor abtritt, - steht der Lektor auf ... denn damit die Laien möglichst aktiv am Gottesdient teilnehmen können, werden jetzt beide Lesungen vorgetragen. Das war früher an einem "normalen" Sonntag nie der Fall.
Und der Kantor wird dann natürlich nochmal für das Halleluja gebraucht, das nach dem Evangelium wiederholt wird. Dann kann der Priester sich das: "Evangelium unseres Herrn Jesus Christus" sparen und die Leute dürfen singen.

... Das Evangeliar wird in einer feierlichen Prozession von einem anderen "Lesepult"??? von dem nie gelesen wird, sondern das nur im Hauptgang herumstört, damit man hier das Evangeliar abholen kann, zum Ambo getragen, vorneweg zwei Messdiener mit Kerzen (das finde ich grundsätzlich in Ordnung, nur dieses Lesepult da mitten im Weg ... warum???). Und zurück wird es dann während der Wiederholung des Hallelujas getragen.

...

Auch Brot und Wein werden von den Ministranten jetzt - je nach Gotteshaus - von irgendwo her getragen, nicht mehr in der Nähe des Altars.

Immer aktiv bleiben!!!

...

Die Hl. Kommunion wird von fünf !!! Kommunionspendern und dem Priester ausgeteilt. Für eine immer geringer werdende Anzahl von Gottesdienstbesuchern ...

...

Uhrige Frage

Wie unterteilt man das Zifferblatt einer Uhr mit zwei geraden Linien, damit in jedem Feld die gleiche Summe Zahlen (24) vorliegt?

Freitag, 10. Februar 2012

UfO?

Scherzfrage: Würziger Himmelskörper?

Donnerstag, 9. Februar 2012

Licht?

In einem Keller befinden sich drei Schalter. Zwei sind ohne Funktion, einer ist für eine Lampe im ersten Stock: Wie bekommst du alleine heraus, welcher Schalter mit der Lampe verbunden ist, wenn du den Lichtschein vom Keller aus nicht sehen kannst und nur einmal die Treppe hoch gehen darfst?

Die "alte" Messe

... wunderbar erklärt

von P. Martin Ramm FSSP

DANK an den Frischen Wind für den Link!!!

Mittwoch, 8. Februar 2012

Hunger?

Und hier die zweite Runde mit Rätselfragen.
Wir beginnen mit einer Scherzfrage:

Welchen Satz hört der Hai am liebsten?

Rundbrief des Thomas Morus Kreises

Grüß Gott,

die Unterzeichnung des Konkordates in Rom am 20. Juli konnte die hellsichtigen Katholiken nicht darüber hinwegtäuschen, daß schlimme Zeiten bevorstehen. Das Jahr 1933 war ein Heiliges Jahr im Gedenken an den Erlösertod Jesu Christi. Über 2,2 Millionen Pilger strömten vom 3. Juli bis zum 10. September zur Heilig-Rock-Wallfahrt nach Trier. Unter ihnen auch die Hl. Edith Stein. „Ich sah den Heiligen Rock und flehte um Kraft“, schrieb sie später nieder.

Nach weiteren Heilig-Rock-Wallfahrten 1959 und 1996 soll vom 13. April bis zum 13. Mai 2012 der „Heilige Rock“, d. h. das ungenähte Gewand Christi, von dem im Johannesevangelium die Rede ist (Joh 19, 23-24), eine der bedeutendsten Herrenreliquien der ganzen Christenheit, erneut im Dom zu Trier ausgestellt werden.

Seine Eminenz Walter Kardinal Brandmüller wird in der ehemaligen Kirche der Reichsabtei St. Maximin in Trier am 21. April 2012 um 10.00 Uhr ein Pontifikalamt in der außerordentlichen Form des römischen Ritus im Rahmen der Hl. Rock-Wallfahrt feiern, zusammen mit den Ecclesia-Dei-Gemeinschaften (das sind die Gemeinschaften, die in voller Einheit mit dem Hl. Stuhl die außerordentliche Form des römischen Ritus feiern) und den Gläubigen, die sich zu diesem besonderen Ereignis einfinden.

Dies anzukündigen ist uns ein besonderer Grund zur Freude. Der hochwürdigste Bischof von Trier, Dr. Stephan Ackermann, hat dieses Pontifikalamt nicht nur freundlich genehmigt, die Diözese Trier ist darüber hinaus in vielerlei Hinsicht bei der Organisation dieses Pontifikalamtes behilflich: sie stellt uns mit dem genannten Kirchengebäude einen riesigen Raum zur Verfügung, der bis zu 1500 Sitzplätze bietet, und sie unterstützt uns mit der Logistik. Wir möchten an dieser Stelle dem Trierer Bischof Dr. Ackermann unseren herzlichsten Dank aussprechen für die Großzügigkeit, mit der er dieses Pontifikalamt unterstützt.

Wir möchten herzlich zu diesem wichtigen Ereignis einladen.

Wir möchten aber auch alle papsttreuen Gemeinschaften und Vereine herzlich einladen, zu der Wallfahrt in der forma extraordinaria zu kommen. Gelingt es uns, mit zahlreichen Gläubigen zu erscheinen, dann dürfte deutlich werden, dass die traditionsbewussten Katholiken keine Randerscheinung sind. Wir wollen zusammen mit Walter Kardinal Brandmüller, diesem mutigen Mann der Kirche, für Christus, unseren König, für die Muttergottes und für unseren Papst zum Hl. Rock ziehen, der uns in wunderbarer Weise das Erlösungswerk Christi vor Augen stellt.

pax et bonum

im Auftrag

Stefan Löbel, Medienreferent

Wer sich anmelden möchte, kann sich im Kommentarbereich an mich wenden.

Dienstag, 7. Februar 2012

Alter!

Vier Schüler rätseln über das Alter ihrer Lehrerin: der erste schätzt 24 Jahre, die anderen halten das für untertrieben und schätzen sie auf 27, 31 und 39 Jahre.
Keiner von ihnen hatte recht. Doch eine Mutmaßung ist nur um ein Jahr falsch, die anderen um 3, 6 und 9 Jahre.
Wie alt ist die Lehrerin?

Lösung: 30 Jahre

Montag, 6. Februar 2012

Die Vorfastenzeit

Für alle, die gerne etwas mehr wissen möchten und ihrem Englisch etwas zutrauen, gibt's was über den Verlust der Vorfastenzeit, den Sonntag Septuagesima, den Sonntag Sexagesima sowie den Sonntag Quinquagesima.

Es staubt!

Scherzfrage: Was ist der Unterschied zwischen einem Bäcker und einem Teppich?

Lösung: Der Bäcker muss morgens aufstehen, der Teppich darf liegen bleiben.

Den Rosenkranz beten

In den folgenden Anliegen bete ich täglich den Rosenkranz:

Ein Gesätz in den Anliegen des Heiligen Vaters
Ein Gesätz für die verfolgten Christen
Ein Gesätz für die eigenen Anliegen
Ein Gesätz in den Anliegen der Blogoezese
Ein Gesätz ist "frei".

Das bete ich morgen - zusammen mit VIELEN Stoßgebeten (nicht nur morgen) - für Viktoria.

Sonntag, 5. Februar 2012

Durst!

Wenn ich dir ein Glas von den meinen gebe, habe ich halb so viele Gläser wie du.
Gibst du mir – von der ursprünglichen Verteilung ausgehend – ein Glas, haben wir gleich viele Gläser. Wie viele Gläser hast du, wie viele Gläser habe ich?

Lösung: Ich habe fünf Gläser, du hast sieben:
Ansatz x – 1 = (y + 1)/2 und: x + 1 = y – 1
Rechenweg:
2x – 2 = y + 1 und: x + 2 = y
2x – 3 = y und x + 2 = y
Daraus folgt:
2x – 3 = x + 2
2x – 5 = x
x = 5
Daraus folgt:
5 + 2 = y
7 = y

Sonntag Septuagesima

Dankenswerter Weise hat sich jemand die Mühe gemacht, den Schwerpunkt der heutigen Predigt vorab zusammenzufassen und jedem einen kleinen Zettel mit nach Hause gegeben, auf dem zwölf WICHTIGE Punkte stehen:

1. Kein Morgen ohne inniges Gebet.
2. Keine Arbeit ohne gute Meinung.
3. Keine Freude ohne Dank zu Gott.
4. Kein Leiden ohne gottergebene Geduld.
5. Keine Gesellschaft ohne Erinnerung an den Allgegenwärtigen.
6. Kein begangener Fehler ohne Reue.
7. Kein (bei anderen) beobachteter Fehler ohne schonende Beurteilung.
8. Keine erlittene Kränkung ohne verzeihende Nachsicht.
9. Kein gutes Werk ohne Demut.
10. Kein Hilfsbedürftiger ohne Gabe.
11. Kein Leidender ohne Trost.
12. Kein Abend ohne Selbstprüfung im Gebet.

Dies gilt durchaus nicht nur für die Fastenzeit.

Die Fastenzeit ernst nehmen

Heute ist nach dem Usus Antiquor der Sonntag

Septuagesima.

Beginn der Vorfastenzeit.

Wer die Fastenzeit ernst nehmen möchte, kann sich, so er möchte, hier orientieren. Ich mach' es jedenfalls wieder.

Die Fastenzeit

Anlässlich des Beginns der Vorfastenzeit verlinke ich hier zu einem Beitrag über die Fastenzeit.

Interessant sicher auch für solche die wissen, was die Fastenzeit ist. Wissen Sie wirklich alles? Ich nicht.

Samstag, 4. Februar 2012

Ski heil!

Scherzfrage: Wer sorgt für Ski und Rodel gut?

Lösung: Frau Holle.

Freitag, 3. Februar 2012

Knack' die Nuss!

Versuche, die Zahl 999 zu errechnen, indem du sechsmal die Ziffer 9 verwendest. Erlaubt sind alle Rechenarten.

Lösung: (9 + 99) + (9 x 99)

DRINGEND Antiquariat - Buchsuche DRINGEND

Liebe Leute!

Auf der schon mehrmaligen vergeblichen Suche nach dem Buch

DER KLERIKERZÖLIBAT
von Alfons Maria Kardinal Stickler

bin ich nun auf die Idee gekommen, zu fragen, ob mir jemand das Buch leihen kann. Ich sage leihen und ich meine auch leihen. Wenn das von mir geliehene Buch noch in einem guten Zustand ist, so dass für den Besitzer kein Schaden zu befürchten ist, werde ich mir das Buch kopieren.

Auf italienisch und französisch (vielleicht auch auf englisch? Weiß vor lauter Sucherei nicht mehr) habe ich das Buch gefunden, aber dafür sind meine Sprachenkenntnisse inzwischen wohl schon zu alt, d. h. das meiste ist vergessen. Und italienisch kann ich wie latein ja sowieso nur "gefühlsmäßig", obwohl dieses "Gefühl" bei mir recht gut ausgeprägt ist.

Wenn mir jemand helfen kann - oder wenn jemand jemanden kennt, der jemanden kennt ....

bitte ich um baldige Meldung.

DANKE. Vergelt's Gott.

Donnerstag, 2. Februar 2012

Mariä Lichtmess

Josef Bordat hat den Ursprung erklärt. DANKE.

Gott droht!

Wirklich?

DANK an Bastian von Echo Romeo.

Korken dicht!

... weil dieses Rätsel gar so leicht erscheint, hier gleich die Lösung:

Eine Flasche kostet mit Korken 11 €.

Die Flasche alleine kostet 10 € mehr als der Korken.

Was kostet der Korken?

Zunächst ein Tip: Flasche kostet nicht das 10fache des Korkens, sondern 10 € mehr!
Lösung: Der Korken kostet 0,50 €
Die Flasche kostet 10 € mehr, also 10,50 €, zusammen 11 €.

Mittwoch, 1. Februar 2012

"Am Sonntag feiern wir eine Faschingsmesse

Die Kinder dürfen verkleidet kommen, Schießwerkzeuge sollen sie jedoch bitte ohne Munition mitbringen"

What's???

Messe - gemeint ist Gottesdienst, das Heilige Messopfer.

Ergo:

"Am Sonntag feiern wir ein heiliges Faschingsmessopfer ..." Hier versagt die Stimme, der Rest bleibt ungesagt. Die Veranstaltung fällt aus ...

Scharf nachgedacht habe ich

... nein, dieser Beitrag gehört nicht in die Schmunzelecke, sondern ins Kirchenjahr.

Scharf nachgedacht, warum denn im Usus antiquor eine Vorfastenzeit begangen wird.

Meine Mutter hat mir gesagt, dass sie damals tatsächlich in der Vorfastenzeit schon auf gewisse Dinge verzichteten. Sie hat auch ein paar Sachen aufgezählt, an die ich mich allerdings leider nicht mehr erinnere.

Warum gibt es die Vorfastenzeit? Wahrscheinlich deswegen, weil je später der "Fasching" desto ausgelassener die Menschen und desto größer die Sünden, die begangen werden. Als Gegenpol finden sich dann doch eher ein paar Leute, die Buße tun.

Heutzutage auch. HOFFENTLICH.

Wie bereits gesagt

... Die Lösungen kommen in der "PAUSE", dann kommt noch einmal eine Runde Fragen.

Die letzte Antwort gibt es exakt an Fastnacht. An dem Tag, an dem in der Nacht das Fasten beginnt.

Aschermittwoch ist Fast- und Abstinenztag ...

Korken dicht?

Eine Flasche kostet mit Korken 11 €.

Die Flasche alleine kostet 10 € mehr als der Korken.

Was kostet der Korken?