Sonntag, 30. Juni 2013

Nochmal: Sonntagspflicht

... gewissermaßen als Antwort auf diesen Beitrag.
Vergelt's Gott an die Freiburgbärin!

Segnung und Trauung in der evangelischen Kirche

Wer kann helfen?

"Da die Trauung in der evangelischen Kirche kein Sakrament ist, frage ich mich, worin der Unterschied zwischen Trauung und Segnung bestehen soll?"

... fragt Anonym auf meinen Link zur evangelischen Kirche.

Wer weiß etwas? Vergelt's Gott!

Heiligenkalender Juli

Juli*** **
1.     Theobald, Eins – Rimold, B und M – Aaron, Hoherpriester
2.     Mariä Heimsuchung – Processus und Martinianus, MM
3.     Bertram, B von Mans – Helio­dor, B
4.     Ulrich, B von Augsburg – Pro­kop, A
5.     Cyrillus und Methodius, BB, Ap von Mähren
6.     Goar, Eins, Patr der Hafner und Wirte – Palladius, Ap der Schotten – Isaias, Prophet
7.     Pulcheria, J und K – Willibald, B von Eichstätt – Illidius, B
8.     Kilian, B und M, Ap der Fran­ken – Elisabeth, Kön von Portugal
9.     Maria von den Wundern – Ni­kolaus und Gef, MM zu Gorkum – Veronika Juliani, J
10.  Felicitas mit ihren 7 Söhnen, MM – Rufina, J und M – Amalberga oder Amalia, J – Ulrich, Bk im Breisgau
11.  Pius I, P und M
12.  Johannes Gualbert, A – Na­bor und Felix, MM
13.  Analectus, P und M – Eugeni­us, B von Karthago
14.  Bonaventura, B und Kirchl – Justus, M
15.  Heinrich II, deutscher K – Wladimir, Fürst und Ap von Russland – Bernhard, Mark­graf von Baden, Bk
16.  Skapulierfest – Reineldis, J und M – Fulrad, A
17.  Alexius, Bk, Patr der Kranken – Marcellina, J und M
18.  Camillus von Lellis, Ordst, Patr der Spitäler – Friedrich, B und M – Arnulf, B – Sympho­rosa und ihre 7 Söhne, MM
19.  Vincenz von Paula, Ordst – Arsenius, Eins
20.  Hieronymus Aemiliani, Ordst, Patr der Waisen – Margare­tha, J und M, Nothelferin – Eli­as, Prophet
21.  Victor, M, Patr der Müller – Praxedis, J – Daniel, Prophet – Arbogast, B
22.  Maria Magdalena, Büßerin
23.  Apollinaris, B und M – Libori­us, B, Patron gegen Stein und Gries
24.  Franz Solanus, Bk – Christi­na, J und M – Romanus und David, Prinzen und MM
25.  Jacobus der Ältere, Ap – Christophorus, M, Nothelfer
26.  Anna, Mutter Mariä, Patr der Dienstboten und Bergleute
27.  Pantaleon, Arzt und M, Not­helfer
28.  Innocenz  und Victor I., PP und MM – Nazarius und Celsus, MM – Samson, B
29.  Martha, J, Patr gegen anste­ckende Krankheiten – Beatrix, Simplicius und Gef, MM – Olaf, Kön von Schweden, M
30.  Abdon und Sennen, MM – Ju­litta, M
31.  Ignatius von Loyola, Ordst – Germanus, B


*                      ** ** Am ersten Sonntag im Juli ist das Fest des kostba­ren Blutes Jesu Christi. Am dritten Sonntag im Juli ist das Fest des Allerheiligsten Erlösers

Quelle

Gebet zur Mutter von der Immerwährenden Hilfe

Jungfrau, Mutter Gottes mein
lass mich ganz Dein eigen sein
Dein im Leben, Dein im Tod
Dein in Unglück, Angst und Not
Dein in Kreuz und bittrem Leid
Dein für Zeit und Ewigkeit

Mutter auf Dich hoff' und baue ich
Mutter zu Dir ruf und seufze ich
Mutter Du gütigste, steh mir bei
Mutter Du mächtigste, Schutz mir leih

O Mutter, so komm, hilf beten mir
O Mutter so komm, hilf streiten mir
O Mutter so komm hilf leiden mir
O Mutter so komm und bleib bei mir

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste
Du willst mir ja helfen, o Gütigste
Du musst mir nun helfen, o Treueste
Du wirst mir auch helfen, Barmherzigste

O Mutter der Gnade, der Christen Hort
Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Pfort
Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier
Du Trost der Betrübten, ihr Schutzpanier

Wer hat je umsonst Deine Hilf angefleht
Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet
Drum ruf ich beharrlich, in Kreuz und in Leid
Maria hilft immer, sie hilft jederzeit

Ich ruf voll Vertrauen im Leiden und Tod
Maria hilft immer, in jeglicher Not
So glaub' ich und lebe und sterbe darauf
Maria hilft mir in den Himmel hinauf
. Amen.

Vergelt's Gott an den Sacerdos viennensis!

Sonntagspflicht

"Ach, heute gehe ich nicht in die Kirche, mein Knie tut so weh!"

Hm. Heute ist Sonntag. Du bist fast 70 Jahre alt ... dein Knie tut weh - und du benutzt nicht einmal einen Stock, geschweige denn eine "Krücke" Unterarmgehstütze oder sonst eine Gehhilfe.

Andere quälen sich (was ihre Schmerzen betrifft) täglich mit ihrem Rollator in die Heilige Messe ...

Möge Gott dir rechtzeitig die nötige Erkenntnis geben!

Samstag, 29. Juni 2013

Die evangelische K...

... wie war das? Vergelt's Gott an die Kopten!

Marianische Volksfrömmigkeit

... beschrieben von P. Deneke. Vergelt's Gott!

Unterricht für den sechsten Sonntag nach Pfingsten


Zum Eingange der heiligen Messe preise die Hilfe Gottes, die er uns in allen Widerwärtigkeiten leistet, und sprich mit dem Priester: „Der Herr ist die Stärke seines Volkes und Beschirmer des Heils seines Ge­salbten. Hilf, Herr, deinem Volke und segne dein Erbe und regiere sie ewiglich“ (Ps 27). Ehre sei dem Vater ...

Gebet der Kirche

O Gott der Stärke, von dem alles, was wahrhaft gut ist, herkommt, flö­ße in unsere Herzen die Liebe deines Namens, und vermehre die Gottseligkeit in uns, damit was gut ist, durch dich ernährt, und das von die genährte Gute durch unser gottesfürchtiges Bestreben erhalten werde – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen

Epistel des hl. Paulus an die Römer

 6, 3 - 11
Brüder! Wir alle, die wir in Christo getauft sind, sind getauft worden in seinem Tode. Denn wir sind mit ihm durch die Taufe zum Tode be­graben, damit, gleichwie Christus auferstanden ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also auch wir in einem neuen Leben wandeln. Wenn wir nämlich (mit ihm) zusammengepflanzt sind zur Ähnlichkeit seines Todes, so werden wir es auch zur Ähnlichkeit der Auferstehung sein. Denn dies wissen wir, dass unser alter Mensch ist mitgekreuzigt worden, auf dass der Leib der Sünde zerstört werde und wir nicht mehr der Sünde dienen. Denn wer gestorben ist, der ist gerechtfertigt von der Sünde. Wenn wir aber mit Christo gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch zugleich mit Christo leben werden, da wir wissen, dass Christus, nachdem er von den Toten auf­erstanden ist, nicht mehr stirbt, der Tod nicht mehr über ihn herrschen wird. Denn da er der Sünde gestorben, ist er einmal gestorben, und da er lebt, lebt er für Gott. Also sollet auch ihr dafür halten, dass ihr zwar der Sünde abgestorben seid, für Gott aber lebet in Christo Jesu, unserem Herrn.

Paulus ermahnt uns, dass wir, die in Christo getauft worden und auch in Christo geistigerweise vom Tode der Sünde erstanden sind, nicht mehr sterben, d. i. nicht mehr sündigen sollen, wie Christus nur einmal gestor­ben ist und nicht mehr stirbt; auch sollen wir, wie Christus, in einem neuen Leben durch Besserung unseres Lebens wandeln.

Anmutung. O Herr Jesu, ich hoffe, dass ich durch die Verdienste deines Leidens von dem Tode der Sünde erstanden bin. Gib mir auch fernerhin die Gnade, dass, gleichwie du nimmer stirbst, ich auch nicht mehr durch die Sünde der Seele nach sterbe.

Evangelium des Hl. Markus

 8, 1 - 9
In jener Zeit, als viel Volk beisammen war und es nichts zu essen hatte, rief Jesus seine Jünger zusammen und sprach zu ihnen: Mich erbarmt das Volk; denn sehet, schon drei Tage harren sie bei mir aus und haben nichts zu essen. Und wenn ich sie ungespeist nach Hause gehen lasse, so werden sie auf dem Wege verschmachten; denn einige von ihnen sind weit hergekommen. Da antworteten ihm seine Jünger: Woher wird jemand hier in der Wüste Brot bekommen können, um sie zu sättigen? Und er fragte sie: Wie viele Brote habet ihr? Sie sprachen: Sieben. Und er befahl dem Volke, sich auf die Erde niederzulassen. Dann nahm er die sieben Brote, dankte, brach sie und gab sie weinen Jüngern, dass sie vorlegten; und sie legten dem Volke vor. Sie hatten auch einige Fischlein, und er segnete auch diese und ließ sie vorlegen. Und sie aßen und wurden satt; und von den Stücklein, die übriggeblieben waren, hob man noch sieben Körbe voll auf. Es waren aber deren, die gegessen hatten, bei viertausend; und er entließ sie.

Warum sagte Christus: „Mich erbarmt das Volk“?
Um die innerste Barmherzigkeit Gottes gegen die Menschen zu offenba­ren; dann auch, um das zu bewähren, was er (Mt 6, 33) gelehrt hatte, dass nämlich denen, die Gott vor allem um das Himmelreich und die dazu notwendige Gerechtigkeit bitten, die zeitliche Nahrung zugelegt werde, auch wenn sie nicht einmal darum bitten würden; denn kein einziger aus den Tausenden von Menschen hatte sich um die Nahrung gekümmert noch Christum darum angesprochen, und dessenungeach­tet sorgte er für sie.

Warum sagte Christus: „Schon drei Tage harren sie bei mir aus“?
Um uns zu unterrichten, dass Gott alle Tage und Stunden zähle und be­rechne, die wir in seinem Dienste zubringen, um dieselben reichlich zu belohnen.

Lerne von Christo, der die Brote und wenigen Fischlein mit vorherge­hender Danksagung oder Lobgebet gesegnet hat, dein Gebet vor und nach dem Essen mit Andacht zu verrichten. – Lerne von dem Volke, dass sich auf die Erde niedergesetzt und gewartet hat, bis ihm die Jünger das Brot vorlegten, mit Zucht und Ehrbarkeit die Speisen zu neh­men. „Es werden die (gottesfürchtigen) Armen essen und satt werden, und den Herrn loben, die ihn fürchten“ (Ps 21, 27). – Lerne die Gaben Got­tes, Speise und Trank u. dgl., wertschätzen und das, was dir üb­rig­bleibt, zu deiner und der Armen Notdurft sorgfältig aufheben, und nach dem Essen Gott herzlich danken.

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Von den sieben heiligen Sakramenten


Aus Anlass des Textes: „Sie sprachen: Sieben“ (Mk 8, 5), kann heu­te die Zahl der heiligen Sakramente zur Sprache kommen. Die­se wurden vorbedeutet durch die sieben Ähren, welche Pharao von Ägypten im Träume gesehen (Gen 41, 5); ferner durch die sieben Abwaschungen des Naaman im Jordan (2 Kön 5, 10. 14); wiederum durch die sieben Säulen, welche die ewige Weisheit (Gott) auf­gerichtet hat (Spr 9, 1); endlich durch den Leuchter mit sieben Lampen und sieben Röhren, welchen der Engel dem Propheten Zararias zeigte (Zach 4, 2).

Durch die sieben heiligen Sakramente wird die Kirche Gottes wie durch köstliches Getreide ernährt; sie wird durch selbige wie durch sieben Ab­waschungen im Jordan gereinigt; sie wird durch sie wie mit sieben starken Säulen gestützt und getragen und von ihnen wie von einem siebenarmigen Leuchter erhellt und erleuchtet.

Was ist ein Sakrament?
Es ist ein sichtbares, von Christus selbst eingesetztes Zeichen, durch welches wir die Gnade Gottes an der Seele empfangen.

Wie viele Sakramente gibt es?
Sieben.

Warum sind deren nicht mehr oder weniger?
Weil Christus der Herr nicht mehr und nicht weniger eingesetzt hat.

Woher beweisen wir das?
Aus der ununterbrochenen Tradition oder Überlieferung, von welcher der Apostel Paulus befiehlt, dass man an ihr festhalten müsse (2 Thess 2, 14); denn die Kirche, in welcher selbige fortlebt, sei eine Säule und Grundfeste der Wahrheit (1 Tim 3, 15). Dass aber an der Siebenzahl der Sakramente durch die beständige Überlieferung der Kirche Gottes von der Apostel Zeiten an bis zur Stunde festgehalten wurde, das be­weisen wir zur Genüge aus den hinterlassenen Schriften der heiligen Väter und Lehrer der Kirche.

Können wir Katholiken die Siebenzahl der heiligen Sakramente auch aus der heiligen Schrift beweisen?
Ja freilich, und zwar jedes einzelne sowohl nach dem sichtbaren Zei­chen, als auch nach der Gnade, die jedes an der Seele wirkt, und nach seiner göttlichen Einsetzung.

Muss man nicht auch buchstäblich die Siebenzahl der heiligen Sakramente aus der Heiligen Schrift beweisen?
Nein; denn sonst gäbe es nur ein einziges Sakrament, nämlich die Ehe, welche der Apostel Paulus im Briefe an die Epheser (5, 32) ausdrücklich ein Sakrament nennt, und man müsste die Taufe und das Altarsakrament aus der Zahl der Sakramente streichen, welche doch die Lutheraner auch für Sakramente halten, obwohl sie nirgends in der Hei­ligen Schrift „Sakramente“ genannt werden.

Viel weniger können die Andersgläubigen aus der Schrift beweisen, dass nur ein oder zwei Sakramente sind; wir aber können beweisen, dass es sieben gibt – keines mehr und keines weniger. So folgt denn unwidersprechlich, dass wir uns in diesem Punkte auf das unge­schriebene Wort Gottes berufen müssen, welches uns die heilige Kirche Christi getreu überliefert hat.

Könnte die Kirche auch Sakramente einsetzen?
Durchaus nicht; denn das steht allein Gott oder Christo zu.

Was soll uns antreiben, oft die heiligen Sakramente zu gebrauchen?
1. Weil uns Jesus Christus dieselben durch unsägliche Mühe und Arbeit, durch sein bitteres Leiden und Sterben verdient und zuwege ge­bracht hat.

2. Weil wir uns durch die Sakramente all der Gnaden teilhaftig machen, die uns Christus durch sein Leiden und Sterben erworben hat.

3. Weil wir in jedem Sakramente eine neue und besondere, zu einem gewissen Endzwecke notwendige Gnade empfangen.

Woher kommt es, dass viele, obwohl sie die heiligen Sakramente emp­fangen, gleichwohl der Gnade nicht teilhaftig werden?
Weil sie nicht mit der gebührenden Vorbereitung die heiligen Sakramente empfangen und keine eifrige Begierde erwecken, der Wirkungen des Sakramentes, das sie empfangen wollen, teilhaftig zu werden. So gehen viele zur heiligen Kommunion nur aus Gewohnheit oder ganz ohne Andacht, d. i. ohne Übung des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe; oder lassen manche sich firmen im Stande der Ungnade Gottes, oder schreiten halb voll und halb toll, ohne jegliche gottselige Anmutung, zum Sakramente der Ehe, und – was noch ärger ist – wie viele erst treten zur heiligen Beichte ohne wahre Reue! Wollte Gott es würden nicht gar so viele die heiligen Sakramente im Stande der Tod­sünde oder aus eitler Ruhmsucht oder auch aus Menschenfurcht emp­fangen!

_____

Übung des Glaubens,


zugleich ein Dankgebet für die Einsetzung der Sakramente

Weil die wahre und alleinseligmachende Kirche, welche Jesus Christus auf Erden gestiftet, und darum auch ihr beharrlicher Beistand, der Hei­lige Geist, mich lehrt, das Christus, mein Erlöser und Seligmacher, sieben heilige Sakramente oder äußerliche Zeichen angeordnet habe, durch welche wir uns den Wert und das Verdienst seines Leidens und Sterbens zueignen: darum glaube ich das festiglich und danke dir dafür viel tausendmal, o süßester Jesu! Ich bitte dich demütig um die Gnade, die du mir verdient hast, dass ich mit inbrünstigem Verlangen und durch wür­dige Vorbereitung mich der Wirkungen der heiligen Sakramente teil­haftig mache und so mir das Verdienst deines bittern Leidens aneigne.

Gebet

Dich preisen wir mit herzinniger Dankbarkeit, o Herr Jesu Christe, du Vater der Barmherzigkeit und ein Gott alles Trostes, der du dich nicht allein über das Volk in der Wüste erbarmt hast, sondern auch noch tagtäglich deine väterliche Hand auftust und alles, was lebt und schwebt, mit deinem heiligen Segen erfüllst; wir bitten dich demütig, du wollest uns in der kindlichen Zuversicht auf dich also stärken, dass wir nach dem Beispiele jenes Volkes dich eifrig suchen, alle unsere Hoffnung und Liebe beständig dir zuwenden und in allen unseren Nö­ten zu dir unsere Zuflucht nehmen und bei dir finden. Erbarme dich unser und lass uns auf dem Wege dieser irdischen Wanderschaft nicht Not leiden, sondern erquicke uns hier in der Zeit und dort ewiglich, der du mit dem Vater und dem heiligen Geist als gleicher Gott lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Quelle

Montag, 24. Juni 2013

Jobo schreibt

... über den erbrachten Himmelsbeweis.

Vergelt's Gott!

Hauptsächlich eine Frage der Motivation

..., ob ich homosexuell bleiben möchte oder eine Veränderung schaffen will.

Vergelt's Gott an den Kreuzknappen für diesen Beitrag!

Sonntag, 23. Juni 2013

Radio Horeb war gestern!

... jetzt gibt es, wenn ich das richtig verstanden habe,

Radio Horeb TV.  Schön!

Samstag, 22. Juni 2013

Unterricht für den fünften Sonntag nach Pfingsten

Zum Eingange der heiligen Messe bitte um die Hilfe Gottes und sprich mit dem Priester: „Erhöre, o Herr, meine Stimme, womit ich zu dir gerufen. Sei du mein Helfer: verlasse mich nicht und verachte mich nicht, o Gott, mein Heiland! – Der Herr ist mein Licht und mein Heil; wen soll ich fürchten? (Ps 26) Ehre sei dem Vater ...

Gebet der Kirche
O Gott, der du denen, die dich lieben, unsichtbare Güter zubereitet hast, gieß in unsere Herzen wirksame Liebe zu dir, damit wir dich in allen Dingen und über alle Dinge lieben und deine Verheißungen, die über alles Verlangen groß sind, teilhaftig werden – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.

Epistel des Hl. Petrus
 I. 3, 8 - 15
Geliebteste! Seid alle einträchtig, mitleidig, brüderlich, barmherzig, be­scheiden, demütig; vergeltet nicht Böses mit Bösem, nicht Schmäh­worte mit Schmähworten; im Gegenteile: segnete einander, weil ihr dazu berufen seid, Segen zu erben. Denn wer das Leben lieb haben und gute Tage sehen will, der bewahre seine Zunge vom Bösen, und seine Lippen, dass sie nichts Trügerisches Reden. Er wende sich vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach; denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren merken auf ihr Gebet; aber das Angesicht des Herrn ist wider die, welche Bö­ses tun. Und wer kann euch schaden, wenn ihr dem Guten nachtrach­tet? Wenn ihr aber etwas leidet um der Gerechtigkeit willen, Heil euch! Ihre Schrecknisse fürchtet nicht und beunruhigt euch nicht; haltet nur den Herrn Christum heilig in euern Herzen.

In dieser Lektion ist zu beachten, das Gott ein Beschützer der Gerech­ten sei und ihr Gebet erhören, von jenen aber, so Böses tun, sein Ange­sicht abwende; ferner, dass diejenigen glücklich zu nennen, welche et­was leiden um der Gerechtigkeit willen, und dass niemand uns schaden könne, wenn wir das Gute tun; denn wenn Gott mit uns ist, wer will dan wider uns sein? (Röm 8, 31)

Evangelium des Hl. Matthäus
 5, 20 - 24
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn eure Gerechtig­keit nicht vollkommener sein wird als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich eingehen. Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber tötet, der soll des Gerichtes schuldig sein. Ich aber sage euch, dass ein jeder, der über seinen Bruder zürnt, des Gerichts schuldig sein wird. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raca! Wird des Rates schuldig sein; und wer sagt: Du Narr! Wird des höllischen Feuers schuldig sein. Wenn du daher deine Gabe zu dem Altare bringest und dich daselbst erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich habe, so lass deine Gabe allda vor dem Altare und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe.

Was heißt „pharisäische Gerechtigkeit“?

Es heißt: nur zum äußerlichen Scheine fromm sein und nur jene Laster meiden, welche zeitliche Schande oder Schaden mit sich bringen, un­terdessen aber heimliche Bosheit im Herzen tragen, wie die Pharisäer getan haben (Mt 22, 15 ff.; Mk 12, 12 ff.; Lk 11, 37 ff.).

Zum Exempel: wenn jemand nur, um fromm zu scheinen, ein Almosen gäbe, einen Altar errichtete, beichtete oder kommunizierte, dabei aber mit List von seinem Nebenmenschen Geld erpresste, Wucher triebe, oder Hass und Neid hegte und seinen Nächsten verfolgte; denn „aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Totschläge, Diebstähle, falsche Zeugnisse, Gotteslästerungen“ (Mt 15, 19).

Warum sagt Christus, dass ein jeder, welcher über seinen Bruder zürne, des Gerichtes schuldig sein werde, wer aber zu seinem Bruder sage: Raca! Des Rates, und wer sage: du Narr! Des höllischen Feuers schuldig sei?
Das tut er, um uns zu unterrichten: 1. dass auch der Zorn, der (unge­rechterweise) im Herzen getragen werde, schon Sünde sei; 2. dass es eine schwere Sünde (Todsünde) sei, die des höllischen Feuers schuldig mache, wenn man seinen Nächsten in einer wichtigen Sache gröblich an seiner Ehre verletze, z. b. durch schwere Beschimpfungen oder Verwünschungen.

Ist es eine Todsünde, zu einem zu sagen: „du Narr“?
Es ist zu wissen, dass hier das Wort „Narr“ – nach der Meinung ge­lehrter Schriftausleger – ein solches Schmäh- und Schimpfwort bedeu­tet, welches die Ehre des Nebenmenschen gröblich antastet und verletzt, wie z. B. Semei den König David beschimpft (2 Kön 16, 5 ff.), oder die bösen Buben dem Propheten Elisäus getan haben (4 Kön 2, 23 f.).

Ohne böse Meinung, nur in plötzlicher Aufregung, im Eifer ... solche Worte gebrauchen, wäre noch keine Todsünde.

Ist es Gott auch angenehm, zu beten, zu fasten, Almosen zu geben oder zu kommunizieren, wenn man nicht von Herzen verzeiht?
Mit nichten, sondern man muss zuvor denjenigen Verzeihen, die uns beleidigten, und dem, der beleidigt worden ist, die Ehre wieder geben, wenn sie gröblich verletzt worden. Es sind böse Leute, die zur heiligen Kommunion gehen, dabei aber ihrem Nächsten oder wer sie beleidigt hat, nicht vergeben wollen.

Wie kann man sich am besten, ehe man Gott ein Opfer bringt oder zur hei­ligen Kommunion geht, mit dem, den man beleidigt hat, wieder versöhnen?
Der hl. Augustinus belehrt und gar schön, wie wir das tun könnten; er sagt: „Ist er abwesend, den du beleidigt hast, so verdemütige dich in der Gegenwart dessen, dem du ein Opfer bringen (oder den du in der hei­ligen Kommunion empfangen) willst. Ist jener gegenwärtig, so bitte ihn um Verzeihung, oder wenn er dich beleidigt hat, so lass wenigstens den Zorn von Herzen fahren. Gast du deinen Nächsten mit Gedanken beleidigt, so begehre in Gedanken von ihm Verzeihung. Hast du ihn durch Werke beleidigt, so versöhne ihn auch durch Werke (der Nächstenliebe)."

Anmutung. Schlage mich doch nicht, o mein Herr und Gott, mit phari­säischer Blindheit, damit ich nicht mit meinen guten Werken nur den Menschen zu gefallen suche und so der ewigen Belohnung verlustig gehe! (Mt 6, 1. 2)

Mittel wider den Zorn

1. Um den Zorn zu überwinden, ist es gar nützlich, alle Gelegenhei­ten vorzusehen, die einen zum Zorne reizen könne, und sich dagegen durch einen festen Vorsatz zu waffnen, dass man alles um Gottes Willen übersehen wolle.

2. Hierzu ist es dienlich, sich zu Gemüte zu führen, dass man durch Ge­duld für die Schuld, die man Gott zahlen Muss, genugtue. Um solches zu bewerkstelligen, ist es ein kräftiges Mittel, andächtig darüber nachzu­denken, was Christus der Herr für uns gelitten hat: „Lasset uns aufblicken zu dem Anfänger und Vollender des Glaubens, zu Jesu, der für die ihm vorgelegte Freude das Kreuz erduldete, die Schmach nicht achtete und nun zur Rechten des Thrones Gottes sitzt. Ja, geden­ket an ihn, der solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht müde werdet und eiern Mut nicht sinken lasset. Noch habt ihr nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampfe wider die Sünde“ (Hebr 12, 2 – 4).

3. Das notwendigste Mittel ist das eifrige Gebet um die Tugend der Sanftmut.

Ein Zorniger gleicht einem Menschen, der wegen einer Schuld im Ker­ker sitzt und gleichwohl hochmütig das Lösegeld von sich stößt; denn durch den, welcher und Unbilden antut, bezahlen wir die Schulden, die wir bei Gott haben, wofern wir es nur geduldig leiden.

„Wer sein Gemüt beherrscht, ist besser als ein Städteeroberer“ (Spr 16, 32).

Mittel wider die Gewohnheit, leichtsinnig zu schwören

Welches sind die kräftigsten Mittel, die böse Gewohnheit des leichtsinnigen Schwörens abzulegen?
1. Wohl zu erwägen: wenn man am großen Gerichtstage von einem je­den müßigen Worte wird Rechenschaft geben müssen (Mt 12, 36), wie viel mehr dann vom Schwören!

2. Reiflich sich zu Gemüte führen, dass, wenn ein ehrlicher Mann es als einen Schimpf aufnehmen müsste, wenn er zu nichtswürdigen Sachen zum Zeugen angerufen würde, um so mehr die allerhöchste Majestät Gottes beleidigt würde, wenn diese fast jeden Augenblick nicht allein zu unnützen Sachen, sondern sogar zu Unwahrheiten als Zeuge angerufen würde.

3. Auch das soll uns vom Schwören abhalten, dass man gewöhnlich denjenigen, die gar so leicht damit bei der Hand sind, weniger glaubt und vertraut als anderen.

4. Man soll sich selber eine Buße auferlegen für jedes Schwurwort, auf dem man sich ertappt. Der hl. Chrysostomus gibt den Hausvätern folgenden guten Rat: wenn sie bemerken, dass einer von den Ihrigen der bösen Gewohnheit des Schwörens zugetan wäre, sollten sie ihn zu­erst ernstlich ermahnen und mit Worten der Rüge strafen; würde das nicht helfen, sollten sie ihn zur Strafe ohne Speise schlafen gehen lassen. Der heilige Lehrer meint, dass eine solche Strafe keinen Schaden, sondern Gewinn bringen müsste.

Gebet
Liebreichster Jesu, der du im heutigen Evangelium uns ermahnest, dass wir nicht bloß äußerlich vor den Menschen, wie die Heuchler, sondern auch innerlich, an Willen und Herz, fromm und gerecht sein sollen, wenn wir anders in das Himmelreich eingehen wollen: wir bitten dich, führe uns durch deinen Heiligen Geist zur wahren christli­chen Gerechtigkeit, auf dass unsere Gedanken, Worte und Werke dir zu Lob und Ehre, den Nächsten aber zur auferbaulichen Nachfolge dienen. Pflanze darum die wahre Liebe so in unsere Herzen, dass kein Hass, kein Neid und kein Zorn darin Platz finde, sondern dass wir mit unsern Nebenmenschen ohne Zank und Hader, ohne Groll und Missgunst, friedsam und freundlich leben und so in christlicher Liebe standhaft verharren, bis wir endlich in dein  Reich kommen, wo ewige Liebe und Frieden und Freude wohnen. Amen.

Quelle

Freitag, 21. Juni 2013

Wehrpflicht?

5 000 bis 10 000 Freiwillige hatte die Bundeswehr erwartet.

Doch es sind wesentlich weniger ...

Donnerstag, 20. Juni 2013

Wetterbericht

Während wir hier vor Hitze fast zerfließen,
meldet das Internet im Nachbarlandkreis überflutete Keller, Windhosen und Ähnliches.

Orate Fratres!

Und die Herren Priester: Bitte den täglichen Wettersegen nicht vergessen!

Zuspruch

Was Gott einst in dir begann,
wird er auch vollenden.
Schaue dich nicht selber an,
bleib in seinen Händen.
Sei getrost, auf jede Nacht
folgt ein neuer Morgen.
Jesus hat die Übermacht,
lass ihn für dich sorgen.
(Marie Hüsing)

Aufgelesen auf einer Postkarte

Gute Bischöfe braucht das Land!

Dann "passiert" auch was ...

Offensichtlich lesenswert:

Credo

Vergelt's Gott an das Hörende Herz!

Lourdes

... schon wieder unter Wasser!!!

Orate, fratres!

Mittwoch, 19. Juni 2013

Handys sind KLASSE!

... drum liegt meines üblicherweise zu Hause.

Dienstag, 18. Juni 2013

Holland wieder in der Vorreiterrolle!

Dort darf man nicht nur spät, sondern auch "postnatal abtreiben".

... hatten wir das schon mal oder träume ich?

Beten!

Das Weltbild und sein Weltbild

...? Würzburg hat jedenfalls keines mehr, der Laden wurde geschlossen.

Wird es eine echte Bekehrung? Oder kam sie zu spät? !!!vor Gott gibt es kein zu spät, erst im Tod. Vorher nicht ...

Montag, 17. Juni 2013

Marsch für die Familie

Nein, nicht (nur) Marsch für das Leben, das ist schon richtig so.

Vergelt's Gott an die grenzenlosen Kopten!

Zu faul zur Hausarbeit?

Tipps und Tricks zur Hausarbeit und in diesem Fall zur Motivation dazu gibt es hier.

... bin ich froh, dass ich dieses Blog gefunden habe, genau das habe ich gebraucht *schäm*.

Glaube und ...? oder ...? Vernunft?

Vergelt's Gott an den Frischen Wind, der uns dieses Video zugeweht hat!

Wider die indirekte Christenverfolgung

... oder ist das zu hart ausgedrückt?

Vergelt's Gott an den Papsttreuen!

Dir ist zu heiß?

Dann nix wie rüber!

Sonntag, 16. Juni 2013

Zweisamkeit

Wie (fast) jeden Tag besucht die Tochter ihre alte Mutter.

Als alles Notwendige geklärt ist, setzen sich die beiden noch ein wenig zusammen ... die Mutter auf ihren Lieblingsplatz auf dem Sofa, die Tochter ... neben ihr auf den Boden, der Mutter zugewandt.

Die Mutter legt ihre Hände auf die Oberschenkel - da ergreift die Tochter ihre Hand ... und die beiden bleiben eine ganze Weile so sitzen, führen ihre Unterhaltung fort ...

Die Mutter ist alt und krank ... wer weiß, wie lange die beiden noch zusammen sein können ...
Eine innige Beziehung, gerade jetzt im Alter der Mutter. Gott sei Dank.

Die Homo-Ehe boomt!

... wirklich?

Samstag, 15. Juni 2013

Das düstere Mittelalter

... wird dir hier ausgetrieben. Vergelt's Gott!

Unterricht für den vierten Sonntag nach Pfingsten

Mit großem Vertrauen auf Gott sprich mit dem Priester im Eingange der heiligen Messe aus dem 26. Psalm: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil, wen sollte ich fürchten? Der Herr ist der Beschirmer meines Lebens, vor wem sollte ich zittern? Meine Feinde, die mich quälen, sind geschwächt und fallen zu boden. Wenn schon ein Heerlager wider mich aufstünde, so soll mein Herz sich doch nicht fürchten.“ Ehre sei dem Vater ...

Gebet der Kirche

Wir bitten dich, o Herr, du wollest uns gewähren, dass der Lauf der zeitlichen Dinge, von deiner Vorsehung geleitet, stets zu unserem Frieden gereiche, damit deine Kirche die Freudigkeit habe, in ruhiger Andacht ungestört dir zu dienen – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.

Epistel des Hl. Paulus an die Römer

 8, 18 - 23
Brüder! Ich halte dafür, dass die Leiden dieser Zeit nicht zu verglei­chen sind mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbar werden wird. Denn das Harren des Geschöpfes ist ein Harren auf die Offen­barung der Kinder Gottes. Denn das Geschöpf ist der Eitelkeit un­terworfen, nicht freiwillig, sondern um dessen willen, der es un­terworfen hat auf Hoffnung hin; weil auch selbst das Geschöpf von der Dienstbarkeit der Verderbtheit befreit wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass alle Geschöpfe seufzen und in den Geburtswehen liegen immer noch. Und nicht allein sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes besitzen, ja wir selbst seufzen innerhalb uns und warten auf die (vollendete) Annahme zu Kindern Gottes, auf die Erlösung unseres Leibes – in Christo Jesu, unserem Herrn.

In Trübsal, Angst und Not sowie in Anfechtungen der Trägheit ist es ein gar kräftiges Mittel, sich selbst mit dem heiligen Apostel Paulus anzure­den, aufzumuntern und zu sprechen: „Ich halte dafür, dass die Leiden dieser Zeit nicht zu vergleichen sind mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbar werden wird“ (Röm 8, 18).

Der ehrwürdige Beda spricht: „Wenn wir auch eine Zeit lang die Peinen der Hölle ausstehen müssten, so wäre es doch wohl dessen wert, um damit zu verdienen, Christum in seiner Gerechtigkeit zu schauen und seinen Heiligen beigesellt zu werden.“

Evangelium des Hl. Lukas

 5, 1 - 11
In jener Zeit, als das Volk Jesum drängte, um das Wort Gottes zu hö­ren, und er am See von Genezareth stand, sah er zwei Schiffe am See stehen; die Fischer waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze. Da trat er in das eine der Schiffe, welches dem Simon gehörte, und bat ihn, von dem Lande etwas abzufahren. Und er setzte sich und lehrte das Volk aus dem Schiffe. Als er aber zu reden aufgehört hatte, sprach er zu Simon: Fahr hinaus in die Tiefe, und werfet eure Netze zum fange aus. Da antwortete Simon und sprach zu ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen. Als sie dies getan hatten, fingen sie eine große Menge Fische, so dass ihr Netz zerriss. Und sie winkten ihren Genossen, die im andern Schiffe waren, dass sie kommen und ihnen helfen möchten. Und sie kamen und füllten beide Schifflein, so dass sie beinahe versunken wären. Als das Simon Petrus sah, fiel er Jesu zu Füßen und sprach: Herr, geh weg von mir; denn ich bin ein sündhafter Mensch! Denn Staunen hatte ihn ergriffen und alle, die bei ihm waren, über den Fischfang, den sie gemacht hatten, desgleichen auch den Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, welche Simons Genossen waren. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht, von nun an wirst du Menschen fangen! Und sie führten ihre Schiffe ans Land, verließen alles und folgten ihm nach.

Bild Petri Fischzug

Was lernen wir aus diesem Evangelium?
Von dem Volke, das sich zum Herrn Jesus gedrängt hat, damit es seine Predigten hören könne, lernen wir, dass man mit großem Eifer und in­nerlicher Begierde das Wort Gottes anhören soll, weil der Mensch da­durch das Leben der Seele erhält (Mt 4, 4; Lk 11, 28).

Warum hat Christus aus dem Schifflein Petri gelehrt?
Um anzudeuten, dass man die reine Lehre Jesu von der Kirche annehmen soll, welcher Petrus als Oberhaupt vorgesetzt ist (Joh 21,15 ff.). Denn unter dem Schifflein Petri ist hier die wahre Kirche Christi auf Erden zu verstehen. Obwohl viele Wellen der Verfolgung sich wider dieses Schifflein aufwerfen, so wird es doch niemals versinken. „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten (Mächte) der Hölle werden sie nicht überwältigen.“ So spricht Christus der Herr bei Matthäus (16, 18).

Lehrt Christus immer noch aus dem Schifflein Petri?
Ja, und zwar durch den Papst als seinen unfehlbaren Statthalter, durch die Bischöfe und Priester als seine Mithelfer, und so bis ans Ende der Welt. „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden. Darum ge­het hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes; und lehret sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt“ (Mt 28, 18 – 20).

Welche sind die, die nichts fangen oder nichts verdienen durch ihre Wer­ke?
Es sind: 1. die Ketzer oder freiwillig Irrgläubigen; 2. jene, die wissentlich im Stande der Todsünde leben; 3. die, welche ihre guten Werke nur dar­um verrichten, dass sie von den Menschen gesehen und gepriesen werden. Diese alle arbeiten in der Nacht der Ungnade Gottes, und dar­um fangen sie nichts, d. i. sie verdienen nichts für den Himmel durch ihre Werke.

Was ist unter dem Fischfang Petri zu verstehen?
Der Fang der Seelen durch das Netz des heiligen Evangeliums oder der Lehre Christi (Jer 16, 16).

Was bedeutet es, dass Petrus auf das Wort Christi sein Netz ausgeworfen und darauf eine große Menge Fische gefangen hat?
Dadurch werden alle Prediger des Wortes Gottes aufmerksam gemacht, dass sie mittelst des Gebetes das Netz der christlichen Lehre aus­werfen sollen, damit sie die Seelen fangen, d. i. für den Himmel ge­winnen.

Was wird unter diesem Fischfange verstanden?
Die Bekehrung der Ungläubigen und der Sünder.

Welche sind unter den Fischen zu verstehen, die das Netz zerrissen haben?
Die Ketzer, d. i. die vom katholischen Glauben Abgefallenen, welche durch ihre zwiespältigen Lehren die Einheit der katholischen Kirche, die unter dem Netze verstanden wird, gespalten und zerrissen haben. Auf dies Weise haben, nach der Auslegung des Hl. Augustinus, das Netz, nämlich die Kirche: Die Donatisten in Afrika, die Arianer in Ägypten, die Manichäer in Persien; später die Husiten in Böhmen, die Lutheraner in Deutschland, die Calviner in Frankreich, Holland und der Schweiz. In unseren Tagen haben das nämliche getan die Altkatholiken, wie sie sich selber nennen, die aber besser Neuprotestanten heißen, weil sie, wie vor 300 Jahren die alten Protestanten, so heute gegen Glaubenssätze der einen, heiligen, apostolischen und römisch-katholischen Kirche protestieren und so die Einheit der Kirche Christi zerreißen.

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Sittenlehre wider die eitle Ehre (Hoffart),


aus Anlass des Textes: „Wir haben nichts gefangen“ (Lk 5, 5)

Verdienen jene nichts durch ihre an sich guten Werke, welche dadurch nur eitlen Ruhm und Lob bei den Menschen suchen?
Gar nichts, und wenn sich solche dennoch einbilden würden, sie tun Gott einen Gefallen oder Dienst damit, so wäre das eine ebenso när­rische Einbildung, als wenn einer ein Fass voll Wasser von Italien nach Deutschland führte in der Meinung und Absicht, selbiges allda für ech­ten Malvasierwein zu verkaufen. Diejenigen, welche durch Beten, Fasten, Almosengeben nur den Menschen zu gefallen suchen, tun ebensoviel, als wenn sie für Kot oder Unrat arbeiteten (Phil 3, 8).

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Lebenslehre von der Übung der guten Werke


„Auf dein Wort will ich das Netz auswerfen“ (Lk 5, 5).

Viele Menschen gibt es hinieden, die aus besonderer Fügung Gottes zu einem armseligen Leben geboren zu sein scheinen, indem sie ihr Leben in saurer Handarbeit, bei fortwährenden Krankheiten oder in großer Ar­mut zubringen müssen. Nur ist es aufs höchste zu bedauern, dass diese nach der Meinung der Welt ganz unglücklichen Menschen ihre Armse­ligkeit, die ihnen der gütige Gott als eine Staffel zur Seligkeit an die Hand gibt, sich nicht zu nutze machen und zwar durch die gute Mei­nung, Gott allein dadurch gefallen zu wollen. Mein frommer Christ, hat dich der liebe Gott arm geboren oder krank werden lassen, oder hat er dir große Verfolgungen oder Armut zugeschickt, oder wirst du wie ein Lasttier zur Arbeit getrieben oder dergleichen mehr, so über­lege doch in dieser betrübten Lage, ob nicht manche heilige Leute schon viel mehr ausgestanden haben als du mit all deinen Sünden.

Warum sind diese zu einer großen Heiligkeit gelangt?
Zum großen Teil, weil sie ihre Mühe und Arbeit, all ihr Kreuz und Leiden Gott aufgeopfert und ihm zulieb ausgestanden haben (Mt 5, 3 ff.).

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Von der guten Meinung


Warum sind so viele, welche die schwersten Arbeiten verrichten und die schmerzlichsten Krankheiten ohne jedes Verdienst für den Himmel aus­stehen?
Weil sie ihre Arbeit nicht Gott zu Ehren verrichten, noch ihre Krankhei­ten Gott aufopfern. Wollte Gott, dass dies doch die Bauers- und Hand­werksleute täten, die ihr Brot mit großer und schwerer Arbeit verdienen müssen, wie auch alle jene, die die schmerzlichsten Krankheiten aus­stehen, dass es auch alle Betrübten sich zu Herzen nähmen und jeden Morgen ihre Händearbeit, ihre Leiden und Schmerzen durch eine gute Meinung Gott aufopferten und diese Meinung durch ein andächtiges Gedenken den Tag hindurch bisweilen erneuerten! Ohne diese gute Meinung würden sie ja die allerschwerste Arbeit oder Armut ohne jegli­ches Verdienst für den Himmel verrichten oder ausstehen. – Glaube si­cher, o christliche Seele, dass von der guten Meinung alles Gute her­rührt; den sie macht aus den alltäglichen, wenn auch noch so unbedeu­tenden Werken lauter goldene Schätze der Verdienste, die man nach diesem Leben im Himmel soll ewig besitzen und genießen. Und dich, der du dieses liesest, möchte ich um Gottes willen gebeten haben, dass du den Einfältigen, die des Lesens unkundig sind, das gesagte aus­legest und sie von der Art und Weise, eine gute Meinung zu machen, unterrichtest, damit du auch mit ihnen deine Krone im Himmel noch mehr zieren mögest.

Kann der Mensch auch durch seine allergewöhnlichsten Verrichtungen, durch Arbeit, durch Essen, Trinken und Schlafen, etwas bei Gott verdienen?
Allerdings, wenn er dies alles Gott aufopfert und dabei im Stande der Gnade ist. „Darum möget ihr essen oder trinken oder etwas anderes tun, so tut alles zur ehre Gottes.“ – „Alles, was ihr tut in Wort oder in Werk das tut alles im Namen des Herrn Jesu Christi, und danket Gott und dem Vater durch ihn.“ – „Alles, was immer ihr tut, das tut von Herzen, als wie dem Herrn und nicht den Menschen; denn ihr wisset ja, dass ihr vom Herrn den Lohn der Erbschaft erhalten werdet.“ So mahnt uns der heilige Apostel Paulus (1 Kor 10, 31; Kol 3, 17. 23. 24).

Zu wie vielerlei Endzwecken kann man denn seine Werke Gott aufopfern?
Vornehmlich zu viererlei: 1. Zu einem Dienst- oder Lobopfer, um nämlich Gott, der allerhöchsten Majestät, den schuldigen Dienst oder die gebührende Ehre zu erweisen; 2. zu einem Dankopfer, um Gott für alle empfangen Wohltaten zu danken; 3. zu einem Sühnopfer, um durch die saure Arbeit für die begangenen Sünden der göttlichen Ge­rechtigkeit Genüge zu tun; 4. zu einem Bittopfer, um neue Gaben und Gnaden durch die Verdienste Christi von Gott zu erlangen.

Wie können wir unsere Werke im Namen Jesu verrichten?
Dadurch, dass wir dieselben mit den Werken und Verdiensten Christi vereinigen; denn von Christi Werken und Verdiensten kommt es her, dass unsere Werke verdienstlich für den Himmel sind. Solches tun mit den Verdiensten Christi heißt gleichsam die Hände Ja­kobs mit den Fellen Esaus bedecken, um den väterlichen Segen zu erlangen (1 Mos 27, 16).

Wie kann man kurz die gute Meinung machen?
Indem man spricht: „O mein Gott, alles zu deiner Ehre!“

Anmutung. Neige mein Herz, o Gott, zu deinen Geboten. Bewahre mich, dass ich nicht arbeite in der Nacht der Sünde und so nichts verdiene durch meine guten Werke. Stehe allen Seelsorgern bei mit deiner Gnade, dass sie durch dein göttliches Wort viele Seelen fangen und dir zuführen.

Gebet

Ach, mein Gott und Herr! Wie wahr ist es, dass wir ohne dich nichts für den Himmel Verdienstliches tun können! Deine eigenen Jünger, weil du nicht bei ihnen gewesen, haben die ganze Nacht vergebens gearbeitet; nachdem sie aber dein heiliges Wort gehört und in deinem Namen ihre Arbeit angefangen, haben sie eine solche Menge Fische gefangen, dass sie zwei Schiffe damit anfüllten. Damit nun auch ich, dein unwürdiges, schwaches Geschöpf, deines starken Beistandes und göttlichen Segens mich erfreuen mögen, will ich fort­an vor allen Dingen dein Reich suchen, dein heiliges Wort fleißig anhören, in deinem Namen und zu deiner Ehre alle meine Werke anfangen und vollenden, in der tröstlichen Hoffnung, du, mein gütigs­ter Jesu, werdest dieses mein Vorhaben durch deine mitwirkende Gnade fördern. Um dieses bitte ich dich in tiefster Demut. Amen.
Quelle

Freitag, 14. Juni 2013

Wiederentdeckung der Eucharistie

... oder wir feiern ein heiliges Faschingsmessopfer?

... nein, die alte Dame hat sich nicht in der Jahreszeit geirrt ...
Vergelt's Gott an den Frischen Wind!

Mittwoch, 12. Juni 2013

Die Horen im Vetus ordo

Kennt sich jemand so gut im Stundenbuch des Vetus Ordo aus (z. B. "Das Psalmengebet" von P. Morant), und hat derselbe jemand so viel Zeit, dass er ein Bändelblog für "Alte" schreiben möchte?

Oder bin ich der Einzige, der sich dafür interessiert?

Ändert das Weltbild sein Weltbild?

Mal sehen. Der Papsttreue hat erste Schritte entdeckt. Vergelt's Gott!

Dienstag, 11. Juni 2013

Warum sich der Eucharistische Kongress gelohnt hat

... freut sich der Hirte mehr über das eine verirrte und wiedergefundene Schaf als über die 99, die keiner Bekehrung bedürfen ... (sinngemäß aus der Bibel).
Vergelt's Gott an die Beifahrer des Heiligen Vaters!

Sententiae

... nennt Pro spe salutis eine Reihe auf seinem Blog. Und das hier ... könnte doch glatt stimmen ... )))-:

Sonntag, 9. Juni 2013

Was man in der Kirche so beobachtet

Angeregt durch diesen Beitrag ist in meiner Erinnerung ein Ereignis "erwacht".
Es war wohl Probe zum Kinder- oder Familiengottesdienst.

Eine Frau betrat mit zwei kleinen Kindern die Kirche und ging schnurstracks geradeaus (zur Sakristei?). Die beiden Kinder blieben am Weihwasserbecken stehen und plantschen mit ihren Händen im Wasser.
Die Frau kam zurück, schimpfte die Kinder und zog sie von dem wunderbaren "Spielzeug" weg.

... Entschuldigung, liebe Frau, wie wäre es gewesen, wenn Sie Ihren (?) Kindern erklärt hätten, was es mit dem Weihwasser auf sich hat und wie man damit "umgeht"? Vielleicht hätten Sie den Kindern die Hand zum Weihwasserbecken und dann zum Kreuzzeichen führen können?

... oder wissen Sie schon selbst nicht mehr, was es damit auf sich hat? SCHADE! Eine verpasste Chance!

Der Eucharistische Kongress im Rückbklick

Stimmen zum heute zu Ende gegangenen Eucharistischen Kongress gibt's hier und da. Vergelt's Gott!
... und natürlich wird auch bei katholon einiges erscheinen in der kommenden Woche.

Fronleichnamsprozession

... und wer aus welchen Gründen auch immer auf die Fronleichnamsprozession verzichten musste:
Hier ein paar kleine Ausschnitte. Vergelt's Gott für Martina Katholik für den Link!

9.Juni, Sarlouis, 9 h Hl. Messe im Vetus ordo

Weitere Infos hier.

Samstag, 8. Juni 2013

Sintflut?

Nein, auch ich gehe davon aus, dass dies jetzt und Hier (gerade vorbei) eine Sündflut ist.
Vergelt's Gott an Martina Katholik!

Unterricht für den dritten Sonntag nach Pfingsten


Zum Eingange der heiligen Messe bete mit dem Priester wie ein verlornes Schäflein: „Siehe mich an und erbarme dich meiner; denn ich bin einsam und arm. Siehe, wie bedrängt und elend ich bin, und vergib alle meine Sünden. Zu dir, o Herr, erheb’ ich meine Seele; mein Gott, auf dich vertraue ich; lass mich nicht zu Schanden werden!“ (Ps 24) Ehre sei dem Vater ...

Gebet der Kirche

O Gott, der du aller, die auf dich vertrauen, Beschützer bist, ohne den nichts Bestand hat, nichts heilig ist: vermehre an uns deine Barmher­zigkeit, auf dass wir unter deiner Anführung und Leitung durch die zeitlichen Güter so hindurchgehen, dass wir die ewigen nicht verlieren – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.

Epistel des Hl. Petrus

 I. 5, 6 - 11

Geliebteste! Demütiget euch unter die gewaltige Hand Gottes, dass er euch erhöhe zur Zeit der Heimsuchung. Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch. Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er ver­schlingen könne; dem widerstehet standhaft im Glauben und wisset, dass über eure Brüder, wo sie auf der Welt sein mögen, dieselben Leiden ergehen. Der Gott aller Gnade aber, der uns durch Jesum Christum be­rufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit, wird uns, die wir eine kurze Zeit leiden, vollenden, stärken und auf festen Grund stellen. Ihm sei die Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewig­keit! Amen.

Der Apostel Petrus ermahnt uns: 1. dass wir uns vor Gott verdemütigen, d. i. erkennen und bekennen sollen, dass wir ohne Gott nichts vermö­gen; 2. dass wir alle unsere Sorgen auf Gott werfen sollen; 3. dass wir wa­chen sollen im Gebete wider die Versuchungen des bösen Feindes, der herumgeht und sucht, wen er verschlinge; 4. tröstet er uns, dass uns Gott in den Anfechtungen beistehen werde.

O du oberster Hirt der Kirche, heiliger Petrus, erlange mir die Gnade von Christo, dass ich diese von dir gegebenen Lehren auch im Werke ausführen möge!

Glaubenslehre von der Zuversicht auf Gott


„Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch“ (1 Petr 5, 7)

Durch das Vertrauen auf die göttliche Vorsehung ehrt der Mensch sei­nen Gott, indem er sich gleichsam in dessen Schoß legt wie ein Kind, alle seine Sorgen auf Gott wirft und ihn als den einzigen Helfer in der Not bekennt (Ps 9, 10). Der gütige und getreue Gott wird ein solch kindliches Vertrauen nicht vergeblich harren lassen; denn er ist ja unendlich getreu.

Evangelium des Hl. Lukas

 15, 1 - 10

In jener Zeit nahten sich Jesus die Zöllner und Sünder, um ihn zu hö­ren. Da murrten die Pharisäer und Schriftgelehrten und sprachen: Dieser nimmt sich der Sünder an und isst mit ihnen. Er aber sagte zu ihnen die­ses Gleichnis und sprach: Wer von euch, der hundert Schafe hat und ei­nes davon verliert, lässt nicht die neunundneunzig in der Wüste und geht dem verlornen nach, bis er es findet? Und hat er es gefundne, so legt er es mit Freuden auf seine Schultern, und wenn er nach Hause kommt, so ruft er seine Freunde und Nachbarn zu­sammen und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das ver­loren war. Ich sage euch, ebenso wird auch im Himmel Freude sein ü­ber einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerech­te, welche der Buße nicht bedürfen. Oder welches Weib, die zehn Drach­men hat, zündet nicht, wenn sie eine Drachme verliert, ein Licht an, und kehrt das haus aus, und sucht genau nach, bis sie dieselbe fin­det? Und wenn sie dieselbe gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nach­barinnen zusammen und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich ha­be die Drachme gefunden, die ich verloren hatte. Ebenso sage ich euch, wird Freue bei den Engeln Gottes sein über einen einzigen Sünder, welcher Buße tut.

Warum haben sich die Sünder dem Herrn Jesus genaht?

Weil sie dessen Barmherzigkeit und Güte gegen alle Sünder wohl ver­spürten. – Lerne von ihnen, zur Barmherzigkeit Jesu zu eilen.

Warum haben die Pharisäer wider den süßesten Herrn Jesum gemurrt?

Das haben sie aus Hochmut getan, weil sie sich selber für viel zu gut hielten, als dass sie mit den armen Sündern umgehen mochten, welche doch der mildreichste Jesus so gütig aufnahm, dass er sogar mit ihnen speiste, während die stolzen Pharisäer dieselben verstießen.

Wahre Gerechtigkeit hat Mitleid mit denen, so gesündigt haben; eine angemaßte aber zürnt über sie, spricht St. Gregorius. – Liebe Christum wegen seiner überaus großen Milde und Güte!

Warum braucht Christus das Gleichnis von dem verlorenen Schäflein?

Um uns zu verstehen zu geben, dass er gekommen sei, das Men­schengeschlecht, welches hier unter dem verlornen Schäflein verstanden wird, zu suchen und selig zu machen (Lk 19, 10).

Wen kann man unter den neunundneunzig Gerechten verstehen, die der gute Hirt verlassen hat?

Die neuen Chöre der Engel, welche der Sohn Gottes im Himmel ge­lassen, als er sich mit dem Gewande der menschlichen Natur bekleide­te, um dem verlornen Menschen nachzugehen, ihn zu Wasser und zu Land, auf den Bergen und in den Wüsten zu suchen, bis er ihn endlich auf dem Kalvarienberge gefunden, nachdem er für ihn seinen himm­lischen Vater mit vielen Zähren gebeten hatte (Hebr 5, 7).

Warum freuen sich die Engel im Himmel über einen Sünder, der Buße tut?

1. Weil dadurch die leer gewordenen Plätze der abtrünnigen Engel wieder aufgefüllt werden;  2. insbesondere freuen sich die Schutz­engel solcher wahren Büßer, gleichwie ein Lehrer sich freut, wenn die ihm anvertrauten Kinder wacker vorwärts kommen; 3. endlich freuen sich die Engel, weil sie sehen, dass das Leiden Christi wieder an einer Menschenseele Früchte getragen hat.

Wie ist das zu verstehen, dass im Himmel eine größere Freude sei über einen einzigen Sünder, der Buße tut, als über neunundneunzig Gerechte?

Dies ist zu verstehen von der ganz neuen Freude, die den Engeln und Seligen des Himmels durch die Buße eines Sünders zuteil wird. Wenn einer, der hundert Dukaten hatte, von denen er einen verloren, diesen wieder findet, so hat er eine ganz besondere Freude an diesem einzigen wiedergefundenen.

O sündhafte Seele, säume nicht, Buße zu wirken, indem du dadurch alle heiligen Engel, ja Gott selbst erfreuen wirst.

Anmutung. Ich bin irre gegangen wie ein Schäflein, das verloren war. Ich danke dir, o Jesu, du guter Hirt, dass du mich dreiunddreißig Jahre lang gesucht hast; führe mich zu dir durch eine würdige Buße, damit ich die Engel im Himmel erfreue.

Gebet
Barmherziger Jesu, der du kein Gefallen hast am Tode des Sünders, welchen du nach deinem Ebenbilde erschaffen und mit deinem kost­baren Blute erlöst hast, sondern vielmehr seine Bekehrung und sein ewiges Heil liebst, weil du ihn, wie ein treuer Hirt sein verlornes Schäf­lein, dreiunddreißig Jahre lang in unsäglicher Mühe und Arbeit bis in den Tod gesucht hast: wir bitten dich durch diese deine große Liebe und Barmherzigkeit, verleihe die Gnade, dass alle Sünder, wie verirrte Schäflein, durch wahre Buße zu dir wiederkehren, auf dem Wege der Gerechtigkeit bis an ihr Ende standhaft verharren, dich hier zeitlich und dort ewig loben, ehren und preisen mögen. Amen.
Quelle

Freitag, 7. Juni 2013

Stöckchen gefangen. Soll ich's mal versuchen?

1. Blogger-Typ:
Katholisch.

2. Gerät­schaf­ten digi­tal:
Laptop auf dem Küchentisch.

3. Gerät­schaf­ten ana­log:
Keine außer meinem Kopf. AB und ZU Bücher (Bibel!) oder mal schnell was aufschreiben auf ein Zettelchen.

4. Arbeits­weise:
Das Leben beobachten, aber HAUPTSÄCHLICH überlasse ich das anderen und lese auf den Blogs. Was mich anregt, wird verarbeitet bzw. verlinkt.

5. Wel­che Tools nutzt du zum Blog­gen, Recher­chie­ren und Bookmark-Verwaltung?
Kannst du auch deutsch?

6. Wo sam­melst du deine Blogideen?
Auf den anderen Blogs, im Leben.

7. Was ist dein bes­ter Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?
Computer ausmachen.

8. Benutzt du eine To-Do-List-App?
Siehe Frage 5.

9. Gibt es neben Tele­fon und Com­pu­ter ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?
Elektronischer Terminkalender. Fahrrad.

10. Gibt es etwas, das du bes­ser kannst als andere?
Hm. Arbeitslos werden?

11. Was beglei­tet dich musi­ka­lisch beim Bloggen?
Ruhe.

12. Wie ist dein Schlafrhyth­mus – Eule oder Nach­ti­gall Lerche?

Mal früh ins Bett, mal spät, aber Aufstehen üblicherweise vor 7 h, auch am Sonntag und im Urlaub.

13. Eher intro­ver­tiert oder extravertiert?

Beides. Oft ist die Zunge zu schnell. Dennoch: Beides.

14. Wer sollte diese Fra­gen auch beantworten?
Der Leser dieser Zeilen.

15. Der beste Rat, den du je bekom­men hast?
(Aktuell, sprich temporär:) Lerne Menschen kennen.
Menschen sind veränderlich.
Die dich heute Freundin nennen
Schimpfen morgen über dich.

16. Noch irgend­was Wichtiges?
Derzeit jedenfalls - der WETTERSEGEN.

P. S.: Zu den Fragen 5 und 8 sei angemerkt, dass ich sehr wohl Englisch kann, aber ich bin Deutsche und unter Deutschen könnte - könnte man doch vielleicht - Deutsch miteinander kommunizieren. Oder?