... gewissermaßen als Antwort auf diesen Beitrag.
Vergelt's Gott an die Freiburgbärin!
Sonntag, 30. Juni 2013
Segnung und Trauung in der evangelischen Kirche
Wer kann helfen?
"Da die Trauung in der evangelischen Kirche kein Sakrament ist, frage ich mich, worin der Unterschied zwischen Trauung und Segnung bestehen soll?"
... fragt Anonym auf meinen Link zur evangelischen Kirche.
Wer weiß etwas? Vergelt's Gott!
"Da die Trauung in der evangelischen Kirche kein Sakrament ist, frage ich mich, worin der Unterschied zwischen Trauung und Segnung bestehen soll?"
... fragt Anonym auf meinen Link zur evangelischen Kirche.
Wer weiß etwas? Vergelt's Gott!
Heiligenkalender Juli
Juli***
**
1. Theobald, Eins – Rimold, B und M – Aaron, Hoherpriester
2. Mariä Heimsuchung – Processus und Martinianus, MM
3. Bertram, B von Mans – Heliodor, B
4. Ulrich, B von Augsburg – Prokop, A
5. Cyrillus und Methodius, BB, Ap von Mähren
6. Goar, Eins, Patr der Hafner und Wirte – Palladius, Ap der Schotten – Isaias, Prophet
7. Pulcheria, J und K – Willibald, B von Eichstätt – Illidius, B
8. Kilian, B und M, Ap der Franken – Elisabeth, Kön von Portugal
9. Maria von den Wundern – Nikolaus und Gef, MM zu Gorkum – Veronika Juliani, J
10. Felicitas mit ihren 7 Söhnen, MM – Rufina, J und M – Amalberga oder Amalia, J – Ulrich, Bk im Breisgau
11. Pius I, P und M
12. Johannes Gualbert, A – Nabor und Felix, MM
13. Analectus, P und M – Eugenius, B von Karthago
14. Bonaventura, B und Kirchl – Justus, M
15. Heinrich II, deutscher K – Wladimir, Fürst und Ap von Russland – Bernhard, Markgraf von Baden, Bk
16. Skapulierfest – Reineldis, J und M – Fulrad, A
17. Alexius, Bk, Patr der Kranken – Marcellina, J und M
18. Camillus von Lellis, Ordst, Patr der Spitäler – Friedrich, B und M – Arnulf, B – Symphorosa und ihre 7 Söhne, MM
19. Vincenz von Paula, Ordst – Arsenius, Eins
20. Hieronymus Aemiliani, Ordst, Patr der Waisen – Margaretha, J und M, Nothelferin – Elias, Prophet
21. Victor, M, Patr der Müller – Praxedis, J – Daniel, Prophet – Arbogast, B
22. Maria Magdalena, Büßerin
23. Apollinaris, B und M – Liborius, B, Patron gegen Stein und Gries
24. Franz Solanus, Bk – Christina, J und M – Romanus und David, Prinzen und MM
25. Jacobus der Ältere, Ap – Christophorus, M, Nothelfer
26. Anna, Mutter Mariä, Patr der Dienstboten und Bergleute
27. Pantaleon, Arzt und M, Nothelfer
28. Innocenz und Victor I., PP und MM – Nazarius und Celsus, MM – Samson, B
29. Martha, J, Patr gegen ansteckende Krankheiten – Beatrix, Simplicius und Gef, MM – Olaf, Kön von Schweden, M
30. Abdon und Sennen, MM – Julitta, M
31. Ignatius von Loyola, Ordst – Germanus, B
* ** ** Am ersten Sonntag im Juli ist das Fest des kostbaren Blutes Jesu Christi. Am dritten Sonntag im Juli ist das Fest des Allerheiligsten Erlösers
Quelle
1. Theobald, Eins – Rimold, B und M – Aaron, Hoherpriester
2. Mariä Heimsuchung – Processus und Martinianus, MM
3. Bertram, B von Mans – Heliodor, B
4. Ulrich, B von Augsburg – Prokop, A
5. Cyrillus und Methodius, BB, Ap von Mähren
6. Goar, Eins, Patr der Hafner und Wirte – Palladius, Ap der Schotten – Isaias, Prophet
7. Pulcheria, J und K – Willibald, B von Eichstätt – Illidius, B
8. Kilian, B und M, Ap der Franken – Elisabeth, Kön von Portugal
9. Maria von den Wundern – Nikolaus und Gef, MM zu Gorkum – Veronika Juliani, J
10. Felicitas mit ihren 7 Söhnen, MM – Rufina, J und M – Amalberga oder Amalia, J – Ulrich, Bk im Breisgau
11. Pius I, P und M
12. Johannes Gualbert, A – Nabor und Felix, MM
13. Analectus, P und M – Eugenius, B von Karthago
14. Bonaventura, B und Kirchl – Justus, M
15. Heinrich II, deutscher K – Wladimir, Fürst und Ap von Russland – Bernhard, Markgraf von Baden, Bk
16. Skapulierfest – Reineldis, J und M – Fulrad, A
17. Alexius, Bk, Patr der Kranken – Marcellina, J und M
18. Camillus von Lellis, Ordst, Patr der Spitäler – Friedrich, B und M – Arnulf, B – Symphorosa und ihre 7 Söhne, MM
19. Vincenz von Paula, Ordst – Arsenius, Eins
20. Hieronymus Aemiliani, Ordst, Patr der Waisen – Margaretha, J und M, Nothelferin – Elias, Prophet
21. Victor, M, Patr der Müller – Praxedis, J – Daniel, Prophet – Arbogast, B
22. Maria Magdalena, Büßerin
23. Apollinaris, B und M – Liborius, B, Patron gegen Stein und Gries
24. Franz Solanus, Bk – Christina, J und M – Romanus und David, Prinzen und MM
25. Jacobus der Ältere, Ap – Christophorus, M, Nothelfer
26. Anna, Mutter Mariä, Patr der Dienstboten und Bergleute
27. Pantaleon, Arzt und M, Nothelfer
28. Innocenz und Victor I., PP und MM – Nazarius und Celsus, MM – Samson, B
29. Martha, J, Patr gegen ansteckende Krankheiten – Beatrix, Simplicius und Gef, MM – Olaf, Kön von Schweden, M
30. Abdon und Sennen, MM – Julitta, M
31. Ignatius von Loyola, Ordst – Germanus, B
* ** ** Am ersten Sonntag im Juli ist das Fest des kostbaren Blutes Jesu Christi. Am dritten Sonntag im Juli ist das Fest des Allerheiligsten Erlösers
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Usus antiquor
Gebet zur Mutter von der Immerwährenden Hilfe
Jungfrau, Mutter Gottes mein
lass mich ganz Dein eigen sein
Dein im Leben, Dein im Tod
Dein in Unglück, Angst und Not
Dein in Kreuz und bittrem Leid
Dein für Zeit und Ewigkeit
Mutter auf Dich hoff' und baue ich
Mutter zu Dir ruf und seufze ich
Mutter Du gütigste, steh mir bei
Mutter Du mächtigste, Schutz mir leih
O Mutter, so komm, hilf beten mir
O Mutter so komm, hilf streiten mir
O Mutter so komm hilf leiden mir
O Mutter so komm und bleib bei mir
Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste
Du willst mir ja helfen, o Gütigste
Du musst mir nun helfen, o Treueste
Du wirst mir auch helfen, Barmherzigste
O Mutter der Gnade, der Christen Hort
Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Pfort
Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier
Du Trost der Betrübten, ihr Schutzpanier
Wer hat je umsonst Deine Hilf angefleht
Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet
Drum ruf ich beharrlich, in Kreuz und in Leid
Maria hilft immer, sie hilft jederzeit
Ich ruf voll Vertrauen im Leiden und Tod
Maria hilft immer, in jeglicher Not
So glaub' ich und lebe und sterbe darauf
Maria hilft mir in den Himmel hinauf. Amen.
Vergelt's Gott an den Sacerdos viennensis!
lass mich ganz Dein eigen sein
Dein im Leben, Dein im Tod
Dein in Unglück, Angst und Not
Dein in Kreuz und bittrem Leid
Dein für Zeit und Ewigkeit
Mutter auf Dich hoff' und baue ich
Mutter zu Dir ruf und seufze ich
Mutter Du gütigste, steh mir bei
Mutter Du mächtigste, Schutz mir leih
O Mutter, so komm, hilf beten mir
O Mutter so komm, hilf streiten mir
O Mutter so komm hilf leiden mir
O Mutter so komm und bleib bei mir
Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste
Du willst mir ja helfen, o Gütigste
Du musst mir nun helfen, o Treueste
Du wirst mir auch helfen, Barmherzigste
O Mutter der Gnade, der Christen Hort
Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Pfort
Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier
Du Trost der Betrübten, ihr Schutzpanier
Wer hat je umsonst Deine Hilf angefleht
Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet
Drum ruf ich beharrlich, in Kreuz und in Leid
Maria hilft immer, sie hilft jederzeit
Ich ruf voll Vertrauen im Leiden und Tod
Maria hilft immer, in jeglicher Not
So glaub' ich und lebe und sterbe darauf
Maria hilft mir in den Himmel hinauf. Amen.
Vergelt's Gott an den Sacerdos viennensis!
Sonntagspflicht
"Ach, heute gehe ich nicht in die Kirche, mein Knie tut so weh!"
Hm. Heute ist Sonntag. Du bist fast 70 Jahre alt ... dein Knie tut weh - und du benutzt nicht einmal einen Stock, geschweige denn eine "Krücke" Unterarmgehstütze oder sonst eine Gehhilfe.
Andere quälen sich (was ihre Schmerzen betrifft) täglich mit ihrem Rollator in die Heilige Messe ...
Möge Gott dir rechtzeitig die nötige Erkenntnis geben!
Hm. Heute ist Sonntag. Du bist fast 70 Jahre alt ... dein Knie tut weh - und du benutzt nicht einmal einen Stock, geschweige denn eine "Krücke" Unterarmgehstütze oder sonst eine Gehhilfe.
Andere quälen sich (was ihre Schmerzen betrifft) täglich mit ihrem Rollator in die Heilige Messe ...
Möge Gott dir rechtzeitig die nötige Erkenntnis geben!
Samstag, 29. Juni 2013
Unterricht für den sechsten Sonntag nach Pfingsten
Zum Eingange der heiligen Messe preise die Hilfe Gottes, die
er uns in allen Widerwärtigkeiten leistet, und sprich mit dem Priester: „Der
Herr ist die Stärke seines Volkes und Beschirmer des Heils seines Gesalbten.
Hilf, Herr, deinem Volke und segne dein Erbe und regiere sie ewiglich“ (Ps 27).
Ehre sei dem Vater ...
Gebet der Kirche
O Gott der Stärke, von dem alles, was wahrhaft gut ist,
herkommt, flöße in unsere Herzen die Liebe deines Namens, und vermehre die
Gottseligkeit in uns, damit was gut ist, durch dich ernährt, und das von die genährte
Gute durch unser gottesfürchtiges Bestreben erhalten werde – durch Jesum
Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen
Epistel des hl. Paulus an die Römer
6, 3 - 11
Brüder! Wir alle, die wir in Christo getauft sind, sind getauft
worden in seinem Tode. Denn wir sind mit ihm durch die Taufe zum Tode begraben,
damit, gleichwie Christus auferstanden ist von den Toten durch die Herrlichkeit
des Vaters, also auch wir in einem neuen Leben wandeln. Wenn wir nämlich (mit
ihm) zusammengepflanzt sind zur Ähnlichkeit seines Todes, so werden wir es auch
zur Ähnlichkeit der Auferstehung sein. Denn dies wissen wir, dass unser alter
Mensch ist mitgekreuzigt worden, auf dass der Leib der Sünde zerstört werde und
wir nicht mehr der Sünde dienen. Denn wer gestorben ist, der ist gerechtfertigt
von der Sünde. Wenn wir aber mit Christo gestorben sind, so glauben wir, dass
wir auch zugleich mit Christo leben werden, da wir wissen, dass Christus,
nachdem er von den Toten auferstanden ist, nicht mehr stirbt, der Tod nicht
mehr über ihn herrschen wird. Denn da er der Sünde gestorben, ist er einmal
gestorben, und da er lebt, lebt er für Gott. Also sollet auch ihr dafür halten,
dass ihr zwar der Sünde abgestorben seid, für Gott aber lebet in Christo Jesu,
unserem Herrn.
Paulus ermahnt uns, dass wir, die in Christo getauft worden
und auch in Christo geistigerweise vom Tode der Sünde erstanden sind, nicht
mehr sterben, d. i. nicht mehr sündigen sollen, wie Christus nur einmal
gestorben ist und nicht mehr stirbt; auch sollen wir, wie Christus, in einem
neuen Leben durch Besserung unseres Lebens wandeln.
Anmutung. O Herr
Jesu, ich hoffe, dass ich durch die Verdienste deines Leidens von dem Tode der
Sünde erstanden bin. Gib mir auch fernerhin die Gnade, dass, gleichwie du
nimmer stirbst, ich auch nicht mehr durch die Sünde der Seele nach sterbe.
Evangelium des Hl. Markus
8, 1 - 9
In jener Zeit, als viel Volk beisammen war und es nichts zu
essen hatte, rief Jesus seine Jünger zusammen und sprach zu ihnen: Mich erbarmt
das Volk; denn sehet, schon drei Tage harren sie bei mir aus und haben nichts
zu essen. Und wenn ich sie ungespeist nach Hause gehen lasse, so werden sie auf
dem Wege verschmachten; denn einige von ihnen sind weit hergekommen. Da
antworteten ihm seine Jünger: Woher wird jemand hier in der Wüste Brot bekommen
können, um sie zu sättigen? Und er fragte sie: Wie viele Brote habet ihr? Sie
sprachen: Sieben. Und er befahl dem Volke, sich auf die Erde niederzulassen.
Dann nahm er die sieben Brote, dankte, brach sie und gab sie weinen Jüngern,
dass sie vorlegten; und sie legten dem Volke vor. Sie hatten auch einige
Fischlein, und er segnete auch diese und ließ sie vorlegen. Und sie aßen und
wurden satt; und von den Stücklein, die übriggeblieben waren, hob man noch
sieben Körbe voll auf. Es waren aber deren, die gegessen hatten, bei
viertausend; und er entließ sie.
Warum sagte Christus: „Mich erbarmt das Volk“?
Um die innerste Barmherzigkeit Gottes gegen die Menschen zu
offenbaren; dann auch, um das zu bewähren, was er (Mt 6, 33) gelehrt
hatte, dass nämlich denen, die Gott vor allem um das Himmelreich und die dazu
notwendige Gerechtigkeit bitten, die zeitliche Nahrung zugelegt werde, auch
wenn sie nicht einmal darum bitten würden; denn kein einziger aus den Tausenden
von Menschen hatte sich um die Nahrung gekümmert noch Christum darum
angesprochen, und dessenungeachtet sorgte er für sie.
Warum sagte Christus: „Schon drei Tage harren sie bei mir aus“?
Um uns zu unterrichten, dass Gott alle Tage und Stunden
zähle und berechne, die wir in seinem Dienste zubringen, um dieselben
reichlich zu belohnen.
Lerne von Christo, der die Brote und wenigen Fischlein mit
vorhergehender Danksagung oder Lobgebet gesegnet hat, dein Gebet vor und nach dem Essen mit Andacht zu verrichten. –
Lerne von dem Volke, dass sich auf die Erde niedergesetzt und gewartet hat, bis
ihm die Jünger das Brot vorlegten, mit Zucht und Ehrbarkeit die Speisen zu nehmen.
„Es werden die (gottesfürchtigen) Armen essen und satt werden, und den Herrn
loben, die ihn fürchten“ (Ps 21, 27). – Lerne die Gaben Gottes, Speise
und Trank u. dgl., wertschätzen und das, was dir übrigbleibt, zu deiner
und der Armen Notdurft sorgfältig aufheben, und nach dem Essen Gott herzlich
danken.
_____
Von den sieben heiligen Sakramenten
Aus Anlass des Textes:
„Sie sprachen: Sieben“ (Mk 8, 5), kann heute die Zahl der heiligen Sakramente zur Sprache
kommen. Diese wurden vorbedeutet durch die
sieben Ähren, welche Pharao von Ägypten im Träume gesehen (Gen 41, 5);
ferner durch die sieben Abwaschungen des
Naaman im Jordan (2 Kön 5, 10. 14); wiederum durch die sieben Säulen, welche die ewige Weisheit
(Gott) aufgerichtet hat (Spr 9, 1); endlich durch den Leuchter mit sieben Lampen und sieben Röhren, welchen
der Engel dem Propheten Zararias zeigte (Zach 4, 2).
Durch die sieben heiligen Sakramente wird die Kirche Gottes
wie durch köstliches Getreide ernährt; sie wird durch selbige wie durch sieben
Abwaschungen im Jordan gereinigt; sie wird durch sie wie mit sieben starken
Säulen gestützt und getragen und von ihnen wie von einem siebenarmigen Leuchter
erhellt und erleuchtet.
Was ist ein Sakrament?
Es ist ein sichtbares, von Christus selbst eingesetztes
Zeichen, durch welches wir die Gnade Gottes an der Seele empfangen.
Wie viele Sakramente gibt es?
Sieben.
Warum sind deren nicht mehr oder weniger?
Weil Christus der Herr nicht mehr und nicht weniger
eingesetzt hat.
Woher beweisen wir das?
Aus der ununterbrochenen Tradition oder Überlieferung, von
welcher der Apostel Paulus befiehlt, dass man an ihr festhalten müsse
(2 Thess 2, 14); denn die Kirche, in welcher selbige fortlebt, sei
eine Säule und Grundfeste der Wahrheit (1 Tim 3, 15). Dass aber an
der Siebenzahl der Sakramente durch die beständige Überlieferung der Kirche
Gottes von der Apostel Zeiten an bis zur Stunde festgehalten wurde, das beweisen
wir zur Genüge aus den hinterlassenen Schriften der heiligen Väter und Lehrer
der Kirche.
Können wir Katholiken die Siebenzahl der heiligen Sakramente auch aus der
heiligen Schrift beweisen?
Ja freilich, und zwar jedes einzelne sowohl nach dem
sichtbaren Zeichen, als auch nach der Gnade, die jedes an der Seele wirkt, und
nach seiner göttlichen Einsetzung.
Muss man nicht auch buchstäblich die
Siebenzahl der heiligen Sakramente aus der Heiligen Schrift beweisen?
Nein; denn sonst gäbe es nur ein einziges Sakrament, nämlich
die Ehe, welche der Apostel Paulus im Briefe an die Epheser (5, 32)
ausdrücklich ein Sakrament nennt, und man müsste die Taufe und das Altarsakrament
aus der Zahl der Sakramente streichen, welche doch die Lutheraner auch für
Sakramente halten, obwohl sie nirgends in der Heiligen Schrift „Sakramente“
genannt werden.
Viel weniger können die Andersgläubigen aus der Schrift
beweisen, dass nur ein oder zwei Sakramente sind; wir aber können beweisen,
dass es sieben gibt – keines mehr und
keines weniger. So folgt denn unwidersprechlich, dass wir uns in diesem Punkte
auf das ungeschriebene Wort Gottes berufen müssen, welches uns die heilige
Kirche Christi getreu überliefert hat.
Könnte die Kirche auch Sakramente einsetzen?
Durchaus nicht; denn das steht allein Gott oder Christo zu.
Was soll uns antreiben, oft die heiligen Sakramente zu gebrauchen?
1. Weil uns Jesus Christus dieselben durch unsägliche Mühe
und Arbeit, durch sein bitteres Leiden und Sterben verdient und zuwege gebracht
hat.
2. Weil wir uns durch die Sakramente all der Gnaden
teilhaftig machen, die uns Christus durch sein Leiden und Sterben erworben hat.
3. Weil wir in jedem Sakramente eine neue und besondere, zu
einem gewissen Endzwecke notwendige Gnade empfangen.
Woher kommt es, dass viele, obwohl sie die heiligen Sakramente empfangen,
gleichwohl der Gnade nicht teilhaftig werden?
Weil sie nicht mit der gebührenden Vorbereitung die heiligen
Sakramente empfangen und keine eifrige Begierde erwecken, der Wirkungen des
Sakramentes, das sie empfangen wollen, teilhaftig zu werden. So gehen viele zur
heiligen Kommunion nur aus Gewohnheit oder ganz ohne Andacht, d. i. ohne
Übung des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe; oder lassen manche sich firmen
im Stande der Ungnade Gottes, oder schreiten halb voll und halb toll, ohne
jegliche gottselige Anmutung, zum Sakramente der Ehe, und – was noch ärger ist
– wie viele erst treten zur heiligen Beichte ohne wahre Reue! Wollte Gott es
würden nicht gar so viele die heiligen Sakramente im Stande der Todsünde oder
aus eitler Ruhmsucht oder auch aus Menschenfurcht empfangen!
_____
Übung des Glaubens,
zugleich ein Dankgebet für die Einsetzung der Sakramente
Weil die wahre und alleinseligmachende Kirche, welche Jesus
Christus auf Erden gestiftet, und darum auch ihr beharrlicher Beistand, der Heilige
Geist, mich lehrt, das Christus, mein Erlöser und Seligmacher, sieben heilige
Sakramente oder äußerliche Zeichen angeordnet habe, durch welche wir uns den
Wert und das Verdienst seines Leidens und Sterbens zueignen: darum glaube ich
das festiglich und danke dir dafür viel tausendmal, o süßester Jesu! Ich bitte
dich demütig um die Gnade, die du mir verdient hast, dass ich mit inbrünstigem
Verlangen und durch würdige Vorbereitung mich der Wirkungen der heiligen
Sakramente teilhaftig mache und so mir das Verdienst deines bittern Leidens
aneigne.
Gebet
Dich preisen wir mit herzinniger Dankbarkeit, o Herr Jesu
Christe, du Vater der Barmherzigkeit und ein Gott alles Trostes, der du dich
nicht allein über das Volk in der Wüste erbarmt hast, sondern auch noch tagtäglich
deine väterliche Hand auftust und alles, was lebt und schwebt, mit deinem
heiligen Segen erfüllst; wir bitten dich demütig, du wollest uns in der
kindlichen Zuversicht auf dich also stärken, dass wir nach dem Beispiele jenes
Volkes dich eifrig suchen, alle unsere Hoffnung und Liebe beständig dir
zuwenden und in allen unseren Nöten zu dir unsere Zuflucht nehmen und bei dir
finden. Erbarme dich unser und lass uns auf dem Wege dieser irdischen
Wanderschaft nicht Not leiden, sondern erquicke uns hier in der Zeit und dort
ewiglich, der du mit dem Vater und dem heiligen Geist als gleicher Gott lebst
und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Dienstag, 25. Juni 2013
KEINE Personalpfarrei für die Petrusbruderschaft
..., sondern eine "richtige"!
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Aktuelles,
Aufgelesen,
Usus antiquor
Montag, 24. Juni 2013
Hauptsächlich eine Frage der Motivation
..., ob ich homosexuell bleiben möchte oder eine Veränderung schaffen will.
Vergelt's Gott an den Kreuzknappen für diesen Beitrag!
Vergelt's Gott an den Kreuzknappen für diesen Beitrag!
Sonntag, 23. Juni 2013
Samstag, 22. Juni 2013
Unterricht für den fünften Sonntag nach Pfingsten
Zum Eingange der
heiligen Messe bitte um die Hilfe Gottes und sprich mit dem Priester: „Erhöre,
o Herr, meine Stimme, womit ich zu dir gerufen. Sei du mein Helfer: verlasse
mich nicht und verachte mich nicht, o Gott, mein Heiland! – Der Herr ist mein
Licht und mein Heil; wen soll ich fürchten? (Ps 26) Ehre sei dem Vater ...
Gebet der Kirche
O Gott, der du denen, die dich lieben, unsichtbare Güter
zubereitet hast, gieß in unsere Herzen wirksame Liebe zu dir, damit wir dich in
allen Dingen und über alle Dinge lieben und deine Verheißungen, die über alles
Verlangen groß sind, teilhaftig werden – durch Jesum Christum, deinen Sohn,
unsern Herrn ... Amen.
Epistel des Hl. Petrus
I. 3, 8 - 15
Evangelium des Hl. Matthäus
5, 20 - 24
Was heißt „pharisäische Gerechtigkeit“?
Es heißt: nur zum äußerlichen Scheine fromm sein und nur
jene Laster meiden, welche zeitliche Schande oder Schaden mit sich bringen, unterdessen
aber heimliche Bosheit im Herzen tragen, wie die Pharisäer getan haben (Mt 22,
15 ff.; Mk 12, 12 ff.; Lk 11, 37 ff.).
Warum sagt Christus, dass ein jeder, welcher über seinen Bruder zürne, des
Gerichtes schuldig sein werde, wer aber zu seinem Bruder sage: Raca! Des Rates,
und wer sage: du Narr! Des höllischen Feuers schuldig sei?
Das tut er, um uns zu unterrichten: 1. dass auch der
Zorn, der (ungerechterweise) im Herzen getragen werde, schon Sünde sei;
2. dass es eine schwere Sünde (Todsünde) sei, die des höllischen Feuers
schuldig mache, wenn man seinen Nächsten in einer wichtigen Sache gröblich an
seiner Ehre verletze, z. b. durch schwere Beschimpfungen oder Verwünschungen.
Ist es eine Todsünde, zu einem zu sagen: „du Narr“?
Es ist zu wissen, dass hier das Wort „Narr“ – nach der
Meinung gelehrter Schriftausleger – ein solches Schmäh- und Schimpfwort bedeutet,
welches die Ehre des Nebenmenschen gröblich antastet und verletzt, wie
z. B. Semei den König David beschimpft (2 Kön 16, 5 ff.), oder
die bösen Buben dem Propheten Elisäus getan haben (4 Kön 2, 23 f.).
Ist es Gott auch angenehm, zu beten, zu fasten, Almosen zu geben oder zu
kommunizieren, wenn man nicht von Herzen verzeiht?
Mit nichten, sondern man muss zuvor denjenigen Verzeihen,
die uns beleidigten, und dem, der beleidigt worden ist, die Ehre wieder geben,
wenn sie gröblich verletzt worden. Es sind böse Leute, die zur heiligen
Kommunion gehen, dabei aber ihrem Nächsten oder wer sie beleidigt hat, nicht
vergeben wollen.
Wie kann man sich am besten, ehe man Gott ein Opfer bringt oder zur heiligen
Kommunion geht, mit dem, den man beleidigt hat, wieder versöhnen?
Der hl. Augustinus belehrt und gar schön, wie wir das tun
könnten; er sagt: „Ist er abwesend, den du beleidigt hast, so verdemütige dich
in der Gegenwart dessen, dem du ein Opfer bringen (oder den du in der heiligen
Kommunion empfangen) willst. Ist jener gegenwärtig, so bitte ihn um Verzeihung,
oder wenn er dich beleidigt hat, so lass wenigstens den Zorn von Herzen fahren.
Gast du deinen Nächsten mit Gedanken beleidigt, so begehre in Gedanken von ihm
Verzeihung. Hast du ihn durch Werke beleidigt, so versöhne ihn auch durch Werke
(der Nächstenliebe)."
Mittel wider den Zorn
1. Um den Zorn zu überwinden, ist es gar nützlich, alle Gelegenheiten vorzusehen, die einen
zum Zorne reizen könne, und sich dagegen durch einen festen Vorsatz zu waffnen, dass man alles um Gottes Willen
übersehen wolle.
Mittel wider die Gewohnheit, leichtsinnig zu schwören
Welches sind die kräftigsten Mittel, die böse Gewohnheit des leichtsinnigen
Schwörens abzulegen?
1. Wohl zu erwägen: wenn man am großen Gerichtstage von einem jeden müßigen Worte wird Rechenschaft geben müssen (Mt 12, 36), wie viel mehr dann vom Schwören!
Gebet
Liebreichster Jesu, der du im heutigen Evangelium uns ermahnest,
dass wir nicht bloß äußerlich vor den Menschen, wie die Heuchler, sondern auch
innerlich, an Willen und Herz, fromm und gerecht sein sollen, wenn wir anders
in das Himmelreich eingehen wollen: wir bitten dich, führe uns durch deinen
Heiligen Geist zur wahren christlichen Gerechtigkeit, auf dass unsere
Gedanken, Worte und Werke dir zu Lob und Ehre, den Nächsten aber zur
auferbaulichen Nachfolge dienen. Pflanze darum die wahre Liebe so in unsere
Herzen, dass kein Hass, kein Neid und kein Zorn darin Platz finde, sondern dass
wir mit unsern Nebenmenschen ohne Zank und Hader, ohne Groll und Missgunst,
friedsam und freundlich leben und so in christlicher Liebe standhaft verharren,
bis wir endlich in dein Reich kommen, wo
ewige Liebe und Frieden und Freude wohnen. Amen.
Gebet der Kirche
O Gott, der du denen, die dich lieben, unsichtbare Güter
zubereitet hast, gieß in unsere Herzen wirksame Liebe zu dir, damit wir dich in
allen Dingen und über alle Dinge lieben und deine Verheißungen, die über alles
Verlangen groß sind, teilhaftig werden – durch Jesum Christum, deinen Sohn,
unsern Herrn ... Amen.
Epistel des Hl. Petrus
I. 3, 8 - 15
Geliebteste! Seid alle einträchtig, mitleidig, brüderlich,
barmherzig, bescheiden, demütig; vergeltet nicht Böses mit Bösem, nicht Schmähworte
mit Schmähworten; im Gegenteile: segnete einander, weil ihr dazu berufen seid,
Segen zu erben. Denn wer das Leben lieb haben und gute Tage sehen will, der
bewahre seine Zunge vom Bösen, und seine Lippen, dass sie nichts Trügerisches
Reden. Er wende sich vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm
nach; denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren merken
auf ihr Gebet; aber das Angesicht des Herrn ist wider die, welche Böses tun.
Und wer kann euch schaden, wenn ihr dem Guten nachtrachtet? Wenn ihr aber
etwas leidet um der Gerechtigkeit willen, Heil euch! Ihre Schrecknisse fürchtet
nicht und beunruhigt euch nicht; haltet nur den Herrn Christum heilig in euern
Herzen.
In dieser Lektion ist zu beachten, das Gott ein Beschützer
der Gerechten sei und ihr Gebet erhören, von jenen aber, so Böses tun, sein
Angesicht abwende; ferner, dass diejenigen glücklich zu nennen, welche etwas
leiden um der Gerechtigkeit willen, und dass niemand uns schaden könne, wenn
wir das Gute tun; denn wenn Gott mit uns ist, wer will dan wider uns sein? (Röm
8, 31)
Evangelium des Hl. Matthäus
5, 20 - 24
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn eure
Gerechtigkeit nicht vollkommener sein wird als die der Schriftgelehrten und Pharisäer,
so werdet ihr nicht in das Himmelreich eingehen. Ihr habt gehört, dass zu den
Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber tötet, der soll des
Gerichtes schuldig sein. Ich aber sage euch, dass ein jeder, der über seinen
Bruder zürnt, des Gerichts schuldig sein wird. Wer aber zu seinem Bruder sagt:
Raca! Wird des Rates schuldig sein; und wer sagt: Du Narr! Wird des höllischen
Feuers schuldig sein. Wenn du daher deine Gabe zu dem Altare bringest und dich
daselbst erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich habe, so lass deine Gabe
allda vor dem Altare und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder,
und dann komm und opfere deine Gabe.
Was heißt „pharisäische Gerechtigkeit“?
Es heißt: nur zum äußerlichen Scheine fromm sein und nur
jene Laster meiden, welche zeitliche Schande oder Schaden mit sich bringen, unterdessen
aber heimliche Bosheit im Herzen tragen, wie die Pharisäer getan haben (Mt 22,
15 ff.; Mk 12, 12 ff.; Lk 11, 37 ff.).
Zum Exempel: wenn jemand nur, um fromm zu scheinen, ein
Almosen gäbe, einen Altar errichtete, beichtete oder kommunizierte, dabei aber
mit List von seinem Nebenmenschen Geld erpresste, Wucher triebe, oder Hass und
Neid hegte und seinen Nächsten verfolgte; denn „aus dem Herzen kommen böse
Gedanken, Totschläge, Diebstähle, falsche Zeugnisse, Gotteslästerungen“ (Mt
15, 19).
Warum sagt Christus, dass ein jeder, welcher über seinen Bruder zürne, des
Gerichtes schuldig sein werde, wer aber zu seinem Bruder sage: Raca! Des Rates,
und wer sage: du Narr! Des höllischen Feuers schuldig sei?
Das tut er, um uns zu unterrichten: 1. dass auch der
Zorn, der (ungerechterweise) im Herzen getragen werde, schon Sünde sei;
2. dass es eine schwere Sünde (Todsünde) sei, die des höllischen Feuers
schuldig mache, wenn man seinen Nächsten in einer wichtigen Sache gröblich an
seiner Ehre verletze, z. b. durch schwere Beschimpfungen oder Verwünschungen.
Ist es eine Todsünde, zu einem zu sagen: „du Narr“?
Es ist zu wissen, dass hier das Wort „Narr“ – nach der
Meinung gelehrter Schriftausleger – ein solches Schmäh- und Schimpfwort bedeutet,
welches die Ehre des Nebenmenschen gröblich antastet und verletzt, wie
z. B. Semei den König David beschimpft (2 Kön 16, 5 ff.), oder
die bösen Buben dem Propheten Elisäus getan haben (4 Kön 2, 23 f.).
Ohne böse Meinung, nur in plötzlicher Aufregung, im Eifer
... solche Worte gebrauchen, wäre noch keine Todsünde.
Ist es Gott auch angenehm, zu beten, zu fasten, Almosen zu geben oder zu
kommunizieren, wenn man nicht von Herzen verzeiht?
Mit nichten, sondern man muss zuvor denjenigen Verzeihen,
die uns beleidigten, und dem, der beleidigt worden ist, die Ehre wieder geben,
wenn sie gröblich verletzt worden. Es sind böse Leute, die zur heiligen
Kommunion gehen, dabei aber ihrem Nächsten oder wer sie beleidigt hat, nicht
vergeben wollen.
Wie kann man sich am besten, ehe man Gott ein Opfer bringt oder zur heiligen
Kommunion geht, mit dem, den man beleidigt hat, wieder versöhnen?
Der hl. Augustinus belehrt und gar schön, wie wir das tun
könnten; er sagt: „Ist er abwesend, den du beleidigt hast, so verdemütige dich
in der Gegenwart dessen, dem du ein Opfer bringen (oder den du in der heiligen
Kommunion empfangen) willst. Ist jener gegenwärtig, so bitte ihn um Verzeihung,
oder wenn er dich beleidigt hat, so lass wenigstens den Zorn von Herzen fahren.
Gast du deinen Nächsten mit Gedanken beleidigt, so begehre in Gedanken von ihm
Verzeihung. Hast du ihn durch Werke beleidigt, so versöhne ihn auch durch Werke
(der Nächstenliebe)."
Anmutung. Schlage
mich doch nicht, o mein Herr und Gott, mit pharisäischer Blindheit, damit ich
nicht mit meinen guten Werken nur den Menschen zu gefallen suche und so der
ewigen Belohnung verlustig gehe! (Mt 6, 1. 2)
Mittel wider den Zorn
1. Um den Zorn zu überwinden, ist es gar nützlich, alle Gelegenheiten vorzusehen, die einen
zum Zorne reizen könne, und sich dagegen durch einen festen Vorsatz zu waffnen, dass man alles um Gottes Willen
übersehen wolle.
2. Hierzu ist es dienlich, sich zu Gemüte zu führen, dass
man durch Geduld für die Schuld, die man Gott zahlen Muss, genugtue. Um
solches zu bewerkstelligen, ist es ein kräftiges Mittel, andächtig darüber
nachzudenken, was Christus der Herr für uns
gelitten hat: „Lasset uns aufblicken zu dem Anfänger und Vollender des
Glaubens, zu Jesu, der für die ihm vorgelegte Freude das Kreuz erduldete, die
Schmach nicht achtete und nun zur Rechten des Thrones Gottes sitzt. Ja, gedenket
an ihn, der solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit
ihr nicht müde werdet und eiern Mut nicht sinken lasset. Noch habt ihr nicht
bis aufs Blut widerstanden im Kampfe wider die Sünde“ (Hebr 12, 2 – 4).
3. Das notwendigste Mittel ist das eifrige Gebet um die
Tugend der Sanftmut.
Ein Zorniger gleicht einem Menschen, der wegen einer Schuld
im Kerker sitzt und gleichwohl hochmütig das Lösegeld von sich stößt; denn
durch den, welcher und Unbilden antut, bezahlen wir die Schulden, die wir bei
Gott haben, wofern wir es nur geduldig leiden.
„Wer sein Gemüt beherrscht, ist besser als ein Städteeroberer“
(Spr 16, 32).
Mittel wider die Gewohnheit, leichtsinnig zu schwören
Welches sind die kräftigsten Mittel, die böse Gewohnheit des leichtsinnigen
Schwörens abzulegen?1. Wohl zu erwägen: wenn man am großen Gerichtstage von einem jeden müßigen Worte wird Rechenschaft geben müssen (Mt 12, 36), wie viel mehr dann vom Schwören!
2. Reiflich sich zu Gemüte führen, dass, wenn ein ehrlicher
Mann es als einen Schimpf aufnehmen müsste, wenn er zu nichtswürdigen Sachen
zum Zeugen angerufen würde, um so mehr die allerhöchste Majestät Gottes
beleidigt würde, wenn diese fast jeden Augenblick nicht allein zu unnützen
Sachen, sondern sogar zu Unwahrheiten als Zeuge angerufen würde.
3. Auch das soll uns vom Schwören abhalten, dass man
gewöhnlich denjenigen, die gar so leicht damit bei der Hand sind, weniger
glaubt und vertraut als anderen.
4. Man soll sich selber eine Buße auferlegen für jedes
Schwurwort, auf dem man sich ertappt. Der hl. Chrysostomus gibt den
Hausvätern folgenden guten Rat: wenn sie bemerken, dass einer von den Ihrigen
der bösen Gewohnheit des Schwörens zugetan wäre, sollten sie ihn zuerst
ernstlich ermahnen und mit Worten der Rüge strafen; würde das nicht helfen,
sollten sie ihn zur Strafe ohne Speise schlafen gehen lassen. Der heilige
Lehrer meint, dass eine solche Strafe keinen Schaden, sondern Gewinn bringen
müsste.
Gebet
Liebreichster Jesu, der du im heutigen Evangelium uns ermahnest,
dass wir nicht bloß äußerlich vor den Menschen, wie die Heuchler, sondern auch
innerlich, an Willen und Herz, fromm und gerecht sein sollen, wenn wir anders
in das Himmelreich eingehen wollen: wir bitten dich, führe uns durch deinen
Heiligen Geist zur wahren christlichen Gerechtigkeit, auf dass unsere
Gedanken, Worte und Werke dir zu Lob und Ehre, den Nächsten aber zur
auferbaulichen Nachfolge dienen. Pflanze darum die wahre Liebe so in unsere
Herzen, dass kein Hass, kein Neid und kein Zorn darin Platz finde, sondern dass
wir mit unsern Nebenmenschen ohne Zank und Hader, ohne Groll und Missgunst,
friedsam und freundlich leben und so in christlicher Liebe standhaft verharren,
bis wir endlich in dein Reich kommen, wo
ewige Liebe und Frieden und Freude wohnen. Amen.Quelle
Freitag, 21. Juni 2013
Donnerstag, 20. Juni 2013
Wetterbericht
Während wir hier vor Hitze fast zerfließen,
meldet das Internet im Nachbarlandkreis überflutete Keller, Windhosen und Ähnliches.
Orate Fratres!
Und die Herren Priester: Bitte den täglichen Wettersegen nicht vergessen!
meldet das Internet im Nachbarlandkreis überflutete Keller, Windhosen und Ähnliches.
Orate Fratres!
Und die Herren Priester: Bitte den täglichen Wettersegen nicht vergessen!
Zuspruch
Was Gott einst in dir begann,
wird er auch vollenden.
Schaue dich nicht selber an,
bleib in seinen Händen.
Sei getrost, auf jede Nacht
folgt ein neuer Morgen.
Jesus hat die Übermacht,
lass ihn für dich sorgen.
(Marie Hüsing)
Aufgelesen auf einer Postkarte
wird er auch vollenden.
Schaue dich nicht selber an,
bleib in seinen Händen.
Sei getrost, auf jede Nacht
folgt ein neuer Morgen.
Jesus hat die Übermacht,
lass ihn für dich sorgen.
(Marie Hüsing)
Aufgelesen auf einer Postkarte
Mittwoch, 19. Juni 2013
Handys sind KLASSE!
... drum liegt meines üblicherweise zu Hause.
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Dienstag, 18. Juni 2013
Holland wieder in der Vorreiterrolle!
Dort darf man nicht nur spät, sondern auch "postnatal abtreiben".
... hatten wir das schon mal oder träume ich?
Beten!
... hatten wir das schon mal oder träume ich?
Beten!
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Ethisches,
Nachgedacht
Das Weltbild und sein Weltbild
...? Würzburg hat jedenfalls keines mehr, der Laden wurde geschlossen.
Wird es eine echte Bekehrung? Oder kam sie zu spät? !!!vor Gott gibt es kein zu spät, erst im Tod. Vorher nicht ...
Wird es eine echte Bekehrung? Oder kam sie zu spät? !!!vor Gott gibt es kein zu spät, erst im Tod. Vorher nicht ...
Montag, 17. Juni 2013
Marsch für die Familie
Nein, nicht (nur) Marsch für das Leben, das ist schon richtig so.
Vergelt's Gott an die grenzenlosen Kopten!
Vergelt's Gott an die grenzenlosen Kopten!
Zu faul zur Hausarbeit?
Glaube und ...? oder ...? Vernunft?
Vergelt's Gott an den Frischen Wind, der uns dieses Video zugeweht hat!
Sonntag, 16. Juni 2013
Zweisamkeit
Wie (fast) jeden Tag besucht die Tochter ihre alte Mutter.
Als alles Notwendige geklärt ist, setzen sich die beiden noch ein wenig zusammen ... die Mutter auf ihren Lieblingsplatz auf dem Sofa, die Tochter ... neben ihr auf den Boden, der Mutter zugewandt.
Die Mutter legt ihre Hände auf die Oberschenkel - da ergreift die Tochter ihre Hand ... und die beiden bleiben eine ganze Weile so sitzen, führen ihre Unterhaltung fort ...
Die Mutter ist alt und krank ... wer weiß, wie lange die beiden noch zusammen sein können ...
Eine innige Beziehung, gerade jetzt im Alter der Mutter. Gott sei Dank.
Als alles Notwendige geklärt ist, setzen sich die beiden noch ein wenig zusammen ... die Mutter auf ihren Lieblingsplatz auf dem Sofa, die Tochter ... neben ihr auf den Boden, der Mutter zugewandt.
Die Mutter legt ihre Hände auf die Oberschenkel - da ergreift die Tochter ihre Hand ... und die beiden bleiben eine ganze Weile so sitzen, führen ihre Unterhaltung fort ...
Die Mutter ist alt und krank ... wer weiß, wie lange die beiden noch zusammen sein können ...
Eine innige Beziehung, gerade jetzt im Alter der Mutter. Gott sei Dank.
Samstag, 15. Juni 2013
Unterricht für den vierten Sonntag nach Pfingsten
Mit großem Vertrauen auf Gott sprich mit dem Priester im Eingange der heiligen Messe aus dem
26. Psalm: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil, wen sollte ich
fürchten? Der Herr ist der Beschirmer meines Lebens, vor wem sollte ich
zittern? Meine Feinde, die mich quälen, sind geschwächt und fallen zu boden.
Wenn schon ein Heerlager wider mich aufstünde, so soll mein Herz sich doch
nicht fürchten.“ Ehre sei dem Vater ...
Gebet der Kirche
Epistel des Hl. Paulus an die Römer
Evangelium des Hl. Lukas
Was lernen wir aus diesem Evangelium?
Von dem Volke, das sich zum Herrn Jesus gedrängt hat, damit
es seine Predigten hören könne, lernen wir, dass man mit großem Eifer und innerlicher
Begierde das Wort Gottes anhören soll, weil der Mensch dadurch das Leben der
Seele erhält (Mt 4, 4; Lk 11, 28).
Warum hat Christus aus dem Schifflein Petri gelehrt?
Um anzudeuten, dass man die reine Lehre Jesu von der Kirche
annehmen soll, welcher Petrus als Oberhaupt vorgesetzt ist (Joh
21,15 ff.). Denn unter dem Schifflein Petri ist hier die wahre Kirche
Christi auf Erden zu verstehen. Obwohl viele Wellen der Verfolgung sich wider
dieses Schifflein aufwerfen, so wird es doch niemals versinken. „Du bist
Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten
(Mächte) der Hölle werden sie nicht überwältigen.“ So spricht Christus der Herr
bei Matthäus (16, 18).
Lehrt Christus immer noch aus dem Schifflein Petri?
Ja, und zwar durch den Papst als seinen unfehlbaren
Statthalter, durch die Bischöfe und Priester als seine Mithelfer, und so bis
ans Ende der Welt. „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden. Darum
gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des
Sohnes und des Heiligen Geistes; und lehret sie alles halten, was ich euch
befohlen habe. Und siehe, ich bin
bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt“ (Mt 28, 18 – 20).
Welche sind die, die nichts fangen oder nichts verdienen durch ihre Werke?
Es sind: 1. die Ketzer oder freiwillig Irrgläubigen;
2. jene, die wissentlich im Stande der Todsünde leben; 3. die, welche
ihre guten Werke nur darum verrichten, dass sie von den Menschen gesehen und
gepriesen werden. Diese alle arbeiten in der Nacht der Ungnade Gottes, und darum
fangen sie nichts, d. i. sie verdienen nichts für den Himmel durch ihre
Werke.
Was ist unter dem Fischfang Petri zu verstehen?
Der Fang der Seelen durch das Netz des heiligen Evangeliums
oder der Lehre Christi (Jer 16, 16).
Was bedeutet es, dass Petrus auf das Wort Christi sein Netz ausgeworfen
und darauf eine große Menge Fische gefangen hat?
Dadurch werden alle Prediger des Wortes Gottes aufmerksam
gemacht, dass sie mittelst des Gebetes das
Netz der christlichen Lehre auswerfen sollen, damit sie die Seelen fangen,
d. i. für den Himmel gewinnen.
Was wird unter diesem Fischfange verstanden?
Die Bekehrung der Ungläubigen und der Sünder.
Welche sind unter den Fischen zu verstehen, die das Netz zerrissen haben?
Die Ketzer, d. i. die vom katholischen Glauben
Abgefallenen, welche durch ihre zwiespältigen Lehren die Einheit der
katholischen Kirche, die unter dem Netze verstanden wird, gespalten und
zerrissen haben. Auf dies Weise haben, nach der Auslegung des
Hl. Augustinus, das Netz, nämlich die Kirche: Die Donatisten in Afrika,
die Arianer in Ägypten, die Manichäer in Persien; später die Husiten in Böhmen,
die Lutheraner in Deutschland, die Calviner in Frankreich, Holland und der
Schweiz. In unseren Tagen haben das nämliche getan die Altkatholiken, wie sie
sich selber nennen, die aber besser Neuprotestanten heißen, weil sie, wie vor
300 Jahren die alten Protestanten, so heute gegen Glaubenssätze der einen, heiligen, apostolischen und
römisch-katholischen Kirche protestieren und so die Einheit der Kirche Christi
zerreißen.
Sittenlehre wider die eitle Ehre (Hoffart),
Verdienen jene nichts durch ihre an sich guten Werke, welche dadurch nur
eitlen Ruhm und Lob bei den Menschen suchen?
Gar nichts, und wenn sich solche dennoch einbilden würden,
sie tun Gott einen Gefallen oder Dienst damit, so wäre das eine ebenso närrische
Einbildung, als wenn einer ein Fass voll Wasser von Italien nach Deutschland
führte in der Meinung und Absicht, selbiges allda für echten Malvasierwein zu
verkaufen. Diejenigen, welche durch Beten, Fasten, Almosengeben nur den
Menschen zu gefallen suchen, tun ebensoviel, als wenn sie für Kot oder Unrat
arbeiteten (Phil 3, 8).
Lebenslehre von der Übung der guten Werke
Warum sind diese zu einer großen Heiligkeit
gelangt?
Zum großen Teil, weil sie ihre Mühe und Arbeit, all ihr
Kreuz und Leiden Gott aufgeopfert und ihm zulieb ausgestanden haben (Mt 5,
3 ff.).
Von der guten Meinung
Warum sind so viele, welche die schwersten Arbeiten verrichten und die
schmerzlichsten Krankheiten ohne jedes Verdienst für den Himmel ausstehen?
Weil sie ihre Arbeit nicht Gott zu Ehren verrichten, noch
ihre Krankheiten Gott aufopfern. Wollte Gott, dass dies doch die Bauers- und
Handwerksleute täten, die ihr Brot mit großer und schwerer Arbeit verdienen
müssen, wie auch alle jene, die die schmerzlichsten Krankheiten ausstehen,
dass es auch alle Betrübten sich zu Herzen nähmen und jeden Morgen ihre
Händearbeit, ihre Leiden und Schmerzen durch eine gute Meinung Gott aufopferten
und diese Meinung durch ein andächtiges Gedenken den Tag hindurch bisweilen
erneuerten! Ohne diese gute Meinung würden sie ja die allerschwerste Arbeit
oder Armut ohne jegliches Verdienst für den Himmel verrichten oder ausstehen.
– Glaube sicher, o christliche Seele, dass von der guten Meinung alles Gute
herrührt; den sie macht aus den alltäglichen, wenn auch noch so unbedeutenden
Werken lauter goldene Schätze der Verdienste, die man nach diesem Leben im
Himmel soll ewig besitzen und genießen. Und dich, der du dieses liesest, möchte
ich um Gottes willen gebeten haben, dass du den Einfältigen, die des Lesens
unkundig sind, das gesagte auslegest und sie von der Art und Weise, eine gute
Meinung zu machen, unterrichtest, damit du auch mit ihnen deine Krone im Himmel
noch mehr zieren mögest.
Kann der Mensch auch durch seine allergewöhnlichsten Verrichtungen, durch
Arbeit, durch Essen, Trinken und Schlafen, etwas bei Gott verdienen?
Allerdings, wenn er dies alles Gott aufopfert und dabei im
Stande der Gnade ist. „Darum möget ihr essen oder trinken oder etwas anderes
tun, so tut alles zur ehre Gottes.“ – „Alles, was ihr tut in Wort oder in Werk
das tut alles im Namen des Herrn Jesu Christi, und danket Gott und dem Vater
durch ihn.“ – „Alles, was immer ihr tut, das tut von Herzen, als wie dem Herrn
und nicht den Menschen; denn ihr wisset ja, dass ihr vom Herrn den Lohn der
Erbschaft erhalten werdet.“ So mahnt uns der heilige Apostel Paulus (1 Kor
10, 31; Kol 3, 17. 23. 24).
Zu wie vielerlei Endzwecken kann man denn seine Werke Gott aufopfern?
Vornehmlich zu viererlei: 1. Zu einem Dienst- oder Lobopfer, um nämlich Gott, der allerhöchsten Majestät, den
schuldigen Dienst oder die gebührende Ehre zu erweisen; 2. zu einem Dankopfer, um Gott für alle empfangen
Wohltaten zu danken; 3. zu einem Sühnopfer,
um durch die saure Arbeit für die begangenen Sünden der göttlichen Gerechtigkeit
Genüge zu tun; 4. zu einem Bittopfer,
um neue Gaben und Gnaden durch die Verdienste Christi von Gott zu erlangen.
Wie können wir unsere Werke im Namen Jesu verrichten?
Dadurch, dass wir dieselben
mit den Werken und Verdiensten Christi vereinigen; denn von Christi
Werken und Verdiensten kommt es her, dass unsere Werke verdienstlich für den
Himmel sind. Solches tun mit den Verdiensten Christi heißt gleichsam die Hände
Jakobs mit den Fellen Esaus bedecken, um den väterlichen Segen zu erlangen
(1 Mos 27, 16).
Wie kann man kurz die gute Meinung machen?
Indem man spricht:
„O mein Gott, alles zu deiner Ehre!“
Gebet
Quelle
Gebet der Kirche
Wir bitten dich, o Herr, du wollest uns gewähren, dass der Lauf
der zeitlichen Dinge, von deiner Vorsehung geleitet, stets zu unserem Frieden
gereiche, damit deine Kirche die Freudigkeit habe, in ruhiger Andacht ungestört
dir zu dienen – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.
Epistel des Hl. Paulus an die Römer
8, 18 - 23
Brüder! Ich halte dafür, dass die Leiden dieser Zeit nicht zu
vergleichen sind mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbar werden
wird. Denn das Harren des Geschöpfes ist ein Harren auf die Offenbarung der
Kinder Gottes. Denn das Geschöpf ist der Eitelkeit unterworfen, nicht
freiwillig, sondern um dessen willen, der es unterworfen hat auf Hoffnung hin;
weil auch selbst das Geschöpf von der Dienstbarkeit der Verderbtheit befreit
wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass
alle Geschöpfe seufzen und in den Geburtswehen liegen immer noch. Und nicht
allein sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes
besitzen, ja wir selbst seufzen innerhalb uns und warten auf die (vollendete)
Annahme zu Kindern Gottes, auf die Erlösung unseres Leibes – in Christo Jesu,
unserem Herrn.
In Trübsal, Angst und Not sowie in Anfechtungen der Trägheit
ist es ein gar kräftiges Mittel, sich selbst mit dem heiligen Apostel Paulus
anzureden, aufzumuntern und zu sprechen: „Ich halte dafür, dass die Leiden
dieser Zeit nicht zu vergleichen sind mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an
uns offenbar werden wird“ (Röm 8, 18).
Der ehrwürdige Beda spricht: „Wenn wir auch eine Zeit lang
die Peinen der Hölle ausstehen müssten, so wäre es doch wohl dessen wert, um
damit zu verdienen, Christum in seiner Gerechtigkeit zu schauen und seinen
Heiligen beigesellt zu werden.“
Evangelium des Hl. Lukas
5, 1 - 11
In jener Zeit, als das Volk Jesum drängte, um das Wort
Gottes zu hören, und er am See von Genezareth stand, sah er zwei Schiffe am
See stehen; die Fischer waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze. Da trat er
in das eine der Schiffe, welches dem Simon gehörte, und bat ihn, von dem Lande
etwas abzufahren. Und er setzte sich und lehrte das Volk aus dem Schiffe. Als
er aber zu reden aufgehört hatte, sprach er zu Simon: Fahr hinaus in die Tiefe,
und werfet eure Netze zum fange aus. Da antwortete Simon und sprach zu ihm:
Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf
dein Wort will ich das Netz auswerfen. Als sie dies getan hatten, fingen sie
eine große Menge Fische, so dass ihr Netz zerriss. Und sie winkten ihren
Genossen, die im andern Schiffe waren, dass sie kommen und ihnen helfen
möchten. Und sie kamen und füllten beide Schifflein, so dass sie beinahe
versunken wären. Als das Simon Petrus sah, fiel er Jesu zu Füßen und sprach:
Herr, geh weg von mir; denn ich bin ein sündhafter Mensch! Denn Staunen hatte
ihn ergriffen und alle, die bei ihm waren, über den Fischfang, den sie gemacht
hatten, desgleichen auch den Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus,
welche Simons Genossen waren. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht,
von nun an wirst du Menschen fangen! Und sie führten ihre Schiffe ans Land,
verließen alles und folgten ihm nach.
Bild Petri Fischzug
Was lernen wir aus diesem Evangelium?
Von dem Volke, das sich zum Herrn Jesus gedrängt hat, damit
es seine Predigten hören könne, lernen wir, dass man mit großem Eifer und innerlicher
Begierde das Wort Gottes anhören soll, weil der Mensch dadurch das Leben der
Seele erhält (Mt 4, 4; Lk 11, 28).
Warum hat Christus aus dem Schifflein Petri gelehrt?
Um anzudeuten, dass man die reine Lehre Jesu von der Kirche
annehmen soll, welcher Petrus als Oberhaupt vorgesetzt ist (Joh
21,15 ff.). Denn unter dem Schifflein Petri ist hier die wahre Kirche
Christi auf Erden zu verstehen. Obwohl viele Wellen der Verfolgung sich wider
dieses Schifflein aufwerfen, so wird es doch niemals versinken. „Du bist
Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten
(Mächte) der Hölle werden sie nicht überwältigen.“ So spricht Christus der Herr
bei Matthäus (16, 18).
Lehrt Christus immer noch aus dem Schifflein Petri?
Ja, und zwar durch den Papst als seinen unfehlbaren
Statthalter, durch die Bischöfe und Priester als seine Mithelfer, und so bis
ans Ende der Welt. „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden. Darum
gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des
Sohnes und des Heiligen Geistes; und lehret sie alles halten, was ich euch
befohlen habe. Und siehe, ich bin
bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt“ (Mt 28, 18 – 20).
Welche sind die, die nichts fangen oder nichts verdienen durch ihre Werke?
Es sind: 1. die Ketzer oder freiwillig Irrgläubigen;
2. jene, die wissentlich im Stande der Todsünde leben; 3. die, welche
ihre guten Werke nur darum verrichten, dass sie von den Menschen gesehen und
gepriesen werden. Diese alle arbeiten in der Nacht der Ungnade Gottes, und darum
fangen sie nichts, d. i. sie verdienen nichts für den Himmel durch ihre
Werke.
Was ist unter dem Fischfang Petri zu verstehen?
Der Fang der Seelen durch das Netz des heiligen Evangeliums
oder der Lehre Christi (Jer 16, 16).
Was bedeutet es, dass Petrus auf das Wort Christi sein Netz ausgeworfen
und darauf eine große Menge Fische gefangen hat?
Dadurch werden alle Prediger des Wortes Gottes aufmerksam
gemacht, dass sie mittelst des Gebetes das
Netz der christlichen Lehre auswerfen sollen, damit sie die Seelen fangen,
d. i. für den Himmel gewinnen.
Was wird unter diesem Fischfange verstanden?
Die Bekehrung der Ungläubigen und der Sünder.
Welche sind unter den Fischen zu verstehen, die das Netz zerrissen haben?
Die Ketzer, d. i. die vom katholischen Glauben
Abgefallenen, welche durch ihre zwiespältigen Lehren die Einheit der
katholischen Kirche, die unter dem Netze verstanden wird, gespalten und
zerrissen haben. Auf dies Weise haben, nach der Auslegung des
Hl. Augustinus, das Netz, nämlich die Kirche: Die Donatisten in Afrika,
die Arianer in Ägypten, die Manichäer in Persien; später die Husiten in Böhmen,
die Lutheraner in Deutschland, die Calviner in Frankreich, Holland und der
Schweiz. In unseren Tagen haben das nämliche getan die Altkatholiken, wie sie
sich selber nennen, die aber besser Neuprotestanten heißen, weil sie, wie vor
300 Jahren die alten Protestanten, so heute gegen Glaubenssätze der einen, heiligen, apostolischen und
römisch-katholischen Kirche protestieren und so die Einheit der Kirche Christi
zerreißen.
_____
Sittenlehre wider die eitle Ehre (Hoffart),
aus Anlass des Textes:
„Wir haben nichts gefangen“ (Lk 5, 5)
Verdienen jene nichts durch ihre an sich guten Werke, welche dadurch nur
eitlen Ruhm und Lob bei den Menschen suchen?
Gar nichts, und wenn sich solche dennoch einbilden würden,
sie tun Gott einen Gefallen oder Dienst damit, so wäre das eine ebenso närrische
Einbildung, als wenn einer ein Fass voll Wasser von Italien nach Deutschland
führte in der Meinung und Absicht, selbiges allda für echten Malvasierwein zu
verkaufen. Diejenigen, welche durch Beten, Fasten, Almosengeben nur den
Menschen zu gefallen suchen, tun ebensoviel, als wenn sie für Kot oder Unrat
arbeiteten (Phil 3, 8).
_____
Lebenslehre von der Übung der guten Werke
„Auf dein Wort will ich das Netz auswerfen“ (Lk 5, 5).
Viele Menschen gibt es hinieden, die aus besonderer Fügung
Gottes zu einem armseligen Leben geboren zu sein scheinen, indem sie ihr Leben
in saurer Handarbeit, bei fortwährenden Krankheiten oder in großer Armut
zubringen müssen. Nur ist es aufs höchste zu bedauern, dass diese nach der
Meinung der Welt ganz unglücklichen Menschen ihre Armseligkeit, die ihnen der
gütige Gott als eine Staffel zur Seligkeit an die Hand gibt, sich nicht zu
nutze machen und zwar durch die gute Meinung,
Gott allein dadurch gefallen zu wollen. Mein frommer Christ, hat dich
der liebe Gott arm geboren oder krank werden lassen, oder hat er dir große
Verfolgungen oder Armut zugeschickt, oder wirst du wie ein Lasttier zur Arbeit
getrieben oder dergleichen mehr, so überlege doch in dieser betrübten Lage, ob
nicht manche heilige Leute schon viel mehr ausgestanden haben als du mit all
deinen Sünden.
Warum sind diese zu einer großen Heiligkeit
gelangt?
Zum großen Teil, weil sie ihre Mühe und Arbeit, all ihr
Kreuz und Leiden Gott aufgeopfert und ihm zulieb ausgestanden haben (Mt 5,
3 ff.).
_____
Von der guten Meinung
Warum sind so viele, welche die schwersten Arbeiten verrichten und die
schmerzlichsten Krankheiten ohne jedes Verdienst für den Himmel ausstehen?
Weil sie ihre Arbeit nicht Gott zu Ehren verrichten, noch
ihre Krankheiten Gott aufopfern. Wollte Gott, dass dies doch die Bauers- und
Handwerksleute täten, die ihr Brot mit großer und schwerer Arbeit verdienen
müssen, wie auch alle jene, die die schmerzlichsten Krankheiten ausstehen,
dass es auch alle Betrübten sich zu Herzen nähmen und jeden Morgen ihre
Händearbeit, ihre Leiden und Schmerzen durch eine gute Meinung Gott aufopferten
und diese Meinung durch ein andächtiges Gedenken den Tag hindurch bisweilen
erneuerten! Ohne diese gute Meinung würden sie ja die allerschwerste Arbeit
oder Armut ohne jegliches Verdienst für den Himmel verrichten oder ausstehen.
– Glaube sicher, o christliche Seele, dass von der guten Meinung alles Gute
herrührt; den sie macht aus den alltäglichen, wenn auch noch so unbedeutenden
Werken lauter goldene Schätze der Verdienste, die man nach diesem Leben im
Himmel soll ewig besitzen und genießen. Und dich, der du dieses liesest, möchte
ich um Gottes willen gebeten haben, dass du den Einfältigen, die des Lesens
unkundig sind, das gesagte auslegest und sie von der Art und Weise, eine gute
Meinung zu machen, unterrichtest, damit du auch mit ihnen deine Krone im Himmel
noch mehr zieren mögest.
Kann der Mensch auch durch seine allergewöhnlichsten Verrichtungen, durch
Arbeit, durch Essen, Trinken und Schlafen, etwas bei Gott verdienen?
Allerdings, wenn er dies alles Gott aufopfert und dabei im
Stande der Gnade ist. „Darum möget ihr essen oder trinken oder etwas anderes
tun, so tut alles zur ehre Gottes.“ – „Alles, was ihr tut in Wort oder in Werk
das tut alles im Namen des Herrn Jesu Christi, und danket Gott und dem Vater
durch ihn.“ – „Alles, was immer ihr tut, das tut von Herzen, als wie dem Herrn
und nicht den Menschen; denn ihr wisset ja, dass ihr vom Herrn den Lohn der
Erbschaft erhalten werdet.“ So mahnt uns der heilige Apostel Paulus (1 Kor
10, 31; Kol 3, 17. 23. 24).
Zu wie vielerlei Endzwecken kann man denn seine Werke Gott aufopfern?
Vornehmlich zu viererlei: 1. Zu einem Dienst- oder Lobopfer, um nämlich Gott, der allerhöchsten Majestät, den
schuldigen Dienst oder die gebührende Ehre zu erweisen; 2. zu einem Dankopfer, um Gott für alle empfangen
Wohltaten zu danken; 3. zu einem Sühnopfer,
um durch die saure Arbeit für die begangenen Sünden der göttlichen Gerechtigkeit
Genüge zu tun; 4. zu einem Bittopfer,
um neue Gaben und Gnaden durch die Verdienste Christi von Gott zu erlangen.
Wie können wir unsere Werke im Namen Jesu verrichten?
Dadurch, dass wir dieselben
mit den Werken und Verdiensten Christi vereinigen; denn von Christi
Werken und Verdiensten kommt es her, dass unsere Werke verdienstlich für den
Himmel sind. Solches tun mit den Verdiensten Christi heißt gleichsam die Hände
Jakobs mit den Fellen Esaus bedecken, um den väterlichen Segen zu erlangen
(1 Mos 27, 16).
Wie kann man kurz die gute Meinung machen?
Indem man spricht:
„O mein Gott, alles zu deiner Ehre!“
Anmutung. Neige
mein Herz, o Gott, zu deinen Geboten. Bewahre mich, dass ich nicht arbeite in
der Nacht der Sünde und so nichts verdiene durch meine guten Werke. Stehe allen
Seelsorgern bei mit deiner Gnade, dass sie durch dein göttliches Wort viele
Seelen fangen und dir zuführen.
Gebet
Ach, mein Gott und Herr! Wie wahr ist es, dass wir ohne dich
nichts für den Himmel Verdienstliches tun können! Deine eigenen Jünger, weil du
nicht bei ihnen gewesen, haben die ganze Nacht vergebens gearbeitet; nachdem
sie aber dein heiliges Wort gehört und in
deinem Namen ihre Arbeit angefangen, haben sie eine solche Menge Fische
gefangen, dass sie zwei Schiffe damit anfüllten. Damit nun auch ich, dein
unwürdiges, schwaches Geschöpf, deines starken Beistandes und göttlichen Segens
mich erfreuen mögen, will ich fortan vor allen Dingen dein Reich suchen, dein heiliges Wort fleißig anhören, in deinem
Namen und zu deiner Ehre alle meine Werke anfangen und vollenden, in der tröstlichen
Hoffnung, du, mein gütigster Jesu, werdest dieses mein Vorhaben durch deine
mitwirkende Gnade fördern. Um dieses bitte ich dich in tiefster Demut. Amen.
Freitag, 14. Juni 2013
Wiederentdeckung der Eucharistie
... oder wir feiern ein heiliges Faschingsmessopfer?
... nein, die alte Dame hat sich nicht in der Jahreszeit geirrt ...
Vergelt's Gott an den Frischen Wind!
... nein, die alte Dame hat sich nicht in der Jahreszeit geirrt ...
Vergelt's Gott an den Frischen Wind!
Mittwoch, 12. Juni 2013
Die Horen im Vetus ordo
Kennt sich jemand so gut im Stundenbuch des Vetus Ordo aus (z. B. "Das Psalmengebet" von P. Morant), und hat derselbe jemand so viel Zeit, dass er ein Bändelblog für "Alte" schreiben möchte?
Oder bin ich der Einzige, der sich dafür interessiert?
Oder bin ich der Einzige, der sich dafür interessiert?
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Gebete,
Nachgedacht,
Usus antiquor
Ändert das Weltbild sein Weltbild?
Mal sehen. Der Papsttreue hat erste Schritte entdeckt. Vergelt's Gott!
Dienstag, 11. Juni 2013
Warum sich der Eucharistische Kongress gelohnt hat
... freut sich der Hirte mehr über das eine verirrte und wiedergefundene Schaf als über die 99, die keiner Bekehrung bedürfen ... (sinngemäß aus der Bibel).
Vergelt's Gott an die Beifahrer des Heiligen Vaters!
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... nennt Pro spe salutis eine Reihe auf seinem Blog. Und das hier ... könnte doch glatt stimmen ... )))-:
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Sonntag, 9. Juni 2013
Was man in der Kirche so beobachtet
Angeregt durch diesen Beitrag ist in meiner Erinnerung ein Ereignis "erwacht".
Es war wohl Probe zum Kinder- oder Familiengottesdienst.
Eine Frau betrat mit zwei kleinen Kindern die Kirche und ging schnurstracks geradeaus (zur Sakristei?). Die beiden Kinder blieben am Weihwasserbecken stehen und plantschen mit ihren Händen im Wasser.
Die Frau kam zurück, schimpfte die Kinder und zog sie von dem wunderbaren "Spielzeug" weg.
... Entschuldigung, liebe Frau, wie wäre es gewesen, wenn Sie Ihren (?) Kindern erklärt hätten, was es mit dem Weihwasser auf sich hat und wie man damit "umgeht"? Vielleicht hätten Sie den Kindern die Hand zum Weihwasserbecken und dann zum Kreuzzeichen führen können?
... oder wissen Sie schon selbst nicht mehr, was es damit auf sich hat? SCHADE! Eine verpasste Chance!
Es war wohl Probe zum Kinder- oder Familiengottesdienst.
Eine Frau betrat mit zwei kleinen Kindern die Kirche und ging schnurstracks geradeaus (zur Sakristei?). Die beiden Kinder blieben am Weihwasserbecken stehen und plantschen mit ihren Händen im Wasser.
Die Frau kam zurück, schimpfte die Kinder und zog sie von dem wunderbaren "Spielzeug" weg.
... Entschuldigung, liebe Frau, wie wäre es gewesen, wenn Sie Ihren (?) Kindern erklärt hätten, was es mit dem Weihwasser auf sich hat und wie man damit "umgeht"? Vielleicht hätten Sie den Kindern die Hand zum Weihwasserbecken und dann zum Kreuzzeichen führen können?
... oder wissen Sie schon selbst nicht mehr, was es damit auf sich hat? SCHADE! Eine verpasste Chance!
Der Eucharistische Kongress im Rückbklick
Stimmen zum heute zu Ende gegangenen Eucharistischen Kongress gibt's hier und da. Vergelt's Gott!
... und natürlich wird auch bei katholon einiges erscheinen in der kommenden Woche.
... und natürlich wird auch bei katholon einiges erscheinen in der kommenden Woche.
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Fronleichnamsprozession
... und wer aus welchen Gründen auch immer auf die Fronleichnamsprozession verzichten musste:
Hier ein paar kleine Ausschnitte. Vergelt's Gott für Martina Katholik für den Link!
Hier ein paar kleine Ausschnitte. Vergelt's Gott für Martina Katholik für den Link!
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Samstag, 8. Juni 2013
Sintflut?
Nein, auch ich gehe davon aus, dass dies jetzt und Hier (gerade vorbei) eine Sündflut ist.
Vergelt's Gott an Martina Katholik!
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Nachgedacht
Unterricht für den dritten Sonntag nach Pfingsten
Zum Eingange der
heiligen Messe bete mit dem Priester wie ein verlornes Schäflein: „Siehe mich
an und erbarme dich meiner; denn ich bin einsam und arm. Siehe, wie bedrängt
und elend ich bin, und vergib alle meine Sünden. Zu dir, o Herr, erheb’ ich meine
Seele; mein Gott, auf dich vertraue ich; lass mich nicht zu Schanden werden!“
(Ps 24) Ehre sei dem Vater ...
Gebet der Kirche
O Gott, der du aller, die auf dich vertrauen, Beschützer bist,
ohne den nichts Bestand hat, nichts heilig ist: vermehre an uns deine Barmherzigkeit,
auf dass wir unter deiner Anführung und Leitung durch die zeitlichen Güter so
hindurchgehen, dass wir die ewigen nicht verlieren – durch Jesum Christum,
deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.
Epistel des Hl. Petrus
I. 5, 6 - 11
Geliebteste! Demütiget euch unter die gewaltige Hand
Gottes, dass er euch erhöhe zur Zeit der Heimsuchung. Alle eure Sorge werfet
auf ihn; denn er sorgt für euch. Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher,
der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen
könne; dem widerstehet standhaft im Glauben und wisset, dass über eure Brüder,
wo sie auf der Welt sein mögen, dieselben Leiden ergehen. Der Gott aller Gnade
aber, der uns durch Jesum Christum berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit,
wird uns, die wir eine kurze Zeit leiden, vollenden, stärken und auf festen
Grund stellen. Ihm sei die Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Amen.
Der Apostel Petrus ermahnt uns: 1. dass wir uns vor
Gott verdemütigen, d. i. erkennen und bekennen sollen, dass wir ohne Gott
nichts vermögen; 2. dass wir alle unsere Sorgen auf Gott werfen sollen;
3. dass wir wachen sollen im Gebete wider die Versuchungen des bösen
Feindes, der herumgeht und sucht, wen er verschlinge; 4. tröstet er uns,
dass uns Gott in den Anfechtungen beistehen werde.
O du oberster Hirt der Kirche, heiliger Petrus, erlange mir
die Gnade von Christo, dass ich diese von dir gegebenen Lehren auch im Werke ausführen
möge!
Glaubenslehre von der Zuversicht auf Gott
„Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch“
(1 Petr 5, 7)
Durch das Vertrauen auf die göttliche Vorsehung ehrt der
Mensch seinen Gott, indem er sich gleichsam in dessen Schoß legt wie ein Kind,
alle seine Sorgen auf Gott wirft und ihn als den einzigen Helfer in der Not
bekennt (Ps 9, 10). Der gütige und getreue Gott wird ein solch kindliches
Vertrauen nicht vergeblich harren lassen; denn er ist ja unendlich getreu.
Evangelium des Hl. Lukas
15, 1 - 10
In jener Zeit nahten sich Jesus die Zöllner und Sünder, um
ihn zu hören. Da murrten die Pharisäer und Schriftgelehrten und sprachen:
Dieser nimmt sich der Sünder an und isst mit ihnen. Er aber sagte zu ihnen dieses
Gleichnis und sprach: Wer von euch, der hundert Schafe hat und eines davon
verliert, lässt nicht die neunundneunzig in der Wüste und geht dem verlornen
nach, bis er es findet? Und hat er es gefundne, so legt er es mit Freuden auf
seine Schultern, und wenn er nach Hause kommt, so ruft er seine Freunde und
Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe
mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch, ebenso wird auch im
Himmel Freude sein über einen Sünder,
der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, welche der Buße nicht
bedürfen. Oder welches Weib, die zehn Drachmen hat, zündet nicht, wenn sie
eine Drachme verliert, ein Licht an, und kehrt das haus aus, und sucht genau
nach, bis sie dieselbe findet? Und wenn sie dieselbe gefunden hat, ruft sie
ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und spricht: Freuet euch mit mir;
denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte. Ebenso sage ich
euch, wird Freue bei den Engeln Gottes sein über einen einzigen Sünder, welcher
Buße tut.
Warum haben sich die Sünder dem Herrn Jesus genaht?
Weil sie dessen Barmherzigkeit und Güte gegen alle Sünder
wohl verspürten. – Lerne von ihnen, zur Barmherzigkeit Jesu zu eilen.
Warum haben die Pharisäer wider den süßesten Herrn Jesum gemurrt?
Das haben sie aus Hochmut getan, weil sie sich selber für
viel zu gut hielten, als dass sie mit den armen Sündern umgehen mochten, welche
doch der mildreichste Jesus so gütig aufnahm, dass er sogar mit ihnen speiste,
während die stolzen Pharisäer dieselben verstießen.
Wahre Gerechtigkeit hat Mitleid mit denen, so gesündigt
haben; eine angemaßte aber zürnt über sie, spricht St. Gregorius. – Liebe
Christum wegen seiner überaus großen Milde und Güte!
Warum braucht Christus das Gleichnis von dem verlorenen Schäflein?
Um uns zu verstehen zu geben, dass er gekommen sei, das Menschengeschlecht,
welches hier unter dem verlornen Schäflein verstanden wird, zu suchen und selig
zu machen (Lk 19, 10).
Wen kann man unter den neunundneunzig Gerechten verstehen, die der gute
Hirt verlassen hat?
Die neuen Chöre der Engel, welche der Sohn Gottes im Himmel
gelassen, als er sich mit dem Gewande der menschlichen Natur bekleidete, um
dem verlornen Menschen nachzugehen, ihn zu Wasser und zu Land, auf den Bergen
und in den Wüsten zu suchen, bis er ihn endlich auf dem Kalvarienberge
gefunden, nachdem er für ihn seinen himmlischen Vater mit vielen Zähren
gebeten hatte (Hebr 5, 7).
Warum freuen sich die Engel im Himmel über einen Sünder, der Buße tut?
1. Weil dadurch die leer gewordenen Plätze der abtrünnigen
Engel wieder aufgefüllt werden;
2. insbesondere freuen sich die
Schutzengel solcher wahren Büßer, gleichwie ein Lehrer sich freut, wenn
die ihm anvertrauten Kinder wacker vorwärts kommen; 3. endlich freuen sich
die Engel, weil sie sehen, dass das Leiden Christi wieder an einer Menschenseele
Früchte getragen hat.
Wie ist das zu verstehen, dass im Himmel eine größere Freude sei über
einen einzigen Sünder, der Buße tut, als über neunundneunzig Gerechte?
Dies ist zu verstehen von der ganz neuen Freude, die den Engeln und Seligen des Himmels durch die
Buße eines Sünders zuteil wird. Wenn einer, der hundert Dukaten hatte, von
denen er einen verloren, diesen wieder findet, so hat er eine ganz besondere
Freude an diesem einzigen wiedergefundenen.
O sündhafte Seele, säume nicht, Buße zu wirken, indem du
dadurch alle heiligen Engel, ja Gott selbst erfreuen wirst.
Anmutung. Ich bin
irre gegangen wie ein Schäflein, das verloren war. Ich danke dir, o Jesu, du
guter Hirt, dass du mich dreiunddreißig Jahre lang gesucht hast; führe mich zu
dir durch eine würdige Buße, damit ich die Engel im Himmel erfreue.
Gebet
Barmherziger Jesu, der
du kein Gefallen hast am Tode des Sünders, welchen du nach deinem Ebenbilde
erschaffen und mit deinem kostbaren Blute erlöst hast, sondern vielmehr seine
Bekehrung und sein ewiges Heil liebst, weil du ihn, wie ein treuer Hirt sein
verlornes Schäflein, dreiunddreißig Jahre lang in unsäglicher Mühe und Arbeit
bis in den Tod gesucht hast: wir bitten dich durch diese deine große Liebe und
Barmherzigkeit, verleihe die Gnade, dass alle Sünder, wie verirrte Schäflein,
durch wahre Buße zu dir wiederkehren, auf dem Wege der Gerechtigkeit bis an ihr
Ende standhaft verharren, dich hier zeitlich und dort ewig loben, ehren und
preisen mögen. Amen.Quelle
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Usus antiquor
Freitag, 7. Juni 2013
Stöckchen gefangen. Soll ich's mal versuchen?
1. Blogger-Typ:
Katholisch.
2. Gerätschaften digital:
Laptop auf dem Küchentisch.
3. Gerätschaften analog:
Keine außer meinem Kopf. AB und ZU Bücher (Bibel!) oder mal schnell was aufschreiben auf ein Zettelchen.
4. Arbeitsweise:
Das Leben beobachten, aber HAUPTSÄCHLICH überlasse ich das anderen und lese auf den Blogs. Was mich anregt, wird verarbeitet bzw. verlinkt.
5. Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Kannst du auch deutsch?
6. Wo sammelst du deine Blogideen?
Auf den anderen Blogs, im Leben.
7. Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?
Computer ausmachen.
8. Benutzt du eine To-Do-List-App?
Siehe Frage 5.
9. Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?
Elektronischer Terminkalender. Fahrrad.
10. Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Hm. Arbeitslos werden?
11. Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Ruhe.
12. Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall Lerche?
Mal früh ins Bett, mal spät, aber Aufstehen üblicherweise vor 7 h, auch am Sonntag und im Urlaub.
13. Eher introvertiert oder extravertiert?
Beides. Oft ist die Zunge zu schnell. Dennoch: Beides.
14. Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Der Leser dieser Zeilen.
15. Der beste Rat, den du je bekommen hast?
(Aktuell, sprich temporär:) Lerne Menschen kennen.
Menschen sind veränderlich.
Die dich heute Freundin nennen
Schimpfen morgen über dich.
16. Noch irgendwas Wichtiges?
Derzeit jedenfalls - der WETTERSEGEN.
P. S.: Zu den Fragen 5 und 8 sei angemerkt, dass ich sehr wohl Englisch kann, aber ich bin Deutsche und unter Deutschen könnte - könnte man doch vielleicht - Deutsch miteinander kommunizieren. Oder?
Katholisch.
2. Gerätschaften digital:
Laptop auf dem Küchentisch.
3. Gerätschaften analog:
Keine außer meinem Kopf. AB und ZU Bücher (Bibel!) oder mal schnell was aufschreiben auf ein Zettelchen.
4. Arbeitsweise:
Das Leben beobachten, aber HAUPTSÄCHLICH überlasse ich das anderen und lese auf den Blogs. Was mich anregt, wird verarbeitet bzw. verlinkt.
5. Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Kannst du auch deutsch?
6. Wo sammelst du deine Blogideen?
Auf den anderen Blogs, im Leben.
7. Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?
Computer ausmachen.
8. Benutzt du eine To-Do-List-App?
Siehe Frage 5.
9. Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?
Elektronischer Terminkalender. Fahrrad.
10. Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Hm. Arbeitslos werden?
11. Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Ruhe.
12. Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall Lerche?
Mal früh ins Bett, mal spät, aber Aufstehen üblicherweise vor 7 h, auch am Sonntag und im Urlaub.
13. Eher introvertiert oder extravertiert?
Beides. Oft ist die Zunge zu schnell. Dennoch: Beides.
14. Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Der Leser dieser Zeilen.
15. Der beste Rat, den du je bekommen hast?
(Aktuell, sprich temporär:) Lerne Menschen kennen.
Menschen sind veränderlich.
Die dich heute Freundin nennen
Schimpfen morgen über dich.
16. Noch irgendwas Wichtiges?
Derzeit jedenfalls - der WETTERSEGEN.
P. S.: Zu den Fragen 5 und 8 sei angemerkt, dass ich sehr wohl Englisch kann, aber ich bin Deutsche und unter Deutschen könnte - könnte man doch vielleicht - Deutsch miteinander kommunizieren. Oder?
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