...,Papst em. Benedikt XVI. und Papst N. N., haben gestern gemeinsam in den Vatikanischen Gärten den Rosenkranz gebetet."
Ist das nicht eigenartig?
Die Katholische Kirche hat rechtmäßig EINEN Heiligen Vater. Warum macht man es nicht wie damals? Der zurückgetretene Heilige Vater hat seine Papstkleidung abgelegt und auch den Namen ...
Donnerstag, 28. Februar 2013
Heiligenkalender März
März[1]
1. Suitbert, B von Verden – Albinus, B
2. Simplicius, P – Friedrich, A – Bartholomäus Gutierrez, M aus Mexico
3. Kunigund, deutsche K und J
4. Kasimir, Prinz von Polen und Bk – Lucius I., P und M
5. Johannes Joseph vom Kreuze, Bk – Phokas, Gärtner und M
6. Fridolin, A v. Säckingen – Coleta, J
7. Thomas von Aquin, Kirchl, Patr. der Gottesgelehrten – Felicitas und Perpetua, MM
8. Johannes von Gott, Ordst, Patr der Spitäler
9. Francisca von Rom, W und Ordst, Patr gegen Lungenentzündung
10. Vierzig Märtyrer von Sebaste
11. Gregor von Nyssa, B und Kirchl – Eulogius, Pr und M – Rosina, M
12. Gregor I., der Große, P, Patr der Schulen – Theophanes, A
13. Gerald, A – Nicephorus, Erzb
14. Mathilde, deutsche K und W
15. Longinus, B und M – Matrona, J und M
16. Heribert, Erzb von Köln – Eusebia, Ä
17. Patricius, B, Ap von Irland – Gertrud, J, Patr der Gärtner
18. Gabriel, Erzengel – Cyrillus, B. v. Jerusalem, Kirchl
19. Joseph, Nährvater Christi – Landoald, Pr und M
20. Joachim, Vater Mariä[2] – Ruthbert, B
21. Benedikt, Ordst
22. Katharina von Genua, W – Paulus, B von Narbonne
23. Victorian und Frumentius, MM
24. Simeon, Knäblein und M zu Trient – Adelmar, Mönch
25. Mariä Verkündigung
26. Ludger, B von Münster
27. Johannes, Eins – Rupert, B von Salzburg
28. Johannes von Capistran, Bk – Guntram Kön
29. Ludolf, B von Ratzeburg – Augusta, J und M
30. Quirinius, M, Patr gegen Ohrenleiden
31. Balbina, J und M – Guido, A
[1] Anmerkung: Am Dritten Sonntage nach Ostern ist das Schutzfest des Hl. Joseph – Die drei Tage vor Christi Himmelfahrt heißen Bittage
1. Suitbert, B von Verden – Albinus, B
2. Simplicius, P – Friedrich, A – Bartholomäus Gutierrez, M aus Mexico
3. Kunigund, deutsche K und J
4. Kasimir, Prinz von Polen und Bk – Lucius I., P und M
5. Johannes Joseph vom Kreuze, Bk – Phokas, Gärtner und M
6. Fridolin, A v. Säckingen – Coleta, J
7. Thomas von Aquin, Kirchl, Patr. der Gottesgelehrten – Felicitas und Perpetua, MM
8. Johannes von Gott, Ordst, Patr der Spitäler
9. Francisca von Rom, W und Ordst, Patr gegen Lungenentzündung
10. Vierzig Märtyrer von Sebaste
11. Gregor von Nyssa, B und Kirchl – Eulogius, Pr und M – Rosina, M
12. Gregor I., der Große, P, Patr der Schulen – Theophanes, A
13. Gerald, A – Nicephorus, Erzb
14. Mathilde, deutsche K und W
15. Longinus, B und M – Matrona, J und M
16. Heribert, Erzb von Köln – Eusebia, Ä
17. Patricius, B, Ap von Irland – Gertrud, J, Patr der Gärtner
18. Gabriel, Erzengel – Cyrillus, B. v. Jerusalem, Kirchl
19. Joseph, Nährvater Christi – Landoald, Pr und M
20. Joachim, Vater Mariä[2] – Ruthbert, B
21. Benedikt, Ordst
22. Katharina von Genua, W – Paulus, B von Narbonne
23. Victorian und Frumentius, MM
24. Simeon, Knäblein und M zu Trient – Adelmar, Mönch
25. Mariä Verkündigung
26. Ludger, B von Münster
27. Johannes, Eins – Rupert, B von Salzburg
28. Johannes von Capistran, Bk – Guntram Kön
29. Ludolf, B von Ratzeburg – Augusta, J und M
30. Quirinius, M, Patr gegen Ohrenleiden
31. Balbina, J und M – Guido, A
[1] Anmerkung: Am Dritten Sonntage nach Ostern ist das Schutzfest des Hl. Joseph – Die drei Tage vor Christi Himmelfahrt heißen Bittage
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Katholischgrünvegetarisches Brauchtum
Einen fleischfreien Tag pro Woche, wie schon letztes Jahr auf dem ZDK-Tag in Mannheim,
fordern Vegetarier und Grüne. Echt katholisch. Oder?
fordern Vegetarier und Grüne. Echt katholisch. Oder?
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Am Freitage der zweiten Fastenwoche
Evangelium des Hl. Matthäus
Gebet der Kirche
Quelle
21, 33 – 46
In jener Zeit
sprach Jesus zu dem Volke der Juden und zu den vornehmsten Priestern dieses
Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg und umgab ihn mit
einem Zaune und grub darin eine Kelter und baute einen Turm und verpachtete ihn
an die Winzer und verreiste dann. Da aber die Zeit der Früchte gekommen war,
schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seine Früchte zu empfangen. Die
Winzer nun ergriffen seine Knechte, schlugen den einen, den andern töteten sie,
den dritten aber steinigten sie. Abermals schickte er andere Knechte, und war
mehrere als vorher, und sie machten es ihnen ebenso. Zuletzt aber sandte er
seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden vor meinem Sohne Ehrfurcht haben!
Als aber die Winzer den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der
Erbe; kommt, wir wollen ihn umbringen, so werden wir sein Erbe in Besitz nehmen
können. Und sie ergriffen ihn, warfen ihn zum Weinberge hinaus und töteten ihn.
Wenn nun der Herr des Weinberges kommen wird, was wird er wohl diesen Winzern
tun? Sie sprachen zu ihm: Er wird die Bösen elendiglich u Grunde richten und
seinen Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm zu ihrer Zeit die Früchte
liefern. Da sagte Jesus zu ihnen: Habt ihr niemals in der Schrift gelesen: „Der
Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Ecksteine geworden? Vom
Herrn ist dies geschehen und es ist wunderbar in unsern Augen.“ Darum sage ich
euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden,
das die Früchte desselben hervorbringt. Und wer auf diesen Stein fällt, der
wird zerschmettert werden; und auf wen er fällt, den wird er zermalmen. Als
nun die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, merkten sie, dass
er von ihnen spräche. Und sie suchten Gelegenheit, ihn zu ergreifen; aber sie
fürchteten das Volk, weil es ihn für einen Propheten hielt.
Gebet der Kirche
Gib, wir bitten dich,
allmächtiger Gott, dass wir, durch die heilige Übung der Selbstverleugnung
gereinigt, mit unentweihtem Herzen die nahende Ostern begehen – durch Jesum
Christum deinen Sohn, unsern Herrn, ... Amen.
Mittwoch, 27. Februar 2013
Am Donnerstage der zweiten Fastenwoche
Evangelium des Hl. Lucas
16, 19 – 31
In jener Zeit
sagte Jesus zu den Pharisäern: Es war ein reicher Mann, der kleidete sich in
Purpur und feine Leinwand und hielt alle Tage herrliche Mahlzeit. Es war auch
ein Armer, mit Namen Lazarus, der lag vor dessen Türe voll Geschwüre. Es
geschah aber, das der Arme starb und von den Engeln in den Schoß Abrahams
getragen wurde. Und es starb auch der Reiche und wurde in die Hölle begraben.
Als er nun in der Qual war und seine Augen erhob, sah er Abraham von ferne und
Lazarus in seinem Schoße; und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich
meiner und sende den Lazarus, dass er seine Fingerspitze ins Wasser tauche und
meine Zunge abkühle; denn ich leide
große Pein in diesen Flammen. Abraham aber sprach zu ihm: Gedenke Sohn, dass du
Gutes empfangen hast in deinem Leben und Lazarus hingegen Übles; nun aber wird
dieser getröstet und du wirst gepeinigt. Und überdies alles ist zwischen uns
und euch eine große Kluft gesetzt, dass die, welche von hier zu euch
hinübergehen wollen, nicht können, und die, welche von dort herübergehen
wollen, auch nicht können. Er sprach: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn in
das Haus meines Vaters sendest; denn ich habe fünf Brüder: damit er ihnen zum
Zeugnisse sei, dass nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Und Abraham
sprach zu ihm: Sie haben Moses und die Propheten, diese sollen sie hören. Er
aber sprach: Nein, Vater Abraham! Sondern wenn einer von den Toten zu ihnen käme,
so würden sie Buße tun. Aber er sagte zu ihm: Wenn sie Moses und die Propheten
nicht hören, so würden sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten
auferstände.
Gebet der Kirche
Verleihe uns, o Herr, auf
unser Flehen deine Gnadenhilfe, damit wir durch das freiwillige Opfer unserer
Fasten und Gebeten von den Gebrechen unserer Seele und unseres Leibes befreit
werden – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn, ... Amen.
Catholique, très chique!
... kann man da nur mit dem Herrn Alipius sagen.
Gefunden über Introibo, dort eingestellt von dilettantus in interrete.
Vergelt's Gott! - aber inzwischen gibt's "da" auch Ministrantinnen, was man bei längerem scrollen nach unten entdeckt.
Mich macht das immer traurig, denn wir HABEN definitiv einen Priestermangel und Mädchen drängen (ohne es zu wissen oder zu wollen, unterstelle ich hier) die Jungs aus dem Altardienst - und wieso sollte man aus der Kirchenbank zum Priestersemiar finden?
Vom Altardienst aus ist der Weg so viel kürzer!!!
Gefunden über Introibo, dort eingestellt von dilettantus in interrete.
Vergelt's Gott! - aber inzwischen gibt's "da" auch Ministrantinnen, was man bei längerem scrollen nach unten entdeckt.
Mich macht das immer traurig, denn wir HABEN definitiv einen Priestermangel und Mädchen drängen (ohne es zu wissen oder zu wollen, unterstelle ich hier) die Jungs aus dem Altardienst - und wieso sollte man aus der Kirchenbank zum Priestersemiar finden?
Vom Altardienst aus ist der Weg so viel kürzer!!!
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Schmunzelecke
Vortrag über des Pontifikat Benedikt XVI.
Vortragender: Daniel Deckers von der FAZ
Ort und Zeit des Vortrags - tut mir leid, Herr Deckers, aber beides interessiert mich nicht.
Ort und Zeit des Vortrags - tut mir leid, Herr Deckers, aber beides interessiert mich nicht.
Alle Heiligen Gottes,
... bittet für uns!
Ein GANZ HERLICHES Vergelt's Gott an Martina Katholik, die nicht nur erklärt, warum wir zu den Heiligen beten dürfen, sondern auch den Unterschied aufzeigt zwischen den Heiligen als Fürbittern und Christus als DEN MITTLER zwischen Gott und den Menschen.
Ein GANZ HERLICHES Vergelt's Gott an Martina Katholik, die nicht nur erklärt, warum wir zu den Heiligen beten dürfen, sondern auch den Unterschied aufzeigt zwischen den Heiligen als Fürbittern und Christus als DEN MITTLER zwischen Gott und den Menschen.
Dienstag, 26. Februar 2013
Am Mittwoch der zweiten Fastenwoche
Evangelium des Hl. Matthäus
20, 17 – 28
In jener Zeit, als Jesus gen Jerusalem
hinaufzog, nahm er die zwölf Jünger zu sich beiseits und sprach zu ihnen:
Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und des Menschen Sohn wird den
Hohenpriestern und Schriftgelehrten überliefert werden, und sie werden ihn zum
Tode verurteilen. Sie werden ihn den Heiden ausliefern, dass sie ihn
verspotten, geißeln und kreuzigen; und am dritten Tage wird er wieder
auferstehen. Da trat die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen zu ihm
und fiel vor ihm mit flehender Gebärde nieder. Er sprach zu ihr: Was willst du?
Sie antwortete ihm: Sprich, dass diese meine zwei Söhne in deinem Reiche, einer
zu deiner Rechten und der andere zu deiner Linken sitzen werden. Jesus aber
antwortete und sprach: Ihr wisset nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch
trinken, den ich trinken werde? Sie sprachen zu ihm: Wir können es. Da sprach
er: Meinen Kelch werdet ihr trinken; aber das Sitzen zu meiner Rechten oder
Linken euch zu geben und nicht denen, welchen es bereitet ist von meinem
Vater, steht mir nicht zu. Als das die Zehn hörten, wurden sie unwillig über
die zwei Brüder. Jesus aber rief sie zu sich und sprach: Ihr wisset, dass die
Fürsten der Völker über dieselben herrschen und die Großen Gewalt über sie
ausüben. Nicht so soll es unter euch sein, sondern wer immer unter euch groß
werden will, der sei euer Diener; und wer unter euch der Erste sein will, der
sei euer Knecht: gleichwie des Menschen Sohn nicht gekommen ist, sich bedienen
zu lassen, sondern zu dienen und sein Leben zur Erlösung für viele hinzugeben.
Gebet der Kirche
Sieh, o Herr, gnädig
herab auf dein Volk und verleihe, dass diejenigen, welche sich deinem Befehle
gemäß von Fleischspeisen enthalten, auch von den verderblichen Sünden ablassen
– durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn, ... Amen.
Montag, 25. Februar 2013
Am Dienstage der zweiten Fastenwoche
Evangelium des Hl. Matthäus
Gebet der Kirche
Quelle
23, 1 – 12
In jener Zeit
redete Jesus zu dem Volke und zu seinen Jüngern und sprach: Auf dem Stühle des
Moses sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. Darum haltet und tuet alles,
was sie euch sagen; nach ihren Werken aber sollt ihr nicht tun; denn sie sagen
es wohl, tun es aber nicht. Sie binden schwere und unerträgliche Lasten auf und
legen sie auf die Schultern der Menschen; sie aber wollen dieselben mit ihrem
Finger nicht bewegen. Alle ihre Werke tun sie, um von den Leuten gesehen zu
werden: sie machen ihre Denkzettel breit und die Säume (ihrer Kleider) groß.
Sie haben gerne die ersten Plätze bei den Gastmählern und die ersten Sitze in
den Synagogen. Sie lassen sich gerne auf dem Markte grüßen und von den Leuten
Meister nennen. Ihr aber sollt euch nicht Meister nennen lassen; denn einer ist
euer Meister, ihr aber seid alle Brüder. Auch sollt ihr keinen auf Erden Vater
nennen; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Und lasset euch nicht
Lehrer nennen, denn einer ist euer Lehrer, Christus. Wer der Größte unter euch
ist, der soll euer Diener sein. Wer sich aber selbst erhöht, wird erniedrigt werden,
und wer sich erniedrigt, wird erhöht werden.
Gebet der Kirche
Herr, wir bitten dich,
vervollkommne nach deiner Güte in uns den Sinn des heiligen Gehorsams, auf
dass, was wir durch deine Belehrung als unsere Schuldigkeit erkennen, wir mit
deiner Gnadenhilfe auch tätig ausüben – durch Jesum Christum, deinen Sohn,
unsern Herrn ... Amen.
www.heiligkeit-für.de
What's?
- die Frage ist falsch gestellt und kann nicht beantwortet werden. -
Who? - Lesen!
Und ein Vergelt's Gott an Martina Katholik!
(Für alle, die manchmal etwas länger brauchen: Die 3W stehen für Willibald, Wunibald und Walburga)
- die Frage ist falsch gestellt und kann nicht beantwortet werden. -
Who? - Lesen!
Und ein Vergelt's Gott an Martina Katholik!
(Für alle, die manchmal etwas länger brauchen: Die 3W stehen für Willibald, Wunibald und Walburga)
Ach, wie gut, dass niemand weiß,
..., NEIN! Sie befinden Sich nicht in der Schmunzelecke.
Ach, wie gut, dass niemand weiß, wie viel ich wiege. Und vor allem ich darf es nicht wissen ...
- Warum?
Weil ich dann immer wieder auf die Waage schiele, statt zu fasten.
Denn mit dem "permanenten" Blick auf die Waage wird mein Fasten vor Gott zur Reduktionsdiät und hat keinerlei geistlichen Wert.
Und selbst, wenn ich nur vor Beginn und nach Ende der Fastenzeit tatsächlich auf die Waage schaue, aber der Gedanke an das Gewicht die Fastenzeit beherrscht - das ist vor Gott nutzlos, da meine Gedanken nicht Gott, sondern meinem Gewicht gelten.
Ach, wie gut, dass niemand weiß, wie viel ich wiege. Und vor allem ich darf es nicht wissen ...
- Warum?
Weil ich dann immer wieder auf die Waage schiele, statt zu fasten.
Denn mit dem "permanenten" Blick auf die Waage wird mein Fasten vor Gott zur Reduktionsdiät und hat keinerlei geistlichen Wert.
Und selbst, wenn ich nur vor Beginn und nach Ende der Fastenzeit tatsächlich auf die Waage schaue, aber der Gedanke an das Gewicht die Fastenzeit beherrscht - das ist vor Gott nutzlos, da meine Gedanken nicht Gott, sondern meinem Gewicht gelten.
Sonntag, 24. Februar 2013
Am Montage der zweiten Fastenwoche
Evangelium des Hl. Johannes
Gebet der Kirche
Allmächtiger Gott, wir bitten dich, lass es in Gnaden geschehen, dass
dein Volk, welches durch Enthaltsamkeit von Speisen den Leib abtötet, durch
Enthaltsamkeit von Sünden und durch Vollbringung guter Werke sein Fasten
vollkommen mache – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.
Quelle
8, 21 – 29
In jener Zeit
sprach Jesus zu den Juden: ich gehe hin, und ihr werdet mich suchen, aber in
eurer Sünde sterben. Wo ich hingehe, dahin könnt ihr nicht kommen. Da sprachen
die Juden: Will er sich etwa selbst töten, weil er sagt: Wo ich hingehe, dahin
könnt ihr nicht kommen? Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von unten, ich bin
von oben. Ihr seid von dieser Welt; ich bin nicht von dieser Welt. Darum hab’
ich euch gesagt: Ihr werdet in euern Sünden sterben; denn wenn ihr nicht
glaubet, dass ich es bin, so werdet ihr in eurer Sünde sterben. Da sprachen sie
zu ihm: Wer bist du denn? Jesus sprach zu ihnen: Der Anfang, der auch zu euch
redet. Ich habe vieles über euch zu sagen und zu richten; aber der mich gesandt
hat, ist wahrhaft, und was ich von ihm gehört habe, das rede ich in der Welt.
Und sie erkannten nicht, dass er Gott seinen Vater nenne. Jesus sprach also zu
ihnen: Wenn ihr den Menschensohn werdet erhöht haben, dann werdet ihr erkennen,
dass ich es bin und von mir selbst nichts tue, sondern dasjenige rede, was
mich mein Vater gelehrt hat. Ja, der mich gesandt hat, ist mit mir, und er
lässt mich nicht allein, weil ich allezeit tue, was ihm wohlgefällig ist.
Gebet der Kirche
Allmächtiger Gott, wir bitten dich, lass es in Gnaden geschehen, dass
dein Volk, welches durch Enthaltsamkeit von Speisen den Leib abtötet, durch
Enthaltsamkeit von Sünden und durch Vollbringung guter Werke sein Fasten
vollkommen mache – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.Quelle
Samstag, 23. Februar 2013
Unterricht für den zweiten Sonntag in der Fasten Reminiscere
Da die Sonntage der
Fastenzeit auch nach dem Worte, mit welchem die heilige Messe anfängt, benannt
werden, so heißt der heutige Sonntag „Reminiscere“. – Der Eingang dieser heiligen Messe ist das
Gebet einer Seele, welche von Gott Beistand begehrt, damit sie nimmermehr in
eine Sünde einwillige.
Gebet der Kirche
Epistel des Hl. Paulus an die
Thessalonicher
Evangelium des Hl. Matthäus
Warum ist Christus auf dem Berge
Thabor vor den drei Jüngern verklärt worden?
1. Damit er ihnen
seine Gottheit offenbare, 2. auf dass er sie dadurch im Glauben befestige,
damit sie, wenn sie ihn auf dem Calvarienberge würden sterben sehen, nicht in
Zweifel fielen; 3. ist die Verklärung geschehen, um die Jünger Christi und mit
ihnen alle Gläubigen im Hinblicke auf die zukünftigen Freuden zum Kreuz und
Leiden aufzumuntern; 4. hat Christus uns darin zeigen wollen, wie herrlich
unsere Leiber einmal von den Toten auferstehen würden (Phil 3, 21).
Warum hat Christus nur die drei
Jünger mit sich genommen?
Weil sie die
standhaftesten unter den Zwölfen waren und auch im Ölgarten Zeugen seiner
Traurigkeit und Todesangst sein sollten, auf dass sie alsdann nicht kleinmütig
würden, indem sie ja versichert sein mussten, dass die Gottheit unter seiner
Menschheit verborgen sei.
Wie ist Christus verklärt worden?
Das ist geschehen,
indem sein Angesicht mehr leuchtete als die Sonne und (nach der Meinung der
Schriftausleger) auch sein ganzer Leib glänzte und (nach der Lehre des Hl.
Augustinus und Ambrosius) die Gottheit Christi hindurchstrahlte. Er ist auch
verklärt worden, indem seine Kleider weiß wurden wie der Schnee.
Warum sind Mose und Elias dabei
erschienen?
Damit in ihnen das
Gesetz und die Propheten Christo Zeugnis geben sollten, dass er der Heiland der
Welt sei; denn durch Moses wird das Gesetz und durch Elias die Propheten
verstanden.
Wovon haben sie mit Christus
geredet?
Von seinem Leiden
und Tode, den er zu Jerusalem glorreich ausstehen würde (Lk 9, 31). –
Lerne man in den guten Tage, wie man sich auch der bösen erinnern soll, die
einem widerfahren können! (Koh 11, 27).
Warum wollte Petrus auf dem Berge
drei Hütten bauen?
Das tat er im
Übermaß der Freude; denn er wusste nicht, was er redete; darum dachte er auch
nicht daran, dass man zur himmlischen
Glorie durch größere Mühe gelangen muss. Hat den Petrus schon en Tröpflein der
ewigen Herrlichkeit wie berauscht, mein Gott, was wird dann nicht erst im
Himmel der Überfluss des Hauses Gottes bewirken! (Ps 35, 9).
Von wem kam die Stimme aus den
Wolken, die da sprach: „Das ist mein geliebter Sohn, diesen sollt ihr hören“?
Vom himmlischen
Vater, der dadurch andeutete, dass das neue Gesetz durch seinen Sohn verkündet
werde und dass alle ihn hören, d. i. ihm gehorsamen sollen (Hebr
1, 2. 3).
Warum hat Christus den drei
Jüngern geboten, dass sie niemanden von der Verklärung etwas sagen sollten?
Das ist, 1. darum
geschehen, damit die andern Jünger und Nachfolger Christi nach seiner
Auferstehung ihnen desto besser glauben sollten; 2. damit er uns lehrte,
unsere guten Werke bis zum Tode zu verhehlen; darum sagt die Schrift:
„Niemanden sollst du rühmen vor seinem Tode“ (Koh 11, 30).
Gebet
Quelle
„Gedenke, o Herr,
deiner Erbarmungen und deiner Gnaden, die vom Anfange her sind, damit unsere
Feinde niemals über uns herrschen. Erlöse uns, Gott Israels, von allen unsern
Drangsalen. Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele; mein Gott, auf dich vertraue
ich; lass mich nicht zu Schanden werden“ (Ps 24).
Gebet der Kirche
O Gott, der du siehst,
dass wir aus uns selbst aller Kraft zum Guten ermangeln, bewahre du unser
Inneres und Äußeres, damit wir vor allen Widerwärtigkeiten des Leibes bewahrt
und im Geiste von allen bösen Gedanken gereinigt werden – durch Jesum Christum,
deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen
Epistel des Hl. Paulus an die
Thessalonicher
I. 4, 1 – 7
Brüder! Wir bitten und
ermahnen euch im Herrn Jesu, dass ihr so, wie ihr von uns unterrichtet worden
seid, zu wandeln und Gott zu gefallen, auch wirklich wandelt, damit ihr immer
vollkommener werdet. Denn ihr wisset, welche Vorschriften ich euch gegebnen
habe durch den Herrn Jesum. Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung: Dass
ihr euch enthaltet von der Unzucht, dass ein jeder von euch sein Gefäß in Heiligkeit
und Ehre zu besitzen wisse, nicht in leidenschaftlicher Lust, wie auch die
Heiden, die Gott nicht kennen; dass keiner zu weit gehe und seinen Bruder im
Geschäfte nicht überliste; denn der Herr ist ein Rächer von allem diesem, wie
wir euch vorhergesagt und bezeugt haben. Denn nicht hat Gott uns berufen zur Unlauterkeit,
sondern zur Heiligung in Christo Jesu, unserm Herrn.
Bild: Die
Verklärung Christi (mitten im Lesungstext)
Der Apostel ermahnt
alle Christen, dass sie ehrbar und ihrem Stande gemäß keusch leben sollen. Er
erinnert uns auch unseres christlichen Berufes, welcher in Reinigkeit des
Lebens besteht.
Verleihe mir, o
Gott, deine Gnade, dass ich meinen christlichen Namen ziere mit guten Werken,
besonders durch Reinigkeit, damit ich nicht lebe wie die Heiden, die Gott nicht
kennen.
Evangelium des Hl. Matthäus
17, 1 – 9 (wie am gestrigen Tage)
Warum ist Christus auf dem Berge
Thabor vor den drei Jüngern verklärt worden?
1. Damit er ihnen
seine Gottheit offenbare, 2. auf dass er sie dadurch im Glauben befestige,
damit sie, wenn sie ihn auf dem Calvarienberge würden sterben sehen, nicht in
Zweifel fielen; 3. ist die Verklärung geschehen, um die Jünger Christi und mit
ihnen alle Gläubigen im Hinblicke auf die zukünftigen Freuden zum Kreuz und
Leiden aufzumuntern; 4. hat Christus uns darin zeigen wollen, wie herrlich
unsere Leiber einmal von den Toten auferstehen würden (Phil 3, 21).
Warum hat Christus nur die drei
Jünger mit sich genommen?
Weil sie die
standhaftesten unter den Zwölfen waren und auch im Ölgarten Zeugen seiner
Traurigkeit und Todesangst sein sollten, auf dass sie alsdann nicht kleinmütig
würden, indem sie ja versichert sein mussten, dass die Gottheit unter seiner
Menschheit verborgen sei.
Wie ist Christus verklärt worden?
Das ist geschehen,
indem sein Angesicht mehr leuchtete als die Sonne und (nach der Meinung der
Schriftausleger) auch sein ganzer Leib glänzte und (nach der Lehre des Hl.
Augustinus und Ambrosius) die Gottheit Christi hindurchstrahlte. Er ist auch
verklärt worden, indem seine Kleider weiß wurden wie der Schnee.
Warum sind Mose und Elias dabei
erschienen?
Damit in ihnen das
Gesetz und die Propheten Christo Zeugnis geben sollten, dass er der Heiland der
Welt sei; denn durch Moses wird das Gesetz und durch Elias die Propheten
verstanden.
Wovon haben sie mit Christus
geredet?
Von seinem Leiden
und Tode, den er zu Jerusalem glorreich ausstehen würde (Lk 9, 31). –
Lerne man in den guten Tage, wie man sich auch der bösen erinnern soll, die
einem widerfahren können! (Koh 11, 27).
Warum wollte Petrus auf dem Berge
drei Hütten bauen?
Das tat er im
Übermaß der Freude; denn er wusste nicht, was er redete; darum dachte er auch
nicht daran, dass man zur himmlischen
Glorie durch größere Mühe gelangen muss. Hat den Petrus schon en Tröpflein der
ewigen Herrlichkeit wie berauscht, mein Gott, was wird dann nicht erst im
Himmel der Überfluss des Hauses Gottes bewirken! (Ps 35, 9).
Von wem kam die Stimme aus den
Wolken, die da sprach: „Das ist mein geliebter Sohn, diesen sollt ihr hören“?
Vom himmlischen
Vater, der dadurch andeutete, dass das neue Gesetz durch seinen Sohn verkündet
werde und dass alle ihn hören, d. i. ihm gehorsamen sollen (Hebr
1, 2. 3).
Warum hat Christus den drei
Jüngern geboten, dass sie niemanden von der Verklärung etwas sagen sollten?
Das ist, 1. darum
geschehen, damit die andern Jünger und Nachfolger Christi nach seiner
Auferstehung ihnen desto besser glauben sollten; 2. damit er uns lehrte,
unsere guten Werke bis zum Tode zu verhehlen; darum sagt die Schrift:
„Niemanden sollst du rühmen vor seinem Tode“ (Koh 11, 30).
Ziehe uns zu dir, o
Herr, durch die Betrachtung der himmlischen Freuden, damit wir im geistlichen
Streite nicht unterliegen, sondern durch deine Gnade obsiegen und den
unvergänglichen Siegeskranz davontragen.
Gebet
O liebster Jesu, du
Lehrmeister aller Völker, der du auf den Berg Thabor zu deiner wunderbaren
Verklärung deine drei liebsten Jünger mit dir genommen und sie ein Fünklein
deiner himmlischen Glorie hast sehen lassen: wir bitten dich in tiefster Demut,
du wollest uns Gnade verleihen, auf dass die Betrachtung dieses hohen
Geheimnisses uns nützlich und zur Seligkeit ersprießlich sein möge. Erleuchte
unsern finstern Verstand, damit er sehe, dass niemand der ewigen Glorie
teilhaftig werde, der nicht den Berg der Gottseligkeit besteigt. Gib unserem
schwachen Willen ein starkes Verlangen, damit er um des Himmelreiches willen
keine saure Arbeit sich verdrießen lasse, sondern durch Trübsal, Kreuz und
Leiden freudig und getrost den ewigen Hütten zueile. Dazu hilf uns, o Herr Jesu
Christe! Amen.
Quatember in der Fastenzeit
Zu den Quatemberzeiten hatte ich hier schon den Goffine zitiert.
Fasten und Beten für die Priesteramtskandidaten.
Aber in der Fastenzeit - wenn man diese ernst nimmt?
Was kann ich mehr tun als mich - Gott zu Liebe vorausgesetzt - nur einmal täglich sattzuessen, das Leiden Jesu zu betrachten...?
Wer weiß etwas?
Merci.
Fasten und Beten für die Priesteramtskandidaten.
Aber in der Fastenzeit - wenn man diese ernst nimmt?
Was kann ich mehr tun als mich - Gott zu Liebe vorausgesetzt - nur einmal täglich sattzuessen, das Leiden Jesu zu betrachten...?
Wer weiß etwas?
Merci.
Freitag, 22. Februar 2013
Am Quatember-Samstge
Epistel des Hl. Paulus an die
Thessalonicher
Evangelium des Hl. Matthäus
Gebet der Kirche
Wir bitten dich, o Herr, sieh in Huld auf dein Volk und wende von ihm ab
die Geißel deines Zornes – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn, ...
Amen.
Quelle
I. 5, 14 – 23
Brüder! Wir bitten
euch, weiset zurecht die Unruhigen, tröstet die Kleinmütigen, stehet den
Schwachen bei, habet Geduld mit allen. Sehet zu, dass nicht etwa einer den
andern Böses mit Bösem vergelte, sondern befleißet euch allezeit des Guten
gegeneinander und gegen jedermann. Freuet euch allezeit! Betet ohne Unterlass!
Saget Dank bei allem! Denn dies ist Gottes Wille in Christo Jesu in Bezug auf
euch alle. Den Geist löschet nicht aus! Weissagungen verachtet nicht! Alles
aber prüfet; was gut ist, behaltet! Vermeidet jeden Schein des Bösen! Er aber,
der Gott des Friedens, heilige euch vollkommen, damit euer ganzer Geist und
Seele und Leib tadellose aufbewahrt werde für die Ankunft unseres Herrn Jesu
Christi.
Evangelium des Hl. Matthäus
17,1 – 9
In jener Zeit nahm
Jesus den Petrus, Jacobus und Johannes, dessen Bruder, mit sich und führte sie
abseits auf einen hohen Berg. Da ward er vor ihnen verklärt; und sein Angesicht
glänzte wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie der Schnee. Und
siehe, es erschienen ihnen Moses und Elias; die redeten mit ihm. Petrus aber
nahm das Wort und sprach zu Jesus: Herr, hier ist gut sein für uns; willst, so
wollen wir hier drei Hütten machen, dir eine, dem Moses eine und dem Elias
eine. Als er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und
siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem
ich mein Wohlgefallen habe; diesen sollt ihr hören! Da die Jünger dieses hörten,
fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. Und Jesus trat hinzu,
berührte sie und sprach zu ihnen: Stehet auf und fürchtet euch nicht! Als sie
aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesum allein. Und das sie von
dem Berge herabstiegen, befahl ihnen Jesus und sprach: Saget niemandem dieses
Gesicht, bis der Sohn des Menschen auferstanden sein wird.
Gebet der Kirche
Wir bitten dich, o Herr, sieh in Huld auf dein Volk und wende von ihm ab
die Geißel deines Zornes – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn, ...
Amen.Quelle
Donnerstag, 21. Februar 2013
Am Quatember-Freitage
Lection aus dem Propheten
Ezechiel
18, 20 - 28
Dies spricht Gott der
Herr: Die Seele, welche sündigt, die soll sterben; der Sohn soll nicht tragen
die Missetat des Vaters und der Vater nicht tragen die Missetat des Sohnes; die
Gerechtigkeit des Gerechten bleibt auf dem Gerechten, und die Missetat des
Gottlosen bleibt auf dem Ungerechten. Wenn aber der Gottlose Buße tut über alle
seine Sünden, die er begangen, und alle meine Gebote beobachtet und Recht und
Gerechtigkeit übt, der soll leben, ja leben und nicht sterben. Ich will all
seiner Missetaten, die er begangen, nicht mehr gedenken; um seiner Gerechtigkeit
willen, die er geübt hat, soll er leben. Sollt’ ich ein Wohlgefallen haben an
Tode des Gottlosen, spricht Gott der Herr, und nicht vielmehr daran, dass er
sich bekehre von seinen Wegen und lebe? Wenn sich aber der Gerechte von seiner
Gerechtigkeit abwendet und Böses tut nach allen Greueln, die der Gottlose zu
tun pflegt, wird der leben? All seiner Gerechtigkeit, die er geübt hat, wird
nicht mehr gedacht werden; in seiner Missetat, womit er sich verfehlt, und in
seiner Sünde, womit er gesündigt, darin wird er sterben! Und doch sprechet ihr:
Der Weg des Herrn ist nicht gerecht! Höret also, Haus Israel: Ist mein Weg
nicht gerecht? Sind nicht vielmehr eure Wege verkehrt? Denn wenn der Gerechte
sich abwendet von seiner Gerechtigkeit und Sünde begeht, so wird er darin
sterben; um der Ungerechtigkeit willen, die er begangen hat, wird er sterben.
Und wenn der Gottlose sich abwendet von seiner Bosheit, die er begangen hat,
und Recht und Gerechtigkeit übt, der wird seiner Seele das Leben geben. Denn er
geht in sich und wendet sich ab von allen seinen Missetaten, die er begangen
hat; darum wird er leben, ja leben und nicht sterben, spricht der Herr, der
Allmächtige.
Evangelium des Hl. Johannes
5, 1 – 15
In jener Zeit war
ein Fest der Juden, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. Es ist aber zu
Jerusalem der Schafteich, welcher auf hebräisch Bethsaida heißt und fünf Hallen
hat. In diesen lag eine große Menge von Kranken, Blinden, Lahmen, Abgezehrten,
welche die Bewegung des Wassers abwarteten. Denn ein Engel des Herrn stieg zur
bestimmten Zeit in den Teich hinab, und das Wasser kam in Bewegung. Wer nun
zuerst nach der Bewegung des Wassers in den Teich hinabstieg, der ward gesund,
mit welcher Krankheit er auch behaftet sein mochte. Es war aber daselbst ein
Mensch, welcher seit achtunddreißig Jahren krank war. Als Jesus diesen liegen
sah und wusste, dass er schon lange so war, sprach er zu ihm: Willst du gesund
werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in
den Teich brächte, wenn das Wasser in Wallung kommt; denn während ich komme,
steigt ein anderer vor mir hinab. Jesus sprach zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett
und wandle. Und sogleich ward der Mensch gesund; und er nahm sein Bett und
wandelte. Es war aber Sabbat an demselben Tage. Da sprachen die Juden zu dem,
der geheilt worden war: Es ist Sabbat, du darfst dein Bett nicht tragen! Er
antwortete ihnen: Der mich gesund gemacht hat, dieser sprach zu mir: Nimm dein
Bett und wandle. Da fragten sie ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat:
Nimm dein Bett und wandle? Der aber gesund geworden war, wusste nicht, wer er
war; denn Jesus war von dem Volke abgewichen, das sich an dem Orte befand. Danach
fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden;
sündige nun nicht mehr, dass dir nicht etwas Schlimmeres begegne. Da ging
dieser Mensch hin und verkündigte es den Juden, dass es Jesus sei, der ihn
gesund gemacht habe.
Bild: Jesu
Wunderwerk am Teich Bethsaida
Gebet der Kirche
O Herr, sei gnädig
deinem Volke und erquicke es, da du ihm die Gnade der Andacht verleihest, nach
deiner Erbarmung mit deiner milden Hilfe – durch Jesum Christum, unsern Herrn
... Amen.
Mittwoch, 20. Februar 2013
Am Donnerstage der ersten Fastenwoche
Evangelium des Hl. Matthäus
15, 21 – 28
In jener Zeit ging
Jesus weg und kam in die Gegend von Tyrus und Sidon. Und siehe, ein
kananäisches Weib kam aus derselben Gegend her und rief und sprach zu ihm:
Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner: meine Tochter wird arg von einem
bösen Geiste geplagt. Er aber antwortete ihr nicht ein Wort. Und seine Jünger
traten hinzu, baten ihn und sprachen: Lass sie doch zu dir; denn sie schreit
uns nach. Da antwortete er und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlornen
Schafen des Hauses Israel. Sie aber kam, betete ihn an und sprach: Herr, hilf
mir! Und er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu
nehmen und es den Hunden vorzuwerfen. Sie aber sprach: Ja, Herr; denn auch die
Hündlein essen von den Brosamen, die von dem Tische ihrer Herren fallen. Da
antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Weib, dein Glaube ist groß; dir geschehe,
wie du willst! Und von derselben Stunde an ward ihre Tochter gesund.
Gebet der Kirche
Sieh, o Herr, gnädig auf die Andacht deines Volkes herab, damit wir, wie
wir durch Enthaltsamkeit die Lüste des Fleisches schwächen, durch die Frucht
guter Werke am Geiste stark werden – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern
Herrn, ... Amen.Quelle
Fastenzeit und der kleine Hunger zwischendurch
Dagegen hift mir gut, etwas WARMES zu trinken. Probier's mal!
Dienstag, 19. Februar 2013
Am Quatember-Mittwoch
Lection aus dem dritten Buche der
Könige
19, 3 - 8
In jenen Tagen kam
Elias nach Bersabee in Judäa und entließ da seinen Knaben, und er ging weiter
in die Wüste, eine Tagreise weit; und als er dahin kam, setzte er sich unter
einen Wacholderbeerbaum und wünschte sich den Tod und sprach: Es genügt mir,
Herr, nimm meine Seele; denn ich bin nicht besser als meine Väter. Und er legte
sich nieder und entschlief im Schatten des Wacholderbaumes; und siehe, ein
Engel des Herrn rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iss! Da sah er
sich um und siehe, zu seinen Häupten lag ein Aschenkuchen und ein Geschirr mit
Wasser. Also aß er und Trank und schlief wieder ein. Und der Engel des Herrn
kam wieder zum andern Mal und rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und
iss, den du hast noch einen weiten Weg! Und er stand auf und aß und trank und
ging durch die Kraft derselben Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum
Berge Gottes Horeb.
Bild Die
wunderbare Speisung des Elias
Evangelium des Hl. Matthäus
12, 38 - 50
In jener Zeit
antworteten einige von den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprachen:
Meister! Wir möchten ein Zeichen von dir sehen. Er aber antwortete und sprach
zu ihnen: Das böse und ehebrecherische Geschlecht verlangt ein Zeichen; aber es
wird ihm kein Zeichen gegeben werden als das Zeichen Jonas’, des Propheten.
Denn gleichwie Jonas drei Tage und drei Nächte im Bauche des Fisches gewesen,
also wird auch der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Herzen der
Erde sein. Die Männer von Ninive werden am Gerichtstage mit diesem Geschlechte
auftreten und es verdammen; denn sie haben auf die Predigt des Jonas Buße getan:
und siehe, hier ist mehr als Jonas. Die Königin vom Mittage wird am
Gerichtstage mit diesem Geschlechte auftreten und es verdammen; denn sie kam
von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomons zu hören: und siehe, hier ist
mehr als Salomon. Wenn aber der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist,
wandert er durch dürre Orte, sucht Ruhe und findet sie nicht. Alsdann spricht
er: Ich will in mein Haus zurückkehren, wovon ich ausgegangen bin. Und er
kommt, findet es leer, mit Besen gereinigt und geschmückt. Dann geht er hin,
nimmt sieben andere Geister zu sich, die ärger sind als er selbst, und sie
fahren ein und wohnen darin: und die letzten Dinge dieses Menschen werden ärger
als die ersten. Ebenso wird es auch diesem überaus argen Geschlechte gehen. Und
als er noch mit dem Volke redete, siehe, da standen seine Mutter und seine
Brüder draußen und suchten mit ihm zu reden. Da sprach einer zu ihm: Siehe,
deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich. Er aber
antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter und welche
sind meine Brüder? Und er streckte die Hand nach seinen Jüngern aus und sprach:
Siehe da meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen meines Vaters tut,
der im Himmel ist, derselbe ist mir Bruder, Schwester und Mutter.
Gebet der Kirche
Wir bitten dich, o Herr, erhöre gnädig unser Flehen und beschirme uns
gegen alle Widerwärtigkeiten durch die Hand deiner Majestät – durch Jesum
Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.Quelle
Montag, 18. Februar 2013
Am Dienstage der ersten Fastenwoche
Evangelium
Gebet der Kirche
Sieh, o Herr, herab auf deine
Familie und verleihe ihr, dass, indem der Leib durch Fasten gezüchtigt wird,
das Gemüt im regen Verlangen nach dir lichthell und glänzend vor dir werde –
durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.
Quelle
21, 10 - 17
In jener Zeit, als
Jesus zu Jerusalem einzog, kam die ganze Stadt in Bewegung und sprach: Wer ist
dieser? Die Scharen aber sprachen: Dieser ist Jesus, der Prophet von Nazareth
in Galiläa. Und Jesus ging in den Tempel Gottes, trieb alle hinaus, die im
Tempel kauften und verkauften, stieß die Tische der Wechsler und die Stühle der
Taubenhändler um und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: Mein Haus soll ein
Bethaus heißen; ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht. Und es kamen zu
ihm die Blinden und Lahmen im Tempel, und er machte sie gesund. Da nun die
Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, welche er wirkte, und die
Kinder, die im Tempel schrieen und sprachen: Hosanna dem Sohne Davids! Wurden
sie unwillig und sprachen zu ihm: Hörst du, was diese sagen? Jesus aber sprach
zu ihnen: Ja freilich! Habt ihr denn niemals gelesen: Aus dem Mund der Unmündigen
und Säuglinge hast du (dir) Lob bereitet? Und er verließ sie und ging zur Stadt
hinaus, nach Bethanien, wo er blieb.
Gebet der Kirche
Sieh, o Herr, herab auf deine
Familie und verleihe ihr, dass, indem der Leib durch Fasten gezüchtigt wird,
das Gemüt im regen Verlangen nach dir lichthell und glänzend vor dir werde –
durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.Quelle
Sonntag, 17. Februar 2013
Am Montage der ersten Fastenwoche
Evangelium
Gebet der Kirche
Quelle
In jener Zeit
sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit
kommen wird und alle Engel mit ihm, dann wird er auf dem Throne seiner
Herrlichkeit sitzen; und es werden alle Völker vor ihm versammelt werden, und
er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken
scheidet. Die Schafe wird er zu seiner Rechten, die Böcke aber zu seiner Linken
stellen. Alsdann wird der König zu denen, die zu seiner Rechten sein werden,
sagen: Kommet, ihr gesegnete meines Vaters, besitzet da Reich, welches seit
Grundlegung der Welt euch bereitet ist. Denn ich war hungrig und ihr habt mich
gespeist; ich war durstig, und ihr habt mich getränkt; ich war ein Fremdling,
und ihr habt mich beherbergt; ich war nackt, und ihr habt mich bekleidet; ich
war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnisse, und ihr seid zu
mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wenn
haben wir dich hungrig gesehen, und dich gespeist, oder durstig, und dich
getränkt? Wann haben wir dich als Fremdling gesehen, und dich beherbergt? Oder
nackt, und dich bekleidet? Oder wann haben wir dich krank gesehen, oder im
Gefängnisse, und sind zu dir gekommen? Und der König wird antworten und zu
ihnen sagen: Wahrlich, sage ich euch, was ihr einem dieser meiner geringsten
Brüder getan habt, das habt ihr mir getan! Dann wird er auch zu denen auf der
Linken sprechen: Weichet von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, welches
dem Teufel und seinen Engeln bereitet worden ist! Denn ich war hungrig, und ihr
habt mich nicht gespeist; ich war durstig, und ihr habt mich nicht getränkt;
ich war ein Fremdling, und ihr habt mich nicht beherbergt; ich war nackt, und
ihr habt mich nicht bekleidet; ich war krank und im Gefängnisse, und ihr habt
mich nicht besucht. Da werden ihm auch diese antworten und sagen: Herr, wann
haben wir dich hungrig, oder durstig, oder als Fremdling, oder nackt, oder
krank, oder im Gefängnisse gesehen und haben dir nicht gedient? Dann wird er
ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser
Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und diese
werden in die ewige Pein gehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.
Gebet der Kirche
Bekehre uns, Gott
unseres Heiles, und unterweise unsere Seelen in der himmlischen Lehre, damit
uns die vierzigtägige Fasten heilsam werde – durch Jesum Christum, deinen Sohn,
unsern Herrn ... Amen.
Samstag, 16. Februar 2013
Unterricht für den ersten Sonntag in der Fasten, „Invocabit“ genannt
Der heutige Sonntag
wird so genannt von dem lateinischen Worte „Invocabit“, womit der Eingang der heiligen Messe anfängt, der
aus dem 90. Psalm genommen ist und uns verheißt, dass Gott das Gebet der
Büßenden erhöre; denn er lautet also:
„Er wird zu mir
rufen und ich will ihn erhören; ich bin bei ihm in der Trübsal, ich reiße ihn
heraus und bringe ihn zu Ehren. Mit langem Leben will ich ihn begnadigen. Wer
unter dem Schutze des Allerhöchsten wohnet, wird bleiben unter dem Schirme des
Gottes des Himmels“ (Ps 90, 1. 15).
Gebet der Kirche
Gott, der du alle Jahre
deine Kirche durch die vierzigtägige Fasten reinigest, verleihe deiner Familie,
dass sie, was sie durch Enthaltsamkeit von dir erflehen möchte, durch ihre
guten Werke erfülle – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.
Gott, der du alle Jahre
deine Kirche durch die vierzigtägige Fasten reinigest, verleihe deiner Familie,
dass sie, was sie durch Enthaltsamkeit von dir erflehen möchte, durch ihre
guten Werke erfülle – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.
Epistel des Hl. Paulus an die
Korinther
II. 6, 1 – 10
Brüder! Wir ermahnen
euch, dass ihr nicht vergeblich die Gnade Gottes empfanget. Denn er spricht:
„Zur gnadenreichen Zeit erhör’ ich dich, und am Tage des Heiles helf’ ich dir!“
Siehe, jetzt ist die gnadenreiche Zeit; siehe, jetzt ist der Tag des Heiles!
Niemanden geben wir irgend einen Anstoß, damit unser Amt nicht gelästert werde;
sondern in allen Dingen erweisen wir uns als Diener Gottes durch große Geduld
in Trübsalen, in Nöten, in Ängsten, in Schlägen, in Gefängnissen, in Aufruhr,
in Mühen, in Nachtwachen, in Fasten, durch Keuschheit, mit Weisheit, mit Langmut,
mit Freundlichkeit, mit dem Heiligen Geiste, mit ungeheuchelter Liebe, mit dem
Worte der Wahrheit, mit der Kraft Gottes, durch die Waffen der Gerechtigkeit
zur Rechten und zur Linken, bei Ehre und Schmach, bei schlechtem und gutem
Rufe, als Verführer geachtet und doch wahrhaft, als unbekannt und doch bekannt,
wie sterbend, und siehe, wir leben, als gezüchtigt und doch nicht getötet, wie
betrübt und doch immer freudig, wie arm und doch viele bereichernd, wie nichts
habend und doch alles besitzend.
Der Apostel Paulus
ermahnt uns, dass wir mit der Gnade Gottes arbeiten und die Zeit, welche uns
Gott gegeben hat, unsere Seligkeit darin zu wirken, wohl in acht nehmen sollen.
Er lehrt uns daneben, dass ein Christ sich üben soll in großer Geduld, in
Fasten, in Keuschheit, und sich waffnen mit der Gerechtigkeit zur Rechten und
zur Linken, das ist, dass er im Glücke wie im Unglücke beständig in der Liebe
Gottes bleiben soll.
O Jesu! Gib uns die
Gnade, dass wir uns in diesen Tugenden beständig üben und die Zeit der Gnade
wohl anwenden.
Bild Jesus wird
vom Teufel versucht
Brüder! Wir ermahnen
euch, dass ihr nicht vergeblich die Gnade Gottes empfanget. Denn er spricht:
„Zur gnadenreichen Zeit erhör’ ich dich, und am Tage des Heiles helf’ ich dir!“
Siehe, jetzt ist die gnadenreiche Zeit; siehe, jetzt ist der Tag des Heiles!
Niemanden geben wir irgend einen Anstoß, damit unser Amt nicht gelästert werde;
sondern in allen Dingen erweisen wir uns als Diener Gottes durch große Geduld
in Trübsalen, in Nöten, in Ängsten, in Schlägen, in Gefängnissen, in Aufruhr,
in Mühen, in Nachtwachen, in Fasten, durch Keuschheit, mit Weisheit, mit Langmut,
mit Freundlichkeit, mit dem Heiligen Geiste, mit ungeheuchelter Liebe, mit dem
Worte der Wahrheit, mit der Kraft Gottes, durch die Waffen der Gerechtigkeit
zur Rechten und zur Linken, bei Ehre und Schmach, bei schlechtem und gutem
Rufe, als Verführer geachtet und doch wahrhaft, als unbekannt und doch bekannt,
wie sterbend, und siehe, wir leben, als gezüchtigt und doch nicht getötet, wie
betrübt und doch immer freudig, wie arm und doch viele bereichernd, wie nichts
habend und doch alles besitzend.
Evangelium des Hl. Matthäus
4, 1 – 11
In jener Zeit ward
Jesus vom Geiste in die Wüste geführt, damit er vom Teufel versucht würde. Und
als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, danach hungerte ihn.
Und es trat der Versucher zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich,
dass diese Steine Brot werden. Er aber antwortete und sprach: Es steht
geschrieben: Nicht vom Brote allein lebt der Mensch, sondern von jedem Worte,
das aus dem Munde Gottes kommt. Da nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige
Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du
Gottes Sohn, so stürze dich hinab; denn es steht geschrieben: Er hat seinen
Engeln deinetwegen befohlen, und sie sollen dich auf den Händen tragen, damit
du nicht etwas deinen Fuß an einen Stein stoßest. Jesus aber sprach zu ihm: Es
steht wieder geschrieben: Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen.
Abermals nahm ihn der Teufel auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle
Königreiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Dies alles will
ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Da sprach Jesus zu ihm:
Hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: Du sollst Gott, deinen Herrn, anbeten
und ihm allein dienen. Alsdann verließ ihn der Teufel, und siehe, die Engel
traten hinzu und dienten ihm.
In jener Zeit ward
Jesus vom Geiste in die Wüste geführt, damit er vom Teufel versucht würde. Und
als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, danach hungerte ihn.
Und es trat der Versucher zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich,
dass diese Steine Brot werden. Er aber antwortete und sprach: Es steht
geschrieben: Nicht vom Brote allein lebt der Mensch, sondern von jedem Worte,
das aus dem Munde Gottes kommt. Da nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige
Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du
Gottes Sohn, so stürze dich hinab; denn es steht geschrieben: Er hat seinen
Engeln deinetwegen befohlen, und sie sollen dich auf den Händen tragen, damit
du nicht etwas deinen Fuß an einen Stein stoßest. Jesus aber sprach zu ihm: Es
steht wieder geschrieben: Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen.
Abermals nahm ihn der Teufel auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle
Königreiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Dies alles will
ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Da sprach Jesus zu ihm:
Hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: Du sollst Gott, deinen Herrn, anbeten
und ihm allein dienen. Alsdann verließ ihn der Teufel, und siehe, die Engel
traten hinzu und dienten ihm.
Was für ein Geist hat Christum in
die Wüste geführt?
Der Heilige Geist:
er wollte vom Teufel versucht werden, damit wir wüssten, dass wir einen Gott
und Erlöser haben, der mit unsern Schwachheiten Mitleiden trägt und uns durch
sein Beispiel lehrt, wie wir, mit dem Worte Gottes bewaffnet, dem bösen Feinde
widerstehen können und sollen (Hebr 4, 15). Zugleich sollen wir wissen,
dass kein einziger Ort auf der Welt sei, welcher von den Nachstellungen des Teufel
frei bliebe.
Daraus, dass die
Engel zu Christus getreten sind und ihm gedient haben, nachdem er den Teufel
überwunden, lernen wir, dass alle diejenigen den Trost der lieben Engel
verdienen, welche den Versuchungen Widerstand leisten.
„Wer überwindet,
dem will ich geben, mit mir auf meinem Throne zu sitzen; gleichwie auch ich
überwunden und mit meinem Vater auf seinen Throne mich gesetzt habe“ (Ofb
3, 21).
Hat Christus,
wahrer Gott und Mensch, dem Teufel zugelassen, dass er ihn auf einen hohen Berg
und auf die Spitze des Tempels getragen, so soll es uns auch nicht seltsam
vorkommen, wenn wir hören, dass er im allerheiligsten Sakramente des Altars von
ganz gottlosen Menschen genossen wird oder auch wohl von pflichtvergessenen
Priestern sich misshandeln lässt!
_____
Glaubens- und Sittenlehre von den
Versuchungen
„Damit er vom
Teufel versucht werde“ (Mt 4, 1).
Was ist eine Versuchung?
Es ist jede Rede,
Tat oder Eingebung, welche zu dem Ende geschieht, dass der Mensch zum Falle
gerate, oder aber ihm Anlass gegeben werde, die Tugend zu üben. Auf die erste
Weise versucht eigentlich der Teufel den Menschen, auf die andere Art aber
prüft Gott den Menschen.
Wodurch werden wir vornehmlich
versucht?
Durch die infolge
der Erbsünde uns angeborne Begierlichkeit oder Neigung zum Bösen (Jak 1,
13. 14); darum „gelüstet das Fleisch wider den Geist“ (Gal 5, 17).
Versucht auch der Teufel den
Menschen?
Ja, und zwar
geschieht dies auf doppelte Art. Entweder regt er, durch langwierige Erfahrung
und Bosheit abgerichtet, die natürliche Begierlichkeit zu jenen Sünden an,
wozu er den Menschen mehr geneigt weiß, oder er verblendet dergestalt die
Einbildungskraft, dass der Mensch weder den zeitlichen Schaden, Schande oder
Spott, noch selbst die Abscheulichkeit der Sünde oder die ewige Strafe erkennt
und sich so in die Sünde stürzt.
Welche hat der Teufel versucht?
Den König Saul
durch die Schwermütigkeit (1 Kön 16, 14); den Hl. Petrus hat er
zaghaft gemacht, dass er Christum verleugnete (Mt 26, 70); den Judas hat
er durch den Geiz verblendet und verführt, dass er Christum verkaufte (Lk
22, 3).
Kann der böse Geist einen wohl
zum Bösen zwingen?
Nicht im
geringsten; denn er versucht auf keine andere Weise, als wie ein an der Kette
liegender Hund die furchtsamen Kinder. Dieser kann selbe wohl anbellen, aber
nicht beißen, es sei denn, dass sie selber ihm in die Zähne laufen.
Versucht auch Gott den Menschen?
Ja; aber er reizt
keines Menschen Neigungen zum Bösen, sondern er gibt uns nur durch Leiden und
Widerwärtigkeiten Anlass, dass, wenn wir nur wollen, wir unsere Geduld und
unsere Liebe gegen ihn bewähren können (Weish 3, 5. 6). „Der Herr, euer Gott, prüfet euch, damit offenbar
werde, ob ihr ihn liebet oder nicht, aus ganzem Herzen und aus eurer ganzen
Seele“ (Dtn 13, 3).
Lässt uns Gott auch wohl durch
böse Leute versuchen?
Ja; denn so hat er
den keuschen Joseph durch die Frau des Putiphar (Gen 39, 7), Job und
Tobias durch ihre eigenen Frauen versuchen lassen (Job 2, 9; Tob 2,
22. 23).
Ist es schon Sünde, wenn man
versucht wird?
Nein; denn wenn man
Widerstand leistet, so verdient man eine Krone im Himmel (Offb 3, 21).
Wann willigt man in die
Versuchung ein?
Nicht eher, als bis
man mit Wissen und Willen dem Bösen zustimmt, das einem vorgehalten wird;
solange man aber immer noch Widerstand tut, ebenso lange hat man noch nicht
eingewilligt.
Welches sind die besten Mittel,
den Versuchungen zu widerstehen?
1. Ein festes
Vertrauen auf Gott setzen, der keinen über sein Vermögen wird versuchen lassen
(1 Kor 10, 13). 2. Die Mutter Gottes und den Schutzengel anrufen. 3. Sich
der ewigen Freuden erinnern, welche die zu
erwarten haben, so den Versuchungen tapfer widerstehen; andererseits auch der
ewigen Strafen, welche jene zu gewärtigen haben, die in die Versuchung
einwilligen. 4. Oft mit Andacht die Bitten des Vaterunsers beten: „Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse
uns von dem Übel.“ Das ist: „Lasse doch nicht zu, o lieber Herr und
Gott, dass ich in die Versuchung einwillige, sondern gib mir die Gnade, dass
ich kräftig widerstehen kann.“
Ein überaus
kräftiges Mittel, den Anfechtungen zu widerstehen, ist auch das, sich zu
erinnern, was man eigentlich von der Wollust für einen Nutzen haben werde, wenn
man derselben genießen würde, oder wenn man ihrer schon genossen hätte,
zugleich auch sich das Leidwerden zu Gemüt zu führen, welches man alsdann haben
würde, wie man sich selber zürnen, sich schelten und strafen, hingegen, wenn
man sich der bösen Lust enthalten, wie man sich alsdann freuen, sich selber
Glück wünschen und eine unsägliche Ruhe des Gewissens genießen würde. Tut der
Mensch so viel, um sich das vergängliche Leben zu erhalten, dass er sich sogar
Hände und Füße absägen lässt, was soll er dann nicht tun, um seine Seele für
das ewige Leben zu erhalten, das tausendmal besser und kostbarer ist als das
vergängliche Leben!
Gebet
O Herr Jesu, der du
vierzig Tage ohne Speise und Trank in der Wüste verweiltest und dazu noch vom
bösen Geiste heftig versucht werden wolltest: ich bitte dich durch dein
heiliges Fasten, du wollest mir deine Hilfe leihen, um diese heilige Fastenzeit
mit dir gegen die Gaumenlust zu streiten und den Eingebungen Satans Widerstand
zu leisten, damit ich die Krone des ewigen Lebens verdiene. Amen.
(Sprich oft mit Andacht, besonders im Augenblicke der Versuchung: „Führe uns nicht in Versuchung!“
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