Donnerstag, 28. Februar 2013

"Ihre Heiligkeiten

...,Papst em. Benedikt XVI. und Papst N. N., haben gestern gemeinsam in den Vatikanischen Gärten den Rosenkranz gebetet."

Ist das nicht eigenartig?

Die Katholische Kirche hat rechtmäßig EINEN Heiligen Vater. Warum macht man es nicht wie damals? Der zurückgetretene Heilige Vater hat seine Papstkleidung abgelegt und auch den Namen ...

Heiligenkalender März

März[1]

1.     Suitbert, B von Verden – Albi­nus, B
2.     Simplicius, P – Friedrich, A – Bartholomäus Gutierrez, M aus Mexico
3.     Kunigund, deutsche K und J
4.     Kasimir, Prinz von Polen und Bk – Lucius I., P und M
5.     Johannes Joseph vom Kreuze, Bk – Phokas, Gärtner und M
6.     Fridolin, A v. Säckingen – Co­leta, J
7.     Thomas von Aquin, Kirchl, Patr. der Gottesgelehrten – Felicitas und Perpetua, MM
8.     Johannes von Gott, Ordst, Patr der Spitäler
9.     Francisca von Rom, W und Ordst, Patr gegen Lungenent­zündung
10.  Vierzig Märtyrer von Sebaste
11.  Gregor von Nyssa, B und Kirchl – Eulogius, Pr und M – Rosina, M
12.  Gregor I., der Große, P, Patr der Schulen – Theophanes, A
13.  Gerald, A – Nicephorus, Erzb
14.  Mathilde, deutsche K und W
15.  Longinus, B und M – Matrona, J und M
16.  Heribert, Erzb von Köln – Eusebia, Ä
17.  Patricius, B, Ap von Irland – Gertrud, J, Patr der Gärtner
18.  Gabriel, Erzengel – Cyrillus, B. v. Jerusalem, Kirchl
19.  Joseph, Nährvater Christi – Landoald, Pr und M
20.  Joachim, Vater Mariä[2] – Ruth­bert, B
21.  Benedikt, Ordst
22.  Katharina von Genua, W – Paulus, B von Narbonne
23.  Victorian und Frumentius, MM
24.  Simeon, Knäblein und M zu Trient – Adelmar, Mönch
25.  Mariä Verkündigung
26.  Ludger, B von Münster
27.  Johannes, Eins – Rupert, B von Salzburg
28.  Johannes von Capistran, Bk – Guntram Kön
29.  Ludolf, B von Ratzeburg – Au­gusta, J und M
30.  Quirinius, M, Patr gegen Oh­renleiden
31.  Balbina, J und M – Guido, A


[1]                      Anmerkung: Am Dritten Sonntage nach Ostern ist das Schutzfest des Hl. Joseph – Die drei Tage vor Christi Himmelfahrt heißen Bittage
[2]                      Wird am Sonntag nach Mariä Himmelfahrt gefeiert

Quelle

Katholischgrünvegetarisches Brauchtum

Einen fleischfreien Tag pro Woche, wie schon letztes Jahr auf dem ZDK-Tag in Mannheim,

fordern Vegetarier und Grüne. Echt katholisch. Oder?

Und, wer weiß,

... vielleicht tut Eugénie das Gleiche ...

Am Freitage der zweiten Fastenwoche

Evangelium des Hl. Matthäus

 21, 33 – 46

In jener Zeit sprach Jesus zu dem Volke der Juden und zu den vor­nehmsten Priestern dieses Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg und umgab ihn mit einem Zaune und grub darin eine Kelter und baute einen Turm und verpachtete ihn an die Winzer und verreiste dann. Da aber die Zeit der Früchte gekommen war, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seine Früchte zu empfangen. Die Winzer nun ergriffen seine Knechte, schlugen den einen, den andern töteten sie, den dritten aber steinigten sie. Abermals schickte er andere Knechte, und war mehrere als vorher, und sie machten es ihnen ebenso. Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden vor meinem Sohne Ehrfurcht haben! Als aber die Winzer den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt, wir wollen ihn umbringen, so werden wir sein Erbe in Besitz nehmen können. Und sie ergriffen ihn, warfen ihn zum Weinberge hinaus und töteten ihn. Wenn nun der Herr des Wein­berges kommen wird, was wird er wohl diesen Winzern tun? Sie spra­chen zu ihm: Er wird die Bösen elendiglich u Grunde richten und sei­nen Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm zu ihrer Zeit die Früchte liefern. Da sagte Jesus zu ihnen: Habt ihr niemals in der Schrift gelesen: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Ecksteine geworden? Vom Herrn ist dies geschehen und es ist wunderbar in unsern Augen.“ Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das die Früchte desselben hervorbringt. Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschmettert werden; und auf wen er fällt, den wird er zermal­men. Als nun die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, merkten sie, dass er von ihnen spräche. Und sie suchten Ge­legenheit, ihn zu ergreifen; aber sie fürchteten das Volk, weil es ihn für einen Propheten hielt.

Gebet der Kirche

Gib, wir bitten dich, allmächtiger Gott, dass wir, durch die heilige Übung der Selbstverleugnung gereinigt, mit unentweihtem Herzen die nahende Ostern begehen – durch Jesum Christum deinen Sohn, un­sern Herrn, ... Amen.
Quelle

Mittwoch, 27. Februar 2013

Am Donnerstage der zweiten Fastenwoche


Evangelium des Hl. Lucas


 16, 19 – 31

In jener Zeit sagte Jesus zu den Pharisäern: Es war ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und feine Leinwand und hielt alle Tage herrliche Mahlzeit. Es war auch ein Armer, mit Namen Lazarus, der lag vor dessen Türe voll Geschwüre. Es geschah aber, das der Arme starb und von den Engeln in den Schoß Abrahams getragen wurde. Und es starb auch der Reiche und wurde in die Hölle begraben. Als er nun in der Qual war und seine Augen erhob, sah er Abraham von fer­ne und Lazarus in seinem Schoße; und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende den Lazarus, dass er seine Fingerspitze ins Wasser tauche und meine Zunge abkühle; denn ich  leide große Pein in diesen Flammen. Abraham aber sprach zu ihm: Gedenke Sohn, dass du Gutes empfangen hast in deinem Leben und Lazarus hingegen Übles; nun aber wird dieser getröstet und du wirst gepeinigt. Und überdies alles ist zwischen uns und euch eine große Kluft gesetzt, dass die, welche von hier zu euch hinübergehen wollen, nicht können, und die, welche von dort herübergehen wollen, auch nicht können. Er sprach: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn in das Haus meines Vaters sendest; denn ich habe fünf Brüder: damit er ih­nen zum Zeugnisse sei, dass nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Und Abraham sprach zu ihm: Sie haben Moses und die Propheten, diese sollen sie hören. Er aber sprach: Nein, Vater Abraham! Sondern wenn einer von den Toten zu ihnen käme, so würden sie Buße tun. Aber er sagte zu ihm: Wenn sie Moses und die Propheten nicht hören, so würden sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten auferstände.

Gebet der Kirche

Verleihe uns, o Herr, auf unser Flehen deine Gnadenhilfe, damit wir durch das freiwillige Opfer unserer Fasten und Gebeten von den Ge­brechen unserer Seele und unseres Leibes befreit werden – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn, ... Amen.
Quelle

Catholique, très chique!

... kann man da nur mit dem Herrn Alipius sagen.

Gefunden über Introibo, dort eingestellt von dilettantus in interrete.

Vergelt's Gott! - aber inzwischen gibt's "da" auch Ministrantinnen, was man bei längerem scrollen nach unten entdeckt.

Mich macht das immer traurig, denn wir HABEN definitiv einen Priestermangel und Mädchen drängen (ohne es zu wissen oder zu wollen, unterstelle ich hier) die Jungs aus dem Altardienst - und wieso sollte man aus der Kirchenbank zum Priestersemiar finden?

Vom Altardienst aus ist der Weg so viel kürzer!!!

Vortrag über des Pontifikat Benedikt XVI.

Vortragender: Daniel Deckers von der FAZ
Ort und Zeit des Vortrags - tut mir leid, Herr Deckers, aber beides interessiert mich nicht.

Alle Heiligen Gottes,

... bittet für uns!

Ein GANZ HERLICHES Vergelt's Gott an Martina Katholik, die nicht nur erklärt, warum wir zu den Heiligen beten dürfen, sondern auch den Unterschied aufzeigt zwischen den Heiligen als Fürbittern und Christus als DEN MITTLER zwischen Gott und den Menschen.

Dienstag, 26. Februar 2013

Am Mittwoch der zweiten Fastenwoche


Evangelium des Hl. Matthäus


 20, 17 – 28

In  jener Zeit, als Jesus gen Jerusalem hinaufzog, nahm er die zwölf Jünger zu sich beiseits und sprach zu ihnen: Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und des Menschen Sohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten überliefert werden, und sie werden ihn zum Tode verurteilen. Sie werden ihn den Heiden ausliefern, dass sie ihn verspotten, geißeln und kreuzigen; und am dritten Tage wird er wieder auferstehen. Da trat die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen zu ihm und fiel vor ihm mit flehender Gebärde nieder. Er sprach zu ihr: Was willst du? Sie antwortete ihm: Sprich, dass diese meine zwei Söhne in deinem Reiche, einer zu deiner Rechten und der andere zu deiner Linken sitzen werden. Jesus aber antwortete und sprach: Ihr wisset nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sprachen zu ihm: Wir können es. Da sprach er: Meinen Kelch werdet ihr trinken; aber das Sitzen zu meiner Rechten oder Linken euch zu geben und nicht denen, welchen es be­reitet ist von meinem Vater, steht mir nicht zu. Als das die Zehn hörten, wurden sie unwillig über die zwei Brüder. Jesus aber rief sie zu sich und sprach: Ihr wisset, dass die Fürsten der Völker über dieselben herrschen und die Großen Gewalt über sie ausüben. Nicht so soll es unter euch sein, sondern wer immer unter euch groß werden will, der sei euer Diener; und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht: gleichwie des Menschen Sohn nicht gekommen ist, sich bedienen zu lassen, sondern zu dienen und sein Leben zur Erlösung für viele hinzugeben.

Gebet der Kirche

Sieh, o Herr, gnädig herab auf dein Volk und verleihe, dass die­jenigen, welche sich deinem Befehle gemäß von Fleischspeisen ent­halten, auch von den verderblichen Sünden ablassen – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn, ... Amen.
Quelle

Montag, 25. Februar 2013

Am Dienstage der zweiten Fastenwoche

Evangelium des Hl. Matthäus

 23, 1 – 12

In jener Zeit redete Jesus zu dem Volke und zu seinen Jüngern und sprach: Auf dem Stühle des Moses sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. Darum haltet und tuet alles, was sie euch sagen; nach ih­ren Werken aber sollt ihr nicht tun; denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht. Sie binden schwere und unerträgliche Lasten auf und legen sie auf die Schultern der Menschen; sie aber wollen dieselben mit ihrem Finger nicht bewegen. Alle ihre Werke tun sie, um von den Leuten gesehen zu werden: sie machen ihre Denkzettel breit und die Säume (ihrer Kleider) groß. Sie haben gerne die ersten Plätze bei den Gastmählern und die ersten Sitze in den Synagogen. Sie lassen sich gerne auf dem Markte grüßen und von den Leuten Meister nennen. Ihr aber sollt euch nicht Meister nennen lassen; denn einer ist euer Meister, ihr aber seid alle Brüder. Auch sollt ihr keinen auf Erden Vater nennen; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Und lasset euch nicht Lehrer nennen, denn einer ist euer Lehrer, Christus. Wer der Größte unter euch ist, der soll euer Diener sein. Wer sich aber selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich erniedrigt, wird erhöht werden.

Gebet der Kirche

Herr, wir bitten dich, vervollkommne nach deiner Güte in uns den Sinn des heiligen Gehorsams, auf dass, was wir durch deine Belehrung als unsere Schuldigkeit erkennen, wir mit deiner Gnadenhilfe auch tätig ausüben – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.
Quelle

Stellvertretendes Gebet hilft!

Das ist schon in der Bibel bezeugt.

Vergelt's Gott an die Schreiberin bei O crux ave, spes unica!

www.heiligkeit-für.de

What's?

- die Frage ist falsch gestellt und kann nicht beantwortet werden. -

Who? - Lesen!

Und ein Vergelt's Gott an Martina Katholik!

(Für alle, die manchmal etwas länger brauchen: Die 3W stehen für Willibald, Wunibald und Walburga)

Ach, wie gut, dass niemand weiß,

..., NEIN! Sie befinden Sich nicht in der Schmunzelecke.

Ach, wie gut, dass niemand weiß, wie viel ich wiege. Und vor allem ich darf es nicht wissen ...

- Warum?

Weil ich dann immer wieder auf die Waage schiele, statt zu fasten.
Denn mit dem "permanenten" Blick auf die Waage wird mein Fasten vor Gott zur Reduktionsdiät und hat keinerlei geistlichen Wert.

Und selbst, wenn ich nur vor Beginn und nach Ende der Fastenzeit tatsächlich auf die Waage schaue, aber der Gedanke an das Gewicht die Fastenzeit beherrscht - das ist vor Gott nutzlos, da meine Gedanken nicht Gott, sondern meinem Gewicht gelten.

Sonntag, 24. Februar 2013

Am Montage der zweiten Fastenwoche

Evangelium des Hl. Johannes

 8, 21 – 29

In jener Zeit sprach Jesus zu den Juden: ich gehe hin, und ihr werdet mich suchen, aber in eurer Sünde sterben. Wo ich hingehe, dahin könnt ihr nicht kommen. Da sprachen die Juden: Will er sich etwa selbst töten, weil er sagt: Wo ich hingehe, dahin könnt ihr nicht kom­men? Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von unten, ich bin von oben. Ihr seid von dieser Welt; ich bin nicht von dieser Welt. Darum hab’ ich euch gesagt: Ihr werdet in euern Sünden sterben; denn wenn ihr nicht glaubet, dass ich es bin, so werdet ihr in eurer Sünde sterben. Da sprachen sie zu ihm: Wer bist du denn? Jesus sprach zu ihnen: Der Anfang, der auch zu euch redet. Ich habe vieles über euch zu sagen und zu richten; aber der mich gesandt hat, ist wahrhaft, und was ich von ihm gehört habe, das rede ich in der Welt. Und sie erkannten nicht, dass er Gott seinen Vater nenne. Jesus sprach also zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn werdet erhöht haben, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin und von mir selbst nichts tue, sondern das­jenige rede, was mich mein Vater gelehrt hat. Ja, der mich gesandt hat, ist mit mir, und er lässt mich nicht allein, weil ich allezeit tue, was ihm wohlgefällig ist.

Gebet der Kirche
Allmächtiger Gott, wir bitten dich, lass es in Gnaden geschehen, dass dein Volk, welches durch Enthaltsamkeit von Speisen den Leib abtö­tet, durch Enthaltsamkeit von Sünden und durch Vollbringung guter Werke sein Fasten vollkommen mache – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.
Quelle

Samstag, 23. Februar 2013

Unterricht für den zweiten Sonntag in der Fasten Reminiscere

Da die Sonntage der Fastenzeit auch nach dem Worte, mit welchem die heilige Messe anfängt, benannt werden, so heißt der heutige Sonntag „Reminiscere“. – Der Eingang dieser heiligen Messe ist das Gebet einer Seele, welche von Gott Beistand begehrt, damit sie nimmermehr in eine Sünde einwillige.

„Gedenke, o Herr, deiner Erbarmungen und deiner Gnaden, die vom Anfange her sind, damit unsere Feinde niemals über uns herrschen. Erlöse uns, Gott Israels, von allen unsern Drangsalen. Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele; mein Gott, auf dich vertraue ich; lass mich nicht zu Schanden werden“ (Ps 24).

Gebet der Kirche

O Gott, der du siehst, dass wir aus uns selbst aller Kraft zum Guten ermangeln, bewahre du unser Inneres und Äußeres, damit wir vor allen Widerwärtigkeiten des Leibes bewahrt und im Geiste von allen bösen Gedanken gereinigt werden – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen

Epistel des Hl. Paulus an die Thessalonicher

 I. 4, 1 – 7

Brüder! Wir bitten und ermahnen euch im Herrn Jesu, dass ihr so, wie ihr von uns unterrichtet worden seid, zu wandeln und Gott zu gefallen, auch wirklich wandelt, damit ihr immer vollkommener werdet. Denn ihr wisset, welche Vorschriften ich euch gegebnen habe durch den Herrn Jesum. Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung: Dass ihr euch enthaltet von der Unzucht, dass ein jeder von euch sein Gefäß in Hei­ligkeit und Ehre zu besitzen wisse, nicht in leidenschaftlicher Lust, wie auch die Heiden, die Gott nicht kennen; dass keiner zu weit gehe und seinen Bruder im Geschäfte nicht überliste; denn der Herr ist ein Rä­cher von allem diesem, wie wir euch vorhergesagt und bezeugt haben. Denn nicht hat Gott uns berufen zur Unlauterkeit, sondern zur Heiligung in Christo Jesu, unserm Herrn.

Bild: Die Verklärung Christi (mitten im Lesungstext)

Der Apostel ermahnt alle Christen, dass sie ehrbar und ihrem Stande gemäß keusch leben sollen. Er erinnert uns auch unseres christlichen Berufes, welcher in Reinigkeit des Lebens besteht.

Verleihe mir, o Gott, deine Gnade, dass ich meinen christlichen Namen ziere mit guten Werken, besonders durch Reinigkeit, damit ich nicht lebe wie die Heiden, die Gott nicht kennen.

Evangelium des Hl. Matthäus

 17, 1 – 9 (wie am gestrigen Tage)

Warum ist Christus auf dem Berge Thabor vor den drei Jüngern verklärt worden?
1. Damit er ihnen seine Gottheit offenbare, 2. auf dass er sie dadurch im Glauben befestige, damit sie, wenn sie ihn auf dem Calvarienberge würden sterben sehen, nicht in Zweifel fielen; 3. ist die Verklärung ge­schehen, um die Jünger Christi und mit ihnen alle Gläubigen im Hinbli­cke auf die zukünftigen Freuden zum Kreuz und Leiden aufzumuntern; 4. hat Christus uns darin zeigen wollen, wie herrlich unsere Leiber ein­mal von den Toten auferstehen würden (Phil 3, 21).

Warum hat Christus nur die drei Jünger mit sich genommen?
Weil sie die standhaftesten unter den Zwölfen waren und auch im Öl­garten Zeugen seiner Traurigkeit und Todesangst sein sollten, auf dass sie alsdann nicht kleinmütig würden, indem sie ja versichert sein muss­ten, dass die Gottheit unter seiner Menschheit verborgen sei.

Wie ist Christus verklärt worden?
Das ist geschehen, indem sein Angesicht mehr leuchtete als die Sonne und (nach der Meinung der Schriftausleger) auch sein ganzer Leib glänzte und (nach der Lehre des Hl. Augustinus und Ambrosius) die Gottheit Christi hindurchstrahlte. Er ist auch verklärt worden, indem sei­ne Kleider weiß wurden wie der Schnee.

Warum sind Mose und Elias dabei erschienen?
Damit in ihnen das Gesetz und die Propheten Christo Zeugnis geben sollten, dass er der Heiland der Welt sei; denn durch Moses wird das Gesetz und durch Elias die Propheten verstanden.

Wovon haben sie mit Christus geredet?
Von seinem Leiden und Tode, den er zu Jerusalem glorreich ausstehen würde (Lk 9, 31). – Lerne man in den guten Tage, wie man sich auch der bösen erinnern soll, die einem widerfahren können! (Koh 11, 27).

Warum wollte Petrus auf dem Berge drei Hütten bauen?
Das tat er im Übermaß der Freude; denn er wusste nicht, was er redete; darum dachte er auch nicht daran, dass man zur  himmlischen Glorie durch größere Mühe gelangen muss. Hat den Petrus schon en Tröpflein der ewigen Herrlichkeit wie berauscht, mein Gott, was wird dann nicht erst im Himmel der Überfluss des Hauses Gottes bewirken! (Ps 35, 9).

Von wem kam die Stimme aus den Wolken, die da sprach: „Das ist mein geliebter Sohn, diesen sollt ihr hören“?
Vom himmlischen Vater, der dadurch andeutete, dass das neue Gesetz durch seinen Sohn verkündet werde und dass alle ihn hören, d. i. ihm gehorsamen sollen (Hebr 1, 2. 3).

Warum hat Christus den drei Jüngern geboten, dass sie niemanden von der Verklärung etwas sagen sollten?
Das ist, 1. darum geschehen, damit die andern Jünger und Nachfolger Christi nach seiner Auferstehung ihnen desto besser glauben sollten; 2. damit er uns lehrte, unsere guten Werke bis zum Tode zu verhehlen; darum sagt die Schrift: „Niemanden sollst du rühmen vor seinem Tode“ (Koh 11, 30).

Ziehe uns zu dir, o Herr, durch die Betrachtung der himmlischen Freu­den, damit wir im geistlichen Streite nicht unterliegen, sondern durch deine Gnade obsiegen und den unvergänglichen Siegeskranz davon­tragen.

Gebet

O liebster Jesu, du Lehrmeister aller Völker, der du auf den Berg Tha­bor zu deiner wunderbaren Verklärung deine drei liebsten Jünger mit dir genommen und sie ein Fünklein deiner himmlischen Glorie hast sehen lassen: wir bitten dich in tiefster Demut, du wollest uns Gnade verleihen, auf dass die Betrachtung dieses hohen Geheimnisses uns nützlich und zur Seligkeit ersprießlich sein möge. Erleuchte unsern finstern Verstand, damit er sehe, dass niemand der ewigen Glorie teilhaftig werde, der nicht den Berg der Gottseligkeit besteigt. Gib unserem schwachen Willen ein starkes Verlangen, damit er um des Himmelreiches willen keine saure Arbeit sich verdrießen lasse, sondern durch Trübsal, Kreuz und Leiden freudig und getrost den ewigen Hütten zueile. Dazu hilf uns, o Herr Jesu Christe! Amen.
Quelle

Quatember in der Fastenzeit

Zu den Quatemberzeiten hatte ich hier schon den Goffine zitiert.

Fasten und Beten für die Priesteramtskandidaten.

Aber in der Fastenzeit - wenn man diese ernst nimmt?
Was kann ich mehr tun als mich - Gott zu Liebe vorausgesetzt - nur einmal täglich sattzuessen, das Leiden Jesu zu betrachten...?

Wer weiß etwas?

Merci.

Freitag, 22. Februar 2013

Am Quatember-Samstge

Epistel des Hl. Paulus an die Thessalonicher

 I. 5, 14 – 23

Brüder! Wir bitten euch, weiset zurecht die Unruhigen, tröstet die Kleinmütigen, stehet den Schwachen bei, habet Geduld mit allen. Se­het zu, dass nicht etwa einer den andern Böses mit Bösem vergelte, sondern befleißet euch allezeit des Guten gegeneinander und gegen jedermann. Freuet euch allezeit! Betet ohne Unterlass! Saget Dank bei allem! Denn dies ist Gottes Wille in Christo Jesu in Bezug auf euch alle. Den Geist löschet nicht aus! Weissagungen verachtet nicht! Alles aber prüfet; was gut ist, behaltet! Vermeidet jeden Schein des Bösen! Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch vollkommen, da­mit euer ganzer Geist und Seele und Leib tadellose aufbewahrt werde für die Ankunft unseres Herrn Jesu Christi.

Evangelium des Hl. Matthäus

 17,1 – 9

In jener Zeit nahm Jesus den Petrus, Jacobus und Johannes, dessen Bruder, mit sich und führte sie abseits auf einen hohen Berg. Da ward er vor ihnen verklärt; und sein Angesicht glänzte wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie der Schnee. Und siehe, es erschienen ihnen Moses und Elias; die redeten mit ihm. Petrus aber nahm das Wort und sprach zu Jesus: Herr, hier ist gut sein für uns; willst, so wollen wir hier drei Hütten machen, dir eine, dem Moses eine und dem Elias eine. Als er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe; diesen sollt ihr hören! Da die Jünger dieses hörten, fielen sie auf ihr Ange­sicht und fürchteten sich sehr. Und Jesus trat hinzu, berührte sie und sprach zu ihnen: Stehet auf und fürchtet euch nicht! Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesum allein. Und das sie von dem Berge herabstiegen, befahl ihnen Jesus und sprach: Saget niemandem dieses Gesicht, bis der Sohn des Menschen auferstanden sein wird.

Gebet der Kirche
Wir bitten dich, o Herr, sieh in Huld auf dein Volk und wende von ihm ab die Geißel deines Zornes – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn, ... Amen.
Quelle

Donnerstag, 21. Februar 2013

Am Quatember-Freitage


Lection aus dem Propheten Ezechiel


 18, 20 - 28

Dies spricht Gott der Herr: Die Seele, welche sündigt, die soll sterben; der Sohn soll nicht tragen die Missetat des Vaters und der Vater nicht tragen die Missetat des Sohnes; die Gerechtigkeit des Gerechten bleibt auf dem Gerechten, und die Missetat des Gottlosen bleibt auf dem Ungerechten. Wenn aber der Gottlose Buße tut über alle seine Sünden, die er begangen, und alle meine Gebote beobachtet und Recht und Gerechtigkeit übt, der soll leben, ja leben und nicht sterben. Ich will all seiner Missetaten, die er begangen, nicht mehr ge­denken; um seiner Gerechtigkeit willen, die er geübt hat, soll er leben. Sollt’ ich ein Wohlgefallen haben an Tode des Gottlosen, spricht Gott der Herr, und nicht vielmehr daran, dass er sich bekehre von seinen Wegen und lebe? Wenn sich aber der Gerechte von seiner Gerechtig­keit abwendet und Böses tut nach allen Greueln, die der Gottlose zu tun pflegt, wird der leben? All seiner Gerechtigkeit, die er geübt hat, wird nicht mehr gedacht werden; in seiner Missetat, womit er sich verfehlt, und in seiner Sünde, womit er gesündigt, darin wird er sterben! Und doch sprechet ihr: Der Weg des Herrn ist nicht gerecht! Höret also, Haus Israel: Ist mein Weg nicht gerecht? Sind nicht viel­mehr eure Wege verkehrt? Denn wenn der Gerechte sich abwendet von seiner Gerechtigkeit und Sünde begeht, so wird er darin sterben; um der Ungerechtigkeit willen, die er begangen hat, wird er sterben. Und wenn der Gottlose sich abwendet von seiner Bosheit, die er be­gangen hat, und Recht und Gerechtigkeit übt, der wird seiner Seele das Leben geben. Denn er geht in sich und wendet sich ab von allen seinen Missetaten, die er begangen hat; darum wird er leben, ja leben und nicht sterben, spricht der Herr, der Allmächtige.

Evangelium des Hl. Johannes

 5, 1 – 15

In jener Zeit war ein Fest der Juden, und Jesus ging hinauf nach Jeru­salem. Es ist aber zu Jerusalem der Schafteich, welcher auf hebräisch Bethsaida heißt und fünf Hallen hat. In diesen lag eine große Menge von Kranken, Blinden, Lahmen, Abgezehrten, welche die Bewegung des Wassers abwarteten. Denn ein Engel des Herrn stieg zur be­stimmten Zeit in den Teich hinab, und das Wasser kam in Bewegung. Wer nun zuerst nach der Bewegung des Wassers in den Teich hinab­stieg, der ward gesund, mit welcher Krankheit er auch behaftet sein mochte. Es war aber daselbst ein Mensch, welcher seit achtunddrei­ßig Jahren krank war. Als Jesus diesen liegen sah und wusste, dass er schon lange so war, sprach er zu ihm: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich brächte, wenn das Wasser in Wallung kommt; denn während ich komme, steigt ein anderer vor mir hinab. Jesus sprach zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett und wandle. Und sogleich ward der Mensch gesund; und er nahm sein Bett und wandelte. Es war aber Sabbat an demselben Tage. Da sprachen die Juden zu dem, der geheilt worden war: Es ist Sabbat, du darfst dein Bett nicht tragen! Er antwortete ihnen: Der mich gesund gemacht hat, dieser sprach zu mir: Nimm dein Bett und wandle. Da fragten sie ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: Nimm dein Bett und wandle? Der aber gesund geworden war, wusste nicht, wer er war; denn Jesus war von dem Volke abgewichen, das sich an dem Orte befand. Danach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige nun nicht mehr, dass dir nicht etwas Schlimmeres begegne. Da ging dieser Mensch hin und verkündigte es den Juden, dass es Jesus sei, der ihn gesund gemacht habe.

Bild: Jesu Wunderwerk am Teich Bethsaida

Gebet der Kirche

O Herr, sei gnädig deinem Volke und erquicke es, da du ihm die Gna­de der Andacht verleihest, nach deiner Erbarmung mit deiner milden Hilfe – durch Jesum Christum, unsern Herrn ... Amen.
Quelle

Mittwoch, 20. Februar 2013

Am Donnerstage der ersten Fastenwoche


Evangelium des Hl. Matthäus

15, 21 – 28

In jener Zeit ging Jesus weg und kam in die Gegend von Tyrus und Sidon. Und siehe, ein kananäisches Weib kam aus derselben Gegend her und rief und sprach zu ihm: Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner: meine Tochter wird arg von einem bösen Geiste geplagt. Er aber antwortete ihr nicht ein Wort. Und seine Jünger traten hinzu, ba­ten ihn und sprachen: Lass sie doch zu dir; denn sie schreit uns nach. Da antwortete er und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlornen Schafen des Hauses Israel. Sie aber kam, betete ihn an und sprach: Herr, hilf mir! Und er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es den Hunden vorzuwerfen. Sie aber sprach: Ja, Herr; denn auch die Hündlein essen von den Bro­samen, die von dem Tische ihrer Herren fallen. Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Weib, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du willst! Und von derselben Stunde an ward ihre Tochter gesund.

Gebet der Kirche
Sieh, o Herr, gnädig auf die Andacht deines Volkes herab, damit wir, wie wir durch Enthaltsamkeit die Lüste des Fleisches schwächen, durch die Frucht guter Werke am Geiste stark werden – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn, ... Amen.
Quelle

Fastenzeit und der kleine Hunger zwischendurch

Dagegen hift mir gut, etwas WARMES zu trinken. Probier's mal!

Dienstag, 19. Februar 2013

Am Quatember-Mittwoch



Lection aus dem dritten Buche der Könige

 19, 3 - 8

In jenen Tagen kam Elias nach Bersabee in Judäa und entließ da sei­nen Knaben, und er ging weiter in die Wüste, eine Tagreise weit; und als er dahin kam, setzte er sich unter einen Wacholderbeerbaum und wünschte sich den Tod und sprach: Es genügt mir, Herr, nimm meine Seele; denn ich bin nicht besser als meine Väter. Und er legte sich nieder und entschlief im Schatten des Wacholderbaumes; und siehe, ein Engel des Herrn rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iss! Da sah er sich um und siehe, zu seinen Häupten lag ein Aschenkuchen und ein Geschirr mit Wasser. Also aß er und Trank und schlief wieder ein. Und der Engel des Herrn kam wieder zum andern Mal und rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iss, den du hast noch einen weiten Weg! Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft derselben Speise vierzig Tage und vier­zig Nächte bis zum Berge Gottes Horeb.

Bild Die wunderbare Speisung des Elias

Evangelium des Hl. Matthäus

 12, 38 - 50

In jener Zeit antworteten einige von den Schriftgelehrten und Pharisä­ern und sprachen: Meister! Wir möchten ein Zeichen von dir sehen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Das böse und ehebrecherische Geschlecht verlangt ein Zeichen; aber es wird ihm kein Zeichen gege­ben werden als das Zeichen Jonas’, des Propheten. Denn gleichwie Jonas drei Tage und drei Nächte im Bauche des Fisches gewesen, also wird auch der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein. Die Männer von Ninive werden am Gerichtstage mit diesem Geschlechte auftreten und es verdammen; denn sie haben auf die Predigt des Jonas Buße getan: und siehe, hier ist mehr als Jonas. Die Königin vom Mittage wird am Gerichtstage mit diesem Geschlechte auftreten und es verdammen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomons zu hören: und siehe, hier ist mehr als Salomon. Wenn aber der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, wandert er durch dürre Orte, sucht Ruhe und findet sie nicht. Alsdann spricht er: Ich will in mein Haus zurück­kehren, wovon ich ausgegangen bin. Und er kommt, findet es leer, mit Besen gereinigt und geschmückt. Dann geht er hin, nimmt sieben andere Geister zu sich, die ärger sind als er selbst, und sie fahren ein und wohnen darin: und die letzten Dinge dieses Menschen werden ärger als die ersten. Ebenso wird es auch diesem überaus argen Ge­schlechte gehen. Und als er noch mit dem Volke redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und suchten mit ihm zu reden. Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich. Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter und welche sind meine Brüder? Und er streckte die Hand nach seinen Jüngern aus und sprach: Siehe da meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist, derselbe ist mir Bru­der, Schwester und Mutter.

Gebet der Kirche
Wir bitten dich, o Herr, erhöre gnädig unser Flehen und beschirme uns gegen alle Widerwärtigkeiten durch die Hand deiner Majestät – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.
Quelle

Montag, 18. Februar 2013

Am Dienstage der ersten Fastenwoche

Evangelium

 21, 10 - 17

In jener Zeit, als Jesus zu Jerusalem einzog, kam die ganze Stadt in Bewegung und sprach: Wer ist dieser? Die Scharen aber sprachen: Dieser ist Jesus, der Prophet von Nazareth in Galiläa. Und Jesus ging in den Tempel Gottes, trieb alle hinaus, die im Tempel kauften und verkauften, stieß die Tische der Wechsler und die Stühle der Tauben­händler um und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen; ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus ge­macht. Und es kamen zu ihm die Blinden und Lahmen im Tempel, und er machte sie gesund. Da nun die Hohenpriester und Schriftge­lehrten die Wunder sahen, welche er wirkte, und die Kinder, die im Tempel schrieen und sprachen: Hosanna dem Sohne Davids! Wurden sie unwillig und sprachen zu ihm: Hörst du, was diese sagen? Jesus aber sprach zu ihnen: Ja freilich! Habt ihr denn niemals gelesen: Aus dem Mund der Unmündigen und Säuglinge hast du (dir) Lob bereitet? Und er verließ sie und ging zur Stadt hinaus, nach Bethanien, wo er blieb.

Gebet der Kirche
Sieh, o Herr,  herab auf deine Familie und verleihe ihr, dass, indem der Leib durch Fasten gezüchtigt wird, das Gemüt im regen Verlangen nach dir lichthell und glänzend vor dir werde – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.
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Sonntag, 17. Februar 2013

Am Montage der ersten Fastenwoche

Evangelium

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Menschen­sohn in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle Engel mit ihm, dann wird er auf dem Throne seiner Herrlichkeit sitzen; und es werden alle Völker vor ihm versammelt werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Die Schafe wird er zu seiner Rechten, die Böcke aber zu seiner Linken stellen. Alsdann wird der König zu denen, die zu seiner Rechten sein werden, sagen: Kommet, ihr gesegnete meines Vaters, besitzet da Reich, welches seit Grundlegung der Welt euch bereitet ist. Denn ich war hungrig und ihr habt mich gespeist; ich war durstig, und ihr habt mich getränkt; ich war ein Fremdling, und ihr habt mich beherbergt; ich war nackt, und ihr habt mich bekleidet; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnisse, und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wenn haben wir dich hungrig gesehen, und dich gespeist, oder durstig, und dich getränkt? Wann haben wir dich als Fremdling gesehen, und dich beherbergt? Oder nackt, und dich bekleidet? Oder wann haben wir dich krank gesehen, oder im Gefängnisse, und sind zu dir gekommen? Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, sage ich euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan! Dann wird er auch zu denen auf der Linken sprechen: Weichet von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, welches dem Teufel und seinen Engeln bereitet worden ist! Denn ich war hungrig, und ihr habt mich nicht gespeist; ich war durstig, und ihr habt mich nicht getränkt; ich war ein Fremdling, und ihr habt mich nicht beherbergt; ich war nackt, und ihr habt mich nicht bekleidet; ich war krank und im Gefängnisse, und ihr habt mich nicht besucht. Da werden ihm auch diese antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig, oder durstig, oder als Fremdling, oder nackt, oder krank, oder im Gefängnisse gesehen und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und diese werden in die ewige Pein gehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.

Gebet der Kirche

Bekehre uns, Gott unseres Heiles, und unterweise unsere Seelen in der himmlischen Lehre, damit uns die vierzigtägige Fasten heilsam werde – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.
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Samstag, 16. Februar 2013

Unterricht für den ersten Sonntag in der Fasten, „Invocabit“ genannt




Der heutige Sonntag wird so genannt von dem lateinischen Worte „Invocabit“, womit der Eingang der heiligen Messe anfängt, der aus dem 90. Psalm genommen ist und uns verheißt, dass Gott das Ge­bet der Büßenden erhöre; denn er lautet also:
„Er wird zu mir rufen und ich will ihn erhören; ich bin bei ihm in der Trüb­sal, ich reiße ihn heraus und bringe ihn zu Ehren. Mit langem Leben will ich ihn begnadigen. Wer unter dem Schutze des Allerhöchsten wohnet, wird bleiben unter dem Schirme des Gottes des Himmels“ (Ps 90, 1. 15).

Gebet der Kirche


Gott, der du alle Jahre deine Kirche durch die vierzigtägige Fasten reinigest, verleihe deiner Familie, dass sie, was sie durch Enthaltsam­keit von dir erflehen möchte, durch ihre guten Werke erfülle – durch Jesum Christum, deinen Sohn, unsern Herrn ... Amen.

Epistel des Hl. Paulus an die Korinther

 II. 6, 1 – 10

Brüder! Wir ermahnen euch, dass ihr nicht vergeblich die Gnade Gottes empfanget. Denn er spricht: „Zur gnadenreichen Zeit erhör’ ich dich, und am Tage des Heiles helf’ ich dir!“ Siehe, jetzt ist die gnaden­reiche Zeit; siehe, jetzt ist der Tag des Heiles! Niemanden geben wir irgend einen Anstoß, damit unser Amt nicht gelästert werde; sondern in allen Dingen erweisen wir uns als Diener Gottes durch große Ge­duld in Trübsalen, in Nöten, in Ängsten, in Schlägen, in Gefängnissen, in Aufruhr, in Mühen, in Nachtwachen, in Fasten, durch Keuschheit, mit Weisheit, mit Langmut, mit Freundlichkeit, mit dem Heiligen Geis­te, mit ungeheuchelter Liebe, mit dem Worte der Wahrheit, mit der Kraft Gottes, durch die Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken, bei Ehre und Schmach, bei schlechtem und gutem Rufe, als Verführer geachtet und doch wahrhaft, als unbekannt und doch be­kannt, wie sterbend, und siehe, wir leben, als gezüchtigt und doch nicht getötet, wie betrübt und doch immer freudig, wie arm und doch viele bereichernd, wie nichts habend und doch alles besitzend.
Der Apostel Paulus ermahnt uns, dass wir mit der Gnade Gottes arbei­ten und die Zeit, welche uns Gott gegeben hat, unsere Seligkeit darin zu wirken, wohl in acht nehmen sollen. Er lehrt uns daneben, dass ein Christ sich üben soll in großer Geduld, in Fasten, in Keuschheit, und sich waffnen mit der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken, das ist, dass er im Glücke wie im Unglücke beständig in der Liebe Gottes bleiben soll.
O Jesu! Gib uns die Gnade, dass wir uns in diesen Tugenden beständig üben und die Zeit der Gnade wohl anwenden.
Bild Jesus wird vom Teufel versucht

Evangelium des Hl. Matthäus

 4, 1 – 11

In jener Zeit ward Jesus vom Geiste in die Wüste geführt, damit er vom Teufel versucht würde. Und als er vierzig Tage und vierzig Näch­te gefastet hatte, danach hungerte ihn. Und es trat der Versucher zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: Nicht vom Brote allein lebt der Mensch, sondern von jedem Worte, das aus dem Munde Gottes kommt. Da nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so stürze dich hinab; denn es steht geschrieben: Er hat seinen Engeln deinetwegen befohlen, und sie sollen dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwas deinen Fuß an einen Stein stoßest. Jesus aber sprach zu ihm: Es steht wieder geschrieben: Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen. Abermals nahm ihn der Teufel auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Da sprach Jesus zu ihm: Hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: Du sollst Gott, deinen Herrn, anbeten und ihm allein dienen. Alsdann verließ ihn der Teufel, und siehe, die Engel traten hinzu und dienten ihm.

Was für ein Geist hat Christum in die Wüste geführt?

Der Heilige Geist: er wollte vom Teufel versucht werden, damit wir wüssten, dass wir einen Gott und Erlöser haben, der mit unsern Schwachheiten Mitleiden trägt und uns durch sein Beispiel lehrt, wie wir, mit dem Worte Gottes bewaffnet, dem bösen Feinde widerstehen können und sollen (Hebr 4, 15). Zugleich sollen wir wissen, dass kein einziger Ort auf der Welt sei, welcher von den Nachstellungen des Teu­fel frei bliebe.
Daraus, dass die Engel zu Christus getreten sind und ihm gedient haben, nachdem er den Teufel überwunden, lernen wir, dass alle die­jenigen den Trost der lieben Engel verdienen, welche den Versu­chungen Widerstand leisten.
„Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Throne zu sitzen; gleichwie auch ich überwunden und mit meinem Vater auf seinen Throne mich gesetzt habe“ (Ofb 3, 21).
Hat Christus, wahrer Gott und Mensch, dem Teufel zugelassen, dass er ihn auf einen hohen Berg und auf die Spitze des Tempels getragen, so soll es uns auch nicht seltsam vorkommen, wenn wir hören, dass er im allerheiligsten Sakramente des Altars von ganz gottlosen Menschen ge­nossen wird oder auch wohl von pflichtvergessenen Priestern sich miss­handeln lässt!
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Glaubens- und Sittenlehre von den Versuchungen

„Damit er vom Teufel versucht werde“ (Mt 4, 1).

Was ist eine Versuchung?

Es ist jede Rede, Tat oder Eingebung, welche zu dem Ende geschieht, dass der Mensch zum Falle gerate, oder aber ihm Anlass gegeben werde, die Tugend zu üben. Auf die erste Weise versucht eigentlich der Teufel den Menschen, auf die andere Art aber prüft Gott den Menschen.

Wodurch werden wir vornehmlich versucht?

Durch die infolge der Erbsünde uns angeborne Begierlichkeit oder Nei­gung zum Bösen (Jak 1, 13. 14); darum „gelüstet das Fleisch wider den Geist“ (Gal 5, 17).

Versucht auch der Teufel den Menschen?

Ja, und zwar geschieht dies auf doppelte Art. Entweder regt er, durch langwierige Erfahrung und Bosheit abgerichtet, die natürliche Begierlich­keit zu jenen Sünden an, wozu er den Menschen mehr geneigt weiß, oder er verblendet dergestalt die Einbildungskraft, dass der Mensch we­der den zeitlichen Schaden, Schande oder Spott, noch selbst die Ab­scheulichkeit der Sünde oder die ewige Strafe erkennt und sich so in die Sünde stürzt.

Welche hat der Teufel versucht?

Den König Saul durch die Schwermütigkeit (1 Kön 16, 14); den Hl. Pe­trus hat er zaghaft gemacht, dass er Christum verleugnete (Mt 26, 70); den Judas hat er durch den Geiz verblendet und verführt, dass er Chris­tum verkaufte (Lk 22, 3).

Kann der böse Geist einen wohl zum Bösen zwingen?

Nicht im geringsten; denn er versucht auf keine andere Weise, als wie ein an der Kette liegender Hund die furchtsamen Kinder. Dieser kann selbe wohl anbellen, aber nicht beißen, es sei denn, dass sie selber ihm in die Zähne laufen.

Versucht auch Gott den Menschen?

Ja; aber er reizt keines Menschen Neigungen zum Bösen, sondern er gibt uns nur durch Leiden und Widerwärtigkeiten Anlass, dass, wenn wir nur wollen, wir unsere Geduld und unsere Liebe gegen ihn bewähren können (Weish 3, 5. 6). „Der Herr, euer Gott, prüfet euch, da­mit offenbar werde, ob ihr ihn liebet oder nicht, aus ganzem Herzen und aus eurer ganzen Seele“ (Dtn 13, 3).

Lässt uns Gott auch wohl durch böse Leute versuchen?

Ja; denn so hat er den keuschen Joseph durch die Frau des Putiphar (Gen 39, 7), Job und Tobias durch ihre eigenen Frauen versuchen lassen (Job 2, 9; Tob 2, 22. 23).

Ist es schon Sünde, wenn man versucht wird?

Nein; denn wenn man Widerstand leistet, so verdient man eine Krone im Himmel (Offb 3, 21).

Wann willigt man in die Versuchung ein?

Nicht eher, als bis man mit Wissen und Willen dem Bösen zustimmt, das einem vorgehalten wird; solange man aber immer noch Widerstand tut, ebenso lange hat man noch nicht eingewilligt.

Welches sind die besten Mittel, den Versuchungen zu widerstehen?

1. Ein festes Vertrauen auf Gott setzen, der keinen über sein Vermögen wird versuchen lassen (1 Kor 10, 13). 2. Die Mutter Gottes und den Schutzengel anrufen. 3. Sich der ewigen Freuden erinnern, welche die zu erwarten haben, so den Versuchungen tapfer widerstehen; anderer­seits auch der ewigen Strafen, welche jene zu gewärtigen haben, die in die Versuchung einwilligen. 4. Oft mit Andacht die Bitten des Vaterunsers beten: „Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel.“ Das ist: „Lasse doch nicht zu, o lieber Herr und Gott, dass ich in die Versuchung einwillige, sondern gib mir die Gnade, dass ich kräftig widerstehen kann.“
Ein überaus kräftiges Mittel, den Anfechtungen zu widerstehen, ist auch das, sich zu erinnern, was man eigentlich von der Wollust für einen Nutzen haben werde, wenn man derselben genießen würde, oder wenn man ihrer schon genossen hätte, zugleich auch sich das Leidwerden zu Gemüt zu führen, welches man alsdann haben würde, wie man sich selber zürnen, sich schelten und strafen, hingegen, wenn man sich der bösen Lust enthalten, wie man sich alsdann freuen, sich selber Glück wünschen und eine unsägliche Ruhe des Gewissens genießen würde. Tut der Mensch so viel, um sich das vergängliche Leben zu erhalten, dass er sich sogar Hände und Füße absägen lässt, was soll er dann nicht tun, um seine Seele für das ewige Leben zu erhalten, das tausendmal besser und kostbarer ist als das vergängliche Leben!

Gebet

O Herr Jesu, der du vierzig Tage ohne Speise und Trank in der Wüste verweiltest und dazu noch vom bösen Geiste heftig versucht werden wolltest: ich bitte dich durch dein heiliges Fasten, du wollest mir deine Hilfe leihen, um diese heilige Fastenzeit mit dir gegen die Gaumenlust zu streiten und den Eingebungen Satans Widerstand zu leisten, damit ich die Krone des ewigen Lebens verdiene. Amen.

(Sprich oft mit Andacht, besonders im Augenblicke der Versuchung: „Führe uns nicht in Versuchung!“

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