Freitag, 6. Mai 2011

Ruhe!

Bei den Lesungen der Osternacht ist mir bei der Schöpfungsgeschichte (Übersetzung: Schott) etwas aufgefallen:

„Und Gott vollendete am siebten Tage sein Werk, das Er gemacht hatte; und Er ruhte am siebten Tage von Seinem ganzen Werke, das er vollendet hatte.“ (Gen 2, 1. 2)

Selbst die von mir so geschätzte Übersetzung von Henne drückt dies sinngemäß so aus, wie wir das gewohnt sind: Gott hatte am siebten Tage alles vollendet und ruhte von seinem Werk aus.
Doch bei Schott heißt es „Gott vollendete am siebten Tage sein Werk“. Die nach vollbrachter Tat eingehaltene Ruhe gehört also auch zum Werk, das man vollbringt.

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