Montag, 19. September 2011

Superkurzurlaub

Tja, was einem so passiert.

Da wollte ich einfach mal jemanden besuchen, zwei Tankfüllungen von hier entfernt - und dann - machen wir gemeinsam eine Fußwallfahrt nach Maria Einsiedel (*freu*).

Die Kapelle dort ist sehr schön, jedoch recht klein. So sollte in den Siebziger Jahren eine Kirche daneben erbaut werden, dabei eine Wand der Kapelle entfernt werden und die Kapelle als Seitenkapelle fungieren.

Dagegen lief die Bevölkerung Sturm, es wurde eine Bürgerinitiative gegründet - und man gewann. Die Kapelle steht nach wie vor - und fasst nach wie vor oft die Pilgerscharen nicht.

Aber es musste ein Ort geschaffen werden, der mehr Pilger fasste. So baute man nahe der Kapelle eine Pilgerhalle (oder es heißt doch so ähnlich) mit Gottesdienstraum, mit Tabernakel, mit Priestersitz und zwei Sitzen für Ministranten und mit Kirchenbänken für das Volk.

- Das Volk sieht, sofern es nicht auf das Geschehen am Altar achtet, ins Grüne, denn hinter dem Altar und Tabernakel ist eine große Fensterfront.

- Der Priestersitz mit den beiden Plätzen für die Ministranten ist so nahe am Altar, dass die drei dort beinahe zu Mittag essen könnten.

- Die Bänke für das Volk sind weit auseinander, es ist in den Bänken gut Platz - aber keine Kniebank.
Und ob in diese Pilgerhalle wirklich mehr Gläubige passen als in die Kapelle ...

Die Kapelle steht noch unmodernisiert. Herzlichen Glückwunsch!!!

Aber ob das für die Pilgerhalle ausgegebene Geld wirklich gut angelegt ist, bezweifelt

Eugenie Roth

Daran konnte die Bürgerinitiative wohl nichts ändern.

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