... (Soldaten), die nicht kämpfen möchten ...
Denen würde ich gut zureden, bei dieser Meinung zu bleiben und ihnen statt eines Gewehrs oder einer Panzerfaust einen Rosenkranz in die Hand geben mit der Verpflichtung, jeden Abend zum gemeinsamen Rosenkranzgebet zu erscheinen.
DAS wäre eine Armee!
... übrigens bin ich FÜR die WEHRPFLICHT für alle! Kein Zivildienst, kein Ersatzdienst irgendeiner Weise. Nach obigen Vorgaben. 18 Monate Kasernenpflicht wie üblich mit (d. h. plus) Katechismusunterricht etc. Richtig katholisch halt.
4 Kommentare:
Hmmm.. warum Soldat werden, wenn man dann sagt "nö, wenn es darum geht, das zu tun, was Soldaten nun mal tun, dann lieber nicht"
es wrid noch eine Weile dauern, bis aus Schwertern Pflugscharen geschmeidet werden- das passiert nach der Wiederkehr Christi und nicht Menschenwerk. Und bis das Lamm beim Löwen liegt und der Säugling vor der Höhle der Natter spielt, wird irgrndwer die Schwächeren schützen müssen, erstmal mit Argumenten, aber wenn nötig auch mit Taten.
Was tun, wenn in Sonstewo wieder Frauen vergewaltigt, Schwangeren der Bauch aufgeschnitten wird, Säuglinge auf aufgespießt oder gegen die Wand geschleudert werden?
Wegsehen und sich in der Heilen Welt einmauern? Oder sagen "nein"?
Ich bin Historikerin und die Geschichte ist voll von Grauen, das Menschen einander antun. Auschwitz ist am Ende durch Waffen befreit worden. Das hindert mich daran, alle Gewehre durch Rosenkränze zu ersetzen.
Wer Rosenkranz beten will, kann dies auch als Soldat tun. Nur ist ein Soldat kein Mönch, sondern ein Soldat.
Katechismusunterricht hat in einer Kaserne nur auf freiwilliger Basis zu erfolgen, egal wie katholisch.
Da sind nämlich auch Juden, Moslems, evangelische Christen, Männer und Frauen, die bereit sind, Gewalt auszuüben, damit andere ruhig schlafen können.
"...und alle Soldaten, die nicht kämpfen möchten ..." habe ich geschrieben.
Wie viele sind zur Bundeswehr, weil sie halt eingezogen wurden, haben ihren Wehrdienst abgeleistet und als es mit UNO-Einsätzen usw. losging, wollten sie nicht. Ich weiß in etwa, wie hart die vorherige Schulung ist für die Soldaten. Da muss man VIEL aushalten. Ich verstehe alle, die zwar das Vaterland verteidigen, aber solche Einsätze nicht mitmachen wollen. Und die bekommen dann den Rosenkranz ... o. k.?
Warum wird jemand Sodat, wenn er nicht kämpfen möchte?
Die Wehrpflicht ist abgeschafft- bei einer Wehrpflicht für alle kann ich verstehen, wie man in die Situation kommt, sagen zu müssen, daß man Gewissensnöte hat. Aber so?
Und wie man dann einen Pflichtkasernendienst für alle fordern kann, wissend, daß es Menschen gibt, die verweigern weil sie nicht kämpfen können... das verstehe ich nicht. Das ganze soll ja am Ende kampffähige Soldaten ergeben und nicht nur der Schickane und/oder Sozialdisziplinierung und/oder Katechese dienen.
Niemand wird mehr zum Dienst mit der Waffe gezwungen, und das ist auch gut so.
Ij die Auslandseinsätze sind bisher ausschließlich Berufssoldaten egeschickt worden- also Menschen, die sich dafür entschieden haben. Soldat zu sein. Keine Wehrpflichtige, die zwar Dt-Land vor Einfällen aus Frankreich schützen würden, mehr aber nicht. da kann das Lieb Vaterland allerdings wirklich ruhig sein, die Wacht am Rhein kann Pause machen, die werden übermorgen hier nicht einfallen.
Also, 2 Fragen bleiben:
warum kasernierter Pflichtwehrdienst für alle, ohne die Möglichkeit, den Dienst mit der Waffe zu verweigern?
Warum wird jemand Soldat, wenn er nicht kämpfen will oder kann? Die Bundeswehr ist halt eine Armee, egal wie viel Teilzeit die Verteidigungsministerin ermöglichen will, und der Sinn einer Armee ist der Krieg- nichts anderes.
... du hast recht, ich habe das etwas - in Gedanken noch unfertig - bereits formuliert und wollte da nochmal was dazu schreiben. Aber jetzt versuche ich - wenigstens einen Teil - erstmal so.
Einerseits ist die Tatsache, dass die Wehrpflicht abgeschafft ist, mir zwar bekannt, aber die Wehrpflicht ist mir wohl immer noch geläufiger als dies.
Frage 2: Die ins Ausland geschickten Soldaten machen zuvor nochmal eine extra Ausbildung mit, die so hart ist, dass dennoch dann viele abspringen und nicht in den Auslandseinsatz wollen.
Frage 1: Dabei habe ich an die Missionare gedacht, die - früher jedenfalls - nicht nur aktive Glieder in die Mission geschickt haben, sondern dort auch kontemplative (Frauen-?) Klöster gegründet haben, welche dann für die Missionare besonders gebetet haben. Ähnlich wie Msgr. Reilly (kenne den Namen nur vom Hören und hoffe, er ist richtig geschrieben) erst dann mit seinen Demos gegen Abtreibung Erfolg hatte, als er gleichzeitig in einer Kirche vor dem Allerheiligsten den Rosenkranz beten und das Hl. Messopfer feiern ließ.
Und wenn unsere Soldaten wirklich für den Frieden kämpfen sollen und nicht um irgendeines Profits willen, der sich oft hinter solchen Aktionen verbirgt, ist die Kaserne, nahe an der Kommandozentrale wo man frühzeitig solche Pläne erfährt, der richtige Ort für diejenigen, die dann den mit Waffen Kämpfenden "den Rücken freihalten".
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.
Rosenkranz und Katechismus kann's natürlich auch nur für die Katholiken geben, aber dann eben der Religion der anderen Soldaten "angepasste" Angebote ...
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