Mittwoch, 22. Februar 2017

Kathedra Petri

Lesung aus dem ersten Petrusbrief, Kapitel 5, Verse 1 - 4

Die Ältesten unter euch ermahne ich als ihr Mitältester und als Zeuge der Leiden Christi wie auch als Mitgenosse der Herrlichkeit, die offenbar werden soll: Weidet die Herde Gottes, die euch anvertraut ist, und tragt für sie Sorge, nicht aus Zwang, sondern gern,wie Gott es will; nicht aus schnöder Gewinnsucht, sondern mit Lust und Liebe. Tretet nicht als Gewaltherrscher auf in euren Gemeinden,sondern seid Vorbilder für die Herde (von Herzen). Wenn dann der Oberhirt erscheint, werdet ihr den unverwelklichen Kranz der Herrlichkeit empfangen.
Vers 5: Ebenso ihr Jüngern: seid den Älteren untertan.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus, Kapitel 16, Verse 13 - 20

Als Jesus in die Nähe von Caesarea-Philippi kam, richtete er an seine Jünger die Frage: "Für wen halten die Leute den Menschensohn?"
Sie antworteten: "Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elias,wieder andere für Jeremias oder sonst einen Propheten."
Er fragte sie: "Ihr aber, für wen haltet ihr mich?"
Simon Petrus gab zur Antwort: "Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes."
Da sprach Jesus zu ihm: "Selig bist du, Simon, Sohn des Jonas! Denn nicht Fleisch und Blut hat dir dies geoffenbart, sondern mein Vater,  der im Himmel ist. Und so sage ich dir: Du bist Petrus; auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Ich will dir die Schlüssel des Himmelreiches geben.Was immer du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein." Alsdann schärfte er den Juden ein, niemand zu sagen, daß der der Messias sei.

Hier fehlt Vers 5 der Lesung - und ich frage, weshalb?

Hier steht jedoch Vers 20 des Evangeliums, und auch hier kann man fragen: weshalb? Ich kann mir vorstellen, dass Jesus durch Wort und Tat überzeugen wollte, nicht durch "Überredung", die Menschen sollten durch ihn zum Glauben kommen. Diese Möglichkeit haben wir heute ja nicht mehr, jetzt sucht Gott Menschen, die Sein Wort verkünden. Aber damals

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