Sonntag, 9. September 2012

Liebe Cassandra, ...

ein allzuschönes Beispiel, wie es leider viel zu selten vorkommt. Deshalb erlaube ich mir, deinen Kommentar ans Licht zu holen. MERCI!!!

Hier ist  er:

BloggerCassandra hat gesagt...
Wir führen eine konfessionsverscheidene Ehe. Wie machen wir das mit der Messe? Entweder mein Mann kommt mit, dann tauchen wir in "voller Mannschaftsstärke" auf und belegen die ganze Bank mit 3 (bald 4!) Kindern oder ich gehe am Samnstagabend alleine, was der Sonntagspflicht vollkommen genügt oder wenn alles schief geht Sonntagabend. Um ganz ehrlich zu sein: ich bin nicht böse, wenn ich alleine gehe, da ich mich dann besser auf die Messe ausrichten kann.

Sollte ich die Messe ohne validen Grund (Krankheit, Krankheit der Kinder etc) versäumen sehe ich zu, dass ich das nicht nur gebeichtet kriege, sondern nehme gern die Möglichkeit einer Wochentagsmesse an. Da bin ich dann die einzige unter'm Rentenalter, aber was soll's?

Als wir noch nicht verheiratet waren bzw am Anfang unserer Ehe war das superbequem und ziemlich fromm- erst um 10 zu den Lutheranern, dann um 11:30 Hochamt bei den Katholiken. Ja, mein Mann ist mitgekommen. Er ist übrigens ordinierter Prädikant, dass heisst er stand dann um 10 halbwegs regelmässig selber vorne.

Als die Kinder kamen ging das nicht mehr so. Da die lutheranische Kirche nicht nur ein Nachwuchsproblem, sondern auch ein Problem mit dem Nachwuchs hat (Kinder nur selten willkommen) war die Entscheidung, wo man hingeht, relativ einfach. Sorry, meine lieben evangelischen Geschwister... ich gehe nicht zur Kirche um vor der Tür oder im Gemeinderaum zu warten.


Das klappt- wenn man dem anderen bereit ist, Raum zu lassen.

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